CH323097A - Rohrleitungskupplung - Google Patents

Rohrleitungskupplung

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CH323097A
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CH
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coupling
shut
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pipeline
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Andermatt Carl
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Abnox Ag
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L37/12Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members
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    • F16L37/38Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in only one of two pipe-end fittings
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    • F16L37/42Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in only one of two pipe-end fittings with a lift valve being opened automatically when the coupling is applied the valve having an axial bore communicating with lateral apertures

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Description


      Rohrleitungskupplung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Rohrleitungskupplung    mit einem     Muffenteil     und einem in diesen     hineinschiebbar    en     Stek-          kerteil    sowie einem in den     Muffenteil    einge  bauten, unter Federwirkung stehenden Ab  sperrventil, das bei geschlossener Kupplung  durch den     Steckerteil    offen gehalten ist und  beim     Entkuppeln    durch die Federwirkung  selbsttätig schliesst.  



  Derartige Kupplungen sind z. B. für  Druckluft- oder Druckwasserleitungen be  kannt, wobei der mit dem Absperrventil ver  sehene     Muffenteil    jeweils an der mit der       Dxuckmediumquelle    verbundenen Rohrlei  tung angeschlossen ist.  



  Von bekannten Kupplungen dieser     Art     unterscheidet sieh die     Rohrleitungskupplung     gemäss der Erfindung dadurch, dass getrennte,  elastisch nachgiebige Dichtungsringe vorhan  den sind, zum Abdichten des     Absperrventils     in seiner Schliesslage und zum Abdichten des       Muffenteils    gegen den     Steckerteil    bei geschlos  sener Kupplung,

   wobei wenigstens ein Dich  tungsring des Absperrventils in mindestens an  nähernd axialer Richtung gegen den abzu  dichtenden Teil anliegt und dass ein zum Ab  dichten der beiden Kupplungsteile gegenein  ander dienender Dichtungsring in eine Um  fangsnut des einen Kupplungsteils eingelegt  ist und in radialer Richtung gegen eine zy  lindrische Fläche des andern Kupplungsteils       anlieäen    kann.    Einige Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind in der beigefügten  Zeichnung veranschaulicht.

   Es zeigt       Fig.1    eine erste     Rohrleitungskupplung    in  geschlossenem Zustand, teils im axialen Längs  schnitt und teils in Seitenansicht,       Fig.    2 einen Querschnitt entlang der Linie       II-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 den     Muffenteil    der Kupplung allein  bei herausgezogenem     Steckerteil,    teils im,  axialen Längsschnitt und teils in Seiten  ansicht, und       Fig.4    in zu     Fig.1    analoger Darstellung  eine Einzelheit der-Kupplung im Augenblick  der     Entkupplung,

            Fig.    5 einen Längsschnitt durch ein zweites       Ausführungsbeispiel,    wobei zwei verschiedene  Betriebszustände dargestellt sind,       Fig.    6 einen Teil eines Längsschnittes  durch eine weitere Ausführungsform und       Fig.    7 einen Schnitt     VII-VII    in     Fig.    6.  Die dargestellte Kupplung weist zwei  Kupplungsteile 11 und 12 auf, deren erster als       Muffenteil    und deren zweiter als in diesen       hineinschiebbaren        Steckerteil    ausgebildet ist.

    Der     Steckerteil    12 weist eine durchgehende       Axialbohrung    13 auf und ist am einen Ende  mit einem Gewinde 14 zum Anschluss einer  Rohrleitung, z. B. eines Schlauches, versehen.  Die andere Endpartie hat eine zylindrische  Aussenfläche 15, die am äussersten Ende des       Steckerteils    in einen Konus 16 übergeht. In      seiner Mittelpartie weist der     Steckerteil    12  eine nach aussen offene Umfangsnut 17 auf.  



  Der     Muffenteil    11 der Kupplung weist zur  Hauptsache zwei miteinander verschraubte  Hülsen 21 und 22 auf. Die eine Hülse 21 ist  an ihrem freien Ende mit einem Innengewinde  23 versehen, in welches das mit einem ent  sprechenden Aussengewinde versehene End  stück einer Rohrleitung 24 eingeschraubt ist,  unter Zwischenschaltung eines nachgiebigen  Dichtungsringes 25.

   Die andere     Hülse    22 ist  zur Aufnahme des     Steckerteils    12 ausgebil  det und weist eine zylindrische Innenfläche 26  auf, in welche die zylindrische Aussenfläche 15  des     Steckerteils    hineinpasst, während die mit  der Umfangsnut 17 versehene Mittelpartie  des     Steckerteils    12 in den Innenraum einer       andern        zylindrischen    Fläche 27 passend ein  geschoben werden kann.     Ferner    weist die  Hülse 22 eine zylindrische Aussenfläche 28  auf, die mit einer Umfangsnut versehen ist,  in welche ein elastisch nachgiebiger, z. B. aus  Gummi bestehender Dichtungsring 29 ein  gelassen ist.

   Dieser liegt unter dem Einfluss  seiner Elastizität in radialer Richtung nach  aussen gegen eine     Hohlzylinderfläche    31 der  Hülse 21 an, die der Zylinderfläche 28 gegen  überliegt. Die Breite der Umfangsnut ist  etwas grösser als der grosse Durchmesser des  im belasteten Zustand ovalen Ringprofils,  während der Abstand zwischen     Nutgrund    und  Zylinderfläche 31 geringer ist als der Durch  messer des Ringprofils. Auf diese Weise er  gibt sich eine praktisch vollkommene Abdich  tung zwischen den beiden miteinander ver  schraubten Hülsen 21 und 22, ohne dass die  Gefahr besteht, dass der Dichtungsring durch  das Zusammenschrauben der Hülsen in unzu  lässiger Weise gequetscht wird. In unbelaste  tem Zustand hat der Dichtungsring 29 min  destens annähernd kreisförmigen Querschnitt.  



  Innerhalb des     Muffenteils    11 befindet  sich ein axial beweglicher     Absperrkörper    32  mit einem Flansch 33, der mittels der Innen  fläche 31     geführt    ist und an seinem Umfang  mehrere in axialer Richtung verlaufende  Durchschläge in Form von Nuten 34 auf  weist. Der Absperrkörper<B>32</B> steht unter dem    Einfluss einer zylindrischen Schraubendruck=       feder    35, die sich einerseits gegen eine Schulter  der Hülse 21 und anderseits gegen den  Flansch 33 des Absperrkörpers abstützt und  das Bestreben hat, diesen in     Fig.1    und 3  rechts zu verschieben.

   In die von der Feder 35  abgekehrte Stirnfläche des Flansches 33,  welche eine     Radialebene    zum Absperrkörper  32 bildet, ist eine Ringnut eingearbeitet, in  welche ein elastisch nachgiebiger, z. B. aus  Gummi, bestehender Dichtungsring 36 ein  gelegt ist. Dieser Ring hat in unbelastetem  Zustand mindestens annähernd kreisförmigen  Querschnitt und ist dadurch in der Nut ver  ankert, dass sich diese gegen ihre offenen Rän  der hin verengt. Der Dichtungsring 36 steht  über die genannte Stirnfläche etwas vor, um  in axialer Richtung mit einer ebenen Sitz  fläche 37 zusammen arbeiten zu können, welche  durch die eine Endfläche der Hülse 22 ge  bildet ist. Die Sitzfläche 37 und der Absperr  körper 32 bilden zusammen ein Absperrventil.  



  Der Absperrkörper 32 weist ferner einen  rohrförmigen Ansatz 38 auf, der in den Innen  raum der zylindrischen Fläche 26 der     Hülse    22  eingreift und ebenfalls zur Führung des Ab  sperrkörpers beiträgt. In die Wandung des  Ansatzes 38 sind mehrere radiale     öffnungen     3<B>'9</B> eingearbeitet, um den     Durchfluss    eines strö  menden Mediums zu ermöglichen, wenn der  Dichtungsring 36 von der Sitzfläche 37 abge  hoben ist. Zur Verhütung unnötiger Wirbel  bildungen im strömenden Medium ist der Ab  sperrkörper 32 noch mit zwei     kegeligen    Fort  sätzen 40 und 41 versehen.  



  In eine Umfangsnut der zylindrischen In  nenfläche 26 ist ebenfalls ein elastisch nach  giebiger z. B. aus Gummi bestehender Dich  tungsring 42 eingelassen, der in unbelastetem  Zustand mindestens annähernd kreisförmigen  Querschnitt aufweist. Dieser     Dichtungsring     steht nach innen etwas über die Fläche 26 vor,  um in radialer Richtung mit der zylindri  schen Aussenfläche 15 des     Steckerteils    12 zu  sammen arbeiten zu können. Die Breite der  zur Aufnahme des Dichtungsringes 42 die  nenden Nut ist etwas grösser als der grosse  Durchmesser des im belasteten     Zustand    ovalen      Ringprofils, damit sich der Dichtungsring       bequem    abrollen kann.  



  In der Hülse 22 sind zwei einander dia  metral gegenüberliegende Schlitze 43 ein  gearbeitet, die je ein bewegliches Segment 44  enthalten. Jedes der Segmente 44 weist zylin  drisch gewölbte     Begrenzungsflächen    45 auf,  mit welchen es auf entsprechender     Hohlzylin-          derfläche    des Schlitzes 43 beweglich geführt  ist, und zwar so, dass das Segment eine  Schwenkung ausführen kann, ohne mit Hilfe  einer Achse gelagert zu sein. Die Segmente 44  weisen je einen     Fortsatz    46 auf, der in die  Umfangsnut 17 des     Steckerteils    12 eingreifen  kann. Ferner ist jedes Segment 44 mit zwei  schrägen Gleitflächen 47 und 48 versehen,  deren Zweck nachher erläutert wird.

   Die  Segmente 44 sind im übrigen bezüglich einer  durch ihre     Schwenkaxe    gehende Ebene sym  metrisch ausgebildet, damit beim Zusammen  bau der Kupplung nicht darauf geachtet wer  den muss, wie man die Segmente einzulegen  hat.  



  über den     Muffenteil    11 ist eine Schiebe  hülse 49 axial beweglich angeordnet. Diese  Hülse weist einen nach innen vorspringenden  Umfangswulst 50 auf, der als Steuerorgan zur  Betätigung der Segmente 44 mit deren Gleit  flächen 47 zusammen arbeiten kann. Ein zu  . licher Ring 51 ist mittels eines federnden  s ät7       Spreizringes    52 in der Schiebehülse befestigt  und bildet einen zweiten Wulst, der als  Steuerorgan zur Zusammenarbeit mit den  Gleitflächen 48 der     Segmente    44 bestimmt ist.

    Die Schiebehülse 49 steht unter dem Einfluss  einer     Schraubendruekfeder    53, die einerseits  gegen eine Schulter der Hülse 21 und ander  seits gegen den Wulst 50 der Schiebehülse       abgestützt    ist und das Bestreben hat, die  Schiebehülse in     Fig.1,    3 und 4 .nach rechts  zu bewegen.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der  beschriebenen     Rohrleitungskupplüng    ist kurz  wie folgt  In geschlossenem Zustand der Kupplung,  wie er in     Fig.1    dargestellt ist, ist der Ab  sperrkörper 32 durch den     Steckerteil    12 ent  gegen     dem.        Finfluss    der Feder 35 nach links    verschoben. Ein durch die Leitung 24 aus  strömendes Medium kann durch die Nuten 34  und die Öffnungen 39 des Absperrkörpers  32 hindurch in den Innenraum des     Steckerteils     12 gelangen und somit die Kupplung durch  fliessen.

   Der Dichtungsring 29 verhindert den  Austritt des Mediums zwischen den beiden  miteinander verschraubten Hülsen 21 und  22, während der Dichtungsring 42 den Aus  tritt des     Mediums    zwischen dem     Muffenteil    11  und dem     Steckerteil    12 der Kupplung verhin  dert, indem er diese beiden Teile gegenein  ander abdichtet. Unter dem Einfluss der  Druckfeder 53 liegt der Wulst 50 der Schiebe  hülse     .49    gegen die schräge Gleitfläche 47 der  Segmente 44 an, wodurch diese in der in     Fig.    1  und 3 gezeigten Lage gehalten werden, in wel  cher sie in die Nut 17 des     Steckerteils    12 ein  greifen und dadurch die Kupplungsteile an  einander sichern.  



       MTünscht    man die beiden Teile 11 und 12  zu entkuppeln, so schiebt man die Schiebe  hülse 49 entgegen dem Einfluss der Feder  53 in die in     Fig.    4 dargestellte Lage. Hierbei  fährt der Ring 51 gegen die schrägen Gleit  flächen 48 der Segmente 44, so dass diese ge  schwenkt werden und mit ihrem     Fortsatz    46  aus der Umfangsnut 17 des     Steckerteils    12 aus  rücken.

   Jetzt wird unter dem Einfluss der       Druckfeder    35 der     Steckerteil    mittels des Ab  sperrkörpers 32 ein Stück weit aus dem     Muf-          fenteil    11     herausgeschoben.    Beim Loslassen  des Schieberinges können daher die Segmente  44 nicht mehr in die Nut 17 des Stecker  teils eingreifen, weshalb dieser nachher ohne  weiteres vollständig aus dem     Muffenteil    her  ausgezogen werden kann, wie in     Fig.    3 darge  stellt ist.  



  Unter dem Einfluss der Feder 35 wird bei  den beschriebenen Vorgängen das Absperr  ventil 32; 36, 37 im     Muffenteil    selbsttätig  geschlossen, indem der Dichtungsring 36 in  axialer Richtung gegen die Sitzfläche 37 an  gepresst wird. Es ist zu bemerken, dass das  Schliessen des Ventils erfolgt, bevor die zylin  drische Fläche 15 des     Steckerteils    12 den Dich  tungsring 42 verlässt, wodurch ein auch nur  vorübergehender     Austritt    des strömenden           Druckmediums    ins Freie vermieden ist. Dies  wird durch einen genügend grossen Abstand  des Dichtungsringes 42 vom Absperrkörper 32  erreicht, wenn dieser sich in seiner Schliess  lage befindet.  



  Wenn die beiden Teile 11 und 12 mitein  ander gekuppelt werden sollen, so braucht man  lediglich den     Steckerteil    12 in den     Muffenteil     11 einzuführen. Die zylindrische Aussenfläche  des     Steckerteils    kommt dabei mit dem Dich  tungsring 42 in dichtende Berührung, bevor  der     Steckerteil    den Absperrkörper 32 in seine       Offenlage    stösst, wodurch wieder das Ent  weichen des strömenden Mediums vermieden  wird. Durch eine konische Fläche 54 des     Stek-          kerteils    12 wird beim     Einschieben    desselben  der Vorsprung 46 der Segmente 44 selbst  tätig zurückgeschoben, wobei die Segmente ge  schwenkt werden.

   Sobald jedoch die Vor  sprünge 46 der Umfangsnut 17 gegenüber zu  liegen kommen, rasten die Segmente unter  dem Einfluss der Feder 53 selbsttätig in die  Nut 17 ein, wodurch der     Steckerteil    12 in der  Kupplungslage gesichert wird. Die Segmente  44 wirken somit als federbelastete Riegel.  



  Bei dem in     Fig.5    dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel sind analoge Teile mit den  gleichen     Überweisungszeichen    bezeichnet,  denen aber der Index      a     beigefügt ist. Das  Absperrventil ist in diesem Fall als Doppel  ventil ausgebildet. In der Hülse     22a    ist ein  rohrförmiges erstes Absperrorgan 60 ver  schiebbar gelagert, das durch die konische  Schraubenfeder 61 mit seinem Dichtungsring  62 im geschlossenen Zustand gegen die Sitz  fläche     37a    gedrückt wird.

   Im ersten Absperr  organ ist koaxial dazu ein zweites Absperr  organ 63 axial verschiebbar gelagert, das  aus einem hülsenförmigen Teil 64, einem Kopf  65 mit Dichtungsring 66 und einer Stange 67  besteht, die     zwei    seitlich abstehende Stifte  68 aufweist. Eine zwischen diesen Stiften  und einer Schulter 69 im Innern des ersten  Absperrorgans angeordnete Druckfeder 70 ist  bestrebt, den Kopf 65 mit der Dichtung 66  gegen die an der Stirnseite des ersten Absperr  organs 60 vorhandene Sitzfläche<B>71</B> zu drük-         ken.    Der Dichtungsring 66 hat einen kleineren  Durchmesser als der Dichtungsring 62.  



  Beim Hineinschieben des     Steckerteils        12a    ;  in den     Muffenteil        11a    trifft das vordere Ende  des     Steckerteils    zunächst auf die Stifte 68.  Die Feder 70 ist schwächer als die Feder 61,  so dass zuerst der Kopf 65 von der Sitzfläche  71 abgehoben wird, wie es in der untern Hälfte  der     Fig.5    dargestellt ist. Nun stossen die  Stifte 68 gegen das Ende des Absperrorgans 60  und nehmen dieses mit, so dass auch der Dich  tungsring 62 von der Sitzfläche     37a    abge  hoben wird, wie es in der obern Hälfte der       Fig.    5 dargestellt ist.

   Auf diese Weise wird  durch die Bohrungen 72 ein grosser Durch  lassquerschnitt frei, so dass der Druckverlust  des die Kupplung     durchstr        örnenden    Mediums  sehr klein gehalten werden kann. Das stu  fenweise Öffnen des     Absperrventils    ist ins  besondere dort von Vorteil, wo der Überdruck  des Mediums im Rohr 24 so gross ist, dass bei  einem einfachen Ventil die Öffnungskraft  übermässig gross sein müsste. Beim Doppel  ventil kann der Kopf 64 und damit der Durch  messer des Dichtungsringes 66 verhältnis  mässig klein gehalten werden, so dass das Öff  nen des Durchlasses     zwischen    dem Dichtungs  ring 66 und der Sitzfläche 71 relativ leicht  ist.

   Da sofort Druckmedium in das Innere  des Absperrorgans 60 eindringt, wird der an  fänglich auf diesem lastende Schliessdruck des  Druckmediums aufgehoben, so dass die gesamte  aufzuwendende Kraft zum Öffnen des Ven  tils klein bleibt.  



  Zur     Sicherung    des     Steckerteils    12a. im       Muffenteil        11a    sind an Stelle der Seg  mente 44 zwei     windschiefnormal    zur     Längs-          axe    der Kupplung angeordnete zylindrische  Stifte 73 vorgesehen, die in schrägen Schlit  zen 74 in der Hülse     22a    auswärts und  einwärts rollen können.

   Eine Schraubenfeder  7 5 ist bestrebt, die mit ihren Enden aus der  Hülse 22a herausragenden Stifte 73 mittels  des Ringes 76 in den Schlitzen     einwärtszu-          drüeken,    so dass der mittlere Teil jedes Stiftes  in die     Ausnehmung    77 in der Hülse     22a    hin  einragt. Der     Steckerteil    12a weist einen  Wulst 78 auf, der     beize    Einschieben des           Steckerteils    in den     Muffenteil    die Stifte 73  entgegen der Wirkung der Feder 75 in den  Schlitzen 74 nach auswärts zu verschieben ver  mag, wie es in der untern Hälfte der     Fig.5     dargestellt ist.

   Beim weiteren Einschieben des       Steckerteils    verschiebt sich der Wulst 78 hinter  die Stifte 73, so dass diese durch die Feder 75  in den Schlitzen 74 wieder einwärts gestossen  werden und den     Steckerteil    in seiner Stellung  sichern, wie es in der obern Hälfte der       Fig.5    dargestellt ist. In dieser Stellung ist  das Doppelventil voll geöffnet.  



  Um die Kupplung wieder lösen zu können,  müssen die Stifte 73 zuerst in den Schlitzen  nach aussen verschoben werden, so dass der  Wulst 78 unbehindert aus der Bohrung 77       berausgleiten    kann. Die Stifte 73 werden zu  diesem Zweck mit Hilfe der Schiebehülse     49a     verstellt, die, in     Fig.    5 gesehen, nach links ge  drückt wird, so dass die Schulter 79 die Stifte  73 in den Schlitzen 74 nach aussen drückt. Die  Schiebehülse     49a    wird nach dem Loslassen  durch die Feder 75 über den Ring 76 und die  Stifte 73 wieder nach rechts verschoben. Gegen  ein Herausfallen ist sie durch einen in eine  Nut der Hülse     22a    eingelegten Sprengring 80  gesichert.  



  In     Fig.    6 ist eine andere Konstruktion des  Doppelventils dargestellt, wobei analoge Teile  mit entsprechenden Überweisungszeichen be  zeichnet sind, aber mit dem Index      b .    Beide  Absperrorgane 60b und 65b sind in diesem  Fall durch konische Schraubenfedern belastet.  Ferner ist die Dichtung     62b    nicht im ersten  Absperrorgan sondern in einer Nut in der  Hülse 21b eingelegt.

   An Stelle der Stange 67  ist ein Distanzstück 81 mit dem aus     Fig.7     ersichtlichen Querschnitt im ersten Absperr  organ 60b verschiebbar gelagert, über welches  Distanzstück der Kopf 63b des zweiten Ab  sperrorgans 65b durch den     Steckerteil    zu  nächst von der Sitzfläche 71b abgehoben wird,  worauf die Schultern 82 des Distanzstückes  auch noch das erste Absperrorgan     60b    mit  nehmen, um es von der Dichtung 62b abzu  heben. Auch hier werden also die Absperr  organe nacheinander von ihren Sitzflächen ab  gehoben.

      Auch bei den beiden     Ausführungsbeispielen     mit Doppelventil bestehen die Dichtungsringe  aus Gummi und liegen im Ventil in axialer  Richtung und zwischen den beiden Kupplungs  teilen in radialer Richtung gegen den abzu  dichtenden Teil an.  



  Von grosser Bedeutung ist, dass durch die  oben beschriebene Verhältniswahl der Masse  des Dichtungsringes zur Nut eine automatisch  wirkende, absolute Abdichtung erfolgt, weil  von der Druckseite her ein Druck auf den  Dichtungsring einwirkt, welcher den Ring um  so mehr gegen die abzudichtenden Flächen  der Nut und des zugehörigen Gegenstückes  presst, je höher der Druck des Mediums an  steigt.  



  Die beschriebenen     Rohrleitungskupplungen     können für Druckluft, Gas oder Flüssigkeiten  verwendet werden. Die Vorteile der beschrie  benen Kupplungen sind:  Absolute Dichtigkeit gegen Austritt des  Druckmediums sowohl bei geschlossener     Kupp-          hing    als auch in entkuppeltem Zustand, so  wie auch während des     Kupplungs-    oder     Ent-          kupplungsvorganges.    Verhältnismässig geringe  Beanspruchung der Dichtungsringe beim Kup  peln und Entkuppeln und daher hohe Le  bensdauer bzw. geringe Wartung, einfache  und praktische     Handhabung,    geringer Kraft  aufwand beim Kuppeln.  



  Günstige     Durchströmverhältnisse,    daher  geringer Druckverlust und damit ökonomi  scher Kraftverbrauch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rohrleitungskupplung mit einem Muffen teil und einem in diesen hineinschiebbaren Steckerteil, sowie einem in den Muffenteil ein gebauten, unter Federwirkung stehenden Ab sperrventil, das bei geschlossener Kupplung durch den Steckerteil offengehalten ist und beim Entkuppeln durch die Federwirkung selbsttätig schliesst, dadurch gekennzeichnet, dass getrennte,
    elastisch nachgiebige Dich tungsringe vorhanden sind zum Abdichten des Absperrventils in seiner Schliesslage und zum Abdichten des Muffenteils gegen den Steckerteil bei geschlossener Kupplung, wobei wenigstens ein Dichtungsring des Absperr ventils in mindestens annähernd axialer Rich tung gegen den abzudichtenden Teil anliegt und dass ein zum Abdichten der beiden Kupp lungsteile gegeneinander dienender Dichtungs ring in eine Umfangsnut des einen Kupp lungsteils eingelegt ist und in radialer Rich tung gegen eine zylindrische Fläche des an dern Kupplungsteils anliegen kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrleitungskupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsring (36) des Absperrventils in eine Ringnut an einer Stirnfläche des beweglichen Absperrkörpers des Ventils eingelassen ist und über diese Stirnfläche vorspringt, um mit einer Stirnfläebe des Ventilsitzes zusammen arbeiten zu können. 2. Rohrleitungskupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtungsring (36) des Absperrventils in unbelästetem Zustand kreis förmigen Querschnitt hat.
    3. Rohrleitungskupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dich tungsring (42) zum Abdichten der beiden Kupplungsteile gegeneinander in eine Um fangsnut einer zylindrischen Innenfläche des Muffenteils eingelassen ist und über diese Innenfläche vorspringt, um mit einer zylin drischen Aussenfläche des Steckerteils der Kupplung zusammen arbeiten zu können.
    4. Rohrleitungskupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtungsring (42) zum Abdichten der beiden Kupplungsteile ge geneinander in solchem axialen Abstand vor dem beweglichen Absperrkörper des Ventils angeordnet ist, wenn sich dieser in Schliesslage befindet, dass beim Kuppeln des Muffen- und des Steckerteils jeweils zuerst die Abdich tung zwischen den beiden Kupplungsteilen ge währleistet ist, bevor der Steckerteil das Ventil aufstösst, und dass beim Entkuppeln jeweils zuerst das Absperrventil schliesst, be vor der Steckerteil den mit ihm zusammen arbeitenden Dichtungsring v erlässt,
    damit ein unerwünschtes Ausströmen des durch die Rohrleitung geführten Mediums beim Kup peln und beim Entkuppeln vermieden wird. 5. Rohrleitungskupplung nach Patentan- sprueh, bei welcher der das Absperrventil enthaltende Muffenteil zwei miteinander ver schraubte Hülsen aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Hülsen einander ge genüberliegende Zylinderflächen aufweisen, in deren eine ein in Umfangsrichtung verlau fender elastisch nachgiebiger Dichtungsring (29) eingelassen ist, welcher in radialer Rich tung gegen die andere Zylinderfläche an liegt.
    6. Rohrleitungskupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der zwischen den Hülsen angeordnete Dichtungsring (29) in unbelaste- tein Zustand mindestens annähernd kreisför migen Querschnitt hat. 7. Rohrleitungskupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Breite der zur Aufnahme der in unbelastetem Zustand min destens annähernd kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Dichtungsringe (42, 29) zum Abdichten der beiden Kupplungsteile sowie der beiden Hülsen dienenden Nuten grösser ist, als der grosse Durchmesser des im be lasteten Zustand ovalen Ringprofils.
    B. Rohrleitungskupplung nach Patentan spruch, bei welcher am einen Kupplungsteil mindestens ein federbelasteter Riegel vorhan den ist, um durch Einrasten in eine Ausneh- mung des andern Kupplungsteils die beiden Kupplungsteile aneinander sichern zu können, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel ein in einem Schlitze des einen Kupplungsteils schwenkbares Segment ist, das einen zum Eingriff in eine Umfangsnut des andern Kupplungsteils bestimmten Vorsprung auf weist und ferner mit zwei schrägen Gleit flächen versehen ist, mit denen Steuerwulste einer Schiebehülse zusammen arbeiten,
    die über dem ersten Kupplungsteil axial ver schiebbar angeordnet ist und unter dem Ein fluss einer Feder steht, mit dem Bestreben, die Schiebehülse in einer Endlage zu halten, so dass das Segment seine Sperrlage einnimmt. 9. Rohrleitungskupplung nach Patentan spruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass das Segment ohne Achse gelagert ist und zylindrisch gewölbte Begrenzungs flächen aufweist, mit. welchen es auf entspre chenden Hohlzylinderflächen des einen Kupplungsteils beweglich geführt ist.
    10. Rohrleitungskupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ab sperrventil als Doppelventil mit zwei koaxialen Absperrorganen ausgebildet und so eingerich tet ist, dass beim Kuppeln die Absperrorgane nacheinander von ihren Sitzflächen abge hoben werden. 11. Rohrleitungskupplung nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring des sich zuerst abhebenden Ab sperrorgans kleiner ist als der Dichtungsring des andern Absperrorgans.
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