CH322898A - Viehtränkbecken mit senkrecht angeordnetem Ventil - Google Patents

Viehtränkbecken mit senkrecht angeordnetem Ventil

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CH322898A
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CH
Switzerland
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valve
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cattle
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Inventor
Haiges Adolf
Original Assignee
Christian Haiges Kg
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/06Automatic devices actuated by the animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description


  



  Viehtränkbecken mit senkrecht angeordnetem Ventil
Die Erfindung betrifft ein Viehtränkbecken mit senkrecht angeordnetem Ventil, das mittels einer vom Vieh betätigbaren, am Ventil schwenkbar r gelagerten Klappe geoifnet werden kann, die   #ber    dem aus dem Ventilkörper herausragenden,   höhenverstell-    baren Schaft des Ventilkegels verläuft.



   Bisher sind die   senkreeht    angeordneten Ventile von   Tränkbecken    mittels separater Be  festigungsmittel an der Rückwand    des Beekens oder an einer   waagreehten    Wand oberhalb des   Beekens    befestigt worden, die den Guss des Beekens erschwerte.



   Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zagrunde, das Beeken so auszubilden,   da#    das Ventil im Becken in relativ einfacher Weise montiert werden kann und in Verbindung mit der Klappe eine vorteilhafte Einleitung des Wassers in das Becken ermöglicht ist.



   Die Aufgabe wird dadurch gelost,   da#    das Ventil mit der Ausflussoffnung nach oben gerichtet ist, mit   seinem nntem Ende durch    eine in der Wand des Beckens vorgesehene Öffnung nach aussen tritt und mit einem Zu  laufstutzen    eines unter dem   Beeken    verlaufenden   Wasserleitungsrohres      vers'chraubt    ist.



   Durch diese Anordnung des Ventils wird eine relativ einfaehe Montierung desselben er  möglicht,    insofern als es lediglich mit dem Zulaufstutzen verschraubt zu werden braucht.



  Ausserdem kommt die umständliche Führung der Zuleitung in Wegfall, die bei Tränkbecken notwendig ist, wenn das Wasserlei  tungsrohr    unter dem Tränkbecken verläuft.



   Auf der Zeichnung ist der Gegenstand vorliegender Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Es zeigen :
Fig.   1    und 2 Seitenansicht und   Drauf-    sicht des Tränkbeckens der einen   Ausfüh-    rungsform,
Fig. 3 eine Vorderansicht bei geschnittenem Becken,
Fig. 4 eine Rückansicht desselben,
Fig. 5 eine Seitenansicht von Ventil und geschnittener Klappe,
Fig. 6 eine Rüekansicht dieser Teile,
Fig.   7    und 8 Draufsichten der Klappe mit abgedecktem und offenem Durchbruch,
Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht von Klappe und Gelenk,
Fig. 10 einen Seitensehnitt einer zweiten Ausführungsform der Ventilanordnung.



   Das Tränkbecken 1 ist mit einem Ventil 2 versehen, das mit seiner Achse senkrecht angeordnet   ist und mit seiner Auslauf#ffnung    nach oben steht. Es wird vom Vieh mittels einer am Ventil 2 schwenkbar gelagerten Klappe 3 geöffnet. Bei Betätigung der Klappe 3   dr#ckt    diese den aus dem Ventil 2 oben herausragenden Schaft 4 des Ventilkegels zu  r#ck,    wodurch das Ventil 2 geöffnet wird.



   Bei der in Fig.   1    bis 3 und   5    dargestellten Ausführungsform ist der untere Teil der Rückwand 5 des Beckens 1 mit einer im Innern desselben liegenden   Abwinidung    6 ver sehen, und das Ventil 2 sitzt auf der obern Fläche der von der Rückwand 5 abstehenden Wand 7 der Abwinklung 6. Es tritt mit seinem zylindrischen Korper   8    durch die Wand 7 hindurch und ist mit einem   Zulauf-    stutzen 9 des waagrecht und quer unter dem Becken verlaufenden   Wasserleitmigsrohres    10 verschraubt, das in den durch die   Abwink-    lung 6 gebildeten Raum 14 verlegt ist.

   Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Körper 8 des Ventil6 2 mit einem   Gewinde-    ansatz 11 versehen, der in den Zulaufstutzen 9 eingeschraubt ist und sich unter   Zwischen-    lage einer   Diehtungsscheibe    12 von oben her gegen einen Absatz einer auf der Wand 7 vorgesehenen Erhöhung 13 legt, während der Zulaufstutzen 9 beim Einschrauben des Ventils 2 von unten her gegen die Wand 7 gedrückt wird.



   Die Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Ventil 2 auf dem Boden des   Beekens      1    angeordnet ist. Es tritt, durch den Boden nach aussen und ist wie bei der ersten   Ausf#hrungsform    mit dem Zulaufstutzen 9 verschraubt.



   Die Klappe 3 ist winkelförmig gestaltet.



  Der eine Schenkel 15 der Klappe 3 verläuft über den Schaft   4,    während der andere Schenkel 16 vor dem Ventil 2 liegt und gegen den Boden des Beckens gerichtet ist. Beide Schenkel 15 und 16 haben   U-förmigen    Querschnitt, wodurch ein Verspritzen des aus dem Ventil 2 nach oben austretenden Wassers verhindert und das Wasser nach unten in das Becken 1 geleitet wird. Ausserdem wird durch das ablaufende Wasser eine reinigende   Bespüllmg    des Beekens erreicht.



   Der Schenkel 15 ist bei der   R#ckwand    5 durch einen   waagrecht verlaufenden Quer-    bolzen 17 mit einem Gelenkteil 18 schwenkbar verbunden. Der Gelenkteil 18 ist seinerseits um einen unterhalb des Bolzens 17 lie  genden    Querbolzen 19 schwenkbar, der in Augen 20 des Ventilkorpers 8 gelagert ist.



  Der Querbolzen 19 ist herausziehbar, um die Klappe 3 vom Ventil 2 in einfacher Weise abnehmen zu können. Der Gelenkteil 18 verhindert ein Reiben der Klappe 2 auf dem Ventiltellerschaft 7 beim Eindrücken desselben.



   Um möglich zu machen, dass naeh dem Einschrauben des Vent ; ils 2 in den Zulaufstutzen 9 die Lageraugen 20 ihre Lage bei der Rückwand   5    einnehmen, sind zwei Paare von Lageraugen 20 einander diametral gegenüberliegend vorgesehen.



   Dem Schaft 4 gegenüber ist die Klappe 3 mit einem Durchbruch 21 versehen, durch den ein Werkzeug, wie z. B. ein Schraubenzieher, hindurchgeführt werden kann, um den Schaft 4 zum Zwecke der Regulierung der aus dem Ventil 2 auslaufenden Wassermenge durch Verschrauben in seiner   Hoche    verstellen   ZU    können. Der Schaft 4 ist für den Angriff des Werkzeuges an seiner Stirnfläche mit einer   entspreehenden Ausbildung,    in diesem Fall mit einem   Sehlitz    22 versehen.



   Die Seitenwände 23 des Schenkels 15 erstrecken sich bis über den Schwenkbolzen 19 des Gelenkteils 18 hinaus und liegen so nahe an den beiden Enden des Schwenkbolzens 19, dass eine axiale Versehiebung des Bolzens 19 verhindert wird.



   Um eine Betätigung der Klappe 3 auf den Schaft 4 trotz des Durchbruches 21 zu ermöglichen, ist innerhalb der Klappe 3 ein Schieber 24 vorgesehen, der auf einem Querbolzen 25 verschiebbar ist. Die Anordnung ist so getroffen, dass der Schieber 24 nach der Verschiebung in die eine Endlage den Durchbruch 21 überdeckt und in der andern Endlage freigibt. Wenn er den Durchbruch 21 überdeckt, so wirkt er seinerseits bei   Betäti-    gung der Klappe 3 durch das Vieh auf den Schaft 4 ein und drückt ihn zurück, so dass das Ventil geöffnet wird.



   Zur Befestigung des Beckens an einem senkrechten Rohr 26 ist die Rückwand 5 in der Mitte mit einer senkrecht verlaufenden Rinne 27 versehen, die schräg gegeneinander geneigte Seitenwände aufweist. Ferner sind Bügel 28 vorgesehen, die gleiche Rinnen 29 aufweisen und mittels Schrauben 30 gegen die Rückwand 5 gespannt werden, wodurch das Rohr 26 eingeklemmt wird. Die untern und obern   L#cher    31 fiir den Durchgang der  Befestigungsschrauben 30 im Beeken 1 haben denselben waagrechten Abstand, so dass derselbe Bügel 28 oben und unten verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Viehtränkbeeken mit senkrecht angeord- netem Ventil, das mittels einer vom Vieh be tätigbaren, am Ventil schwenkbar gelagerten Klappe geöffnet werden kann, die über dem aus dem Ventilkörper herausragenden, hohenverstellbaren Schaft des Ventilkegels verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (2) mit der Ausflussoffnung nach oben gerichtet ist, mit seinem untern Ende durch eine in der Wand des Beckens (1) vorgesehene Off- nung nach aussen tritt und mit einem Zulaufstutzen (9) eines unter dem Becken (1) verlaufenden Wasserleitungsrohres (10) versehraubt ist.
    UNTEBANSPBÜCHE 1. Viehtränkbecken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der R#ckwand (5) des Beckens (1) als eine in das Innere desselben ragende Abwinklung (6) ausgebildet ist und das Ventil (2) auf der von der R#ckwand (5) abstehenden Wand (7) der Abwinklung (6) sitzt, durch die sein mit Gewinde (11) versehener Korper (8) hindurchtritt, der mit dem Zulaufstutzen (9) des Wasserleitungsrohres (10) verschraubt ist.
    2. Viehtränkbecken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass das Ventil (2) auf dem Boden des Beckens (1) sitzt, durch den sein Korper (8) hindurchtritt, der mit dem Zulaufstutzen (9) verschraubt ist.
    3. Viehtränkbecken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d : ass die Klappe (3) winklig gestaltet ist und mit dem einen Schenkel (15) #ber dem aus dem Ventil (2) her ausragenden Ventilkegelsehaft (4) verläuft, während der andere Schenkel (16) nach unten gerichtet ist und vor dem Ventil (2) liegt.
    4. Viehtränkbeoken nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe (3) an dem bei der Rückwand (5) liegenden Ende mit einem Gelenkteil (18) um eine waag rechute Achse (17) schwenkbar und der Ge- lenkteil (18) um eine unterhalb der Achse (17) liegende, waagrechte Achse (19) am Ventil (2) schwenkbar gelagert ist.
    5. Viehtränkbecken nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Lager (20) für die Schwenkaehse (19) des Gelenkteils (18) auf zwei sich diametral gegenüberliegenden Seiten des Ventils (2) vorgesehen sind.
    6. Viehtränkbecken nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schen kel (15 und 16) der Klappe (3) U-f#rmigen Querschnitt aufweisen.
    7. Viehtränkbecken nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sieh die beiden Seitenwände (23) des über den Ventilkegelschaft (4) verlaufenden Schenkels (15) bis über die Sehwenkachse (19) des Gelenkteils (18) erstrecken und beide Enden derselben übergreifen.
    8. Viehtränkbecken nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der über den Ventiltellersehaft (4) verlaufende Schenkel (15) der Klappe (3) dem Schaft (4) gegen über mit einem Durchbruch (21) und der Schaft (4) an seinem aus dem Ventil (2) herausragenden Ende mit einer f#r den Angriff eines Werkzeuges geeigneten Ausbildung (22) versehen ist.
    9. Viehtränkbecken nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der Klappe (3) ein an ihr anliegender Schieber (24) vorgesehen und auf einer in den Seitenwänden (23) der Klappe (3) gelagerten Querachse (25) so verschiebbar ist, dass er in der einen Endlage den Durchbruch (21) der Klappe (3) überdeckt und in der andlern Endlage freigibt.
    10. Viehtränkbecken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rüekwand (5) auf der Aussenseite in der Mitte eine senlrecht verlaufende Rinne (27) aufweist, mit gleichen Rinnen (29) versehene Befestiglmgs- bügel (28) vorgesehen sind und die Befestigungslocher (31) jedes Bügels (28) in der Querrichtung denselben Abstand haben.
CH322898D 1954-06-28 1954-06-28 Viehtränkbecken mit senkrecht angeordnetem Ventil CH322898A (de)

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