CH322422A - Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Luftmenge in Druckkesseln - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Luftmenge in Druckkesseln

Info

Publication number
CH322422A
CH322422A CH322422DA CH322422A CH 322422 A CH322422 A CH 322422A CH 322422D A CH322422D A CH 322422DA CH 322422 A CH322422 A CH 322422A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
regulator
valve
pressure
float
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kracht Otto
Schumacher Hans
Original Assignee
Kracht Pumpen Motoren
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kracht Pumpen Motoren filed Critical Kracht Pumpen Motoren
Publication of CH322422A publication Critical patent/CH322422A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/16Pumping installations or systems with storage reservoirs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Non-Electrical Variables (AREA)

Description


  Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Luftmenge in Druckkesseln    Automatische     Wasserversorgungsanlagen,     zum     Beispiel    in Grundstücken, die nicht an  ein     öffentliehesWasserleitiingsnetz        angesehlos-          sen    sind, bestehen im     allgemeinen    aus einem  Brunnen, einer lumpe und einem     Windkessel     oder Druckkessel, in den die Pumpe das aus  dem Brunnen angesaugte Wasser fördert..

   Der  Druck der über dem Wasserspiegel im obern  Teil des Druckkessels     eingeschlossenen    Luft  wird dabei auf einen bestimmten Wert einge  stellt, der um einen     gewissen    Betrag ober  halb der in dem angeschlossenen Wohn- oder  Fabrikgebäude zu überwindenden Steighöhe       liegt;    sobald dieser Druck im     Windkessel-    er  reicht ist, schaltet sich die Pumpe selbsttätig  ab.

   Bei der Wasserentnahme aus dem an den  Druckkessel     angeschlossenen    Hausleitungsnetz  dehnt sich das über dem Wasserspiegel im  Druckkessel     liegende    Luftpolster     wieder    aus,  und sobald sein     Druck    auf einen eingestellten  untern Betrag abgefallen ist, schaltet. sich die  Pumpe zu neuem     Förderspiel    wieder ein.

    In neuerer Zeit zeichnet sich auch in der  Ölhydraulik eine analoge     Linie    ab, die darauf  hinausläuft, Drucköl in     ähnlicher    Weise zu  speichern,     wie    es bei     WasseiweTsorgungsanla-          gen    seit langem üblich     ist.    Wesentlicher Vor  teil einer derartigen Einrichtung     ist        der,    dass  mit kleinen Pumpen grössere     Diruckölmengen     erzeugt werden können,     indem    die Pumpe  während der Zeit, in der kein Öl aus dem         Druckkessel    entnommen wird, in den Druck  kessel speichert,

       so.    dass aus diesem kurzzeitig  mehr Öl     entnommen    werden kann, als die  Pumpe     in    derselben Zeit fördert.     Wie    bei       einer        Wasserversorgungsanlage    wird das Pum  penspiel durch einen     Druckschalter        gesteuert,     indem     dieser    bei einem einstellbaren Höchst  druck die Pumpe     aus-        und    bei     einem        Nied-          rigstdruck    die Pampe einschaltet.  



  Da.     derartige    Druckkessel im     allgemeinen     mit höheren Drücken     arbeiten,    so ist die Luft  polsterregelung von besonderer Bedeutung,  denn nur bei     entsprechend:        grossem    Luft  polster ist das erforderliche Expansionsver  mögen des Luftpolsters vorhanden, um zwi  schen zwei     Pumpenspielen    eine möglichst  grosse Ölmenge dem     Druckkessel    entnehmen  zu können.  



       Erfahrungsgemäss    machen sich nun bei  den Luftpolstern in solchen     Druckkesseln    Ein  flüsse geltend, die die     Luftmenge    über dem       Flüssigkeitsspiegel        nach    und nach kleiner  werden lassen.

   Bei kleineren     Wasserversor-          gungsanlagen,    zum Beispiel für     Ein-    oder       Zweifamilienhäuser,    sind die Betriebsan  sprüche     meistens    nur     bescheiden,    so dass     für     eine besondere     Überwachung        und        Regelung     der     Luftmenge    im Druckkessel     kein    nennens  wertes Bedürfnis besteht.

   Für grosse     Anlagen     dagegen, beispielsweise freistehende Fabriken  mit     grösserem        Bedarf    an     Betriebswasser    von      höherem Druck, und mit noch     grösserer    Not  wendigkeit bei Druckanlagen,     muss    das Luft  polster im     Druckkessel    dauernd überwacht  und gewartet werden,     wenn    es seinen richtigen  Wert     beibehalten    und die Anlage wirtschaft  lich arbeiten soll.  



  Das bisher     üblichste    Regelverfahren ist  wohl das Ansaugen von Luft durch die Pumpe  mittels eines Schnüffelventils     (insbesondere     bei     Haüswasseranlagen)    bzw. das Auffüllen  des     Luftpolsters    durch einen     Kompressor    (bei  grösseren     Betriebswasseranlagen).    Die erst  genannte Methode hat den wesentlichen Nach  teil,     d'ass        insbesondere    bei Strömungspumpen  der     Wirkungsgrad    durch die     saugseitenmässig          eingeführte    Luft negativ     beeinflusst    wird;

   des  weiteren ist auf     diesem    Wege eine vollkom  mene Regelung nur schwer zu     erreichen.    Die  zweite     1@Iethode        erfordert        zusätzlich        eineu     Kompressor bzw. das Vorhandensein von  Pressluft.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe ge  stellt, eine Einrichtung zur selbsttätigen Rege  lung     der    Luftmenge in     Druckkesseln,    insbe  sondere     zur        Verwendung    in automatischen       Wasser-    oder     Druckölversorgungsanlagen    au  schaffen,     bei    der ein Luftpolster von     vorher-          bestimmbarer    Grösse erzeugt     .und    dieses Pol  ster in seiner Grösse dauernd aufrechterhalten  werden     kann,    ohne dass es     einer        Wartung    be  darf.  



  Die     Erfindung    löst. die ihr gestellte Auf  gabe dadurch, dass     ein    als Regler dienender       Hilfsdriickkessel    vorgesehen     ist,    wobei der       Flüssigkeitsraum    des Reglers     mit    dem Flüssig  keitsraum des     Druckkessels    in Verbindung ge  bracht werden kann, während der Luftraum  des Reglers über ein     zwischengeschaltetes          Rückschlagventil        mit    dem Luftraum des       Druckkessels'    in Verbindung steht,     d!as    Ganze  derart,

   dass Flüssigkeit aus dem     Druckkessel     in den Regler und Luft aus dem Regler in den       Druckkessel    übertreten kann, wobei der umge  kehrte Weg aber für die Luft immer und für  das flüssige     Medium    zeitweise     versperrt    ist.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele dies     Erfindungsgegenstandes          dargestellt.            Fig.1    ist ein schematischer     Längsschnitt     durch eine Seitenwand und die obere     Ab-          sehlusskappe    eines     Druckkessels    für     -eine    Was  serversorgungsanlage mit seitlich angebautem       Beispiel.     



       Fig.    2. stellt die allgemeine     Anordnung     eines Druckkessels für eine Wasserversor  gungsanlage dar, bei der -     ein    Beispiel etwas  anderer     Bauart,    verwendet     wird.     



       F'ig.3        und    4 sind     Längsschnitte    durch  zwei -Beispiele     verschiedener        Bauart,    wie sie  in einer     Wasserversorwngsanlage        gemäss          Fig.    2     verwendet    werden     können.     



       Fig.5    ist     eine        Schnittansicht        durch    ein  Beispiel     ähnlich        Fig.1,        die    die besonderen       Einrichtungen.    erkennen lässt, die für die erfin  dungsgemässe     Luftpolsterregelung    in     Druck-          ölanlagen    vorzugsweise erforderlich     sind.     



  In der     -Anordnung    nach     Fig.    1 ist das       Reglergehäuse    1     seitlich    dem aufrecht stehen  den     Druckkessel    2 mit zwei Stutzen und       Muffen    angeschlossen, wie sie.     für    die Befesti  gung von W     asserstandarmaturen        üblich    sind.  Der untere     Anschlüss    führt in den     Wasser-          räum    .des     Druckkessels,    der obere in     seinen     Luftraum.

   In der     Mittelachse    des zweckmässig  zylindrisch'     ausgebildeten        Reglergehäuses    ist  axial     geführt    eine Schwimmerstange 4 ange  ordnet,     die    in     der    Höhe einstellbar einen       Schwimmer    3     trägt        und    unten als     Ventilkör-          per    7     ausgebildet    ist,

       durch-den    bei tiefer  Stellung der Schwimmerstange das Entlee  rungsventil 8 geschlossen gehalten     wird.    Der  Schwimmer 3- wird     zweckmässig    auf der  Stange 4 so     eingestellt,        da.ss    er sich     ungefähr     in der Höhe des     Wasserspiegels    5 im Druck  kessel bei richtig bemessenem     Luftpolster    G  befindet. Diese Höhe wird im folgenden mit   Sollhöhe      bezeichnet.     



  Das Füllventil     -9,    .das die     Verbindungs-          leitung    13 vom Druckkessel zum Regler im  Innern des     Reglergehäuses        abschliessen    kann,  sitzt auf dem kurzen     Schenkel    eines Winkel  hebels 11, der innen an der     Reglerwand    dreh  bar gelagert ist. Der     Winkelhebel    tritt mit  seinem langen     Schenkel    durch     einen:    Längs  schlitz 10 der     Schwimmerstange    4 hindurch  und ruht auf einem durch eine Feder 20 nach      oben gehaltenen     Druckkölbchen    21.

   Die  Schwimmerstange ist-in     einiger        Entfernung     von ihrem untern Ende eingedreht, so dass  eine ringförmige Kerbe 22 entsteht, in die  bei angehobener     Schwimmerstange    4 eine       Sperrklinke    16 eingreifen kann. Die Sperr  klinke     ist.    das     kurze    Ende eines zweiten  Winkelhebels, der mit seiner Achse 14 im       Reglerinnern    drehbar gelagert ist und an  seinem langen Ende einen Hilfsschwimmer  15 trägt.  



  Von dem     Entleerungsventil    8 führt. eine       Abflussleitung    12, die     unterhalb    des Entlee  rungsventils eine verengte Stelle 23 enthält,  zweckmässig in     d'en    Brunnen, aus dem die  Pumpe ansaugt.  



  An seinem obern Ende     ist    der Regler über  eine zweite Verbindungsleitung 18 mit dem  Luftraum des     Druckkessels    verbunden; ein       Rückschlagventil    17 gestattet der Luft. den  Durchtritt vom Regler zum Druckkessel, ver  sperrt     ihr    aber den Weg     in    umgekehrter Rich  tung.

   Das     Rückschlagnv        entil        1,7    ist     z-weck-          mässig    ein Gummiventil (ähnlich den Füllven  tilen in Fahrradschläuchen), das zu seiner  Öffnung in der Freigaberichtung eines ge  wissen geringen Druckes bedarf, in der ge  sperrten Richtung aber keinerlei Luftdurch  gang gestattet:

   Mit 19 ist der in seiner Höhe       veränderliche    Wasserspiegel des Reglers be  zeichnet; 24 ist ein nur nach innen öffnendes,  nach aussen     absperrendes    Schnüffelventil, das  der Aussenluft den     Zutritt        zum    Innenraum       des    Reglers gestattet., wenn darin kein Über  druck über die Aussenluft herrscht.  



  Um die Arbeitsweise der     Einriclitizng    zu  verstehen, unterscheidet man zweckmässig ver  schiedene Betriebsphasen.    <I>1. Erste Inbetriebnahme des Druckkessels</I>       ohne        Vorkompression     Das Luftpolster des ohne     Vorkompression     in Betrieb genommenen Druckkessels ist so  klein,     da.ss    der Wasserspiegel 5 beim Pumpen  aus- und     Piunpeneinschaltdruck    über der  Sollhöhe liegt.  



  Der Druckkessel wird - wie in     Fig.    2 dar  gestellt - in bekannter Weise über die Lei-         tung    90 mit Hilfe 'der Pumpe 91 mit Wasser  gefüllt. Die     'Schwimmerstange    4 im Regler 1  hält das Entleerungsventil 8 geschlossen und  das Füllventil 9 offen. Sobald der ansteigende  Wasserspiegel 5 die Verbindungsleitung 13  erreicht, beginnt der Regler sich ebenfalls.  mit Wasser zu füllen, nachdem in ihm bereits  der Luftdruck vorhanden ist, der auch im       Druckkessel    herrscht, wenn der Wasserspiegel  5 die Höhe der Leitung 13 erreicht hat.

   Zu  nächst wird der Hilfsschwimmer     1@5    beflutet,  so     d'ass    dieser aufsteigt und die     -Sperrklinke     16 seitlich gegen die Schwimmerstange  drückt. '       Da;    Druckkessel und Regler infolge des  geöffneten     Füllventils    9     kommunizierende    Ge  fässe sind, so     steigt    der Wasserspiegel. 19 im  Regler 1 mit     dem        Wasserspiegel    5 im Druck  kessel 2 weiter an.

   Die Luft über dem Wasser  spiegel 7.9     wird    damit durch das     Rück-          schlagrventil        1'7    in     das    Luftpolster des -Druck  kessels verdrängt. Der Wasserspiegel 19 bleibt  dabei um die Höhe derjenigen Wassersäule  hinter dem Wasserspiegel 5 zurück, deren  Druck zum Öffnen des     Rückschlagventils    17  erforderlich ist.  



  Noch bevor der     Pumpenausschaltdruck    er  reicht wird, steigen beide Wasserspiegel so  weit, dass der Schwimmer S die Schwimmer  stange 4 anhebt. Dadurch     öffnet    sich das Ent  leerungsventil 8, Füllventil 9 wird geschlos  sen und die Sperrklinke 1,6 schnappt in die  Kerbe 22 ein und hält     somit.die    Schwimmer  stange in ihrer angehobenen     SteUung    fest.

    Die Verengung     23    unterhalb des     Ventils    8  dient dazu, das     Anheben        der.Schwimmerstahge     zu erleichtern, denn das :abfliessende -Wasser  staut sich zunächst     -unter    dem     Ventilende    7  der Schwimmerstange, so dass diese     entlastet     wird.

   Während die     @Schwimmerstairge    4 durch  die Sperrklinke 16 in ihrer obern Stellung  festgehalten wird, fliesst Wasser aus dem  Regler durch das Ventil 8 ab, anfangs schnel  ler, da im Luftraum des Reglers     zunächst     noch Überdruck herrscht, dann nach     Ent-          .spannung    auf atmosphärischen Druck lang  samer, und in dieser     Periode    wird durch das       Rückschlagventil    (Schnüffelventil) 24 Luft      in den Regler     eingesaugt."    Nachdem die Ent  leerung so     weist        fortgeschritten    ist,

   dass der       Auftrieb    des     Hilfsschwimmers    15 nicht     mehr     ausreicht, das     Gesperre    16,     22    geschlossen     z11          halten,    fällt die     Schwimmerstange    in ihre An  fangsstellung zurück, schliesst das Entlee  rungsventil 8 und öffnet das Füllventil 9.

    (Die Pumpe hat in der     ganzen    Zeit weiter  gearbeitet.)  Unter der     Wirkung    des Überdruckes im  Druckkessel strömt Wasser zu neuem Regler  spiel in den Regler, dessen     Wasserspiegel    19       steigt    an     und;    verdichtet die soeben durch  das Ventil     24        angesaugte    Luft zunächst auf  den augenblicklichen Betriebsdruck des Druck  kessels.

   Da     infolge    des noch zu kleinen Luft  polsters der     Wasserspiegel    5 noch oberhalb  der     Sollhöhe    pendelt, so     steigt    der Wasser  spiegel 19 im Regler     unverzüglich    weiter, so  dass erneut Luft in das Luftpolster gefördert       wird,        bis    der     Schwimmer    3 und damit die  Schwimmerstange wieder angehoben werden  und ein neuer Entleerungsvorgang     beginnt.     



  Indem das     Reglerspiel    sich in ununter  brochener Folge wiederholt, wird das Luft  polster -mit jedem .Spiel erweitert, bis der  Wasserspiegel 5     nicht    mehr oberhalb der       Sollhöhe    pendelt, sondern innerhalb eines  Pumpenspiels zeitweise auch unterhalb der       Sollhöhe    steht.

      <I>2.</I>     Reglerspiel        avird   <I>vom</I>     Pumpenspiel          überlagert     Hat in einem neu begonnenen Regler  spiel der Wasserspiegel 19 die Höhe erreicht,  dass die zuvor eingesaugte Luft auf den Be  triebsdruck des Druckkessels verdichtet ist  und steht der Wasserspiegel 5 bei     ausgeschal-          teter    Pumpe augenblicklich     unterhalb    der  Sollhöhe, so     steigt    der     Wasserspiegel    19 im  Regler nicht so hoch, dass der Schwimmer be  flutet oder hinreichend beflutet wird.

   Erst  wenn der Spiegel 5 im     Druckkessel    nach er  neutem     Einschalten    der Pumpe wieder     steigt,     steigt auch der Spiegel 19 weiter an, bis er  den Schwimmer zum Umschalten auf Ent  leeren ausreichend beflutet hat. Dieses Um  schalten kann also nur erfolgen, wenn der    Wasserspiegel 5 oberhalb der Sollhöhe steht.

    Das     Luftpolster        wird    in diesem Betriebszu  stand     weiterhin    aufgefüllt, bis der Wasser  spiegel 5 auch beim     Pumpenausschaltdruck     die Sollhöhe nicht mehr     übersteigt,    das heisst  bis das Luftpolster seine durch die Höhe der       Schwimmeranordnung    gewählte Grösse und  damit den Normalzustand erreicht .hat.    <I>3.</I>     Normalzustand     Der Regler schaltet aus     den.    dargelegten  Gründen nicht mehr auf Entleeren um.

   Bei       Wasserentnahme    und damit     sinkendem    Was  serspiegel 5 sinkt auch der Spiegel 19 im  Regler, indem Wasser aus dem Regler durch  das     Füllventil    9 in den     Druckkessel    zurück  fliesst, so dass im Regler und Druckkessel       jederzeit    Druckgleichheit besteht. Der Regler  ist in     diesem        Zustand    ein zweiter parallel  geschalteter Druckkessel.  



  'Sobald das     Luftpolster    etwas kleiner ge  worden ist, so dass der Wasserspiegel 5 bis  zum     Pumpenausschaltdruck    die     Sollhöhe    um  einen geringen Betrag übersteigt, wird das  Luftpolster durch sofort einsetzendes Regler  spiel     wieder    auf seine gewählte Grösse aufge  füllt.  



  Um bei etwa notwendigen     Ausbesserungen,          Reinigungsarbeiten    usw., die am     Regler    vor  zunehmen sind, den     Betrieb    der     Wasserversor-          gungsanlage    nicht unterbrechen zu     müssen,          kann    man zweckmässig in den Verbindungs  leitungen 13 und 18 je ein nicht     dargestelltes     Absperrventil vorsehen,

   mit dem der Regler 1       vorübergehend    vom     Druckkessel        2"    abgeschal  tet werden     kann.        Man    fährt dann während       der    Dauer der     Reinigungsarbeiten    vorüber  gehend ohne     Luftpolsterregelung.     



  In der     Fig.    2     ist    ein Druckkessel mit  Regler für     eine        Wasserversorgungsanlage    dar  gestellt, -Lind     die        Fig.3    und 4 zeigen     zwei     Bauarten des zugehörigen Reglers,     wobei    eine       Konstanthaltung    des Luftpolsters im Druck  kessel mit etwas verschiedenen     Mitteln    an  gestrebt wird'.  



  Der Regler     101    sitzt, wie     Fig.    2 zeigt, auch  hier seitlich am     Druckkessel    102, aber er  heblich tiefer, nämlich unterhalb eines Was-           serstandrohres    113, in das vom Regler aus  nach oben eine Stichleitung 118     hineinragt,     deren oberes Ende     118a        in    der Höhe des im  Druckkessel beim Erreichen des     Piunpenab-          schaltdrucks    gewünschten Wasserspiegels 105  ( Sollhöhe )     liegt.    Vom Boden des Reglers  führt eine     Abflussleitung    112 ins     Freie    bzw.

    in den Brunnen, aus dem     die.Pumpe    ansaugt,  oder in die     Saugleitung    selbst.  



  Nach     Fig.3    besteht der Regler aus einer  Hauptkammer     101a    und einer über dieser  sitzenden     Vorkammer    101b. Im Boden .der  Hauptkammer befindet sich ein Entleerungs  ventil 108, das durch die untere Spitze einer  Ventilnadel oder     -stange    104     in    deren tiefster  Stellung     verschlossen    wird'.

   Auf der Ventil  stange 104 sitzt ein Schwimmer 101 Wenn  der Schwimmer 103 durch das Wasser im  Regler in seine oberste 'Stellung gehoben ist,  so wird eine Düse 109 in der Zwischenwand  zwischen Vorkammer 101b     und    Hauptkam  mer     101a    durch die obere Spitze der     Vezntil-          stange    104     verschlossen.    Die. Düse 109 hat  einen um ein Vielfaches kleineren Querschnitt  als das     Entleerungsventil    1'08. Von der Trenn  wand zwischen Vor- und Hauptkammer führt  eine Leitung     117a    nach dein. obern Teil  der.

   Vorkammer<I>101b;</I> sie wird durch ein       ('Gummi-)Rückschlagventil        11'7        verschlossen     gehalten. Oberhalb     dieser    Leitung     117a    mit  ihrem     Abschlussventil        führt.    die erwähnte  Stichleitung -118 nach oben. Ein Schutzsieb  109a über der Düse 10,9 ist     dazu    bestimmt,  Verschmutzung     und!        Verstopfung    der Düse  zu verhindern.

   Ein. weiteres nach innen öff  nendes     (Gummi-)Rückschlagventil    124 ist in  der     Reglerwand    nahe der obern Abschluss  kappe angeordnet.,         Wirkungsweise   <I>des</I>     Reglers   <I>.nach</I>     Fig.   <I>3</I>       Betriebszustand        Al     Der Druckkessel     102    ist leer und geschlos  sen; in- ihm herrscht normaler atmosphärischer  Druck (kenne     Vorkompression).    Die Pumpe  (ohne     iSehnüffelventil)    fährt an und fördert  (nur) Wasser.

   Die im     Druckkessel    vorhan  dene Luftmenge bildet     nach,    der ersten Kom  pression durch den ansteigenden Wasserspie-         gel        ein    Luftpolster; welches so klein ist, dass  der Wasserspiegel zunächst zwischen dem       Aus-    und Einschaltdruck     stets    oberhalb der  Sollhöhe (Mündung     118a    der Stichleitung 118)  bleibt. Der Regler- befindet sich in .dem in       Fig.3    dargestellten Zustand.  



  Wie erwähnt, ist     ein    auf     diese    Weise ent  stehendes Luftpolster viel zu     klein,    um eine       Anlage    wirtschaftlich arbeiten zu     lassen.    Der  jeweils im Druckkessel 102 herrschende Druck  gelangt über die     'Stichleitung        118    in die Vor  kammer     101b    und von dort durch     die    Düse  <B>109</B> in die Hauptkammer     löla;    im Regler  herrscht also der gleiche Druck wie im Druck  kessel.  



  Übersteigt der Wasserspiegel die Mün  dung     118a    der Stichleitung 118, deren     lichter     Durchmesser so bemessen     ist,.        dass    in ihr Was  ser abwärts dringen kann,     während    Luft  blasen durch sie nach oben entweichen, so       sickert    Wasser durch sie in die Vorkammer       1.01b    ; die Luft in der Vorkammer, die durch  das eindringende Wasser verdrängt wird,  entweicht durch die Stichleitung 118 in das       Wasserstandsrohr        11'3    -und damit in das Lift  polster des Druckkessels.

   Hat der W     aEser-          spiegel    in der Vorkammer die Höhe der Düse  109 erreicht, so dringt das Wasser weiter  durch das     ,Schutzsieb        109a    und die Düse 109  in die Hauptkammer     10-1a,    wobei wiederum  die Luft aus der     Hauptkammer    durch die       Leitung        117a    und das     Rückschlagventil    117  in' die Vorkammer     101b    und damit in. das  Luftpolster des Druckkessels verdrängt wird.

    Wichtig ist dabei, dass der Höhenunterschied  zwischen dem     Rückschlagventil    117 und der  Düse 109 so gross ist, dass der Druck der die  sem Höhenunterschied entsprechenden     Was-          sersäule    grösser ist als jener Druck, . der er  forderlich ist, das     Rückschlagventil    117 zu  öffnen.  



  Während Wasser .auf     vorgenannte    .Weise  in die     Hauptkammer        101a    dringt, wird in  zwischen der     Abschaltdruck    .erreicht. Damit  setzt-die Pumpe aus. Gemäss den obigen An  gaben bleibt der Wasserspiegel 105 zunächst  auch beim Erreichen des Einschaltdruckes      noch oberhalb der     Mündung        1118a    der Stich  leitung 118.  



  Mit steigendem Wasserspiegel in der  Hauptkammer des Reglers erfährt der       Schwimmer        1'0,3    einen Auftrieb. Schwimmer  volumen,     Eigengewicht    von Schwimmer und       Ventilnadel        und    der     Querschnitt    des Entlee  rungsventils 108 sind so bemessen, dass der       völlig        unter    Wasser stehende Schwimmer die       Ventilnadel    anheben kann, wenn etwa der  mittlere Druck     zwischen    Ein- und Ausschalt  druck (im folgenden als      Reglerarbeits-          druck     bezeichnet)

   im     Druckkessel    (und  damit auch im Regler) vorhanden     ist.    Im  Druckbereich oberhalb des     Reglerarbeits-          druckes    hebt     die        Ventilnadel    nicht an.

   Gege  benenfalls     ist    es erforderlich, den Einfluss,  den der Druck in der Saugleitung (bei     Piun-          penstillstand)    über die     Leitung    112 auf das  Ventil 108 ausübt, durch ein weiteres       (Gummi-)Rückschlagventil    in dieser Leitung       auszuschalten,    derart, dass nur Wasser vom  Regler in die Saugleitung     (nicht    aber umge  kehrt) gelangen kann.  



  Fällt der Druck im     Druckkessel    infolge       Wasserentnahme    über die     Leitungen    auf den       Reglerarbeitsdruck    ab, so hebt der Schwim  mer<B>103</B> die     Ventilnadel    104 an, so     da.ss    das       Ventil    108 geöffnet     und    die Düse 109 ver  schlossen wird.

   Nach diesem     Umsteuern    der       Ventilnadel:    entweicht     zunächst    noch kein  Wasser aus dem     Regler        durch    die Leitung       17:2,    da     diese        Leitung    in die     Saugleitung    der  Pumpe mündet, deren Fussventil bei stillste  hender Pumpe geschlossen ist. Durch weitere  Wasserentnahme sinkt der Druck im Druck  kessel auf den     Einschaltdriick    ab, so dass  die Pumpe     wieder    in Tätigkeit     tritt.     



  Unmittelbar nach dem Einschalten der  Pumpe wird das     Wasser    aus dem Regler über  das offene Ventil     108    und die Leitung 112  abgesaugt. Dabei bleibt zunächst die Düse  109 durch die obere Spitze der Ventilnadel  1104 verschlossen, weil der     Auftrieb    des  Schwimmers um     ein    Vielfaches     grösser    ist als  die Kraft, die erforderlich ist, um den kleinen  Querschnitt der Düse     1'.09-    zu verschliessen.

   In  der Hauptkammer des Reglers entsteht also    ein Unterdruck, so dass Luft von aussen durch  das     Rückschlagventil        1'2i4    in den Regler strömt,  und zwar so lange,     bis    der Wasserspiegel im  Regler so weit abgesunken ist, dass der  Schwimmer abfällt, das Ventil 108! wieder  schliesst und     däe    Düse 1019 wieder freigegeben  ist.  



  Dies geschieht nicht     schlagartig.        Vielmehr     erfüllt jetzt die Düse 109 ihre eigentliche  Aufgabe, indem sie bewirkt, dass auch     unter     dem Einfluss des     Druckes    im     Druckkessel    nur  wesentlich weniger Wasser in den Regler  nachströmen     kann,    als     durch    das Ventil 108  abgesaugt wird', wodurch die Abwärtsbewe  gung des     Schwimmers    und der     Ventilnadel     gesichert wird.

       Wenn    das Ventil 108 wieder  geschlossen hat., verbleibt im     Regler    eine       kleine        Restwassermenge.     



  Da auf Grund des viel zu geringen Luft  polsters der Wasserspiegel 105 auch beim  Einschalten der     Piunpe    immer noch über der  Mündung     118a    der     Stichleitung        11$    steht,  so ist die     .Stichleitung    118     einschliesslich    der  Vorkammer     101b        ständig    mit Wasser     gefüllt.     Unter dem Einfluss des     Überdruckes    in der  Vorkammer gegenüber dem Druck in der  Hauptkammer strömt -     unmittelbar    nach  dem die Ventilnadel     begonnen    hat!,

   abzusin  ken - Wasser von der     Vorkammer    durch die       Düse        10:9    in die Hauptkammer. Sind die  Drücke in der Vorkammer (Druckkessel) und  in der Hauptkammer auf diese Weise ausge  glichen (die Lift in der Hauptkammer wird  dabei auf den     Druckkesseldruck    verdichtet),  so sickert das Wasser weiterhin     durch    die  Düse 109 in die     Hauptkammer,    wobei     dann     die Luft, die beim Einschalten der Pumpe  in den Regler gesaugt     wurde,

          allmählich          durch    die     Leitung        117a.und    das     Rückschlag-          ventil    117 in das Luftpolster verdrängt wird  und es somit auffüllt. Auf diese Weise wird  das Luftpolster bei jedem Einschalten der  Pumpe erweitert, bis durch sein Anwachsen  der Betriebszustand     Bi    herbeigeführt wird.

           Betriebszustand        B1     - Das Luftpolster ist auf vorstehend be  schriebene Weise so weit vergrössert, dass der      Wasserspiegel beim     Reglerarbeitsdruck    unter  halb, beim     Abschaltdruck    oberhalb der Mün  dung     118a    der     Stichleitung    118 steht. Das       Luftpolster    ist immer noch zu     klein.     



  Im     Betriebszustand        Bi    ist im Zeitpunkt  des     Zurücksteuerns    der Ventilnadel     104    nach  unten nur die Wassermenge oberhalb der  Düse 109 vorhanden,     die    dem Volumen der  Vorkammer 101b und der :Stichleitung 118  entspricht:.     Dieses    Volumen wird zweckmässig  so gross gewählt, dass die Wassermenge aus  reicht, um die Luft     aus    der Hauptkammer  völlig zu. verdrängen.  



  Nachdem der Regler eine     bestimmte    An  zahl von 'Schaltungen in     diesem    Zustand ge  arbeitet hat; - das     Luftpolster,    also immer  noch vergrössert wird -     wird        die    Höhe, um  die der Wasserspiegel 105 die Mündung     11$a     der Stichleitung 118 beim     Abschaltdruck          übersteigt,    immer geringer. Es tritt schliess  lich der Fall     ein,    dass die Vorkammer 101b  und die     Stichleittuig    118 nicht mehr völlig mit  Wasser gefüllt werden. Damit befindet sieh  die Anlage im Betriebszustand     C1.    .

         Betriebszustand        C,     Das Luftpolster hat seinen richtigen Wert.  Der Wasserspiegel 105 pendelt beim     Abschalt-          druck    um die     Mündung        1'18a    der     Stichleitung     <B>118</B> (Sollhöhe);.  



  Der Regler arbeitet nur zeitweise, und  zwar, wie im     Betriebszustand        Bi,    wenn das  Luftpolster aus den eingangs erwähnten Grün  den kleiner geworden ist. Der Regler arbeitet  nicht, wenn der Wasserspiegel unterhalb der  Stichleitung     118    bleibt (Schalttoleranzen des  Druckschalters). Fortan arbeitet der Regler  im Wechsel zwischen den Betriebszuständen       Bi    und     C1.     



  Der Regler nach     Fig.3    hat; noch zwei  wesentliche Nachteile: 1. Die Düse 10,9 bringt  mit ihrem engen Querschnitt eine     gewisse     Unsicherheit für die Funktion     dies    Reglers  mit sich. 2. Der Regler ist durch eine Lei  tung mit der Pumpe verbunden und daher  im gewissen Sinne von ihr abhängig. Diese  beiden Nachteile sind bei dem Regler nach       Fig.    4 weitgehend ausgeschaltet.

      Die     iStiehleitung    218 mündet wiederum  in eine Vorkammer 201b, in der unter einer  Schutzkappe     209b    - deren     zylindrische        Wan-          dung    zu einem     Schutzsieb        209a        ausgebildet    ist  -     ein    Schwimmer     203a    auf einer     Ventilnadel          204a    fest     angeordnet    ist.

       !Die        untere    Spitze  der     Ventilnadel        204a    verschliesst in ihrer un  tern (gezeichneten) Stellung das     Ventil    209,  welches in der Trennwand zwischen Vorkam  mer     201b    und Hauptkammer     201a    eingebaut  ist.

   An der     untern    Spitze der     Ventilnadel        2;04a     ist an     einer        Verlängerung        225        eine        Verdnk-          kLLng        22-6    angebracht, derart, dass die     Ver-          dickmig    226     :

  in    die     Bahx-ang        des    Ventils 209  gezogen wird und     dad#-Lreh    den Querschnitt  des Ventils wesentlich verkleinert, wenn der       .Schwimmer        20?a    mit der Ventilnadel     204a     so weit nach oben steigt, bis er an der Wöl  bung der Schutzkappe 209b zum Anschlag  kommt. Am Boden der Hauptkammer     201a     befindet sieh das Entleerungsventil 208, wel  ches von der     Ventilnadel    204b verschlossen  wird.

   Auf der Ventilnadel     204b    sind zwei  Schwimmer .203b und     203c    fest montiert,  wobei der Schwimmer<B>203b</B> möglichst nahe  dem     intern    Ende und der     ISehwimmer        203c          möglichst    nahe dem     obern    Ende der Ventil  nadel     angeordnet    ist.

   Die Leitung     21!2    mün  det ins Freie bzw.     in    den     Pt.mpenbrtum.en.     Von der     Trennwand:    zwischen Vor-     und     Hauptkammer     führt    eine Leitung     217a    in den  Ringraum, der von den Wänden der Vor  kammer     20'1b    und der Schutzkappe     209b    ge  bildet wird.

   Am obern Ende der Leitung 217a  befindet sich ein     (Gtimmi-)RückschlagTentil     217; ein gleiches Ventil 224 sitzt     in    der Wand  der     Hauptkammer        201a.       <I>Wirkungsweise des</I>     Reglers        nach        Fig.4          Betriebszustaucl    A2  Der Druckkessel     *2:0@2    ist leer und geschlos  sen;

   in     ihm        herrscht    normaler atmosphäri  scher     Druck    (keine     Vorkompression).    Die  )?-Lumpe (ohne     .Schnüffelventil)    fährt an und  fördert (nur) Wasser. ;

  Die     im    Druckkessel  vorhandene Luftmenge bildet nach der ersten       Kömpression    durch den ansteigenden Wasser  spiegel -ein     Luftpolster,    welches so klein ist,      dass der Wasserspiegel     2I05    zunächst     zwischen     dem Aus- und     Einschaltdruck    stets oberhalb  der     Sollhöhe,    das heisst der Mündung     218a          (Fig.2"),    der     Stichleitung        2218    bleibt. Der  Regler befindet. sich in dem in     Fig.    4 darge  stellten Zustand.  



  Wie erwähnt, ist     ein    auf diese Weise ent  stehendes     Luftpolster    viel zu klein, um eine  Anlage wirtschaftlich arbeiten zu lassen.  Über .die Stichleitung 218 stellt sich derselbe       Dr-Lick    in der Vorkammer     201b    ein, der je  weils im     Druckkessel    202 herrscht. In die  Hauptkammer     201a    des Reglers gelangt die  ser Druck zunächst nicht, da das     Ventil209     durch     die    Ventilnadel     204c,    verschlossen ist.

    Bis zum Erreichen des     Abschaltdruekes    über  steigt aus     bekannten.        Gründen    der Wasser  spiegel     2415    die Mündung     218a    der .Stichlei  tung 2118.  



  Sobald der Wasserspiegel     205    die     Mün-          dting        218c,    übersteigt, sickert Wasser durch  die Stichleitung<B>218</B> in die Vorkammer     201h,     während die Luft von     dort    in das Luftpol  ster verdrängt     wird.    Mit     steigendem    Wasser  spiegel in- der     Vorkammer    dringt das Wasser  durch das Schutzsieb     209a    in den Innenraum  der Schutzkappe     2419b    und verleiht; hier dem  Schwimmer     203,c        einen    Auftrieb.

   Der Schwim  mer     203a    und der Querschnitt. des Ventils  209 sind so bemessen,     da.ss    der Schwimmer  - wenn er völlig     überflutet    ist - in jedem       Falle    die Ventilnadel     204,c    anhebt, auch     wenn     der     Absehaltdruck    (Höchstdruck) auf- dem  Ventil 209 lastet.  



  Wie oben ausgeführt wurde, pendelt der  Wasserspiegel 20,5 zwischen dem Ein-     -Lind     Ausschaltdruck zunächst oberhalb der Mün  dung     218,c    der Stichleitung     2,18.    Nachdem  also der Schwimmer     203a    das     erstemal    ange  hoben worden ist, verbleibt er in seiner obern       Stellung,    bis der Betriebszustand A2 nach       Fig.    4 beendet ist.  



  Mit dem Anheben der Ventilnadel     204a     gelangt die     Verdickung        22'6    in den - Quer  schnitt des Ventils 20,9 und verengt ihn der  art, dass er dem     Querschnitt    der Düse 109  in     Fig:    3 entspricht.

   Gegenüber     der        Ausfüri-          r.ulg    der Düse in dem Regler nach     Fig.B       hat diese     Ausführung    den Vorteil,     dass        diese          Verengung    nicht ständig besteht und zu  dem . durch     dia    Bewegungen des Schwim  mers     203,c    automatisch gereinigt     wird.     



  Im Augenblick des     Anhebens    der Ventil  nadel 204a dringt Wasser aus der Vorkammer  201b     unter    dem Einfluss des Überdruckes in  die Hauptkammer     2,01r,    und     komprimiert     zunächst die dort vorhandene Luft so lange,  bis in der Hauptkammer der gleiche Druck  vorhanden ist, wie ei in der Vorkammer bzw.  im Druckkessel herrscht.  



  Mit steigendem Wasserspiegel in der  Hauptkammer wird     zunächst    der unterste  Schwimmer     203b    überflutet, welcher so be  messen ist, dass sein Auftrieb bei völliger  Überflutung etwa dem Eigengewicht der  Schwimmer<B>2</B>03b und     203r,        und    der Ventil  nadel 204b entspricht. Unter dem Einfluss des  jetzt. in der Hauptkammer vorhandenen  Druckes hebt der Schwimmer 203b in     Ab-          hängigkeit    vom Querschnitt des Ventils 208  die Ventilnadel 204b zunächst nicht -an.

   Viel  mehr dringt weiterhin Wasser durch das  verengte Ventil     2419    in die Hauptkammer,  so dass die     inzwischen    darin auf den Kessel  druck komprimierte Luft durch die Leitung  217a und das     Rückschlagventil    217 in das  Luftpolster des Druckkessels verdrängt wird.  



  Dabei kommt allmählich der     :Schwimmer          203c    unter Wasser, so dass auch dieser einen  Auftrieb     :erfährt.    Dieser Schwimmer ist 'so       ausgelegt,    dass auch sein maximaler Auftrieb  im Verein mit dem des Schwimmers     203b     nicht ausreicht, um die     Ventilnädel        2414b    an  zuheben, solange in der     Anlage    ein Druck  herrscht, der höher     liegt,    als der bei     dem     Regler nach     Fig.3,    erwähnte     Reglerarbeits-          druck.     



  Bis dieser Druck (infolge Wasserent  nahme) eintritt, ist die Hauptkammer des  Reglers restlos     beflutet;    die vorher darin  vorhandene     Luft    ist damit in das Luftpolster  des     Drtiekkessels    202     gefördert.    Im     Moment     des Eintrittes des     Reglerarbeitsdrückes    heben  beide     Schwimmer    203b und.     2413c    die Ventil  nadel     2#04b    an.

   Dadurch öffnet das Ventil  208, und das Wasser der Hauptkammer ent-      weicht     durch    die Leitung     2i1'2.    ins Freie,  und zwar schneller, als Wasser durch das  verengte Ventil 209 in die Hauptkammer  nachströmen kann. Auf diese Weise wird  ;Luft von aussen     durch    das     Rückschlab        #entil     224 in die     Hauptkammer    nachgesaugt. Erst  wenn der Wasserspiegel in dieser so weit  gesunken ist, dass der     Aiiiftrieb    des Schwim  mers     20-3b    kleiner wird, senkt sich die Ventil  )     nadel        204b    und verschliesst wieder das Ent  leerungsventil 208.

   In der Hauptkammer  verbleibt eine     Restwassermenge.     



  Solange der     Betriebszustand        A2    besteht,  arbeitet nun der Regler im     Drackbereich        zwi-          sehen        Reglerarbeitsdruck    und Einschaltdruck  ununterbrochen in vorstehend beschriebener  Weise, wobei das Luftpolster ständig erwei  tert wird. Im     Druckbereich        zwischen        Regler-          arbeit.sdruek    und     Abschalt,druck    arbeitet der       i    Regler nicht. Auf diese Weise gelangt die  Anlage bald in den Betriebszustand B2.  



       Betriebszustand   <I>B2</I>  Das     Luftpolster        ist    so weit vergrössert,  dass der Wasserspiegel     '05    beim     Reglerarbeits-          druck    unterhalb, beim     Abschaltdruck    ober  halb der     Mündung        2!18a    der Stichleitung 218  steht. Das Luftpolster ist immer noch zu  klein.  



  Gegenüber dem     Betriebszustand        A2    be  i steht der     Unterschied,    dass über dem Ventil  209 nur eine     Wassermenge    zur Verfügung  steht., die so gross ist wie das Volumen der  Vorkammer 201b einschliesslich der Stich  leitung 218. Dadurch tritt der Fall ein, dass  der     Schwimmer        203a    zeitweise auftriebslos  wird und die     Ventilnadel        2.04a    in ihre untere  Lage     zurückkehrt,    wobei der Querschnitt des  Ventils 209 zunächst voll freigegeben und  dann durch die Spitze der Ventilnadel ge  schlossen wird.

   Um den Regler arbeiten zu  lassen, sind     dann,    mehrere Pumpenschaltungen  erforderlich, ehe die Hauptkammer völlig be  flutet wird.     Auf    diese Weise     gelangt    die An  lage in den Betriebszustand C2.         Betriebszustand   <I>C2</I>  Das Luftpolster hat     seinen    richtigen Wert.  Der     Wasserspiegel    pendelt beim Abschalt-    druck um die     Mündung        218a    der Stichleitung  218.  



  Der Regler arbeitet nur noch zeitweise, und  zwar wie     unter    B2, wenn das Luftpolster aus  den eingangs     erwähnten        Gründen    kleiner ge  worden ist. Der Regler arbeitet nicht, wenn  der Wasserspiegel     unterhalb    der     Mündung          218a    der Stichleitung 218 bleibt (zum Beispiel  infolge der Schalttoleranzen des Druckschal  ters). Fortan regelt der Regler     im    Wechsel  zwischen den Betriebszuständen B2     und    e2.

         Vergleich   <I>der Regler</I>     nach        Fig.1,   <I>3 und 4</I>  Die wesentlichen Merkmale der drei vor  stehend beschriebenen Regler können     wie    folgt  vermerkt werden:  1. Die Regler sind Bestandteile des Druck  kessels     2"        102,,    202 und arbeiten daher un  abhängig     von.    der Pumpe. Dies gilt insbe  sondere für die Regler nach     F'ig.   <B>1</B>     und    4.  



  2. Die Regler beeinflussen das Luftpolster  derart, dass der     Wasserspiegel        @5,    105,<B>205</B>  im     Druckkessel        beim.    Erreichen des Ab  schaltdruckes eine wählbar festzulegende  Höhe ( Sollhöhe ) einnimmt, so dass es       möglich    ist, unter     Berücksichtigung        der     Differenz zwischen Ein- und Ausschalt  druck für jede Anlage das ideale Luft  polster     einzustellen.     



  3. Die Regler entbinden die Pumpe von der  Aufgabe,     jauch    huttechnische Förderlei  stungen aufzuweisen; die Pumpe kann da  her auf reine     Wasserförderleistung    ausge  richtet werden. Dies ist insbesondere bei  Strömungspumpen sehr von Vorteil.  



  4. Ein     Vorkomprimieren    des Druckkessels ist  nicht mehr erforderlich. Der     Regler    er  weitert das Luftpolster     selbsttätig    auf den  gewählten     Wert    und hält es dann konstant.  In der     Fig.    5 ist ein Regler dargestellt,  der in     Anlehnung    an den beschriebenen Regler  nach     Fig.    1 die     Erfordernisse    einer Luft  polsterregulierung an einem     öldruckkessel    zu  erfüllen     geeignet    ist.  



  Um unter Berücksichtigung des höheren       Betriebsdruckes    die     öffnungs-        bzw.    Schliess  kräfte für das     Entleerungs-    und     Füllventil         möglichst klein zu halten, tritt an Stelle  dieser beiden Ventile ein am     untern    Ende der  Schwimmerstange     befestigter    Steuerschieber,  der in der (gezeichneten) angehobenen     Stel-          hing    der 'Schwimmerstange die Verbindungs  leitung 313 vom     Ölraiun    des Druckkessels in  den Ölraum des Reglers schliesst,

   während  er die Leitung 312 vom     Ölraum.    des Reglers  zum drucklosen     Ölvorratsbehälter    öffnet und  umgekehrt. Damit der Steuerschieber unter  Einwirkung des im Regler auftretenden  Druckes keine Eigenbewegungen ausführen  kann,     führt    vom     Ölraum    des Reglers eine Aus  gleichsleitung     3.12a    unter den Steuerschieber,  so dass     dieser    jederzeit druckentlastet ist.  



  Im     Gegensatz    zu der     Reglerausführung     für     Wasserdruckkessel,    insbesondere nach       Fig.    1, ist der     Schwimmer    auf der Schwim  merstange beweglich angeordnet, so dass er  zwischen einem -untern     imd    einem obern  Anschlag auf der     'Schwimmerstange    gleiten  kann.  



  Das     Reglerspiel        beginnt    auch hier mit  dem Füllvorgang des Reglers 301, indem  der Steuerschieber     3Q8    in der     abgesunkenen     Stellung die     Verbindungsleitung    313 öffnet  und die     Entleerungsleitung        31'2-'        schliesst.    Mit  steigendem Ölspiegel im Regler     steigt    der       Schwimmer    303 mit, bis er gegen den obern  Anschlag     304a    auf der Schwimmerstange 304  stösst.

   Dabei wird Luft in bekannter Weise  aus dem Regler über das     Rückschlagventil    317  in das Luftpolster des     Druckkessels        30'2    ver  drängt.  



  Damit der Steuerschieber     30'8    zügig aus       seiner    untern Arbeitsstellung in seine obere  verschoben wird, ist es     erforderlich,    dass  der Schwimmer     303,    nachdem er den     obern     Anschlag 304a     berührt    hat,     tun    einen be  stimmten Betrag weiter beflutet wird, ohne  dass er     zunächst    den Steuerschieber     bewegt.     Dies wird zum Beispiel dadurch erreicht,  dass unter dem Steuerschieber ein perma  nenter Magnet 328 angeordnet ist, der den  Steuerschieber in seiner     untern    Stellung mit  der Kraft festhält,

   die     erforderlich    ist, um  den Schwimmer     hinreichend    in den     Ölspiegel     eintauchen zu lassen. Mit weiter steigendem         Ö#lapiegel    ist dann der :Schwimmer auf       Grind    seines Auftriebes     in    der Lage, den       Steuerschieber    von der Haftkraft des Magne  ten abzuziehen     und    ihn in seine obere Ar  beitsstellung umzusteuern, wobei ihm gegen  Ende der     Umsteuerung    der Magnet 329 zu  Hilfe kommt, indem dieser den     oberes.    An  schlag 304a der     ;

  Schwimmerstange    304 mit       Annäherung    mehr     und    mehr anzieht.  



  Die Haftkraft des obern Magneten 329  ist so bemessen, dass dieser die Schwimmer  stange     304    in der angehobenen :Stellung fest  hält,     während,    der Schwimmer 303 infolge  der nun einsetzenden Entleerung an der       Schwimmerstange    abwärts gleitet. Nachdem  die Entleerung den     Punkt    überschreitet, in  welchem sich der     Überdruck    der     Restluft-          menge    auf     atmosphärischen    Druck entspannt  hat, wird in bekannter Weise Luft durch  das     Rfieksehlagventil    324 in den Regler nach  gesaugt.  



  Analog zu der Wirkung des     Magneten     328 beim Anheben der Schwimmerstange hält  auch jetzt der     Magnet    329 die     .Sch\vimmer-          stange    in ihrer obern 'Stellung so fest, dass  der Schwimmer sie nicht unmittelbar nach  der Berührung des untern     Anschlags        304b     absinken lässt.

   Erst wenn nach weiterer Ent  leerung des Reglers     das        Eigengewicht    des  Schwimmers zu einem     bestimmten    Teil frei       geworden.    ist     und    auf den Anschlag     304b     einwirkt, löst die Gesamtkraft, die sich aus  dem Eigengewicht der Schwimmerstange und  des 'Steuerschiebers und dem teilweisen Eigen  gewicht des Schwimmers zusammensetzt, den       obern        Anschlag        304a    von der Haftkraft     des     Magneten 329,

   so dass der Steuerschieber  zügig in seine     untere    Stellung zurückbewegt  wird     und    ein neues     Reglerspiel    beginnen       kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Luftmenge in Druckkesseln, insbeson dere zur Verwendung in automatischen Was ser- oder Di-Lickölversorgungsanlagen, da durch gekennzeichnet, dass ein als Regler dienender I-IilfsdrLlel & kessel (1 bzw. 101 bzw.
    201 bzw. 30-1) vorgesehen ist, wobei der Flüssigkeitsraum des Reglers mit dem Flüs sigkeitsraum des Druckkessels (2- bzw. 102 bzw. 202 bzw. 302) in Verbindung gebracht werden kann, während der Luftraum des Reglers über ein zwischengeschaltetes Rüek- sehlagv entil (17 bzw. 117 bzw.
    2'17 bzw.<B>317)</B> mit dem Luftraum des Druckkessels in Ver bindung steht, das Ganze derart, dass Flüs sigkeit aus dem Druckkessel in den Regler und Luft aus dem Regler in den Druck kessel übertreten kann, wobei der umgekehrte Weg für die Luft immer und für das flüs sige Medium zeitweise versperrt ist. UNT'ERAXSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei zu kleiner Luftmenge im Luftraum des Druckkessels (2 bzw. 102 bzw. 202 bzw. 3'.02) in Abhängig keit vom Flüssigkeitsstand im Regler wir kende Mittel Flüssigkeit aus dem Druck kessel in den Regler eintreten lassen, durch welche in diesem enthaltene Luft über das Rüekschlagventil (117 bzw. 1'1'7 bzw. 217 bzw. 317) in den Druckkessel verdrängt wird.
    2. Einrichtung nach Pät.entansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der LuftraLun des Reglers in seiner Wand ein nach innen öff nendes Rüekschlagventil (24 bzw. 124 bzw. 224 bzw. 324) enthält, durch das, wenn im Regler der Luftdruck unter Atmosphären druck absinkt, Luft von aussen in den Regler einströmen kann. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Entleerungseinrich- tung (8 bzw. 108 bzw. 208 bzw. 308) am Regler, die sich beim Erreichen eines einge stellten Flüssigkeitsstandes im Regler selbst tätig öffnet. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Entleerungs- einrichtLing an der tiefsten Stelle des Reglers angebracht ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Entleerungs- einrichtung des Reglers (8 bzw. 108 bzw. 208 bzw. 308) im Schliesszustand durch das eine Ende einer .Schwimmerstange (4 bzw.
    104 bzw. 204b bzw. 3104) verschlossen ge halten wird, bis mindestens ein auf der Stange angeordneter Schwimmer (3 bzw. 103 bzw. 203,b, 203c bzw. 303) bei hinreichend hohem. Flüssigkeitsstand im Regler die, Stange so weit anhebt, dass sich die Entleerungs einrichtung öffnet.
    ,6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass. die @Schwimmer- stange (4 bzw.
    304) in der angehobenen Stellung durch ein Gesperre (16, 22, 304a, 329) festgehalten wird, das sich erst nach weitgehender Entleerung des Reglers löst und die Schwimmerstange wieder- in die geschlos sene Stellung der Entleerungseinrichtung (8 bzw. 310i8-) zurückgelangen lässt.
    7. Einrichtung nach den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (3) auf der Schwimmerstange (4) in einer Höhe feststellbar ist, die nach der Sollhöhe des Wasserspiegels (<B>5</B>.) im Druckkessel (2) eingestellt werden kann und die richtige Grösse des Luftpolstexs (6) im Druckkessel beim Abschlaltdiruck der Pumpe bestimmt. B.
    Einrichtung nach PatentanspLuch und Unteranspruch 5, dadurch. gekennzeichnet, dass in der Verbindungsleitung zwischen dem Flüssigkeitsraum des Druckkanals Lmd dem Flüsgigkeitsraum des Reglers ein Überström- ventil (9) vorgesehen ist, welches durch die Schwimmerstange (4) bei deren Anheben ge schlossen wird, während er in deren tiefster Stellung geöffnet ist,
    so dass seine Bewegung immer gegenläufig zu der Bewegung des Entleerungsventils (8) erfolgt und das Füll ventil offen steht, wenn das Entleerungs- ventil geschlossen ist und umgekehrt. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das Verschlussstück des Überströmventils (9) auf einem Arm eines Winkelhebels (11) sitzt, dessen anderer Arm in einem Längsschlitz (10) der Schwim merstange (4) geführt ist und durch ein ela stisch nachgiebiges Glied (20,291) unter Span nung in der Schliessstellung des Füllventils gehalten wird. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mechani schen Gesperre, das die ;Schwimmerstange (4) in ihrer angehobenen Stellung festhält, die Sperrklinke durch einen Arm (16) eines im Reglerinnern drehbar gelagerten Winkelhebels gebildet wird., dessen anderer Arm einen Hilfs- schwimmer (15) trägt,
    der die Sperrklinke bei Erreichen eines bestimmten Wasserstan des mit einer Kerbe (22i) in der Schwimmer stange in Eingriff bringt. 11.
    Einrichtung nach den Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die sich an das Entleerungsventil (8) anschlie ssende Abflussleitung (12:) eine Verengung (23)- aufweist, über der sich beim Beginn der Entleerung das abfliessende Wasser zu nächst staut, wodurch die 'Schwimmerstange (4) beim Anheben entlastet wird. 1'2. Einrichtung nach 2atentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sollhöhe (105 bzw. 205) des Flüssigkeitsspiegels im Druckkessel (102 bzw.
    2.02) durch das obere Ende (118a bzw. 218a,) einer Stichleitung (118 bzw. 218) bestimmt wird; die sich in senkrechter Richtung oben an den Regler (101 bzw. 20'1') anschliesst -Lund beim Überschreiten der Sollhöhe in einer Rich tung Wasser aus dem Druckkessel in den Regler und in entgegengesetzter Richtung Luft aus dem Regler in den Druckkessel über treten lässt.
    13. Einrichtung nach Patentanspruch sowie den Unteransprüchen 1 bis 6 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler aus einer Hauptkammer (101a bzw. 201a) und einer Vorkammer (10ilb bzw. 201b) besteht. " 14.
    Einrichtung mach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch ein Rückschlagventil (117 bzw. 217) abgeschlos sene Leitung (117a bzw. 217a) aus der Haupt kammer (101a., 201a.) des Reglers in die Vor kammer (101b bzw. 201b) führt, durch die die aus dem Regler verdrängte Luft in den Luftraum des Druckkessels übertreten kann. 15.
    Einrichtung nach den Unteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorkammer (101b) des Reglers mit seiner Hauptkammer (101a) durch eine Düse (10'9) mit engem Querschnitt in Verbindung steht, mit der die, obere Spitze einer von dem Haupt kammerschwimmer (103) gesteuerten Ventil nadel (104) zusammenwirkt, und zwar so, dass die Düse während der Entleerung der Haupt kammer geschlossen ist.
    <B>16.</B> Einrichtung nach den Unteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorkammer (201b) des Reglers gegen die Hauptkammer (201a) durch ein von einem eigenen :Schwimmer (203a:) mit :Schwimmer- stange (204a) gesteuertes besonderes Ventil ('2'0,9) abgesperrt werden kann. 17.
    Einrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilstange (204a) für die Absperrung der Vorkammer (2'01b) gegen die Hauptkammer (201a) als Fortsetzung ihres Ventilkegels (209) eine Ver längerung (225) mit einem verdickten Ende (22a6,) aufweist, durch welches die Verbin dung zwischen Vor- und Hauptkammer bei angehobener Ventilstange verengt wird. 18.
    Einrichtung nach den Unteransprüchen 13, 14, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet dass die Ventilstange (204b) für die Entlee rung der Hauptkammer (201a) des Reglers zwei fest darauf sitzende Schwimmer (203b, 203e) aufweist.
    1'9. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Entleerungseinrichtung für den Regler einen Steuerschieber (308) enthält, der in seiner untern Stellung die Füllung und in seiner obern Stellung die Ent leerung des Reglers gestattet.
    20. Einrichtung nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Flüssig keitsspiegel (319) des Reglers gehobene oder gesenkte .Schwimmer (3,03) auf einer Schieber- stange (3,04) gleitend angeordnet ist, so dass er durch Anstossen an Endanschläge (304a, c 304b) die Schieberstange in ihre beiden Steuerstellungen bringen kann. 2.1.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, diass der Steuerschieber (3,08.) durch eine Ausgleichs leitung (312a.) auf seiner Unterseite mit dem Flüssigkeitsraum des Reglers (301) in Verbindung steht, so dass er ständig druck entlastet ist. 22. Einrichtung nach Unteransprüchen 19 bis 2,1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten .der Schwimmerstange (3ü4) in ihren beiden Endstellimgexi zwei Magnete <B>(</B>328, 329) vorgesehen sind.
CH322422D 1952-12-15 1953-10-10 Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Luftmenge in Druckkesseln CH322422A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE322422X 1952-12-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH322422A true CH322422A (de) 1957-06-15

Family

ID=6167115

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH322422D CH322422A (de) 1952-12-15 1953-10-10 Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Luftmenge in Druckkesseln

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH322422A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012003860A1 (de) * 2012-02-27 2013-08-29 Stefan Krauss Einrichtung zum Aufbau eines Luftpolsters in einem Wasserkessel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012003860A1 (de) * 2012-02-27 2013-08-29 Stefan Krauss Einrichtung zum Aufbau eines Luftpolsters in einem Wasserkessel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69311091T2 (de) Luftkontrollsystem für hydropneumatischen Behälter
DE10026843B4 (de) Steueranordnung für ein durch Unterdruck betätigbares Absperrventil sowie ein Verfahren zum Steuern eines solchen
DE2456622C3 (de) Selbsttätige Pumpeinrichtung
DE3808124A1 (de) Vorrichtung zur absaugung und abfuehrung einer schadstoff enthaltenden fluessigkeit, insbesondere von schmutzwasser
CH322422A (de) Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Luftmenge in Druckkesseln
DE920839C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Luftmenge in Druckkesseln
DE2905751C2 (de) Trenneinrichtung
DE2931487A1 (de) Hydraulischer siphon mit pneumatischer rueckflusswirkung in von der abflusstelle beliebig hochstellbaren behaeltern
AT208710B (de) Windkesselanlage mit einer Einrichtung zum Konstanthalten des Windkesselspiegels
DE349771C (de) Schwimmersteuerung fuer Fluessigkeitsbehaelter
DE83605C (de)
DE856578C (de) Selbsttaetige Hauswasseranlage
DE735181C (de) Regner mit selbsttaetiger, absatzweiser Wasserabgabe
DE805004C (de) Verfahren und Vorrichtung zur selbsttaetigen Schaltung von Hauswasserwerken kleiner Leistung
AT308007B (de) Vorrichtung zum Belüften von in Rohrleitungen u.dgl. geführten Flüssigkeiten,insbesondere fü die Luftzufuhr zu Windkesseln von Wasserleitungssystemen
DE1048780B (de)
DE256974C (de)
DE30639C (de) Selbstthätiger Speise - Apparat für Dampfkessel
DE154944C (de)
AT164980B (de) Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Schaltung von Hauswasserwerken kleiner Leistung
DE931039C (de) Heberspuelkasten, insbesondere fuer Klosettanlagen
DE93962C (de)
DE886417C (de) Gegendruckfassfueller
DE33016C (de) Durch Flüssigkeitsauftrieb und Schmierpumpe selbsttätig wirkende Dampf-Schmiervorrichtung
DE121588C (de)