CH324063A - Einrichtung zur Verbesserung des Antriebes von Werkzeugmaschinen - Google Patents
Einrichtung zur Verbesserung des Antriebes von WerkzeugmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q15/00—Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
- B23Q15/007—Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work while the tool acts upon the workpiece
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Description
Einrichtung zur Verbesserung des Antriebes von Werkzeugmaschinen Bekanntlich wird bei einem motorischen Antrieb von Werkzeugmaschinen eine mög lichst geringe Änderung der Drehzahl mit der Belastung angestrebt. Bei stationärem Be trieb besteht das ]Problem praktisch nicht., wird aber wichtig besonders bei Änderungen der Belastung bei sehr kleinen Geschwindig keiten. Dabei ergibt sich bei einer Last zunahme ein plötzlicher Drehzahlabfall, wäh rend bei einer Entlastung die Drehzahl steigt. Diese vorübergehenden Betriebszustände kön nen manchmal. sehr wichtig sein.
Um diesen Nachteilen zu begegnen, werden Servosteuerungen gebraucht, deren Aufgabe es ist, die Geschwindigkeit konstant zu halten. Dabei wird die Dauer der Ausgleichvorgänge verringert, indem die Regeleinrichtung dem Einfluss der Beschleunigung unterworfen wird. Trotzdem verbleibt ein Übergangszu stand. Es ist die Aufgabe vorliegender Er- findung, die Stabilität der Drehzahl während dieser Zeit weiter zu verbessern.
Die Erfindung geht aus von der Tatsache, dass die beobachtete Drehzahländerung die Folge gewisser .Schwankungen des Lastmomen tes der Werkzeugmaschine ist, und wegen der Trägheit der bewegten Massen mit einer gewissen Verzögerung auftritt.
Es erscheint, als logisch, die Ursache selbst, das heisst die Schwankung des Lastmomentes, mindestens in erster Näherung zu benützen, um die Leistungszufuhr zum Antriebsmotor zu steuern. Die Regelung der Drehzahl zur Stabilisierung tritt dann erst in zweiter Nä herung in Erscheinung.
Die vorliegende 'Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verbesserung des Antriebes von Werkzeugmaschinen, bei welchem die Drehzahl des Motors abhängig gemacht wird von einer Regelspannung, welche als Diffe renz gebildet ist zwischen einer zur besagten Drehzahl proportionalen Gleichspannung und einer einstellbaren konstanten Bezugsspan nung. 'Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Drehzahlschwankung selbsttätig der ge nannten Regelspannung eine zusätzliche Gleichspannung hinzugefügt wird, welche pro portional der die Drehzahlschwankung hervor rufenden Schwankung des Lastmomentes ist und praktisch ohne Verzug wirksam wird.
Die Figur zeigt ein Beispiel für die Ver wirklichung der Erfindung bei einer Hobel maschine.
Der Tisch 1 dieser Maschine verschiebt sich auf der Bank 2 unter dem Einfluss der An triebskraft des Motors 3. Das zu bearbeitende Werkstück 4 ist auf dem Tisch 1 befestigt. Das Werkzeug 5 ist am feststehenden Halter 6 be festigt. Der Gleichstrommotor 3, welcher eine Tachometerdynamo 12: antreibt, wird über eine steuerbare Gasentladungsröhre 7, ein Thyra- tron, vom Wechselstromnetz 8 gespeist.
In be kannter Weise wird der Mittelwert des Motor stromes verändert, indem Steuerimpulse ver- änderlicher Phasenlage von den Klemmen 10 eines elektronischen Steuergerätes 9 dem Thyratron zugeführt werden. Die Phasen verschiebung zwischen den Impulsen und der Speisewechselspannung des Netzes 8 kann in an sich bekannter Weise durch Ver änderung einer Gleichspannung erzielt. wer den. Diese wird den Klemmen 11 des Ge rätes 9 zugeführt. Sie setzt sich zusammen aus der Tachometerspannung 12 und der Vergleichspannung der Batterie 13, welche den Sollwert der Arbeitsdrehzahl bestimmt.
Bei bekannten Steuerungen ist es lediglich die Differenz dieser beiden ':Spannungen, wel che über die Klemmen 11 dem Gerät 9 zuge führt wird.
Gemäss vorliegender Erfindung wird die ser Differenz noch eine Spannung hinzuge fügt., welche von den Schwankungen des Last momentes abgeleitet wird.
Zu diesem Zwecke wird in der Nähe des Werkzeuges 5 ein Tastgerät, zum Beispiel elektromagnetischer Art, angebracht, mit wel chem eine der elastischen Durchbiegung des Werkzeuges proportionale Spannung erzeugt werden kann.
Dieser Taster enthält im wesentlichen eine mit magnetischem Kern versehene Spule 14, welche in unmittelbarer Nähe des Werkzeuges fest mit dem Maschinengestell oder zum Bei spiel mit dem Halter 6 verbunden angeord net. ist. Der Luftspalt zwischen dem Kern und dem Werkzeug schwankt, wenn das Werkzeug durch die Arbeitskraft gebogen wird. Anderseits ist die Spule 1-I in eine Wheatstone - Brückenschaltung eingefügt, welche noch die Selbstinduktion 15 und die beiden Widerstände 16 und 17 enthält. Die Brückenschaltung wird über einen Trans formator 1'8 mit. Wechselstrom gespeist.
Sie ist so abgeglichen, dass im Ruhezustand, wenn das Werkzeug keine Durchbiegung aufweist, keine Spannung an der Ausgangsdiagonale, das heisst an den Punkten a und b, erzeugt wird. Die Steuerspannung, welche auftritt, wenn durch Arbeitsleistung das Werkzeug durchgebogen worden ist, wird nach eventuel ler Verstärkung im Gerät 24 im Gleichrichter 19 gleichgerichtet und durch den Kondensa tor 22 in Verbindung mit dem parallelen Widerstand \23 geglättet. An den Klemmen erscheint eine Gleichspannung, welche im we sentlichen proportional der Arbeitskraft des Werkzeuges ist.
Gemäss der Erfindung wird diese zwischen c und d auftretende Span nung der Differenz der Spannungen 12 und 13 hinzugefügt.
Da auf jeden Fall die Tachometerspan nung 1:2 in an sich bekannter Weise in den Regelvorgang eingreift, jedoch mit Verzö gerung, ist es durchaus möglich, mit einem einfachen, dafür aber rascher arbeitenden Tastgerät auszukommen. Um möglichst kleine Regelzeiten zu erhalten, wird der Taster so nahe als möglich am Werkzeug angeordnet und damit die Empfindlichkeit vergrössert. Natürlich ist es möglich, diese Regelprinzipe auch bei andern Motorantrieben anzuwenden, zum Beispiel bei Ward-Leonard-Antrieben. In letzterem Falle wirkt: die Regelspannung auf den. Erregerkreis des Generators.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Verbesserung des An triebes von Werkzeugmaschinen, bei welchen die Drehzahl des Motors abhängig gemacht wird von einer Regelspannung, welche aus der Differenz gebildet ist zwischen einer zur besagten Drehzahl proportionalen Gleichspan nung und einer einstellbaren konstanten Be zugsspannung, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Drehzahlschwankung selbsttätig der genannten Regelspannung eine zusätzliche Gleichspannung hinzugefügt wird, welche pro portional ist der die Drehzahlschwankung hervorrufenden Schwankung des Lastmomen tes und praktisch ohne Verzug wirksam wird.UN TBRANSPRUCIIE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Gleichspannung mittels eines Abnehmers er zeugt wird, der direkt mit dem Werkzeug verbunden ist. ?. Einrichtung nach Unteranspruch 1, für Werkzeugmaschinen, in denen der Abnehmer elektromagnetisch arbeitet und in einen Wech selstromkreis eingeschaltet ist, derart, dass zwischen zwei Punkten dieses Kreises eine Wechselspannung auftritt, wenn ein Luft spalt zwischen Werkzeug und Abnehmer va- riiert und die nach Verstärkung und Gleich richtung die zusätzliche Gleichspannung er gibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1060466X | 1953-06-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH324063A true CH324063A (de) | 1957-08-31 |
Family
ID=9599625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH324063D CH324063A (de) | 1953-06-10 | 1954-06-09 | Einrichtung zur Verbesserung des Antriebes von Werkzeugmaschinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH324063A (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5025593A (en) * | 1988-01-18 | 1991-06-25 | Mazda Motor Corporation | Slicing machine and control method thereof |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE654777C (de) * | 1932-11-09 | 1938-01-22 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anordnung zum Konstanthalten der Drehzahl von Elektromotoren und aehnlichen elektrischen Arbeitsmaschinen mittels Wechselstromtachometermaschine und Wheatstonescher Bruecke |
| DE913799C (de) * | 1942-06-06 | 1954-06-21 | Siemens Ag | Einrichtung zum Regeln eines Elektromotors |
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1954
- 1954-06-09 CH CH324063D patent/CH324063A/de unknown
- 1954-06-10 DE DEA20509A patent/DE1060466B/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1060466B (de) | 1959-07-02 |
| BE529501A (fr) | 1954-06-30 |
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