CH323432A - Magnetkern - Google Patents

Magnetkern

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CH323432A
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Inventor
M Fox Arnold
L Horelick Arnold
Original Assignee
Mcgraw Electric Co
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)

Description


  <B>Magnetkern</B>    Die Erfindung bezieht sich auf den Auf  bau eines Magnetkernes     für    Vorrichtungen,  die nach dem Prinzip der elektrischen Induk  tion arbeiten, wie z. B. Transformatoren und  Drosseln, und hierbei besonders auf Magnet  kerne mit einem lamellierten Aufbau, bei wel  chen ein Stapel von dünnen Blechen oder  Lamellen aus magnetischem Material den Kern       bildet.     



  In den bekannten Ausführungen von Vor  richtungen, die nach dem Prinzip der elek  trischen Induktion arbeiten, wie z. B. Trans  formatoren, ist es üblich, eine Kernausführung  zu     verwenden,    die     aus    einem Stapel von dün  nen Blechen oder Lamellen aus magnetischem  Material aufgebaut ist, welche in. der einfach  sten Kernform aus rechteckigen     Stücken    be  stellen.

   Diese sind. so angeordnet, dass sie zwei       Schenkelteile    und zwei Jochteile bilden und  ein rechteckiges Fenster ergeben.     Gebräuch-          licherweise    sind die Lamellen von Blechen  aus     hochwertigem,    kaltgewalztem     Silikonstahl     abgeschnitten oder aus diesem gestanzt, um die       gewünschte    Güte einer hohen     Permeabilität     und     geringer    Eisenverluste bei den im Betrieb       @        orha.ndenen        Flussdichten    zu sichern.  



  Es ist bekannt, dass der Walzvorgang eine  Kornstruktur     ergibt,    die in der Walzrichtung  verläuft, und dass ferner der Weg des gering  sten magnetischen Widerstandes     (Reluktanz)     allgemein in der Richtung liegt, in welcher    die Bleche gewalzt wurden. Um eine möglichst  günstige magnetische Kernlinie zu erhalten,  ist es daher erwünscht, dass die aus derart   orientiertem  Stahl bestehenden Lamellen so  angeordnet sind, dass der Weg des     Flusses     der     Walzrichtung    - auch in den Ecken   entspricht.

   Bei gewöhnlichem,  nicht     orien-          t.iertem ,    das heisst nicht mit einer bevor  zugten magnetischen Richtung versehenen       Stahl    sind die einzelnen Lamellen     gebräuch-          licherweise    rechteckig, von     L-Form    oder von  einer     E-Form    und diese Lamellen sind gewöhn  lich mit rechteckig abgeschnittenen Stossfugen       aufeinandergestapelt    und gegenüber den  Fugen in den abwechselnden Schichten ver  setzt. Zum Beispiel kann jede äussere Ecke  durch das Ende eines Schenkelteils in einer  Schicht und das Ende eines     Jochteils    in einer  benachbart gelegenen Schicht gegeben sein.  



  Diese Bauart ist für Transformatoren  kerne geeignet, bei denen nicht  orientierter   Stahl verwendet wird und die     Permeabilität     und die Verluste bei einem     Flussverlauf    senk  recht zu der     Walzrichtung    sich nicht wesent  lich von denen parallel zur     Walzrichtung     unterscheiden. Eine solche Bauart ist aber  unbefriedigend für  orientierten  Stahl, der  eine wesentlich höhere     Permeabilität    und  wesentlich geringere Verluste dann     besitzt,     wenn die Kraftlinien des magnetischen Flusses  das Material in Walzrichtung passieren, als      wenn die magnetischen Kraftlinien durch das  Material in einer andern Richtung hindurch  gehen.  



  Es ist ersichtlich, dass Lamellen von  oder     E-Form    nicht von Tafeln eines orientier  ten Stahls so abgeschnitten werden können,  dass die günstigste magnetische Richtung in  allen Teilen der Lamellen parallel zum     Fluss-          weg    verläuft. Auch bei der gebräuchlichen  Form eines Kernes, der aus rechteckigen La  inellen besteht, die von einem orientierten  Stahl     abgeschnitten    und rechtwinklig zuein  ander gestapelt sind, muss der Fluss des  Kernes an den Enden der Lamellen quer  zu der bevorzugten     Kornorientierung    verlau  fen, wenn er von einem Schenkelteil in einen       Jochteil    übergeht.

   Wegen dieses querverlau  fenden Flusses an den Kernecken entstehen  dort relativ hohe Verluste. Eine Bauart für  Kerne aus orientiertem Stahl, die es dem     Fhtss          gestattet,    auch an den Ecken der Richtung  der leichtesten     Magnetisierung        ni    folgen, be  dingt, dass die     aneinanderstossenden    Kanten  der Lamellen in einer Diagonale geschnitten  sind, um eine gegehrte Fuge an jeder Ecke  zu schaffen.

   Versuche haben ergeben, dass die  Verluste in einem Kern, der derart gegehrte  Fugen besitzt, beträchtlich geringer sind als  bei einem Kern, der die üblichen, rechteckig       abgesehnittenen        Stoss-und        Überlappungäfugen          aufweist.    Eine solche Bauart, bei der die     Eck-          fugen    mit den Diagonalen     übereinstimmen,    die  Lurch die innern und äussern Spitzen der  Kernecken gehen, hat aber den Nachteil, dass  alle diese Fugen im wesentlichen sich decken,  so dass kein     Ineinandergreifen    der Lamellen  gegeben ist und daher sorgfältig zu fertigende  Klemmvorrichtungen notwendig sind.

   Hinzu  kommt, dass die Tatsache des Fehlens eines       Ineinandergreifens    der Lamellen die Gefahr  von Spalten an den Stossfugen mit sich bringt,  wodurch der magnetische Widerstand des  Kernes anwachsen     würde.     



  Es sind diagonal geschnittene oder ge  gehrte Fugen bekannt, bei denen die Verbin  dungen aller     aneinanderliegenden    Kanten an  den äussern Ecken eines Kernes entlang  geraden Linien verlaufen, die etwa einen Win-         kel    von     45     mit den Längskanten der Lamellen  bilden. Die Verbindungen sind in benach  barten Schichten versetzt, um einen über  lappungsbereich zu bilden, der von im wesent  lichen parallelen Ebenen begrenzt ist, welche  mit den     aneinanderliegenden    Kanten zusam  menfallen.

   Eine derart diagonal geschnittene  Fuge besitzt den Vorteil, dass deren Quer  schnitt gegenüber rechteckig geschnittenen  Fugen um annähernd 40     1/a    vergrössert wird,  und bei Kernen aus orientiertem Stahl stimmt  die Richtung der     Magnetisierung    mit der  bevorzugten Kornorientierung im wesentlichen  im     ganzen    Eckbereich überein.  



  Jedoch ist auch diese Bauart nicht voll be  friedigend, da der magnetische Fluss sich nicht  gleichförmig durch einen gegebenen Quer  schnitt des Kernes verteilt. Die mittlere Länge  des magnetischen     Flussweges    ist nahe des       Wicklungsfensters    kleiner als die eines     Weges,     der radial auswärts hiervon liegt. Somit wird  der Fluss in den Bereich des kürzeren Kern  umfanges hineingedrängt. Diese     Flusskonzen-          tration    liegt betont, an den Eckfugen vor, in  denen der Fluss zu benachbarten Lamellen  übergehen muss.

   Betrachtet man eine Schar  von Fugen, so weicht im äussersten Fall der  gesamte Fluss an den Fugen in die angren  zenden Lamellen aus und die     Flussdichte    in  diesen Lamellen wird verdoppelt. Dies ist eine       Bedingung,    die bei normalen     Flussdichten    von  13 bis 15     Kilogauss    pro     cm2    beinahe     unmöglich     ist. Diese Verlagerung des Flusses zu den  innern Eckfugen hin wird ferner     infolge    der  bei orientiertem Stahl gebräuchlichen hohen       Flussdichten    in ihrer Wirkung     verschlimmert.     



  Die Erhitzung durch Wirbelströme ist  annähernd dem Quadrat der maximalen       Flussdichte    proportional, und es ist ersichtlich,  dass die     Flusskonzentration    entlang des kürze  ren Umfanges des Kernes die Gefahr einer.  Erhitzung und der Bildung von heissen Stel  len an den innern Ecken erhöht.  



  Die ungleiche Verteilung des magnetischen  Flusses durch den Kernquerschnitt lässt auch  den Geräuschpegel des Kernes wachsen. Der  Durchgang des     Flusses    an den. Fugen zu der  angrenzenden     Lamellenlage    ruft mechanische      Kräfte hervor, die etwa proportional dem       Quadrat    der     Flussdichte    sind.

   Es ist. allgemein  bekannt, dass die Konzentration des Flusses  an     der    Kante von Stossspalten     ineinander-          \rreifender    Fugen ein bedeutender Faktor hin  sichtlich des     Hervorrufens    der     Lamellenvibra-          tion    ist, und     da.ss    hierdurch der     Cferäusehpegei     eines     magnetischen    Kernes erhöht wird.     E;;     ist einleuchtend, dass die Verdrängung des  Flusses in den Bereich des kürzeren     Um-          1'anges    des Kernes weiterhin den Geräusch  pegel anwachsen lässt.  



  Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen  lamellierten     lblagnetkern    zu schaffen, der an  den Ecken einen möglichst     geringen    magne  tischen     Widerstand    besitzt und der im wesent  lichen eine gleichförmige     Flussverteilung    über  jeden     Kernquerselinitt    aufweist.  



  Ferner soll der     lamellierte    Magnetkern der  Strömung des Flusses an den. Ecken des  Kernes einen möglichst geringen Widerstand  entgegensetzen und der Gefahr von heissen  Stellen an den Kernecken begegnen, die bis  jetzt durch das Hineindrängen des Flusses in  den Bereich des kürzesten Kernumfanges  hervorgerufen wurde.  



  Auch soll der lamellierte Magnetkern eine  verbesserte Ausführung seiner Ecken besitzen,  bei welcher der magnetische Widerstand der  Fugen sich in einem Umfang und in einer  Richtung derart ändert, dass sieh eine gleich  förmige     Flussverteilung    durch den Kernquer  schnitt ergibt.  



  Die verbesserte Bauart der Ecken des  lamellierten Kernes soll ferner die     Vibratio-          nen    der Lamellen beträchtlich verringern und  somit. den Geräuschpegel des Magnetkerne  erniedrigen.  



  Ferner soll durch die verbesserte Ausfüh  rung der Ecken eines lamellierten Magnet  kernes dafür gesorgt sein, dass zwischen den  Lamellen ein grösserer Zusammenhalt durch  Reibung und eine grössere     mechaniselie    Unter  stützung erreicht wird als in den üblichen  Kernen, die überlappte, gegehrte Eckfugen  besitzen.  



  In den üblichen,     ineinandergreifenden    bzw.       ineinandergeschaehtelten,    gegehrten Eckfugen,    bei denen die Flächen der Kanten, welche die  Fugen begrenzen, sich entlang geraden Linien  erstrecken, die im wesentlichen einen     Winkel     von 45  zu der Längskante der Lamellen  haben, und bei     denen    die die fugenbegrenzen  den Ebenen in benachbarten Schichten von  einander versetzt sind, werden     zwangläufig          dreieckige    Aussparungen an den innern Ecken  des Kernes gebildet.

   Die Abmessungen dieser  dreieckigen Aussparungen sind direkt der  Entfernung proportional, um welche die     Fu-          mon    in angrenzende Lagen gegeneinander ver  setzt sind. Wenn die Grösse des Transforma  tors wächst, muss der Betrag der Versetzung  proportional hierzu wachsen, um einen     gleich-          wertigen    Halt durch Reibung zwischen den  Lamellen und eine mechanische     Unterstützung     an den Kernecken zu gewährleisten. In Kon  sequenz hiervon wächst die Grösse der drei  eckigen Aussparungen bei den üblichen Ker  nen mit der Kerngrösse.  



  Ferner bezweckt die Erfindung, hierzu  eine verbesserte Ausführung einer Kernecke  mit     ineinandergreifenden    gegehrten Fugen  für einen lamellierten Kern zu schaffen,  welche einen grösseren mechanischen Zusam  menhalt zwischen den Lamellen als die be  kannten     Konstruktionen    aufweist und dar  über hinaus dreieckige Aussparungen an den  innern Ecken von geringster Grösse und von  konstanten Abmessungen ergibt, unabhängig  von der Grösse des Magnetkernes.  



  Demnach hat die Erfindung einen ge  schichteten Magnetkern mit rechtwinklig zu  einander stehenden Schenkeln und Jochen zum       Gegenstand,    bei dem in jeder Schenkel- und  Jochlamellen enthaltenen Schicht die     Joch-          lamelle    um ein Mass     r    breiter als die Schenkel  lamelle ist.

   Hierbei werden ungefähr diagonal  verlaufende, gerade Stossfugen gebildet; die  teils von der innern Ecke unter einem grösse  ren Winkel als 45  zu der Längsachse des  Schenkels, teils von einem von der innern  Ecke abgerückten Punkt unter einem grösse  ren Winkel als 45  zur Jochlängsachse verlau  fen und dabei die Ebene der     innern    Kante  der Schenkellamelle auf eine das Mass     7-    nicht       überschreitende    Strecke unterbrechen.      Weitere Merkmale und Vorteile von Aus  führungsbeispielen der Erfindung sind ans  der folgenden Beschreibung zusammen mit  den dazugehörigen Zeichnungen ersichtlich.  



       Fig.1    ist eine     auseinandergezogene,    perspek  tivische Ansicht von Schichten aus zusammen  gesetzten Lamellen, welche einen rechtwink  ligen Kern gemäss einer ersten Ausführungs  form der Erfindung bilden.  



       Fig.    2 ist eine teilweise Draufsicht zu       Fig.    1, die die verbesserte Bauart der Kern  ecke gemäss der Erfindung zeigt.  



       Fig.    3 zeigt in einem Schaubild die gleich  förmige     Fluss        verteilung    in dem erfindungs  gemässen Kern, verglichen mit der eines üb  lichen Kernes bei einer gegebenen magneti  schen     Flussdichte.     



       Fig.    4 zeigt ein anderes Schaubild, das des  näheren in der Beschreibung erklärt wird.       Fig.    5 zeigt in einer     auseinandergezogenen     perspektivischen Ansicht einen     dreisehenk-          ligen    erfindungsgemässen Kern für einen       Dreiphasen-Transformator.     



       Fig.    6 ist. eine teilweise Draufsicht auf.       Fig.    5, welche die Fuge bzw. Verbindung       zwiseben    den mittleren Schenkeln und dem  Joch zeigt.  



       Fig.    7 ist die Draufsicht auf einen drei  sehenkligen Kern für einen     Einphasen-Man-          teltransformator    nach der Erfindung.  



       Fig.    8 zeigt noch ein weiteres Schaubild,  das im Zusammenhang mit der Beschreibung  des näheren erläutert wird.  



  Gemäss den     Fig.    1 und 2 ist ein recht  winkliger Magnetkern dargestellt, der die  gemäss der     Erfindung    verbesserte Ecke auf  weist und aus einer Mehrzahl von Schichten  aus gestapelten Lamellen besteht. Jede Schicht.       umfasst    eine Mehrzahl von Lamellen, die eine       bevorzugte    Kornorientierung parallel zu ihrer  Längsrichtung besitzen, wobei die Lamellen  an ihren Enden eng aneinander     angepasst    sind  und dort Stossfugen bilden.  



  In dem     rechtwinkligen    Kern gemäss     Fig.1     umfasst die Schicht 10 die     Scbenkellamelien     11 und 12, die entlang der längeren Seite des  rechteckigen Wicklungsfensters liegen, und  Jochlamellen 13 und 14, die sich an der kür-         zeren    Seite des     Wiehlungsfensters    befinden.  Die Schenkellamellen 11 und 12 sind unter  einander gleich; dasselbe gilt für die     Joch-          lamellen    13 und 14. Die Breite der     Joch-          lamellen    13 und 14 ist etwas grösser als die  der Schenkellamellen 11 und 12.

   Die Breite  der letzteren ist durch das Mass R angegeben  und die Breite der ersteren durch das Mass  <I>R</I>     -!-   <I>r.</I> Wie es später noch im einzelnen be  schrieben wird, ist das Mass r in dem darge  stellten Kern ohne Rücksicht auf dessen Grösse  konstant und bestimmt eine Abmessung der  dreieckigen Aussparungen 21.     Lind    22, die an  diagonal gegenüberliegenden, innern Ecken  des Kernes gelegen sind.  



  Jede geeignete     Anzahl    von lamellierten  Schichten kann verwendet werden.. Diese  hängt von der Grösse des     gewünschten    Kernes  ab. Es ist ersichtlich, dass die aus orientiertem  Stahl bestehenden Lamellen von einem fort  laufenden magnetischen Streifen so     abgestanzt     oder geschert werden können, dass die     End-          kanten    einen Winkel von 45  zur Längsrich  tung des Streifens bilden und so eine mittels  einer Gehrung verbundene     Eekenkonstruktion     ergeben, bei der im wesentlichen kein Teil  des Flusses quer zu der bevorzugten Richtung  der Kornorientierung verlaufen muss.

   Es ist  aber ersichtlich, wie oben schon erklärt wurde,  dass, wenn alle Fugen in solch einer Konstruk  tion sieh im wesentlichen decken; dort zwecks  eines mechanischen Haltes keine     Ineinander-          sehachtelung    der Lamellen gegeben ist. Daher  sind entsprechende Klemmvorrichtungen er  forderlich. Die Tatsache, dass die Lamellen  nicht     ineinandergreifen,    bringt die Gefahr  eines hohen magnetischen Widerstandes     (Re-          luktanz    ) an den Fugen mit. sich, der von deren  Spalten herrührt.  



  In der Ausführung der Ecke eines Kernes  gemäss der Erfindung sind die Lamellen so       ausgeführt    und     zusammengesetzt,    dass im  wesentlichen kein Teil des magnetischen  Flusses quer zur bevorzugten Kornorientie  rung verlaufen muss. Hierbei sind die Kanten  der Lamellen, welche die Fugen in der einen  Schicht bilden, gegenüber den Fugen der an  grenzenden Schicht versetzt, um somit eine      L     berlappung    vorzusehen. Ein derartiges In  einander greifen der Kanten der Schenkel- und  Jochlamellen ergibt einen mechanischen Halt  und ein sattes Anliegen an den Eckfugen.

    Hinzu kommt, dass man auf Grund dieser  Bauart eine Fuge erhält, bei welcher der  magnetische Widerstand sich so bis zu einem       gewissen    Grad und in einer Richtung ändert,  dass im wesentlichen eine gleichförmige     Fluss-          vert.eilung    in einem Schnitt quer zu dem Kern  entsteht. Ein anderer Vorteil der verbesserten  Kernbauart ist, dass die Lamellen nicht not  wendigerweise von Blechtafeln     abgestanzt    wer  den müssen, sondern dass vielmehr die Enden  der Lamellen von einem fortlaufenden Strei  fen von orientiertem, magnetischem Stahl mit  tels einer hin- und hergehenden Kopfschere  abgeschnitten werden können.  



  In der Beschreibung und den beiliegenden  Ansprüchen ist die Längsachse der Schenkel  des Kernes allgemein als  Längsachse  und  die Längsachse der     Jochteile    des Kernes als   Querachse  bezeichnet.  



  In einer bevorzugten Ausführungsform  beträgt das Mass r 1,3     ein,    und die     Jochlamel-          len    13 und 14 sind um 1,3     ein    breiter als die  Schenkellamellen 11 und 12 unabhängig da  von, wie gross der Kern ist. Die     Schenkel-          la        melle    11 besitzt ein Ende 16, welches einen  Winkel von weniger als 45  mit der     Längs.-          acbse    der     zusammengesetzten    Lamellen bildet,  und in der bevorzugten Bauart ist die Kante  16 in einen Winkel von etwa 41  gegenüber  der Längsachse abgeschnitten.  



  Es ist ersichtlich, dass die Kante 16 von  einem fortlaufenden magnetischen Streifen  abgeschnitten werden kann, und deren Schmä  ler werdender Teil. ist senkrecht zu der Längs  achse des Streifens abgeschnitten, um so die  Kante 17 an der äussern     Umgrenzungslinie     des Kernes zu bilden.

   Das andere Ende 18       dor        Schenkellamelle    11 besitzt gegenüber der  Längsachse     einen    Winkel, der grösser als 45   ist, und in einer     bevorzugten        Ausführungs-          form    ist das Ende 18 in einem Winkel ge  schnitten, der gegenüber der Längsachse etwa  49      beträgt.    Die Schenkellamelle 12 ist gleich    der Schenkellamelle 11,     nur        ist    sie gegenüber  der     Schenkellamelle    11 im     Hinblick    auf die  Art der     Zusammensetzung    entgegengesetzt ge  legt.  



  Die Anordnung der Schenkellamellen 11  und 12 und der Jochlamellen 13 und 14     ergibt     ein     Wickhmgsfenster    mit der Breite     W    und  der Länge     L.    Die innere Kante der Schenkel  lamellen 11 und 12 ist von der Länge L     -I-        r;     oder anders gesagt, die Länge der     innern     Kante der Schenkellamellen 11 und 12 ist  immer um den     konstanten    Betrag     r    grösser  als L, um den die Breite der     Jochlamellen    13  und 14 die Breite der     Schenkellamellen    11  und 12 überschreitet.

   Wie es schon ausgeführt  wurde, beträgt in der bevorzugten Ausfüh  rungsform der Erfindung das Mass r     1.,3    ein..  Dies gilt für alle Kerngrössen.  



  Um eine feste Stossfuge mit der Kante 16  der Schenkellamelle 11 zu erzielen, ist das  angrenzende Ende 19 der Jochlamelle 14 in  einem. Winkel geschnitten, welcher gegenüber  der Querachse der zusammengesetzten La  melle grösser als 45  ist; dieser Winkel ist       komplementär    zu dem Winkel, der von der  Kante 16 mit der Längsachse     gebildet    wird.

    In einer bevorzugten Bauart beträgt der Win  kel der Kante 19 gegenüber der Querachse  etwa 49  und die Kante 16 hat gegenüber  der Längsachse einen Winkel von etwa     41. .     Dadurch, dass die Ebene der Stossfuge der  Ebene der innern Kante der Schenkellamelle  in einer Entfernung von der innern Ecke  schneidet, die nicht grösser als das Mass r ist,       wird    ein grösserer mechanischer Halt der       Lamellierung    erreicht, die Grösse der drei  eckigen Aussparung ist auf ein Mindestmass  gehalten und bleibt in der Abmessung kon  stant, unabhängig von der Kerngrösse.

   In der  dargestellten     Ausführungsform        verläiLft    die  Ebene der Stossfuge, die von den zusammen  stossenden Kanten 16 und 19 gebildet wird,       durch    die Spitze 20 einer imaginären Ecke,  welche dann     gebildet    werden     würde,    wenn die  Jochlamellen 13     und    14 auch die Breite R  besässen.

   In andern     Worten,    durch Schenkel  lamellen von der Breite R     und    Jochlamellen  von der Breite R     wird    eine     imaginäre    Ecke      20 gebildet, die in einer Entfernung r von der  innern Ecke des Kernes gelegen ist und einen       Punkt    auf der geradlinigen Stossfuge gemäss  der dargestellten Ausführungsform festlegt,  unabhängig von dem Winkel, welchen die  Kante 19 mit der Querachse bildet. Daher ist  die Länge der einen Seite der dreieckigen Aus  sparung 21 an der oben rechts liegenden Ecke  des Kernes immer gleich dem Mass r.

   Die  innere Kante der Jochlamelle 14 besitzt die  Länge     IV-s,    wobei s von dem Winkel ab  hängt, den die Kante 19 mit der Querachse  der zusammengesetzten Lamellen bildet. In  der bevorzugten Ausführungsform, in welcher  dieser Winkel etwa 49  beträgt, ist das Mass s  angenähert 1,1 cm. Das Mass s ist der Betrag,  um welchen die innere Kante der Jochlamelle,  die das Fenster umgrenzt, von der innern  Ecke versetzt ist. Das Mass s ist daher die  Länge der Seite der Aussparung 21, die par  allel zu der Querachse liegt und es ist ersicht  lich, dass diese Aussparung eine konstante  Grösse bei einem gegebenen Winkel der Kante  1.6 gegenüber der Querachse besitzt, unabhän  gig von der Grösse des Kernes.  



  Das entgegengesetzte Ende der Jochlamelle  14 besitzt eine Kantenoberfläche 23, welche  in einem Winkel gegenüber der Längsachse  der     zusammengesetzten        Lamellierung    abge  schnitten ist, dessen Betrag kleiner als 45   ist. Die Schenkellamelle 12 ist gleich der  Schenkellamelle 11, aber gegenüber dieser  entgegengesetzt gelegt und besitzt eine Kante  24, die gegenüber der Längsachse in einem  Winkel abgeschnitten ist, der grösser als     45      und komplementär zu dem Winkel ist, wel  chen die Fläche 23 mit der Querachse ein  schliesst. Hiermit wird eine feste Stossfuge  zwischen den     aneinaudergrenzenden    Kanten  23 und 24 geschaffen.

   Die Jochlamellen 13  und 14 sind einander gleich, aber entgegen  gesetzt gelegt, und die Jochlamelle 13 besitzt  eine Kante 25, die in demselben Winkel wie  die Kante 19 geschnitten ist. Dieser Winkel  beträgt gegenüber der Querachse mehr als  45  und ist komplementär zu dem Winkel, der  geringer als 45  ist und von der Kante 26  der Schenkellamelle 12 mit der Längsachse    gebildet wird, um so eine feste     Stossfutee    an  der links unten gelegenen Ecke der Schicht  10 zu erhalten.

   Mit Rücksicht darauf, dass die  Breite der Jochlamelle 13     grösser        ist    als die  der Schenkellamelle 12, ist an der gemäss der  Zeichnung links unten angeordneten Ecke der  Schicht 10 eine dreieckige Aussparung mit  den Längsseiten s und r vorgesehen, welche  der Aussparung 21 diagonal gegenüberliegt.

    Es ist zu bemerken, dass in der Schicht 10  die     aneinanderstossenden    Kanten     zwischen    den  Lamellen 11. und 13 von einer innern     Eeke     des Fensters zu einem Punkt der äussern  Kante des Schenkels verlaufen, welcher von  der äussern Ecke abgerückt ist, und dass an  dem gegenüberliegenden Ende der Lamelle 11  die Stossfuge von den     aneinanderstossenden     Kanten 16 und 19 gebildet wird und sieh  von einem Punkt auf der innern     Joehkante     der von der innern Ecke     -um    den Betrag s       abgerüekt    ist, zu einem Punkt auf der äussern  Jochkante erstreckt, welcher     gegenüber    der  äussern Ecke versetzt ist.

   Es ist auch zu ver  merken, dass die diagonal gegenüberliegenden  Ecken der Schicht 10 einander gleich sind.  



  Eine benachbarte Schicht 30, die aus La  mellen gleich denen der Schicht 10 besteht;  ist so zusammengesetzt, dass die einzelnen  Lamellen mit Bezug auf die Schicht 10 ent  gegengesetzt angeordnet     bzw.    umgedreht sind.  Es ist .ersichtlich, dass in der Schicht 30 die  Lage der     aneinanderliegenden    Kanten ent  gegengesetzt ist gegenüber der in der Schicht  10, so dass in der obern linken und untern  rechten Ecke die Verbindung an einem Punkt  auf der innern Kante des Joches beginnt,       weleher    gegenüber der     innern    Ecke um eine  Entfernung s versetzt ist, und dass diese Ver  bindung sich zu einem     Punkt    der äussern       Joehkante    erstreckt,

   welcher gegenüber der  äussern Ecke versetzt ist; während in der  untern linken und obern rechten Ecke die  Verbindung an der innern Ecke- beginnt und  sich zu einem Punkt der äussern Schenkel  kante erstreckt, der von der äussern Ecke  abgerückt ist.  



  Mit dieser Bauart ist die Fuge jeder Ecke  der Schicht 30 versetzt gegenüber der Fuge      der entsprechenden Ecke der Schicht 10, um.  so eine     Überlappung    der, verschiedenen La  mellen jeder Schicht gegenüber den Lamellen.  in einer benachbarten Schicht zu bewirken.  Alle diese Stossfugen sind als gerade Linien       ausgebildet,    die von einem Punkt nahe der       innern    Ecke zu einem Punkt nahe der kor  respondierenden äussern Ecke der zusammen  gesetzten Lamellen verlaufen. Es ist ersieht  lieh, dass     die    dreieckigen Aussparungen<B>2</B>1  und 22 in der Schicht 10 in der obern rechten  und untern Ecke erscheinen und in der  Schicht 30 entgegengesetzt in der     obern    lin  ken und untern rechten Ecke gelegen sind.

    



  Obgleich in     Fig.    1 die Schichten zusam  men mit benachbarten, entgegengesetzt ange  ordneten Schichten dargestellt sind, ist es ver  ständlich, dass jede gewünschte Anzahl von  Schienten so gestapelt werden. kann, dass deren  Fugen sich decken, und solche Schichten kön  nen abwechseln mit einer gleichen Anzahl  von entgegengesetzt gelegten Schichten. deren  Fugen ihrerseits in Übereinstimmung liegen.  



  In der heutigen Praxis ist es üblich, Sätze  von je drei in ihren Fugen sieh deckenden  Schichten vorzusehen. Es wird ersichtlich sein,  dass bei einer Mehrzahl von Schichten aus  Lamellen, die in der beschriebenen Weise  gebaut und zusammengesetzt sind, nur ein  Mindestmass des Flusses quer zum Korn.  fliessen wird. Es wird ferner ersichtlich sein,  dass die Breite der an der Ecke vorliegenden       1lberlappung    radial nach aussen hin zunimmt.  Diese     Überlappung,    welche in einer Richtung  quer zu den Lamellen schmäler wird, ergibt  zusammen mit andern Kennzeichen der Kon  struktion eine Reihe von     wünschenswerten     Vorteilen für den Magnetkern gemäss der Er  findung.  



  Die oben beschriebene Bauart besitzt       Überlappungen,    die sich radial. nach     aussen     hin verbreitern und so einen grösseren     meeha-          nisehen    Halt für die     ineinandergreifenden     Lamellen gegenüber den bekannten Bauarten  ergeben und im Vergleich zu der bekannten  Art der     Überlappung    mit einer gegehrten  Ecke, bei der die Breite der     Überlappung    im  wesentlichen konstant ist, wird somit ein    Lösen der     Lamellierung    verhütet.

   Ferner be  wirkt diese     Überlappung,    welche in     einer    Rich  tung quer zu den Lamellen verjüngt zuläuft,  im Zusammenhang mit den dreieckigen Aus  sparungen an den Ecken des Kernes eine  gleichmässige Verteilung des Flusses durch.  einen Querschnitt des Kernes.  



  Der magnetische Widerstand des     Fluss-          weges    längs eines kürzeren Umfanges ist in  einem üblichen Kern geringer als der eines       Flussweges    auf einem längeren Umfang. Da  durch. wird der Fluss     veranl    asst, sich längs       des    innern Umfanges des Kernes zusammen  zudrängen. Dies wird durch die Tatsache bes  ser ersichtlich, dass in einem gebräuchlichen  Kern. mit einem Wicklungsschenkel von  25,4 cm Breite die mittlere Länge des     Fluss-          @veges    in dem     innern,    mittleren und äussern  Drittel des Kernes sich angenähert in dem  Verhältnis 13:20:27 ändert.

   Die Konzen  tration des Flusses an den innern Ecken ent  sprechend denn     grösseren    magnetischen Wider  stand des Weges auf. dem längeren Umfang  wird noch durch die Spalten bei ineinander  greifenden Fugen verstärkt, wobei der grösste  Teil des Flusses durch benachbarte Lamellen  gehen muss mit dem Ergebnis, dass die Eisen  fläche an der Fuge beträchtlich geringer ist  als im übrigen Teil des Kernes. Das Zusam  mendrängen des Flusses auf dem innern Kern  umfang des Kernes     wird    ferner infolge der  Verwendung von orientiertem Stahl zunehmen.  



  Das Zusammendrängen des magnetischen  Flusses an den innern Ecken ergibt dort die  Gefahr von heissen Stellen. Es ist bekannt,  dass die Erhitzung durch Wirbelströme an  nähernd dem Quadrat der maximalen Fluss  dichte proportional ist, und es ist ersichtlich,  dass bei einer ungleichen Verteilung des  Flusses entsprechend dem grösseren magne  tischen Widerstand auf dem längeren Um  fangsweg die maximale     Flussdichte    an den  innern Ecken um einen entsprechenden Be  trag erhöht.     wird,    und so die Gefahr einer  Überhitzung ergibt. Ein zweiter Nachteil der  Zusammendrängung des Flusses auf dem  kürzeren Umfang des Kernes ist ein Anwach  sen des Geräuschpegels des Transformators.

        Es ist bekannt,     da.ss    der     Durehgang    des  Flusses durch     benachbarte    Lamellen mecha  nische Kräfte hervorruft, welche etwa propor  tional dem Quadrat der     Flussdichte    sind.  Diese     Konzentration    des Flusses ist für die  Erzeugung der     Lam.ellenschwingungen,    welche  den     Geräusehpegel    des magnetischen Kernes  erhöhen, von sehr wesentlicher Bedeutung.

   Es  ist ersichtlich,     da.ss    das Zusammendrängen des  Flusses auf den kürzesten Umfang ferner die  magnetische     Flussdiclite    erhöht, und dass somit  die auf die lamellierten Teile wirkenden Kräfte  und deren Vibrationen anwachsen.  



  Die Tatsache, dass der magnetische Fluss  in den Bereich des kürzeren Umfanges ge  drängt wird, wie sie sich bei einem üblichen  Kern mit     gegehrten,    sich überlappenden Fu  gen     ergibt,    ist in dein Schaubild gemäss     Fig.    3  gezeigt, das für eine einzige magnetische Fluss  dichte aufgenommen     wurde.     



  Die Versuchsergebnisse dieses Schaubildes  wurden dadurch gewonnen, dass     Prüfspulen     mit verschiedenen     Bruchteilen    der Kernquer  schnittsbreite verkettet wurden, um eine Mes  sung des darin fliessenden Prozentsatzes des  gesamten Flusses zu     ermöglichen.    In     Fig.    3  ist auf der Ordinate der Prozentsatz des tota  len Flusses und auf der Abszisse die     Joch-          breite    aufgetragen.  



  Die Kurve     t9.    laut     Fig.    3 zeigt,     da.ss    nur       angenähert        31%        des        totalen        Flusses        durch     das äussere Drittel eines üblichen Kernes  hindurchgehen, während angenähert 36      /o    des  totalen Flusses durch das innere Drittel des       Kernes    fliessen, das heisst durch das Drittel,  welches den kürzesten Umfang besitzt.

       Es    ist  ersichtlich, dass bei einer     Extrapolierung    der  Kurve bis zu der innern Kante des Kernes  sieh eine noch grössere Konzentration des       magnetischen    Flusses ergibt. Die Kurve B  zeigt, dass in dem. erfindungsgemässen Kern  die     Flussvei#teilung    annähernd gleichförmig  über den Querschnitt des Kernes ist; in andern  Worten, dass angenähert     3311/o    des totalen  Flusses     durch.    das äussere, das mittlere und  das innere Drittel des Kernes fliessen, wobei  das innere Drittel den kürzesten Umfang be  sitzt.

   Die gewünschten Ergebnisse hinsichtlich    der Verringerung des Geräuschpegels und der  Vermeidung der Gefahr von heissen Stellen  an den innern Ecken, die von einem derarti  gen gleichförmigen Fluss durchsetzt werden,  sind augenfällig. Versuche haben diese theore  tischen     Folgerungen    voll und ganz bestätigt.

    Die grössere, dem Zusammenhalt dienende Ein  griffsfläche zwischen Schenkel- und     eToch-          lamel        len    erlaubt es, verkleinerte     Klemniv        or-          richtungen    gegenüber denen für übliche       Eekenkonstruktionen    zu verwenden, und sie  hat sich als nützlich hinsichtlich der Verringe  rung von Geräuschen gezeigt, die sich     duzreli     höhere Harmonische der     Lamellenvibrationen          ergeben.     



  Die im wesentlichen gleichförmige Vertei  lung des magnetischen Flusses durch einen       Kernquerschnitt    gemäss der Erfindung ist  teilweise der Tatsache zuzuschreiben, dass die  in einer Richtung quer zur     Lamellierung          schmäler    werdende     Überlappung    den grösseren  magnetischen Widerstand der Eisenteile des       nianetisehen    Kreises auf dein längeren Um  fang ausgleicht; so wird also der totale magne  tische Widerstand entlang jeden Umfanges  ausgeglichen und eine gleichmässige Flossver  teilung erreicht.

   Der magnetische Widerstand  einer Verbindung, die in der Breite sich ver  jüngt, nimmt unmittelbar im Verhältnis zu       dem    Ausmass der     Überlappung    ab und es ist  ersichtlich, dass der magnetische     'NViderstaiid     an den Fugen gemäss der Erfindung radial  nach     aussen    hin abnimmt.  



  Der Ausgleich des magnetischen Wider  standes entlang jeden Kernumfanges ist, zu  mindest teilweise den an den innern Kern  ecken vorgesehenen Aussparungen zuzuschrei  ben. Es ist ersichtlich, dass der Fortfall von  Eisen den magnetischen Widerstand entlang  dieses     kurzenUmfangweges    anwachsen     lässtund     somit den magnetischen Fluss zwingt, in radial  auswärts gelegenen Bahnen zu verlaufen. Die  Aussparungen treiben auch den Fluss     dara,     über die     grenzenden    Lamellen     zii    fliessen.  bevor er die Fuge erreicht hat.

   Hierbei wer  den die Kräfte und die Vibrationen an den       Lamellenenden    verringert, die durch eine  übermässige Flossdichte an den tatsächlichen      Rändern der lamellierten Verbindungsstellen  vorhanden sind.  



  Ein Vorteil der erfindungsgemässen Bauart  ist     der        @,rössere    mechanische Zusammenhalt der  Lamellen, welcher gegenüber den     üblichen          Kernen        erreicht    wird, wobei dennoch die  Aussparungen 21 und 22 an den innern Kern  eine gleichbleibende Grösse besitzen,       r@leich@@ültig,    wie     gmoss    der Kern ist.

   Bei üb  lichen, mit überlappten, gegehrten     Fugen          vez@@ehenen    Kernen ist die Breite der     Über-          lappung        über    die Länge der     Fuge        gleichblei-          bond    und die Abmessungen der dreieckigen       Aussparungen    sind abhängig von der Breite  der     l'berlappung.    Wenn die Grösse dieses  üblichen Kernes zunimmt,

   so     mnss    die     Breite          t        ler        Ü        b        erlappung        im        selben        Verhältnis        wach-          sen,    um einen gleichwertigen, mechanischen  Halt für die Lamellen zu gewährleisten. Hier  mit wächst die Grösse der Aussparungen in  den innern Ecken des Kernes im gleichen  Verhältnis.

   In dem erfindungsgemässen Fern  ist der mechanische Halt der Lamellen durch  eine     I'berlappung    gegeben, welche in ihrer  Breite radial nach aussen hin zunimmt, und       die    Grösse der Aussparungen ist     -leiehblei-          bend    und auf ein Mindestmass gehalten, das  von dem Betrag     r    abhängt, um welchen das  Joch breiter als der Kern ist. Ferner     hänmt     die Grösse der Aussparungen von dem Mass     s     ab, dis durch den Winkel der     aneinander-          slossenden    Kanten gegeben ist.  



       Fig.    4 zeigt die ungleiche     Flussv        erteilung,          die        bei    einem üblichen Kern mit     ineinander-          grTifeuden,    gegehrten Fugen vorliegt, und       zwar        unabhängig    von der vorhandenen     Fluss-          dichte;    während die     Flussverteilung    in dem  Kern     gem:*iss    der     Erfindung    etwa gleichför  mig über den gesamten Querschnitt ist, gleich  ralls unabhängig von der vorhandenen Fluss  dichte.

   Auf der Ordinate ist der Prozentsatz       des    totalen Flusses aufgetragen, während die       Abzisse    die     Flussdichte    darstellt. Es sind ein  zelne Kurven für den     durchschnittlichen    Fluss  in dem innern Drittel i, dem mittleren Drit  tel c und dem äussern Drittel o, sowohl für  den Kern gemäss der Erfindung als auch für  den üblichen Kern, der mit ineinandergrei-    Lenden, gegehrten Fugen versehen ist, aufge  tragen.

   Die Kurven X, Y und Z betreffen  einen Kern gemäss     Fig.    1 und zeigen, dass       annähernd        33        %        des        totalen        Flusses        durch     jedes der Drittel i, c und o hindurchgeht, un  abhängig davon, welche     Flussdichte    vorhanden  ist.

   Die Kurve     b'    zeigt, dass der Fluss in dem  Drittel i, das heisst auf     d.em    kürzesten Umfang  eines     üblichen    Kernes mit unter 45  geschnit  tenen Fugen annähernd bei     3611/o    verbleibt,  unabhängig von der vorhandenen     Flussdichte;

       während laut     Kurve    H der Prozentsatz des  totalen Flusses, der in dem äussern Drittel     o     fliesst, bei einem Anwachsen der     Flussdichte     von 13 bis 7.6     Kilogauss    von nicht ganz 3017o       bis        angenähert        32        %        zunimmt.     



       Fig.    8 zeigt, dass die gleichförmige     Fluss-          verteilung    durch den Querschnitt, des Kernes  gemäss     Fig.    1 nicht von der jeweils vorhan  denen     Flussdichte    abhängt. Die Kurven sind  gleich denen der     Fig.    3, welche bei einer ein  zigen vorhandenen     Flussdichte    aufgetragen.       wurden.        Ane.h    die Koordinaten entsprechen  denen der     Fig.    3.

   Es ist. zu ersehen, dass     dir,     Kurven     K    -für zum Beispiel drei vorhandene       Flussdiehten    bei dem Kern nach     Fig.    1 ange  nähert zusammenfallen, und dass der Prozent  satz des totalen Flusses etwa in allen Bruch  teilen der     Querschnittsbreite    des erfindungs  gemässen Kernes der gleiche ist, unabhängig  von der einwirkenden     Flussdichte.    Es ist auch  ersichtlich, dass die Kurven U für die drei  vorhandenen     Flussdichten    in einem üblichen,  mit     ineinandergreifenden,

      gegehrten Fuget       versehenen    Kern etwa übereinstimmen und       da.ss    die grösste     Flusskonzentration    bei einem  derartigen üblichen Kern in dem Drittel mit  dem kürzesten Umfang vorliegt, unabhängig  von der vorhandenen     Flussdichte.     



  Die Erfindung kann bei einem Kern  verwendet werden, der irgendeine passende  Anzahl von Lamellen pro Schicht besitzt. In       den.        Fig.    5 und 6 ist ein     dreisehenkliger    Drei  phasenkern dargestellt, der gemäss der Erfin  dung ausgebildet ist. Der lamellierte Magnet  liern     umfasst    eine Mehrzahl von Schichten,  von denen jede aus fünf     zusammengesetzten     Lamellen besteht, die an ihren Enden satt.           aneinanderliegen        Lind    dort zwischen Schenkel  und     Jochlamellen,    welche allgemein gegehrt  sind, Stossfugen bilden.

   Aus der     dargestellten     Anordnung ist es ersichtlich, dass die ver  schiedenen Schichten aus gleichen Lamellen  gebildet sind mit der Ausnahme, dass die La  mellen in angrenzenden Schichten entgegen  gesetzt gelegt sind, um somit ein     Überlappen     der Fugen zu erreichen.  



  Die Schicht 50 umfasst äussere Schenkel  lamellen 51. und 52,     welche    mit, den Lamellen  11 und 12 der Schicht 10     (Fig.    1) überein  stimmen. Die äussere Schenkellamelle 51 be  sitzt eine Kante 53, die einen Winkel von  weniger als 45  mit der Längsachse der     zusam-          inengesetzten    Lamellen bildet. In der gezeig  ten     Ausführungsform    der Erfindung ist die  ser Winkel etwa 41 . Die     gegenüberliegende     Kante 54 der Lamelle 51 bildet     gegenüber    der  Längsachse des Kernes einen Winkel, der  grösser als 45  oder etwa 49  ist..

   Die     Länge     der innern, das Fenster begrenzenden Kante  der Schenkellamelle 51 ist um das Mass r  grösser als die     Fensterlän'r    L. Die äussere  Schenkellamelle 52 ist gleich der Lamelle 51.,  ist aber gegenüber dieser mit ihren Enden       entmegeneesetzt        gelegt.     



  Mit der. Schenkellamellen 51 und 52 arbei  tet die     Jochlamelle    55 zusammen. Diese be  sitzt eine Kante 57, welche mit. der     Quer-          aehse    des Kernes einen     _N,#rinkel    von     mehr    als       -15     oder etwa 49  bildet und     gegen    die Kante  53 stösst. Ferner besitzt die Jochlamelle 55  die     megenüberlie2ende    Kante 58,     welche    einen  Winkel von     weniger    als     45     oder etwa 41  mit  der Querachse des Kernes bildet und     gegen     die Kante 59 der Schenkellamelle 52 stösst.

    Eine andere Jochlamelle 56 besitzt eine Kante  60, die mit der Querachse einen Winkel von       weniger    als 45  oder etwa     41.     bildet und     g,eei).     die Kante 54 stösst. Ferner besitzt die Joch  lamelle 56 an ihrem andern. Ende eine Kante  61, die mit der     Querachse    einen Winkel     vor,          :hehr    als 45  oder etwa 49  bildet und     gegen     die Kante 62 der Schenkellamelle 52 stösst.  



       VV        ie    in der Ausführungsform gemäss     Fig.    1  ist die Breite der Jochlamellen 55 und 56         etwas    grösser als die der äussern Schenkel  lamellen 51 und 52. Die Breite der letzteren  ist durch das     llass    R und die der     Jochlamellen          durch    das Mass     R        +        r    gegeben.

   Die Länge der  innern Kante 64 der Jochlamelle 55, die das  rechte Fenster begrenzt, ist     um    das Mass     s     kleiner als die     Fensterbreite        41T.    Die     innern     Kanten der Jochlamellen, welche die Fenster  begrenzen, sind von der innern Ecke der  diagonal     entgegengesetzt    liegenden Ecken der  äussern     Schenkellamellen.    derselben Schicht,  abgerückt.

   Die innere Kante 64 ist. gegenüber  der innern Ecke der rechts unten liegenden  Ecke der Schenkellamelle 51 versetzt, so dass  die Kante 57 sieh von einem Punkt des     Joches,     der     gegenüber    der innern Ecke versetzt ist,  her erstreckt,     \vodureh    eine dreieckige     Aus-          sparung    81 zwischen der Kante 5 7 und der  innern Kante der Schenkellamelle 51 gebildet  wird.

   In derselben Art ist eine dreieckige  Aussparung 82 an der diagonal     entgegenge-          setzt    oben links     liegenden        Eeke    der äussern  Schenkellamelle 52     ztt-isehen    der Kante 61  und der innern Kante der äussern Schenkel  lamelle 52 geneben. Wie es bei der     Aus@üh-          rungsforin    gemäss     Fig.    1 erklärt     wurde,        sind     die     Abmessungen    dieser     Aussparungen    81 und  82 gleichbleibend und     unabhängig    von der  Kerngrösse.

   Ferner ist eine mittlere Schenkel  lamelle 65     vor-esehen,    die sich     zwischen    den       Jochlamellen    55     Lind    56 von deren Mitteln her  erstreckt. An jedem Ende hat die     mittlere     Schenkellamelle 65 zwei senkrecht     zueinander     stehende Kanten. Zum Beispiel bildet an dem  einen Ende die Kante zwischen der Ecke 67  und dem Punkt 68 einen rechten Winkel zu.  der Kante zwischen dem Punkt 68     Lind    der  Ecke 69.

   Die äussern Kanten der Lamelle 65  sind gleich deren der innern Kanten der  Schenkellamellen 51     Lind    52 grösser als die  Fensterlänge L, und     zwar    bei der v     orgesehe-          nen        Eekenausführung    um das Mass r.     Die     Ecke 6 7 ist     um    das Mass r über die     gegen-          überlie-ende    Ecke 69 hinausgerückt.

   Die Nei  gung der Kante zwischen der Ecke 67 und  dem     Punkt    68     besitzt        gegenüber    der Quer  achse einen Winkel, der grösser als 45  ist, und  die Neigung der Kante zwischen der Ecke 69           fand    dem Punkt 68 ist gegenüber der     Quer-          aelise    des Kernes in dem     Komplementärwin-          kel,    der kleiner als     45     ist, geneigt. Die Kante       zwiselien    der Ecke 70 und dem     Punkt    71 ist  zu der Kante     nvischen    der Ecke 72 und dem  Punkt 71 senkrecht.

   Die Kante zwischen der  Ecke 70 und dem Punkt 71 ist. in demselben  Winkel zu der Querachse des Kernes gelegen  wie die Kante     zwischen    der Ecke 69 und dem       Punkt    68; und die Kante zwischen der Ecke  72 und dem Punkt. 71 ist in demselben Winkel       zti    der Querachse geschnitten, den die Kante  zwischen der Ecke 67 und dem     Punkt    68  besitzt.  



  Die Jochlamellen 55 und 56 sind mit,     drei-          Ausschnitten    versehen, welche die  Aden der mittleren Schenkellamelle 65     auf-          i;elinien.    Die Kanten 75 und 76 in der     Joch-          lamelle    56 sind zueinander senkrecht, die  Kante 75 ist hierbei in einem Winkel zu der       Querachse        ;geschnitten,    der geringer als 45'  ist und dem     IArinkel    der Kante zwischen der       l:eke    69 und dem Punkt 68 entspricht.

   Die  Kante 76 ist in einem Winkel zu der     Quer-          aehse        ;esehnitten,    der grösser als     45     ist und       dein    Winkel entspricht, in welchem die Kante       zwischen    der Ecke 67 und dem Punkt 68     ge-          schnitten    ist. Auch die Jochlamelle 55 ist. mit       ,enl@i#eeht    zueinander liegenden Kanten 77 und       T'-        versehen,    die einen dreieckigen Ausschnitt  bilden.

   Dieser ergibt eine     dielitanliegende          Stossverbindiinm    mit den Kanten der mittleren       Sel,enkellainelle    zwischen den Ecken 70 und  72 und dem Punkt 71.  



  Die Lamellen der Schicht 80 stimmen mit.       d(,nr,n    der     Sehieht    50 überein, sind aber gegen  entgegengesetzt     gelegt,        um    somit  eine     i'berlappung    zwischen den Lamellen an  einanderliegender Schichten zu gewährleisten.

    Beispielsweise erstreckt sieh in der Schicht 50  die     Fuge    an der     I',eke    zwischen den Karten  53 und<B>57</B> von einem Punkt her, der auf der       innern        .Jochkante        lieg)rt    und gegenüber der  innern Ecke versetzt ist, zu einem Punkt. auf  der äussern     Jochkante,    der von der äussern       Ecke        abgei-iiekt    ist;

       während    die Fuge     die-,(,r          I:ehe    in der Schicht 80 sieh von der     innern          Eehe    zu einem Punkt auf der äussern Sehen-         kelkante        erstreckt,    der von der äussern Ecke  abgerückt ist. Es ist zu erkennen, dass diese  zwei Fugen so gegeneinander versetzt sind,  dass sie eine sich verschmälernde     Überlappung     erheben, die sich quer     zu    den Lamellen er  streckt. Hierbei nimmt die Breite der Über  lappung radial nach aussen hin zu.  



  Die     dreieckigen    Aussparungen 81 und     8\?     sind von konstanter Grösse unabhängig davon.  wie     mross    der Kern ist.. Sie besitzen Seiten mit  den Längen     r    und s gleich der Ausführungs  form gemäss     Fig.    1. Es ist auch     zu    erkennen,  dass die     dreieckigen    Aussparungen 81 und 82  an diagonal gegenüberliegenden, innern Ecken  zwischen den äussern Schenkeln und den  Jochen auftreten. Sie sind in der Schicht 80  an solchen diagonal gegenüberliegenden Ecken  vorhanden, die hinsichtlich denen in der  Schicht 50     entgegengesetzt    liegen.  



  Die     Umkehrung    der mittleren Schenkel  lamelle 65 in benachbarten Schichten ergibt  gleichfalls eine     Überlappung    mit den     Joch-          lamellen    55 und 56, welche in ihrer Breite  nach aussen hin zunimmt. Die     Lberlappung     mit der Jochlamelle 56 umfasst     zwei    kleine  vierseitige Flächen (siehe     Fig.    6), welche  durch die Punkte 69, 91, 71 und 72     bzw.     durch die Punkte 70, 91, 68 und 67 festgelegt  sind.

   Es ist. ersichtlich, dass sich der Fluss an  dein     Vbergang    des mittleren Schenkels zu dem  Joch in zwei Richtungen teilt und dass die  Fugen den grösseren magnetischen Widerstand       auf    dem längeren     Umfangsweg    durch die bei  den äussern Schenkel ausgleichen.  



  Es ist     zu    bemerken, dass die innere Kante  66 der Jochlamelle 56, die das rechts gelegene  Fenster begrenzt, gegenüber der innern Ecke  um das Mass s versetzt ist. Hierdurch wird  eine dreieckige Aussparung 92 gebildet, die  Seiten     m.it    den Längen r und s besitzt und  zwischen der Kante 76 und der Kante der  mittleren Schenkellamelle 65 liegt. Eine     glei-          ehe        dreieckige    Aussparung 93 von derselben  Grösse ist zwischen der Kante 77 und der  Kante der mittleren Schenkellamelle 65 vor  gesehen.

   Es ist ferner zu bemerken, dass in  der Schicht 80 gleiche Aussparungen 92 und  93 gebildet sind, die zwischen dem mittleren      Schenkel und den Jochen in bezug auf die  Schicht 50 entgegengesetzt an diagonal gegen  überliegenden innern. Ecken liegen.  



  In     Fig.    7 ist eine Anordnung von Lamellen  für einen     dreischenkligen    Kern eines     Ein-          phasen-Manteltransformators    dargestellt. Die       Ausführune    ist gleich der Bauart gemäss       Fig.    5 mit der     Ausnahme,    dass der mittlere  Schenkel breiter als jedes der Joche und der  äussern     Wieklungssehenkel    ist, und.     da.ss    jede  Schicht zwei Paare von     Joeblamellen        aufweist,     anstatt eines einzelnen Paares von Lamellen,  wie in der Bauart gemäss     Fig.    5.

   Der     Eiern     nach     Fig.    7 umfasst also     eine        Mehrzahl    von       ;;chiehten,    die jeweils aus sieben,     zusammen-          gesetzten    Lamellen bestehen. Die Lamellen der  äussern Sehenkel sind den     entsprechenden     Schenkellamellen der Ausführungsformen.  nach     Fig.    1 und 5 gleich und ihre     Beschrei-          hung    soll hier nicht. wiederholt werden.

   Die  Form der mittleren Schenkellamelle 101 ist  gleich der der mittleren Schenkellamelle 65  gemäss     Fig.    5 mit der Ausnahme, dass die       Breire        der    Lamelle 101 grösser ist; jedoch soll  deren     Beschreibtin@    hier nicht wiederholt wer  den. Zwei unterschiedliche, von Seite zu Seite       abwechselnd    liegende Lamellen 109 und 101;  sind für die     Jochstiicke    erforderlich.

   Die     Joeh-          lanielle    102 ist in ihrer Form ähnlich den       Jochlamellen    13 und 14 der     Ausführungsform     nach     Fig.    1 mit der Ausnahme,<B>da ss</B> die eine,  einen     Winkel    bildende Kante nicht     senkr-celit     zu der Längsachse des Kernes abgeschnitten  ist.  



  Mit der mittleren Schenkellamelle 101 und  der äussern Schenkellamelle 105     arbeitet    in der  obern Schicht der     Lamellierung    die     Joch-          lamelle    1.02 zusammen. Diese besitzt eine  Kante 107, die gegenüber der     Querachse    des  Kernes in einem     Winkel    von mehr als 45  ge  schnitten ist und eine feste Stossfuge mit  einer Kante 106 der äussern     Sehenkella.melle     105 ergibt.

   Gleichfalls besitzt. die Jochlamelle  102 eine Kante 108, die mit der     (Auerachse    des  Kernes einen     M'inkel    von weniger als 45  ein  schliesst und eine feste Stossfuge mit der  Kante 109 der     mittleren    Schenkellamelle<B>101</B>  bilden. Die     Jochlamelle    103 hat ein Sechseck         bildende        Kanten,        von        denen        drei        die     der genannten. Lamellen bilden. An  einem Ende hat die     Jochlamelle    103 eine  Kante 110, die in einem.

   Winkel von weniger  als -15      zti    der Querachse der zusammen  gesetzten     Lamellen        verläuft    und gegen. die  Kante<B>111</B> der äussern Schenkellamelle 112  stösst. An ihrem     entgegengesetzten    Ende be  sitzt die     Joehla.melle    103 eine erste Kante  17.1, die gegenüber der     Querachse    des     Kerne"     in einem Winkel von mehr als 45  geschnitten  ist und gegen die Kante 116 der mittleren  Schenkellamelle 101 stösst.

   Ferner ist eine       mv        eite    Kante 118 vorgesehen, welche gegen  die Kante 109 stösst und     gegenüber    der     Quer-          aelise    in demselben Winkel wie diese geschnit  ten ist. Die     Jochlamellen    120     und    121 sind  gleich den Jochlamellen 102 und 103, aber       umgekehrt    gelegt. Diese     Jochlamellen    120 und  121 stossen gegen die Kanten der mittleren  Schenkellamelle 101 und der Schenkellamellen  105 und 112, um an den Kernecken feste Stoss  fugen zu bilden.  



  Die benachbarte Schicht besitzt. Lamellen,  die     gleielr    denen der obern     Scliieht    100 sind.  Die     aneinanderstossenden    Kanten der Sehen  kel- und Jochlamellen dieser     benachbarten          Schicht    bilden Stossfugen, wie sie gestrichelt.  in     Fig.    7 dargestellt sind.

   In bezug auf die  Schicht 100 sind die Lamellen umgekehrt an  geordnet, so     dass    die Fugen in jeder der     Ecken          ge#--erleinander        versetzt    sind, um somit eine       l'berlappung        der    Lamellen jeder Schicht mit  den Lamellen der anliegenden Schichten zu  erreichen.

   Es ist ersichtlich, dass die     Über-          lappnng,    an den Ecken     zwischen    den     Jodren     und äussern     Schenkellamellen    in einer Rich  tung quer zu den Lamellen sieh verjüngt und  genau wie in den andern Ausführungsformen       radial    nach aussen hin zunimmt..

   Beispiels  reise ist die Fläche der Stossfuge zwischen  den Kanten 106     arid    107 in einem Winkel  von mehr als 45      gegenüber    der     Querachse          aii-eoi,dnet    und die Fläche der Fuge in der       benachbarten        Schicht,    die durch die     Kanten     124 und 125 gegeben ist, besitzt. einen Winkel  von mehr als 45  irr     bezug    auf die Längs  achse.

   Es ist. auch zu     ersehen.    dass die Über-           lappiingen    an den Enden des     mittleren          Wiekelsrhenkels    aus     zwei        viereckigen        Flä-          clicn   <B>126</B> und 127 besteht, welche in ihrer  Breite=     gleich    der Ausführungsform gemäss       Fig.    5 nach aussen hin zunehmen und dass       hierdurch    der grössere magnetische     Wider-          stand        ausgeglichen    wird,

   der infolge des       lün@#@ren        Umfangsweges        durch    die beiden       äussern    Schenkel gegeben ist.  



  In jeder Schicht sind an den innern Ecken       zwischen    dem mittleren Schenkel und den  .lochen dreieckige Aussparungen 132 und 133       von    konstanter Abmessung gegeben, die     un-          al>hängig    von der Kerngrösse ist. Beispiels  ist in der obern Schicht eine     drei-          eeki#-,e    Aussparung 132 zwischen der Kante  <B>128</B> und einer Kante der Schenkellamelle<B>101.</B>  vorhanden, und eine gleiche dreieckige Aus  sparung 133 befindet sich zwischen der Kante       11.1    und der Kante der Lamelle 101.  



  Obgleich es in den Zeichnungen nicht dar  gestellt wurde, ist. somit ersichtlich, dass die       C\berlappung,    welche in ihrer Breite nach       aussen    hin zunimmt, den     Gebrauch    eines     dureh-          i',eliendeil    Bolzens gestattet, der für einen       nieehanischen    Zusammenhalt dient, nahe der  äussern     Eeke    gelegen ist und durch die sich       überlappenden    Teile der     Lamellierung        hin-          durehgelit.     



  Obgleich nur drei Ausführungsformen der       Erfindung    beschrieben und dargestellt wur  den, ist zu erkennen, dass die Erfindung nicht.  darauf begrenzt ist und jeden     lamellierten     Kern     limfa.sst,    der     Joche    und Schenkel besitzt,       welebc    annähernd senkrecht zueinander     stehen.     Es sind Kerne für dreiphasige     -Hant.elt.ransfor-          inatoren    geprüft worden, die gemäss der Er  findung und der oben beschriebenen Anord  nung ausgeführt waren, und diese haben sich       unter    Bedingungen der Praxis erfolgreich be  währt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH tzeschiehteter Magnetkern mit recht- winkli; zueinander stehenden Schenkeln und Jochen, dadurch gekennzeichnet., da.ss in jeder Sehenkel- und Jochlamellen enthaltenen >-]rieht die letzteren um einen Betrag r, brei- ter sind als die Schenkellamellen und unge fähr diagonal verlaufen, gerade Stossfugen bilden, die teils von der innern Ecke unter einem grösseren Winkel als 45 zu der Längs achse des Schenkels,
    teils von einem von der innern Ecke abgerückten Punkt unter einem grösseren Winkel als 45 zur Jochlängsachse verlaufen und dabei die Ebene der innern Kante der Schenkellamelle auf eine das Mass r nicht. überschreitende Strecke unterbrechen UNTERANSPRÜCHE 1. Magnetkern nach Patentanspruch, di- durch gekennzeichnet, dass der versetzte Aus gangspunkt der Stossfuge auf der Kante des Jochteils liegt. 2. Magnetkern. nach Patentanspruch und Unteranspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossfugen aufeinanderfolgender Schichten miteinander derart einen spitzen Winkel bilden, dass die Lamellen einer Schicht die Fuge der andern Schicht überlappt. 3.
    Magnetkern nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Breite der Überlappung zwi schen zwei Fugen radial nach aussen hin zu nimmt. 4. Magnetkern nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Schenkellamelle einer Schicht die Fuge der andern Schicht und einen Teil der anliegenden Jochlamelle überlappt. 5.
    Magnetkern nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine der Fugen an einem gegen die Kernecke versetzten Punkt der Aussenkante des Schenkelteils endet und eine andere Fuge sich von dem auf der innern Jochkante liegenden, versetzten Punkt zu einem von der Kernecke abgerückten Punkt der äussern Jochkante erstreckt. 6. Magnetkern nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schenkel und Jochlamellen einen geschlossenen magnetise heu Kreis um ein rechteckiges Fenster bilden. 7.
    Magnetkern nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lage der Grenzlinie aneinanderstossender Ränder in aufeinanderfolgenden Schichten wechselt, so dass zwei Grenzlinienreihen entstehen, zwi- sehen denen die Schichten sich überlappen. B. Magnetkern nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schichten aus Lamellen bestehen, die eine bevorzugte Korn- orientierung in ihrer Längsrichtung besitzen.
    9. Magnetkern nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Lamellen einen Kernaufbau mit mindestens drei Sehenriel- teilen und deren Enden verbindenden Joch- teilen bilden, so dass ein im wesentlichen reel:
    t- eckiger Kern mit mindestens zwei im weaent- iiehen rechteckigen Fenstern entsteht. 10. Magnetkern nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Innenkanten der Jochlamellen irgendeiner Ecke bei un- geradzahligen Schichten an der innern Ecke beginnen und bei geradzahligen Schichten entlang dem Joehglied von der innern Eeke abgerückt sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244943B (de) * 1963-05-17 1967-07-20 Licentia Gmbh Eisenkern fuer Transformatoren mit einseitig schraeger Verzapfung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1244943B (de) * 1963-05-17 1967-07-20 Licentia Gmbh Eisenkern fuer Transformatoren mit einseitig schraeger Verzapfung

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