CH322150A - Holzbohle für die Errichtung von Wänden in Baukonstruktionen - Google Patents

Holzbohle für die Errichtung von Wänden in Baukonstruktionen

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CH322150A
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Gadebusch Ditlev
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Gadebusch Ditlev
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/56—Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members
    • E04B2/70—Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of wood
    • E04B2/701—Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of wood with integrated supporting and obturation function

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Description


  Holzhohle für die Errichtung von Wänden in     Baukonstruktionen       Es ist bekannt, Holzbohlen für den Zu  sammenbau von Wänden, Häusern, Baracken,  kurz     Wohn-,    Dienst. oder Gewerberäumen aller  Art dadurch miteinander zu verbinden, dass  die Bohlen an den Flächen, an denen sie zu  sammengefügt werden, eine Aussparung und  auf der gegenüberliegenden Seite einen ent  sprechenden Vorsprung erhalten, z. B. Nut  und Feder oder     schwalbenschwanzförmige     Aussparungen und entsprechende Vorsprünge.  



  Ein Mangel dieser Ausführungsformen be  steht darin, dass die Bohlen sich nach dem Zu  sammenbau, während sie noch weiter trocknen,  kräftig zusammenziehen, wodurch die mehr  oder minder poröse äussere Schicht. des Holzes  leicht zum Platzen gebracht wird. In diese  oft tiefen Sprünge dringt dann die Feuchtig  keit, z. B. in Form von Regen oder Schnee,  ein und zerstört das Holz.  



  Bei der Gegenstand der Erfindung bil  denden, für die Errichtung von Wänden in  Baukonstruktionen dienenden Holzbohle sollen  diese Nachteile so weit als möglich dadurch  behoben werden, dass die Bohle auf der einen       Längsschmalseite    zu beiden Seiten eines Spal  tes rippenartige Erhebungen aufweist, die be  züglich Lage und Form zu Einschnitten auf  der     andern        Längsschmalseite    der Bohle passen,  und dass ferner an beiden Stirnseiten der  Bohle     schwalbenschwanzförmige    Köpfe vor  gesehen sind zum Zwecke der Verankerung    der Bohle in entsprechend ausgebildeten Nu  ten von Wandpfosten.  



  Durch diese besondere Gestaltung wird der  Bohle die Möglichkeit gegeben, während des       Eintrocknens    sich zusammenzuziehen, wobei  durch den Spalt eine gute Trocknung gewähr  leistet ist.  



  Bei entsprechender Gestaltung der die  Bohlen aufnehmenden Pfosten können die  Bohlen von oben in die Nuten der Pfosten ein  geschoben werden, was einem schnelleren Bau  tempo     als    nach den bisher üblichen Arten  gleichkommt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und es zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt durch zwei zusammen  gefügte Bohlen gemäss einer ersten Ausfüh  rungsform,       Fig.    2 eine ähnliche Bohle, aber mit einem  längeren Einschnitt,       Fig.3    eine aus Schichten zusammenge  setzte Bohle,       Fig.    4 einen Schnitt durch eine Bohle etwas  anderer Ausführungsform,       Fig.5    die Bohle nach der     Fig.4    in An  sicht, halb von vorn und halb von der Seite,  in kleinerem Massstab als in     Fig.    4,

         Fig.    6 einen Schnitt durch eine Bohle nach  einer weiteren     Ausführungsform,    im Mass  stab der     Fig.    5,           Fig.    7 einen Schnitt nach der Linie       VII-VII    der     Fig.    6,       Fig.    8 einen Schnitt durch die Verbindung       zweier    Bohlen nach einer weiteren Ausfüh  rungsform, im Massstab der     Fig.    6 und 7.  



  Die Holzbohle gemäss     Fig.1    besitzt an einer  Schmallängsseite, bei 2, einen Einschnitt, zu  dessen beiden Seiten rippenartige Erhebungen  3 vorgesehen sind. An der gegenüberliegenden       Längsschmalseite    besitzt die Bohle mehrere  unter sich gleiche Erhebungen 4, die den von  den Erhebungen 3 begrenzten Einschnitt ent  sprechend ausgebildet sind.  



  Wenn nun während des     Austrocknungs-          vorganges    sich die eine Bohle in Richtung der  Pfeile A zusammenzieht, so wird eine     Riss-          bildung    an den     äussern    sichtbaren Flächen der  Bohle dadurch vermieden, dass die trockene  Luft durch den Schlitz auch nach innen ge  langen kann und der Schlitz 2 dadurch einen  Ausgleich der Spannungen im Holz zulässt.  Beim Zusammenfügen zweier Bohlen greifen  die     Vorsprünge    3 der einen Bohle dicht  schliessend in die     Ausnehmungen    der andern  Bohle ein.  



  In     Fig.    2 ist bei     2a    ein längerer Schlitz ge  zeigt, der auch mit einem Isoliermaterial aus  gefüllt sein kann,     wie    er bei Holzarten, die  ein sehr grosses     Schwindungsvermögen    haben  oder dort, wo es auf eine sehr gute Isolation  ankommt, Verwendung finden wird. Die  Breite des Einschnittes     2a        beträgt    hier höch  stens ein Viertel der     Bohlendicke.    Ferner er  streckt sich hier der Einschnitt bis wenig  stens angenähert in die halbe Breite der Bohle.  



       Fig.    3 zeigt eine Bohle, die aus zwei Seiten  teilen 5, die eine Bohrung 6 und eine Sen  kung zur Aufnahme einer Schraube mit Sechs  kantenkopf besitzen und einem Mittelteil 8  besteht. Diese Bohle wird durch eine Schraube  9 und durch eine Mutter 10 zusammengehal  ten. Der Spalt 2b wird dadurch hergestellt,  dass der Mittelteil 8 kürzer als die Seiten  teile 5 ausgebildet ist.  



  Die Seitenteile 5 könnten mit dem Mittel  teil 8 auch durch eine andere Verbindungs  art, z. B. Verleimen,     Verstiften,    oder mittels    geschlitzter Hülsen zusammengehalten wer  den.  



  Nach     Fig.    4 und 5 ist die Bohle 1 an einer  Seite mit einem Einschnitt 11 und an der ge  genüberliegenden Seite mit einem weniger tie  fen Einschnitt 12 versehen und von einem  dieser Einschnitte oder von beiden Einschnit  ten aus sind einzelne Taschen 13, oder Taschen  13 und 14 in Abständen voneinander einge  fräst, die durch in die     Einschnitte    11 und  12 eingesetzte Federn 15 nach aussen abge  schlossen sind.  



  Die Federn können aus Holz, Kunststoff,  Leichtmetall oder einem andern geeigneten  Material bestehen.  



  Durch die     Lufttasehen,    die durch eine Fe  der abgeschlossen sind, entstehen nicht mit  einander in Verbindung stehende Hohlräume,  in denen ruhende Luft enthalten ist, wobei  die Federn noch zur Verbindung der Bohlen  dienen.  



  An Stelle der beschriebenen eigentlichen  Federn aus vollem Material können auch, wie  in     Fig.    8 dargestellt,     schlauehartige    Dichtungs  elemente 16 vorgesehen sein. Bei der in     Fig.    8  gezeichneten Ausführungsform ist die Ober  seite der Bohle mit einem im Verhältnis zum  Einschnitt 18 schmalen Einschnitt 17 ver  sehen, der gleichzeitig als     Troeknungsein-          schnitt    und als Klemmspalt, für das Dicht  element 16 dient. Dieses besteht hier aus einem       wasser-    und luftdichten Stoff und wird an sei  nem einen Ende zusammengedrückt und in  den Einschnitt 17 geklemmt..

   Dadurch, dass  sich das schlauchartige Verbindungselement  an den an der Unterseite der andern Bohlen  befindlichen Einschnitt 18 anlegt und dort,  wo sich Lufttaschen befinden, etwas in diese  hineinragt, wird ebenfalls eine dichte Ver  bindung geschaffen.  



  Eingehende Versuche haben bewiesen, dass  durch diese Anordnung der Hohlräume mit  nichtzirkulierender Luft der     Wärmeübergangs-          wert    gegenüber der Anordnung mit durch  gehenden Einschnitten, also mit zirkulierender  Luft, in ganz wesentlich günstigeren Grenzen  liegt.      Die mittels     Fräser    oder Kettensäge auf  Automaten     herstellbaren    Lufttaschen bewir  ken nicht nur eine Isolation, sondern setzen  zudem noch das Transport- und Baugewicht  herab und ermöglichen, die Bohle innenseitig  zu imprägnieren. Diese Lufttaschen bewirken  aber auch eine raschere     Austroeknung    der  Bohlen, solange diese gelagert werden und  noch nicht     zusammengefügt    sind.  



  Die     Fig.6    und 7 veranschaulichen eine  Bohle, die aus drei Schichten     zusammenge-          setzt    ist, wobei die     zwisehen    den     --#-ussensehieh-          ten    19 eingefügte     -Mittelschicht    20 so gestaltet  ist, dass sie gleichzeitig Feder 21,     Lufttaschen     22 und eine die Schichten 19 trennende Wand  bildet.  



  Die Bohlen nach den     Fig.    1.     bsi    7 weisen       i'erner    an ihren Stirnflächen nicht dargestellte       seliwalbenschwanzförmige    Köpfe auf.  



  Eine Wand wird aus den beschriebenen  Bohlen, die mit Vorteil nicht länger als 2 m  sind, derart     zusammengesetzt,    dass die Bohlen  von oben zwischen je zwei Pfosten eingescho  ben werden, die den     schwalbensehwanzförmi-          gen    Köpfen der Bohlen in Lage und Grösse  entsprechende     schwalbenschwanzförmige    Aus  fräsungen zur Aufnahme der     Bohlenköpfe    be  sitzen.  



  Die beschriebene Bohle gestattet es, mit  ungeschulten Arbeitskräften in kürzester Zeit  mit Wandpfosten aufweisende Wände zu er  richten. Die Gestaltung der Bohle ist so ge  troffen, dass sie in wenigen Arbeitsgängen  vollkommen maschinell und rationell herzu  stellen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Holzbohle für die Errichtung von Wänden in Baukonstruktionen, dadurch gekennzeich net, dass sie auf der einen Längsschmalseit.e zu beiden Seiten eines Spaltes rippenartige Erhebungen aufweist, die bezüglich Lage und Form zu Einschnitten auf der andern Längs- schmalseite der Bohle passen, und dass fer ner an beiden Stirnseiten der Bohle schwalben- schwanzförmige Köpfe vorgesehen sind, zum Zwecke der Verankerung der Bohle in ent sprechend ausgebildete Nuten von Wand pfosten.
    UN TERAN SPRÜCHE 1. Holzbohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Breite des ge nannten Spaltes höchstens einen Viertel der Bohlendicke beträgt und dass sich der -Ein schnitt bis wenigstens angenähert in die halbe Breite der Bohle erstreckt. 2. Holzbohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bolile aus meh reren Teilen zusammengesetzt ist, wobei der Spalt dadurch erzeugt wird, dass der Mittelteil im Querschnitt kürzer ist als die Seitenteile. 3.
    Holzbohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie an beiden Längssehmalseiten Spalte aufweist, von denen der eine taschenartige Vertiefungen bildet -Lund im Querschnitt schmäler ist als der andere, wobei diese Vertiefungen durch in den ent sprechenden Spalt eingesetzte Dichtungen ab geschlossen sind. 4. Holzbohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ihre Länge weniger als 2 m beträgt. 5.
    Holzbohle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus mehreren Schichten zusammengesetzt ist, wobei eine Zwischenschicht so ausgebildet ist, dass einer seits auf der einen Längsschmalseite der ge nannte Spalt -und eine Mehrzahl von aixfein- anderfolgenden Hohlräiunen und anderseits auf der andern Längsschmalseite eine aus der Bohle herausragende Feder für den Anschluss der Bohle an eine Nachbarbohle gebildet wird.
CH322150D 1953-04-24 1953-08-04 Holzbohle für die Errichtung von Wänden in Baukonstruktionen CH322150A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4124961A (en) * 1977-06-14 1978-11-14 Lock Brick Limited Building brick
DE3006303A1 (de) * 1980-02-20 1981-08-27 Herbert 6000 Frankfurt Siller Wand- oder deckenbauelement, verfahren zu seiner herstellung und daraus hergestelltes bauteil
FR2861766A1 (fr) * 2003-10-29 2005-05-06 Yoan Bibollet Madrier perfectionne destine a la realisation de constructions en bois du type chalet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4124961A (en) * 1977-06-14 1978-11-14 Lock Brick Limited Building brick
DE3006303A1 (de) * 1980-02-20 1981-08-27 Herbert 6000 Frankfurt Siller Wand- oder deckenbauelement, verfahren zu seiner herstellung und daraus hergestelltes bauteil
FR2861766A1 (fr) * 2003-10-29 2005-05-06 Yoan Bibollet Madrier perfectionne destine a la realisation de constructions en bois du type chalet

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