CH323273A - Geräuscharmer Türverschluss - Google Patents

Geräuscharmer Türverschluss

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CH323273A
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CH
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door lock
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lever
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English (en)
Inventor
Guyaz-Rolli Eduard
Original Assignee
Guyaz Rolli Eduard
Koebeli August
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Publication date
Application filed by Guyaz Rolli Eduard, Koebeli August filed Critical Guyaz Rolli Eduard
Publication of CH323273A publication Critical patent/CH323273A/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/02Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops
    • E05F5/027Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops with closing action

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Geräuscharmer        Türverschluss       Die Erfindung betrifft einen     geräuseh-          arnien        Türversehluss.     



  Dieser     Türversehluss    kennzeichnet sieh er  findungsgemäss durch ein aus gelenkig mit  einander verbundenen Teilen bestehendes       federbeeinflusstes    Hebel- und Lenkergestänge,  (las mit einem am Türrahmen fest angeordne  ten Steuerglied derart zusammenwirkt,

       dass     beim     Versehwenken    zweier Organe des Ge  stänges bis höchstens zu ihrer gegenseitigen       Totpunktlage    der     Verschluss    eine     unverrie-          Ite        Zuhaltestellung    und beim     Versehwenken     Jener Organe über die     Totpunktlage    hinaus  der     Verschluss    eine     Verriegelungslage    ein  nimmt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.       Fig.   <B>1</B> zeigt den     Türversehluss    in     Seiten-          -,ii,        sieht        in        der        Offenlage,          Figl.    2 eine Vorderansicht zu     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> die Seitenansicht.

   gemäss     Fig.   <B>1,</B>     je-          doell        in    der     unverriegelten        Sehliesslage        (Zu-          lialtestellung),          Fig.    3a den als     Schloss    wirkenden     Türver-          sehluss    in Seitenansicht in der     Verriegelungs-          lage,          Fig.    4 einen     Grundriss    zu den     Fig.   <B>1</B> bis<B>3,

  </B>  während die       Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> das Steuerglied in     Seitenan-          sieht        bzw.    Vorderansicht zeigen.  



  Der     Verschluss    gemäss den     Fig.   <B>1</B> bis 4  weist als Träger der einzelnen Teile ein     U-          Profil   <B>1</B> auf, dessen einer Flansch einen Ein-    schnitt 2 besitzt. An den beiden     Flansehen    ist  ein Bolzen<B>3</B> befestigt, auf dem der     hülsenför-          mige    Mittelteil 4 eines zwei Arme 5,a aufwei  senden bügelförmigen Hebels<B>5</B> drehbar ist.

    Auf dem Mittelteil 4 befinden     siel-i    zwei     Tor-          sionsiedern   <B>6,</B> deren eine Enden am Steg des       U-Profils   <B>1</B> und deren andere Enden auf den  Armen 5a anliegen. Die     Torsionsfedern   <B>6</B> sind  in der in     Fig.   <B>1</B> gezeichneten Lage des Hebels  <B>5</B> gespannt und bestrebt, die Arme 5a nach  abwärts zu schwenken. Mit den beiden Armen  5a des Hebels<B>5</B> ist mittels eines Bolzens<B>7</B> ein  mit zwei Schenkeln<B>86</B> versehener Lenker<B>8</B>  gelenkig verbunden. Am Ansatz 8a dieses  Lenkers befindet sich ein Griffstück<B>10.</B>  



  Die beiden Schenkel<B>8b</B> des Lenkers<B>8</B> sind  unter sieh durch einen Bolzen<B>11</B> verbunden.  Der Bolzen<B>11</B> dient als Träger eines Lenkers  1.2, dessen eines Ende mit der Kolbenstange  <B>13</B> eines innerhalb eines Zylinders<B>15</B> auf und  ab bewegbaren Kolbens 14 gelenkig verbun  den ist. Das aus dem Kolben 14 und dem  Zylinder<B>15</B> gebildete Organ dient als Stoss  dämpfer.  



  Auf dem Bolzen<B>11</B> befindet sieh ferner  das eine Ende eines Lenkers<B>16,</B> dessen zweites  Ende mit einem Sperrorgan<B>17</B> gelenkig ver  bunden ist, das bei<B>18</B> am einen     Flanseli    des       U-Profils   <B>1</B>     angelenkt    ist und mit seinem  schwenkbaren, im Querschnitt     U-förmigen     Ende im Bereiche des Einschnittes 2 liegt.  



  Das     Griffstüek   <B>10</B> ragt durch eine     seitliehe          Ausnehmung.    Durch Auf- und Abwärtsbewe-           gfren    des Griffstückes     lässt    sich das Sperr  organ     zweeks        Vornahine    der     Entriegelung     oder Verriegelung     versehwenken.     



  Vorgesehen ist ein weiterer, mit dem einen  Ende     seliwenkbar        auf    dem Bolzen<B>11</B> ange  ordneter Lenker<B>19,</B> dessen zweites Ende auf  einem am     U-Profil   <B>1</B> befestigten Träger 20  schwenkbar ist. Dieser Lenker<B>19</B> dient zur  Lenkung des Lenkers<B>8</B> bei der Auf- und<B>Ab-</B>  wärtsbewegung, wenn das Sperrorgan<B>17</B> aus  der     Offenstellung    in die Schliessstellung be  wegt wird und umgekehrt. Am Steg des       U-Profils   <B>1</B> befindet sich eine verstell- und  feststellbare Schraube 21, die als regulier  barer Anschlag für das Sperrorgan<B>17</B> in der       Sehliessstellung    wirkt.

   Am Türrahmen ist ein  mit dem Sperrorgan<B>17</B> des Verschlusses zu  sammenwirkendes Steuerglied angeordnet, das  gemäss den     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> aus einer am Blend  rahmen     festzusehraubenden    Platte 22 gebildet  ist, an der sich ein Bolzen<B>23</B> befindet. Das  äussere Ende des Bolzens<B>23</B> ist im     Durch-          inesser    abgesetzt und dient als Träger einer  mittels einer Schraube 24 befestigten Rolle<B>25,</B>  die auf Nadeln<B>2,6</B> drehbar ist.  



  Die     Wirkangsweise    dieses Türverschlusses  ist folgende:  Bei geöffneter Türe nehmen die Teile die  in     Fig.   <B>1</B> gezeigte Lage ein, wobei das Sperr  organ<B>17</B> sein offenes Ende auf der Höhe des       Einsehnittes    2 im einen Flansch des     U-Profils     <B>1</B> hat, das in der Türe versenkt und durch  eine nicht gezeichnete     Decksehiene    mit einer  Aussparung     überdeekt    ist.

   Wenn die Türe  nahezu ihre     Sehliessstellung    erreicht hat, tritt  die Rolle<B>25</B> durch die genannte Aussparung  in der     Deeksehiene    und hierauf in das     U-Pro-          fil    des Sperrorgans<B>17</B> ein und     veranlasst    letz  teres zur Ausführung einer     Sehwenkbewegung     um den Bolzen<B>18</B> als     Sehwenkaehse.    Gleich  zeitig wird der Lenker<B>16</B> um den Bolzen<B>11</B>       versehwenkt,    der mit dem Sperrorgan<B>17</B> in  Richtung auf die Stellung gemäss     Fig.   <B>3</B> über  geht, wobei die Rolle innerhalb des     U-Profils     des Sperrorgans,

   das nach der Seite des     Ein-          sehnittes    2 hin offen ist, verbleibt. In der       Seffliessstellung    legt sieh das Sperrorgan<B>17</B>  an die     Anschlagsehraube    21 an.

   Der Lenker    <B>19</B> bewirkt beim Übergang des Sperrorgans<B>17</B>       #on    der     Offenstellung    nach     Fig.   <B>1</B> in die       Sehliessstellung    nach     Fig.   <B>3</B> eine     Verschwen-          kung    des Lenkers<B>8</B> um den Bolzen<B>7</B> und,  unterstützt durch die Wirkung der     Torsions-          federn   <B>6,</B> eine Drehung des Hebels<B>5</B> auf dem  Bolzen<B>3,</B> wobei der Kolben 14,     veranlasst     durch die Verbindung über die Kolbenstange  <B>13</B> und den Lenker 12 mit dem Lenker<B>8,

  </B> eine  Abwärtsbewegung im     Zvlinder   <B>15</B> ausführt  und als Bremsorgan die     Sehliessbewegang    vor  Erreichen der endgültigen     Sehliesslage    nahezu  zum Stillstand bringt, wobei jedes     Geräuseh     praktisch vermieden wird. Auch die letzte  Phase der Schliessbewegung bis zum Anschlag  des Sperrorgans<B>17</B> am Anschlag 21 vollzieht  sieh geräuschlos.  



  Die Schraube<B>21</B> bildet einen regulierbaren       Ansehlag.    Je nach der Einstellage derselben  nimmt die     Verbindun-sstelle   <B>7</B> der beiden  Organe<B>5</B> und<B>8</B> eine Lage ein, die links oder  rechts von der durch die Verbindungsstellen  <B>3</B> und<B>11</B> gehenden     Totpunktachse    liegt (siehe       Fig.   <B>3</B> und 3a). Nimmt diese Verbindungs  stelle die in     Fig.   <B>3</B> gezeigte Lage ein, so kann  der     Türverschluss    dadurch geöffnet werden,       dass    ein Druck auf die Türe im     öffnungssinne          ,jusgeübt    wird.

   Der     Türversehluss    wirkt in  diesem Falle also als     Türzuhalter.    Nimmt die  Verbindungsstelle<B>7</B> hingegen die in     Fig.    3a,  gezeigte Lage ein, so     muss,    um den     Türver-          sehluss    zu öffnen, das     Griffstüek   <B>10</B> entgegen  dem     Uhrmigersinne    mit Bezug auf     Fig.    3a       versehwenkt    werden.

   In diesem Falle wirkt  der     Türversehluss    als     Schloss,    das nur durch  direkte Beeinflussung eines     Betätigangsteils     desselben geöffnet werden kann.  



  Beim Öffnen     verlässt    die Rolle<B>25</B> das  Sperrorgan<B>17</B> und     veranlasst    eine     Versehwen-          kung    des letzteren aus der Stellung gemäss  der     Fig.   <B>3</B> oder 3a in diejenige nach     Fig.   <B>1</B>       ziii-üek,    wobei die Bremswirkung des Kolbens  14 während der     Aufwärtsbewegung    im Zylin  der<B>15</B> ausbleibt und der Lenker<B>8</B> sowie der  Hebel<B>5</B> ebenfalls in ihre Ausgangslage     züi-          i,llekkehren.     



  Bei der Verwendung dieses Türverschlus  ses an Türen in Gebäuden ist die Türe vor-           zugsweise    mit einem     Türsehliesser    versehen,  um die     Rüekbewegung    derselben in die       Sehliesslage    zu bewirken. Der     Türversehluss     nach der Erfindung     lässt    sich vorteilhaft als       Autotürschloss    verwenden. In diesem Falle  erübrigt sieh die Verwendung eines mit dem  Hebel- und Lenkersystem zusammenwirken  den Stossdämpfers.

   Es hat sieh gezeigt,     dass     die elastische Dichtung zwischen Türe und  Blendrahmen, welche die Aufgabe des Stoss  dämpfers hier übernimmt, genügt, um ein  geräuschloses Schliessen der Türe zu gewähr  leisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geräuseharmer Türversehluss, gekennzeich net, durch ein aus gelenkig miteinander ver bundenen Teilen bestehendes federbeeinfluss- tes Ilebel- und Lenkergestänge<B>(5, 8, 16, 17,</B> <B>1.9),</B> das mit einem am Türrahmen fest ange ordneten Steuerglied (24,<B>25)</B> derart zusam menwirkt, dass beim Verschwenken zweier Organe<B>(5, 8)
    </B> des Gestänges bis höchstens züi ihrer gegenseitigen Totpunktlage der Ver- seliluss eine unverriegelte Zuhaltstellung und beim Verschwenken jener Organe<B>(5, 8)</B> über die Totpunktlage hinaus der Verschluss eine Verriegelungslage einnimmt.
    21 UNTERAXTSPRÜCHE <B>1.</B> Türverschluss nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass ein regulierbarer i#nsehlag (21) vorgesehen ist, der dazu be stimmt ist, das Versehwenken der erwähnten OrIgane <B>(5, 8)</B> entweder vor dem Erreichen der Totpunktlage oder nach dem Überschrei ten dieser zu begrenzen.
    2. Türversehluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Hebel- und Lenkergestänge ein mit einem Lenker (12) desselben verbundener Stossdämpfer (14,<B>15)</B> zugeordnet ist. <B>3.</B> Türverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der schwenkbare, zur Ver- und Entriegelung dienende, mit dem Steuerglied (24,<B>25)</B> zusammenwirkende Hebel<B>(17)</B> des Hebel- und Lenkergestlinges als Sperrorgan ausgebildet ist, dessen freies Ende U-förmigen Querschnitt hat und im Be reiche einer den Ein- und Austritt des am Türrahmen befindlichen Steuergliedes (24, <B>25)
    </B> ermöglichenden Öffnung (2) des Ver- schlussgehäuses liegt. 4. Türverschluss nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan<B>(17)</B> über einen ersten Lenker<B>(16)</B> mit einem zweiten Lenker<B>(8)</B> gelenkig verbunden ist, der seinerseits an dem unter Federdruck stehenden, drehbaren Hebel <B>(5)</B> angelenkt ist.
    <B>5.</B> Türverschluss nach Patentanspruch und Unteranspriiehen <B>3</B> und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Ansehlussstelle <B>(11)</B> des ersten Lenkers (1--6) am zweiten Lenker<B>(8)</B> ein Führungslenker<B>(19)</B> befestigt ist, derart, dass diese Anschlussstelle <B>(11)</B> sieh bei Ver- sehwenkung des Sperrorgans<B>(17)</B> auf einer kreisförmigen Bahn bewegt.
    <B>6.</B> Türverschluss nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>3</B> bis<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der zweite Lenker<B>(8)</B> ein die Betätigung des Sperrorgans<B>(17)</B> von Hand ermöglichendes Griffstück <B>(10)</B> aufweist.
CH323273D 1954-02-01 1954-02-01 Geräuscharmer Türverschluss CH323273A (de)

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