CH322480A - Verfahren zur Herstellung von a-Guanidino-fettsäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a-Guanidino-fettsäuren

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CH322480A
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G Garst Roger
Vassel Bruno
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Int Minerals & Chem Corp
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C277/00Preparation of guanidine or its derivatives, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C277/08Preparation of guanidine or its derivatives, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted guanidines

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   a-Guanidino-fettsäuren   
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von   in a-Stelllmg    mit dem Guanidinrest substituierten Fettsäuren, wie z.   B.    von Glycocyamin, a. us Guanidinsalzen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren kennzeichnet sieh dadurch, dass man ein Guanidinsalz, ein   Alkalimetallhydroxyd    und eine a-Ha  logen-fettsäure    in nicht mehr als etwa. 15 Mol Wasser pro Mol des   Guanidinsalzes    miteinander umsetzt und die   gebildete a-Guanidino-    fettsäure aus dem Reaktionsgemisch abtrennt.



   Es sind mehrere Verfahren zur Herstellung von   a-Guanidino-fettsäuren    bekannt.



     Glycocyamin    z. B. wird nach. verschiedenen    Methoden a. us Guanidinhydrochlorid und    Chloressigsäure hergestellt. Bei der einen   Alethode    wird die Reaktion in Gegenwart von Alkali und einem wasserfreien, organischen   Lösu. ngsmittel ausgeführt.    Dieses Verfahren besitzt den Nachteil, dass ein wasserfreies Lösungsmittel verwendet werden muss, was eine in jedem Falle umständliche   Entwässe-    rung von Lösungsmitteln bedingt.

   Bei einem andern Verfahren zur Herstellung von Glyco  cyamin    wird ein vierfacher Überschuss an reinem, konzentriertem, freiem Guanidin verwendet, und dabei eine Ausbeute von   60 /o,    bezogen auf die billigere Chloressigsäure, und von nur 12    /o,    bezogen auf das teurere   Guanidinhydrochlorid,    erhalten. Es besteht nun ein Interesse an einem im industriellen Massstab mit befriedigender Ausbeute durchführbaren Verfahren zur Herstellung von   a-Guanidino-fettsäuren,    insbesondere von Glycocyamin, bei dem an Stelle eines wasserfreien Lösungsmittels ein wässriges Medium verwendet werden kann und Rohmaterialien, die nicht   notwendigerweise konzentriert-sein    oder einen hohen Reinheitsgrad aufweisen müssen, eingesetzt werden können.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung   von-a-Gllanidino-fettsä ; uren,    wie z. B. Glycocyamin, ist von den den bisher angewendeten Verfahren innewohnenden Nachteilen frei.



   Es gestattet,   a-Guanidino-fettsäuren,    z. B.



  Glycocyamin, in industriellem Massstab mit befriedigenden Ausbeuten, unter Verwendung von rohen Guanidinsalzen, insbesondere von rohem   Guanidinhydrochlorid,    in einem wässrigen Medium herzustellen.



   Glycocyamin   z.    B. lässt sich gemäss einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wie folgt herstellen : etwa 2 Mol Natriumhydroxyd,   2-8    Mol Wasser und etwa   1    Mol eines Salzes von Guanidin mit einer basischen Säure, z.

   B.   Guanidinhydro-    chlorid, oder etwa 0,5 Mol eines Salzes von Guanidin mit einer zweibasischen Säure werden gemischt und die Temperatur dabei zwischen dem Gefrierpunkt des Gemisches und etwa   50     C, vorzugsweise zwischen   15    und   25     C, gehalten.   Diesem-Gemiseh    wird   muter    Rühren und unter Einhaltung einer unter etwa   50     C, vorzugsweise einer zwischen 15 und   25     C liegenden Temperatur, etwa   1    Mol Chloressigsäure zugesetzt. Nach der Zugabe der Chloressigsäure wird die Temperatur zwischen 0 und   60     C, vorzugsweise zwischen 25 und   40     C, gehalten.



  Wenn   eine Uberhitzung    des Gemisches eintritt, kann man eine kleine Menge Wasser zusetzen. Die Erhöhung der Menge des zugesetzten Wassers wirkt sich jedoch ungünstig auf die Ausbeute an Glycocyamin aus. Für die Ausführung der Reaktion werden vorzugsweise nicht mehr als insgesamt etwa 4 Mol Wasser verwendet. Die Reaktion verläuft bei Temperaturen zwischen 40 und   60     C zwar rascher, sie ist jedoch bei den tieferen Temperaturen des angegebenen Bereiches leichter unter Kontrolle zu halten. Es ist deshalb zweckmässig, bei tieferen Temperaturen zu arbeiten, obschon dadurch die   Re-    aktionszeiten länger werden.

   Wenn die Temperatur nach der Zugabe der   Chloressig-    säure zwischen   25 und 40     C gehalten wird, beträgt die   Reaktionsze. it    z. B.   20-30    Stunden. Das Glycocyamin kann aus dem Reak  tionsgemisch    abgetrennt werden, indem man das Gemisch mit Wasser verdünnt und das Glycocyamin auskristallisieren lässt.



   Gemäss einer andern Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens kann Glycocyamin wie folgt erhalten werden : Etwa   1    Mol eines Salzes von Guanidin mit einer einbasischen Säure, wie z. B. Guanidinhydrochlorid, und etwa   1    Mol Alkalimetallhydroxyd, z. B. Natriumhydroxyd, werden mit nicht mehr als 15 Mol, vorzugsweise nicht mehr als 10 Mol Wasser, gemischt. Die Mi  schung    wird während   10-60    Minuten, vorzugsweise etwa   15    Minuten, bei einer un  gefähr    zwischen dem Gefrierpunkt der Mi  schung    und   50     C liegenden Temperatur, vorzugsweise bei einer Temperatur von 30 bis   50     C, gerührt.

   Dann werden der erhaltenen   WElsehung    im   Verlaufe von etwa 2-24    Stunden, vorzugsweise innert   4    Stunden, in   li : lei-    nen Anteilen insgesamt etwa 1 Mol einer   a-Halogenessigsäure,    z. B. Chloressigsäure, und etwa   1    Mol Natriumhydroxyd zugesetzt.



  Die Reaktionstemperatur wird während der Zugabe des   Alkalihydroxyds    und der Chloressigsäure zwischen 0 und   60     C,   vorzugs-    weise zwischen 25 und   40     C, gehalten. Nach erfolgter   Zugabe des Natriumhydroxyds    und der Chloressigsäure wird das erhaltene Ge  misch    stehengelassen, bis die Reaktion praktisch zu Ende gegangen ist, das heisst   wäh-    rend   8-30    Stunden, vorzugsweise während etwa 20 Stunden. Das Glycocyamin wird aus dem Reaktionsgemisch isoliert.



   Das für die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens verwendete   Alkalimetall-    hydroxyd, z. B. Natriumhydroxyd oder   Ka-    liumhydroxyd, kann in gepulverter oder granulierter Form oder als wässrige Lösung zugegeben werden. Wird eine wässrige   Lö-    sung verwendet, so wird anfänglich weniger Wasser   r genommen, damit    die Gesamtmenge des schliesslich vorhandenen Wassers nicht mehr als etwa 15 Mol pro Mol des Guanidinsalzes beträgt. Als Guanidinsalz kann man beispielsweise Guanidinhydrochlorid,   Guani-      dinsulfat    oder   Guanidinnitrat    verwenden.



   Es hat sich gezeigt, dass die Ausbeuten an Glycocyamin erhöht werden können, wenn die Reaktion derart durchgeführt wird, dass eine Zersetzung der Chloressigsäure nicht   auftre-    ten kann. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Chloressigsäure, und nicht das Guanidin, die   unbeständige    Reaktionskomponente darstellt. Die Zersetzung der Chloressigsäure kann   niin    vermindert werden, wenn diese Säure vor der Wirkung des Alkalis und des Wassers geschützt wird, was dadurch erreicht werden kann, dass man möglichst wenig Wasser und Alkali verwendet und die Chloressigsäure erst als letzte Komponente zusetzt, sowie indem man kräftig rührt.



   Glycocyamin kann gemäss einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens hergestellt werden, indem einer Menge von etwa   1    Mol   Guanidinhydroehlorid    im Verlaufe von   2-24    Stunden, vorzugsweise von etwa.   4    Stunden, 2 Mol Natriumhydroxyd und etwa   l Mol Chloressigsä. ure    zugesetzt und zur Ausführung der Reaktion nicht mehr als etwa 15 Mol Wasser verwendet werden.



  Bis zur Beendigung der Reaktion wird zweekmässig eine Temperatur zwischen 0 und   600 C,    vorzugsweise zwischen 30 und   40     C, eingehalten.



   Statt der   Misehl1ng    von etwa   1    Mol   Gua. ni-    dinhydroehlorid und etwa   1    Mol   Chloressig-    säure, 2 Mol Natriumhydroxyd zuzusetzen, kann man auch zuerst nur etwa   1    Mol Na  triumhydroxyd    zugeben und dann das zweite Mol Natriumhydroxyd. erst nachträglich, und zwar im Verlaufe von   2-24    Stunden, vorzugsweise von etwa 8 Stunden, zusetzen.



  Zweckmässig wird die Temperatur zwischen 0 und   60     C gehalten und so viel Zeit aufgewendet, dass die Reaktion praktisch zu Ende gehen kann. Zur Ausführung der Reaktion werden nicht mehr als etwa 15 Mol Wasser verwendet.



     Guanidinhydrochlorid    kann aus Ammo  niumehlorid    und Dicyandiamid durch Er  hitzen    bei einer Temperatur von 185 bis   200     C hergestellt und dann roh verwendet werden. Das auf diese Weise hergestellte    Guanidinhydroehlorid enthält jedoch noch    andere Verbindungen, wie z. B. Ammonium  ehlorid,    was bei der Bemessung der Menge des   Natriumhydroxyds berücksichtigt    werden muss. Wenn   Ammoniumehlorid    zugegen ist, wird zweckmässig eine zusätzliche Menge Natriumhydroxyd, vorteilhaft etwa   1    Mol Natriumhydroxyd pro Mol des vorhandenen   Ammoniumchlorids,    zugesetzt.



   Nach dem vorliegenden Verfahren können Glycocyamin,   a-Guanidino-propionsäure,    a  Cnanidino-n-buttersäure    usw., hergestellt werden. Diese Verbindungen sind als solche oder kombiniert. mit andern Verbindungen   als Pharmaceutica verwendbar.   



   Vorzugsweise werden zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens etwa   1    Mol eines Salzes von Guanidin mit einer einbasischen Säure, z. B.   Guanidinhydro    ehlorid oder-nitrat bzw. etwa 0,5 Mol eines Salzes von Guanidin mit einer zweibasischen Säure, z. B.   Guanidinsulfat      oder-carbonat,    und bis zu etwa   1    Mol eines   Alkalimetall-    hydroxyds   miteinander gemischt. Zweek-    mässig werden dann im Verlaufe von etwa 4 Stunden etwa   I      Mol einer a-Ealogen-fett-    säure, z.

   B.   Chloressigäure, a-Chlor-propion-    säure, Bromessigsäure, und so viel Alkalimetallhydroxyd, dass dessen Gesamtmenge etwa 2 Mol beträgt, sowie insgesamt etwa 3 Mol Wasser zugesetzt. Während der Zugabe wird vorteilhaft dafür gesorgt, dass die Temperatur nicht über etwa   40     C steigt.



  Nach beendeter Zugabe der Säure und des   Alkalimetallhydroxyds    lässt man das Ge  misch    zweckmässig noch während mindestens etwa 20 Stunden reagieren. Die gebildete   a-Guanidino-fettsäure kann    nach   einer belie-    bigen   zweckentsprechenden    Methode, beispielsweise durch Filtrieren, aus dem erhaltenen Gemisch abgetrennt, dann mit Wasser gewaschen und schliesslich getrocknet werden.



   Beispiel   1   
100 g   95  /iges Guanidinhydrochlorid    (etwa   l Mol)    werden mit 42 g   95 folgern,    granuliertem Natriumhydroxyd (etwa   1    Mol) und etwa 2 cm3 Wasser gemischt. Dieses Gemisch wird auf etwa   25  C    gehalten und gerührt. Nach etwa 15 Minuten wird mit der Zugabe einer etwa   50e/oigen, wässrigen    Na  triumhydroxydlösung    und fester   Chloressig-    säure begonnen.

   Die Zugabe erfolgt mit solcher Geschwindigkeit, dass 52,5 cm3 Na  triumhydroxydlösung    (etwa   1    Mol) und 94,5 g Chloressigsäure (etwa   1    Mol) im Verlaufe von 4 Stunden eingetragen werden, während welcher Zeit die Temperatur zwischen 35 und   40     C gehalten wird. Das Reak  tionsgemisch    wird allmählich sehr dick. Zur Erleichterung des Rührens werden etwa 8 cm3 Wasser zugesetzt.

   Nach beendeter Zugabe des Natriumhydroxyds und der Chloressigsäure wird das Reaktionsgemisch bei etwa   35     C während etwa 24 Stunden stehen  gelasse.    Das Glycocyamin wird aus dem er  haltenen Gemisch    abgetrennt, indem das letztere mit etwa   60Q      em3    Wasser verdünnt, das verdünnte Gemisch bei etwa   70-80     C während etwa   1    Stunde gerührt und hierauf auf Raumtemperatur   abgekiihlt    wird. Das Glycocyamin wird durch Filtrieren   abge-    trennt. Die Kristalle werden mit Wasser ge  waschen imd    dann getrocknet. Die Ausbeute beträgt 61 /o bzw. 71,6 g.



      BeispieZ 2   
Die Arbeitsweise ist die gleiche wie im Beispiel   1,    mit der Ausnahme, dass man rohes   Guanidinhydrochlorid    verwendet, das durch Erhitzen eines Gemisches von 47,2 g Di  eyandiamid    und 62,2 g Ammoniumchlorid während etwa 30 Minuten bei einer Temperatur von etwa   190     C hergestellt wurde. Das kalte rohe Guanidinhydrochlorid wird mit 44,1 g   gzanuliertem,    95  /oigem Natriumhydroxyd (1,1 Mol) vermischt. Die Reaktion wird dann in der im Beispiel   1    beschriebenen Weise ausgeführt. Die Ausbeute an Glyco  eyamin    beträgt   57 /o    bzw. 66,8 g.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellmg von a-Guani dino-fettsäuren, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Guanidinsalz, ein Alkalimetall- hydroxyd und eine a-Halogen-fettsäure in nicht mehr als etwa 15 Mol Wasser pro Mol des Guanidinsalzes miteinander umsetzt und die gebildete a-Guanidino-fettsäure aus dem Reaktionsgemisch abtrennt.
    UNTEBANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man etwa 1 Mol des Guanidinsalzes mit etwa 2 Mol des Alkalimetallhydroxyds vermischt und dem erhalte- nen Gemisch in kleinen Anteilen etwa 1 Mol der a-Halogen-fettsiiure zusetzt, wobei das Reaktionsgemisch auf eine Temperatur von weniger als etwa 25 C gekühlt und die Reaktion in nicht mehr als etwa 6 Mol Wasser durchgeführt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von etwa 1 Mol des Guanidinsalzes und etwa 1 Mol des Alkalimetallhydroxyds herstellt, das erhaltene Gemisch bei einer Temperatur zwischen 0 und 40 C rührt und dem Gemisch in kleinen Anteilen im Verlaufe von 2-24 Stunden etwa 1 Mol des Alkalimetallhy droxyds und etwa l Mol der a-Halogen-fettsäure beimischt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Gemisch bis zur Beendigung der Reaktion auf einer Temperatur zwischen 0 und 60 C hält.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man etwa 1 Mol des Guanidinsalzes im Verlaufe von 2-24 Stunden mit et va 1 Mol einer a-Halogen- fettsäure und einer Lösung, die etwa 2 Mol Alkalimetallhydroxyd enthält, mischt, wobei die Reaktion in nicht mehr als etwa 15 Mol Wasser ausgeführt und das Reaktionsgemisch bei einer Temperatur zwischen 10 und 60 C gehalten wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man etwa 1 Mol Guanidinsalz, etwa 1 Mol Alkalimetallhydroxyd und etwa 1 Mol a-Halogen-fettsäure mischt, dem erhaltenen Gemisch im Verlaufe von 2-24 Stunden eine etwa 1 Mol eines Alkalimetallhydroxyds enthaltende Lösung zusetzt, und die Reaktion in nicht mehr als etwa 15 Mol Wasser sowie bei einer Tempe ratur zwischen 10 und 60 C ausführt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da, das Reaktionsgemisch bei einer zwischen 30 und 40 C liegenden Temperatur gehalten wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Guanidinsalz das Guanidinsalz einer zweibasischen Säure verwendet wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die a-Halogenfettsäure Chloressigsäure ist.
    9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Guanidinsalz Guanidinhydrochlorid ist.
    10. Verfahren nach Patentanspruch zur Herstellung von Glycocyamin, dadurch gekennzeichnet, dass man etwa 1 Mol Guanidinhydrochlorid mit etwa I Mol Natriumhydroxyd vermischt, dem erhaltenen-Gemisch in kleinen Portionen im Verlaufe von 4-6 Stunden ein weiteres Mol Natriumhydroxyd und etwa 1 Mol Chloressigsäure beimischt, die Reaktion in nicht mehr als etwa. 15 Mol Wasser durchführt, die Temperatur des Gemisches während der portionenweisen Zugabe zwischen 30 und 40 C hält, das Reaktionsgemisch während mindestens etwa 20 Stunden stehenlässt und das Glycocyamin daraus isoliert.
    11. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeiclmet, dass die Beimischung des Alkalimetallhy droxyds und der a-Halogen-fettsäure im Verlaufe von etwa 4 Stunden erfolgt.
    12. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch auf einer Temperatur von 30-40 C gehalten wird.
CH322480D 1952-04-07 1953-03-30 Verfahren zur Herstellung von a-Guanidino-fettsäuren CH322480A (de)

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