CH323140A - Lamellierter Magnet, insbesondere zur Verwendung in Schützen und andern Schalteinrichtungen für hohe Schalthäufigkeit - Google Patents

Lamellierter Magnet, insbesondere zur Verwendung in Schützen und andern Schalteinrichtungen für hohe Schalthäufigkeit

Info

Publication number
CH323140A
CH323140A CH323140DA CH323140A CH 323140 A CH323140 A CH 323140A CH 323140D A CH323140D A CH 323140DA CH 323140 A CH323140 A CH 323140A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
magnet
magnet according
individual
pole face
lamellae
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schrader Albert
Roth Hans
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH323140A publication Critical patent/CH323140A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/081Magnetic constructions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description


  Lamellierter Magnet, insbesondere zur Verwendung in Schützen und andern  Schalteinrichtungen für hohe Schalthäufigkeit         Gegenstand    der Erfindung ist. ein     lamel-          lierter    Magnet, wie er insbesondere in     Sehüt-          zen    oder anderweitigen Schalteinrichtungen,  die eine grosse Schalthäufigkeit haben sollen,  verwendet werden kann. Derartige Magnete  zeigen im allgemeinen eine sehr starke     Ab-          nutzung.     



  Gemäss der Erfindung ist ein derartiger  lamellierter Magnet, der hohen Schaltzahlen  ausgesetzt ist, in Öl getränkt. Besonders vor  teilhaft ist es, den fertig gepackten Magnet  kern mit Öl zu tränken. Die Erfindung beruht  auf folgender Erkenntnis:       Troekene    Magnetteile treffen mit. voller       Wucht    aufeinander. Wird jedoch an den       Polflächen    eine Flüssigkeitsschicht, auch wenn  sie nur hauchdünn ist, vorgesehen, so findet  beim     Aufeinandertreffen    der Magnetteile eine       Dämpfung    statt, die die Lebensdauer dieser       Magnetteile    wesentlich erhöht.

   So konnte bei  spielsweise ein Magnetteil, das im trockenen       Zustand    3 Mio Schaltungen aushält., für 8 bis  10 Mio Schaltungen verwendet werden, wenn  die Magnetteile mit Öl getränkt sind.  



  Für Schaltteile, die laufend im Betrieb  sind,     genügt    diese     Öltränkung    vollauf. Für       Schaltglieder,    die z. B. vorübergehend länger  unbenutzt lagern, kann in Weiterbildung des       Erfindungsgedankens    in der Nähe der     Pol-          fliielie    der Magnet des Schalters mit minde-         stens    einer Bohrung versehen sein, in die ein  öl- bzw. fettgetränkter Docht eingefügt ist.  



  Es ist ohne weiteres einzusehen, dass durch  die     Anbringung    eines Dochtes der Fettvorrat  in der Nähe der Polfläche erheblich konzen  triert wird, und Versuche haben ergeben, dass  ein Schütz, das mit einem Magnet nach der  Erfindung versehen ist, ein Vielfaches der  Schaltzahlen zulässt. So wurde beispielsweise  ein Schütz in einem Dauerversuch 16 Mio       chaltungen    ausgesetzt, ohne dass messbare     Ab-          1     nutzungen an den Polflächen festzustellen ge  wesen wären.  



  Die     Anbringung    eines Dochtes ermöglicht.  ausserdem in einfacher Weise die Polfläche       nachzuölen,    ohne dass der Kern ausgebaut  werden müsste. Dies dürfte sich beispielsweise  dann empfehlen, wenn das Schütz längere Zeit  nicht im Betrieb war.  



  In der Zeichnung ist in zwei Ansichten in       Fig.1    und 2 als Ausführungsbeispiel ein  Magnetkern dargestellt, der gemäss der Er  findung ausgebildet ist.  



  Jedes einzelne Magnetblech 1     ist    mit einer  Öffnung 2, wie gestrichelt dargestellt, zur  Aufnahme des ölgetränkten Dochtes versehen.  Lediglich die Deckbleche erhalten eine klei  nere Öffnung 3, durch das der Docht inner  halb des Magnetkernes gehalten wird, und  durch das auch eine Nachölung des Magnet  kernes in einfacher Weise geschehen kann.      Die     Fig.    3 zeigt eine Lamelle 11 eines  Schaltmagneten, die mit lauter kleinen Öff  nungen 12 versehen ist, die alle im wesent  lichen senkrecht zur Blechebene angeordnet  sind. Es empfiehlt sich, diese Öffnungen be  sonders in der Nähe der Polflächen anzubrin  gen.

   Es ist nicht nötig, die einzelnen Öffnun  gen ganz     durchzudrücken,    sondern es genügt,  lediglich kleine Einbuchtungen vorzusehen,  die dann durch die     darüberliegende    Lamelle,  die entweder genau so geformt sein kann oder  auch völlig glatt ausgebildet ist, verschlossen  werden.  



  Soll jede einzelne Lamelle mit Öffnungen  gemäss     Fig.3    versehen werden, so ist es vor  teilhaft, diese Öffnungen, wie aus     Fig.4    zu  ersehen ist, die einen Schnitt durch einen  Schenkel eines Magnetkernes darstellt, gegen  einander zu versetzen, so dass keine durch  gehenden Bohrungen entstehen.  



  Die     Fig.    5 zeigt eine Lamelle, bei der die  einzelnen Schenkel mit feinen Schlitzen 13  versehen sind. Diese Schlitze erzeugen eine       Kapillarwirkung,    in die besonders viel Öl  aufgenommen     wird.     



  Aus     Fig.6    ist in einer Ansicht. auf eine  Polfläche zu ersehen, dass der gewünschte Er  folg auch dadurch erzielt. werden kann, dass  die einzelnen Lamellen wellenförmig ausge  bildet sind. Bei einem Zusammenbau eines  Magnetteils aus wellenförmigen Lamellen ent  stehen kleine Schlitze zur erhöhten Aufnahme  von Flüssigkeit.  



  In     Fig.    7, 8, 9 sind drei     Lamellenarten     gezeigt, die in verschiedener Weise perforiert  sind bzw. bei denen die Oberfläche     aufge-          rauht    oder mit. kleinen Erhöhungen versehen  ist. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass sieh  beim Zusammenpacken von Blechteilen mit  derartigen Lamellen Öffnungen, Schlitze usw.  zur Aufnahme der Flüssigkeit ergeben.  



  Zwischen die einzelnen Magnetbleche 21  des in     Fig.10    von unten gezeigten     drei-          schenkligen    Ankers ist an zwei Stellen eine  Zwischenschicht 22 aus Asbest angeordnet, die  in den gepackten     Magneten    mit eingenietet  wurde.     Durch    die feste Packung des Magneten    werden hierdurch die mechanischen Eigen  schaften des Magnetteils selbst keineswegs be  einflusst.  



  Die Erfindung ist nicht auf die beschrie  benen     Ausführungsbeispiele    beschränkt. So  muss der saugfähige Belag keineswegs aus  Asbest bestehen, sondern es eignet sich jedes  sangfähige Material, das die     mechanischen     Erfordernisse eines Schaltmagneten erfüllt,  z. B. das Polyamid  Perlon  (eingetragene  Marke).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lamellierter Magnet, insbesondere zur Verwendung in Schützen und andern Schalt einrichtungen für hohe Schalthäufigkeit, da durch gekennzeichnet, dass er in Öl getränkt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Magnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Pol fläche mindestens eine Bohrung parallel zur Polfläche und senkrecht zu den einzelnen Blechlamellen vorgesehen ist, in die ein Docht zur Aufnahme eines Tränkmittels eingefügt ist. 2. Magnet nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung der äussern Lamellen kleiner gehalten ist als die der innern. 3. Magnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einzelne La mellen zur erhöhten Aufnahme des Öls mit Unebenheiten versehen sind. 4.
    Magnet nach U nteransprueh 3, da durch gekennzeichnet, da.ss einzelne Lamellen mit Öffnungen in der Nähe der Polfläche ver sehen sind. 5. Magnet nach Unteranspruch 3, dadurch olekennzeichnet, dass zumindest in einzelnen Lamellen Schlitze senkrecht zur Polfläche vorgesehen sind. 6. Magnet, nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Lamellen wellenförmig ausgebildet sind. 7. Magnet nach Unteransprueh 6, da durch gekennzeichnet, da.ss einzelne Lamellen eine perforierte Oberfläche aufweisen, derart, dass im Blechpaket Kapillaren von der Pol fläche weg entstehen. B.
    Magnet nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass mindestens eine Zwischen- schiebt von saugfähigem Material in dem La mellenpaket angeordnet ist.
CH323140D 1953-06-11 1954-05-29 Lamellierter Magnet, insbesondere zur Verwendung in Schützen und andern Schalteinrichtungen für hohe Schalthäufigkeit CH323140A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE323140X 1953-06-11
DE301253X 1953-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH323140A true CH323140A (de) 1957-07-15

Family

ID=25784728

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH323140D CH323140A (de) 1953-06-11 1954-05-29 Lamellierter Magnet, insbesondere zur Verwendung in Schützen und andern Schalteinrichtungen für hohe Schalthäufigkeit

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH323140A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0408158A3 (en) * 1989-07-10 1991-09-04 Mannesmann Aktiengesellschaft Matrix print head

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0408158A3 (en) * 1989-07-10 1991-09-04 Mannesmann Aktiengesellschaft Matrix print head

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE826221C (de) Offener Federring, um einen Maschinenteil auf einer Welle o. dgl. gegen axiale Verschiebung zu sichern
DE2627450A1 (de) Flaechiges hohlprofil insbesondere zur verwendung als bewegter teil einer textilmaschine
DE1227734B (de) Vorrichtung zum gegenseitigen Festklemmen von ineinanderschiebbaren Rohren, insbesondere der Stockrohrteile von Gartenschirmen od. dgl.
CH323140A (de) Lamellierter Magnet, insbesondere zur Verwendung in Schützen und andern Schalteinrichtungen für hohe Schalthäufigkeit
DE2140170A1 (de) Federndes spannelement in kernreaktoren
DE900061C (de) Anordnung von Plattenventilen an Teleskopstossdaempfern, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE563922C (de) UEberdrucksicherung fuer Zieh-, Schnitt- und Praegepressen
DE944071C (de) Elektrisches Schaltrelais mit einem lamellierten Magneten und mit hohen Schaltzahlen, insbesondere elektrische Schuetze
DE347326C (de) Fuss-, Tennis- oder Kinderball
CH370160A (de) Abschirmung an einem Gerät mit hoher Eigen-Gleichstromvormagnetisierung, insbesondere Gleichstromwandler
DE1944888A1 (de) Aus Blechen zusammengesetzter Magnetkern
DE655599C (de) Sperrholzplatte
AT222790B (de) Basische, feuerfeste, insbesondere aufhängbare Steineinheit und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE951099C (de) Elektrische Drossel, insbesondere zum Betrieb von Leuchtstofflampen
DE892640C (de) Spulenkern fuer Elektromagnete, insbesondere Relais von Fernmeldeanlagen
DE615980C (de) Antrieb fuer Kleinkompressor, insbesondere fuer Kaeltemaschinen
DE616240C (de) Verfahren zur Herstellung von Feldmagneten fuer Kleinlichtmaschinen
DE366416C (de) Blattfeder
DE899606C (de) Magnetischer Kreis zum Erzeugen elektrischer Leistung durch Einwirkung mechanischer Kraefte
DE1031073B (de) Ventil fuer Schaltungen íÀAuf und ZuíÂmit einer elastischen Ventilverschlussscheibe
DE1207169B (de) Verfahren zur Umwandlung eines Dreiwege-Kolben-Steuerschiebers in ein Dreiwege-Steuerventil
DE2644023A1 (de) Magnetwegeventil
DE744830C (de) Membran fuer Druckkammerlautsprecher
AT123330B (de) Relais.
AT222437B (de) Tellerfeder