CH322112A - Hilfsbremsvorrichtung an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Hilfsbremsvorrichtung an Kraftfahrzeugen

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CH322112A
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CH
Switzerland
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solenoid
circuit
valve
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brake device
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Inventor
Graham Slee Alfred
Kenneth Cox William
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British Electric Traction Comp
Thomas Ash & Company Limited
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/003Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake
    • F01L2760/005Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for switching to compressor action in order to brake in cooperation with vehicle transmission or brakes; devices to facilitate switching to compressor action by means of other control devices, e.g. acceleration pedal or clutch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description


      Hilfsbrexusvorrichtung    an Kraftfahrzeugen    Die Erfindung bezieht sieh auf eine     Hilfs-          breinsvorriehtung    an Kraftfahrzeugen, bei der  durch Schliessen eines Ventils der Auspuff  leitung eine     Hilfsbremskraft    in dem mit den  Laufrädern in Antriebsverbindung verblei  benden Motor erzeugt wird. Hierdurch wird  die normale Radbremse in bekannter Weise  wesentlich entlastet und ihre Neigung     züm     Blockieren verringert.  



  Die Erfindung ist auf eine verbesserte und       vereinfaebte    Ausführung einer derartigen       Hilfsbremsvorriehtung    gerichtet, die eine  selbsttätige und wirksame     Einschalttuig    der  Hilfsbremsung vor dem     Einsehalten    der       ei,--entliehen    Radbremse ermöglicht.

   Dies wird  erfindungsgemäss dadurch erreicht,     dass    die       Hilfsbremsvorriehtung    ein     Solenoid    zum       Sehliessen    des Ventils der Auspuffleitung und  einen durch     das    Bremspedal der Radbremse       1)(,tätig-ten    Schalter aufweist, der den     #Strom#     kreis des     Solenoids    für die Betätigung des  Ventils der Auspuffleitung     sehliesst.     



  Vorzugsweise ist in dein Stromkreis dieses       Solenoid's    ein mit einem     Kurzschlusssehalter     kombinierter Widerstand angeordnet, der in  bestimmter Zeit nach     dem    Einschalten des       Solenoids    seinen     Stromdürchgang    vermindert.  Hiermit wird erreicht,     dass        derMotor    beim Ein  schalten der Hilfsbremsung zwar eine     stai#Ke       Hilfsbremskraft liefert,     dass    zugleich aber  auch ein Abwürgen des Motors unterbleibt.  



  Im Falle einer     Brennstoffeinspritzpumpe     kann dem auf das Ventil der Auspuffleitung  einwirkenden     Solenoid    ein zweites, gegebenen  falls relaisgesteuertes     Solenoid    zugeordnet  sein<B>'</B> das auf die Steuerung der     Brennstoff-          einspritz-Pum-pe    einwirkt und das     d,afür    sorgt,       dass    beim Einschalten der Hilfsbremskraft  die     Brennstoff#lieferung        nachlässt    oder auf  hört.  



  Die selbsttätige     Einsehaltung    des     Wider-          stand.es,    der den     Stromdurehgang    im     Solenoid-          stromkreis    vermindern soll, kann beispiels  weise dadurch erreicht sein,     dass    der     Kurz-          sehlusssehalter        elektromagnetiseh    gesteuert  und die Zeitkonstante der     Magnetwieklung     so gewählt ist,

       dass    der Widerstand in     be.-          stimmter    Zeit nach dem Schliessen des     So-          lenoidstromkreises    durch öffnen des     Kurz-          sehlusssehalters    eingeschaltet wird.  



  Die Hilfsbremsvorrichtung kann weiterhin  mit einer Warnlampe oder sonstigen     Signal-          vorriehtung    ausgestattet sein, die selbsttätig  anzeigt, ob das Ventil der     Auspuffleitung     offen oder geschlossen ist. Weiterhin können  zusätzliche Schalter und     Steuerungsvorrieh-          tungen    vorgesehen sein, die im     nachstelienden     näher erläutert werden.

        Zweckmässig ist die Auspuffleitung des  Fahrzeugmotors mit einem Klappenventil ver  sehen, das vorzugsweise so gelagert ist,     dass     in der Schliessstellung des Ventils der Druck  der Auspuffgase in der     Offnungsrichtung    des  Ventils     auf    eine grössere Fläche wirkt als  in der andern Richtung.

   Auf der Achse des  Klappenventils kann ein zweiarmiger Hebel  sitzen, dessen einer Hebelarm, mit einem ein  stellbaren Anschlag     zusanunenwirkt,    der die       Öffnungs-    und     Schliessstüllung    des Ventils  festlegt und überdies mit einer schwachen  Feder verbunden sein kann, die das Ventil  öffnet, während     dr    andere Hebelarm durch  einen Lenker mit dem Anker des     Solenoids     verbunden ist.  



  Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele  der     Hilfsbremsvorriehtung    nach der Erfin  dung, und zwar zeigen:       Fig.   <B>1</B> das     Sehaltsehema    für den     Solenoid-          stromkreis    und für seinen     Sehaltstromkreis,          Fig.    2 eine abgeänderte Ausführung der  Schaltung,       Fig.   <B>3</B> einen durch Unterdruck gesteuerten       el     Schalter und'       Fig.    4 die Mittel zur Steuerung einer       Brennstoffpumpe,    die normalerweise nach  dem, Ausschalten des Motors überschüssigen  Brennstoff zum leichteren Anlassen liefert.  



  Bei der Vorrichtung nach     Fig.   <B>1</B> ist ein       Solenoid    a, das ein Ventil der Auspuffleitung  des Fahrzeugmotors betätigt, mit der Fahr  zeugbatterie<B>b</B> über ein Paar Relaiskontakte  <B>e,</B>     c',    eine     Elektromagnetwieklung   <B>d,</B> und einen       stro,mbegrenzend'en        Ohniselien    Widerstand<B>c</B>  verbunden, der mit einem     Kurzschlussschalter     <B>f</B> kombiniert ist.

   Dieser Schalter wird durch  den Anker<B>g</B>     dür        Magnetwieklung   <B>d</B> mit be  stimmter Verzögerung nach Schliessen der  Relaiskontakte geöffnet.     Die        Relalsspule   <B>lt</B> ist  mit der Batterie<B>b</B> über einen     Selialter    i ver  bunden, der durch den Fussbremshebel der       I-,"ahrzeugrad','bremse    beim Niederdrücken be  tätigt und sofort     _geschlossen    wird, noch ehe  die normale Radbremse beim weiteren Nieder  drücken des Bremspedals angezogen wird.

   In       dieseni    Stromkreis befindet sieh noch ein wei-         terer    Schalter<B>j,</B> der sieh öffnet, wenn die       Motorkuppluno-    ausgerückt wird.  



  Wird das Bremspedal etwas  drückt, so wird der Stromkreis der Relais  spule     li    geschlossen, die, ihren Anker     anzielit     und die Kontakte<B>e,</B>     e'        zur    Berührung bringt.  Hierdurch wird der Stromkreis des     Solenoids     a ebenfalls geschlossen und das Ventil der  Auspuffleitung betätigt.  



  Da der     Kumsehlusssehalter   <B>f</B> am Wider  stand e anfangs geschlossen ist, fliesst ein star  ker Strom durch das     Solenoid        a"    das einen  kräftigen     Sehliessdi-Lieh        auf    das Ventil aus  übt. Nach bestimmter Zeit, die von der Zeit  konstante der     31agnetwieklung   <B>d</B> abhängt,  wird jedoch der     Kurzsehlusssehalter   <B>f</B><I>geöff-</I>  net.

   Hierdurch wird der Widerstand e allein  mit dem.     Solenoid    a, in Reihe     -esehaltet,        der     durch das     Solenoid        fliess-ende    Strom also ver  mindert. Dieser Zustand hält so lange an,  wie das Bremspedal niedergedrückt und der  Schalter i geschlossen bleibt.  



       Zur        Steuerun-    der Relaisspule<B>lt.</B> kann zu  sätzlich ein in der     Zeichnun    nicht darge  stellter, von Hand zu     betätigender    Schalter  oder dergleichen vorgesehen sein,     d;er        zum     Beispiel betätigt wird, wenn das     Fabrzeug     längere Zeit mit angezogener Bremse bergab  fährt. Hierdurch bleibt dann     die'IIotorbrenise     während dieser Zeit mit Sicherheit einge  schaltet.  



  In manchen Fällen, beispielsweise bei Vor  handensein eines derartigen     Handsehalters,     kann weiterhin eine Sperre für den<B>G</B>     ashebel     vorgesehen sein, die durch ein anderes,     ini     Stromkreis des Bremsventils liegendes     So-          lenoid    betätigt, -wird, damit die Drosselklappe  nicht geöffnet werden kann, solange das Ven  til der Auspuffleitung geschlossen ist.  



  Damit der Motor nicht     stehenbleibt,    wenn  das Fahrzeug anhält, kann das Ventil der  Auspuffleitung einen     Beggrenzungsansehlag    in  solcher Lage aufweisen,     dass    es nicht ganz  dicht geschlossen werden kann. Bei Bedarf  kann das Ventil jedoch auch so eingerichtet  sein,     dass    es sieh vollkommen dicht schliessen       lässt.    In diesem Fall kann das     Stehenbleiben     des Motors durch den zusätzlichen Schalter<B>j</B>           #Fig,   <B>1)</B> verhindert werden, der sich öffnet,  wenn das Kupplungspedal niedergedrückt  wird.

   Hierdurch wird dann der Stromkreis  der Relaisspule h geöffnet so     dass    die Kon  takte<B>e,</B>     c'    ausser Berührung kommen und       aueli    der Stromkreis des     Solenoids    a und das  Ventil der Auspuffleitung geöffnet werden.

         [Tm    auf andere Weise sicherzustellen,     dass    der       31otor    beim Anhatten des     Fahrzeuges    nicht       stehenbleibt,    kann auch ein im Stromkreis  der Lichtmaschine liegender,     spannungsabhän-          friger    Schalter verwendet, sein, der den     So-          lezio,idstromkreis    des Ventils der     Auspufflei-          tun-    öffnet, wenn die von der Drehzahl des  Motors abhängige Spannung unter einen be  stimmten Wert sinkt.  



  Die zeitliche Verzögerung     zur        Einsehal-          tum,-    des Widerstandes<B>c</B> oder einer sonstigen       Vorrivlitung,    die den     Stromdureligang    durch  (las     Solenoid    a vermindert, kann auch auf an  dere Weise erreicht sein.  



  In     manehen    Fällen, zum Beispiel bei Fahr  zeugen mit Dieselmotor, kann ein zusätzliches       Solenoid   <B>k</B> vorgesehen sein, das zu dem     So-          letioid    a für die Betätigung des Ventils der       Auspuffleitang    parallel geschaltet ist und  dazu dient, die Brennstoffpumpe vom Motor  abzuschalten, wenn der Schalter i     geschlos-          seil    ist, das Fahrzeug also gebremst wird.  



  Statt des relaisgesteuerten,     elektrisehen     <B>S</B>       Solialters    mit den Kontakten<B>e,</B>     e'    können       aueli        pneuinatiseh    oder     hydrauliseh    betätigte  Schalter für den     Solenoidstromkreis    benutzt  sein. Die     Solenoide    können auch von einer       atidern    Stromquelle als der     Fahrzeugbatterie     gespeist werden.

   Ferner kann man bei Bedarf  zusätzlich einen Handhebel oder dergleichen  zum Schliessen des Ventils der Auspuffleitung       #,orselien.    Durch eine zum Beispiel mit. der       Solenoidwieklung    in Reihe geschaltete     All-          zeigelampe    oder eine andere     Warnvorrieh-          tum,    kann angezeigt werden, ob das Ventil  der     Auspuffleitung    geschlossen oder geöffnet  ist.  



  Damit die     Hilfsbreinsvorriehtung    auch  bei Fahrzeugen     zufriedenstellend    arbeitet,  deren Motor mit einer durch     Unterdruelz        ge-          Z,     steuerten Einspritzpumpe versehen ist, sind    besondere Vorkehrungen erforderlich. Ent  steht nämlich beim     Motorbreinsen    ein Über  druck in der Auspuffleitung, so wird der  Unterdruck in der Saugleitung     der    Brenn  stoffpumpe vermindert, und dies würde eine  Einspritzung von Brennstoff zur Folge haben.

    Dies     lässt.    sieh dadurch vermeiden,     dass    die  Zahnstange der Brennstoffpumpe, während  der Betätigung der Bremse in der Ausschalt  stellung verbleibt und,     dafÜr    gesorgt wird,       dass    der Motor leer läuft, wenn das Fahr  zeug mit     niedergedrilektein.    Bremspedal zum  Stehen gebracht worden ist.  



  <B>-</B> Eine Anordnung, mit der dies erreicht  werden kann, ist in     Fig.    2 bis 4 dargestellt.  Hierbei ist das     Solenoid   <B>k,</B> das bei Erregung  die Zahnstange der     Brennstoffpuiupe    in die       Aussehaftstell:ung    bringt und sie in     d.ieser     Stellung hält, parallel zu     deni    das     Breins-          ventil    der Auspuffleitung betätigenden     So-          lenoid    a geschaltet.

   In     dem        #Stromkreis    beider       Solenoide    a und<B>k</B> liegt der mit dem     Brerns-          pedal    betätigte Schalter i und ein durch den  Unterdruck der     iSaugleitung    der Brennstoff  pumpe gesteuerter Schalter m. Ein Schalter     eb,     der die Brennstoffpumpe abschaltet,     über-          brüekt    die beiden Schalter     i    und m.  



  Solange der Motor mit geöffneter Drossel  klappe o in der Ansaugleitung     q        (Fig.   <B>3)</B>  läuft, herrscht in der     3augleitung   <B>p,</B> die  die Ansaugleitung<B>(1</B> mit der     Unterdruck-          kanimer    r der Einspritzpumpe verbindet, ein  Unterdruck von etwa     3#8:0    mm, durch den der  Schalter m mittels einer Membran s     gesehlos-          sen    wird, die. sich in einer mit der     ;Sauglei-          tun'.-   <B>p</B> verbundenen Dose t befindet.

   Wenn  der Fahrer das Bremspedal     niederdrüekt,     wird der Schalter     i    geschlossen und mit dein       Solenaid    a     a.Lich    das     Solenoid   <B>k</B> unter Strom  gesetzt, das die Brennstoffpumpe abschaltet.  Ist das Fahrzeug so weit     abgebreinst,        dass     sieh die Drehzahl des Motors der Leerlauf  drehzahl nähert, so sinkt der Unterdruck in  der Saugleitung<B>p</B> auf etwa<B>90</B> mm.

   Hierdurch  öffnet sich der Schalter m, der die     Solenolde     <B>k</B> und a     ab-Schaltet,    so     dass    der     Notor    im nor  malen Leerlauf laufen kann.      Bei gewissen, durch Unterdruck gesteuer  ten Einspritzpumpen wird, beim Betätigen des       Aussehaltsolenoids    die Steuerung der Pumpe  automatisch so betätigt,     dass    die Pumpe     über-          sehüssigen    Brennstoff zum leichteren Anlas  sen des Motors fördert.

   Um dies zu verhin  dern, kann gemäss     Fig.    4 eine Hilfssperre vor  gesehen sein, bei der ein Kolben u, der     in     dem Gehäuse der     Pumpensteuerstange    w<I>ge-</I>  lagert ist,     normalerweisedieBrennstoffzufuhr     vollständig sperrt.

   Hierbei ist gemäss     Fig.    2  ein     Solenoid    v vorgesehen, mit dem der Kol  ben u'     (Fig.    4) so weit gehoben werden kann,       dass    die     Pumpensteuerstange        u#    in die Um  fangsnut x des     Kcolbens    eingreift, damit nur  dann überschüssiger Brennstoff     zum    Anlassen  geliefert wird, wenn das     Solenoid    v unter  Strom steht.  



  Das     #Solenoid    v ist zweckmässig gemäss       Fig.    2 mit der Wicklung<B>y</B> des Motoranlas  sers     para.Ilel    geschaltet, so     cIass    nur dann     über-          sehüssigerBrennstoff    gefördert wird, wenn     der          Anla,ssersehalter    z geschlossen ist.

   Eine Feder  2     (Fig.    4)      & ückt    den Kolben u' in     die    in       Fig.    4 dargestellte Lage zurück, wenn die       Pumpensteuerstange    w nach rechts bewegt  wird und der Fahrer den Gashebel bei der  Normalfahrt teilweise     nachlässt.     



  Wird die     Hilfsbremsvorriehtung    bei Mo  toren verwendet, die mit, durch Unterdruck  gesteuerten Pumpen ausgerüstet sind, so     muss     dafür gesorgt werden,     dass    die Zahnstange der  Brennstoffpumpe in der     Ausseha.Itstellung     verbleibt, solange die Bremse betätigt wird.  Dies kann zweckmässig dadurch erreicht wer  den,     dass    das Einstellgehäuse der Pumpen  zahnstange am vordern Ende der Pumpe so  abgeändert wird,     dass    es einen mit der Pum  penzahnstange     gleiehaehsig    liegenden Kolben  erhält, der durch einen ;Seilzug mit dem Be  tätigungshebel des Bremsventils verbunden  wird,.

   Wird dann die Bremse betätigt, so hält  der Kolben die Pumpenzahnstange in der  Ausschaltstellung,     und    die Zahnstange kehrt  in ihre normale Lage zurück, wenn die Bremse  gelöst wird.<B>.</B>  



  Wird die     Häfsbremsvorriehtung    bei Otto  motoren     verwendet,-so    wird vorzugsweise ein    besonderes Luftventil     in    der     Ansaugleitung          21     des Motors vorgesehen, das sieh öffnet, wenn  die Bremse betätigt wird, damit die Luft un  mittelbar in die     Zvlinder    gelangt, ohne den  Vergaser zu durchströmen. Dieses Luftventil  kann von Hand oder selbsttätig durch ein       Solenoid    betätigt werden, das gleichzeitig mit  dem     Solenoid    zum Steuern des Ventils der  Auspuffleitung erregt. wird.

   Hierbei wird  dann das zusätzliche Luftventil geöffnet,  während es unter     Federdruel-,    wieder ge  schlossen wird, wenn das     Solenoid    stromlos  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANNSPRUCH Hilfsbremsvorriehtung an Kraftfahrzeu gen, bei der durch Schliessen eines Ventils der Auspuffleitung eine. Hilfsbremskraft in deiii mit den Laufrädern in Aiitriebsverbinduii", verbleibenden Fahrzeugmotor erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsbrems- vorriehtung ein Solenoid (a) zum Schliessen des Ventils der Auspuffleitung und einen durch das Bremspedal der Radbremse betä tigten Schalter (i) aufweist, der den Strom kreis des Solenoids (a)
    für die Betätigung des Ventils der Auspuffleitung schliesst. <B>C</B> UNTER-ANSPR-CCHE <B>1.</B> Hilfsbremsvorriehtung nach Patentan spruch, an Kraftfahrzeugen mit Brennstoff- einspritzpumpe, dadureh gekennzeichnet, dass ein zusätzliches Solenoid (k) zur Steuerung der Brennstoffeinspritzpumpe vorgesehen ist.
    2. Hilfsbremsvorriehtung nach Patentati- ansprueh -und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der im Solenoidstromkreis angeordnete Widerstand (e) mit den parallel, geschalteten Solenoiden <I>(a, k)</I> in Reihe ge schaltet ist<U>und</U> der magnetisch gesteuerte Kurzsehlusssehalt-er <B>(f)</B> eine Wieklung <B>(d)</B> aufweist, deren Zeitkonstante so gewählt ist, dass der Widerstand<B>(e)
    </B> durch Öffnen des Kur7schlüsssehalters in bestimmter Zeit nach dem Schliessen des Solenoidstromkreises ein geschaltet, wird. <B>3.</B> Hilfsbremsvorriehtun,- nach Patentan- sp,rueh und Unteransprüehen <B>1</B> und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Relaisstroni-, kreis zusätzlich einen Schalter<B>(j)</B> aufweist, clei- vom Betätigungsglied der --#lotorlzupplull,)
    # gesleuert wird'und die Solenoide (a, k) beim AusHiekun der Motorkupplung stronilos inaeht. 4. Hilfsbreinsvorrieht,-Ling nach Patentan- spruell und Unteransprüehen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadureh gekennzeichnet, dass sie -Mittel aufweist, die (las Ventil der Auspuffleitung selbsttätig ehe das Pahrzeug anhält.
    <B>5.</B> Ililfsbremsvorrieht-Luig nach Patentan- sprueh und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch -,-e,kenn7eiehnet, dass im Stromkreis der Licht- masehine des Fahrzeugmotürs ein spannungs gesteuerter Schalter vorgesehen ist, der den Stromkreis des das Ventil & r Atispuffleitung steuernden Solenoids (a) öffnet, wenn die Spannung der Liehtmaschine unter einen be- stimmt-en Wert sinkt.
CH322112D 1953-05-15 1954-04-27 Hilfsbremsvorrichtung an Kraftfahrzeugen CH322112A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092785B (de) * 1957-12-19 1960-11-10 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung zum automatischen Abschalten der Motorbremse von Kraftfahrzeugen

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