CH323370A - Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten eines Grammophonantriebes. - Google Patents
Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten eines Grammophonantriebes.Info
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- G—PHYSICS
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B19/00—Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
- G11B19/02—Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
- G11B19/14—Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing by sensing movement or position of head, e.g. means moving in correspondence with head movements
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Description
Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten eines Grammophonantriebes Bei Grammophonen sind für das Ein- und Ausschalten des Antriebes Vorrichtungen be kannt, die einen vom Tonarin gesteuerten Än- sehlaghebel aufweisen, der vom Tonarin beim Spiel einer Platte bei jeder Umdrehung des Plattentellers um Rillenabstand vorgesehoben wird und der mit einem mit der Plattenteller- welle umlaufenden Steuernoeken so zusam menarbeitet,
dass er bei jeder Umdrehung der Tellerwelle beim Spiel der Platte durch die sen Noeken wieder um den gleichen. Betrag zurilekgedrückt wird, bis er beim Eintritt der Schallnadel in die Auslaufrille um eine grössere Strecke, als sie dem üblichen Ton- rillenabstand entspricht, vom Tonarin vorae- sehoben und so weit in die Bahn des Nockens gebracht wird,
dass er dann vom Noeken er- fasst und über eine bestimmte Strecke von diesem mit-enommen wird und dabei über einen Schalthebel den Antriebsmotor aus schaltet, Bei derartigen bekannten Grammophonen, bei denen eine Zwischenseheibe den Platten- leller am Rand antreibt, besteht der Nach teil, dass die Zwischenscheibe nach dem Aus schalten des Antriebsmotors mitdem Platten teller und der Antriebswelle in Berührung bleibt.
Dies hat zur Folge, dass besonders bei längerem Stillstand die Scheibe, deren Rand im allgemeinen aus Gummi besteht, durch den dauernden Druck von Antriebswelle und Plattenteller an dein Berührungspunkt blei bende Eindrücke erhält.
Der Zweck der Erfindung ist, dieseri Nachteil zu beheben durch Schaffung einer Schaltvorrichtung, welche nach Abspielen einer Platte nicht nur den Antriebsmotor ausschaltet, sondern zusätzlich auch noch die Antriebsseheibe vom Plattenteller und der Antriebswelle löst.
Dieser Zweck wird bei der Schaltvorrich- tun- gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der Anschlaghebel mittels eines lose gegen ihn anliegenden, nachgiebig mit dem Tonarm verbundenen fingerförmigen Organs betätigt wird und mit seinem einen Ende ge lenkig mitden einen Enden zweier Hebel ver bunden ist, deren einer mit seinem andern E, n#de auf die Antriebsseheibe des Platten tellers einwirkt,
um diese bei der Mitnabme des Anschlaghebels #dureh den Steuernocken von dem Plattenteller und der Antri-ebswelle abzuheben, während der zweite Hebel den Schalthebel für den Antriebsmotor betätigt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispiels weisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> eine Ansicht der unter der Ebene des Plattentellers angeordneten Schaltvorrich tung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Die dargestellte Sehaltvorriehtung weist einen Schalthebel<B>1</B> auf, der mit einem Stift 4 versehen ist, mit welchem der Hebel in einem, Schlitz<B>5</B> in der Montageplatte ge führt ist. Mit dem Hebel<B>1</B> ist ein weiterer Schalthebel 2 gelenkig verbunden, der eben falls mittels eines Stiftes<B>6</B> in einem Schlitz <B>7</B> geführt ist, wobei der Stift<B>6</B> gleiehzeiti--- die Verbindung mit dem Schaltelement<B>8</B> des Schalters bildet.
Mit dem Anse.Illa,-hebel <B>3,</B> der mit dem einen Ende der Hebel<B>1</B> und 2 verbunden und mit dem Ansehlagstift <B>16</B> ver sehen ist, wirkt ein Finger<B>10</B> zusammen, der mittels einer Feder 12 mit Reibung gelenki-g# mit dem auf der Tonarmwelle <B>13</B> fest mon tierten Arm<B>9</B> verbunden ist.
Die Wirkung der Vorrichtung ist wie folgt: Beim Abspielen einer Schallplatte dreht sieh der Tonarm einwärts um die Welle<B>13,</B> den Finger<B>10</B> mitnehmend. Wenn die Seha Ilnadel in die Nähe der Plattentellerwelle gelangt ist, kommt das freie Ende<B>1.5</B> des fingerförmiggen Organs<B>10</B> in Berührung mit einem Anschlag<B>16</B> auf dem Anschlaghebel (gestriehelte Position).
Der Ansehlaghebel wird nun bei jeder nachfolgenden Umdrehung des Plattentellers <B>C</B> um Rillenbreite nach der Plattentellerwelle zu bewegt, wobei während jeder Umdrehung des Tellers ein an der Tellerwelle angebraeli- ter Steuernocken<B>18</B> auf eine am Anschlag hebel angebrachte Rolle<B>17</B> zur Wirkung kommt.
Solange die Platte nicht völlig abge spielt ist, wird der Anschlaghebel von dem Noeken <B>18</B> jedesmal um Rillenbreite zurück gedrängt und über den Anschlaghebel aueli das fingerförmige Organ<B>10.</B>
Sobald die Sehallnadel jedoch in die Aus laufrille gelangt, wird die Nadel und in der Folge das Ende<B>15</B> des fingerförmigen Organs<B>10</B> um eine grössere Strecke, als sie <B>kn</B> dcm üblichen Tonrillenabstand entspricht, verschoben.
Der Anschlaghebel wird nun nicht mehr zurüekgedrän-,t, sondern vom Noeken <B>18</B> (Position mit vollen Linien), seit- lieh an der Rolle<B>17</B> erfasst und in der Rieh- tung der Plattentellerbewegung mitgenom- irien. Während dieser Bewegung wird der Schalthebel<B>1</B> in die gestrichelte Lage ge- braelit, wobei dessen freies Ende über eine Rolle 20 die Triebseheibe 21,
welche beim Be trieb mit dem Innenrand des Plattentellers zusammenwirkt und die Bewegung von der angetriebenen Welle<B>23</B> auf den Plattenteller überträgt, entgegen der Wirkung der Feder ?2 von dem Plattenteller und der Antriebs welle<B>23</B> freimacht.
Gleichzeitig wird der Schalthebel 2 nach links gezogen, wodurch das Schaftelement<B>8</B> umgelegt und der Motor ausgeschaltet wird.
Bei seiner Verschiebung gelangt der An- sehlaghebel <B>3</B> in den Bereich eines an der 21ontageplatte befestigten Anschlagstiftes 24., der ihn in die striehpunktierte Lage führt, in welcher Lage die Rolle<B>17</B> nicht mehr in die Bahn des Noekens <B>18</B> reicht, und in dieser Lage bleibt die Vorrichtung stillstehen.
<B>C</B> Beim Zurüekdrehen des Tonarmes stösst das fingerförmige Organ<B>10</B> gegen einen nicht dargestellten Anschlag um hierdurch die C, richtige Lage dieses Teils in bezug auf den Teil<B>11</B> wieder einzustellen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten eines Grammaphonantriebes, mit einem vom Tonarm gesteuerten Ansehlaghebel, der vom Tonarin beim Spiel einer Platte bei jeder Umdrehung des Plattentellers um Rillen- abstand vorgesehoben wird und der mit einem mit der Plattentellerwelle umlaufenden Steuernoeken so zusammenarbeitet,dass er bei jeder Umdrehung der Tellerwelle beim Spiel der Platte durch diesen Noeken wieder um den gleichen Betrag zurüekgedrüekt wird, bis er beim Eintritt der Schallnadel in die Aus laufrille uni eine -rössere Strecke, als sie dem üblichen Tonrillenabstand entspricht, vom Tonarm vorgeschoben und so weit in die Balni des Nockens -ebraeht wird dass er dann voiii Nocken erfasst und über eine bestimmte Strecke von diesem mito-enommen wird und.dabei über einen Schalthebel den Antriebs- motor aussehaltet, dadurch gekennzeichnet, (lass der Ansehlaghebel <B>(3)</B> mittels eines lose gegen ihn anliegenden, nachgiebig mit dem Tonarm verbundenen fingerförmigen Organs <B>k5</B> <B>(10)</B> betätigt wird und mit seinem einen Ende gelenkig mit den einen Enden zweier Hebel<B>(1,</B> 2) verbunden ist, von welchen der eine<B>(1)</B> mit seinem andern Ende<B>(19)</B> auf die Antriebsseheibe (21) des Plattentellers einwirkt, um diese bei der Mitnahme des Ansehlaghebels <B>(3)</B> durch den Steuernoeken <B>(18)</B> vondem Plattenteller und der Antriebs welle abzuheben, während der andere Hebel (12) den Schalthebel für den Antriebsmotor betätigt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Sehaltvorriehtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das fingerför- mige Organ<B>(10)</B> Unter Reibung gelenkig mit einem auf der To-narmwelle festmontierten Teil<B>(9)</B> verbunden ist.2. Sehaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf den Sehalter einwirkende Schalthebel (2) am freien Ende mit einem Anschlag<B>(25)</B> ver sehen ist, gegen welchen das fingerförmige Organ<B>(10)</B> stossen kann, uni den Antrieb wieder einzuschalten.<B>3.</B> Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der An- triebsseheibe zusammenwirkende Schalthebel <B>(1)</B> mit seinem freien Ende gegen ein mit der Antriebsseheibe verbundenes Organ (20) anliegt, über welches Organ beim Ausschalten die Antriebsseheibe von dem Plattenteller und der Antriebswelle weg bewegt wird. e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL323370X | 1953-08-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH323370A true CH323370A (de) | 1957-07-31 |
Family
ID=19784081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH323370D CH323370A (de) | 1953-08-03 | 1954-05-17 | Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten eines Grammophonantriebes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH323370A (de) |
-
1954
- 1954-05-17 CH CH323370D patent/CH323370A/de unknown
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