CH323587A - Maschine zum Waschen, Spülen und Schleudern von Waschgut - Google Patents
Maschine zum Waschen, Spülen und Schleudern von WaschgutInfo
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Description
Maschine zum Waschen, Spülen und Schleudern von Waschgut Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma; schine zum Waschen, Spülen und Schleudern von Waschgut mit in einem feststehenden zylindrischen Gehäuse drehbar gelagerten, durehbroehenen Wäscheträger mit liegender Achse, reversierendem Waschgang und min destens einem am Zylindermantel des Ge häuses angeordneten offenen Überlauf zur Abführung der Arbeitsflüssigkeit.
Gemäss der Erfindung zeiehnet sich die Waschmaschine durch an der Innenseite des Gehäuses angeordnete Führungsorgane aus, die so ausgebildet sind, dass Arbeitsflüssig keit beim Waschen und Spülen aus dem Zwischenraum zwischen Wäscheträger und Crehäuse in den Wäscheträger hinein und beim Schleudern aus dem Gehäuse hinaus ge lenkt wird. Die Führungsorgane bestehen dabei vorzugsweise aus Leitblechen, von denen mindestens einzelne je einer überlauföffnung unmittelbar zugeordnet sind.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh- r>trrrgsbeispiele der erfindungsgemässen Wasch- masehine teilweise und schematisch darge stellt.
Fig. 1 zeigt das erste Beispiel im vertika len Längsschnitt und Fig. 2 im Querschnitt. nach der Linie 1I-II irr Fig. 1, bei nur angedeuteter Innen trommel.
Fig. 3 zeigt das zweite Beispiel ebenfalls im vertikalen Längsschnitt und Fig. 4 dasselbe im Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
Beim ersten Beispiel handelt es sich um eine seitlich beschickte Doppeltrommelwasch- maschine, welche von der Arbeitsflüssigkeit kontinuierlich und in axialer Richtung durch setzt wird. Sie weist ein feststehendes Aussen gehäuse 1 und eine als Waschgutträger die nende Innentrommel 2 auf, welche mit ihren Achszapfen 3 in Lagern 4 der Aussentrom mel gelagert ist. Die Einlauföffnung 5 für die Arbeitsflüssigkeit befindet sich an der einen Stirnwand der Aussentrommel 1.
An der gegenüberliegenden Stirnwand befindet sich ein Ablauf 6, dessen Öffnung 7 als Über lauf dient und das Niveau N der Wasch flotte bei unbewegter Trommel 2 bestimmt. Ausser dem Überlauf 7 oder gegebenenfalls an Stelle desselben sind drei Ablauföffnungen 7a an der zylindrischen Wand des Gehäuses 1 vorgesehen, die ebenfalls als Überläufe dienen und sich auf gleicher Höhe befinden.
Der Wäscheträger ist, wie Fig. 1 zeigt, sowohl an seinem Umfangsmantel wie auch über einen Teil seiner Stirnwände gelocht, so da.ss er mit der Aussentrommel 1 kommuni ziert. Beim Waschbetrieb mit reversierendem Waschgang wird in bekannter Weise die unten in die Innentrommel 2 eintretende Ar beitsflüssigkeit vom Waschgut mitbewegt und zum Teil wieder in die Aussentrommel hinaus befördert, während sie dieselbe allmählich in axialer Richtung durchläuft.
Da, nun auf diese Weise .ein grosser Teil der Arbeitsflüs sigkeit, die mit Waschmittelzusätzen beladen ist, sogleich wieder in den Zwischenraum zwischen Innen- und Aussentrommel austritt, sind zusätzliche Mittel vorgesehen, um die selbe wieder in den Waschgutträger zurück zulenken.
Diese Mittel bestehen einerseits aus gebogenen Leitblechen 8, deren jedes einer Überlauföffnung 7a unmittelbar zugeordnet ist und diese dachartig überdeckt (Fig. 1.). Die Leitbleche 8 verlaufen im Querschnitt, wie Fig. 2 zeigt, schräg nach oben und innen, so dass im genannten Zwischenraum aufstei gende Flüssigkeit sowohl bei der einen als auch bei der andern Drehrichtung des Wasch gutträgers beim Wasch- und Spülvorgang nach innen umgelenkt und dadurch in die Trommel 2 hinein gedrückt wird (Pfeile P1). Die Umlenkbleehe 8 können im Querschnitt gebogen sein.
Ein kleiner Teil der Flüssigkeit kann dabei durch die überlauföffnungen 7a austreten, jedoch nur so lange, bis die Flüs sigkeit auf ein gewisses, unter dem Niveau IV liegendes durchschnittliches Arbeitsniveau gesunken ist, wonach im wesentlichen nur noch die innerste, durch Flächenreibung an der Innentrommel 2 mitgeführte Flüssigkeits schicht über dieses D.urchsehnittsniveau hoch steigt, die in die Innentrommel hineinge drängt wird.
Beim Schleudern dagegen, das mit viel grösserer Drehzahl und in Drehrich tung auf die Überlauföffnungen 7a zu. er folgt, wird das meiste Spülwasser durch die Fliehkraft in die Überlauf- bzw. Ablauf öffnungen 7a getrieben, wobei es infolge der Form der Leitbleche 8 (Fig. 1) von allen Seiten gegen die öffnungen gedrängt wird.
Der gegen die Innentrommel 2 abgelenkte Teil der Flüssigkeit kann in diese wegen des durch die Fliehkraft von innen an den Zylinder mantel angepressten Waschgutes nur sehr be schränkt eintreten. Durch diese Ausbildung wird erreicht., dass beim Schleudervorgang der ganze Flüssigkeitsinhalt der Aussentrom mel sieh selbsttätig und fast vollständig ent leert.
Um ausserdem die Arbeitsflüssigkeit auch aus der axialen Richtung aus dem Trommel- zwischenraum in die Innentrommel 2 umzu- lenken (Pfeile P2), was insbesondere bei ge neigter Trommelachse notwendig ist., sind ferner Umlenkbleehe 9 quer zur Achsrichtiuig vorgesehen, die entweder als Kreissegmente je in einer Ebene liegen, oder gemäss Fig. 1 Segmente eines zur Trommelachse koaxialen Kegels bilden. Diese Segmente erstrecken sich seitlich zweckmässig etwa bis zu den untern Enden der Umlenkbleehe B.
In der Aussentrommel ist ausserdem vor der Überlauföffnung 6 ein Staublech 10 angeord net, das mindestens oberhalb der überlauf kante 7 durchbrochen ist.. Durch dieses Stau blech wird die Arbeitsflüssigkeit beim Aus tritt gebremst und .ein Teil derselben wieder in die an ihrer Stirnwand durchbrochene Innentrommel 2 zurückgelenkt (Pfeil P3). Dem Staublech 10 kann dabei ein paralleles, an ihm anliegendes zweites Blech mit gleich geformten und gleich angeordneten Durch brechungen zugeordnet sein, das zwecks Ver änderung des Durchflussquerschnittes von aussen gegenüber dem Staublech 10 verscho ben werden kann.
Wie leicht ersichtlich, dienen diese Ein richtungen dazu, die kontinuierlich zuge führte Arbeitsflüssigkeit am allzu raschen Durchlauf durch die Waschmaschine zu hin dern, da sonst bekanntlich der grösste Teil der Waschmittelzusätze wieder abfliesst, ohne voll ausgenützt worden zu sein. Sie die nen also mit andern Worten der Einsparung von Waschmittelzusätzen. Zu diesem Zweck können ferner mehrere Einläufe 5 für die Ar beitsflüssigkeit vorgesehen sein, die an ver schiedenen Stellen in die Aussentrommel ein münden. Diese können zweckmässig alle an denselben Vorlaufbehälter angeschlossen sein, der :dazu dient, konstanten Druck für die kontinuierliche Flüssigkeitszufuhr zu gewähr leisten.
Ein solcher Vorlaufbehälter ist bei 11 schematisch dargestellt, wobei dessen Lage in bezug auf die Aussentrommel 1 der Wasch maschine durch die gegebenen Raumverhält nisse bestimmt wird. Der Vorlaufbehälter ist in eine Warmwasserkammer 11a und eine Kaltwasserkammer 11b unterteilt, die an die entsprechenden Zuführleitungen IV und E angeschlossen sind. Durch diese Aufteilung kann das Ventilsystem einfacher ausgebildet werden, indem der Einlauf in die Vorlauf kammern lediglich durch selbsttätige Schwim merventile und der Auslauf aus denselben durch einfache elektromagnetische Ventile ge steuert werden kann.
In ähnlicher Weise ist der Einfüllbehäl- ter 12 für die Waschmittelzusätze in zwei voneinander getrennte Kammern unterteilt, deren eine zweckmässig zur Aufnahme der Zu sätze zum Waschen und deren andere zur Aufnahme derjenigen zum Spülen dienen. Es könnten auch mehr Kammern vorgesehen sein. Gemäss Fig. 1 sind diese Einfüllka.in- mern für die Zusatzmittel dem Vorlauf behälter 11 so nachgeschaltet, dass das Warm wasser bei geöffnetem Ventil zwangläufig die Kammer für die Waschzusätze und das Kaltwasser diejenige für die Spülzusätze durchströmt.
Die Einfüllkammern können unten durch feinmaschige Siebböden 13 abge schlossen sein, so dass alle Zusätze vor Be ginn des Waschvorganges in die Kammern eingefüllt werden können. Ferner können Schikanen 14 derart in die Kammern einge baut sein, dass die diese .durchströmenden Flüssigkeiten die Kammern unter Wirbel bildung durchspülen, wie in Fig. 1 schema tisch dargestellt, um die eingefüllten Zusatz mittel vollständig zu lösen und mitzunehmen. Durch die beschriebene Anordnung von Vor lauf- und Einfüllbehältern können die für einen vollständigen Wasch- und Spülvorgang notwendigen Steuerschaltungen auf ein Mini mum herabgesetzt werden.
Das Beispiel nach Fig. 3 und 4 stellt eben falls eine zum Ausschleudern des Wasch gutes eingerichtete Waschmaschine mit der Aussentrommel 20, dem Waschgutträger 21 einem Klappdeckel 23 und zwei Überlauf öffnungen 24 dar, die aber frontal beschickt ist.. Auch hier sind die Überlauföffnungen 24 in bezug auf die Drehrichtung S der Innen trommel beim Schleudern so am Zylinder mantel der Aussentrommel 20 angeordnet, dass das Spülwasser beim Schleudern durch die Fliehkraft in die Ablaufstutzen 25 getrieben wird, und ausserdem in solcher Höhe, da:ss für den Waschvorgang die Arbeitsflüssigkeit das gewünschte Niveau N erreicht.
Jeder der Ablauföffnungen 24 ist ein Leitblech 26 zu geordnet,. das so angeordnet mid geformt ist (Fig. 3, 4), dass Arbeitsflüssigkeit, wie oben erläutert, beim Waschvorgang gegen den Waschgutträ.ger abgelenkt (P4), dagegen beim Schleudervorgang mit Hilfe der Flieh kraft von allen Seiten gegen die Ablauf öffnungen gedrängt wird (P5, Fig. 4).
Auch bei dieser Ausführung ist auf der andern Trommelseite ein achsparalleles Umlenkblech 27 vorhanden, das beim Wechselgang der Innentrommel während des Waschens zur Wirkung gelangt. Gegenüber den Ablauf öffnungen 24 sind mehrere Einlaiüöffnungen 28 vorgesehen, von welchen in Fig. 4 nur die eine sichtbar ist, und welche gemeinsam an den Einfüllbehälter 29 für die Zusatzmittel angeschlossen sein können.
Die Aussentrom mel 20 weist dabei unterhalb der Einlauf öffnungen eine Ausbuchtung 30 auf, durch welche eine gewisse Wirbelbildung der ein strömenden Arbeitsflüssigkeit erzielt wird, um die Zusatzmittel vollkommen aufzulösen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Maschine zum Waschen, Spülen und Schleudern von Waschgut mit in einem fest stehenden zylindrischen Gehäuse drehbar ge lagerten, durchbrochenen Wäscheträger mit liegender Achse, reversierendem Waschgang und mindestens einem am Zylindermantel des Gehäuses angeordneten offenen Überlauf zur Abführung der Arbeitsflüssigkeit, gekenn zeichnet durch an der Innenseite des Gehäuses .angeordnete Führungsorgane, die so ausge bildet sind,.dass Arbeitsflüssigkeit beim Wa schen und Spülen aus dem Zwischenraum zwischen '@Väscheträger und Gehäuse in den Wäscheträger hinein und beim Schleudern aus dem Gehäuse hinaus gelenkt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsorgane aus Leitblechen (8, 9, 26, 27) bestehen. 2. Maschine nach Patentanspiaic'n und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einem Teil der Leitbleche (8, 26) je eine Überlauföffnung (7a, 24) unmittelbar zuge ordnet ist. 3.Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, bei welcher die Arbeitsflüssig keit die Trommeln beim Waschen und Spülen in axialer Richtung durchsetzt., dadurch ge kennzeichnet, dass Leitbleche (9) quer zur Aehsriehtung der Trommeln angeordnet. sind. 4. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die genannten Leitbleche ebene Kreissegmente bilden. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Leitbleche (9) Segmente eines zur Trommelachse koaxialen Kegels bilden. 6.Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch eine stirnseitig angeordnete überlauföffnung (7) und.ein dieser vorgeschaltetes Staublech (10), das mindestens oberhalb der Unterkante der Ablauföffnung durchbrochen ist, wobei die dem Staublech zugekehrte Stirnwand des Wasehgutträgers (2) mindestens teilweise durchbrochen ist. 7.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeich net, dass dem Staublech (10) ein paralleles, an ihm anliegendes zweites Blech mit gleich geformten -und gleich angeordneten Durch- breehungen zugeordnet ist, das zwecks Ver- änderung des Durchflussquersehnittes von aussen gegenüber dem Staublech verschiebbar ist. B.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, .dass am Zylindermantel des Gehäuses mehrere Überlauföffnungen (7a, 24) vorge sehen sind, die in bezug auf die Drehrichtung des Waschgutträ.gers beim Schleudern so an- geordnet sind, dass die Arbeitsflüssigkeit mit Hilfe der Fliehkraft durch dieselbe hinaus gedrängt wird. 9. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlauföffnimg (\'.8) für die Wasch- und Spülmittelzugabe gegen über den Überlauföffnungen (24) angeordnet ist. 10.Maschine nach Patentanspruch und Unteranspi-Lich 9, dadurch gekennzeichnet, da.ss sowohl an der einen Stirnwand als auch am Zylindermantel der Aussentrommel Ein lauföffnungen vorgesehen sind. 11. Maschine nach Patentanspruch, mit einem Vorlaufbehälter zur Aufrechterhaltung eines konstanten Zuführdruckes, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorlaufbehälter (11) in eine Wa.rmwasserkammer (11c) und eine Kaltwasserkammer (11b) unterteilt ist. 12.Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfüllbehälter (12) für die Wasch- zusatzmittel in mindestens zwei getrennte Kammern unterteilt ist. 13. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Einfüllbehälter für die Waschmittel mit. der Vorlaufkammer für Warmwasser und ein Einfüllbehälter für die Spülmittel mit. der Vorlaufkammer für Kalt wasser verbunden ist. 14.Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass der Einfüllbehäl- ter für die Waschzusätze so angeschlossen ist, dass er vom zugeführten Wasser durchströmt wird. 15. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 bis 13, dadurch gekenn zeichnet, da.ss in die Einfüllkammern (12) für die Waschzusätze Schikanen (14) einge baut sind, um eine Wirbelbildung des sie durchströmenden Wassers zu erzielen.
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1955
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Cited By (2)
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