CH322416A - Drehkolbenmaschine - Google Patents

Drehkolbenmaschine

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CH322416A
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CH
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stator
blades
housing
rotary piston
piston machine
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Inventor
A Wallimann-Hunziker Hedwig
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Wallimann Hunziker Hedwig A
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Description


      Drehkolbenmaschine       Die     Erfindung    betrifft eine Drehkolben  maschine mit einem zentrisch drehbaren, zy  lindrischen Gehäuse     und    einem in diesem be  findlichen und zu ihm     exzentrisch    angeordne  ten und     umfangseits    in keiner Stellung am       Clehäuse    dicht anliegenden     Stator,    der von  Schaufeln umgeben ist, die - vom Gehäuse  mitgenommen - um den     Stator    rotieren und  den ringförmigen Raum zwischen     Stator    und  Gehäuse in gegeneinander abgedichtete Kam=       mern    unterteilen, deren Rauminhalt sich bei  der Rotation des Gehäuses verändert.

    



  Dieselbe zeichnet sich erfindungsgemäss da  durch aus, dass von je zwei diametral anein  ander gegenüberliegenden Schaufeln minde  stens je zwei diametral einander gegenüber  liegende Stellen starr     miteinander    verbunden  sind und dass die dem     Stator    zugekehrten  Endflächen der Schaufeln Aussparungen be  sitzen, in welche Einsätze eingeschoben sind,  die in den Aussparungen Schwenkbewegun  gen machen - können, dass ferner der     Stator     einen von der Kreisform abweichenden,

   min  destens annähernd elliptischen Querschnitt be  sitzt und die auf der     Statoroberfläche    glei  tenden Dichtungsflächen der Einsätze mit  Rücksicht auf die verschiedenen Oberflächen  krümmungen des     Stators    derart geformt und  bemessen sind, dass ein in gewissen Schaufel  lagen     zwischen        Statoroberfläche    und Dich  tungsfläche verbleibender Spalt die Dicke  nicht überschreitet, bei welcher er durch    den Schmierfilm nicht ausgeglichen werden  könnte.

      Es ist zweckmässig, das Verhältnis des Ab  standes der     Mittelpunkt    von Gehäuse und       Stator    zum halben lichten Abstand gegenüber  liegender     Schaufeln    gleich oder kleiner als  0,2 zu wählen. Bei dieser Wahl sind die Ver  schiedenheiten der durch die mindestens an  genähert elliptische Gestalt des     Stators    be  dingten Krümmungen der     Statoroberfläche     relativ klein, und die Dichtungsflächen der  Einsätze können ihnen besser angepasst wer  den.  



  Die Dicke der Schaufeln und die Breite der  Dichtflächen der Einsätze sind     zweckmässig     mindestens gleich dem vollen Hub zu wählen.  Falls die     Schaufeln    in Schlitze des Gehäuses  eingreifen und sich hinter den     Schaufeln    Luft  räume befinden, deren Volumen sich bei Dre  hung des Gehäuses periodisch ändert, würde  auf die hintere Fläche der Schaufeln wech  selnder Druck ausgeübt. Dieser kann in der  Weise vermieden werden, dass die im Gehäuse  hinter den Schaufeln befindlichen Lufträume  durch im Gehäuse vorgesehene Kanäle zum  Druckausgleich kommunizierend miteinander  verbunden sind.  



  Die Erfindung wird nachstehend unter  Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung  an Hand von beispielsweisen     Ausfüluungsfor=          men    näher erläutert. Es zeigen:           Fig.l    bis 3 ein Ausführungsbeispiel der       Drehkolbenmaschine-nach    der Erfindung, wo  bei     Fig.1    einen Schnitt nach der Linie     I-I     der     Fig.    2,     Fig.    2 einen Schnitt nach der  Linie     II-II    der     Fig.1    darstellen und     Fig.    3  einzelne Teile in perspektivischer Darstellung  zeigt,

         Fig.    4 und 5 in grösserem Massstab als in       Fig.    1 und 2 zwei Ausführungsformen von  Schaufeln mit den schwenkbaren Einsätzen,       Fig.    6 und 7 in vereinfachter Darstellung  und kleinerem Massstab als in     Fig.1    und 2  zwei Varianten einer     Drehkolbenmaschine     nach den     Fig.1    bis 3,       Fig.    8 bis 14     in    grösserem Massstab als in       Fig.1    und 2 sieben verschiedene Ausführungs  formen der Dichtungsflächen der schwenk  baren Einsätze.  



  In den     Fig.    1 bis 4 stellt 1 einen fest  stehenden, zylindrischen Mantel dar, der auf  der rechten Seite offen ist und einen Fuss 2  besitzt. Der Mantel ist mit einem     Verschluss-          deckel    3 versehen, der eine nach innen ge  richtete Nabe 4 aufweist. Mit 5 sind Schrau  ben (in der     Fig.1    nur eine sichtbar) zum Be  festigen des Deckels 3 auf -dem Mantel 1 be  zeichnet. Der Mantel 1 ist mit einer nach  innen gerichteten Nabe 101 versehen. Durch  die Bohrungen der Naben 101 bzw. 4 laufen  zwei Achsteile 8 und 9. Beide Achsteile 8, 9  sind starr mit dem     Stator    10 verbunden.

   Mit  tels des Keils 6, des Gewindes 7     und    der Mut  ter 102 ist der Achsteil 8 und damit auch der       Stator    10 in der Nabe 101 befestigt. Im Achs  teil 8 befindet sich ein Kanal 11, der bei 111  am Umfang des     Stators    10 ausmündet. Der  Achsteil 9 enthält ebenfalls einen Kanal 12,  der bei 13, also auf der der Öffnung 111 ent  gegengesetzten Seite des     Stators    10 am Um  fang des     Stators    10 ausmündet.

   Um den     Sta-          tor    10 ist ein     zylindrisch-zentrisch    drehbares  Gehäuse 14 angeordnet, dessen Achse in der  Achse der Achsteile 8 und 9 liegt und welches  mit seinen     Verschlussdeckeln    15 und 16 und  dessen Naben 17 und 18 auf der Achse 8, 9  drehbar gelagert ist. Der Keil 19 auf der Nabe  18 dient zum     Aufkeilen    einer (nicht gezeich  neten) Riemenscheibe. Die Nabe 18 kann auch    direkt mit einem     Antriebsmotor    gekuppelt  werden, wobei eine Stopfbüchse nicht unbe  dingt notwendig ist.  



  Das zylindrische Gehäuse 14 weist vier  gleichmässig je um 90  gegeneinander versetzte  Nuten 20, 21, 22, 23 auf, die alle im gleichen  Abstand von der Achse des Gehäuses liegen.  In diesen Nuten sind als Drehkolben wirkende  Schaufeln 24, 25, 26, 27 angeordnet. In den  dem     Stator    10 zugekehrten Enden der Schau  feln sind Aussparungen vorhanden, in die  :Einsätze 28, 29, 30, 31, z. B. aus Metall oder  Kunststoff, eingeschoben sind, die     in    den Aus  sparungen um eine gedachte, zur Gehäuse  achse parallele Achse     Schwenkbewegungen     machen können.

   Wie aus den     Fig.1    bis 3 er  sichtlich, sind zwei diametral einander gegen  überliegende Stellen je der zwei einander ge  genüberliegenden Schaufeln 24, 26 bzw. 25, 27  mit einem Ring 32 bzw. 33 starr     miteinander          verbunden,    wobei die Mittelebenen der Schau  feln in jeder Stellung durch die Gehäuseachse  gehen. Der Ring 32 weist     zum    Beispiel eine  längliche Bohrung 32' auf, durch welche der  Achsteil 9 geführt ist. In gleicher Weise ist  der Ring 33 ausgebildet. Mit 34 ist ein Ring  kanal bezeichnet, der die hinter den Schau  feln 24, 25, 26, 27 befindlichen Lufträume  zum Druckausgleich kommunizierend mitein  ander verbindet. Verschiedene Kanäle dienen  für die Zufuhr des Schmiermittels.

   Dieses  wird bei     35ra        (Fig.1)    zugeführt, durch die  Kanäle 35b zu den Lagerstellen der zwei  Achsteile 8, 9 und auch zu     den.    Gleitflächen  zwischen     Stator    10 und Gehäuse 14 geleitet,  wodurch ein Teil des Schmiermittels in den  Ringkanal 35c     (Fig.1,    3) gelangt und von  dort durch die -Kanäle     35c,    des Deckels 15  zu den Bohrungen 35     (Fig.    1, 2, 4) der  schwenkbaren Einsätze. Zufolge der     Zentri-          fugalwirkung    gelangt das Schmiermittel  schliesslich an die innere Peripherie des.

   Ge  häuses 14 und von dort durch den Kanal 35e  im Deckel 15 zum Ringkanal 35f     (Fig.1,    3)  der Nabe 17, wo es die Maschine bei 35g     ver-          lä.sst,    indem es von einer nicht dargestellten  Ölpumpe angesaugt wird. Der beschriebene  Ölweg ist     in        Fig.1    durch Pfeile bezeichnet.      Zur Erleichterung der Herstellung der       Schmiermittelkanäle    im rotierenden Gehäuse  mantel kann dieser aus einem äussern Teil 14a  und einem     innern    Teil 14b zusammengesetzt  sein, wie dies in     Fig.    3 gezeigt ist.

   Im dar  gestellten Beispiel wird der Raum zwischen  dem rotierenden Gehäuse 14 und dem zu ihm  exzentrisch angeordneten und     umfangseits    in  keiner Stellung dicht an ihm anliegenden       Stator    10 durch die Schaufeln 24, 25, 26, 27       bzw.    deren Einsätze 28, 29, 30, 31 in vier  gegeneinander abgedichtete     Kammern    36, 37,  38, 39     unterteilt.    Statt zwei Paar     Schaufeln     24, 25, 26, 27     können.    auch nur ein Paar oder  mehr als zwei Paar     Schaufeln    vorgesehen sein.  



  In den     Fig.    4 und 5 sind in     grösserem    Mass  stabe zwei beispielsweise Ausführungsformen  von Schaufeln mit den schwenkbaren Einsät  zen dargestellt. In der Ausführungsform nach       Fig.4    gleitet die Schaufel 27 in der im Ge  häuse 14 angeordneten Nut 23. Zur Zufuhr  des Schmiermittels, z. B. Öl, zu den Dichtungs  flächen 41 der Schaufel 27 dienen die Kanäle  45. Der Einsatz 31 selbst ist in der Ausspa  rung 42 der Schaufel 27     schwenkbar.     



  In manchen Fällen kann es Schwierigkei  ten bereiten, einwandfrei passende Nuten in  das Gehäuse     einzufräsen.    Dagegen ist es unter  Umständen leichter, z. B: kreisrunde Löcher  zu bohren und die Führung durch zwei Lei  sten in genauem lichtem Abstand der Schau  feldicke herzustellen, wie dies in     Fig.    5 dar  gestellt ist. Die mit 43 bezeichnete Schaufel  und der Dichtungseinsatz 40 entsprechen den  Teilen 27 bzw. 31 der     Fig.    4.

   Jedoch wird die  Nut 44 zur Führung der Schaufel 43 dadurch  erhalten, dass in das Gehäuse 14 ein kreis  rundes Loch gebohrt wird, in welches zwei  als Zylindersegmente ausgebildete Führungs  leisten 46, 47 eingeschoben werden, deren  Gleitflächen 48, 49 einen Abstand voneinander  haben, der der Dicke der Schaufel 43 für eine  dichtende     Führung    der Schaufel angepasst ist.  



  Bei den in den     Fig.    4 und 5 gezeigten Aus  führungsformen der Einsätze 31 bzw. 40 sind  die Dichtungsflächen (41',     FigA)    dieser Ein  sätze stetig     gekrümmt,    beispielsweise kreis-    zylindrisch geformt.

   Da der Einsatz 31     (F'ig.4)          in.    der Aussparung ,42 der     Schaufel    27 schwenk  bar ist, passt er sich durch     Verschwenkung     soweit als     möglich    der     Krümmung    der Ober  fläche des     Stators    10 an, so     dass.    zwischen der       Statoroberfläche    und der Dichtungsfläche des  Einsatzes praktisch eine     Flächendichtung    zu  stande kommt. Die Schaufel 27 weist Kanäle       45.    zum     Schmieren    der Gleitflächen 41 auf.

    Diese Kanäle 45 sind mit dem Schmierkanal  35 verbunden, der auch mit der Dichtungs  fläche 41' des -Einsatzes 41 in Verbindung  ist, damit die Zufuhr des Schmiermittels zu  dieser Dichtungsfläche 41'     gesichert        ist.     



  Es ist aber nicht notwendig, dass die Dich  tungsflächen der     Einsätze    stetig gekrümmt  und volle Flächen sind, wie dies die     Fig.    4 und  5 zeigen. Die Dichtungsflächen können auch  Vertiefungen aufweisen. Solche Ausführungs  formen sind beispielsweise in den     Fig.    8 bis 12  dargestellt. In der Ausführungsform nach       Fig.    8 ist die Dichtungsfläche 51 des Einsat  zes 50 gewellt.

   Die Kanten zwischen den Wel  len bilden eine     Hüllfläche,    die der     Stator-          oberfläche    angepasst ist, so dass jeweils min  destens einige der Kanten auf der     Statorober-          f    lache gleiten, so dass eine mehrfache     Linien-          diehtmig    gewährleistet ist und eine ähnlich  gute Dichtung wie bei einer Flächendichtung  nach den     Fig.4    und 5 erzielt wird. Andere  Formen von Dichtungsflächen     mit    Vertiefun  gen zeigen die     Fig.    9 bis 12.

   In     Fig.    9 ist eine       dreieckförmige    Vertiefung 51 vorhanden. Beim  Einsatz 50 der     Ausführtmgsform    nach     Fig.10          sind    die Vertiefungen als     viereckige    Nuten  51 ausgebildet. In der     Ausführungsform     nach     Fig.11    ist die Dichtfläche ebenfalls wel  lig gestaltet, wobei sie jedoch mit ihren ge  rundeten Wellenbergen am     Stator    anliegt.  Die     Fig.12    zeigt eine     Ausführungsform,    bei  der     dreieckförmige    Vertiefungen vorhanden  sind.

   Die auf der     Statoroberfläche    gleitenden  Kanten sind auch hier so angeordnet, dass  jeweils gleichzeitig     mehrere    solche Kanten auf  der     Statoroberfläche    gleiten und die mehr  fache Liniendichtung ergeben. Der übrige  Aufbau der Schaufeln     in    den     Fig.8    bis 12  entspricht der     Fig.    3. In den     Fig.    9 bis 12 ist      der     Einfachheit    halber je nur der in     Fig.    8       strichpunktiert    eingerahmte Teil dargestellt.  



  Der Vorteil der     Ausführungsformen    nach  den     Fig.    8 bis 12 liegt darin, dass das Schmier  mittel besonders gut     zwischen        Statoroberflä-          che    und Dichtungsflächen der Einsätze fest  gehalten und nur     in    geringen Mengen durch  Druckunterschiede zwischen je zwei Kam  mern weggeschleudert wird.  



  Es kann ferner     fabrikatonisch    von Vorteil  sein, dem     Stator    10 in der     axiälen    Richtung  ein     geringes    Spiel zu geben. Die     Abdiehtung     zwischen der Stirnfläche des     Stators        und    dem  Lagerdeckel 15 kann     dann    mittels     eines    ge  drehten Ringes, der an     einer    Stelle, vorzugs  weise an der Saugseite,     geschlitzt    ist, erreicht  werden. Eine solche Ausführungsform ist  schematisch     in        Fig.    6 dargestellt.

   Der     Stator     10 weist auf der Seite gegen den Lagerdeckel  15 eine konische Eindrehung 61 auf. Der  Ring 62 ist etwas grösser gehalten, bei 62'  geschlitzt und in die konische Eindrehung 61  eingelegt, so dass der Ring 62 dank seiner  Federkraft eine genügende Abdichtung er  gibt. Ein     zusätzlicher    Vorteil liegt darin, dass  der Ring 62 sich im Betrieb automatisch ein  und nachstellt.  



  In vielen Fällen kann es sich als zweck  mässig erweisen, zur stabileren Führung der  Schaufeln die im Gehäuse     umfangseits    vor  gesehenen Nuten     in    die     seitlichen        Verschluss-          deckel        fortzusetzen    und die axiale Länge der  Schaufeln so zu wählen, dass sie in die Nuten  der     Verschlussdeckel    abdichtend hineinragen.

    Ausserdem kann es vorteilhaft sein, die Schau  feln in der Richtung der Drehachse des Ge  häuses zwei- oder mehrteilig     auszuführen,     wobei die Schaufelteile bündig gegeneinander  liegen     und    je die zwei     einander    gegenüberlie  genden     Endschaufelteile    mit einem Steg starr  miteinander verbunden sind. Ein Ausfüh  rungsbeispiel mit einer Unterteilung der  Schaufeln in Richtung der Drehachse des Ge  häuses ist in     Fig.    7 dargestellt. Die Teile 8, 9  und 10 entsprechen denselben Teilen in den       Fig.l    und 2. Das zylindrische Gehäuse 14  weist zwei     Verschlussdeckel        16a    und 16b auf.

    Jede Schaufel ist in axialer Richtung in zwei    Teile     24a,    24b     bzw.    26a, 26b     unterteilt,    wobei  die     zwei    Teile bündig     aneinanderstossen.    Je  zwei diametral     gegenüberliegende    Schaufel  teile sind starr miteinander verbunden durch  die vier Ringe     32a,        33a,    32b und 33b.  



  Wegen der Exzentrizität von     Stator    und  Gehäuse einerseits     und    der starren Verbin  dung     zwischen    zwei     einander    diametral ge  genüberliegenden, mit den     Einsätzen        versehe-          nen        Schaufeln    anderseits ergibt sich, dass der  Querschnitt des     Stators    etwas von der Kreis  form abweichen, und zwar     mindestens    ange  nähert     elliptisch    sein muss,

   wenn in jeder  Stellung des Gehäuses zwischen den Einsät  zen und der     Statoroberfläche    eine einwand  freie     Dichtung,    insbesondere praktisch eine  Flächendichtung bzw. eine     mehrfache        Linien-          dichtung,    bestehen soll. Im Ausführungsbei  spiel nach     Fig.2    ist zum Beispiel der hori  zontale     Statordurchmesser        Db    etwas grösser  als der vertikale     Statordurchmesser    Da. Der  Unterschied zwischen diesen beiden Grössen  Da     rund        Db    ist aber so klein, dass er in der  Zeichnung nicht zum Ausdruck kommt.

   Aus  dieseln Umstand folgt auch, dass die     ]#rüm-          mimg    der     Statoroberfläche    nicht konstant ist,  dass sich also bei gegebenen     Krümmungsver-          hältnissen    der Dichtungsflächen der Einsätze       zwischen    diesen Dichtungsflächen und der       Statoroberfläche    bei der Rotation des Gehäu  ses ein wechselndes Spiel ergibt.

   Um eine mög  lichst ausgedehnte Flächendichtung bzw. eine  vielfache Liniendichtung in jeder Stellung der  Schaufeln bzw. der Einsätze zu gewährleisten,  sind die Dichtungsflächen der Einsätze und  die     Statoroberfläche    derart zu formen, dass  bei gegebenem Abstand     zweier    einander dia  metral gegenüberliegender Schaufeln dieses  genannte Spiel, das heisst die Abweichung  zwischen der Dichtungsfläche und der     Stator-          oberfläche,    höchstens so gross ist, dass es durch  den Schmierfilm ausgeglichen wird.

   Es ist  klar, dass eine möglichst     geite    Angleichung der  beiden Flächen, dem Dichtungsfläche der Ein  sätze einerseits und der     Statoroberfläche    an  derseits, durch verschiedene Massnahmen er  zielt werden kann. Man kann beispielsweise  den Einsätzen eine bestimmte     Krümmung,    bei-           spielsweise    eine kreisförmige Krümmung,  geben. Bei kreisförmig gekrümmten Dich  tungsflächen der Einsätze, also     bei    konstan  tem     Krümmimgsradius,    können zwei Grenz  fälle unterschieden werden.

   Es kann der Ra  dius der Dichtungsfläche mindestens gleich  dem grössten     Krümmungsradius    der     Stator-          oberfläche    sein, oder es kann der Radius der  Dichtungsflächen höchstens dem kleinsten       Krümmungsradius    der     Statoroberfläche    ent  sprechen. Damit ergeben sich - übertrieben  dargestellt - die in den     Fig.13    und 14 ge  zeigten     Ausführungsformen.    In     Fig.13    ist dem       Krümmungsradius    der Dichtungsfläche 51 -des  Einsatzes 50 kleiner als der     Krümmungsradius     des gezeigten Teils des     Stators    10.

   In diesem  Falle gleiten die Endpartien der Dichtungs  flächen 51 auf der     Statoroberfläche.    Bei der  Ausführungsform nach     Fig.14    ist der     Krüm-          mungsradius    der     Dichtungsfläche    51 grösser  als -derjenige des gezeigten     Teils    der     Stator-          oberfläche,    das heisst, von dem Dichtungsfläche  51 gleiten im wesentlichen deren     Mittelpar-          tien    auf der     Statoroberfläche.    Ganz allgemein  können die Verhältnisse,

   falls der     Krüm-          mungsradius    der Dichtungsfläche der Einsätze  nicht konstant ist, so gewählt werden, dass  der grösste     Krümmungsradius    der Dichtungs  flächen der Einsätze     höchstens    so gross ist wie  der kleinste     Krümmungsradius    der     Stator-          oberfläche,    oder dass der kleinste     Krümmungs-          radius        der     der Einsätze  mindestens so gross ist wie der grösste     Krüm-          mungsradius    der     Statoroberfläche.     



  Schliesslich sei noch     erwähnt,    dass es vor  teilhaft ist, die Einsätze über den innern     End-          rand    der Schaufeln etwas vorstehen zu lassen,  wie dies insbesondere aus den     Fig.3    bis 5  hervorgeht. Damit kann erreicht werden, dass  mindestens über den grössten Teil eines Um  laufes die Dichtungsflächen der Einsätze mit  der     Statoroberfläche    in Berührung kommen  und nicht auch noch Teile der Schaufeln.  



  Die Arbeitsweise der in den     Fig.1    und 2  dargestellten und vorstehend beschriebenen       Drehkolbenmaschine    ist folgende:  Das     zylindrische    Gehäuse 14 kann von der  auf der hohlen Welle 18 sitzenden Riemen-    Scheibe aus oder direkt     angetrieben    werden.  Es kann aber auch direkt,     unter    Umständen       ohne    Verwendung von Stopfbüchsen, mit dem  nicht gezeichneten Antriebsmotor gekuppelt  sein.

   Aus     Fig.    2 ist ersichtlich, dass der Zwi  schenraum zwischen dem     Stator    10 und dem  Gehäuse 14 durch die vier Schaufeln 24, 25,  26, 27 bzw. deren Einsätze 28, 29, 30, 31 in  vier Kammern unterteilt ist, deren Raum  inhalte sich beim Drehen des Gehäuses peri  odisch     vergrössern    und verkleinern. Durch den  Kanal 11 wird     zum    Beispiel Luft angesaugt.  Diese wird in den     Kammern    verdichtet und  durch den Kanal 12 ausgestossen. Die mög  lichst vollkommene Abdichtung der Kammern  gegeneinander ist durch die erfindungsge  mässe Ausbildung der Schaufeln bzw. deren  Einsätze gesichert.

   Die Maschine kann als       Umwälz-        oder    Druckpumpe, Kompressor, Ge  bläse, Getriebe, aber auch als Vakuumpumpe,  als Motor und dergleichen verwendet werden.  



  Die beschriebene     Drehkolbenmaschine    weist  ferner folgende Vorteile auf: Die Flächen  dichtung oder die mehrfache Liniendichtung  zwischen den Dichtungsflächen der Einsätze  und der     Statoroberfläche    gewährleistet eine  einwandfreie Dichtung zwischen     .den    verschie  denen Kammern.

   Diese Art der Dichtung er  laubt es, den     Stator    selbst     umfangseits    nicht  dichtend auf dem     zylindrischen    Gehäuse auf  liegen     ziz    lassen, so dass der Raum zwischen       Stator    und Gehäuse im     Querschnitt    nicht die  Form einer Sichel, sondern die eines geschlos  senen, gemäss     Fig.    1 sieh an der tiefsten Stelle  verengenden Ringes annimmt. Dadurch     wird     jegliche Reibung zwischen     Stator    und rotie  rendem Gehäuse vollkommen vermieden.

   Ein  weiterer Vorteil ergibt sich aus der starren  Verbindung zweier einander diametral gegen  überliegender Schaufeln, da sich dadurch die       Fliehkräfte    von zwei einander diametral ge  genüberliegenden Schaufeln praktisch auf  heben. Dies gibt auch die. Gewähr dafür, dass  die Schaufeln bzw. die Dichtungsflächen ihrer  Einsätze immer auf der     Statoroberfläche    auf  liegen bzw. auf     dieser    gleiten. Es ist bemer  kenswert, dass die     Drehkolbenmaschine    in der  angegebenen Bauart geräuschlos und vibra-           tionsfrei    arbeitet und dass     Ölabscheider    nicht       erforderlich    sind.

   Im übrigen hängt die Dicke  der     Schaufeln    bzw. die Breite der Dichtfläche  der Einsätze vom     Verwendungszweck    der Ma  schine ab. Bei Maschinen für grössere Drücke,  z. B. Kompressoren, wird diese Dicke bzw.  Breite im allgemeinen grösser gewählt werden  müssen als bei Maschinen für kleinere Drücke,  z. B. Gebläse,     Umwälzpumpen    usw.     Vemsuche     haben ergeben, dass sich bei Kompressoren  und     ähnlichen    Maschinen Schaufeln bzw. Ein  satzdichtflächen als besonders     günstig    erwie  sen haben, deren Dicke bzw. Breite     mindestens     gleich dem Hub 'ist.

   Um auch die Bewegung  der in den Nuten des Gehäuses sich bei der  Rotation relativ verschiebenden     Schaufeln     möglichst     reibungslos    zu gestalten, können die       Schaufeln    in den Nuten     zuYn    Beispiel bei grö  sseren Maschinen auf Rollen gelagert werden.  



  Im dargestellten und beschriebenen Aus  führungsbeispiel sind die Ölkanäle 35 derart  angeordnet, dass bei einem gas- oder     dampf-          förmigen    Medium,     also    einem Medium, das  spezifisch leichter ist als das Öl, bei der Ro  tation durch die Wirkung der Fliehkraft eine  Ölausscheidung     in        dem    Maschine selbst statt  findet, so dass das Medium durch das Öl  nicht verschmutzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehkolbenmaschine mit einem zentrisch drehbaren, zylindrischen Gehäuse und einem in diesem befindlichen und zu ihm exzentrisch angeordneten und umfangseits in keiner Stel lung am Gehäuse dicht anliegenden Stator, der von Schaufeln umgeben ist, die - vom Gehäuse mitgenommen - um den Stator ro tieren und den ringförmigen Raum zwischen Stator und Gehäuse in gegeneinander abge dichtete Kammern unterteilen, deren Raum inhalt sich bei der Rotation des Gehäuses ver ändert, dadurch gekennzeichnet,
    dass von je zwei diametral einander gegenüberliegenden Schaufeln mindestens je zwei diametral ein ander gegenüberliegende Stellen starr 'mitein ander verbunden sind und dass die dem Sta- tor zugekehrten Endflächen der Schaufeln Aussparungen besitzen, in welche Einsätze eingeschoben sind, die in den Aussparungen Schwenkbewegungen machen können, dass fer ner der Stator einen von der Kreisform ab weichenden,
    mindestens annähernd ellipti schen Querschnitt besitzt und die auf der Sta- toroberfläche gleitenden Dichtungsflächen der Einsätze mit Rücksicht auf die verschiedenen Oberflächenkrümmungen des Stators derart geformt und bemessen sind, dass ein in gewis sen Schaufellagen zwischen Statoroberfläche und Dichtungsfläche verbleibender Spalt die Dicke nicht überschreitet, bei welcher er durch den Schmierfilm nicht ausgeglichen werden könnte.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sta- tor mit einer Achse starr verbunden ist, in welcher auf der einen Seite des Stators ein Zuströmkanal und auf der andern Seite ein Ausströmkanal vorgesehen sind und dass je zwei diametral angeordnete Schaufeln und ein sie verbindender Steg aus einem C-förmigen Stück bestehen, wobei der mittlere Teil des Steges einen Ring bildet, welcher den in der Gehäuseachse liegenden, den Ausströmkanal enthaltenden Achsteil umfasst.
    2. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein sätze mindestens teilweise über die dem Stator zugewandte Endfläche der Schaufeln vor stehen. 3. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die- auf, dem Stator gleitenden Dichtungsflächen der Einsätze derart geformt sind, dass zwischen den Dichtungsflächen der Einsätze und der Statoroberfläche in jeder Stellung des Gehäu ses praktisch eine mehrfache Liniendichtung entsteht. 4. Drebkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dich tungsflächen der Einsätze Vertiefungen auf weisen.
    5. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver hältnis des Abstandes der Mittelpunkte von Gehäuse und Stator zum halben lichten Ab- stand gegenüberliegender Schaufeln höchstens gleich 0,2 ist.
    6. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der grösste Krümmungsradius der auf dem Stator gleitenden Dichtungsflächen höchstens so gross ist wie der kleinste Krümmungsradius der Statoroberfläche. 7. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Schaufeln und die Breite der Dich tungsfläche der Einsätze mindestens gleich dem vollen Hub sind.
    B. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Schaufeln und die Breite der Dich tungsfläche der Einsätze kleiner sind als der volle Hub. 9. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Gehäuse hinter den Schaufeln befindlichen Lufträume durch im Gehäuse vorgesehene Kanäle zum Druckausgleich kommunizierend miteinander verbunden sind.
    10. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Schaufeln in der Richtung der Drehachse des Gehäuses so bemessen ist, dass die Schaufeln in Nuten des Verschlussdeckels abdichtend hineinragen. 11. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln in der Richtung der Drehachse des Gehäuses zweiteilig ausgeführt sind, wobei die Teilschaufeln bündig aneinanderliegen und einander gegenüberliegenden Teilschau feln je mit einem Steg starr miteinander ver bunden sind.
    12. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab dichtung zwischen Statorstirnfläche und La gerdeckel mit einem konisch gedrehten und geschlitzten Ring erfolgt, wobei der Stator zwecks Aufnahme des Ringes eine konische Eindrehung besitzt.
    13. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Schmiermittelkanäle, dass bei Medien, die spezifisch leichter als das Schmier mittel sind, durch die Wirkung der Fliehkraft eine Ausscheidung des Schmiermittels statt findet, so dass das Medium durch die Schmier mittel nicht verschmutzt wird:
    14. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, -dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Stator gleitenden Dichtungsflächen .der Einsätze derart geformt sind, dass zwischen den Dichtungsflächen der Einsätze und der Statoroberfläche in jeder Stellung des Gehäu ses praktisch eine Flächendichtung entsteht.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0280518A3 (en) * 1987-02-23 1990-01-31 Rheon Automatic Machinery Co. Ltd. An apparatus for quantitatively extruding food material
CN107476827A (zh) * 2017-10-13 2017-12-15 封海涛 新型旋转蒸汽发动机

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