CH322140A - Wurfrad-Schwadenrechen - Google Patents
Wurfrad-SchwadenrechenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
- A01D78/148—Rakes having only one heads carrying arm
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Description
Wurfrad-Schwadenrechen
Es sind Wurfrad-Schwadenrechen bekannt, bei denen die Zinkenräder durch Abrollen auf dem Boden in Bewegung gesetzt werden, wobei die Rader infolge ihrer Schrägstellung eine grössere Umfangsgeschwindigkeit erhalten, als das Gerät durch den Vorwärtszug besitzt. Die Zinkenräder sind in einem Rahmen seitlieh versetzt schräg nach hinten angeordnet, wobei die einzelnen Rader sich teilweise überdecken, wodurch ein Rad dem andern der Reihe nach das von ihm erfasste Gut, z. B. Heu oder Gras usw., zuschiebt und dieses zuletzt als Schwad abgelegt wird. Es sind auch Anordnungen der Zinkenräder bekannt, die durch Veränderung der Winkelstellung des Gerätes zur Zugrichtung ein gleichzeitiges Ablegen mehrerer kleinerer Schwaden ermöglichen.
Es sind dabei Umstellungen des Gerates erforderlich, wie Ausweehseln der Räder mit den Achsen oder Umsteeken von Rahmenteilen oder Ausschwenken eines Rahmenstükkes mit einer Anzahl Zinkenräder. Diese Einrichtungen führen aber das Heuwenden nicht vollkommen aus, da das Heu nicht locker genug gewendet und gelüftet wird.
Die Erfindung betrifft einen Wurfrad- Schwadenrechen, der sowohl als Schwaden- reehen wie auch als Wender ohne Ausweebseln von Teilen oder Baugruppen verwendet werden kann, wobei die Ablage des Gutes sowohl beim Schwaden als auch beim Wenden durch die einstellbare Anpassung des Arbeitswinkels der Zinkenräder während der Arbeit je nach Trocknung, Menge und Art des a.-Lites günstig beeinflusst werden kann. Dabei ist es sowohl für das seitliche Zusammenrechen zum Schwad als auch zum Wenden, wobei jedes Zinkenrad eine kleine lockere Reihe ablegt, nicht erforderlieh, die Räder in mehreren Tragbalken anzuordnen.
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbei- spiel der Erfindung, und zwar :
Fig. 1 und 2 den Rechen im Grundriss in zwei versehiedenen Stellungen,
Fig. 3 eine Binzelheit in Seitenansicht in grösserem Massstab.
Die Machine besitzt einen Hauptlängs- träger, welcher im vorliegenden Beispiel ein Rohr 1 ist und mit den Streben 2,3 und : einen geschlossenen Rahmen bildet. Das Fahrwerk besteht aus den vordern Rädern 12 und 13 und dem hintern Stützrad 14. Die vordern beiden Räder werden durch die Zugstange 155 über das Gestänge 16,17 durch Achssehenkel- lenkung gesteuert, während das hintere Stütz- rad 14 fest geführt ist, wodurch die Machine sowohl beim Transport wie bei der Arbeit richtig spurt und auch am Hang und bei gro sser Eeumenge sicher geführt und nicht abgedrängt wird.
Am Hauptlängsträger 1 sind in senkrecht angeordneten Tragarmen 5 die Wurfräder 6 (siehe Fig. 3) so angeordnet, dass sie um die Vertikalachsen in horizontaler Richtung verschwenkt werden können, wodurch es möglich ist, dass die Zinkenräder 6 einmal die Stellung nach Fig. 1 oder die Stel- lung nach Fig. 2 erhalten können. Ausserdem ist aber auch jede beliebige Zwischenstellung des Arbeitswinkels einstellbar. Die Zinkenräder 6 sitzen auf waagrechten Achsschenkeln 7 (Fig. 1), die als Winkelachsen ausgebildet sind und in den Tragarmen gelagert und durch diese hindurchgeführt sind.
An ihren obern, vorstehenden Enden sind Hebel 8 angeordnet, welche durch eine Stange 9 gelenkig mit einem Spindelgetriebe 10,11 verbunden sind, so dass mit der Spindel sämt- liche Zinkenräder gemeinsam in die ge w#nschte Arbeitsstellung gedreht imd darin fixiert werden können. Die Federzinken Z (Fig. 3) sind schräg zum Radumfang gerichtet, und zwar so, dass sie sich in der Arbeitsstellung der Fig. 1 an dem Boden abwälzen, ohne sich in die Grasnarbe einzubohren.
Bei Übergang in die Arbeitsstellung der Fig. 2 würden sich jedoch die so schräg geneigten Zinken bei Beibehaltung der Zugrichtung der Fig. 1 (siehe Pfeil) in die Grasnarbe einboh ren, da die Zinkenräder bei der Sehwadanordnung (Fig. 1) ein umgekehrtes Dreh- moment gegenüber der Wendeanordnung (Fig. 2) erhalten. Um dies zu vermeiden, wird die ugrichtung umgekehrt' (Pfeilrichtung, Fig. 2), das heisst, es wird gegenüber Fig. 1 in entgegengesetzter Richtung gezogen.
Die Umkehrung der Zugrichtung (Fig. 2) wird dadurch bewerkstelligt, dass die Anhängerzugstange 15 in eine Zugose 18 des hintern Rades 14 eingehängt wird, wobei dieses Rad schwenkbar gemacht wird, während die Räder 12 und 13 durch Feststellung der Lenkerstange 16,17 in der gewünschten Arbeitsstel- lung mittels Steckerplatte 19 und Stecker 20 fixiert werden. Soll wieder in der Richtung nach Fig. 1 gezogen werden, dann wird das Rad 14 fixiert, w#hrend die vordern Räder 12 und 13 wieder mit der Zugstange lenkbar verbunden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wurfrad-Schwadenrechen mit beim Zugvorgang am Boden abrollenden Zinkenräder, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zinkenrad (6) um je eine Vertikalachse (5) in horizontaler Richtung in versehiedene Arbeitsstellungen verschwenkbar ist, das Ganze derart, dass das zu bearbeitende Gut in einer Stellung zusammengezogen, in einer andern Stellung in einzelne kleine Schwaden gewendet werden kann.UNTERANSPRÜCHE 1 Wurfrad-Sehwadenreehen naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (5) der Zinkenräder (6) über Hebel (8) an einem gemeinsamen Gestänge angelenkt sind und durch ein gemeinsames Betäti- gungsorgan gesteuert und gehalten werden k#nnen.2. Wurfrad-Schwadenrechen naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Vorderräder (12 und 13) mittels der Anhängesehubstange (15) über ein Gestänge (16,17) durch Achssehen kellenkung steuerbar sind, das Hinterrad (14) hingegen eine starre Führung besitzt.3. Wurfrad-Schwadenrechen nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliehe Zinkenräder an einem Längstragbalken sitzen.4. Wurfrad-Schwadenrechen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (Z) der Räder zum Radumfang geneigt sind, und dass Mittel zum Ziehen des Rechens nach ent gegengesetzten Richtungen vorgesehen sind, so dass der Rechen bei gegebener Arbeitsstellung der Zinkenräder in derjenigen Richtung gezogen werden kann, in welcher sich die geneigten, federnden Zinken, ohne sich in den Boden einzugraben, an diesem abwälzen.5. Wurfrad-Schwadenrechen nach Patentansprueh und Unteransprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (15) wahlweise an beiden Enden anbringbar ist, wobei die jeweils mit der Zugstange in Verbindung stehenden Laufräder lenkbar und die von der Zugstange unabhängigen Laufräder in der gewünschten Arbeitsrichtung fixierbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH322140T | 1954-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH322140A true CH322140A (de) | 1957-06-15 |
Family
ID=4498642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH322140D CH322140A (de) | 1954-08-23 | 1954-08-23 | Wurfrad-Schwadenrechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH322140A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136866B (de) * | 1957-12-21 | 1962-09-20 | Lely Nv C Van Der | Sternrechwender |
-
1954
- 1954-08-23 CH CH322140D patent/CH322140A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136866B (de) * | 1957-12-21 | 1962-09-20 | Lely Nv C Van Der | Sternrechwender |
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