CH323680A - Hebelzwinge - Google Patents

Hebelzwinge

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CH323680A
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CH
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lever
pawl
bearing
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arm
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Inventor
Pfaeffli Walter
Original Assignee
Pfaeffli Walter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/12Arrangements for positively actuating jaws using toggle links
    • B25B5/127Arrangements for positively actuating jaws using toggle links with at least one jaw sliding along a bar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description


      Hebelzwinge            Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  eire Hebelzwinge mit einer das feste Gegen  lager tragenden Gleitschiene, auf welcher ein  Querarm mit einem auf das Gegenlager ge  richteten Druckstempel längsverschiebbar ist,  dessen Schaft durch einen am Querarm an  gelenkten Spannhebel über ein     Kniehebelge-          lenk    axial     beilegt    werden kann und mittels  einer     Sperrklinke        arretierbar    ist.  



  Es sind bereits Hebelzwingen dieser Art  bekannt, bei welchen zur Arretierung der       Klemmspannung    eine Sperrklinke mit einer  vorstehenden Nase dient, die unter Feder  druck in eine Zahnung eingreift. Diese Sperr  klinke ist. jedoch bei der genannten     Ausfüh-          rim-    am verschiebbaren Querarm und die  Zahnung am beweglichen Spannhebel ange  ordnet, wobei der Spannhebel in der     maxi-          malen    Klemmstellung die Sperrklinke derart       al) < ieekt,    dass diese praktisch kaum mehr be  tätigt werden kann.

   Zudem besteht letztere       nur    aus einem     runden    Druckknopf, der an  seinem einen Rand am Querarm     angelenkt     ist und somit einen relativ sehr kurzen Hebel  arm aufweist. Aus diesem Grunde muss die       iliti    beeinflussende Druckfeder sehr hart sein,  um trotzdem die nötige     Andruckkraft.    der  Klinke gegen die Rasten der Zahnung zu be  wirken. Infolge dieser Konstruktionsmerk  male ist die Bedienung bzw. der Gebrauch       die,er    bekannten     Hebelzwinge    nicht nur sehr  unbequem,     sondern    auch sehr     unterschiedlich       bei verschiedenen Arbeitsstellungen des  Spannhebels.

   Die     Arretierung    ist eine     unzu-          verlässige,    um so mehr     als    nur ein Zahnkranz  vorhanden ist..  



  Die     Erfindung    bezweckt die Schaffung  einer Hebelzwinge der genannten Art, bei  welcher sämtliche erwähnte Nachteile besei  tigt sind: Die Erfindung besteht darin, dass  die Sperrklinke als Betätigungshebel ausge  bildet und am Spannhebel nahe dessen  Schwenklagerung so     angelenkt    ist, dass sie  längs dem Spannhebel verläuft und teilweise  in diesen versenkbar ist, und dass sie einen  zu ihren beiden Seiten herausstehenden     Arre-          tierkeil    trägt, welcher bei freigegebener Sperr  klinke in zwei seitliche, am Querarm gebil  dete Zahnkränze unter Federdruck einrastet,  wobei die Schwenkebene des Spannhebels mit  der durch Gleitschiene und Querarm definier  ten Ebene einen spitzen Winkel bildet,

   und  dass der Druckstempel an seiner dem Gegen  lager zugekehrten Stirnseite ein     Andrückele-          ment    aufweist, das im Schaft in axialer Rich  tung verschiebbar gelagert ist.  



  Durch die Ausbildung der Sperrklinke als  Betätigungshebel, durch die Anordnung       zweier    Zahnkränze, durch das teilweise Ver  senken der Sperrklinke im Spannhebel und  durch die     Versehwenkung    der. Bewegungs  ebene des Spannhebels gegenüber der Ebene  von Gleitschiene und Schiebearm wird - die      Bedienung dieses     Werkzeuges    in jeder Be  ziehung äusserst bequem gestaltet.  



       Zweckmässigerweise    sind dabei der Spann  hebel, die Sperrklinke, die Zahnkränze und  der     Arretierkeil    relativ zueinander in der  Weise angeordnet, dass zum     Zurückziehen    des  Druckstempels vom Gegenlager weg sowie  zum Lösen der Arretierung der Spannhebel  und die Klinke in der gleichen     Bewegungs-          riehtung    und mit einem Griff betätigt wer  den können.  



  Die Erfindung ist an einem Ausführungs  beispiel an Hand der beigefügten Zeichnung  näher beschrieben, die eine     Hebelzwinge    ge  mäss der Erfindung,     teilweise    im Schnitt  gezeichnet,     darstellt.     



  Das dargestellte Ausführungsbeispiel einer  Hebelzwinge besteht. aus der Gleitschiene 1,  dem als Gegenlager dienenden, fest an der  Gleitschiene 1 angebrachten Querarm 2 und  dem längs der Gleitschiene 1 verschiebbaren  Querarm 3 mit dem auf das Gegenlager zu  gerichteten Druckstempel mit dem Schaft.  und der     Andrüekplatte    5. Der Schaft 4 des  Druckstempels ist in einem Gleitlager 6 des  Querarmes 3 längsverschiebbar, und zwar  unter der Wirkung der     Kniehebellasche    7, die  über den Zapfen 8 am     vordern    Ende 9 des  Kniehebelarmes 10 drehbar gelagert ist.

   Der  Kniehebelarm 10 ist an seinem vordern Ende  9 über einen Lagerbolzen 11 in zwei ihn     flan-          lzierenden,    zum Querarm 3 gehörenden Kreis  cektorscheiben     12a,    12b befestigt, und zwar       konzentrisch    zu deren     Krümmungsmittel-          punkt.    Wird der Kniehebelarm 10 in Pfeil  richtung 13 bewegt, dann wird der Schaft 4  des     Druckstempels    mittels der     Kniehebellasehe     7 in die Lagerhülse 6 hineingezogen.

   Der  Kniehebelarm 10 ist an seinem rückwärtigen  Ende als Rohr und in seiner vordern Hälfte  als abgeplatteter längsgeschlitzter Hebel aus  gebildet, dessen parallel     zueinanderliegende          Vorder-    bzw. Rückseite 14a bzw.     14b    über die  Verbindungsstege 15 und 16 zusammenhän  gen. In dem von     Vorder-    und Rückseite 14;a  und     14b    gebildeten Schlitz ist eine Flachgabel  17 angeordnet und um einen in     Vorder-    und    Rückseite     1-1a    und 14b des     Kniehebelarmes    10  befestigten Zapfen 18 drehbar gelagert.

   Eine       Druekfe;der    19, die     ;sieh    gegen den Verbin  dungssteg 16 stützt, ist. bestrebt, die Flach  gabel 17 aus dem Schlitz des Kniehebelarmes  10 in Richtung auf den Querarm 3 herauszu  drücken und gegen den Anschlag 23 an den  Hebelseiten     1-1a,,        1-1b        zu        pressen.    An der  Flachgabel 17 ist eine Sperrklinke 20 fest  angebracht, die hier beispielsweise als Drei  kantprisma ausgebildet ist., beidseits senkrecht  aus der Flachgabel 17     heraus    und durch je  einen     Ai2sse.hnitt    21a., 21b in der     Vorder-    bzw.

         Rückseite        1-1a        bzw.14b        des    Hebels 14 hindurch  ragt. Diese     Sperrklinke    20 greift in je einen  Zahnkranz 22a     bzw.    22b ein, der     aus,    den ge  zähnten Stirnkanten der den Kniehebelarm 10  flankierenden     Kreissektorscheiben    12a und       12b    besteht.

   In der gezeichneten Lage ist  somit durch die Sperrklinke 20 der Kniehebel  10 relativ zu den Zahnkränzen 22a.,     22b    arre  tiert, also ist eine Schwenkbewegung des  Kniehebels 10 in Pfeilrichtung 13 verhindert  und damit eine     gleiehgeriehtete        Axialbew    e  gung des Schaftes 4 des     Di-Lickstempels.    Da  gegen kann der Kniehebel 10 entgegen der  Pfeilrichtung 13 ohne Hemmung bewegt wer  den, also der Druckstempel 4, 5 dem festen  Querarm 2 genähert werden.

   Befindet sieh  zwischen der     Andrückplatte    5 und dem Ge  genlager 2 ein einzuspannendes     Werkstück,     so wird durch eine Bewegung des Kniehebel  armes 10 entgegen der Pfeilrichtung 13 der  Druckstempel auf das Werkstück gepresst,  wobei aber die Flachgabel 17 nicht. betätigt zu  werden braucht, da deren Sperrklinke 10 rat  schenartig über die beiden Zahnkränze 22a,  22b gleitet.

   Der Kniehebelarm 10 kann nach  erfolgtem Anpressen des Druckstempels  sofort losgelassen werden und arretiert sich  in seiner Lage selbsttätig durch das Eingrei  fen der Sperrklinke 20 in die gezähnten Stirn  kanten 21a,,     2-1b    der     Kreissektorscheiben    12a  12b.     Lm    die Arretierung des Kniehebelarmes  10 zu lösen, ist lediglich ein Druck auf die  aus dem Schlitz desselben     herausragenden          Flaeligabel    17 in Pfeilrichtung 13 erforder  lich, wodurch die Sperrklinke 20 ausser Ein-      griff mit. den Zahnkränzen     22a,    22b kommt,  also der Kniehebelarm 10 freigegeben wird.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist,  würde eine Bedienung des Kniehebelarmes 10       vnd    der aus demselben herausragenden Flach  gabel 17 kaum möglich sein, wenn der Quer  arm 3 und der     Kniehebelarm    10 in der       gleiehen    Ebene gelegen wären. Dies ist aber  nicht der Fall, sondern die Ebene, in der die  Drehbewegung des Kniehebelarmes 10 um den  Drehzapfen 11 erfolgt, bildet mit der durch  die Querarme 2, 3 und die Schiene 1 definier  ten Ebene einen spitzen Winkel von vorzugs  weise etwa 30 .

   Die Hebelzwinge in der oben       besehriebeneji    Bauart ist,     dort    mit Vorteil     ver-          @%    endbar, wo Werkstücke mit einer gewissen  Elastizität und Nachgiebigkeit zusammenge  spannt werden sollen, also etwa im Bauhand  werk und in der Tischlerei.  



  Besteht dagegen die Aufgabe, sehr harte  Werkstücke, beispielsweise aus Metall, mit  der Hebelzwinge zusammenzuspannen, so wird       vorteilhafterweise    der Druckstempel, etwa  wie in der Zeichnung angegeben, federnd aus  gebildet. Der Schaft 4 ist hierfür mit einem  Hohlraum 24 versehen, in welchem ein Bolzen  25, der an einem Kugelgelenk die     Andrück-          platte    5 trägt, längsbeweglich angeordnet ist  und unter der Wirkung einer gegen seinen  Kopf 26 drückenden Feder 27 steht.

   Diese  Feder 2.7 und die axiale Ausdehnung des  Hohlraumes     2:1    sind derart aufeinander abge  stimmt, dass die maximale     Axialverschiebung     des Bolzens 25 grösser ist als die einem Zahn  abstand der Zahnkränze     22a,    22b     entspre-          ehende        Vorsehubbewegung    des Schaftes 4 ist.

    Anderseits soll die maximale     Axialv        erschie-          bung    des Bolzens 25 nicht grösser sein als die  zwei Zahnabständen der Zahnkränze     22a,    22b  entsprechende     Vorschubbewegung    des Schaf  tes     4-.    An Stelle der in der Zeichnung angege  benen Schraubenfeder 27 kann natürlich auch    jede geeignete andere Federform genügender  Härte verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hebelzwinge mit einer das feste Gegen lager tragenden Gleitschiene, auf welcher ein Querarm mit einem auf das Gegenlager ge richteten Druckstempel längsverschiebbar ist, dessen Schaft durch einen am Querarm ange- lenkten Spannhebel über ein Kniehebelgelenk axial bewegt werden kann und mittels einer Sperrklinke arretierbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sperrklinke (17) als Betäti gungshebel ausgebildet und am Spannhebel (I0) nahe dessen Schwenklagerung (11) so angelenkt ist,
    dass sie längs dem Spannhebel verläuft und teilweise in diesen versenkbar ist, und dass sie einen zu ihren beiden Seiten herausstehenden Arretierkeil (20) trägt, wel cher bei freigegebener Sperrklinke in zwei seitliche, am Querarm gebildete Zahnkränze (22) unter Federdruck einrastet, wobei die Schwenkebene des Spannhebels (1L1) mit der durch Gleitschiene (1) und Querarm (3) de finierten Ebene einen spitzen Winkel bildet, und da.ss der Druckstempel an seiner dem Gegenlager zugekehrten Stirnseite ein An- drückelement (5) aufweist, das im Schaft (4)
    in axialer Richtung verschiebbar gelagert ist. UNTERANSPRUCH IIebelzwinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Spannhebel (10), Sperrklinke (17), Rastenkränze (22) und Arretierkeil (20) relativ zueinander in der eise angeordnet sind, dass zum Zurück ziehen des Druckstempels (4, 5) vom Gegen lager (2) weg und zum Lösen der Arretierung (20, 22) entgegen Federdruck (19) der Spannhebel (10) und die Sperrklinke (17) in der gleichen Bewegungsrichtung zu betäti gen sind.
CH323680D 1954-05-08 1954-06-01 Hebelzwinge CH323680A (de)

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