Verankerungsvorrichtung zum Aufhängen von Leitungen, Bauelementen und andern Gegenständen an Decken, Unterzügen oder dgl. aus Beton Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Verankerungsvorrichtung nun Aufhän gen von Leitungen. Bauelementen und andern Gegenständen an Decken, Unterzügen oder dergleichen aus Beton, mit einem nach unten offenen Hohlkörper, der dazu bestimmt ist, auf eine Schalung aufgelegt, an ihr vorüber gehend fixiert und in das mittels der Schalung züi bildende Tragelement einbetoniert zu wer den.
Als aufzuhängende bzw. zu befestigende Gegenstände können vor allem Sanitär- und lIeizleitungen, Kabel, aber auch tiefgehängte Deehen, Hängegerüste, Hängegestelle, Venti lationskanäle, Beleuchtungskörper und Trans missionen in Frage kommen.
Die erfindungsgemässe Verankerungsvor- richtung zeichnet, sich dadurch aus, dass ein Verankerungsbügel die der Auflageseite ge genüberliegende Wand des Hohlkörpers der art durchsetzt, dass seine beiden freien, aus- cinandergebogenen Enden zwecks Veranke rung im Beton aus dem Körper herausragen, während sein U-förmiger Mittelteil in den Hohlraum des Körpers ragt,
an welchem Mit telteil ein Anschlussglied derart angelenkt ist, dass es beim Einbetonieren des Hohlkörpers in dessen Hohlraum einschwenkbar ist., um das Aufsetzen des Körpers auf die Schalung zu ermöglichen, während es nach Entfernung derselben mit seinem freien Ende nach unten aus dem Hohlkörper heraushängt, so dass daran die Gegenstände befestigbar sind.
Während bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art das eigentliche Verbindungs- bzw. Anschlussglied nach Entfernt-mg der Scha lung erst in. Tragteile im Innern der Vor richtung eingehängt werden muss, was infolge Platzmangels umständlich, zeitraubend und unbequem ist, bildet es bei der vorliegenden Vorrichtung einen Bestandteil derselben, der nach Entfernen .der Schalung bereits unten aus .der Decke usw. herausragt, indem er durch sein Eigengewicht herabgeschwenkt wird, so dass :die aufzuhängenden Gegenstände unbe hindert und bequem daran befestigt, z.
B. an geschraubt, werden können.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform dies Erfindungsgegenstan- des mit einer Variante dargestellt.
Fig.1. zeigt einen Querschnitt und Fig. 2 einen Längsschnitt ,durch die Vor- r ichtung.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch eine Variante.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.1 und 2 besteht die VerankerungsvorHehtnng zu nächst aus einem nach unten offenen Hohl körper 1 aus Holz, dessen der Auflagefläche gegenüberliegende Wand 2 von einem aus einem starren Eisendraht gebildeten Veranke- rungsbügel 3 derart durchsetzt ist, dass dessen freie, a-useinandergebogene Enden zwecks Verankerung im Beton 4 einer Decke nach oben aus dem Körper herausragen,
während sein U-förmiger Mittelteil 5 in den Hohlraum des Körpers ragt. An diesem Mittelteil 5 des Bügels 3 isst ein Anschlussglied 6 in Form eines Bandes bzw. einer Lasche aus Metall derart angelenkt, dass es in eine horizontale Lage hochgeschwenkt werden kann, in welcher es im Hohlraum des Körpers 1 völlig ver schwindet.
(Fig.2), während es, freigegeben, in eine vertikale Lage herabfällt,, in welcher sein Endteil 7 aus .dein Hohlkörper 1 heraus ragt. Der Kopfteil 7 der Lasche 6 weist eine Bohrung 8 zur Aufnahme einer Schraube auf, mittels weleher der betreffende aufzuhängende Gegenstand am Anschlussglied befestigt wer den kann.
Es ist auch jede beliebige andere, zur Befestigung der in Betracht fallenden Gegenstände geeignete Ausbildung .des Kopf- teils 7 möglich, sofern diese in hochgeschwenk ter Lage in der Ausnehmung .des Hohlkörpers 1 Platz findet-. Der Hohlkörper 1 besitzt ausserdem zwei vertikale Bohrungen 9 zur Aufnahme je eines Nagels 10, mittels welcher Nägel er vorübergehend auf der Schalung 11 in gewünschter Lage fixiert ist.
Das Anschlussglied 6 wird vom Befesti gungsbügel 3 in der Weise lose durchsetzt, i dass dessen Verschwenkung auch in der Quer richtung innert der durch den Körper 1 ge gebenen Grenzen möglich ist, um Ungenauig keiten bzw. nachträgliche .Änderungen in der lokalen Anordnung der aufzuhängenden Ge genstände ausgleichen zu können.
Gemäss Fig. 3 ist auch der Hohlkörper 1a breiter ausgebildet, und der Mittelteil 5a des Bügels 3ca erstreckt sich über eine grössere Breite, so dass das Anschlussglied 6 entspre chend seitlich verschoben werden kann, wo durch die genannte Ausgleichsmöglichkeit noch beträchtlich vergrössert werden kann.
Das innere bzw. obere, der Gelenkstelle benachbarte Ende des Anschlussgliedes 6 ist vorteilhaft unsymmetrisch rund abgeschnit ten, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, und in der Weise zugeschärft, da.ss es sich beim Abwärts schwenken des Anschlussgliedes 6 im letzten Teil der Schwenkbeweg@ing in das Material .der Wandung 2 einschneidet, wodurch es in seiner seitlichen Lage festgehalten wird.
Der Hohlkörper 1 kann anstatt aus Holz auch aus Metall gebildet oder aus Beton bzw. aus einem Kunststoff gegossen sein.
Die Verwendung der beschriebenen Vor richtung geschieht in der Weise, dass der Hohlkörper 1 mit eingeschwenkter Lasche 6 auf die Schalung 11 einer zu bildenden Decke, eines Unterzuges oder eines andern Tragele mentes aufgelegt und mittels beispielsweise zweier Nägel auf derselben vorübergehend fixiert wird, wonach er bei der Bildung der Decke in den Beton 4 mit einbetoniert und mittels der freien Enden des Bügels 3 im Beton fest verankert wird.
Nach dem Abbin den des Betons und Entfernen der Schalung ist. der nach unten offene Hohlraum des Kör pers 1. freigelegt, so dass die Lasche 6 frei herabfallen kann und für die Befestigung des betreffenden Gegenstandes benützbar ist. Die Spitzen der Nägel 10 können, falls erwünscht, zurückgebogen bzw. abgeschnitten werden.
Die beschriebene Vorrichtung hat den Vor teil, da.ss sie infolge ihrer kleinen Platzbean- spruchungdas Verlegen von Armierungen auf der betreffenden Verschalung in keiner Weise stört und' dass die Befestigung der aufzu hängenden Gegenstände an der aus der fer tigen Decke herausragenden Lasche mühelos, rasch und bequem bewerkstelligt werden kann.
Anchoring device for hanging lines, components and other objects on ceilings, beams or the like. Made of concrete The subject of the present invention is an anchoring device now hanging conditions of lines. Components and other objects on ceilings, beams or the like made of concrete, with a downwardly open hollow body, which is intended to be placed on a formwork, temporarily fixed to it and concreted into the supporting element that forms by means of the formwork züi to who the.
Above all, sanitary and electrical lines, cables, but also low-hanging deehen, hanging scaffolding, hanging frames, ventilation ducts, lighting fixtures and transmissions can be used as objects to be suspended or fastened.
The anchoring device according to the invention is characterized in that an anchoring bracket penetrates the wall of the hollow body opposite the support side in such a way that its two free, bent-apart ends protrude from the body for the purpose of anchoring in the concrete, while its U-shaped Middle part protrudes into the cavity of the body,
to which middle part a connecting member is articulated in such a way that it can be swiveled into its cavity when the hollow body is concreted in order to enable the body to be placed on the formwork, while after removal of the same it hangs down from the hollow body with its free end, so that the objects can be attached to it.
While in a known device of this type the actual connecting or connecting member after removing the formwork must be hung in. Supporting parts inside the device, which is cumbersome, time-consuming and inconvenient due to lack of space, it forms in the present device a part of the same, which after removing .der formwork already protrudes from .der ceiling, etc., by being swiveled down by its own weight so that: the objects to be hung unobstructed and easily attached to it, e.g.
B. can be screwed on.
In the drawing, for example, an embodiment of this subject matter of the invention is shown with a variant.
Fig.1. shows a cross section and FIG. 2 shows a longitudinal section through the device.
Fig. 3 shows a cross section through a variant.
In the embodiment according to FIGS. 1 and 2, the anchoring curtain consists of a hollow body 1, which is open at the bottom and made of wood, whose wall 2 opposite the support surface is penetrated by an anchoring bracket 3 formed from a rigid iron wire in such a way that its free, a - bent ends protrude upwards out of the body for the purpose of anchoring in the concrete 4 of a ceiling,
while its U-shaped central part 5 protrudes into the cavity of the body. A connecting member 6 in the form of a band or a tab made of metal is hinged to this central part 5 of the bracket 3 in such a way that it can be pivoted up into a horizontal position in which it disappears completely in the cavity of the body 1.
(Fig.2), while it, released, falls into a vertical position, in which its end part 7 protrudes from .dein hollow body 1. The head part 7 of the bracket 6 has a bore 8 for receiving a screw, by means of which the object to be suspended in question can be attached to the connecting member.
Any other design of the head part 7 that is suitable for fastening the objects in question is also possible, provided that it can be accommodated in the recess of the hollow body 1 in a pivoted up position. The hollow body 1 also has two vertical bores 9 for receiving a nail 10, by means of which nails it is temporarily fixed on the formwork 11 in the desired position.
The connecting member 6 is loosely penetrated by the fastening bracket 3 in such a way that its pivoting is also possible in the transverse direction within the limits given by the body 1 in order to avoid inaccuracies or subsequent changes in the local arrangement of the ge to be suspended to be able to balance items.
According to Fig. 3, the hollow body 1a is made wider, and the central part 5a of the bracket 3ca extends over a greater width, so that the connecting member 6 can accordingly be moved laterally, where can be increased considerably by the aforementioned compensation option.
The inner or upper end of the connecting member 6 adjacent to the hinge point is advantageously cut asymmetrically round, as can be seen from FIG. 2, and sharpened in such a way that when the connecting member 6 is pivoted downward, it is in the last part of the pivoting movement @ing in the material .der wall 2 cuts, whereby it is held in its lateral position.
The hollow body 1 can also be formed from metal instead of wood or be cast from concrete or from a plastic.
The use of the device described before is done in such a way that the hollow body 1 is placed with pivoted tab 6 on the formwork 11 of a ceiling to be formed, a girder or another Tragele Mentes and is temporarily fixed on the same by means of, for example, two nails, after which it is at the formation of the ceiling in the concrete 4 is concreted with and firmly anchored by means of the free ends of the bracket 3 in the concrete.
After setting the concrete and removing the formwork. the downwardly open cavity of the body pers 1. exposed so that the tab 6 can freely fall and can be used for fastening the object in question. The tips of the nails 10 can be bent back or cut off, if desired.
The device described has the advantage that, due to its small footprint, it does not interfere in any way with the laying of reinforcements on the relevant shuttering and that the fastening of the objects to be hung on the tab protruding from the finished ceiling is easy and quick and can be done conveniently.