CH323101A - Stufenlos regelbares Getriebe - Google Patents

Stufenlos regelbares Getriebe

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CH323101A
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Otto Nuebling
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Hanomag Ag
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
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    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
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Description


  Stufenlos regelbares Getriebe    Es ist bei regelbaren Getrieben bekannt,  mit einer Pumpe, welche ein innenverzahntes  und ein aussenverzahntes Rad besitzt, Öl zu  fördern.     Hierbei    weist das     innenvezahnte     äussere Rad einen Zahn mehr auf als das  aussenverzahnte     Innenrad,    welches aus einem  Stück mit der Antriebswelle hergestellt ist.  Es ist weiter bekannt, das Öl mit Hilfe eines  Drehschiebers, welcher in der hohlen An  triebswelle gelagert ist, zu- bzw. abzuführen  und den Ölmotor in derselben Art auszu  führen. Die     Ölumlaufmenge    wird bei Pumpe  und Motor, abhängig von der Drehzahl der       Abtriebswelle,    stufenlos durch Verdrehen von  im Innern der Wellen gelagerten Drehschie  bern verändert.

   Ferner ist es allgemein be  kannt, bei Flüssigkeitsmaschinen, welche  nach dem     Verdrängerprinzip    arbeiten, durch  Abschluss der Ölleitungen die     Ölpumpe    oder  den     Ölmotor    zum direkten Kuppeln der     An-          und        Abtriebswellen    zu benutzen.  



  Die vorliegende     Erfindung    besteht darin,  dass das Aussenrad der Ölpumpe in Ringen  gelagert ist, welche unmittelbar mit der Ab  triebswelle gekuppelt sind, und der Pumpen  schieber mit Hilfe eines Zahnradpaares, wel  ches an dem umlaufenden, die Abtrieb-,welle  und die erwähnten Ringe aufweisenden Teil  gelagert ist, und einer     Zahnstange    durch Ver  schieben einer mit derselben verbundenen       Muffe    drehbar ist, wogegen der Schieber des       Ölmotors    mit Hilfe eines an der Abtriebs-    welle gelagerten     Zahnradpaares    regelbar ist,

    das auf einen an     dein    Schieber befestigten  und     einem        im.    Gehäuse drehbaren Zahnrad  abrollt.    Die Zeichnung zeigt ein. Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt einen vertikalen Mittellängs  schnitt durch     das    gesamte Getriebe, beste  hend aus     Ölpumpe    und Ölmotor, mit der  Einrichtung zur Regelung derselben.  



       Fig.    2 zeigt einen     Querschnitt    durch die  Pumpe nach der Linie     A-B    der     Fig.    1, wobei  der Schieber eine Drehlage hat, bei welcher  die Pumpe als Kupplung     läuft,          Fig.    3 zeigt eine gleiche Darstellung, wo  bei jedoch der Schieber eine für die     Anfahr-          stellung        bestimmte        Drehlage    hat.  



       Fig.    4 zeigt einen Querschnitt durch den  Ölmotor nach der Linie     C-D    der     Fig.    1 mit  einer der     Anfahrstellung    entsprechenden       Schieberdrehlage.     



       Fig.    5 zeigt eine gleiche Darstellung, wo  bei jedoch der Schieber eine dem direkten  Gang entsprechende Drehlage hat.  



       Fig.    6 zeigt eine gleiche Darstellung, je  doch mit einer dem     Rückwärtslauf    entspre  chenden     Schieberdrehlage.     



       Fig.    7 zeigt einen Querschnitt nach der  Linie     E-F    der     Fig.    1.  



  Das Getriebe wird gemäss     Fig.    1 von der  Antriebswelle 1, welche mit     einem        nicht    dar-      gestellten     Antriebsmotor,    z. B. einer Brenn  kraftmaschine, gekuppelt ist, angetrieben.  



  Die Welle 1 weist ein     Pumpeninnenrad    2  auf und ist mit Lagern 3 und 4 in den Lager  ringen 5 und 6 gelagert. Diese sind mitein  ander und mit der     Abtriebswelle    7 fest ver  schraubt. Die Lagerringe 5 und 6 und Welle 7  sind mittels Lagern 8, 9 und 10 im Getriebe  gehäuse 11 drehbar gelagert. Das Innenrad 2  ist am äussern Umfang mit Zähnen 12 ver  sehen, welche im Eingriff stehen mit Zähnen  13 auf der Innenseite eines Aussenrades 14.  Dieses weist einen Zahn mehr auf als das  Rad 2. Das Aussenrad 14 ist fest verschraubt  mit den Deckeln 15 und 16 und mittels La  gern 17 und 18 nach oben exzentrisch zur  Antriebswelle 1 in den Lagerringen 5 und 6  gelagert.

   Das     Innenrad    2 weist eine hohle  Welle auf, dessen     Hohlraum    durch radiale  Kanäle 19 und 20 mit den Zahnlücken ver  bunden ist     (Fig.    2). In der hohlen Welle des  Innenrades 2 ist ein Steuerschieber 21 dreh  bar gelagert. Derselbe ist mit Steuerleisten 22  und 23 versehen. Diese unterteilen den Innen  raum der hohlen Welle in einen     Pumpensaug-          raum    25 und einen     Pumpendruckraum    27.

    Dreht sich die Antriebswelle 1 in der in     Fig.    2  angegebenen Pfeilrichtung und wird ange  nommen, dass das     Aussenrad    stillsteht, dann  vergrössern sich die rechts der     vertikalen          Längsmittelebene    liegenden     Zahnkammern     24 mit zunehmendem Drehwinkel und saugen  daher aus dem     Hohlwellenraum    25 Öl an,  wogegen sich die andern Zahnkammern 26  verkleinern und das Öl durch den Hohl  wellenraum 27 zum Ölmotor drücken.  



  Beim     Anfahren        nimmt    der Steuerschieber  die in     Fig.    3 dargestellte Drehlage ein. In  diesem Falle saugen die Zahnkammern 28  des Saugraumes das Öl unmittelbar aus den  benachbarten Zahnkammern 29 des Druck  raumes. Nur die restlichen Zahnkammern 30  des Saugraumes saugen Öl aus der Hohlwelle,  und nur die restlichen Zahnkammern 31 des       Druckraumes    pressen Öl     zum    Ölmotor. Die  Pumpe kann daher nur eine entsprechend  kleinere Ölmenge umsetzen, als dies bei einer  Drehlage des Schiebers gemäss     Fig.    2 der Fall    wäre, bei welcher sämtliche     Zahnkammern     am Ölumsatz     beteiligt    sein könnten.

   Infolge  der kleineren geförderten Ölmenge-     entsteht     beim Anfahren ein entsprechend höherer Öl  druck, da die Motorleistung konstant ist.  



  Der Ölmotor ist analog beschaffen wie die  Ölpumpe. Er weist ein Innenrad 32 auf, wel  ches mit dem Lagerring 6 fest verschraubt ist  und mit der     Abtriebswelle    7     aus    einem Stück  besteht. Mit dem aussenverzahnten Innenrad  32 steht ein einen Zahn mehr aufweisendes  innenverzahntes Aussenrad 33 in Eingriff.

    Die Verzahnung zwischen Innen- und Aussen  rad ist grundsätzlich dieselbe wie bei der     Öl-          pumpe.    Ein Unterschied besteht     nur    darin,  dass die Deckel 34, welche mit dem Aussenrad  33 verschraubt sind, zwar mittels Lagern 35  und 36 in Ringen 37 und 38 gelagert sind,  welche jedoch     undrehbar    mit Hilfe von Lager  deckeln 39 und 40 mit dem Gehäuse 11 ver  schraubt sind.  



  In     F.ig.    4 ist die Lage des     Ölmotoren-          steuerschiebers    47 beim Anfahren dargestellt.  Das     Drucköl    tritt aus dem Raum 41 der  Hohlwelle des Innenrades 32 durch die radia  len. Kanäle 42 in die rechts der vertikalen       Längsmittelebene    liegenden     Zahnkammern     43 ein, die sich mit zunehmendem Drehwinkel  im Sinne des eingetragenen Pfeils vergrössern.  Daher drehen sich die Räder 32 und 33 im  Sinne dieses Pfeils.

   Links der Längsmittel  ebene verkleinern sich mit zunehmendem  Drehwinkel die Zahnkammern 44 und     drük-          ken    das Öl durch die radialen Kanäle 45 in  den Wellenhohlraum 46, von wo es in den  Rücklauf gelangt. Da nahezu alle     Zahnkam-          mern    bei der in     Fig.    4 dargestellten Schieber-     i     Stellung am Ölumsatz beteiligt sind und die  Pumpe bei dieser     Schieberstellung    mit sehr  grossem Druck arbeitet, entsteht auf der Ab  triebswelle 7 ein dementsprechend grosses  Drehmoment.

   Auf der Ablaufseite fliesst das,  Öl durch in der Hohlwelle des     Innenrades    32  befindliche Schlitze<B>101</B> in einen die Hohl  welle umgebenden     Ringkanal    93 des Lager  deckels 40. Vom Kanal 93 führt eine -radiale       Bohrung    94 aus dem Gehäuse 11 heraus, an  die ein nicht dargestellter     Ölkühler    ange-      schlossen ist. Vom     Ölkühler    gelangt das Öl  durch die die Gehäusewand durchsetzende  Bohrung 95 wieder in einen Ringkanal 96,  der durch Schlitze 97 in der Hohlwelle des       Pumpeninnenrades    2 mit dem     Pumpensaug-          raum    verbunden ist.  



  Eine auf der     Zeichnung    nicht dargestellte       Absaugepumpe    saugt aus der Pumpe und  dem Motor austretendes     Lecköl    aus dem  Gehäuseraum heraus.  



  Bei der     Fahrt    im direkten Gang wird der  Pumpenschieber 21 in die in     Fig.    2 darge  stellte Drehlage gebracht.  



  Die Steuerleisten des     -Ölmotorenschiebers.     47, der mit dem Pumpenschieber gekuppelt  ist,     sind    um 90  gegenüber demjenigen des  Pumpenschiebers 21 versetzt, so dass der  Schieber 47 die in     Fig.    5 dargestellte     Drehlage     hat.

   Da bei der Pumpe alle links der vertika  len     Längsmittelebene    bezogen auf     Fig.2     stehenden Zahnkammern ihren Ölinhalt nach  dem     Hohlwellenraum    27 verdrängen möch  ten und dieser mit dem gemäss     Fig.    5 oben  liegenden     Hohiwellenrauxn    98 des Ölmotors  verbunden ist, läuft bei der durch den Pfeil  angegebenen Drehrichtung das Öl im     Öl-          motor    um, ohne Arbeit zu leisten.

   Da die  Zahnräume links und rechts der vertikalen       Längsmittelebene    ihrer Grösse und Lage nach       symmetrisch        zueinander    liegen, kann der     Öl-          motor    in dieser Lage kein Öl schlucken. In  folgedessen kann die Pumpe auch kein Öl  verdrängen. Das     Pumpenaussenrad    14 und  das     Pumpeninnenrad    2 sind     miteinander     durch das darin enthaltene Öl gekuppelt.  



       Fig.    6 zeigt die Drehlage des     Ölmotoren-          schiebers    bei     Rückwärtsfahrt.    In diesem  Falle kann der Pumpenschieber je nach der  Stellung des     Fliehkraftreglers    die in.     Fig.    2  oder 3 dargestellte Lage einnehmen. Je nach  dem fördert die Pumpe mehr oder weniger Öl  zum Ölmotor. Der     Olmotorenschieber    wird  durch ein weiter unten     beschriebenes    Ge  stänge in die in     Fig.    6 dargestellte Lage ge  bracht.

   Das Drucköl tritt demnach vom       Hohlwellenraum    41 des     Motorinnenrades    32  aus in die Zahnräume 99 ein und versetzt die       Abtriebswelle    7 in die in     Fig.    6 durch einen    Pfeil dargestellte Drehrichtung, welche der  jenigen der Antriebswelle 1 entgegengesetzt  ist. Beim Bremsen     wird    der Schieber des     Öl-          motors    mehr oder weniger in eine Drehlage  versetzt, die     zwischen    den in     Fig.    5 und 6  dargestellten Drehlagen     liegt.    Dies erfolgt       mittels    des gleichen erwähnten Gestänges.

    Dabei     wird    vom Ölmotor, der beim Bremsen  als Pumpe     wirkt,    Drucköl zur Pumpe geför  dert. Durch den     Fliehkraftregler        wird    der  Pumpenschieber in die Stellung      Nullfüllung       gebracht, da beim Bremsen der Antriebs  motor     keine    Leistung zu übertragen hat. Nun  bläst das vom Ölmotor rückwärts geförderte  Öl über ein     in        Fig.    1 mit 92 bezeichnetes  Sicherheitsventil ab.

   Die     Bremswirkung    kann  sehr     feinfühlig    durch     mehr    oder     weniger     starkes Drehen des     Ölmotorensteuerschebers     geregelt werden.  



  Gemäss     Fig.    1 sitzt auf der Antriebswelle 1  ein Zahnrad 48, welches     mit    einem Zahnrad  49 in     Eingriff    steht. Dieses sitzt auf einer die  Gehäusestirnwand durchsetzenden drehbaren  Welle, die am     andern    Ende ein     Kegelrad    50  trägt. Das     Kegelrad    50 steht     mit    einem       Kegelrad    51 in Eingriff, das an einer vertika  len drehbaren     Welle    58 sitzt, welche einen       Fliehkraftregler    52 antreibt.

   In     bekannter     Weise steuert der     Fliehkraftregler    52 mittels  eines Schiebers 53, Druckölleitungen 54 und  55, welche in je ein Ende eines Steuerzylin  ders 56 führen. In     diesem    läuft ein Steuer  kolben 60. Das Drucköl zur     Betätigung    des  Steuerkolbens 60 wird durch eine     Hilfszahn-          radpumpe    57 geliefert, welche mittels der  Welle 58 angetrieben ist. Von der Zahnrad  pumpe 57     wird    das Drucköl durch eine Lei  tung 59 dem     Reglersteuerschieber    53 zuge  führt.

   Die in     Fig.    1     dargestellte    Lage des  Regelkolbens 60 entspricht der Leerlauf  stellung.     In        dieser        Stellung    ist die     Regelfeder     61, welche mittels einer Nockenwelle 62     will-          kürlich        gespannt    werden kann, nahezu ganz       entspannt.    Auf der Nockenwelle 62 sitzt ein  Hebel 63, an dem eine Schubstange aasgelenkt  ist. Durch Verstellen dieser Schubstange  kann die Nockenwelle gedreht und damit     die     Federspannung verändert werden.

   Die Dreh-      zahl des Antriebsmotors ist so niedrig, dass  gemäss     Fig.    1 die Pendel des     Fliehkraftreglers     52 trotz der geringen Federspannung noch       ihre    innerste Lage aufweisen. Das     Drucköl     hat daher den Steuerkolben 60 in seine obere  Endlage bewegt.     Damit    ist der Pumpenschie  ber auf Nullförderung eingestellt. Die An  triebsmaschine ist entkuppelt.  



  Beim Anfahren     wird    die Drehzahl des  Antriebsmotors so weit     gesteigert,    bis die  Pendel des     Fliehkraftreglers    52 nach aussen  gehen und das     Drucköl    so steuern, dass der  Steuerkolben 60 nach unten gedrückt wird  und dadurch die Schieber 21 und 47 in die in       Fig.    3 und 4 dargestellte Drehlage bringen.  Je nach der Belastung der     Abtriebswelle    1  steuert     demnach    der Regler mit     Hilfe    an und  für sich     bekannter        Rückführelemente    64, 65  und 66 den Steuerkolben 60 stetig nach unten.

    Die Drehzahlspanne, bei welcher dieser Vor  gang     stattfindet,    kann     willkürlich    durch  Spannen der Regelfeder mit Hilfe der     Nok-          kenwelle    62 innerhalb des ganzen Drehzahl  bereiches der Antriebsmaschine verändert  werden. Am Steuerkolben 60 sitzt eine nach  unten verlaufende Kolbenstange, die am  einen Arm eines drehbar gelagerten drei  armigen Hebels 67     angelenkt    ist. Am mittle  ren Hebelarm ist eine Schubstange 68     ange-          lenkt,    welche gelenkig mit einem drehbar  gelagerten zweiarmigen Hebel 69 verbunden  ist.

   Dieser     ist    anderseits gelenkig mit einer  verschiebbaren Muffe 70 verbunden, die mit  einer Zahnstange 71 verbunden ist. Die Bewe  gung des Steuerkolbens 60 wird daher über  den Hebel 67, die Stange 68, den Hebel 69,  die Muffe 70 auf die Zahnstange 71 übertra  gen. Die Zahnstange 71 führt daher beim  Regeln eine     Längsbewegung    aus und dadurch  dreht ein mit ihr kämmendes Zahnrad 72.  Dieses steht über Kegelräder 73 und 74 mit  dem Steuerschieber 21- der Pumpe in Eingriff.  Die Räder 72 und 73 sind am umlaufenden  Lagerring 6 gelagert, ebenso die Zahnstange  71 und die Schiebehülse 75. Diese Teile dre  hen sich demnach mit der Tourenzahl der       Abtriebswelle    7. Der dritte Arm des Hebels  67 ist über ein Knickgestänge 76 und 77 mit    einem Hebel 78 verbunden.

   Der Hebel 78  sitzt an einer die benachbarte Stirnwand des  Gehäuses 11 durchsetzenden drehbaren Welle,  auf der anderseits ein im Gehäuseinnern  angeordnetes Zahnrad sitzt, das mit einem  Zahnrad 79 kämmt, welches mit einem im  Gehäuse 11 befindlichen, auf der Abtriebs  welle 7 drehbar     gelagerten    Zahnrad 80 in  Eingriff steht. Mit dem nur beim Regelvor  gang sich drehenden Zahnrad 80 steht ferner  ein Zahnrad 82 in Eingriff, das auf einer Welle  sitzt, die in einem Flansch der     Abtriebswelle     7 drehbar gelagert ist und anderseits ein  Zahnrad 81 trägt.

   Das Rad 81 steht mit einem  Rad 83 in Eingriff, welches mit dem     Öl-          motorenschieber    47 fest verbunden ist und  sich in der Hohlwelle des     Ölmotorinnenrades     32 befindet.     Mittels    dieses Getriebes wird da  her die Steuerungsbewegung des Kolbens 60  auf den Steuerschieber 47 übertragen.  



  Zum Entkuppeln der Antriebsmaschine  vom Getriebe wird der Pumpenschieber 21 in  diejenige Drehlage eingestellt, bei welcher  die Förderleistung der Pumpe auf den Null  wert absinkt. Der Steuerkolben 60 steht unter  dem Einfluss einer     Stellfeder    84, welche die  Tendenz hat, den Kolben in seine in     Fig.    1  dargestellte obere Endlage zu bewegen. Falls  der Öldruck der Hilfspumpe 57 ausbleiben  sollte oder bei Stillstand der Anlage drückt  daher die Feder 84 den Kolben 60     selbsttätg     in diese Endlage, bei welcher der Pumpen  schieber 21 die dem genannten Nullwert der       Förderleistung    entsprechende Drehlage hat.  



  Läuft die     Abtriebswelle    7 gleich schnell  wie die Antriebswelle 1, also wenn der     Öl-          motorenschieber    47 auf den Nullwert der       Öldurchflussmenge,    der     Pumpenschiell>er    da  gegen auf den Höchstwert der     Öldurchfluss-          menge    eingestellt ist, dann zirkuliert zwischen  den Zahnkammern des Ölmotors eine grosse  Ölmenge im Leerlauf um, ohne Arbeit zu  leisten. Wie an Hand der     Fig.    5 erläutert  worden ist, hat diese umlaufende Ölmenge  hierbei ausser dem     geringen    Strömungswider  stand keinen Widerstand zu überwinden, so  dass der Öldruck nur geringfügig ist.

   Um die  Verluste zur Überwindung der Strömung zu      vermeiden, ist im Innern des     Pumpenschie-          be;:s        ?1    eine Buchse 85 angeordnet, welche  einerseits unter dem Einfluss einer Feder 86  und     a-,ld.#,rseits    unter dem Einfluss eines  Steuerkolbens 90 steht, welchem einem in  der Antriebswelle 1 angeordneten Steuer  zylinder läuft. Dieser Zylinder ist mittels  einer an die Bohrung 100 angeschlossenen,  nicht dargestellten     Druckölzuleitung    über  einen nicht dargestellten, von Hand bedien  baren Steuerhahn an eine     Ölpumpe    ange  schlossen.

   Wird dieser Steuerhahn von der  in     Fig.    1 vorausgesetzten Schliesslage in seine  Öffnungslage gebracht, dann strömt Drucköl  durch die Bohrung 97 in den Steuerzylinder  und verschiebt den Steuerkolben 90 entgegen  der Einwirkung der Feder 86. Dadurch ge  langt die Buchse 85 in den Bereich eines  Schlitzes 87, durch den das in den     Ölpumpen-          druckraum    27 geförderte Öl über einen zen  tralen Kanal 88 und einen     Schlitz    89 zum  Ölmotor fliesst. Beim direkten Gang wird der  Steuerkolben 90 so weit vorgeschoben, dass  die Buchse 85 den     Schlitz    87 und damit den  Ölweg in der Pumpe völlig schliesst. Nun sind  die Ölwege 88, 89 und das ganze Innere des  Ölmotors drucklos.

   Falls der Kolben un  mittelbar bevor der Steuerschieber 47 des  Ölmotors in die Lage gebracht ist, bei wel  cher der Ölmotor kein Öl schlucken kann,  betätigt wird, dann wird der Inhalt des     Öl-          motors    durch die Drehbewegung der Antriebs  welle leergesaugt, so dass sämtliche hydrau  lische Strömungsverluste im direkten Gang  vermieden sind. Wird der Steuerhahn wieder  in die     Abschlusslage    verstellt, dann bewegt die  Feder 86 selbsttätig unter Zurückführen des  Steuerkolbens 90 die Steuerbuchse 85 wieder  in die in     Fig.    1 dargestellte Lage, in welcher  sie den     Durchfluss    des Drucköls zum     Öl-          motor    freigibt.  



  Gemäss     Fig.    1 ist ferner das Knickhebel  gestänge 76, 77 mittels eines Schubkurbel  triebes mit einem Bremshebel 91 verbunden,  so dass der Schieber 47 nicht nur durch den       Fliehkraftregler    52, sondern wahlweise auch  durch Betätigen des Hebels 91 drehbar ist.  Zu diesem Zweck wird die     Antriebsmaschine       zunächst auf kleine Leistungen gestellt. Da  mit wird die Drehzahl der     Antriebswelle    1  herabgesetzt.

   Alsdann wird zum     Bremsen    der       Abtriebswelle    7 der Hebel 91 betätigt und  dadurch über das     Knickhebelgestänge    76 und  77 der Schieber 47 über die Nullstellung  hinaus gedreht, so dass der Ölmotor als Pumpe  läuft und das Öl rückwärts in die     eigentliche     Pumpe     zurückpumpt.    Damit dabei die Höhe  des auftretenden Öldruckes begrenzt ist; ist  ein Sicherheitsventil 92 im Steuerschieber 21  der Pumpe angeordnet, welches bei Über  schreiten des Höchstdruckes Öl ablässt.     Mit     Hilfe des Hebels 91 wird die Drehrichtung  der     Abtriebswelle    7 bei Bedarf umgekehrt.

    Auch hierfür muss der Maschinist zunächst  die Antriebsleistung des Antriebsmotors auf  Leerlauf umstellen. Danach bewegt er den  Hebel 91 bis in die Endlage und verdreht  dabei den Schieber 47 gegenüber der     Anfahr-          stellung    um 180 , so dass der Ölmotor mit  seiner grössten Füllung als Pumpe laufen  kann. Gibt der Fahrer jetzt dem Antriebs  motor Gas,     dann    wird das von der Pumpe  geförderte<B>01</B> dazu benutzt, die     Abtriebswelle     7 rückwärts zu bewegen, da das     0I    im     Öl-          motor    denselben nur rückwärts antreiben  kann.  



  Die Rückwärtsbewegung der Abtriebs  welle 7 bewirkt eine Vergrösserung der rela  tiven Drehzahl zwischen der Antriebswelle 1  und den Lagerringen 5 und 6 und dadurch  eine     Vergrösserung    der     Ölfördermenge.    Da  jedoch in     vielen    Fällen, z. B. bei Fahrzeugen  für die.     Rückwärtsfahrt,    nur eine geringe  Geschwindigkeit bei einem kleinen Dreh  moment verlangt wird, hat die Vergrösserung  dieser Differentialdrehzahl keinen weiteren  Nachteil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stufenlos regelbares Getriebe, bestehend aus einer Pumpe und einem. Ölmotor, die je ein innenverzahntes Rad und ein mit diesem in Eingriff stehendes aussenverzahntes Rad aufweisen, wobei das innenverzahnte Rad einen Zahn mehr aufweist als das aussen verzahnte Rad, das Innenrad zur Ölzufüh- rung eine durch radiale Kanäle mit den Zahnlücken verbundene hohle Welle besitzt und die zwischen der Pumpe und dem Öl- motor zirkulierende Ölmenge durch Drehen von in den Hohlwellen der Innenräder ge lagerten Steuerschiebern regelbar ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Aussenrad (14) der Ölpumpe in Ringen (5, 6) gelagert ist, welche unmittelbar mit der Abtriebswelle (7) ge kuppelt sind, und der Pumpenschieber (21) mit Hilfe eines Zahnradpaares (72, 73), wel ches an dem umlaufenden, die Abtriebswelle und die erwähnten Ringe aufweisenden Teil gelagert ist, und einer Zahnstange (71) durch Verschieben einer mit derselben verbundenen Muffe (70) drehbar ist, wogegen der Schieber (47) des Ölmotors mit Hilfe eines an der Abtriebswelle (7) gelagerten Zahnradpaares (81, 82) regelbar ist, das auf einem an dem Schieber befestigten (83) und einem im Ge häuse drehbaren Zahnrad (80) abrollt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Getriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Betätigung die Steuerschieber (21, 47) mittels einer Schubstange (68) und eines Hebels (67) mit einem Steuerkolben (56) verbunden sind, wobei die Druckmittelzufuhr zum Steuer kolben (56) unter dem Einfluss eines Flieh- kraftreglers (52) steht und die beiden Schie ber derartig mit dem Steuergestänge ge kuppelt sind, dass, wenn der eine Schieber auf den grössten Ölumsatz eingestellt ist, der andere Schieber auf den kleinsten Ölumsatz eingestellt ist. 2.
    Getriebe nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Ölmotoren- schieber (47) ausserdem über ein Knick gestänge (77) mit einem willkürlich betätig- baren Steuerorgan verbunden ist, so dass er wahlweise auch durch dieses Organ drehbar ist. 3.
    Getriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Innern des Pumpenschiebers (21) eine längsverschieb bare Steuerbuchse (85) angeordnet ist, welche einerseits unter dem Einfluss einer Feder (86) und anderseits unter dem Einfluss eines Steuerkolbens (90) steht, derart, dass durch Betätigen des Steuerkolbens (90) durch ein Druckmittel entgegen der Einwirkung der Feder (86) die Ölwege in der Pumpe gegen den Motor hin geschlossen werden, wogegen bei nicht durch das Druckmittel beaufschlag- tem Zustand die Feder (86) unter Zurück führen des Steuerkolbens (90) in die Ausgangs lage die Steuerbuchse (85) in eine den Durch fluss des Drucköls zum Ölmotor freigebende Lage bewegt.
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