CH323622A - Lochkarten-Kartei mit Vorrichtung zum Auswählen von Lochkarten mittels Wähl- und Manipulierstäben - Google Patents

Lochkarten-Kartei mit Vorrichtung zum Auswählen von Lochkarten mittels Wähl- und Manipulierstäben

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CH323622A
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Othmar Dr Lehner
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Sortex Ag
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    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/04Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system

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Description


      Lochkarten-Kartei    mit Vorrichtung zum Auswählen von Lochkarten mittels Wähl       A#          Manipulierstäben          l       Es sind     Loehkarten-Karteien    mit     Vorrich-          Inng    zum Auswählen von Lochkarten mittels  Wähl-     undManipulierstäben    bekannt, bei     wel-          elien    die Vorrichtung zum Auswählen der  Lochkarten ans einem Unterteil und einem in  zwei Hälften geteilten Oberteil besteht, wobei  die eine Hälfte des Oberteils fest und die  andere     versehiebbar    und kippbar am Unter  teil angeordnet ist,

   und bei welchen die beiden  Hälften des Oberteils der Vorrichtung zum  Auswählen der Lochkarten<B>je</B> ein     Loehield          und    die Lochkarten zwei diesen Lochfeldern  der     Hilften,des    Oberteils der     Wählvorrieh-          tung-    entsprechende     Lochfelder    aufweisen.  Nach einem festgelegten Schlüssel sind alle  bestimmenden Merkmale einer Lochkarte, bei  einer Personalkartei also z.

   B.     Kontrollnum-          ii.,ei-,.Anfa,ngsb-Lichstabe    des Namens, Jahrgang,       G',esehleeht,    Zivilstand,     usw.,    dadurch     fest-          z,ele,          (T        gt,        dass    bestimmte, Löcher der in der     Rich-          lung-,    in welcher eine Hälfte des Oberteils  der Wählvorrichtung in     bezug    auf die andere       verselliebbar    ist,

   liegenden     Loehreihen    der       Loelifelder    der Lochkarte durch Schlitze mit  einander verbunden werden. Durch Einschie  ben von. W     ählstäben    in bestimmte Löcher der       Loelifelder    der beiden Hälften des Oberteils  der Wählvorrichtung kann nun der in der       Wählvorriehtung    befindliche     Loehkartenstapel     in zwei Teile unterteilt werden, von denen der  eine das in Frage stehende Merkmal besitzt       C,

            und    der andere nicht     und    von denen der  eine mittels eines Wählstabes oder mehrerer    Wählstäbe an der einen und der andere eben  falls mittels eines oder mehrerer Wählstäbe  an der andern Hälfte des Oberteils der Wähl  vorrichtung fixiert ist. Durch Wegschieben  der verschiebbaren Hälfte des Oberteils der  Wählvorrichtung von deren anderer Hälfte  können dann dank der bestimmte Löcher  der     Loehfelder        der    Lochkarten verbindenden  Schlitze die das in Frage stehende Merkmal  aufweisenden Lochkarten von den Lochkarten,  welche dieses Merkmal nicht aufweisen, ge  trennt werden.

   Es sind ferner     Wählvorrich-          tungen    für solche     Lochkarten-Karteien    be  kannt, welche es ermöglichen, Lochkarten,  welche mehrere verschiedene Merkmale auf  weisen sollen, in mehreren     aufeinanderfolgen-          den        Wählvorgängen    aus dem in der     Wähl-          vorriehtung        befindliehen        Lochkartenstapel     herauszusuchen,

   ohne     dass    dabei die bei jedem  Wählvorgang jeweils ausgeschiedenen Loch  karten aus der     Wählvorriehtuno"    entfernt wer  den müssen und ohne     dass    für jeden     Wähl-          vorgang    ein anderer Schlüssel angewendet  werden     muss.     



  Diese bekannten     Lochkarten-Karteien    mit  Vorrichtung zum Auswählen von Lochkarten  mittels     Wähl-        und        31anipulierstäben    haben  sich in der Praxis gut bewährt, haben aber  den Nachteil,     dass    die     Wählvorriehtung    nur  eine beschränkte Anzahl, praktisch nicht mehr  als<B>500,</B> Lochkarten aufzunehmen vermag.

    Bei     Loehkarten-Karteien    grösseren     Umfanges,     die unter Umständen viele Tausende von Loch-           kaiten    umfassen, kann deshalb immer nur  ein Teil des ganzen     Loehkartenbestandes    be  handelt werden, und es sind viele     Wählvor-          gänge    erforderlich, bis der ganze     Lochkarten-          bestand        durchbehandelt    worden ist,

   wobei der  behandelte Teil der Lochkarten aus der     Wähl-          vorriehtung    entfernt und durch einen wei  teren Teil ersetzt werden     muss.    Dies ist eine  zeitraubende Arbeit, bei welcher es auch leicht  vorkommen kann,     dass    einzelne Lochkarten  beschädigt werden. Es ist allerdings auch  möglich, mehrere     Wählvorriehtungen,    z. B.  für<B>je 500</B> Lochkarten eine, vorzusehen und  die Lochkarten in ihren     Wählvarriehtungen     zu belassen.

   Abgesehen von der erheblichen  Verteuerung, welche durch eine unter Um  ständen grössere Zahl von Wählvorrichtungen  bedingt ist, beansprucht eine! solche     Lochkar-          ten-Kartei    einen sehr beträchtlichen Raum,  denn die Wählvorrichtungen beanspruchen  naturgemäss wesentlich mehr Raum, als die in  ihnen enthaltenen Lochkarten. Diese Nach  teile können durch die vorliegende Erfindung  -weitgehend behoben werden.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Loehkarten-Kartei    mit     Vorriehtung    zum  Auswählen von Lochkarten mittels     Wähl-    und       Manipulierstäbeii,    bei welcher die     Wählvor-          riehtung    zum Auswählen der Lochkarten aus  einem Unterteil und einem in zwei Hälften  geteilten Oberteil besteht, wobei die eine  Hälfte des Oberteils fest und die andere     ver-          sehiebbar    am Unterteil angeordnet ist,

   und  bei welcher die beiden Hälften des Oberteils  der     Wählvorriehtung   <B>je</B> ein Lochfeld und die  Lochkarten zwei diesen Lochfeldern der Hälf  ten des Oberteils der     Wählvorriehtung    ent  sprechende Lochfelder aufweisen, wobei erfin  dungsgemäss die Lochkarten der     Lochkarten-          Kartei    in mehrere Stapel unterteilt sind, wel  che<B>je</B> in einem oben offenen Behälter     unter-          olebracht    sind, welche Behälter zusammen mit,  e  den in ihnen. enthaltenen Lochkarten     gegen,-          einander    austauschbar in die     Wählvorriehtung     einsetzbar sind.  



  Die Auswechslung des in die     Wählvor-          richtung    eingesetzten Behälters gegen einen    andern Behälter ist einfach und rasch durch  zuführen, und die in diesen Behältern ent  haltenen,     Loelikarten    sind     gesehützt,    so     dass     sie nicht     besehädigt,    werden können. Die Be  hälter beanspruchen nur wenig mehr Raum  als die in ihnen enthaltenen Lochkarten. Die  Lochkarten können dabei bereits nach einem  bestimmten Merkmal     -,    bei einer Personalkartei  z.

   B. nach der     Kontrollnummer,    nach dem  Anfangsbuchstaben des Namens, nach Jahr  gängen, in die verschiedenen Behälter ein  gereiht sein; aber Bedingung ist dies nicht.  



  In der Zeichnung sind eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindung     gegenstan-          des    und eine     Ausführunasvariante    dargestellt.       E#,    zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine Ansieht der Wählvorrichtung  einer     Loehkarten-Kartei    mit     Vorriehtung    zum  Auswählen von Lochkarten mittels     Wähl-    und       Manipulierstäben    ohne die Lochkarten,       Fig.    2 eine Ansieht eines     züm    Einsetzen  in diese     Wählvorriehtung    bestimmten Behäl  ters für Lochkarten,

         Fig.   <B>3</B> eine     Draufsieht    auf den Behälter  nach     Fig.    2,       Fig.    4 eine Ansieht einer Ausführungs  variante des Behälters für Lochkarten in  geschlossenem Zustand, und       Fig.   <B>5</B> eine Ansieht des Behälters nach       Fig.    4. in. geöffnetem Zustand.  



  Die in     Fig.   <B>1.</B> dargestellte Vorrichtung zum  Auswählen von     Loelikarten    mittels     Wähl-    und       Manipulierstäben    besitzt einen     auf    vier Füssen  <B>1</B> gelagerten Unterteil 2, auf welchem der in  der Mitte vertikal geteilte, zur Aufnahme der       Loelikarten    bestimmte Oberteil angeordnet  ist.

   Die beiden Hälften des Oberteils bestehen  <B>je</B> aus einer Vorderwand<B>3</B>     bzw.   <B>3</B> 'und einer       Rüel"wand    4     bzw.    4', welche durch in ihren  äussern,<B>d.</B> h. voneinander abgewendeten Rän  dern angeordnete     Sehraubenbolzen   <B>5</B>     bzw.   <B>5'</B>  miteinander verbunden und durch     Distanz-          büehsen   <B>6</B>     bzw.   <B>6'</B> im Abstand voneinander  gehalten sind. Die eine, in der Zeichnung  die rechte, aus der Vorderwand<B>3</B> und der       Rilekwand    4 gebildete Hälfte des Oberteils  ist mit dem Unterteil 2 durch drei Bolzen<B>7</B>      fest verbunden.

   Die andere, in der Zeichnung  die linke, aus der Vorderwand<B>3'</B> und der       Rüekwand    4' gebildete Hälfte des Oberteils  ist auf einer Achse<B>8</B> gelagert, welche in       waagreeliten    Schlitzen<B>9</B> in der Vorderwand  und der     Rüel-,wand    des Unterteils 2 verschieb  bar geführt ist. Die Vorderwand<B>3'</B> und die       liüekwa-nd    4' besitzen unten an ihrem äussern  Teil<B>je</B> einen Ansatz<B>10</B>     bzw.   <B>10',</B> in welche  Ansätze ein zur Achse<B>8</B> paralleler Bolzen<B>11</B>  fest eingesetzt ist.

   In der     Vorder-    und der       Vilekwand    des Unterteils 2 ist<B>je</B> ein     Füh-          rungssehlitz    12     bzw.    12' vorgesehen, welcher  oben einen kurzen, horizontalen, nach ein  wärts gerichteten Teil und aussenseitig an  diesen anschliessend einen bogenförmigen,       naeh    unten     geriehteten    Teil besitzt. In diese       Führungssehlitze    12 und 12' greifen die Enden  des Bolzens<B>11</B> ein. Auf dem Bolzen<B>11</B> sitzt  ein Hebel<B>13.</B> Wenn die Achse<B>8</B> an den innern.

    Enden der Schlitze<B>9</B> anliegt, liegt die aus  der Vorderwand<B>3'</B> und der Rückwand 4'  gebildete Hälfte des Oberteils an deren an  derer Hälfte an. Mittels des Hebels<B>13</B> kann  die aus der Vorderwand<B>3'</B> und der Rück  wand 4' bestehende Hälfte des Oberteils uni  die Länge der Schlitze<B>9</B> nach aussen     ver-          sehoben    werden, wobei der Bolzen<B>11</B> vom  innern Ende des horizontalen Teils der     Füh-          i-tingssehlitze    12 und 12' bis an dessen bogen  förmigen Teil sich verschiebt.

   Ist die aus der  Vorderwand<B>3'</B> und der Rückwand 4' be  stehende Hälfte des Oberteils in dieser Weise  in ihre äussere Grenzlage verschoben worden,  so kann sie mittels des Hebels<B>13</B> um die       A.ehse   <B>8</B> in eine Schräglage gekippt werden,  wobei der Bolzen<B>11</B> im bogenförmigen Teil  der Schlitze 12 und 12' sieh bewegt.  



  Die Vorderwände<B>3</B> und<B>31</B> und die Rück  wände 4 und 4' weisen<B>je</B> ein     Loehfeld    mit       jc    siebzehn horizontalen, von<B>0</B> bis<B>16</B>     nume-          rierten        Loehreihen    und<B>je</B> elf vertikalen, von  <B>0</B> bis<B>10</B>     numerierten    Lochreihen auf. Zum  Wählen der Lochkarten dienen Wählstäbe<B>16</B>  und<B>16',</B> welche in die Löcher der Lochfelder  der Vorderwände<B>3</B> und     3'und    der     Püekwände     4 und 4' eingeführt werden können.

   Ausser  dem ist für jede Hälfte des Oberteils noch    ein     gabelföriniger        Manipulierstab   <B>17</B>     bzw.   <B>171'</B>  vorgesehen, für welche in den genannten     Vor-          der-    und Rückwänden entsprechende Löcher  vorgesehen sind.  



  Soweit ist die Vorrichtung zum     Aus-Wählen     von Lochkarten einer     Loehkarten-Kartei    be  kannt und auch ihre Anwendung und Wir  kungsweise darf als bekannt vorausgesetzt  werden.  



  Die Lochkarten der     Lochkarten-Kartei     sind,<B>je</B> nach der vorhandenen Anzahl von  Lochkarten, in mehrere Stapel unterteilt,     wel-          ehe,    beispielsweise<B>je 500</B> Lochkarten enthal  tenden     Loehkartenstapel    je in einem beson  deren Behälter untergebracht sind. Ein     sol-          eher    Behälter ist in     Fig.    2 und<B>3</B> dargestellt.

    Dieser Behälter besitzt eine     Vorderw.and   <B>18</B>  -und eine Rückwand<B>19,</B> ist auf der einen, im  dargestellten Falle der linken Seite durch  eine Seitenwand 20 abgeschlossen, während  er auf der andern Seite offen ist, und besitzt  einen von der linken, geschlossenen Seite bis  zur Mitte reichenden Boden 21. Die äussern  Abmessungen dieses Behälters sind so bemes  sen,     dass    er von oben zwischen die Vorder  wände<B>3</B> und<B>3'</B> und die Rückwände 4 und 4'  der Hälften des Oberteils der in geschlossener  Stellung befindlichen Wählvorrichtung ein  gesetzt werden kann.

   Die Vorderwand<B>18</B> und  die Rückwand<B>19</B> des Behälters weisen auf  ihrer gegen die geschlossene Seite zu liegenden  Hälfte     Lochfelderr    auf, welche genau den     Loch-          felclern    der Vorderwand     31    und der Rückwand  4' der beweglichen Hälfte des Oberteils der       Wählvorrichtung    entsprechen.

   Die andere, im  dargestellten Falle also die rechte Hälfte der  Vorderwand<B>18</B> und der Rückwand<B>19</B> des  Behälters weisen dagegen<B>je</B> ein Schlitzfeld  auf, wobei die Anzahl der horizontalen Schlitze  der Anzahl der horizontalen Lochreihen der  Lochfelder in der Vorderwand<B>3</B> und der       Rück-wand    4 der fest auf dem Unterteil 2  angeordneten Hälfte des Oberteils der Wähl  vorrichtung und die Länge der Schlitze der  Länge dieser horizontalen Lochreihen ent  spricht.

   Wenn der     Beliälter    in die 'in     ge,-          schlossener    Stellung befindliche     Wählvorrich-          tung    eingesetzt ist, dabei auf den obern zwei      Bolzen<B>7</B> aufsitzt und rechts an den Distanz  büchsen<B>6</B> anliegt,

   decken sieh die     Loehielder     und     Schlitzielder    in seiner Vorderwand<B>18</B>  und in seiner Rückwand<B>19</B> genau mit den       Loehieldern    in den Vorderwänden<B>3</B> und<B>3'</B>       und    in den Rückwänden 4 und 4' der beiden  Hälften des Oberteils der     Wählvorriehtung.     Nahe ihren seitlichen Rändern ist in der  Vorderwand<B>18</B> und in der Rückwand<B>19</B>  des Behälters auf jeder Seite ein Loch 22       bzw.    22' für den innern.

   Schenkel des     Mani-          pulierstabes   <B>17</B>     bzw.   <B>17'</B> vorgesehen, derart,       dass    die     Manipulierstäbe   <B>17</B> und<B>17</B> nach dem  Einsetzen des Behälters in die Wählvorrich  tung eingestossen werden können, wobei ihre  innern Schenkel durch diese Löcher<B>9-2</B>     bzw.     22'     hindurchtreten,    während ihre äussern  Schenkel ausserhalb des Behälters sieh befin  den. Die Vorderwand<B>18</B> und die Rückwand<B>19</B>  des Behälters weisen oben in der Mitte<B>je</B>  einen- Handgriff<B>23</B>     auf.     



  Zum Einsetzen eines einen     Lochkarten-          stapel    enthaltenden Behälters in die     Wähl-          vorriehtung    müssen die     Manipulierstäbe   <B>17</B>       und   <B>17'</B> und selbstverständlich auch die Wähl  stäbe<B>1.6</B> und<B>16'</B> herausgezogen werden.

   Nach  dem Einsetzen dieses Behälters in die Wähl  vorrichtung werden die     Manipulierstäbe   <B>17</B>  Lind<B>17</B> in ihre Löcher     eingesehoben,    wodurch  der Behälter und die in ihm enthaltenen  Lochkarten genau     auf    die     Loehfelder    in den  Vorderwänden<B>3</B> und<B>3'</B> und in     den        Rüekwän-          den.    4 und 4' der Hälften des Oberteils der       Wählvorriehtung    ausgerichtet werden.

   Mittels  der     Wählstäbe   <B>16</B> und<B>16</B> 'wird hierauf das  erste der verlangten Merkmale der aus dem       Loehkartenstapel.        hera.Liszusiaehenden        Loch-          Icarten    gesteckt.

   Nach Herausziehen der     111ani-          pulierstäbe   <B>17</B> und<B>17</B> erfolgt die Trennung  <B>d</B>er das verlangte Merkmal aufweisenden Loch  karten von den Lochkarten, welche dieses  Merkmal nicht aufweisen, durch Verschieben  der beweglichen Hälfte des Oberteils der       Wählvorriehtung    um einen     Loehabstand    mit  tels de-, Hebels<B>13.</B> Durch den Wählstab<B>16'</B>  ist dabei der Behälter an der beweglichen  Hälfte des Oberteils der     Wählvorriehtung     fixiert und macht dessen Verschiebung mit,    wobei der die Lochkarten, welche das verlangte  Merkmal nicht aufweisen,

   in der fest auf dem  Unterteil 2 angeordneten Hälfte des Oberteils  der Wählvorrichtung zurückhaltende Wähl  stab im betreffenden Schlitz der Vorderwand  <B>18</B> und der Rückwand<B>19</B> des Behälters sieh  verschiebt. In bekannter Weise werden so  in     aufeinanderfolgenden    Wählvorgängen die  Lochkarten, welche alle verlangten Merkmale  aufweisen, aus dem     Loehkartenstapel    ausge  schieden.

   Sind alle erforderlichen     Wählvor-          gänge    vorgenommen, so kann -nach Heraus  ziehen des Wählstabes<B>16</B> die bewegliche  Hälfte des Oberteils der     Wählvorriehtung    mit  dem Behälter und den die verlangten Merk  male, aufweisenden Lochkarten     zür        leiehteren     Entnahme der ausgesuchten Lochkarten aus  der     Wählvornehtung    mittels des Hebels<B>13</B>  um die Achse<B>8</B>     in    eine     Sehräglage    gekippt  werden.  



  Bei der in     Fig.    4     und   <B>5</B> dargestellten Aus  führungsvariante, ist der auf beiden Seiten  geschlossene Behälter in eine rechte Hälfte 24       und    eine linke Hälfte<B>25</B> vertikal geteilt.

   Die  beiden Hälften 24 und<B>25</B> dieses Behälters  sind durch zwei Lenker<B>26,</B> welche unten an  der     Vorde-e-    und an der Rückseite der Hälfte  <B>25</B>     angelenkt    sind und an deren freien Enden       jc    eine Rolle<B>27</B> angeordnet ist, welche Rollen  <B>27 je</B> in einer     Führungssehiene   <B>28</B>     Linten    an  der     Vorder-        bzw.    Rückseite der Hälfte 24     ver-          sehiebbar    geführt sind., gelenkig miteinander  verbunden.

   Die beiden Hälften 24 und<B>25</B> des  Behälters sind mittels einer     Sehliessvorrieh-          tung        zusammensehliessbar.    Im dargestellten  Fall besteht diese     Sehliessvorriehtung    aus zwei  oben an der Vorderwand und an der Rück  wand der Hälfte 24 gelagerten     Sehliesshaken     <B>29,</B> für welche oben an der Vorderwand und  an der Rückwand der Hälfte<B>25</B> Schliess  bolzen<B>030</B> vorgesehen sind. Oben an den     Sei-          tenwHnden.    beider Hälften 24 und<B>25</B> ist je  ein Handgriff 21 vorgesehen.

   Unten besitzt  die Hälfte<B>25</B> des Behälters vorn und hinten  einen Ansatz<B>32</B> mit einer offenen Lager  öffnung<B>33.</B> Diese Ansätze j2 sind so angeord  net,     dass,    wenn dieser Behälter in geschlossener  Stellung,<B>d.</B> h. in einer Stellung, in welcher      die beiden Hälften 24 und<B>25</B> aneinander  anliegen     (Fig.   <B>-1),</B> in die vorstehend beschrie  bene, ebenfalls in geschlossener Stellung     be-          findliehe    Wählvorrichtung eingesetzt wird,  die     Lageröffnungen   <B>33</B> der Ansätze<B>32</B> auf  die Achse<B>8</B> zu liegen kommen.  



  In der     Vorder-    und in der Rückwand     bei-          c   <B>.</B> [er Hälften 24 und<B>25</B> dieses Behälters ist  <B>je</B> ein     Lochfelcl    vorgesehen, welche Lochfelder  genau den Lochfeldern der Vorderwand<B>3</B>       bzw.   <B>3'</B>     und    der Rückwand 4     bzw.    4' der  beiden Hälften des Oberteils der     Wählvorrich-          tung,    entsprechen und mit diesen sich decken,  wenn der Behälter in die Wählvorrichtung  eingesetzt ist.

   Ausserdem ist in der Vorder  wand und der Rückwand beider Hälften des  Behälters noch<B>je</B> ein Loch 34     bzw.    34' für  den     innern    Schenkel der     Manipulierstäbe   <B>17</B>       bzw.   <B>17'</B> vorgesehen.  



  Dieser aus den Hälften 24 und<B>25</B> be  stehende Behälter wird, wie der vorstehend       besehriebene,    einteilige Behälter von oben in  die Wählvorrichtung eingesetzt, wobei mit,  dem Einsetzen des Behälters dessen     Schliess-          vorriehtung    gelöst wird.

   Die linke Hälfte<B>25</B>  dieses Behälters macht beim Ausscheiden der       #"-ewünsehten    Lochkarten, welches in der     glei-          ehen    bekannten Weise vorgenommen wird, die  Bewegung der beweglichen, linken Hälfte des  Oberteils der Wählvorrichtung mit, während  seine rechte Hälfte 24 durch den Wählstab<B>16</B>  in der fest auf dem Unterteil 2 angeordneten,  rechten Hälfte des Oberteils der Wählvorrich  tung, festgehalten wird.  



  Die beiden Hälften des Behälters können  auch durch eine     Schliessvorriehtung    mitein  ander     verbindbar    sein, welche derart ausge  bildet ist,     dass    sie beim Einsetzen des Behälters  in die     Wählvorriehtung    automatisch gelöst  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-I Loehkarten-Kartei mit Vorrichtiino., zum Auswählen von Lochkarten mittels Wähl- und Nanipulierstäben, bei welcher die Wählvor- riehtung zum Auswählen der Lochkarten aus einem Unterteil und einem in zwei Hälften geteilten Oberteil besteht, wobei die eine Hälfte des Oberteils fest und die andere ver- schiebbar am Unterteil angeordnet ist, und bei welcher die beiden Hälften des Oberteils der Wählvorrichtung<B>je</B> ein Lochfeld und die Lochkarten zwei diesen Lochfeldern der Hälf ten des Oberteils der Wählvorrichtung ent sprechende Loelifelder aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Lochkarten der Loch kartei in mehrere Stapel unterteilt sind, wel- ehe <B>je</B> in einem oben offenen Behälter unter gebracht sind, welche Behälter zusammen mit Jen in ihnen enthaltenen Lochkarten gegen einander austauschbar in die Wählvorrichtung einsetzbar sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Lochkarten-Kartei nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter für die vorhandenen Stapel von Lochkarten auf der bei ihrem Einsetzen in die Wählvorrich- tung vom beweglichen Teil der Wählvorrich- tung abgewendeten Seite offen sind und einen Boden besitzen, welcher von ihrem geschlos senen Teil nur bis zur Mitte reiellt,
    und dass in der Vorderwand und in der Rückwand dieser Behälter auf der gegen die geschlossene Seite zu liegenden Hälfte<B>je</B> ein Lochfeld und auf der gegen die offene Seite zu lie genden Hälfte<B>je</B> ein Schlitzfeld vorgesehen ist, welche Loch- und SchlitzieldeT sieh mit den Loehfeldern der Lochkarten decken.
    2. Loehkarten-Kartei nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter für die vorhandenen Stapel von Lochkarten in zwei Hälften vertikal geteilt sind, welche durch Verbindungsorgane derart gelenkig mit einander verbunden sind, dass sie aneinander angelegt, voneinander bewegt und in bezug aufeinander gekippt werden können, wobei eine Sehliessvorrichtung vorgesehen ist, mittels welcher die beiden Hälften in aneinander anliegender Stellung zusammengeschlossen werden können, und dass in der Vorder- und in der Rückseite jeder Hälfte<B>je</B> ein Loch feld vorgesehen ist,
    welche Lochfelder sieh mit den Lochfeldern der Lochkarten decken.
CH323622D 1954-10-22 1954-10-22 Lochkarten-Kartei mit Vorrichtung zum Auswählen von Lochkarten mittels Wähl- und Manipulierstäben CH323622A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170368B (de) * 1957-11-30 1964-05-21 Helmut Groettrup Dipl Ing Auswaehlgeraet fuer Lochkarten
DE1178402B (de) * 1959-10-14 1964-09-24 Oskar Thieme Waehlgeraet zum Auswaehlen von Karteikarten mit senkrecht zur Fusskante verlaufenden Schlitzen mittels Suchnadeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1170368B (de) * 1957-11-30 1964-05-21 Helmut Groettrup Dipl Ing Auswaehlgeraet fuer Lochkarten
DE1178402B (de) * 1959-10-14 1964-09-24 Oskar Thieme Waehlgeraet zum Auswaehlen von Karteikarten mit senkrecht zur Fusskante verlaufenden Schlitzen mittels Suchnadeln

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