CH323298A - Verfahren und Vorrichtung zum Plätten von Ärmeln von Kleidungsstücken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Plätten von Ärmeln von Kleidungsstücken

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CH323298A
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D Forse Harry
Emerson Campbell Rollin
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Forse Corp
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/18Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof
    • D06F71/28Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof for pressing sleeves, trousers, or other tubular garments or tubular parts of garments
    • D06F71/285Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof for pressing sleeves, trousers, or other tubular garments or tubular parts of garments for pressing sleeves

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Plätten von Ärmeln von Kleidungsstücken    Es ist bekannt, Hemdärmel auf einer von  innen erhitzten Ärmelform zu pressen. Ob  wohl derartige Pressverfahren wesentlich ein  facher sind als diejenigen, bei welchen er  bitzte     Presskissen    von aussen gegen die auf  der Form befindlichen Ärmel gepresst wer  den, erlauben es die bekannten Verfahren  nicht, mit Manschetten und Manschetten  schlitzen versehene Ärmel in einem einzigen  Arbeitsgange fertig zu pressen.  



  Dieser Nachteil soll durch das Verfahren  nach der vorliegenden Erfindung beseitigt  werden, das durch nachstehende Arbeitsgänge  gekennzeichnet ist: Der zu plättende Ärmel  wird auf eine Ärmelform gebracht, so dass  der Schulterteil des Ärmels an das untere  Ende und der Manschettenteil des Ärmels an  das obere Ende der Form gelangt; der Man  schettenteil wird zusammengehalten und dabei  der Schulterteil nach unten gezogen, unm den  Ärmel stramm zu halten; der Schlitzteil des  Ärmels wird von aussen gegen die Form ge  drückt, um ihn in enger Berührung mit der  Form zu halten, während gleichzeitig der  Ärmel von innen her einen Druck erhält, um  ihn vollständig stramm zu halten;

   ausserdem  wird dem Ärmel von innen her Hitze zuge  führt, während der Schlitzteil von aussen her  gegen die Form gepresst gehalten wird  während des ganzen Zeitablaufes, während  welchem der Ärmel von innen her Druck er  hält.    Dieses Verfahren wird     vorteilhafterweise     mittels der ebenfalls     Gegenstand    der Erfin  dung bildenden Vorrichtung durchgeführt,  die eine spreizbare und heizbare Ärmelform  aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, dass  die Ärmelform wahlweise aus einer ersten, der  Aufnahme- und Abnahmestellung, in eine  zweite, die     Pressstellung,    und umgekehrt  schwenkbar ist, wobei eine durch ein Druck  medium zu betätigende Klemmvorrichtung  nahe den, obern Teil der Form angeordnet  ist,

   die in einer zur Längsachse der Form  mindestens annähernd senkrechten     Richtung     beweglich ist, um den Schlitzteil eines Ärmels,  der auf die Form aufgebracht ist,     zwischen     sich und der Form festzuklemmen, wenn die  Form ihre zweite Stellung .einnimmt.  



  Weiter kann an dieser     Ärmelplättmaschine     eine durch Druckmedium zu betätigende  Klemmvorrichtung für den Schulterteil des  Ärmels nahe dem untern Ende der Ärmel  form angeordnet sein, welche so zu betätigen  ist, dass sie wenigstens annähernd gleichzei  tig mit der     Schlitzklemmvorrichtung    in Wir  kung tritt, um den Schulterteil des Ärmels  zwischen sich und der Ärmelform festzuklem  men.  



  Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine  Ausführungsform der Plättvorrichtung nach  der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Vorderansicht mit teilwei  sem Schnitt der     Ärmelplättmaschine.         Fig. 2 ist eine Ansieht von oben der in  Fig. 1 dargestellten Maschine.  



  Fig. 3 ist eine Ansicht der Plättmaschine  in Richtung des Pfeils A in Fig. 1. Dabei  sind die Schlitz- und     Schulterklemmvorrieh-          tung    weggelassen, und die Form 2 befindet,  sieh in Pressstellung.  



  Fig. 4 veranschaulicht die Plättmaschine  in Richtung des Pfeils B der Fig. 1 gesehen,  wobei das Gebläse und das Seitenblech am  Bett der Maschine sowie die Schlitz- und  Schulterklemmvorrichtung weggelassen sind.  



  Fig. 5 veranschaulicht schematisch einen  Pressluftleitungsplan für die     Ärmelplättma-          schine.     



  Fig. 6 ist das Schema eines Dampflei  tungsplans für die Plättmaschine.  



  Die in den     Zeichnungen    dargestellte  Ärmelplättmaschine besteht aus zwei Formen  1 und 2, deren jede aus zwei Einzelteilen 1a,  1b und 2a, 2b zusammengesetzt ist. Jeder Ein  zelteil ist hohl, um ihn durch ein Heizmittel  beheizen zu können. Der Formteil 1a ist mit  tels Bolzen 4 und Muttern 5 mit einem Arm  3 verbunden, der beispielsweise durch  Schweissen mit einem rohrförmigen Element  6 verbunden ist, welches auf einer Welle 7 ge  lagert ist. Die Welle 7 kann mit dem Rahmen  8 der Maschine starr verbunden sein. Der  Rohrteil 6 ist um die Welle 7 drehbar, so dass  auch der Arm 3 und der Formteil la um die  Welle 7 schwenkbar sind. Eine Strebe 9  dient als zusätzliche Verbindung zwischen  dem Arm 3 und dem Rohrteil 6.  



  Mit demn Rohrteil 6 ist ein Zapfen 10 ver  bunden, mit welchem ein doppelarmiger  Hebel 11 in Gelenkverbindung steht, dessen  oberes Ende über den Zapfen 12 mit dem  Formteil 1b gelenkig verblunden ist. Der  Zapfen 12 ist zweckmässig so gelagert, dass  der Formteil 1b infolge seines Gewichtes  immer bestrebt ist, eine annähernd senk  rechte Stellung einzunehmen. Da sowohl der  Formteil 1a als auch der Formteil 1b mit dem  Rohrteil 6 verbunden sind, verursacht eine  Schwenkbewegung eines der Formteile 1a, 1b  um die Welle 7 selbstätig eine gleichzeitige    und gleichartige Kippbewegung des andern  Formteils.  



  Das untere Ende des Hebels 11 ist mittels  eines Zapfens mit einem Zylinder 13 verbun  den, der, wie aus Fig. 1 ersichtlich, aus  einem Bodenteil 14, einem Gehäuse 15 und  einem Zylinderkopf 16 besteht. Ein im  Gehäuse 15 befindlicher Kolben 17 ist, z. B.  durch Schweissen mit einer Kolbenstange 18  verbunden, die den Zylinderkopf 16 durch  dringt und mittels eines Gelenkes 19 an einer  Konsole 6a angelenkt ist, die mit dem Rohr  teil 6, beispielsweise durch Schweissen ver  bunden ist. Der Zylinderkopf 16 und der Zy  linderboden 11 werden durch Zugstangen 20  zusammengehalten.

   Zwischen dem Zylinder  kopf 16 und dem Kolben 17 ist eine Feder  21 vorgesehen, die das Zylindergehäuse 15  ständig nach einer Seite     drückt,        und    zwar in       Fig.    1 nach rechts, wodurch der Hebel 11 ge  zwungen wird, sich entgegen dem Uhrzeiger  sinne (Fug. 1) bis zu einem Anschlag zu  drehen, um dadurch den Formteil     1b    in enger  Nachbarschaft des Formteils     1a    zu halten.  



  Die Anordnung der Formteile 2a und     2b     entspricht genau derjenigen der Formteile       1a    und     1b.    So sind auch die Formteile     2u     und 2b mit einem um die Welle 23 drehbaren  Rohrteil 22 verbunden, wobei die Welle 23  im Rahmen 8 gelagert ist. Der Rohrteil 22 ist       aber    vollständig unabhängig vom Rohrteil 6,  so dass die Formteile     2a,        2b    unabhängig von  den Formteilen 1 , l b schwenkbar sind.

   Der  Formteil 2b ist, ähnlich wie der Formteil     1b,     mit. .einem Hebel     '?4    verbunden, der die Ab  standhaltung des Formteils 2b vom Form  teil     2a    mittels einer Zylinderanordnung 25  ähnlich der oben beschriebenen Zylinder  anordnung 13 ermöglicht (Fug. 5).  



  Mit dem Rohrteil 6, beispielsweise durch       Schweissu.ng    verbunden, ist ein Arm 26  (Fug. 4), dessen unteres Ende einen     U-förmi-          gen    Bolzen 27 aufweist. Von diesem     U-Bolzen     wird ein Ende eines Bandstreifens 28 einstell  bar gehalten, der über am Rahmen 8 fest an  gebrachte Bolzen 29, 30 läuft. Das andere  Ende des Bandstreifens steht. mit einer Feder  31 in Verbindung, die ihrerseits mit einem      Haken 32 verbunden ist, der am Bett oder  Rahmen 8 der Maschine befestigt ist.  



  In den nach unten sich erstreckenden Arm  26 greift ein Ende einer Feder 33 ein, deren  anderes Ende mittels eines Bolzens 34 mit  dem Rahmen 8 verbunden ist. Die Feder 33  hält die Formteile 1a, 1b ständig in der Auf  nahme- und Abnahmestellung für den Ärmel.  Die Bandstreifenanordnung 28, 29, 30, 31,  32 hat den Zweck, die Rückzugbewegung der  Feder 33 zu dämpfen, wenn die Formteile  aus ihrer Pressstellung freigegeben und durch  die Feder 33 in die Aufnahme- und Abnahme  stellung gezogen werden. Auch der Rohrteil  22, der zu den Formteilen     2a,    2b gehört, ist  mit einem nach unten sieh erstreckenden Arm  versehen, der mit einer Bandstreifen- und  Rückzugfederanordnung zusammenarbeitet.

    Die den im Zusammenhang mit den Form  teilen 1a, 1b beschriebenen Elementen ent  sprechenden Elemente sind mit den Indices c  versehen, haben aber gleiche Bezugsziffern.  



  An dem nach unten sich     erstreckenden     Arm 26c (Fig. 3) ist ein einstellbarer Bolzen  35 angebracht, der unterhalb der Welle 23  sitzt und, wenn die Form 2 ihre Pressstellung  einnimmt, mit einem Stössel 36 eines Ventils       37c    in Eingriff kommt und es nach innen  drüeken kann, um es dadurch zu öffnen. Die  ses Ventil 37e, das ein übliches Kegelventil  sein kann, wird normalerweise durch eine  (nicht dargestellte) Feder geschlossen gehal  ten, die den Stössel 36 ständig nach aussen  drückt. Am untern Ende des Armes 26 befin  det sieh ein dem Bolzen 35 entsprechender  (nicht dargestellter) einstellbarer Bolzen, der  in ähnlicher Weise mit dem Ventil 37 zusam  menarbeitet wie der Bolzen 35 mit dem Ven  til 37c (Fig. 5).  



  Um die Formen 1 und 2 bequem hand  haben zu können, sind die Formteile 1a und       2n    mit Griffknöpfen 38 bzw. 39 versehen. An  den Innenflächen der Formteile la und 2a  sind biegsame Federdrähte 40, 40c befestigt,  die sieh zwischen den entsprechenden Form  teilen 1a, 1b; 2a, 2b nach aussen erstrecken.  Zweckmässig trägt ein Formteil einen Draht,  der sich nach einer Seite der Form erstreckt,    während der benachbarte Formteil den an  dern Draht trägt, der sich nach der andern  Seite der gleichen Form erstreckt. Diese bieg  samen Drähte, die durch verhältnismässig  leichten Druck nach innen gedrückt werden  können,     str    ecken die überschüssige Stoff  menge eines Ärmels aus, dessen Zuschnitt der  Kegelform der auseinandergehenden Form  teile nicht entsprechen sollte.  



  An der Oberseite des Rahmens 8 ist ein  Werktisch 41. auswechselbar angebracht. Mit  dem Rahmen 8 ist ein Ständer 42 beispiels  weise durch Schweissen verbunden, an dessen  oberem Ende eine Platte 43 befestigt ist, die  einen feststehenden Doppelkolben 44 trägt,  der an jedem Ende eine Nut 45 mit einem       Diehtungsring    46 aufweist. In     Fig.    1 ist. nur.  das rechte Ende des Doppelkolbens 44 mit  der genannten Nut und dem Dichtungsring  gezeigt. Auf dem Doppelkolben 44 verschie  ben sich ein Paar     Presssehuhe    47, 48. Der  Schuh 47 besteht aus einem Zylinderteil 49,  der als Zylinder für den zugehörigen Kolben  teil 44 wirkt, und :dem Schuhteil 50 mit einer       Durehlassöffnung    52.

   Der     Schuhteil    50 ist mit  einem nachgiebigen Kissen 53, beispielsweise  aus Stahlwolle, einem oder mehreren Stücken  Flanell oder ähnlichem absorbierendem Werk  stoff 54 und einem     Abdecktuch    55 bedeckt.  Die     Durchla.ssöffnung    52 lässt eine geringe       Msnge    Luft ständig aus dem Zylinder 49  durch das Kissen 53 den Stoff 54 und das  Tuch 55 während der     Pressoperation    durch  strömen, während welcher der Schuh gegen  den Schlitzteil des zu pressenden Ärmels  drückt. Diese Luft, die nach aussen entwei  chen kann, vertreibt die Feuchtigkeit in den  Kissen und in den Elementen 54 und 55.

   Die  Schuhe 47, 48, auch Schlitzschuhe genannt,  werden zweckmässig durch Druckluft betätigt,  um sie gegen den Schlitzteil des     Ärmels    zu  pressen, während letzterer gebügelt wird.  Ausserdem halten sie die Formen in ihrer       gekippten    oder     Pressstellung.    Die untern  Teile der     Pressschuhe    47, 48 sind durch eine  Feder 56 verbunden. In ähnlicher Weise ver  bindet eine Feder 57 die obern Teile der  Schuhe 47, 48. Die Feder 57 läuft durch ein      Rohr 58, das mit dem Doppelkolben 44 durch  eine Schraube 59 einstellbar verbunden ist,  so dass die Schuhe mit den benachbarten For  men richtig in Flucht gebracht und in dieser  Stellung gehalten werden können.  



  Mit dem Ständer 42 sind des weiteren  Haltevorrichtungen 60 verbunden, zu deren  Seiten sich Zylinder 61, 62 befinden. In die  sen Zylindern sind hin und her gehende Kol  ben 63, 64 untergebracht, deren äusserste  Enden mit Kissen 65 versehen sind. Die Kol  ben 63, 64 sind nahe dem     untern    Teil der  Formen 1 und 2 angeordnet, um mit der  Schultersaumfläche eines zu pressenden  Hemdärmels in Eingriff zu gelangen. Auch  diese Kolben werden zweckmässig durch  Druckluft betätigt und treten gleichzeitig mit  den Pressschuhen 47, 48 in Tätigkeit. Jeder  der Kolben 63, 64 ist mit einer Rückzugfeder  66 bzw. 67 versehen, welche die Kolben in  ihre Ausgangsstellungen zurückführen, wenn  der Luftdruck in den Zylindern nachlässt.  



  Die Formen 1 und 2 werden vorzugsweise  bis auf eine Temperatur über 150 C elek  trisch, durch Gas oder durch Dampf, wie in  vorliegendem Falle, erhitzt.    <I>Dampfkreislauf</I>  Von einer Versorgungsquelle kommender  Dampf tritt in die Dampfleitung 68 (Fig. 6)  ein, strömt durch die Leitung 69 über bieg  same Schläuche 70, 71 in die Rohre 72 und  73, die sieh in die hohlen Formteile la, 2a  hinein erstrecken. Der die Rohre 72, 73 ver  lassende Dampf strömt durch die Hohlräume  der Formteile     1a,    2a in die Rohre 74, 75 und  erhitzt dabei diese Formteile. Aus den Rohren  74, 75 strömt der Dampf über biegsame Rohr  leitungen 76, 77 sowie über die Rohre 79, 80  in das Innere der Formteile 1b, 2b und von  dort über die Rohre 81, 82, biegsame Verbin  dungen 83, 84 und die Leitung 85 zum Aus  lass 86.  



  Da gewisse Teile des Hemdärmels die  erhitzten Formen nicht     berühren,    wenn die  Formteile auseinandergefahren sind, wird die  Trocknung solcher Teile nach der Erfindung  mittels warmer Luft herbeigeführt, die zwi-    sehen die auseinandergespreizten Formteile  1, la und 2, 2a innerhalb des Ärmels zuge  führt wird. Diese Luft wird von einem Ge  bläse 87 geliefert, welches mit einem Elektro  motor 88 verbunden ist. Sie strömt durch das  ringsum abgeschlossene Innere des Rahmens  8 und hinauf in die auseinandergespreizten  Formen 1 und 2 über Bälge 89, 90, die am  Werktisch 41 befestigt sind, der mit entspre  chend grossen Öffnungen versehen ist. Diese  Bälge sind bei 91 mit den untern Enden der  Formen 1 und 2 verbunden.  



  Um zu verhindern, dass die     zwischen    den  Formteilen jeder Form hochgeblasene Luft  das obere Schlitzende der     Form    verlässt, an  statt durch die an den Trennfugen der Form  teile befindlichen Teile des Hemdärmels hin  durchzugehen, die nicht mit den erhitzten  Formteilen in Berührung stehen, ist jede  Form mit einem Paar Verschlussorganen ver  sehen. Diese (nur in Verbindung mit Form 1  dargestellten) Verschlussorgane bestehen aus  nachgiebigen Blechlamellen 112a, 112b, die  mit den obern Enden der betreffenden Form  teile verbunden sind und sieh federnd gegen  einander legen (Fig. 1).  



  Fest an der Innenseite des Rahmens 8 an  gebracht sind Ventile 92, 93 (Fig. 3), die  ähnlich ausgebildet sind, wie die Ventile 37,  37c. Ein mit einer Verlängerung 95 versehenes  Fusspedal 94 ist am Rahmen 8 bei 96 ange  lenkt. Das hintere Ende der Verlängerung 95  trägt eine Druckfeder 97, die normalerweise,  das heisst bei stillstehender Presse, das Fuss  pedal 94 in der in     Fig.    3 dargestellten Stel  lung hält, in welcher ein Knopf 98 ausser Ein  griff mit dem Ventil 93 ist, so dass das letz  tere geschlossen ist, während ein anderer  Knopf 99 am Teil 95 mit dem Ventilstössel  des Ventils 92 in Eingriff steht, um es offen  zu halten. Das Ventil 92 ist das     Einlassventil     und das Ventil 93 das     Auslassventil.     



  Das     Di-Lzckluftssteni    f zig. 5) weist einer.  einstellbaren     Dritekregulator    100 auf, dem  Druckluft über die Leitung 101 zugeführt  wird. Der Dreckregler 100 steht. über die  Leitung 102 mit einem     lla.nometer    103 und       über        die        Leitung        104        mit        dem        Luftventil        92        9ä         in Verbindung, das bei Stillstand der Presse  geöffnet ist.

   Das Luftventil 92 ist über die  Leitung 105 mit dem Auslassventil 93 verbun  den, das bei stillstehender Presse geschlossen  ist. Über die Leitung 106 und das Zwischen  stück 106a ist das Ventil 92 mit demn Ventil  37 verbunden, das geschlossen ist, wenn die  Form 1 die Pressstellung nicht einnimmt. Mit  tels der Leitungen 109, 110 und 111 kann  dlas Ventil 37 mit dem Schlitzklemmnzylinder  49, demn Schulterteilklemmzylinder 61 und  dem Ausfahrzylinder 13 für die Betätigung  des Hebels 11 in Verbindung gebracht wer  den. Der soeben beschriebene Teil der Lei  tungen für die Druckluft bezieht sich auf  die Betätigung der Form 1, und es ist klar,  dass der symmetrisch dazu dargestellte wei  tere Teil für die Betätigung der Form 2 kei  ner weiteren Erläuterung bedarf.

   Das Druck  luftsystem, das im folgenden nur im     Zusam-          menhange    mit der Betätigung der Form 1  besehrieben wird, arbeitet folgendermassen:  Wenn die Form 1 die Aufnahmestellung  zur Aufnahme eines Ärmels einnimmt, stehen  die Leitungen 101, 102 und 106 unter Druck,  sofern der Gebläseantrieb eingeschaltet ist.  Sobald die Form in ihre Pressstellung gekippt  wird, öffnet der nach unten sich erstreckende  Arm 26 über einen daran befindlichen ein  stellbaren Bolzen - ähnlich dem einstell  baren Bolzen 35 - das Ventil 37, so dass  Druekluft gleichzeitig in die Zylinder 49, 61  und 13 einströmt und dadurch den Schlitz  schuh 47, den Kolben 63 und den Hebel 11  betätigt, welch letzterer die Formteile 1 und  la auseinanderspreizt.  



  Das Gebläse 87 kann von Hand mittels  eines besonderen Schalters angelassen werden,  die Arme 26,<B>26e</B> können aber auch mit einem  dem Bolzen 35 ähnlichen Knopf versehen  werden, der, wenn die betreffende Form sich  in Pressstellung befindet, den Stromkreis für  das Gebläse 87 schliesst, um es anzulassen.  



  Wirkungsweise  Angenommen, die Formen 1 und 2 nehmen  die Aufnahmestellung ein, das heisst eine an  nähernd senkrechte Stellung in der Nähe der    Maschinenvorderseite, und die Ärmel eines  Oberhemdes seien zu pressen. Um das Pressen  durehzuführen, streift der Arbeiter einen  Ärmel über eine Form und den andern Ärmel  über die andere Form und bereitet dann erst  einen Ärmel für den     Pressvorgang    vor, bei  spielsweise den auf der Form 1 befindlichen  Ärmel.

   Zu diesem Zwecke hält der Arbeiter  die     Manschette    zusammen, und zwar zweck  mässig mit den Fingern der     rechten    Hand,  während die Handfläche auf dem Knopf 38  ruht, so dass der Schlitzteil dem betreffenden       Pressschuh    47 gegenüber zu liegen kommt,  wenn die Form 1 in die     Pressstellung    gekippt  wird.     Während    des     Zusammenhaltens    der       Manschette    zieht der Arbeiter den Ärmel  nach unten, zweckmässig mit der linken Hand,  um den Ärmel straff zu halten und stösst  gegen den Knopf 38, um die Form 1 in die       Pressstellung    zu kippen, die durch einen  (nicht dargestellten) Anschlag markiert ist.

    Sobald die Form 1 ihre     Pressstellung    er  reicht, betätigt der Arm 26 dieser Farm das       zugehörige    Ventil 37, so dass es sich öffnet  und     Luft.    in die Zylinder 49, 61 und 13 ge  langen lässt, wodurch der Schlitzschuh 47 den  Schlitzteil des Ärmels zusammen und in Be  rührung mit der Form 1 hält, während der       Sehzeh    63 die Fläche des Schultersaumes des  Ärmels     erfasst    und letztere fest gegen die  Form 1 drückt, wobei der Ärmel straff gezo  gen bleibt. Der durch den Schuh 47 auf die  Form 1 ausgeübte Druck     hält    auch die Form  in ihrer Klemmstellung gegen die Wirkung  der Feder 33.

   Gleichzeitig spreizt der Hebel  11 die Formteile la und     1b        auseinander,    so  dass beide Formteile den Ärmel stramm hal  ten. Irgendwelcher     Stoffüberschuss    wird  durch die nachgiebigen Federdrähte 40 ge  strafft.  



  Wenn eine Form in     Pressstellung    ist, be  reitet der Arbeiter den andern Ärmel auf der  andern Form in genau der gleichen Weise  vor, wie soeben bezüglich Form 1 beschrie  ben. Da die Formteile erhitzt sind, werden die  Ärmel jetzt geplättet, Die Hitzeeinwirkung  kann von Hand eingeschaltet werden, wenn  beide Formen sich in     Pressstellung    befinden.      Sie kann eingeschaltet bleiben während der  ganzen Arbeitszeit oder auch am Ende jeder  Pressung abgestellt werden. Wenn gewünscht,  kann die Hitzeeinwirkung     selbsttätig    mit  Hilfe eines Thermostaten eingeschaltet wer  den, sobald die Temperatur der Formen unter  einen vorbestimmten Grad sinkt.  



  Wenn die Ärmel fertig geplättet sind,  wird das Fusspedal 94 betätigt, so     dass    das  Ventil 92 schliesst und das Ventil 93 öffnet.  Infolgedessen wird die Druekluftzuführung  abgeschnitten und die Luft aus den Zylin  dern 49, 61 und 13 herausgelassen. Dabei  ziehen die zugehörigen Federn die     entspre-          ehenden    Schuhe oder Kolben zurück, worauf  die Federn 33,<B>33e</B> die Formen in ihre Auf  nahmestellungen zurückkippen. Der Arbeiter  lässt dann das Fusspedal 94 los und entfernt  die Ärmel von den Formen, die jetzt mit  einem neuen Ärmelpaar beschickt werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Plätten von Ärmeln von Kleidungsstücken mit einer Manschette und einem Schlitz auf einer Ärmelform, gekenn zeichnet durch Aufbringen des zu behandeln den Ärmels auf die Ärmelform mit dem Schulterteil am untern und der Manschette am obern Ende der Farm, Zusammenhalten der Manschette während des Hinunterziehens des Schulterteils, um den Ärmel straff zu hal ten, Pressen des Schlitzteils von aussen gegen die Form, um ihn mit dieser in enger Be rührung zu halten, und gleichzeitiges Pressen des Ärmels von innen, um ihn vollständig straff zu halten, und Anwendung von Hitze vom Innern der Ärmelform her bei Aufrecht erhaltung der Pressung auf den Schlitzteil von aussen während des ganzen Zeitablaufes, während welchem der Ärmel von innen her unter Druck gesetzt wird. II.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I mit einer spreizbaren und heizbaren Ärmelform, da durch gekennzeichnet, dass die Ärmelform wahlweise aus einer ersten, die Aufnahme und Abnahmestellung bildenden Stellung in eine zweite, die Pressstellung bildende Stel- lung und umgekehrt kippbar ist, wobei eine durch ein Drnekmedium zu betätigende Klemmvorrichtung in der Nähe des Oberteils der Form angeordnet.
    ist, die in einer zur Längsachse der Form zum mindesten an nähernd senkrechten Richtung beweglich ist, zwecks Festklemmung des Schlitzteils eines auf die Form aufgebrachten Ärmels zwischen Form und Klemmvorrichtung, wenn die Form die zweite Stellung einnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Anwendung eines Halte druckes von der Aussenseite her auf den Schulterteil des Ärmels bei gleichzeitiger An wendung eines Druckes von aussen her auf den Schlitzteil des Ärmels. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem eine aus zwei zusammengehörigen Teilen bestehende Ärmelform Anwendung findet, deren Teile auseinandergespreizt wer den können, gekennzeichnet durch Ausübung eines Druckes auf den Ärmel von innen her durch Spreizen der Formteile und Einblasen heisser Luft in .den zwischen den Formteilen bestehenden Zwischenraum, wobei die heisse Luft durch diejenigen Ärmelteile gedrückt wird, die nicht mit den Formteilen in Be rührung sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine beim untern Ende der Ärmelform angeordnete, durch Druck medium zu betätigende Klemmvorrichtung für den Schulterteil des Ärmels, die so betä tigt werden kann, dass sie zugleich mit der Ausübung des Klemmdruckes der Schlitz klemmvorrichtung in Wirkung tritt, um die Schulterfläche des Ärmels zwischen ihr und der Ärmelform festzuklemmen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitz klemmvorrichtung eine Durehlassöffnung auf weist, die einen Mediumausta:usch zwischen dem Innern einer durch das Medium zu betä tigenden Zylinderkolbenanordnung für die Betätigung der Schlitzklemmv orriehtung und deren Aussenseite ermöglicht. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, mit einer aus zwei Formteilen bestehenden Ärmelform, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Formteil nur in einer Ebene aus der Ärmelaufnahme- und -abnahmestellung in die Ä rmelpressstellung und umgekehrt kippbar ist, während der zweite Formteil in einer ersten Ebene aus der Ärmelaufnahme- bzw. -abnahmestellung in die Ärmelpressstellung rund umgekehrt kippbar ist und ebenso in einer zur ersten wenigstens angenähert senk rechten Ebene, wobei durch Druckmedium beaufschlagte Betätigungsmittel vorgesehen sind, um den zweiten Formteil wahlweise in der zweiten Ebene zu kippen, um ihn vom ersten Formteil abzuspreizen. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Form teil bei der in Pressstellung gekippten Form den Klemmvorrichtungen näher liegt als der zweite Formteil. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch Federn, welche dazu be stimmt sind, die Ärmelform in ihre Auf nahme- lund Abnahmestellung zurückzufüh ren. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch Federdrähte (40, 40e) an den beiden Formteilen, die mit mindestens einem der Formteile verbunden und zusam mendrückbar sind und die Tendenz haben, seitlich aus den Formteilen herauszuragen. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch bei Einnahme der Press- stellung der Form selbsttätig arbeitende Ven tile, die den Druckmediumsaustausch zwi schen einer Druckquelle und den durch das Druckmedium zu betätigenden Klemmvorrich tungen bewerkstelligen und den Druck- rmediumsaustausch unterbrechen, wenn die Form die Pressstellung verlässt. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeiehnet durch Rückholfedern, die mit den druekmittelbetätigten Klemmvorrichtun gen verbunden sind und diese ständig von der Ärmelform abziehen. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schlitz- klemmvorrichtung ein Klemmschuh vorge sehen ist, an dessen unterem Ende eine erste Feder befestigt ist, welche den Schuh stän dig von der Form hinweg zieht., und eine zweite Feder mit dem obern Ende des Schuhes verbunden ist, die ihn gleichfalls ständig von der Form abzieht, wobei einer der Federn eine Einstellvorrichtung zugeord net ist, welche die Zugrichtung dieser Feder zu ändern gestattet. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, da.ss die durch Druckmittel zu betätigende Schlitzklemm- vorrichtung so angeordnet ist, da,ss sie bei Druckeinwirkung die Ärmelform gegen die durch die genannten Federn ausgeübten Kräfte in Pressstellung hält. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch Dämpfungsmittel, die mit den genannten Federn zusammenarbeiten, um deren Rückholwirkung zu dämpfen, wenn sie die Ärmelform in ihre Aufnahme- und Abnahmestellung zurückführen. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch von Hand wahlweise zu betätigende Schaltvorrichtungen zum Ab stellen des Druckes von den durch Druck medium zu betätigenden Klemmvorrichtun gen, um dadurch die Ärmelform in ihre Aufnahme- und Abnahmestellung zurückzu führen. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch ein Gebläse zum Ein blasen heisser Luft in den Zwischenraum zwi schen den Formteilen, wenn letztere gespreizt sind. 16.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 15, gekennzeichnet durch am obern Ende jede Formteils vorgesehene federnd nachgiebige Lamellen, die so angeordnet sind, da.ss sie den zwischen den Formteilen in ihrer Spreizstel- lung befindlichen Zwischenraum überbrücken und dadurch den Auslass von in den Zwi schenraum zwischen den Formteilen eingebla sener heisser Luft durch das obere Formende verhindern.
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