CH322651A - Einrichtung zum gleichzeitigen Zerschneiden starker Lagen Packmaterials - Google Patents
Einrichtung zum gleichzeitigen Zerschneiden starker Lagen PackmaterialsInfo
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Description
Einrichtung zum gleichzeitigen Zerschneiden starker Lagen Packmaterials Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum gleichzeitigen Zerschneiden starker La gen Packmaterials in Längsstreifen, bei der die Lagen gegen Schneidmesser bewegt wer den.
Das aus Papier oder Pappe bestehende, für Verpackungszwecke dienende Material fällt bei der Fabrikation im allgemeinen in Form langer und verhältnismässig breiter Bahnen an, die erst entsprechend dem jewei lig vorgesehenen Verwendungszweck in klei nere Teile zerschnitten werden müssen. Da das Packmaterial möglichst billig sein muss, sollen auch die das Zerschneiden des Pack materials bewirkenden Arbeitsgänge mög lichst wirtschaftlich gestaltet werden. Die Herstellung von Zuschnitten bestimmter Grössen von Packmaterialien, etwa von Fein wellpappen oder Polsterpapieren, ist mit den bisher bekannten Einrichtungen auf wirt schaftliche Weise nicht möglich.
Dies gilt um so mehr, als die Abmessungen der Zuschnitte je nach den beabsichtigten Verwendungs zwecken stark schwanken, so dass die Ein richtungen immer wieder aufs neue den ge forderten Abmessungen entsprechend ein gestellt werden müssen. Es sind Einrichtun gen zum Zerschneiden einzelner Papierbah nen oder dünner Lagen mehrerer aufeinander liegender Papierbahnen bekannt, die für diesen Zweck völlig zufriedenstellend ar beiten. Diese bekannten Einrichtungen sind im allgemeinen mit Rundmessern oder mit Rollscherenmessern ausgerüstet, über die die Papierbahnen hinweggeführt werden.
Derartige mit Rundmessern oder mit Rollscherenmessern arbeitende Schneidein- richtungen sind aber für das gleichzeitige Zerschneiden starker Lagen Packmaterials gänzlich ungeeignet. Die kreisscheibenförmi gen Messer müssten in diesem Falle einen sehr grossen Durchmesser haben, um den gesamten Packrnaterialstapel durchdringen zu können. Das würde aber bedeuten, dass die Messer aus Gründen der Festigkeit recht dick sein müss ten, wodurch aber ein einwandfreies Zer schneiden der starken Lagen Packmaterials unmöglich gemacht würde. Die Messer wür den in dem Packmaterial festklemmen oder die einzelnen Lagen zerreissen.
Aus dem soeben erwähnten Grunde sind die bekannten Einrichtungen nur zum Schnei den verhältnismässig dünner Bahnen geeignet. Die Bahnen werden dabei offen an die Kreis- inesser oder Rollscherenmesser herangeführt. Erfahrungsgemäss lassen sich mit diesen be kannten Einrichtungen nur Papier- oder Zell- stoffwattebahnen mit einer Dicke von höch stens 10 bis 12 mm zerschneiden.
Zum Zer schneiden starker Lagen Packmaterials, hier bei wird an etwa. 50 aufeinander gelagerte Einzellagen gedacht, sind diese bekannten Einrichtungen xnit Kreismessern und offen geführten Bahnen völlig unbrauchbar. Durch die Erfindung wird nun eine Ein richtung vorgeschlagen, die zum gleichzeiti gen Zerschneiden starker Lagen Packmate rials in Längsstreifen bestens geeignet ist und dieses Zerschneiden auf wirtschaftlichster Art durchführt.
Gemäss der Erfindung ist diese Einrichtung gekennzeichnet durch meh rere in Vorschubrichtung der Lagen hinter einander angeordnete und unabhängig von einander senkrecht zu dieser Vorschubrich tung verschiebbare, mindestens im Bereich der Schneidstellen geradlinig bewegte Schneid messer sowie durch eine Transportvorrich tung, die die Lagen zusammengedrückt an und durch die Schneidmesser führt. Mit die ser Einrichtung können mühelos etwa 25 bis 50 Feinwellpappbahnen gleichzeitig einwand frei in Streifen zerschnitten werden.
Die mindestens im Bereich ihrer Schneid stellen geradlinig bewegten Schneidmesser sind vorteilhafterweise durch umlaufende endlose Bandmesser verwirklicht. Jedes die ser Bandmesser ist zweckmässig auf einen Rahmen gespannt, wobei die einzelnen Rah men unabhängig voneinander senkrecht zur Vorschubrichtung der Packmateriallagen be wegt werden können. Um auch das Schneiden breiterer Bahnen und ihre Führung durch die Rahmen zu gestatten, gibt man dem Rahmen zweckmässigerweise die Form eines liegenden U. Die beiden Schenkel bilden dann gleich sam Ausleger, zwischen denen die Lagen des zu schneidenden Packmaterials geführt wer den. Das Bandmesser läuft vorteilhaft über je eine an den Enden der waagrecht liegenden Schenkel des Rahmens gelagerte Führungs rolle.
Die wirksame Schneidstelle liegt dann zwischen diesen beiden Führungsrollen, wo das Bandmesser in senkrechter Richtung läuft.
An dem Rahmen kann eine weitere Füh rungsrolle für das Bandmesser vorgesehen sein, die innerhalb der Rahmenebene verstellt werden kann und zum Spannen des Band- xnessers dient. Zweckmässigerweise ist diese zum Spannen dienende Führungsrolle federnd gelagert, um das BandmeAser ständig stramm zu halten.
Die in bezug auf die Vorschubrichtung des Packmaterials hintereinander angeord neten Rahmen mit den Bandmessern befin den sich zweckmässigerweise in einem Gestell, das mehrere parallel nebeneinander verlau fende Führungsnuten an der obern und der untern waagrechten Seite aufweisen kann, zwischen denen die Rahmen an ihren obern bzw. untern Längskanten verschiebbar ge führt sind.
Sämtliche auf den einzelnen und unab hängig voneinander verschiebbaren Rahmen angeordneten Bandmesser können gemein sam angetrieben sein. Zu diesem Zweck kann jedes Bandmesser über eine in der Bandebene am Gestell gelagerte Antriebsrolle geführt sein, an die das Bandmesser, gegebenenfalls von ebenfalls am Gestell gelagerten Umlenk- rollen, herangeführt wird. Die zu den einzel nen Bandmessern bzw. Rahmen gehörenden Antriebsrollen sitzen dann am besten fest auf einer gemeinsamen Welle, die senkrecht zu den parallelen Ebenen der Rahmen auf dem Gestell gelagert ist und beispielsweise von einem Elektromotor angetrieben wird.
Zweckmässigerweise ist die gesamte Ein richtung in bezug auf eine in Vorschubrich- tung liegende Mittelachse symmetrisch aus geführt. Hierzu können je zwei Rahmen mit ihren offenen Schenkeln einander zugewandt in der gleichen Ebene in den Führungsnuten unabhängig voneinander verschiebbar sein. Die Einrichtung weist dann zwei nebenein- anderliegende Sätze hintereinander angeord neter Rahmen mit Bandmessern auf. Für jeden Satz ist eine in der geschilderten Weise auf dein Gestell gelagerte Antriebswelle vor gesehen.
Einen wesentlichen Bestandteil der Ein richtung, ohne den diese Einrichtung über haupt nicht einwandfrei arbeiten kann, bildet die die die Lagen Packmaterial zusammengedrückt an und durch die Schneidnxesser führt. Diese Trans portvorrichtung kann aus oberhalb und unter halb der Lagen angeordneten umlaufenden und endlosen Transportbändern bestehen, die die Lagen gleichzeitig zusammendrücken. Es ergibt sich hier die Schwierigkeit, dass die einzelnen Schneidmesser hintereinander angeordnet sind und die Lagen Packmaterials zusammengedrückt durch diese hinterein ander angeordneten Schneidmesser gefördert werden müssen.
Zweckmässig sind die ober halb und unterhalb der Lagen angeordneten Transportbänder in je eine Reihe Einzel bänder unterteilt, die mit Zwischenraum nebeneinander liegen. In diesen Zwischen räumen befinden sich dann die Bandmesser. Vorzugsweise werden diese Einzelbänder von Armen gehalten, die an einem Ende auf einer Traverse gelagert sind. Die Arme mit den auf ihnen geführten Bändern können dann zwi schen die einzelnen Bandmesser geschoben werden. Der seitliche Abstand dieser Arme ist vorzugsweise veränderbar und lässt sich dem gegenseitigen Abstand der Bandmesser anpassen.
Da die Gesamtstärke der zu schneidenden Lagen Packmaterials nicht immer gleich sein wird, ist es empfehlenswert, die obere Band reihe, die die Lagen zusammendrückt, in der Höhe verstellbar zu machen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1. eine Vorderansicht der Schneid maschine, wobei die in die Maschine einschieb bare, zur Einrichtung gehörende Transport vorrichtung weggelassen ist; Fig. 2 eine Draufsicht dazu unter Weg lassung der Bandmesser; Fig.3 einen der verstellbaren Messer rahmen mit eingesetztem endlosem Band messer in grösserem Massstab; Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3; Fig. 5 die Spannvorrichtung für das Band messer in Einzeldarstellung; Fig. 6 einen Querschnitt durch die Schneidmasehine mit davor aufgestellter Transportvorrichtung und eingeschobenen Transportbändern; Fig. 7 eine Draufsicht auf die Transport vorrichtung; Fig.
S eine Seitenansicht der Antriebs vorrichtung für die Transportbänder; Fig.9 eine Stirnansicht dazu von der Transportbandseite aus gesehen und Fig. 10 ein Teilstück eines Tr ansport bandarmes in grösserem Massstab.
In einem rahmenartigen Gestell 1 mit an der obern und untern Seite horizontal ver laufenden Führungsschienen 2 sind in Nuten 3 mehrere U-förmige Schneidrahmen 4 ver schiebbar und feststellbar, und zwar hinter einander in bezug auf die Vorschubrichtung für den zu schneidenden Papp- oder Papier stapel, angeordnet, die zur Führung von Bandmessern 5 dienen. Durch Verschieben der Rahmen 4 kann der gegenseitige Abstand der Bandmesser 5 und damit die Breite der aus dem Papierstapel zu schneidenden Strei fen verändert werden.
Die Schneidrahmen 4 werden von beiden Seiten in symmetrischer Anordnung nach der Mitte zu gestaffelt, je nach Anzahl der zu schneidenden Feinwell- pappstreifen in die Nuten 3 eingeschoben. Durch Schraubspindeln 6, die am äussern Ende der Führungsschienen 2 in Halteteilen 7 (Fig. 3) drehbar gelagert sind, lassen sich die Rahmen 4 in genauen, der Breite der zu schneidenden Wellpappstreifen entsprechen den Abständen zueinander einstellen.
Die Rahmen sind mit Führungsrollen S, S' und 9 für das umlaufende Bandmesser 5 versehen, das ausserdem über eine von einem Elektromotor angetriebene und auf der Ober seite des Rahmengestelles 1 gelagerte Rie menscheibe 10 und seitlich davon gelagerte Umlenkrollen 11 geführt ist. Alle Riemen scheiben 10, die zum Antrieb der hinterein ander angeordneten Bandmesser dienen, sind auf einer gemeinsamen Welle befestigt, die auf dem Gestell 1 gelagert ist und von einem Elektromotor 12 angetrieben wird. Die Rie menscheiben 10 machen also die Bewegung der Rahmen 4 beim Verschieben nicht mit, ebenso nicht die Umlenkrollen 11.
Für jede der beiden rechts- und linksseitig gelegenen Schneidrahmengruppen ist ein besonderer Elektromotor 12, 12' vorgesehen.
Die Führungsrolle 9 ist gleichzeitig als Spannrolle für das Bandmesser 5 ausgebildet und zu diesem Zweck in einem in der Kulisse 13 mittels einer Schraubspindel 14 verschieb baren Stein 15 gelagert (Feg. 5). Die Schraub spindel 14 ist lose in einem am Stein 15 be festigten Bügel 16 geführt, in dem eine Druck feder 17 vorgesehen ist, die sich einerseits an einer auf der Spindel 14 befestigten Scheibe 18 und anderseits am Querkopf des Bügels abstützt. Auf diese Weise wird das Band messer beim Schneiden dauernd unter Feder spannung gehalten. Zum Auflegen des Ban des wird die Schraubspindel 14 gelockert. An der Schnittstelle sind an dem Messer rahmen 4 in bekannter Weise Messerführun gen 19, 19' vorgesehen.
Die obere Messer führung 19 ist in der Höhe verstellbar, um der jeweiligen Höhe des zu schneidenden Wellpappstapels 20 angepasst werden zu können. Die Zuführung des Wellpappstapels 20 gegen die Schneiden der Bandmesser erfolgt mittels einer in die Schneidmaschine ein schiebbaren Transportvorrichtung (Feg. 6), die auf einem vor der Schneidmaschine auf gestellten Gestell 21 ruht. Auf dem Gestell ist ein mit einer Zahnstange 22 versehener Schlitten 23 in seitlichen Führungen 24 ver schiebbar angeordnet, der durch ein Hand kreuz 25 und ein mit diesem verbundenes Zahnrad 26 nach der Schneidmaschine hin und zurückgeschoben werden kann.
Auf dem der Schneidmaschine zu gelege nen Ende sind auf dem Schlitten 23 zwei Lagerböcke 27, 27' befestigt, in denen je zwei übereinanderliegende Lagersteine 28, 28' ver schiebbar sind. Die seitlich gegenüberliegen den Lagersteine sind durch Traversen 29, 29' lösbar miteinander verbunden, die in zwei Reihen übereinander wie ein Rechen mehrere parallel und horizontal verlaufende Arme 30, 30' mit an dem freien Ende vorgesehener Rolle 31, 31' tragen. Der seitliche Abstand der Arme 30 bzw. 30' kann gegeneinander durch Verschieben auf der Welle 32 bzw. 32' dem seitlichen Abstand der Bandmesser an gepasst werden, so dass sich die Arme durch die Bandmesser hindurchführen lassen, ohne gegen sie zu stossen oder sie zu berühren.
Parallel zu den Traversen sind in den Lagersteinen die Wellen 32, 32' mit darauf sitzenden Rollen 33, 33' gelagert, die mit den Rollen 31, 31' korrespondieren und umlau fende Transportbänder 34, 34' tragen. Von diesen Transportbändern wird der zu schnei dende Papierstapel zusammengedrückt und kraftschlüssig durch die Bandmesser hin durchgeführt. Um die Spannung des Trans portbandes aufrechtzuhalten, ist das vordere Ende der Arme 30 bzw. 30', das die Rolle 31 bzw. 31' trägt, als Gleitstück 35 ausgebildet (Feg. 10). Eine in einer Bohrung am vordern Ende des Armes angeordnete Druckfeder 36 drückt das Gleitstück 35 mit der Rolle 31 nach, vorn und hält das Transportband dauernd unter Spannung.
Durch einen Bol zen 35', der durch einen Bajonettschlitz 35" im Arm geführt ist, wird ein Abfallen des Gleitstückes 35 nach Abnahme des Trans portbandes verhindert..
Der untere Lagerstein ?8' ist in den Stän dern 27,<B>27'</B> im Betrieb ortsfest gelagert, während der obere Lagerstein 28 in der Hö henlage veränderlich ist und durch eine im Lagerdeckel 37 vorgesehene Schraubspindel 38 gehoben und gesenkt. werden kann, um der Dicke des zwischen die Transportbänder ein zuführenden Wellpappstapels 20 angepasst werden zu können.
Zwecks leichteren Ein- führens des Wellpappstapels ist an den obern Tragarenen 30 in der Nähe der Rollen 33 eine Ablenkrolle 39 vorgesehen, die den Ablauf des untern Trumms des Transportbandes von der Rolle 33 her allmählich verengt und somit den Einlauf des Wellpappstapels zwischen beiden Transportbändern erweitert. Der Well- pappstapel liegt bei dem Einlauf auf einem Tisch 23' auf, der sich in gleicher Höhe mit dem untern Transportband 34' befindet.
Die Transportbänder werden gemeinsam von einem Elektromotor 40 aus mit gleicher Geschwindigkeit in Umlauf gesetzt. Über ein Schneckengetriebe 41 wird ein Zahnrad 4? angetrieben, das mit einem auf der Welle <B>32'</B> angeordneten Zahnrad 43 in Eingriff steht. Durch eine Kette 44 wird ein oberhalb im Ständer gelagertes Zahnrad 45 angetrieben, das mit einem auf einem Schwenkhebel 46 angeordneten Zahnrad 47 kämmt.
Mittels einer mit Handgriff 48 vesehenen Schraub spindel 49 lässt sich der Hebel 46 so ver- schwenken, dass das Zahnrad 47 mit einem auf der Welle 32 sitzenden Zahnrad 50 in Eingriff kommt, so dass in jeder beliebigen Höhenlage der Welle 32 der Antrieb dieser Welle mit den Transportbandrollen 33 erfolgen kann.
Die Arme 30, 30' mit den umlaufenden Transportbändern sind auf den Traversen 29, 29' so verteilt angeordnet, dass sie beim Ein schieben in die Schneidmaschine in die Zwi schenräume der gestaffelt hintereinander liegenden Bandmesser 5 zu liegen kommen, wie insbesondere aus Fig. 1 und Fig. 6 er sichtlich. Es ist dabei von untergeordneter Bedeutung, von welcher Seite die Transport vorrichtung in die Schneidmaschine einge schoben wird. In dem einen Falle erfolgt die Aufteilung des Wellpappstapels in Streifen zuerst von der Mitte aus, während im andern Falle von den äussern Streifen ausgehend nach der Mitte zu die Streifenbildung vor sich geht.
Wie bereits eingangs beschrieben, kann der Abstand der gestaffelt verlaufenden Bandmesser und damit die Schnittbreite bei der Aufteilung des Wellpappstapels in Strei fen durch seitliche Verschiebung der Messer rahmen beliebig geändert werden, wie auch die Anzahl der zu schneidenden Streifen be liebig sein kann. Dementsprechend muss bei der Transportvorrichtung der Abstand der Arme mit den Transportbändern wie auch die Anzahl derselben den Verhältnissen an gepasst werden.
Die Einstellung der Arme mit den Trans portbändern erfolgt in der Weise, dass man nach Lösen der Schrauben 51, mit denen die Arme 30 bzw. 30' an den Traversen befestigt sind, die Arme seitlich verschiebt und wieder feststellt. Für den Fall, dass Arme heraus genommen werden müssen, kann man nach Lösen der Lagerdeckel 37 auf den Ständern 27, 27' die Lagersteine 28, 28' nach oben her ausnehmen und nach Herausziehen der Welle 32 bzw. 32' die vorher an der Traverse durch Abschrauben gelösten Arme mit den Trans- portbändern seitlich von der Welle 32 bzw. 32' abziehen. Nach dem Einsetzen der Lager steine in den Ständen kann die Einstellung der Höhe durch die Schraubspindel 38 und die der Abstände auf der Traverse durch Anziehen der Schrauben 51 erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum gleichzeitigen Zerschnei den starker Lagen Packmaterials in Längs streifen, bei der die Lagen gegen Schneid messer bewegt werden, gekennzeichnet durch mehrere in Vorschubrichtung der Lagen hintereinander angeordnete und unabhängig voneinander senkrecht zu dieser Vorschub richtung verschiebbare, mindestens im Be reich der Schneidstellen geradlinig bewegte Schneidmesser sowie durch eine Transport- vorrichtung, die die Lagen zusammenge drückt an und durch die Schneidmesser führt. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schneidmesser als umlaufende endlose Bandmesser ausge bildet sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Bandmesser von einem Rahmen gehalten wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rahmen die Form eines liegenden<B>U</B> hat und das Bandmesser über je eine an den Enden der Schenkel des Rahmens gelagerte Führungsrolle läuft, derart, dass zwischen diesen beiden Führungsrollen die wirksame Schneidstelle des hier senkrecht laufenden Bandmessers liegt. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine weitere am Rahmen gelagerte Führungsrolle, die zum Spannen des Band messers innerhalb der Rahmenebene verstellt werden kann. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verstellbare Lager der zum Spannen des Bandmessers dienenden Führungsrolle gefedert ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die zum Spannen des Band messers dienende Führungsrolle in einem Lagerstein gelagert ist, der in einer an dem Rahmen angesetzten Kulisse verschiebbar ist und in dieser mittels einer über eine Schraubenfeder angreifende Schraubspindel verstellt werden kann. 7.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein Gestell mit mehreren parallel nebeneinander verlaufenden Führungsnuten an der obern und der untern waagrechten Seite des Gestelles, zwischen denen die Rah men an den obern und untern Längskanten verschiebbar geführt sind. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rahmen mittels einer in einer am Rahmen vorhandenen Mutter ge führten und im Gestell gelagerten Schraub spindel verschoben werden kann. 9.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis ä, dadurch gekenn zeichnet, dass das Bandmesser über eine in der Bandebene am Gestell gelagerte und das Bandmesser bewegende Antriebsrolle geführt ist, und zwar unter Zwischenschaltung von ebenfalls am Gestell gelagerten Umlenkrollen, die das Bandmesser an die Antriebsrolle heranführen. 10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die zu den einzelnen Band messern gehörenden Antriebsrollen fest auf einer gemeinsamen Welle sitzen, die senk recht zu den Ebenen der Rahmen auf dem Gestell gelagert ist und von einem Elektro motor angetrieben wird. 11.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch, eine solche Länge des die Rahmen mit den Bandmessern aufnehmenden Gestelles, dass je zwei Rahmen mit ihren offenen Schenkeln einander zugewandt in der glei- chen Ebene in den Führungsnuten unabhän gig voneinander verschiebbar sind, so dass eine zur Mittelachse des Gestelles symmetri sche Anordnung mit zwei auf dem Gestell gelagerten und angetriebenen Wellen, an denen die Azrtriebsrollen festsitzen, vorhan den ist.12, Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Lagen Packmaterials zusammengedrückt an und durch die Messer führende Transportvorrichtung aus oberhalb und unterhalb der Lagen angeordneten um- laufenden und endlosen Bändern besteht. 13. Eini iclrtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet., dass die oberhalb und unterhalb der Lagen Packmaterials angeordneten Transportbän der je eine Reihe mit Zwischenraum neben.einanderliegender Einzelbänder bilden, die über je eine Rolle an jedem Ende von Armen geführt sind, wobei die an einem Ende auf einer Traverse gehaltenen Arme zwischen die einzelnen Bandmesser geschoben erden können. 14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die Arme auf der sie haltenden Traverse verschoben werden können, damit. sich ihr gegenseitiger Abstand dem gegen seitigen Abstand der Bandmesser an der Schneidstelle anpassen lässt. 15.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>12</B> bis 14, dadurch gekenn zeichnet, class die die Arme für die obere und die untere Bandreihe haltenden Traversen in seitlichen Böcken gelagert sind, wobei die obere Traverse zwecks Anpassung des Ab standes zwischen den beiden Bandreihen an die Dicke der zu schneidenden Lagen Pack materials mittels in den Böcken verschieb barer Lagersteine und Schraubspindeln ge hoben und gesenkt werden kann. 16. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1? bis 15, dadurch gekenn zeichnet, dass die an den von der Traverse gehaltenen Enden der Arme angeordneten Bandführungsrollen angetrieben werden. 17.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die angetriebenen Bandführungsrollen einer Bandreihe auf einer gemeinsamen und angetriebenen Welle festsitzen, die an der Traverse gelagert ist. 18. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 bis 17, dadurch gekenn zeichnet, dass die obere Bandreibe angetrie ben, die untere Bandreihe dagegen zur Mit nahme durch die aufliegenden Lagen Pack materials bestimmt ist. 19. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 bis 18, dadurch gekenn zeichnet, dass die an den freien Enden der Arme angeordneten, nicht angetriebenen Bandführungsrollen durch federnde Lage rung die Bänder unter Spannung halten. 20.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die an dein freien Ende des Armes an geordnete Bandführungsrolle mit ihrer ge federten Lagerung von dem Arm abnehmbar ist. 21. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 15 bis 17, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Bandführungsrollen der obern Bandreihe antreibende gemeinsame und mit der sie haltenden Traverse höhen- verstellbare Welle über ein Zahnrad angetrie ben wird, das auf einem schwenkbar befestig ten Winkelhebel gelagert ist und durch Schwenken des Winkelhebels den verschiede nen Höhen der Welle angepasst werden kann. 22.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 bis 21, dadurch gekenn zeichnet, dass an den die Traversen haltenden Lagerböcken an der den Armen abgewandten Seite eine Tischplatte in Höhe dei untern Bandreihe vorgesehen ist, die zum Auflegen der Lagen Packmaterials und deren Einschie ben zwischen die beiden Reihen der Förder bänder dient. 23. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 22, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lagerböcke und die Tisch platte auf einem Schlitten montiert sind, der horizontal in Vorschubrichtung der Lagen Packmaterials auf einem Gestell vor- und zurückbewegt werden kann. 24.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten mittels eines auf der im Gestell gelagerten Achse eines Handrades befestigten Zahnrades und einer am Schlitten angebrachten Zahnstange auf dem Gestell verschoben werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH322651D CH322651A (de) | 1953-01-14 | 1953-12-22 | Einrichtung zum gleichzeitigen Zerschneiden starker Lagen Packmaterials |
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