CH324231A - Messkopf für eine Vorrichtung zum Messen hoher Temperaturen mittels des Thermoeffektes - Google Patents

Messkopf für eine Vorrichtung zum Messen hoher Temperaturen mittels des Thermoeffektes

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CH324231A
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Camille Bauer Aktiengesellscha
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K7/00Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements
    • G01K7/02Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using thermoelectric elements, e.g. thermocouples
    • G01K7/08Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using thermoelectric elements, e.g. thermocouples the object to be measured forming one of the thermoelectric materials, e.g. pointed type

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  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description


  



  Messkopf für eine Vorrichtung zum Messen hoher Temperaturen mittels des   Thermoeffektes   
Zur Messung hoher Temperaturen von   llIetallba. rren    in Glühöfen werden die verschiedensten Pyrometer verwendet, Besonders genaue Resultate könnten an sieh mit Thermoelementen (sog. Kontakt-Pyrometern) erreicht werden. Es existieren für diesen Zweck z. B. Thermoelemente aus   Chromel   (eine Ni-Cr-Fe-Legierung) und   Alumel   (einge   tragene Marke einer Ni-Al-Si-Mg-Legierung),    die in Giessereien und Walzwerken verwendet werden. Solehe Thermoelemente weisen eine sog.   kalte   und eine   heisse Lötstelle  auf.



  Die   ie   kalte Lötstelle      ist die eine   Verbin-      dungsstelle    der beiden Metalle, die auf einer konstanten Temperatur gehalten wird, während die   andere   Lötstellen auf    der zu mes . anden Temperatur gehalten wird. Die entstehende elektrische Spannung wird mit einem   Spannungsmesser (Voltmeter, Ualvano-    meter usw.) gemessen. Die genannten   Lot  stelienn müssen nicht gelotet    sein ; es miissen dort einfach die beiden verschiedenen Metalle elektrisch leitend verbunden sein.

   Zur Messung von   heissenWalzbloeken    in Öfen wird bis jetzt ein   Messkopf für    ein solches   Thermo-    element verwendet, der zwei nahe beieinander   angeordnete Spitzen aufweist,    von denen jeder aus einem der beiden Metalle des Thermoelmentes besteht. Werden diese Spitzen nun mit dem Walzgut in Berührung gebracht, so ist es im allgemeinen nicht möglich, dessen Temperatur zu bestimmen, da der    heisse Korper keine saubere Oberflache be-    sitzt. Er ist von einer   Walzhaut    oder einer Oxydsehicht überzogen.

   Diese Schicht hat unter Umständen eine andere Temperatur als der Körper selbst ; a. uf alle Fälle ist ihre elektrische Leitfähigkeit nicht überall gleich, wodurch eine zuverlässige Messung sehr er  sehwert    wird. Für eine zuverlässige Messung muss nämlich die Schicht mit den Prüfspitzen durchstossen werden. Dies ist mit den be, kannten   Messköpfen    in einem   Ofen nicht mög-    lieh, da der zu messende   Prüfling    druch das feste Anstossen   weggesehoben    wird, so dass es schwierig ist, die Prüfspitzen mit dem   Prüf-    ling in Kontakt zu bringen. Diese Nachteile können mit dem Messkopf nach der   vorliegen-    den Erfindung umgangen werden.

   Er besitzt zwei   zugespitzte,    als Messelektroden dienende   Kontaktstäbe    aus verschiedenen Metallen, die dazu bestimmt sind, mit einem elektrisch leitenden Körper in Kontakt kt gebraht zu werden, und ist dadurch gekennzeichnet, dass ss diese   Kontaktstäbe    derart im Messkopf parallel zu ihrer Achsrichtung verschiebbar gelagert und durch eine Feder belastet sind, dass in einer ersten Endstellung ihre Spitzen innerhalb des Messkopfes liegen, während in der zweiten Endstellung mindestens die Spitzen der   Kontaktstäbe    aus dem Messkopf austreten, und dass sie durch die Feder aus der ersten in die zweite Endstellung gebracht werden können.



   Im folgenden wird an Hand einer Zeich  nung ein Ausführungsbeispiel    der   Erfindung    beschrichen. Die einzige Figur ist ein Längs schnitt durch den Messkopf.



   In einem Rohr 1 ist ein   Isolierstüek    axial verschiebbar gelagert. In diesem Isolier    stüek    sind die beiden Kontaktstäbe 3a und 3b befestigt. Der eine besteht aus   Alumel  , der andere aus   Chromdel , und jeder ist mit einem Zuleitungsdraht 4a resp. 4b aus dem gleichen Material, aus dem der Kontaktstab besteht, verbunden. Am andern Ende des Rohres 1 ist durch Schrauben 5 und 6 das
Endstüek 7 mit dem Handgriff 8 befestigt.



  Mit dem Isolierstüek   2    ist eine Stange 9 verbunden, die am Ende eine Rast 9a für einen Arretierbolzen 10 aufweist. Der   Arretier-    bolzen 10 ist mit dem Handhebel 11 gelenkig verbunden und wird durch die Feder   12,    die sich auf den Wulst 13 und die   durehbohrte    e Schraube   14    abstützt, gegen die Stange 9   ge-    drückt. Eine in der Hülse 15 geführte Schraubenfeder 16 drückt das   Isolierstüek    in die gezeichnete Endstellung, in welcher die beiden Zapfen 17a und 17b am in der Zeieh  nung linken    Ende der Schlitze la und lb anstossen.



   Das Messen mit diesem Messkopf ist nun sehr einfach und zurverlässig. Der Messkopf wird zuerst zum Verschieben des Isolier  stüekes    in eine nicht dargestellte   Hülse ge-    stossen, an der die beiden Zapfen 17a und 17b anstehen, so dass das Isolierstüek   2    mit der Stange 9 nach rechts geschoben wird, bis der Arretierbolzen 10 in der Rast 9a einrastet. In dieser zweiten Endstellung liegen die Spitzen der Kontaktstäbe 3a und   3b    innerhalb des   Messkopfes. Nun    wird der Messkopf an den zu messenden Gegenstand gehalten. Da der   meus-    kopf beliebig lang sein kann, kann ohne Schwierigkeit auch ein   Prüfling    in einem   Glühofen    gemessen werden.

   Durch Drücken auf den Handhebel 11 wird die Arretierung 9a/10 gelöst und das Isolierstück 2 mit den beiden   Kontaktstäben 3s und 36 gegen    den   Prüfling gesehossen. Dureh    den Sehlag wird seine Haut durchstossen und die Spitzen der r   Kontaktstäbe    kommen mit dem zu messenden   lTetall    in Berührung, so dass das nicht dargestellte Messinstrument die richtige Temperatur des   Prüflings    anzeigt.

   Da das Isolierstück im   Verhältnis zum Prüfling    sehr leicht ist, wird auf den   Prüfling aueh    ein   entspre-    ehend kleiner Impuls übertragen, so. lass zwar die Oberflächenhaut druchschlagen, der   Prüfling    selbst jedoch nicht   weggesehoben    wird, auch wenn er mit sehr kleiner Reibung auf seiner Unterlage aufliegt.



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, lässt sieh je nach Bedarf das Rohr 1 gegen ein längeres oder kürzeres auswechseln. Die Stange 9 kann durch Einschrauben entspre  chender    Teilstüeke verlängert werden und auch die   Abstützhülse    18 für die Feder 16 und letztere sind auswechselbar.



   Natürlieh wäre es auch möglich, die Stange 9 länger zu maehen, so dass sie in jeder Lage des Isolierstückes 2 über den Handgriff 8 herausragt, und sie mit einem Ring zu versehen, um das Isolierstück hineinzuziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Messkopf für eine Vorrichtung zum Messen hoher Temperaturen elektrisch leitender Körper mittels des Thermoeffektes, der zwei zugespitzte, als Messelektroden dienende Kon taktstäbe aus verschiedenen Metallen aufweist, die dazu bestimmt sind, mit dem Kör- per, dessen Temperatur zu bestimmen ist, in Kontakt gebraeht zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kontaktstäbe derart im Messkopf parallel wu ihrer Achsriehtung verschiebbar gelagert und durch eine Feder belastet sind, dass in einer ersten Endsteihmg ihre Spitzen innerhalb des Messkopfes liegen, während in der zweiten Endstellung mindestens die Spitzen der Kontaktstäbe aus dem Messkopf austreten,
    und dass ss suie druch die Feder aus der ersten in die zweite Endstel- lung gebracht werden können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Messkopf naeh Patentanspruch, gekenn- zeichnet druch eine Arretiervorriehtung, um die Kontaktstäbe in der ersten Endstellung Ztl arretieren, und einen Auslösemechanismus zur Lösung der Arretiervorrichtung, um die KontaktstäbeunterderKraftderFeder in die zweite Endstellung sehnellen zu lassen.
    2. Messkopf nach Unteranspruch l, da dureh gekennzeichnet, dass die Eontaktsta. be in einem einzigen innerhalb eines Rohres zwi- schen zwei Endstellungen verschiebbaren Isolierstück befestigt sind.
    3. Messkopf nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch am Isolierstück befestigte Mittel, tun dieses aus seiner zweiten End- stellung entgegen der Kraft der Feder in die erste Endstellung zu bringen, und eine Arre- tiereinriehtung, um das Isolierstüek in dieser r . ersten Endstellung festzuhalten.
CH324231D 1954-09-24 1954-09-24 Messkopf für eine Vorrichtung zum Messen hoher Temperaturen mittels des Thermoeffektes CH324231A (de)

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