CH323954A - Verfahren und Einrichtung zur Toleranzklasseneinteilung bei Sortiergeräten - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Toleranzklasseneinteilung bei Sortiergeräten

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CH323954A
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CH
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tolerance
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Max Harder Karl
Rheinblick Hans
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Patent Und Versuchsanstalt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/04Sorting according to size
    • B07C5/08Sorting according to size measured electrically or electronically
    • B07C5/083Mechanically moved sensing devices, the movement of which influences the electric contact members

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Toleranzklasseneinteilung bei Sortiergeräten    Die     vorliegende    Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur     Toleranzklasseneinteilung     bei Sortiergeräten für Prüflinge, die nach  mindestens einem ihrer Parameter überprüft  und einer von mindestens zwei aneinander       ansehliessenden    Toleranzklassen zugeordnet  werden.  



  Bei allen     Sortiergeräten    für irgendwelche       Prüflinge    muss, unabhängig von dem     ver-          wendeten        31essprinzip    und der sonstigen Aus  führung des     Sortiergerätes,    eine Zuordnung       der        Messergehnisse    zu einzelnen Toleranzklas  sen erfolgen, wobei üblicherweise die einzel  nen Toleranzklassen kontinuierlich     aufein-          anderfolgend    angeordnet sind.

   Bei derartigen       Sortiergeräten    tritt nun aber an den Über  gangsstellen zwischen je zwei aufeinander  folgenden Toleranzklassen eine Schwierigkeit  auf, insofern, als jede Einrichtung zur     Zu-          teilung    der     Messwerte    zu den Toleranzklassen  nur eine begrenzte Genauigkeit besitzt, also  an der     Toleranzklassengrenze    die Zuordnung  zur torausgehenden bzw. zur nachfolgenden  Toleranzklasse mit einer gewissen Unsicher  heit     eiYolgt.    Diese Unsicherheit.

   - nachstehend  stets     Zuteilungsgenauigkeit    genannt - be  stimmt die Zuverlässigkeit, mit der garantiert        -erden    kann, dass in jeder einzelnen Toleranz  klasse tatsächlich nur solche Prüflinge ent  halten sind, die innerhalb der     Grenzwerte     dieser Toleranzklasse liegen.  



  Diese Zuteilungsgenauigkeit ist bei     sol-          ehen        Sortiergeräten,    die nur eine einzige zu-    gelassene, Toleranzklasse aufweisen und ausser  halb derselben gelegene Prüflinge als Aus  schussexemplare kennzeichnen, leicht zu er  höhen, indem der     Messwertumfang    der Tole  ranzklasse an der obern und untern Bereich  grenze verringert wird, also     beispielsweise    das  Sortiergerät nicht. auf die zulässige Toleranz  von          1,0 um den     Sollwert,    sondern auf    0,8 um den Sollwert eingestellt wird. Die  strengere Toleranzprüfung ergibt dabei eine  grössere Zuteilungsgenauigkeit, vermindert  also die obengenannte Unsicherheit.  



  Diese Massnahme ist aber bisher bei     Sor-          tiergeräten    mit mindestens zwei Toleranzklas  sen nicht durchführbar, da natürlich die Ein  engung des     Messwertumfanges    der einen Tole  ranzklasse gleichzeitig eine entsprechende Er  weiterung des     Messwertumfanges    der benach  barten Toleranzklasse zur Folge haben     würde:     Die vorliegende     Erfindung    bezweckt nun,  die     Zuteilungsgenauigkeit    auch bei     Sortier-          geräten    mit mehr als einer Toleranzklasse zu  vergrössern.

   Kennzeichnend hierbei ist, dass  die, mit ihrem     Messwert    in der Umgebung  der Grenze zwischen zwei aneinander anschlie  ssenden Toleranzklassen gelegenen Prüflinge  einer Zwischenklasse zugeordnet werden. Sämt  liche in     derartige    Zwischenklassen fallenden  Prüflinge werden einer gemeinsamen Sortier  klasse zugeführt.  



  Die Erfindung     betrifft    ferner eine     Vor-          riehtung    zur Durchführung dieses Verfahrens,  für welche kennzeichnend ist, dass das Mess-           organ    für den zu überprüfenden Parameter  der Prüflinge mindestens in einem Teil seines       Gesamtmessbereiches    eine kontinuierliche Ein  teilung in Toleranzklassen und Zwischenklas  sen aufweist, wobei jeweils eine Zwischen  klasse- zwischen zwei     aufeinanderfalgenden     Toleranzklassen angeordnet ist.  



  Die Erfindung ist, nachstehend beispiels  weise     erläutert..    Hierbei ist:       Fig.1    eine schematische Einteilung der  Toleranzklassen gemäss der vorliegenden Er..       findung,          Fig.    2 eine     beispielsweise        Ausführung    einer  Vorrichtung unter Verwendung der in     Fig.    1  angegebenen Toleranzklasseneinteilung in  schematischer Wiedergabe,       Fig.    3 ein zweites Beispiel.  



  Eine Toleranzklasseneinteilung zeigt. das  Diagramm in     Fig.1.    Längs der Linie 1 sind  dabei die beim betreffenden Sortiergerät mög  lichen     Messwerte    als lineare Skala. aufgetragen,  eingeteilt, in die, hier beispielsweise gleichen       llesswertumfang    aufweisenden,     Toleranzk    las  sen     _11,        B1,   <I>Cl,</I>     D,    usw.

   Bei dieser üblichen  Toleranzklasseneinteilung des     Dlessbereiehes          .-1i   <B>...</B>     Dl    tritt, wie bereits erwähnt, an den       Toleranzklassengrenzen        A1,        BI    bzw.     B1,        Cl     bzw.     Cl,        Dl    eine Unsicherheit bezüglich der  Zuteilung von Prüflingen mit     1Zesswerten    in  der Umgebung der     Toleranzklassengrenzen     auf, verursacht durch die begrenzte Genauig  keit der jeweiligen Einrichtung, welche diese  Zuteilung ausführt.

   Diese mangelnde Zutei  lungsgenauigkeit ist     unerwünscht,    da dieselbe       rur@    Folge hat, dass die einer bestimmten  Toleranzklasse, beispielsweise     B1,    zugeteilten  Prüflinge auch einen gewissen Prozentsatz  von Exemplaren enthalten, welche noch der  Toleranzklasse A1 oder bereits der Toleranz  klasse     Cl    angehören.  



  Zur     Beseitigung    dieser durch die be  grenzte Zuteilungsgenauigkeit verursachten  Machteile wird nach     Fig.1    jede der Toleranz  klassen in ihrem     Messwertumfang    an ihren  beiden Grenzen eingeschränkt auf die Tole  ranzklassen     A2,    B2,     C2,    D2 und zwischen je       ;.wei        aufeinanderfolgenden    Toleranzklassen je    eine Zwischenklasse Z vorgesehen. Der     Mess-          wertumfang    der Zwischenklassen Z sollte vor  zugsweise der doppelten Zuteilungsgenauig  keit entsprechen, kann aber auch grösser sein.

    Dann ist gewährleistet, dass trotz gleichblei  bender Zuteilungsgenauigkeit beispielsweise  in der Toleranzklasse     B2    nur solche Prüflinge  vorhanden sind, die dem vorherigen Toleranz  bereich     B1        entsprechen,    während die Zwi  schenklassen nicht nur die ihrem     Messwert-          umfa.ng    entsprechenden Prüflinge enthalten,  sondern     auch    einen von der Zuteilungsge  nauigkeit bestimmten Prozentsatz an Prüf  lingen die noch zur vorausgehenden oder be  reits zur nachfolgenden Toleranzklasse ge  hören würden.

   Dabei sei darauf hingewiesen,  dass die den Zwischenklassen Z zugeordneten  Prüflinge sämtlich einer     Sortierklasse    ange  hören sollen, also dieser gemeinsamen     Sortier-          klasse    zugeführt werden, aber keineswegs  einen Ausschuss bilden, sondern in einer wei  teren Sortierung erneut nach Toleranzklassen  aufgeteilt werden.  



  Die     Fig.    2 zeigt eine Vorrichtung zur Ver  wirklichung der Toleranzklasseneinteilung  nach     Fig.    1 für ein     Sortiergerät    für beliebige  Prüflinge. Die Zuteilung erfolgt hierbei auf       elektrischem    Wege mittels einer     kollektorartig     angeordneten     Kontaktreihe    2 aus einzelnen,  voneinander elektrisch     isolierten    Kontakt  lamellen A,<I>B, C, D, E, F.</I> Längs der Kon  taktreihe     \_'    bewegt sieh ein Gleitkontakt 3  an .einem Arm     .1    in Pfeilrichtung 5,

   und zwar  abhängig vom     Toleranzmessorgan    des     Sortier-          gerätes.    Über den Anschluss 6 gelangt eine  Signalspannung an den Gleitkontakt 3 und  von dort über eine oder zwei benachbarte     Kon-          taktlamellen   <I>A</I><B>...</B><I>F</I> an die mit den einzelnen  Lamellen     verbundenen    Steuergeräte<I>7a</I> bis<I>7f.</I>  Jedes durch eine Signalspannung     beauf-          schl.agte        Steuergerät.        7a    bis 7 f betätigt die  ihm zugeordnete der     Umlenkklappen        8a    bis 8f  des Sortiergerätes 

  9 und v     eranlasst    dieselbe,  in das Sortiergerät 9     hineinzuschwenken,    wie  in     Fig.    2 an den     Umlenkklappen    8d, 8e dar  gestellt, wodurch ein der betreffenden Um  lenkklappe zugeordneter der     Sortierkanäle          S"    bis     SF.    geöffnet wird.

   Den     Umlenkklappen         8a bis 8 f der Sortierkanäle     SA    bis     Sr    ist eine  weitere     Umlenkklappe    8z vorgeschaltet, die  den     Sortierkanal        Sz    öffnet oder schliesst und  seitens des Steuergerätes 10     betätigt    wird.  Das Steuergerät 10 ist mit allen Steuergeräten  7a bis 7 f verbunden und derart eingerichtet,  dass es nur dann die     Umlenkklappe    8z     betätigt,     wenn gleichzeitig zwei der Steuergeräte 7a  bis 7f ansprechen.  



  Bei der in     Fig.    2 angegebenen Stellung des       (lleitkontaktes    3 werden über die Kontakt  lamellen<I>D</I> und E die beiden Steuergeräte<I>7d</I>  und     7e    gleichzeitig durch eine Signalspannung  am Anschluss 6     beaufschlagt    und öffnen die  ihnen zugeordneten     Umlenkklappen    8d und 8e  der Sortierkanäle SD und SE. Die gleichzeitige       Beaufsehlagung    der zwei Steuergeräte 7d und  7 e bewirkt aber das Ansprechen des Steuer  gerätes 10, das die     Umlenkklappe    8z betätigt  und den Sortierkanal     Sz    öffnet.

   Gelangt nun  der Prüfling, dessen Prüfung die dargestellte  Lage des Kontaktarmes 4 und des Schleif  kontaktes 3 ergeben hat, in Pfeilrichtung 17.  in den Eingang 12 des Sortiergerätes 9, so  wird er dem Sortierkanal SZ zugeführt,     unab-          hä        ngig    davon, welche Sortierkanäle     SA    bis     SF     ausserdem noch geöffnet sind.

   Die Zuteilung  des Prüflings zum vorgeschalteten Sortier  kanal     S7    erfolgt immer dann, wenn gleich  zeitig zwei Kontaktlamellen 2 vom     Gleitkon-          takt    3     berührt    werden, unabhängig davon,  welche beiden Kontaktlamellen dies sind, also  unabhängig von der Toleranzklasse des je  weiligen Prüflings.  



  Bewegt sich jedoch der     Gleitkontakt    3 von  der in     Fig.2    angegebenen Stellung in Rich  tung auf die Kontaktlamelle E, so wird das  Steuergerät     7d    dann     stromlos,    wenn die Be  rührung zwischen dem Gleitkontakt 3 und der  Kontaktlamelle D aufhört.

   Da dann nur noch  das Steuergerät 7e die Signalspannung er  hält, schaltet auch das Steuergerät 10 ab, also  kehrt. die     Umlenkklappe    8z in ihre Ruhelage       zuriiek        und    verschliesst den Sortierkanal     S7.          Ein    den Eingang 12     passierender    Prüfling  wird also durch die weiterhin in geöffneter       Stellung        befindliehe        Umlenkklappe    8e dem       Sortierkanal    SE zugeteilt.

      Wie ersichtlich, entspricht die gleichzeitige  Berührung     zweier    Kontaktlamellen 2 durch  den     Gleitkontakt    3 der Schaffung einer     Zwi-          sehenklasse    Z zwischen je zwei der Toleranz  klassen A bis F, wobei die in solchen Zwi  schenklassen gelegenen Prüflinge einer ge  meinsamen     Sortierklasse    SZ zugeführt werden.  Der     Messwertumfang    der     Zwischenklassen    Z       hängt    von der Längsausdehnung des     Gleit-          kontaktes    3 und dem Isolierspalt zwischen  benachbarten Kontaktlamellen 2 ab.

   Trotz  fester Länge, des Gleitkontaktes 3 kann durch  verschieden breite Abstände zwischen den ein  zelnen Kontaktlamellen,     falls        erwünscht,    der       Messwertumfang    der     Zwischenklassen    längs  der Kontaktbank 2 verschieden gross gemacht  werden.    Ein weiteres, besonders einfaches Aus  führungsbeispiel für die Anwendung der Tole  ranzklasseneinteilung gemäss der vorliegenden  Erfindung zeigt die     Fig.    3 in schematischer  Wiedergabe.

   Hier ist ein Sortiergerät für  Kegelrollen 15 dargestellt, die bezüglich des  Abstandes     b    ihres     Solldurehmessers;    a von  einem     Kegelrollenende    überprüft werden, in  dem sie auf einem     Messtisch    16 in Längsrich  tung durch den Schieber 17 in Pfeilrichtung  18 unter einer     Tastsonde    19 zur Feststellung       des    Sollwertes a     hindurchgeschoben        werden.     Bei Erreichen des     Sollwertes    a     berührt    der  auf dem Schwenkarm 20     befindliehe    Kontakt  21.

   den Gegenkontakt 22 und bewirkt ein       Sollwertuignal    zum Steuergerät 23. Der Wert b  beim Auftreten des     Sollwertsignals    wird durch  die Lage einer am Schieber 18 befestigten  Kontaktrolle 25 relativ zu einer Kontaktbank  24 angegeben und dient zur     Steuerung    eines  Sortiergerätes 9, das analog dem in     Fig.2     dargestellten Sortiergerät aufgebaut ist,

   hier  aber     beispielsweise-siebengleichberechtigte        Sor-          tierkanäle        SA   <B>...</B> SG aufweist und     dementspre-          chend    sieben     Umlenkklappen    8a<B>...</B> 8g besitzt.

    Jede der sieben Kontaktlamellen A<B>...</B> G der  Kontaktbank 24 steuert eine ihm zugeordnete       Umlenkklappe        8a   <B>...</B><I>8g</I> und     bewirkt    deren       Hineinschwenken    in das Sortiergerät 9, wenn  beim Auftreten des     Sollwertsignals.    die Kon-           taktrolle    25 die betreffende Kontaktlamelle  berührt.  



  Hier entspricht die Breite der einzelnen  Kontaktlamellen 4<B>...</B> G der Kontaktbank 24  in     Pfeilriehtung    18 der ihnen jeweils zugeord  neten Toleranzklasse     4.    . . .     G2    und deren       1Iesswertumfang.    Die einzelnen Kontaktlamel  len sind durch je einen     Isoliersteg    voneinander  elektrisch getrennt, dessen Breite dem jeweils  vorgesehenen     1lesswertumfang    der Zwischen  klassen Z entspricht.

   Befindet. sieh beim Auf  treten des     Sollwertsignals    am Steuergerät 23  die Kontaktrolle 25 gerade auf. einem der     Zwi-          sehenstege    zwischen zwei     Kontaktlamellen    der  Kontaktbank 24, so wird keine der     Umlenk-          klappen        8ca   <B>...</B>     8g    betätigt, und der zum Ein  gang 12 des     Sortiergerätes    9 transportierte  Prüfling verlässt dasselbe am untern Ende  26 wieder, wodurch er der gemeinsamen     Sor-          tierklasse        Sz    zugeteilt wird.

   Das Kriterium  für die Zuteilung eines Prüflings zu der     -e-          ineinsamen        Sortierklasse        S7    besteht. also darin,  dass das     Sollwertsignal    keine der     Umlenkklap-          pen        8a   <B>...</B> 8g betätigt.  



  Natürlich ist die Toleranzklasseneinteilung  gemäss der vorliegenden Erfindung nicht auf  die beschriebene     Ausführung    mittels     elektri-          scher    Gleitkontakte beschränkt. Vielmehr kön  nen auch andere Ausführungen der     Toleranz-          klassenznordnung    nach     elektrischen,    optischen,  pneumatischen und andern Verfahren mit die  ser Toleranzklasseneinteilung versehen und       dadurch    der     unenAinsehte    Einfluss der     Zu-          teilungsgenauigkeit        beseitigt    werden.  



  Die Gesamtheit aller der gemeinsamen     Sor-          tierklasse        SZ        zugeführten    Prüflinge wird einer  weiteren     Toleranzprüfun---    unterzogen. Wird  hierzu das gleiche     liess-    und     Sortiergerät    ver  wendet, so ist es     zweckmässig,    bei gleicher  Toleranzklasseneinteilung  <I>. . .</I>     Z-42-Z-B2-Z-C2-Z-D2-Z   <B>...</B>  die Zuordnung der Toleranzklassen zu den       1lesswerten    anders einzustellen, und zwar um  eine halbe Toleranzklasse verschoben.

   Dann  sind die vorher den Zwischenklassen Z zu  geordneten     1lesswerte    nunmehr in der 'litte  der     neuen    Toleranzklassen gelegen. Wird diese  Art der Ausscheidung einer Zwischenklasse Z    zwischen benachbarten Toleranzklassen unter  Verwendung eines     Messwertumfanges    der Zwi  schenklasse Z von etwa.

   gleicher Grösse wie der  Toleranzklassen durchgeführt, so liefert die       naehträgliehe    Sortierung der     ausgeschiedenen          Prüflinge    mit um eine halbe Toleranzklasse  verschobener     1lessivertzuteilung    zu den Tole  ranzklassen ein Ergebnis,     Tide    es sonst nur  durch ein komplettes     Sortiergerät    für eine  doppelte Anzahl von Toleranzklassen erziel  bar ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zur Toleranzklasseneinteilung bei Sortiergeräten für Prüflinge, die nach mindestens einem ihrer Parameter überprüft und einer von mindestens zwei aneinander ansehliessenden Toleranzklassen zugeordnet werden, dadurch gekennzeichnet., d.ass die mit ihrem Messwert in der Umgebung der Grenze zwischen zwei aneinander anschliessenden.
    To leran7klassen gelegenen Prüflinge einer Zwi schenklasse zugeordnet werden und dass sämt liche in derartige Zwischenklassen fallenden Prüflinge einer gemeinsamen Sortierklasse zu- geführt werden.
    IL Vorrichtung zur Durehführun o- des Verfahrens nach Patentanspraielr I, dadurch gekennzeichnet, dass das 1lessorgan für den zu überprüfenden Parameter der Prüflinge mindestens in einem Teil seines Cesamtmef'>- bereiches eine kontinuierliche Einteilung in Toleranzklassen und Zwischenklassen auf weist, wobei jeweils eine 7,iiisehenklasse zwi schen zwei aufeinanderfolgenden Toleranz klassen angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE l.. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Messwertum- fanc der Zwischenklassen mindestens gleich der\ Zuteilungsunsicherheit an den CTrenzen zweier aufeinanderfolgender Toleranzbereiche leemaeht wird. 2.
    Verfahren nach Patentansprateh I, da durch gekennzeichnet, dass die der gemein samen, sämtlichen Zwischenklassen zu-eord- neten Sortierklasse angehörenden Prüflinge einer weiteren Toleranzprüfung mit dem glei chen Sortiergerät unterzogen werden, wobei jedoch die Zuordnung der Toleranzklassen zu den Messwerten um einen vorgegebenen Teil - des hlesswertumfanges einer Toleranz klasse verschoben wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der IIesswertümfang der Zwischenklassen mindestens annähernd je ein Viertel des 1VIess- wertumfanges der vorausgehenden und der nachfolgenden nominellen Toleranzklasse um fasst,
    wodurch nach erfolgter Nachsortierung der durch die Zwischenklassen ausgeschie denen Prüflinge mittels einer andern Tole- ranzklassenzuordnung das Ergebnis der ersten und zweiten Sortierung einer einmaligen Sor tierung mit der doppelten Anzahl von Tole ranzklassen jeweils halben 1Tesswertumfanges entspricht.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch o-ekennzeielinet, dass sämtliche Tole ranzklassen gleichen Messwertumfang besitzen und zwischen je zwei Toleranzklassen eine Zwisehenklasse überall gleichen Messwertum- fanges angeordnet. ist, wobei der 1lesswert- innfang der Zwischenklassen der Zuteilungs- unsicherheit an der Grenze aufeinanderfol- ,reRder Toleranzklassen angenähert gleich ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspi-Lich II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zuteilung der Prüflinge zu den einzelnen Toleranz- und Zwischenklassen ein CTleitkontakt vorgesehen ist., der auf einem Vielfachkontaktfeld aus ein zelnen voneinander isolierten Kontaktlamellen schleift und beim Übergang zwischen auf einanderfolgenden Kontaktlamellen während einer Gleitwegstrecke, beide Kontaktlamellen berührt,
    welcher Gleitkontakt in seiner rela tiven Lage zum Vie@lfachkontaktfeld vom hIess- organ für den zu prüfenden Parameter der Prüflinge abhängt, wobei die einzelnen Kon taktlamellen die verschiedenen Sortierkanäle einer elektromagnetischen Sortiereinrichtung betätigen, die einen allen einzelnen Sortier- kanälen vorgeschalteten gemeinsamen Sortier- kanal besitzt, der immer dann betätigt wird und den betreffenden Prüfling aufnimmt,
    wenn der Gleitkontakt auf dem Vielfachkon- taktfeld zwei benachbarte Kontaktlamellen gleichzeitig berührt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zuteilung der Prüflinge zu den einzelnen Toleranz- und Zwischenklassen eine Kontaktrolle vorhanden ist,
    die auf einem Vielfachkontaktfeld aus einzelnen durch Isolierstege voneinander ge trennten Kontaktlamellen rollt und beim hbergang zwischen aufeinanderfolgenden Kon taktlamellen nur die zwischenliegenden Iso- lierstege berührt, welche Kontaktrolle:
    in ihrer relativen Lage zum Vielfachkontaktfeld vom 1lessorgan für den zu prüfenden Parameter der Prüflinge abhängt, wobei die einzelnen Kontaktlamellen bei Berührung seitens der Kontaktrolle die verschiedenen Sortierkanäle einer elektromagnetischen Sortiemeinrichtung zur Betätigung durch ein Sortiersignal vor bereiten, das die Toleranzklassenzuordnung des jeweiligen Prüflings signalisiert, welches Sortiergerät ausserdem einen Sortierkanal auf weist, der alle jene Prüflinge aufnimmt, bei denen das Sortiersignal auftritt,
    während die Kontaktrolle nur einen der Isoliemstege zwi schen den Kontaktlamellen berührt, also kei ner der andern Sortierkanäle betätigbar ist.
CH323954D 1954-02-09 1954-02-09 Verfahren und Einrichtung zur Toleranzklasseneinteilung bei Sortiergeräten CH323954A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT518138A1 (de) * 2016-01-11 2017-07-15 Minebea Co Ltd Verfahren zur Gruppierung von Lagerbuchsen und Wellen von fluiddynamischen Lagern

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