CH322114A - Gummireifen für die Tiefensteuerräder von landwirtschaftlichen Bodenbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Gummireifen für die Tiefensteuerräder von landwirtschaftlichen BodenbearbeitungsmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C17/00—Tyres characterised by means enabling restricted operation in damaged or deflated condition; Accessories therefor
- B60C17/04—Tyres characterised by means enabling restricted operation in damaged or deflated condition; Accessories therefor utilising additional non-inflatable supports which become load-supporting in emergency
- B60C17/06—Tyres characterised by means enabling restricted operation in damaged or deflated condition; Accessories therefor utilising additional non-inflatable supports which become load-supporting in emergency resilient
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
Gummireifen für die Tiefensteuerräder von landwirtschaftlichen Bodenbearbeitungsmaschinen :1n landwirtschaftlichen Bodenbearbei- tun1sniaseliineii sind zum Steuern der Arbeits tiefe von Kultivatorsehaufeln Räder vorge sehen, die genügend Nachgiebigkeit und An- pasNunfgsfähigkeit aufweisen müssen, um die lli-li < @itstiefe bei veränderlichen Zuständen des zu bearbeitenden Bodens annähernd gleich zu halten.
Für solche Tiefensteuerräder sind nun schon halbpneumatisehe Gummireifen bekannt, ähnlich demjenigen, der Gegenstand der vor liegenden Erfindung bildet. Diese bekannten Reifen genügen jedoch der Praxis nicht, indem bei Normalbelastung ihre den Felgen anliegen den Seitenteile schädlichen , lokalisierten Durelibiegungen ausgesetzt sind, die ein Ver zerren der Reifenwände hervorrufen. Dies tritt besonders in Erscheinung, wenn diese Reifen statisch belastet sind. Dieses Durch biegen und Verzerren verursacht oft eine vor zeitige Panne.
Der Reifen nach vorliegender Erfindung ist dadureh gekennzeichnet, dass er aus einem einen Basis- und einen Seheitelteil aufweisen den 1-lohlkörper besteht, wobei an einem der genannten Teile innerhalb des Reifens wenig stens eine kontinuierliche Umfangsrippe ge bildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Gummireifens naeli der Erfindung ist in der Zeiclinun(y ver- e -iiis # elianliebt. Es zeigen:
Fig. 1 den Reifen in perspektivischer Sicht, Fig. 2 den auf eine Felge montierten Rei fen im Aufriss, wobei die Felge im Schnitt gezeigt ist, Fig. 3 in grösserem Massstab eine perspek- tivisehe Ansicht eines Teils des Reifens, teil weise im Schnitt.
nach der Linie 3--3 der Fig. 2, und Fig.4 einen Schnitt durch den auf eine Felge aufgezogenen Reifen, dessen Scheitel an der Bodenberührungsfläche von zusätz- liehen lasttragenden Organen unterstützt wird, wie dies zutrifft, wenn der Reifen im Gebrauch steht.
Der Reifen 10 weist einen Scheitelteil 11., Seitenteile 12 und 13, einen Basisteil 1.1 und zusätzliche, radial nach aussen springende Um fangsflansche 15 und 16 auf. Der Reifen ist. auf eine Felge 17 aufgezogen, die einen Basis teil 9 und radial nach aussen springende Flan sche 7 und 8 besitzt, wobei letztere in hori zontal liegenden Schultern 5 bzw. 6 endigen. Der Reifen 10 weist in seiner Wand die übli che Entlüftungsöffnung 19 auf und besitzt ein abgeplattetes Querschnittsprofil, und zwar eine Profilhöhe, die höchsten 40% seiner Breite beträgt.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist der Basis teil 14 des Reifens 10 eine Anzahl von quer liegenden Rillen 18 auf, und aus Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, dass auf der Aussenseite der Felge 17 Querrippen 18a vorgesehen sind, die in die Rillen 18 passen, um im Betrieb ein Verrutschen des Reifens auf der Felge im Umfangssinn zu verhindern. Das Verhältnis von Innen- zu Aussendurchmesser der Felgen basis ist so gewählt, dass der Reifen satt. auf die Felge passt. Letztere kann mit irgend einem geeigneten Tiefensteuerrad kombiniert werden.
Im Betrieb wird der Scheitelteil des Rei- fens 10 durch dessen Berührung mit dem Bo den radial einwärtsgedrückt, bis die Innen seite der Scheitelwand die Stirnseite der Rip pen 15 und 16 berührt, wie dies in Fig. 4 dar gestellt ist. Man beachte, dass diese Rippen um eine kurze Strecke radial nach aussen über die Felgenschultern 5 und 6 vorspringen. Die Distanz, um die die beiden Rippen 15 und 16 von der Reifenbasis abstehen, ist so gewählt, (-)ass die Reifenseiten 12 und 13 einen beträcht lichen Anteil der auf den Reifen einwirkenden Last übernehmen, und die Rippen tragen dann die übrige Last.
Die bei Be- und Entlastung des Reifens auftretende Durchbiegung des Reifenscheitels bewirkt ein Reinigen des Rei- fens von Schmutz und anderem dem Scheitel anhaftendem Fremdmaterial.
Die Rippen 15 und 16 sind so angeordnet und von solcher Höhe, dass sie den Reifen scheitel an der Erdberührungsfläche in einer Ebene abstützen, die annähernd parallel zur Reifenachse liegt. Dadurch wird verhindert, dass sich an dieser Fläche eine Rinne bildet, wie dies für bekannte Reifen der beschrie benen Art. zutrifft und auch für den vorlie genden Reifen zutreffen würde, wenn die Rip pen 15 und 16 fehlen würden. Eine solche Rinne drückt den Boden schlagartig gegen den Reifenseheitel, wodurch das Selbst reinigen des Reifens erschwert würde.
Der vorliegende Reifen ist nicht auf irgendeine spezielle Gummizusammensetzung und auch nicht auf Relativabmessungen der verschiedenen Reifenteile beschränkt. Nichts destoweniger hat sich gezeigt, dass für einen V ierzollreifen ein Ganzgummikörper aus Rei- fenlaufdeckenmaterial mit einem Scheitelteil, Seitenwänden und Basisteil von annähernd 1 cm Dicke geeignet ist. Weiter hat sich ge- zeigt, dass 1 cm hohe und breite Rippen 15 und 16 gute Ergebnisse zeigen, wobei die Basis dieser Rippen sich mit den Schultern 5 und 6 der Felge 1-1 in derselben Ebene befindet.
Zwecks Gewährleistung einer genügenden Selbstreinigung und Verhinderns der Be schädigung der Reifenseiten infolge übermässi gen Durchbiegens und Verzerrens sollten diese Rippen ein solches Volumen und eine solche Höhe besitzen, dass sie den Reifenscheitelteil in einem Abstand a von nicht. mehr als 15 bis 30% der Höhe b des Reifens im Querschnitt radial ausserhalb des Reifenbasisteils abstüt zen.
Beispielsweise beträgt die Höhe des Rei- fens der Fig. 3 im Schnitt radial von der Basis nach aussen 13/g' und die Höhe der Rippen /$". Weniger als 15% verhindert nicht eine vorzeitige Reifenpanne, und mehr als 30% erlaubt dem Reifenscheitel keine genügende Bewegung für die Selbstreinigung.
Der Reifen wird vorzugsweise durch Strangpressen seines Profils, Zuschneiden sei ner Länge, Stumpfverspleiss seiner Enden, Einbringen in eine Form, Einsetzen letzterer in eine Vulkanisierpresse, Schliessen der Presse, Eindrücken eines hohlen, nadelförmi gen Aufblasschlauches durch den Reifen seheitel und durch Aufblasen des Reifens während seiner Vulkanisation hergestellt, wo bei alle diese' Operationen von üblicher Art sind.
Die Erfindung ist nicht auf Ganz gummi, halbpneumatisehe oder Nulldruck reifen beschränkt, da. sie auch auf Reifen an wendbar ist, die dem gleichen Zweck dienen und ein ähnliches Profil aufweisen, obschon der Reifen aufblasbar sein kann und span nungsaufnehmende Teile, wie z. B. eine oder mehrere Lagen von Cordgewebe, besitzen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gummireifen für die Tiefensteuerräder von landwirtschaftlichen Bodenbearbeitungs- maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem einen Basis- und einen Scheitelteil aufweisenden Hohlkörper besteht, wobei an einem der genannten Teile innerhalb des Reifens wenigstens eine kontinuierliche Um fangsrippe gebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gummireifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Reifenprofil eine Höhe aufweist, die höchstens 40 lo seiner Breite beträgt, und am Basisteil mehrere kon tinuierliche Umfangsrippen vorgesehen sind.2. CTummireifen nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Rippen eine solche Höhe radial nach aussen vom Basisteil aufweisen, dass sie den zentralen Teil des Reifenscheitels berühren und abstützen, wenn der Scheitel im Betrieb niedergedrückt, wird. 3. Gummireifen nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Reifen ein ab geplattetes Querschnittsprofil besitzt und die Rippen um eine Distanz (a) von nicht mehr als 30% und nicht weniger als 15% der von der Reifenbasisinnenfläche bis zum äussersten Scheitelteil des Reifens gemessenen Profilhöhe (b) vom Basisteil radial nach aussen ragen. 4.Gummireifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Felge vorge sehen ist, der Reifenbasisteil querlaufende Rillen aufweist und die Felge einen Basisteil mit radial nach aussen vorstehenden, quer laufenden Rippen besitzt, wobei diese Rillen und Rippen zueinander komplementär sind und ineinandergreifen zwecks Verhinderns des Verrutschens des Reifens relativ zur Felge, wenn der Reifen auf der Felge montiert ist und im Betriebe steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH322114T | 1953-08-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH322114A true CH322114A (de) | 1957-05-31 |
Family
ID=4498637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH322114D CH322114A (de) | 1953-08-19 | 1953-08-19 | Gummireifen für die Tiefensteuerräder von landwirtschaftlichen Bodenbearbeitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH322114A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053832B (de) * | 1957-08-21 | 1959-03-26 | Istvan Szabo | Pflug |
| EP0133150A3 (en) * | 1983-07-25 | 1985-09-25 | The Goodyear Tire & Rubber Company | Closed torus tire |
-
1953
- 1953-08-19 CH CH322114D patent/CH322114A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053832B (de) * | 1957-08-21 | 1959-03-26 | Istvan Szabo | Pflug |
| EP0133150A3 (en) * | 1983-07-25 | 1985-09-25 | The Goodyear Tire & Rubber Company | Closed torus tire |
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