CH323325A - Verfahren zur Herstellung von Spachtel- bzw.Ausfüllmassen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spachtel- bzw.Ausfüllmassen.

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CH323325A
CH323325A CH323325DA CH323325A CH 323325 A CH323325 A CH 323325A CH 323325D A CH323325D A CH 323325DA CH 323325 A CH323325 A CH 323325A
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filling
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Weber Helmuth
Wirth Hugo
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Weber & Wirth
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/34Filling pastes

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Spachtel. bzw.     Ausfüllmassen       Die Erfindung bezieht. sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von Spachtel- bzw.       Ausfüllmassen    für Materialien wie Metall,  Holz, Beton, Kunststoff und dergleichen.  



  Bisher werden zu diesem Zweck beispiels  weise bei ausgebeulten Kotflügeln an Kraft  fahrzeugen ausser den sogenannten Spachtel  massen Metalle, wie Zinn oder Blei bzw. Legie  rungen aus Weichmetall verwendet. Damit  sind jedoch mancherlei Nachteile verbunden:  die Verwendung von Metallen oder ihren Le  gierungen setzt deren Verflüssigung und eine  besondere Behandlung des Untergrundes des  auszufüllenden Hohlraumes voraus, abgesehen  davon, dass diese Füllmassen auf Grund ihres  hohen spezifischen Gewichtes in statischer  Hinsicht     ungünstige    Folgeerscheinungen her  vorrufen.

   Nicht weniger umständlich und  kostspielig ist der Arbeitsweg bei Verwendung  der üblichen     Spachtelmassen,    da diese, um  keine     Rissbildung    aufkommen zu lassen, nur  in dünnen Schichten bis zu 1 mm je Arbeits  gang aufgetragen werden können.  



  Es sind auch schon     Spachtelmassen    vor  geschlagen worden, die zur Oberflächenver  edlung bei Fugen und Einbuchtungen bei  Gegenständen aus Blech eingesetzt werden  können und die eine Grundlage von unge  sättigten Polyesterharzen aufweisen. Dabei  finden Füllmittel wie Metallpulver und als       Polymerisationskatalysatoren    Peroxyde in Ver  bindung mit Weichmachern Verwendung.

      Diese     Spachtelmassen    haben aber den erheb  lichen Nachteil, dass eine     Endpolymerisation     nur durch längeres Zuführen von Wärme bis  zur endgültigen     Erhärtung    erreicht werden  kann. -   Ferner sind schon     Ausfüllmassen    vorge  schlagen worden, die aus     lösungsmittelfreien     Mischungen bestehen und     thixotrope    Eigen  schaften aufweisen. Meist handelt es sich dabei  um sogenannte     lösungsmittelfreie    Anstrich  mittel, bestehend aus einem Polyester, einem       polymerisierbaren    Lösungsmittel. in Verbin  dung mit Füllstoffen und Peroxyden.

   Auch  bei diesen Massen kann eine     Endpolymerisa-          tion    bis zur Erhärtung nur durch Zuführung  von äusserer Wärme erreicht werden.  



  Diese     Ausfüllmassen    sollen nun zum Aus  füllen von Unebenheiten,     Lunkerstellen    usw.  in der Maschinenindustrie, zum Verleimen  und zum Ausfüllen von Astlöchern in der  Holzindustrie und zur Oberflächengestaltung  in den verschiedensten Industriezweigen die  nen.

   Alle bisher bekannten     Ausfüllmassen     hatten nun den schwerwiegenden Nachteil., dass  es in den verschiedensten Industrien nicht  möglich war, die benötigten geringen Mengen       (1.-4%)        eines        organisch-peroxydischen        Kata-          lysators,    die zur     Endpol5nnerisation    eines un  gesättigten Polyesters gebraucht werden, in  der industriellen Fertigung abzumessen oder  abzuwiegen. Dadurch trat bei. Unterdosierung  des Katalysators keine einwandfreie Polyme-           risation    auf, und bei Überdosierung konnten  thermische Spannungsrisse auftreten.  



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu  überwinden. Sie betrifft ein Verfahren zur  Herstellung einer Spachtel- bzw.     Ausfüllmasse     für Materialien, wie Metall, Holz, Beton,  Kunststoff und dergleichen, das dadurch ge  kennzeichnet ist, dass zunächst eine pulver  förmige Mischung aus mineralischen Füll  und Farbstoffen, pulverförmigen     Polyvinyl-          harzen,    organischen     peroxydischen    Katalysa  toren und     Weichmachungsmitteln    hergestellt  und unmittelbar vor dem Gebrauch mit einer  flüssigen Lösung eines ungesättigten Poly  esterharzes in     Styrol        angeteigt    wird.  



  Die so erhaltene Masse kann in einem ein  zigen Arbeitsgang in den auszufüllenden       1l        ohlraum    eingebracht werden. Nach dem Er  starren der Füllmasse ist die erhaltene Fläche  ohne weiteres schleifbar und kann sodann in  üblicher Weise mit     Anstrichmitteln        überstri-          ehen    werden. Die neue Füllmasse haftet so       fest    auf dem Untergrund, dass sie nur mit  Gewalt gelöst werden kann, und ruft infolge  ihres geringen spezifischen Gewichts keine  nachteiligen statischen Veränderungen hervor.  



  Man kann auch von einem nur zum Teil  polymerisierten Kunstharz ausgehen, das sich  zur Endhärtung     auspolymerisieren    lässt.         Beispiele       1. 96-99 Teile eines Gemisches aus  20 Teilen     Bariumsulfat     40 Teilen     lvl        agnesilimsilikat     40 Teilen     krist.    Eisenoxyd     lind     20 Teilen     Titandioxyd       werden mit 10-15 Teilen     Polyvinylacetatharz     in Pulverform,     1--4    Teilen     Benzoylperoxyd          lind    10-15 Teilen     Trikresylphosphat    versetzt.

    Vor dem Gebrauch wird die     Mischling    mit  so viel. einer flüssigen Lösung von 1 Teil un  gesättigtem     Maleinsäure-Polyester    in 1 Teil       monomerem        Styrol        angeteigt,    dass eine streich  bare Masse entsteht.  



  Diese     Zweikomponentenform    muss auf  jeden Fall beibehalten werden, und zwar in  der Weise, dass erst unmittelbar vor der    eigentlichen Arbeit des     Ausfüllens    der     Ilohl-          räume    eine entsprechende Menge dieser bei  den Komponenten miteinander vermischt und  anschliessend eingebracht wird. Die     Erhärtung     durch weitere     Poly        merisation    dieses Gemisches  erfolgt bei Normaltemperatur in 1.0-30 Mi  nuten oder durch entsprechende Erwärmung  in erheblich kürzerer Zeit.

      2. 80-85 Teile eines Gemisches aus  20 Teilen     Bariumsulfat     40 Teilen     Magnesiumsilikat     40 Teilen     krist.    Eisenoxyd und  20 Teilen     Titandioxyd     werden mit 10-15 Teilen     Poly        acry        lharz    in  Pulverform,     1-4    Teilen     Cyclbhexanonperoxy    d  und 10-1.5 Teilen.     Diphenylkresylphosphat          versetzt.    Vor dem Gebrauch wird die     Mi-          sehung    mit so viel einer flüssigen     Lösung     von 1 Teil ungesättigtem.

       Maleinsäure-Poh#-          ester        und.    10 Teilen     Trikresylphosphat    in  10 Teilen     monomerem        Styrol        angeteigt,        da.ss     eine streichbare Masse entsteht.  



  3. 96-99 Teile eines Gemisches aus  20 Teilen     Barii.msulfat     40 Teilen     Magnesiumsilikat    und  40 Teilen Eisenpulver  werden mit     7.0-15    Teilen     Polyvinylacetatharz     in Pulverform,     1-4    Teilen     Methvjäthylketon-          hydroperoxyd    und 10-15 Teilen     Trikresyl-          phosphat    versetzt.

   Vor dem Gebrauch wird  die Mischung mit so viel einer flüssigen  Lösung von 1 Teil ungesättigtem     Maleinsäure-          Polyester    und 10 Teilen     Diphenylkresyl-          phosphat    in 10 Teilen     monomerem        Styrol        an-          geteigt,    dass eine streichbare Masse entsteht.

    4. 80-85 Teile eines Gemisches aus  20 Teilen     Bariumsulfat     40 Teilen     Magnesiumsilikat    und  40 Teilen Aluminiumpulver  werden mit 10-15 Teilen     Polyacrylharz    in  Pulverform,     1-4    Teilen     Benzoylperoxyd    und  10--15 Teilen     Diphenylkresylphosphat    versetzt.

    Vor dem Gebrauch wird die Mischung mit  so viel einer flüssigen Lösung von 1 Teil un  gesättigtem     Maleinsäur        e-Polyester    und 10 T ei-           len        Trikresylphosphat    in 10 Teilen mono  merem     Styrol        angeteigt,    dass eine streichbare  Masse entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Spachtel- bzw. Ausfüllmasse für Materialien, wie Metall, Holz, Beton, Kunststoff und dergleichen, da durch gekennzeichnet, dass zunächst eine pul verförmige Mischung aus mineralischen Füll und Farbstoffen, pulverförmigen Polyvinyl- harzen, organischen peroxydischen Katalysa toren und Weichmachungsmitteln hergestellt und unmittelbar vor dem Gebrauch mit einer flüssigen Lösung eines ungesättigten Poly esterharzes in Styrol angeteigt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Masse ausser dem Metalle einverleibt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man der Lösung des ungesättigten Polyesterharzes in Styrol Weichmachungsmittel zusetzt.
CH323325D 1956-12-26 1956-12-26 Verfahren zur Herstellung von Spachtel- bzw.Ausfüllmassen. CH323325A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143288B (de) * 1961-02-06 1963-02-07 Esterol A G Verfahren zur Herstellung von streich- und giessfaehigen Belagstoffen, insbesondere Fussbodenbelagstoffen, sowie von Ausfuellmassen durch Mischpoly-merisation von ungesaettigten Polyestern mit einem oder mehreren polymerisations-faehigen AEthylenderivaten
FR2113460A5 (de) * 1970-11-02 1972-06-23 Koninkl Ind

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143288B (de) * 1961-02-06 1963-02-07 Esterol A G Verfahren zur Herstellung von streich- und giessfaehigen Belagstoffen, insbesondere Fussbodenbelagstoffen, sowie von Ausfuellmassen durch Mischpoly-merisation von ungesaettigten Polyestern mit einem oder mehreren polymerisations-faehigen AEthylenderivaten
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