CH323398A - Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Holzspanplatten und nach dem Verfahren hergestellte Holzspanplatte. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Holzspanplatten und nach dem Verfahren hergestellte Holzspanplatte.Info
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
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Description
<B>Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Holzspanplatten und nach dem</B> Ver ei. <B>hergestellte Holzspanplatte</B> Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Holzspan platten. Durch das erfindungsgemässe Verfah ren ist die Möglichkeit geschaffen, formbestän dige Holzspanplatten mit geschlossener Ober fläche herzustellen, wie sie beispielsweise für die Verwendung im Möbelbau geeignet. sind. Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sieh dadurch aus, dass längliche, längsgefa serte Holzspäne gleicher Dicke nach Längen- bereiclien sortiert werden, wobei für eine Mit- telsehieht Holzspäne mindestens zweier ver- seliiedener Längenbereiche unter Zugabe von Bindemitteln gemischt werden und hernach kürzere, für die Aussensehiehten bestimmte Späne mit Bindemittel gemischt werden und hiernach die Späne der verschiedenen Län genbereiche in der den Plattenschichten ent sprechenden Reihenfolge auf eine plane Un terlage aufgebracht und dann durch Erhär tung des Bindemittels unter Druck verleimt werden. Im folgenden werden beispielsweise Aus führungsformen des der Erfindung entspre chenden Verfahrens beschrieben. Die für diesen Zweck mittels in der Holz bearbeitung seit je bekannten Methoden des Schneidens und Hobelns auf entsprechenden Maschinen erzeugten, gleich dicken, unter C,5 mm Dicke liegenden, längsgefaserten, un- tersehiedlich breiten Späne werden der Länge nach sortiert, wobei für die Herstellung einer Platte verschiedene Spangrässen zur Verwen dung kommen. Für die Mittelschicht, die bei den fertigen dickeren Platten eine grössere Dicke aufweist als die Aussenschichten, wer den die längsten Späne aussortiert, nämlich zu einem Drittel Holzspäne mit einer Länge von 30 bis 100 mm, und zu den restlichen zwei Dritteln Späne, die Längen von 10 bis 30 mm aufweisen. Die Holzspäne für die Aussenschichten sind hingegen nur 3 bis 10 mm lang. Die etwa 10 bis 100 mm langen, dünnen Holzspäne besitzen die gute Längsfestigkeit des Holzes und können mittels Zerspanungs- masehinen aus stückigen Hölzern verschieden ster Art in den jeweils für den Aufbau der Platten nötigen Längen erzeugt und aussor tiert werden. Die beiden Spänelängen der Mittelschicht weiden darauf im angegebenen Gewichtsver hältnis in eine Mischtrommel eingebracht und unter Zuführung von Bindemittel in flüssiger Form gemischt. In ähnlicher Weise werden die Späne der beiden Aussensehiehten mit Bindemittel be netzt. Hierauf werden die Schichten einzeln auf eine plane Unterlage aufgebracht, wobei selbstverständlich auf eine gleichmässige Ver teilung des Späne/Leimgemisches über die ganze Fläche der Unterlage geachtet werden muss. In der Folge werden die Schichten ge- meinsam und unter gleichzeitiger Erhärtung des Bindemittels unter Druck verleimt. Jede Spänesehicht kann vor dem Aufbrin gen der nächstfolgenden Spänesehieht vorge- presstwerden, wobei erst nach dem Einbrin gen der letzten Späneschicht die Fertigpres sung der Holzspanplatte erfolgt. Eine Erhöhung der Plattenfestigkeit kann dadurch erzielt werden, dass die Holzspäne der Mittelschicht von einer bestimmten Höhe frei fallend auf die für die, Bildung der un tern Aussenschicht der Holzspanplatte bereits auf der Unterlage liegenden Holzspäne auf gebracht werden. Es hat sieh nämlich her ausgestellt, dass auf diese Weise ein Netzwerk gebildet. wird, bei dem die längeren Holzspäne vornehmlich parallel zur Plattenebene liegen, während diel kürzeren, 10 bis 30 mm langen Späne die längeren Späne in allen R.ichtun- gen durchkreuzen. U m die Holzspanplatte mit dichter Ober fläche zu versehen, wird auf die vorgepresste oberste Schicht eine mit Bindemittel ver- mengte Masse aus Schleifstaub oder feinen, die Dicke der die Aussensehieht bildenden Holzspäne nicht. überschreitenden Holzspä nen so aufgebracht., dass diel zwischen den Kreuzungen der Holzspäne der Oberschichi gebildeten Hohlräume durch diese Masse aus gefüllt werden, worauf die Platte fertig gepresst und das Bindemittel erhärtet wird. Die gleiche geschlossene Holzspanplatten- obersehieht kann auch dadurch erreicht. wer den, dass nach dem Schleifen einer oder bei der Oberschichten der fertigen Platte die :Tasse aus Sehleifstaurb oder feinen Spänen und Bindemittel aufgebracht wird, wobei es wichtig ist, dass die Korngrösse dieses Mate rials kleiner ist als die Hohlräume der Späne der Oberschicht. Nach der Verteilung dieser Späne- und Bindemittelmasse in die Vertie fungen der Oberfläche wird die Holzspan platte nochmals unter Erhärtung des Binde mittels gepresst. Es lassen sich auf diese Weise äusserst glatte Oberflächen erzielen. In beiden Fällen ist die Oberfläche so geschlossen, dass sie lackier- oder furnierfähig ist, so dass beispielsweise ohne Blindfurnier unter 1 mm dicke Edelfurniere aufgebracht, geschliffen und ihrerseits auf Hochglanz ge bracht worden können.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zur Herstellung mehrschich tiger Holzspanplatten, dadurch gekennzeich net, dass längliche, längsgefaserte Holzspäne gleicher Dicke nach Längenbereichen sortiert werden, wobei für eine Mittelschicht Holz späne mindestens zweier verschiedener Län genbereiche unter Zugabe von Bindemitteln gemischt werden und hernach kürzere, für die Aussenschichten bestimmte Späne mit Bindemittel gemischt werden und hiernach die Späne der verschiedenen Längenbereiche in der den Plattenschichten entsprechenden Reihenfolge auf eine plane Unterlage aufge bracht und dann durch Erhärtung des Binde mittels unter Druck verleimt werden.II. Holzspanplatte, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelschicht minde stens zu einem Drittel aus miteinander v er floehtenen, 30 bis höchstens 100 mm langen und bis zu zwei Drittel aus diese Verflech tung durchkreuzenden, 10 bis 30 mm langen, unter 0,5 mm dicken, gleich dicken Holzspä nen gebildet ist und die beiden Aussenschich ten ans ebenso dicken Holzspänen von 3 bis 3.0 mm Länge gebildet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Begünstigung der Verflechtung und Durchkreuzung der Holzspäne die für die Bildung der Mittel schicht bestimmten Holzspäne frei fallend auf die für die Bildung der einen Aussenschicht der Holzspanplatte bereits auf der Unterlage liegenden Holzspäne aufgebracht. werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Holzspanschicht nach dem Aufbrin gen auf die Unterlage vorgepresst wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Vorpressen der zur Bildung der obersten Plattenschicht aufgebrachten Ilolzspäne mit Bindemittel gemischtes, pul- @-erförmig zerkleinertes, die Dicke der schicht bildenden Holzspäne nicht überschreitendes Holzmaterial aufgebracht und gepresst wird, zum Zwecke der Ausfüllung der zwischen den gepressten Spänen gebildeten Lücken. 4.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schleifen der fertigen Holz spanplatte mindestens auf eine der beiden Oberflächen pulverförmig zerkleinertes, mit Bindemittel gemischtes Holzmaterial aufge- bracht und gepresst wird, zum Zwecke, die zwischen den Aussenschichtspänen befind lichen Lücken auszufüllen. 5. Holzspanplatte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aussenschichten eine geringere Dicke aufwei sen als die Mittelschicht. 6.Holzspanplatte nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Holzspänen der Aussenschicht befindliche, von der Oberfläche zugängliche Lücken durch mit Bindemittel versehenes, pulverförmig zerklei nertes Holzmaterial ausgefüllt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH323398T | 1954-09-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH323398A true CH323398A (de) | 1957-07-31 |
Family
ID=4499148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH323398D CH323398A (de) | 1954-09-10 | 1954-09-10 | Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Holzspanplatten und nach dem Verfahren hergestellte Holzspanplatte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH323398A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1109867B (de) * | 1958-01-21 | 1961-06-29 | Schenck Gmbh Carl | Schuettverfahren fuer die Fabrikation von Platten oder anderen Koerpern aus Holzspaenen oder aehnlichem Gut und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| DE1198539B (de) * | 1958-04-23 | 1965-08-12 | Max Himmelheber Dipl Ing | Verfahren zur Herstellung von Spanplatten und Spanholzkoerpern |
-
1954
- 1954-09-10 CH CH323398D patent/CH323398A/de unknown
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1109867B (de) * | 1958-01-21 | 1961-06-29 | Schenck Gmbh Carl | Schuettverfahren fuer die Fabrikation von Platten oder anderen Koerpern aus Holzspaenen oder aehnlichem Gut und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| DE1198539B (de) * | 1958-04-23 | 1965-08-12 | Max Himmelheber Dipl Ing | Verfahren zur Herstellung von Spanplatten und Spanholzkoerpern |
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