CH321686A - Verfahren zum Verbinden der Kohleblöcke im kontinuierlichen Betrieb von Kohleelektroden, und Kohleblock zur Ausführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Verbinden der Kohleblöcke im kontinuierlichen Betrieb von Kohleelektroden, und Kohleblock zur Ausführung dieses Verfahrens

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CH321686A
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Helling Werner Ing Dipl
Lange Robert
Helmrich Guenter Ing Dipl
Hans Dr Lay
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Vaw Ver Aluminium Werke Ag
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


  Verfahren zum Verbinden der     Kohleblöcke    im kontinuierlichen Betrieb von Kohleelektroden,  und     Kohleblock    zur Ausführung dieses Verfahrens    Für das     kontinuierliche    Arbeiten mit elek  trischen Öfen, die mit Kohleelektroden betrie  ben werden, ist es bekannt,     selbstbackende     kontinuierliche Elektroden zu verwenden. Es  ist weiterhin bekannt, mit festen     vorgebrann-          ten    Elektroden in der     ZV    eise zu arbeiten, dass  auf die abbrennenden     Elektrodenblöcke    neue       Elektroclenblöeke    aufgesetzt werden.

   Hierbei  ist es besonders wichtig, dass zwischen den  einzelnen     Elektrodenblöcken    eine elektrisch  gut leitende Verbindung besteht. Dies hat man  bisher dadurch zu erreichen versucht,     d@ass    man  die einzelnen Blöcke miteinander durch eine  formschlüssige Verbindung, wie z. B. durch  Gewindeansätze oder durch     schwalbenschwanz-          förmige    Nuten und Leisten, verbunden hat.  



  Abgesehen von der     umständlichen        Hand-          lrabung,    zu der solche     Verbindungen    führen,  ist ein sicherer Stromübergang auch hierbei  nicht gewährleistet,     dpa    die wirksame Kontakt  fläche     zwisellen    den Blöcken nur klein bleibt.  Man hat daher auch schon vorgeschlagen,     zwi-          Sehen    die Blöcke vor dem     Zusammenfügen     eine dünne Schicht flüssigen     Bindemittels,     wie z.

   B. von dünnen     Mischungen    aus Pech  und Pechkoks, einzubringen, das die neben den  direkten     Kontaktflächen    vorhandenen Zwi  schenräume zwischen den Blöcken ausfüllen  und sieh nach dem Verkoken an der Strom  leitung beteiligen soll. Es hat ,sich jedoch ge-    zeigt, dass diese dünne Bindemittelschicht beim  Verkoken schrumpft und reisst und so ihren  Zweck nicht erfüllt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Verbinden der     Kohleblöcke    im  kontinuierlichen Betrieb von Kohleelektroden  für Elektroöfen, das dadurch gekennzeichnet  ist, dass die     vorgeb:rannten        Kohl'eblöcke    auf  einandergesetzt werden unter Einbringung  einer Zwischenschicht aus einer ungebrannten       .Masse    von solcher Zusammensetzung,     --Hin-          deststärke        und        Konsistenz,

      dass eine     meelra-          niseh    feste     Verbindung    und ein sicherer  Stromübergang zwischen den     Kohleblöcken     nach der Verkokung gewährleistet ist.  



  Nach dem 'Verfahren gemäss vorliegender  Erfindung wird eine     feste        Verbindung    und  ein sicherer Stromübergang zwischen den  Blöcken nach der Verkokung gewährleistet.       Zweckmässigerweis.e    weist hierzu die Verbin  dungsschicht eine Stärke von mindestens 5,  vorzugsweise jedoch von 10 bis 15 mm auf.  Die Konsistenz der Verbindungsmasse     ist    vor  teilhaft derartig, dass sie in der Wärme zwar  plastisch ist und sich gut und dicht aufbrin  gen lässt, aber nicht. infolge     des!    Druckes des  oben aufliegenden     Elektrodenblockes    unter  halb der     Verkokungstemperatur    seitlich her  ausläuft.

   Sie sollte also der von Mörtel beim  Vermauern von Ziegelsteinen     entsprechen,    was      sich durch richtige Wahl der Körnung der       Festbestandteile    (z. B. Koks) und des Binde  mittels (z. B. Pech) leicht. verwirklichen lässt.  



  Es     ist    zweckmässig, die Verbindungsflächen  derartig auszugestalten, dass ein     seitlichens          Verrutschen    der Blöcke gegeneinander aus  geschlossen ist.  



  Um ein etwaiges Austreten der     Verbin-          dungsmasse    weiter zu erschweren und     gleieh-          zeitig    die Verbindungsfläche zu     vergrössern,     ist es vorteilhaft, eine oder beide sieh gegen  überstehenden Stirnflächen der einzelnen  Blöcke mit einer     Rippung        zu    versehen, vor  zugsweise einer solchen, bei der die Rippen  parallel zu den Aussenkanten der Stirnflächen  verlaufen, bei runden     Blöeken    also mit in  Form von konzentrischen Kreisen     angeordne-          ten    Rippen.  



  Es     ist    auch möglich, dass das Aufbringen  der Schicht nicht in einer zusammenhängen  den Fläche, sondern in einzelnen voneinander  durch Zwischenräume getrennten kleineren  Flächen vorgenommen wird. Zweckmässig wird  das Bindemittel in dieser Form an der Unter  seite des jeweils     aufzusetzenden        Kohleblockes     angebracht, da     hierdlurch    ein vorzeitiges Er  wärmen und zu starkes Erweichen der Ver  bindungsmasse     vermieden    wird.  



  Vor dem Aufsetzen dies neuen     Kohlebloekes     auf den darunter befindlichen, wird ersterer  dabei an der Unterseite     vorzugsweise    mit       streifenförmig        aufgelegter        Verbindungmasse     belegt. Nach dem Aufsetzen     dies    Blockes auf  den untern Block breitet     sich    die Verbin  dungsmasse dann     gleichförmig    über die ge  samte Verbindungsfläche aus.

   Die     Sehieht-          stärke    der aufgelegten Streifen wird dabei so  bemessen, dass auch nach gleichmässiger Ver  teilung der Verbindungsmasse zwischen den  Blöcken noch .eine     Schichtstärke    von min  destens 5,     vorzugsweise        jedbeh    10-15     1Vlilli-          metern    erhalten bleibt.  



  Mit. Vorteil kann man auch     Kohleblöeke     verwenden, bei denen die     Verbindung,sm:lsse     in Vertiefungen, z. B. Nuten, Rillen, Löchern  oder dergleichen, eingebracht ist, die sich an  der Ober-     und/oder    Unterseite der Kohle  blöcke befinden. Die     Anbringung    der Ver-         bindungsmasse    ist in diesem Fall     besonders     einfach. Die heisse, dickflüssige     Masse    wird  über die zu präparierende Fläche vergossen  und     d.er        übersehuss    mit einem     Lineal    oder der  gleichen abgezogen.

   Dabei bleiben die vor       sehenen    Vertiefungen mit     Verbindungsmasse     gefüllt. Die Anzahl und Abmessung der Ver  tiefungen ist so berechnet, dass die darin ver  bleibende Verbindungsmasse ausreicht, eine       Zwi:sehensühieht    von mindestens 5,     vor7usis-          weise    von 10 bis 15 Millimetern Dicke     zwi-          :sehen    zwei     Kohleblöcken    entstehen     zu    lassen.

    Dabei wird die der Unterseite gegenüberlie  gende Oberseite der     Kohleblöcke        zweel-imäf.;i±#     so ausgebildet,     d.ass    beim Aufsetzen     ebnes     neuen Blockes auf den     bereits    in Betrieb       befindlielien    auf beiden V     erb-indung,sfläelien     die     Erhebuncen    der einen Fläche in entspre  chende Vertiefungen der andern Fläche pas  sen, so dass sich zwischen beiden Flächen eine  nahezu gleichmässig dicke     Schicht    von Verbin  dungsmasse ausbreiten kann.  



  Die     Kohleblöcke    gemäss vorliegender Erfin  dung lassen sich in einfacher     Weise    mit     Ver-          bindungsmasse,    z. B. in     streifenförmiger    An  ordnung, versehen und sind dann beim Lagern  und beim Transport sehr unempfindlich     gegen     raube Behandlung, Stösse und dergleichen,  wenn die     Verbindungmasse    geschützt in den  Vertiefungen der Oberfläche angeordnet ist.  Die auf der Oberfläche des     Kohleblockes    vor  zusehenden Vertiefungen können auch als Nu  ten und Federn ausgebildet werden, oder aber  man kann die Oberflächen der Blöcke wellen  förmig gestalten.

   Hierdurch gelingt es,     ausser     der vorteilhaften     Unterbringung    der Kitt  masse auch     ausreiehende        Berührungsfläehep     zwischen den einzelnen     Kohleblöcken    zu Sehaf  fen, wodurch der Stromtransport einwandfrei  möglich ist.  



  Zur     Stromzuführung    kann man die     hierzu     benötigten     Klemmbaeken,    Kontakte, Nippel  oder dergleichen seitlich oder von oben an die  Elektroden heranführen. Im letzteren Falle  verwendet man zum Beispiel sogenannte  Klemmnippel. Dies sind Stangen, die mit  einem meist     zylindrischen    Kopf versehen sind  und die von oben mit. dem Kopf zuerst in      senkrechte Löcher der Elektroden eingeführt        -erden.    Entsprechend dem Verbrauch     Jer     Elektrode im Ofen werden die Nippel von  Zeit, zu Zeit in den senkrechten Löchern der  Elektrode nach oben gezogen.  



  Hierbei wird die Anordnung     zweckmässi-          gerweise    so getroffen, dass die Elektrode aus  zwei oder mehreren     Kohleblöeken    besteht, die  senkrecht. durchgehende Löcher aufweisen, in  die die aus einem zylindrischen Kopf bestehen  den Klemmnippel eingeführt werden, wobei  die Nippel durch Spreizen ihres Kopfes     Lest     mit den Blöcken verbunden werden. In dem  Masse, wie die     beispielsweise    als Anode be  nutzte Elektrode verbraucht wird,     wandern     die Nippel mit dem untern     Kohlebloek    immer  tiefer und erreichen nach einem bestimmten  Verbrauch das Niveau     des    Elektrolyten.

   Zu  diesem     Zeitpunkt    werden die bisher benutzten  Nippel gelockert. und höher gezogen, damit  ein     Abbrand    der Nippel und damit. eine     Ver-          unreinigung    der Elektrolyten nicht eintreten  kann.

   Es lässt sich bei der bisherigen Arbeits  weise nicht. vermeiden, dass die Köpfe der  Nippel durch     den    heissen Elektrolyten, in des  sen Nähe sie geführt werden müssen, stark  erhitzt und dadurch vorzeitig unbrauchbar  werden.     Ferner    steigen durch die offenen  Löcher die     Reaktionsgase,    die erhebliche     @Ien-          gen    Kohlendioxyd enthalten, von der     Ua.ter-          seite    auf, wobei sie durch die Kaminwirkung  der durchgehenden Öffnung unterstützt. wer  den, und. verursachen durch Umsatz mit dem  Kohlenstoff der Anode Formänderungen in  den Löchern der     Kohleblöcke.     



  Diese Nachteile können     dadürch    vermie  den werden,     da.ss    man die     Kohleblöcke    ausser  mit     durehgehenden    Löchern auch mit solchen  versieht, die nach unten blind enden. Solange  die Anode     beispielsweise    aus zwei überein  ander befindlichen, erfindungsgemäss verbun  denen Blöcken besteht, werden die Nippel. in  dem untern Block befestigt, tragen die Anode  und leiten ihr den Strom zu.

   Nun werden  sowohl in dem untern als auch in dem obern       Kohlebloek    blind in den     Kohleblöeken    endende       Öffnungen    in Form von Kanälen vorgesehen,  in denen ebenfalls Nippel     befestigt    sind.

   So-    bald der untere Block bei der Elektrolyse so  weit. verbraucht"     ist,    dass die Gefahr des Ein  dringens von     Elektrolyt    in die     blind    endenden  Öffnungen besteht, werden die in diesen  Öffnungen befindlichen Nippel herausgezogen,  und die in dem     darüber        befindlichen        Kohle-          block    befindlichen Nippel übernehmen deren  Funktion, während man gleichzeitig einen  dritten     Kohleblock    auf den bisher oben     befind=     liehen Block aufsetzen kann.

       Diese    Operatio  nen wiederholen sich weiter     sinngemäss.     



  Bei der Aluminiumelektrolyse werden die  in der     Elektrolysezelle    befindlichen Anoden  nicht nur an ihrem in den     Elektrolyten    tau  chenden Ende durch den     elektrochemischen     Prozess verbraucht, sondern es entstehen auch  ausserhalb dies Elektrolyten Verluste an       Anodensubstanz,    und zwar durch Einwirkung  des Luftsauerstoffes auf die     Anode,    die in  der Nähe des etwa, 1000  C heissen Elektro  lyten an ihrer der Luft ausgesetzten Ober  fläche ein Temperaturgefälle von etwa 900  bis etwa 150  C aufweist. In der Zone von  900 bis etwa 450  C wird die Anode durch  den     Luftsauerstoff    so stark angegriffen,  dass sie an ihrer Oberfläche etwa 15 bis  35 mm tief abgetragen wird.

   Der im Elektro  lyten zur Wirkung gelangende Querschnitt der  Anode ist deshalb     wesentlich    geringer als der  ursprüngliche, und der durch den sogenann  ten     Luftabbrand        hervorgerufene    Verlust an  Substanz ist ein wesentlicher Teil des gesam  ten Anodenverbrauches der     Elektrolysezelle.     Es sind bereits Verfahren bekannt, den     Ab-          brand'verlust    der Anoden einzuschränken.  Zum Beispiel verwendet man     bor-    und phos  phorhaltige Verbindungen,     mit        denen    die  Oberfläche der Anoden     bestrichen    oder ge  tränkt wird.

   Dieses Verfahren     ist    verhältnis  mässig kostspielig. Es     ist    auch bekannt, durch       konstruktive        Massnahmen    den     Abbrandverlust     einzuschränken, indem man zum Beispiel die  Zahl der Anoden je Zelle verringert und  dafür ihren Querschnitt     entsprechend    vergrö  ssert, wodurch die dem Luftsauerstoff darge  botene Fläche     verhältnismässig    verkleinert  wird, oder der gesamte Anodenquerschnitt  einer Zelle wird verkleinert,

       wodurch    sich die           Absenkgeschwindigkeit    der Anode erhöht     und     damit die     Verweilzeit    in der dem     Luftabbrand     ausgesetzten Zone verringert. Diese konstruk  tiven Massnahmen verändern aber gleichzeitig  andere     Eigenschaften    der Zelle, so dass sie  nicht allein zu Gunsten eines geringen Luft  abbrandes der Anoden angewendet     werden     können, wenn andere Erwägungen nicht sogar  eine     Anwendung    im entgegengesetzten Sinne  erforderlich machen. Zudem ist ihre     Wirksain-          keit    auch beschränkt.  



  Bei     Elektrolyseöfen    mit. mehr als einer  Anode gelingt es, den     Luftabbrand    dadurch       :stark    einzuschränken, dass man die Zwischen  räume     zwischen    den Anoden mit einer Schutz  schicht ausfüllt, die den     Zutritt    des Luft  sauerstoffes     praktisch        verhindert.    Die Schutz  schicht wird     zum        Beispiel    durch Einfüllen  eines pulverförmigen Stoffes gebildet und so  hoch     aufgefüllt.,    dass     :

  alle    durch     Luftabbrand     gefährdeten Flächen bedeckt     sind.    Enge Zwi  schenräume, vorübergehendes Abdecken der  senkrechten Spalte zwischen den Anoden mit  tels Leisten und     sanftes        Feststampfen    bzw.  Festklopfen der Schutzschicht erleichtert     ihre     Herstellung. Aus     praktischen    Gründen be  nutzt man hierfür die Chemikalien, die dem  Elektrolyten laufend     zugefügt    werden und  meist in brauchbarer,     pulverförmiger    Kör  nung vorliegen. Man kann diese Chemikalien  einzeln oder such in beliebiger Mischung ver  wenden, so z.

   B. eine Mischung von     kalzi-          nierter    Tonerde mit     kalzinierter    Soda.  



       Dieses    Verfahren unterbindet den     Luft-          abbra.nd    praktisch     vollständig    an allen Fli  ehen, die durch     Zwischenräume    getrennt sind.  Es ist besonders     gut    anwendbar beim Betrieb  der Zellen mit kontinuierlichen,     vorgebrann-          ten    Anoden, da. die     Sehutzsehiehten    dabei  nicht durch     das    Auswechseln der Reste     ge-          stört    werden.  



       Schliesslich        ist    es möglich, den     Kohlebloek     bereits vor dem Aufsetzen auf die Elektrode  im Ofen mit allen erforderlichen     Einriehtan-          gen    zur Halterung und Stromzuführung, wie  z. B.     Klemmbacken,    Nippel und dergleichen,       auszurüsten    und den so vorbereiteten Kohle-    block auf die in Betrieb befindliche Elektrode  aufzusetzen und     zu:    befestigen.  



  Zur weiteren Erläuterung der     Erfindung     dient die Zeichnung, in der Ausführungsfor  men beispielsweise und schematisch dargestellt  sind.  



       Fig.    1 stellt im senkrechten Schnitt die       Anbringung    der Verbindungsmasse an einem       Kohlebloek    in Streifenform dar.  



       Fig.    2 gibt ebenfalls im senkrechten Schnitt  einen mit Federn versehenen     Kohlebloek    und  dessen Verbindung mit einem mit Nuten     %-er-          schenen    zweiten Block mit. Hilfe der     Verbin-          dungsmasse    wieder.  



  Nach     Fig.    3 sind die     Kohleblöeke    an ihrer       untern    bzw. obern Fläche wellenförmig ge  staltet.  



       Fig.    4 zeigt. die     bisher    übliche     Anordnung     der Klemmnippel bei     erfindungsgemäss    mit  einander zu verbindenden     Kohleblöeken.     



       Fig.    5     veranschaulicht    Einzelheiten von       Fig.    4, während     Fig.    6 die Ausbildung vier  Öffnungen und     Anbringung    der Nippel ge  mäss obigem Vorschlag verdeutlicht.  



  In     Fig.    1 ist der     Kohlebloek    1 in das z u       elektrolysierende    Schmelzbad eingetaucht.  



  Vor dem Aufsetzen des neuen     Kohlebloeke:s     2 wird dieser an der Unterseite mit streifen  förmig aufgelegter Verbindungsmasse 3     belegt.     Nach dem Aufsetzen des Blockes 2 auf den  untern Block 1. breitet sieh die Verbindungs  masse gleichförmig über die gesamte Verbin  dungsfläche     aus.    Die Schichtstärke der aufge  legten Streifen wird dabei so bemessen. dass  auch nach gleichmässiger Verteilung der Ver  bindungsmasse zwischen den Blöcken noch  eine Schichtstärke von mindestens 5,     vorzugs-          weise    jedoch 10-15 Millimetern, erhalten  bleibt.  



  In     Fig.        \?    ist mit 4 der obere und mit 5  der untere     Kohlebloek    bezeichnet. Der     Bloel,    4  besitzt, auf seiner Oberseite die Federn 6 und  auf seiner untern Seite die Nuten 7,     während    :  die Federn des -Blockes 5 mit 8 bezeichnet  sind. In bzw. zwischen die Nuten 7 des Blocher  4 und die Federn 8 wird die Verbindungs  masse eingebracht, worauf die Blöcke aufein-           andergesetzt    werden.

   Aus     Fig.    3 ist ersieht  lieh, dass die Blöcke 4 und 5 eine wellenför  mige Gestaltung ihrer obern und untern Flä  chen besitzen, .so dass sich Vertiefungen 9 und  Erhöhungen 10 ergeben, die     passgereclit    aus  zubilden sind. Die Blöcke werden dann in ent  sprechender Weise     aufeinandergesetzt,    wäh  rend die     Kittmasse    in den jeweiligen     Ver-          tiefun-en        untergebracht    ist..  



  Nach     Fig.    4     besteht.    die Elektrode aus den       Kohleblöeken    11 und 12, die durch     .eine        Zwi-          sehensehieht        \.'0    verbunden sind, und dient: bei  dem Beispiel als Anode. 14 ist die Kathode  und 15 der Elektrolyt-. In die senkrechten  Löcher 1.9 der     Kohleblöeke    sind     Klemmnippel     16 mit     zylindrischem    Kopf 17 eingeführt und       durch    Spreizen der Köpfe fest mit den Blök  ken verbunden.

   Die Nippel sind an dem Trä  ger 18 befestigt, der die Elektrode trägt und  gleichzeitig den Strom über die Nippel zu     der          Elektrode    leitet. Der Träger 18 kann durch        'indwerk    vertikal bewegt werden, um den  Verbrauch der Elektrode im Elektrolyten     aus-          zugleiehen    und den Abstand der Anode 11 von  der Kathode 14 in der vorgeschriebenen Höhe       zii    halten.

   Im Verlauf dieser Bewegung wan  dern die Nippel 1.6 mit dem Block 11, der  langsam     verbraucht    wird, immer tiefer und  erreichen bald das     Niveau    des     Elektrolyten.     Zu diesem Zeitpunkt müssen die Nippel 16  gelockert und höher gezogen werden, so dass  ihre Köpfe 17 sich etwa im Block 12 befinden.  Während dieser Operation muss die Elektrode  vorübergehend durch eine     Hilfsvorricbt.ung    in  ihrer Höhe festgehalten werden, was durch  die Klemmbacken 21 angedeutet ist. Nach  dem. Verbrauch des Blockes 11. wird der  Block 13 auf Block 12 befestigt, so dass  nach Verbrauch eines Blockes immer ein neuer  Block aufgesetzt wird.

   Die     beschriebene    Ar  beitsweise hat den Nachteil, dass die     Nippel.-          köpfe    17 durch den etwa<B>10000</B> C heissen Elek  trolyt, der sich im untern Teil der Löcher 19  befindet, stark erhitzt und vorzeitig unbrauch  bar werden, ferner steigen die Reaktionsgase,  die erhebliche Mengen.

   Kohlendioxyd enthal  ten, von der Unterseite durch die Löcher der  Elektrode,     unterstützt    durch die Kamin mir-         kung    der Löcher, nach oben und verursachen  durch die Reaktion C02     -f-    C = 2 CO     Forrn-          v        eränderungen    in den Löchern der Kohle  blöcke, wie sie in     Fig.    5 skizziert sind.  



  Diese Nachteile werden vermieden, wenn  man die     Kohleblöcke    ausser mit     durchgehenden     Löchern auch mit solchen versieht, die nach  unten blind enden, wie letztere in     Fig.    6 mit  Ziffer 23 bezeichnet sind. Solange die Anode  aus den Blöcken 11 und 12 gebildet wird,  sind die Nippel 16 in dem Block 11 befestigt,  tragen, die Anode und leiten ihr den Strom  zu. Vorsorglich werden in den     Löchern    23  des Blockes 12 ebenfalls Nippel     2\3    befestigt.

    Sobald der Block 1.1 so weit verbraucht     ist,    dass  Gefahr des     Eindringens    von Elektrolyt. in die  Löcher 23 des     Blockes    11 besteht, werden die  Nippel 1.6 herausgezogen, die Nippel 22 über  nehmen deren     Funktion,    und ein weiterer Block  13 wird auf Block 12 :aufgesetzt. Die Opera  tionen wiederholen sich weiter sinngemäss.  



  Aus oben     gesagtem    ist ersichtlich, dass  bei dieser Anordnung der Löcher in den  Blöcken weder der     Nippelkopf    durch den  heissen Elektrolyten beeinflusst noch das Loch  durch aufsteigende Reaktionsgase     verändert     werden kann; ausserdem sind die Löcher 19  stets     durch    den     darüber    befindlichen Kohle  block gesperrt, so     dass    eine     Kaminwirkung     unterbunden ist.. Nach dem Ziehen     der    Nippel  aus der Unterkohle kann man die     freiwerden:     den Löcher 19 und 23     verschliessen,    z. B.  durch Einführen von Tonerde oder Kunst  kohleerzeugnissen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Verbinden der Kohleblöcke im kontinuierlichen Betrieb von Kohleelektro den für Elektroöfen, dadurch gekennzeichnet., dass die vorgebrannten Kohleblöcke aufein- and'ergesetzt werden unter Einbringung einer Zwischenschicht aus einer ungebrannten Masse von solcher Zusammensetzung, Mindeststärke und Konsistenz, dass eine mechanisch feste Verbindung und ein sicherer Stromübergang zwischen den Kohleblöcken nach der Ver kokung gewährleistet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischen schicht in einer Stärke von mindestens 5 mm aufgebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und TTnterangprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zwischenschicht von 10 bis 15 mm Dicke aufgebracht wird.. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Verbindun:gsfläehen der Kohleblöeke mit einer Rippung versehen wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Verhindungs- mass.e auf die Unterseite des jeweils aufzu setzenden Kohleblöckes aufgebracht wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, (la- durch gekennzeichnet, dass auf den @ufsetz- flächen der Kohleblöcke Vertiefungen ange bracht. werden, die mit Verbindungsmasse aus gefüllt werden. 6.
    Verfahren nach Patentansprueh I lind Unteranspruch 5, dadurch gekennzeiehnet, dass die obere Fläche des untern Kohleblockes nahezu einem Abdruck der untern Fläche des obern Blockes gleicht, derart, dass beim Auf einandersetzen von solchen Blöcken die Ver- bind'ungsflächen Raum für eine Zwischen schicht geben, deren Dicke überall nahezu gleich ist. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Fläche des untern Blockes wellenartige Vertiefungen und Erhöhungen aufweist, die in entsprechende Formen der untern: Fläche des obern Blockes passen. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungs masse in heissem Zustand über die zu präpa rierende Fläche vergossen und der Üherschuss abgezogen wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gelzennzeiehnet, dass bei der Herstellung von Aluminium. durch Elektrolyse einer Ton erde enthaltenden Schmelze die Zwischen räume zwischen den Kohleelektroden über dem Elektrolyten, soweit diese durch den Luftsauer stoff gefährdet sind, mit. einer Schutzsehieht ausgefüllt werden. 10. Verfahren nach Unteransprueh 9, da durch gekennzeiehnet, dass für diese Schutz sehi,cht mindestens ein Bestandteil der Elek- trolvtschmelze verwendet. wird.
    PATENTANSPRUCH II Kohleblock zur Durehführung des Verfah rens nach Patentanspruch I mit durchgehen den, zur Aufnahme der Stromzuführung5- nippel dienenden senkrechten Löchern, -e kennzeichnet durch zusätzliche, blind in dem Block endende Löcher. UNTERANSPRUCH 11.. Koh leblock nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in den blind endenden Löchern zusätzliche Nippel unter gebracht sind.
CH321686D 1952-09-09 1953-07-21 Verfahren zum Verbinden der Kohleblöcke im kontinuierlichen Betrieb von Kohleelektroden, und Kohleblock zur Ausführung dieses Verfahrens CH321686A (de)

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DE250453X 1953-04-25
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138175B (de) * 1961-05-12 1962-10-18 Vaw Ver Aluminium Werke Ag Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohlebloecken fuer kontinuierliche Elektroden und nach diesem Verfahren hergestellte kontinuierliche Anode fuer die Aluminium-Schmelzfluss-elektrolyse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1138175B (de) * 1961-05-12 1962-10-18 Vaw Ver Aluminium Werke Ag Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohlebloecken fuer kontinuierliche Elektroden und nach diesem Verfahren hergestellte kontinuierliche Anode fuer die Aluminium-Schmelzfluss-elektrolyse

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