CH321630A - Vorrichtung zur Bewegungsübertragung - Google Patents
Vorrichtung zur BewegungsübertragungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C1/00—Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
- F16C1/10—Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
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Description
Vorrichtung zur Bewegungsübertragung Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung zur Übertragung einer Bewegung- von einer Betätigungsstelle mittels einer in einer Fühiiincsbahn geführten, zu sammenhängenden Reihe von Übertra-un-s- körpern rauf ein zu bewegendes Maschinenele ment. Eine solche Vorrichtung kann z. B. zur Steuerung von Vor.sehüben, zum Ein- und Anfischalten von Maschinenteilen und derglei- clicn verwendet. werden.
Werden für eine Sol che Bewebungsübertragaing als Ü bertragungs- körper _gewöhnliche Kugeln verwendet, wel che eine Punktberührung aufweisen, so kön nen nur geringe Di-tiekkräfte übertragen wer den. Ausserdem besteht, der Nachtseil, dass bei nur geringer seitlicher Ausweichmöglichkeit der Kugeln in der Führungsbahn eine Keil wirkung entsteht, welche eine vollständige Blockierung der Vorrichtung zur Polore haben kann.
Zur Vermeidung dieser Nachteile weisen gemäss vorliegender Erfindung die Ü bertra- gnTi7skörper konvexe und konkave Kiigelflä- chenteile auf, welche so angeordnet. sind, dass a.n jeder Berührungsstelle zweier Übertra- glingskörper ein konvexer Kugelfläehenteil mit einem konkaven Kugelfläclienteil zusam menwirkt.
Zufolge der dadurch vergrösserten Berührungs- und Auflagefläche zwischen. den einzelnen Übertragungskörpern der Reihe isst hierbei eine grössere Druckübertragung er- möglieht. Ausserdem ist. bei einer solchen Aus- bildeng der Übertragungskörpern die er wähnte Keilwirkung vermieden.
Zweckmässigerweise können alle Übertra- gungskörper durch Kugeln mit einem sphäri schen Einsschliff gebildet sein, in welchen an der Berührungsstelle zweier Kugeln die sphä rische Oberfläche der benachbarten Kugel ein greift.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer Bewe- gungsübertragungsvorrichtung mit teilweisem Schnitt.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt dreier aufeinanderfolgender Kugeln einer Kugelreihe.
Fig. 3 ist. ein Schnitt durch einen Maschi nenteil mit einem Führungskanal.
Fig.4 ist eine Draufsicht zu Fig.3 bei abgenommenem Deckel, und Fig. 5 zeigt ein anderes Beispiel der Bewe- gungsübertragung@svorrichtung. Beim Beispiel nach Fig.1 ist ein Betäti gungshebelarm 1 fest mit einem Zahnritzel 2 verbunden, das im Eingriff mit einer Zahn stange 3 steht. Diese Zahnspange 3 trägt unten einen Bolzen. 4 und oben einen Bolzen 5, mit tels welchen sie in einem Maschinenteil 6 geführt ist.
Der Bolzen 5 läuft in einer Boh rung 7, in der sich über dem Bolzen das eine Ende einer zusammenhängenden Reihe von. Kugeln 8 befindet. Am Maschinenteil 6 ist das eine Ende eines Rollres derart be festigt, dass sein Hohlraum eine Fortsetzung der Bohrung 7 bildet.. Dieses Rohr besteht aus einem äussern Mantel 9 aus Kupfer, Messing, Leichtmetall, Eisen oder Kunststoff und einer 10 aus schrauben <B>,</B> gewundenem, gehärtetem Rund-,
linienförmig Flach- oder Vierkantstahld-raht. Das eine Ende des Mantels 9 wird mittels einer in den Ma schinenteil 6 eingeschraubten Überwurfmntter 11 festgeklemmt. Das Rohr 9, 10 ist mit Iirrgeln 8 gefüllt, und es ist andernends, an einem zweiten Maschinenteil 12 in gleicher Weise mittels einer Überwurfmutter 13 be festigt. In diesem Masehinenteil 12 befindet sich eine Bleiehe Bohrung wie die Bohrung 7, welch erstere oben mit Kugeln 8 gefüllt ist und in die unten ein Bolzen 1.1 hineinreicht, der mit einer Zahnstange 15 verbunden ist.
In Eingriff mit der Zahnstange 15 steht ein R.itzel 16, das auf einer Welle 17 sitzt und einen Zeiger 18 trägt.. An der Zahnstange 15 ist unten ferner ein Zapfen 19 befestigt, wel cher in eine Bohrung 20 des Masehinenteils 12 eingreift und auf den eine in dieser Bohrarg angeordnete Druekfeder 21 einwirkt, die sich andernends gegen eine in den Maschinenteil 12 eingeschraubte Schraube 22 abstützt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, weist jede der Kugeln 8 einen sphärischen Einschliff 23 auf. Der Radius dieses Einschliffes 23 ist. dabei gleich dem Radias der Kugeloberfläche, so dass beim Aneinanderreihen der Kugeln 8 in jeden sphärischen Einschliff 23 die Oberfläche der benachbarten Kugel passend eingreift. Die Kugeln 8 sind magnetisch, wodurch sie in der richtigen Lage zusammengehalten wer den und leichter montiert werden können.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Fig.1 ist wie folgt Wenn der Hebelarm 1 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, so wird über das Ritzel 2 und die Zahnstange 3 der Bolzen 5 nach oben verschoben. Das obere Ende des Bolzens 5 wirkt dabei auf die Reihe von Kugeln 8 und verschiebt diese in der Bohrung 7 sowie dem Rohr 9, 10. Diese Bewegung setzt. sich über die ganze Kugelreihe fort, so dass aueh der sieh am andern Ende anschliessende Bolzen 14 axial abwärts verschoben wird.
Dabei wird die Zahnstange 15 mitgenommen und das Zahnritzel 16 bzw. dlie Welle 1.7 entsprechend verdreht. Ferner wird über den Kolben 19 die Feder 21 zrisalllmengeclrückt. Es kann auf diese Weise, wie ersichtlich, eine Bewe gungsübertragung vom Hebelarm 1 auf die Welle 17 erhalten werden, wobei das Rohr 9, 10 mittels geeigneten Biegewerkzeugen belie big gebogen. werden kann. Bei der Versehwen- Iuung des Hebelarmes 1 entgegen dem Uhr zeigersinn erfolgt die Bewegung unter der Einwirkung der Drackfeder 21, durch welche die Kugelreihe zurückgeführt wird.
Als Führungsbahn für die Kugelreihe kann statt. eines Rohres auch ein entsprechender Kanal in einem Maschinenteil dienen. Fig.3 und 4 zeigen ehren Maschinenteil 24 mit einem Kanal 25, in welchem die Kugeln 8 in Reihe angeordnet sind. Durch einen mittels Sehrau- ben 26 am Masehinenteil 2.1 befestigten Deckel 27 kann der Kanal 25 abgeschlossen werden.
Das Beispiel nach Fig. 5 unterscheidet sieh vom Beispiel nach Fig.l dadurch, dass hier an Stelle der Druckfeder 21 für die Rück- führung eine zweite in einem Rohr 28 an geordnete Kugelreihe vorgesehen ist. Es ent stellt dadurch ein Bewegungskreislauf, so dass die Bewegnngsübertragrrng in beiden An triebsrichtungen vollständig zwangläufig er folgt.
Der Antrieb der die Bewegung der Kugel reihe hervorrufenden Bolzen kann natürlich auf andere Weise als mittels Zahnstangen und Zahnritzel erfolgen, z. B. mittels Hebel, Ge winde und dergleichen. Bei Verwendunc von Rohren zur Aufnahme der Kugelreihe gewähr leistet die Stahlarmierung, dass die Rohre beim Biegen ihre kreisrunde: (luersehnittsform bei behalten. Ferner können sich die gehärteten Kugeln in der Armierung mit relativ geringer Reibung und geringem Widerstand verschie ben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrielltung zur Übertragung einer Bewe gung von einer Betätigungsstelle mittels einer in einer Führungsbahn geführten, zusammen hängenden Reihe von Übertragungskörpern arif ein zu bewegendes Maschinenelement, da durch gekennzeichnet, dass die Übertragungs körper konvexe und konkave Kugelflächen- teile aufweisen, welche so angeordnet sind,dass an jeder sserührningsstelle zweier Über tragungskörper ein konvexer Kugelfläehenteil mit- einem konkaven Kugelfläehenteil zusam menwirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle Übertraärungs- körper\durch Kugeln mit einem sph:ärisclien I',insehliff gebildet sind, in welchen an der Berührungsstelle zweier Kugeln die sphärische Oberfläche der benachbarten Kugel eingreift.\?. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Radius des sphärischen Einschliffes gleich ist dem Radius der Kugeloberfläche. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Übertragungs- körper magnetisch sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein als Führungs bahn für die Reihe von Übertragungskörpern bestimmtes Rohr innen mit einer Stahlpanzer- a.rmierung versehen ist. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Sta.hlpanzer- armierung aus schraubenlinienförmig gemin- denem gehärtetem Draht besteht. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn für die Reihe. von Übertragungskörpern durch in Maschinenteile eingearbeitete, überdeckte Kanäle gebildet ist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Be tätigungsstelle und dem zu bewegenden Ma schinenteil für Vor- und Rückwär tsbewegung je eine in einer Führungsbahn geführte Reihe von Übertragungskörpern vorhanden ist, wo durch die Bewegungsübertragung in beiden Richtungen vollständig zwangläufig erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH321630T | 1954-03-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH321630A true CH321630A (de) | 1957-05-15 |
Family
ID=4498477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH321630D CH321630A (de) | 1954-03-16 | 1954-02-19 | Vorrichtung zur Bewegungsübertragung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH321630A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284726B (de) * | 1965-08-06 | 1968-12-05 | Teves Gmbh Alfred | Mechanische Betaetigungsvorrichtung fuer eine Festsattel-Teilbelagscheibenbremse |
-
1954
- 1954-02-19 CH CH321630D patent/CH321630A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284726B (de) * | 1965-08-06 | 1968-12-05 | Teves Gmbh Alfred | Mechanische Betaetigungsvorrichtung fuer eine Festsattel-Teilbelagscheibenbremse |
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