CH321934A - Drehstrom-Vierleiter-Induktionszähler - Google Patents

Drehstrom-Vierleiter-Induktionszähler

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CH321934A
CH321934A CH321934DA CH321934A CH 321934 A CH321934 A CH 321934A CH 321934D A CH321934D A CH 321934DA CH 321934 A CH321934 A CH 321934A
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CH
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drive
phase
iron
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drive systems
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Inventor
Fred Dr Tschappu
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters
    • G01R11/40Induction meters, e.g. Ferraris meters for polyphase operation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description


  



     Drehstrom-Vierleiter-Induktionszahler       I^'ür lWlehstrom-Vierleiter-Induktionszähler    ist es bekannt, drei Triebsysteme und einen   Zahleranker    mit drei   Triebscheiben    anzuord  nen. wobei jedes    Triebsystem auf eine ihm   afiein    zugeordnete Triebscheibe wirkt, damit zwischen den Trieb- und Streufl ssen der drei   systeme    keine   gegenseitige Verkettung auf-    tritt. Derartige Zähler bedingen ein relativ   grosses Gehäuse    und einen schweren Zähler  auker. Es wurde deshalb versucht,    einen ZÏhleranker mit nur einer Triebscheibe zu ver  wenden und    alle drei Triebsysteme auf diese eine Triebscheibe wirken zu lassen.

   Von ZÏh  mit    mit zwei Triebsystemen, z. B. in Aron  schaltung'ausgehend,    bei welchen die beiden   Triebsysteme diametral    angeordnet sind, wurden bei den bekannten Zählern mit drei Triebsystemen zwei Triebsysteme ebenfalls diametral und das dritte Triebsystem unter   eineinrechtenWinkelzu    den beiden andern   hintor    die Ankerachse gesetzt. Diese   Plaeie-    rung der Triebsysteme führt infolge der klei  nen räumlichen Abstände zwischen    je zwei   in)    recliten Winkel zueinander stehenden Triebsystemen zu einer starken Verkettung    cler Trieb-und Streuflüsse, wahrend zwischen    den sieh gegenüberliegenden Triebsystemen die Verkettung geringer ist.

   Die komplizierte   gegenseitige Beeinflussnng    der Spannungstriebflüsse untereinancler, der Stromtriebfl sse nntereinander, die gegenseitige Beein  flussung    der   Spannungs-und      Stromtrieb-      i'lüsse    sowie die Beeinflussung der Span  nnngs-und    Stromstreuflüsse untereinander und gegeneinander und die Beeinflussung der Triebfliisse durch die Streuflüsse bewirken, dass der Zähler teilweise als Asynchronmotor lÏuft und dadurch stark drehfeldabhängig ist.



  Unter   Drehfeldabhängigkeit    der Zähleranzeige wird der Fehler verstanden, den der Zähler anzeigt, wenn zwei Phasen miteinander vertauscht werden, bezogen auf den Fehler bei normaler Phasenfolge.



   Es ist nun bekannt, einen wesentlichen Anteil der Drehfeldfehler dadurch zu beseitigen, dass die Triebscheibe des Zählerankers nicht aus homogenem Aluminiumblech hergestellt wird, sondern aus dünnen, radial ge  schlitzten    Aluminiumseheiben, deren Schlitze regelmässig gegeneinander versetzt und die elektrisch voneinander isoliert sind, zusam  mengeklebt    ist. Durch die Anwendung einer derartigen Triebscheibe wird die elektrische Kopplung der Triebsysteme über die Triebscheibe unterbunden. Die magnetische Kopplung der Triebsysteme kann durch magnetisch isolierte Befestigung der Triebsysteme am Tragrahmen teilweise beseitigt werden.

   Der noch verbleibende, von den   Streuflüssen    herrührende Fehler konnte'bisher durch Kom  pensations-und Abgleichmittel    nur teilweise behoben werden und bereitete über den ganzen Lastbereich, speziell aber für sehr kleine und sehr   grole    Last, erhebliche Schwierig  keiten.    



   Die vorliegende Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, dass eine mögliehst sym  metrische,    gleichmässige und vollkommene Verkettung der Streuflüsse leichter zu kompensieren sei als eine willkürliche und unvollkommene und benützt diese Anschauung zur Kompensation der   Spannungsstreuflüsse.    Die Erfindung betrifft einen Drehstrom-Vierleiter Induktionszähler mit drei Triebsystemen und einer Triebscheibe am   Zähleranker, auf    wel  elie    alle drei Triebsysteme wirken, welcher Zähler dadurch gekennzeichnet ist, dass die drei Triebsysteme in Richtung der Ankerachse gesehen je um   19-0     zueinander versetzt sind und dass zur Kompensation des Spannungsstreuflusses ein sternförmiges,

   dreiarmiges Kompensationsblech aus magnetisch leitendem Material in einer Ebene parallel zur Triebscheibe angeordnet ist, dessen Arme ebenfalls um   120     zueinander versetzt sind und welche am Rücken der   Spamungstrieb-    eisen magnetisch isoliert befestigt sind, um die betreffenden   Spannungsstreuflüsse      sternför-    mig miteinander zu verketten. Zweckmässigerweise weist dabei jeder Arm des Streubleches einen Seitenarm mit sich verjüngendem Querschnitt auf, um den Grad der   Streuflussver-    kettung einstellen zu können.

   Insbesondere ist es hierfür zweckmässig, das   Streublech    aussen nach Teilen eines Kreises zu begrenzen und an jedem Spannungstriebeisen in einer Nut eines magnetisch isolierenden Metallteils unter Haftreibung zu lagern.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.



   Die Zeichnung zeigt in
Fig.   1    die Anordnung der Triebsysteme und der   Spannungsstreuflusskompensation    bei einem Drehstrom-Vierleiterzähler in teilweiser schematischer Darstellung im Aufriss, in
Fig. 2 den zugehörigen Grundriss, in
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung   A.   



   Die drei Triebsysteme sind mit I, II, III bezeichnet und unter drei gleichen Winkeln, das heisst um   120     in Richtung der Ankerachse 11 gesehen, zueinander versetzt. Alle drei Triebsysteme sind genau gleich ausgebildet und bestehen je aus einem Spannungstriebeisen, welches oberhalb der Triebscheibe   12    und je einem Stromtriebeisen, welches   nnterhalb    der Triebscheibe   12    dem Span  nungstriebeisen      gegeniiberliegend    angeordnet ist. Der Tragrahmen und die Befestigung der Triebeisen an diesem Tragrahmen ist in der Zeichnung weggelassen. Ebenso sind das Bremssystem und die   Strom-und    Spannungsspulen weggelassen und die Strom-und Span  nungswieklungen    sind nur schematisch angedeutet.

   Das   Triebsystem I    ist an die Phase   R,    Triebsystem II an Phase S, Triebsystem III an Phase T   angeselilossen.    Ein Spannungstriebeisen besteht aus einem Rahmen mit zwei Schenkeln 13,   1.    4 und einem mittleren Kern 15, dessen Pol 16 seitlieh verbreitert ist und mit den Schenkeln 13,   14 je    einen Luftspalt bildet. Auf dem Kern   15    ist die Spannungsspule angebracht. Die Stromeisen sind   U-for-      mig und    die Pole der   Sehenkel    17, 18 liegen dem   Spannungspol    16 und den beiden Luftspalten gegeniiber. Auf den Sehenkeln 17, 18 sind die beiden   Stromwieklungen aufgebracht.   



  Stromeisen und Spannungseisen sind lamel  liert.    Vom Rüeken eines jeden Spannungseisens ist ein massiver   Eisenarm    19 unter die Triebseheibe   12 gezogen,    dessen Ende 20 etwas   v erjüngt    ist und zwischen den Stromeisenpolen liegend den   Spannungsgegenpol    bildet.



  Auf jedem   Stromeisenpol    ist je ein massives Eisenplättehen 21,   22 als Polplättchen ange-    bracht. Die Triebeisen bedürfen keiner speziellen Dimensionierung, indem sie etwa aus Raummangel speziell   sehmal    und hoch dimensioniert sein müssen ; vielmehr bietet die Raumaufteilung unter drei gleiehen Winkeln bezüglich der Ankerachse so viel freien Raum, dass serienmässige, z. B. für Einphasenzähler hergestellte, Triebeisen Anwendung finden können.



   Die Triebscheibe 12, welehe mittels einer Nabe 23 auf der Ankerachse 11 befestigt ist, ist aus dünnen, mit radialen   Sehlitzen      24    versehenen und elektrisch voneinander isolierten Aluminiumblättern zusammengeklebt, wobei die Sehlitze von Blatt zu Blatt regelmässig gegeneinander versetzt sind. Die verwendete Scheibe ist aus sechs Blättern mit je fünf   gleichmässig verteilten Schlitzen zusammenge-    setzt. Der Winkel zwischen den Schlitzen von zweibenachbarten BlÏttern betrÏgt 360¯/5.6= 12¯.



  Eine derartige Scheibe unterbindet die   Streu-       ung der Seheibenstrome aus dem Bereich    eines   Triebsystems    in den Bereich der andern Triebsysteme.



   Zur Kompensation des Spannungsstreuflusses ist ein   sternformiges,    dreiarmiges Bleeh aus ferromagnetisehem   Alaterial    vorgesehen, welches die Spannungsstreuflüsse am Rüeken der   Spannungstriebeisen    symmetrisch miteinander verkettet. Dieses Kompensationsblech    besitzt einen kreisringformigen Mittelteil 25,    durch dessen Loch das Oberlager der Ankeraehse zugänglich ist, und drei Arme 26, welche je drei gleiche Winkel, also 120¯, zueinander   einschliessen.

   Jeder Arm 26    weist einen seitin   in eine Spitze auslautenden Lappen 27    auf, und das   Blecli    ist aussen durch Teile   28    einer Kreislinie begrenzt, deren Radius wenig kleiner ist als der Abstand der Spannungstriebeisen von der   blette    der Ankerachse. Zur   Kopplung des Kompensationsbleches    mit den   Spannungstriebeisen    stehen die   Gegenpoleisen      l 9 mit einem    Lappen 29 über die Spannungstriebeisen hinaus etwas vor und bilden dadurch je eine Kopplungsfläche.

   Das Kompensationseisen ist magnetiseh isoliert und mit jedem Arm zwischen einem   Messingplättchen    30 und einer   Alessingbride    31 durch   Haftrei-    bung gehalten. Die PlÏttchen Die Plättehen Briden 31 sind je mit zwei Sehrauben   32    an die   Ge-      genpoleisen    19 angeschraubt. Das Kompen  sationsblech kam    so eingeschwenkt werden, da¯ die Lappen 27 je nach Bedarf nach links eder nach rechts weisen, und die Kopplung ist dureh mehr oder weniger starkes Einschwenken der Lappen einstellbar. Durch dieses   Kompensationsblech    kann ein drehfeldabhängiger Fehler, der nur bei kleiner Last störend auftritt, einstellbar kompensiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehstrom-Vierleiter-Induktionszähler mit drei Triebsystemen und einer Triebseheibe am ZÏhleranker, auf welche alle drei Triebsysteme wirken, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Triebsysteme in Richtung der Ankerachse gesehen je um 120¯ zueinander versetzt sind und dass zur Kompensation des Span nungsstreuflusses ein sternförmiges, dreiarmiges Kompensationsblech aus magnetisch leitendem Material in einer Ebene parallel zur Triebscheibe angeordnet ist, dessen Arme ebenfalls um 120 zueinander versetzt sind und welche am R cken der Spannungstriebeisen magnetisch isoliert befestigt sind, um die betreffenden Spannungsstreufl sse sternförmig miteinander zu verketten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drehstromzähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Streublech an jedem Arm einen Seitenarm mit sich ver jüngendem Querschnitt aufweist.
    2. Drehstromzähler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Streublech aussen nach Teilen eines Kreises begrenzt ist.
    3. Drehstromzähler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daR an jedem Span nungstriebeisen ein magnetisch isolierender Metallteil mit einer Nut angebracht ist, in welcher das Streublech unter Haftreibung gelagert ist.
    4. Drehstromzähler nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Streubleeh um seinen in der Flueht der Ankerachse liegenden Mittelpunkt verdrehbar und damit in die Lagernnten einschwenkbar ist.
CH321934D 1954-07-27 1954-07-27 Drehstrom-Vierleiter-Induktionszähler CH321934A (de)

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