CH324234A - Pendelschlagwerk - Google Patents

Pendelschlagwerk

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CH324234A
CH324234A CH324234DA CH324234A CH 324234 A CH324234 A CH 324234A CH 324234D A CH324234D A CH 324234DA CH 324234 A CH324234 A CH 324234A
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CH
Switzerland
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pendulum
hammer
bending
pendulum hammer
speed
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Application number
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English (en)
Inventor
Schnadt Henri
Original Assignee
Amsler Alfred J & Co
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Publication date
Application filed by Amsler Alfred J & Co filed Critical Amsler Alfred J & Co
Publication of CH324234A publication Critical patent/CH324234A/de

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/30Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying a single impulsive force, e.g. by falling weight
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/003Generation of the force
    • G01N2203/0032Generation of the force using mechanical means
    • G01N2203/0039Hammer or pendulum
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/02Details not specific for a particular testing method
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Description


  



     Pendelschlagwerk   
Zur Prüfung der plastisehen Verformungseigenschaften von Werkstoffen, vorzugsweise   von Zletallen,    bei   verschiedenen Spannungs-    zuständen und Temperaturen sowie der Ab  hängigkeit    dieser Eigenschaften von chemi  seher      Zusammensetzung, thermiseher    Behand  lung,    Sehweisseinfluss,   Kalt-und Warmverfor-      mungen,    Alterung,   Ausseheidungsvorgängen    usw. dienen meistens die sogenannten Kerb  selilagprobekgrper      (z.      B.    nach   Charpy, Mes-    nager und Izod usw.) oder die von ! Schnadt neuerdings eingeführten Probekörper.

   Zur Vornahme der Versuche werden   Pendelschlag-      jerke    bekannter Bauart benützt, in welchen ein mit einer Hammerfinne versehener, von einer Höehstlage herunterschwingender Pendelhammer den Probekörper mit einem Schlage   entzweibricht    und die dabei verbrauchte Brueharbeit angezeigt wird.

   Bei den bekannten   Pendelschlagwerken    wird die Pendelfallhohe so gewählt, dass der Pendelhammer beim Aufschlagen auf den Probekörper eine Um  fangsgesehwindigkeit    von   etwa 5 m/sec    besitzt. welehe der Hammerfinne zugewendet ist,
Der Schnadt-Probekorper P nach Fig.

     1    und   2    ist mit einer parallel zur   aufschlagen-    den Hammerfinne verlaufenden Bohrung versehen, wobei der Abstand   der Axe dieser Boh-    rung von derjenigen Seite des Probekörpers, welche der Hammerfinne zugewendet ist, kleiner ist als der   Bohrungsdurehmesser.    Ein in die Bohrung eingeführter, eng passender Biegedorn D   ra-,    daher mit seiner Mantelfläche etwas aus dem Probekörper heraus, und es wird dieser sehr harte und unverformbare Dorn (meistens Hartmetall) längs einer Mantellinie von der Hammerfinne ge  troffen.    Der Biegedorn ragt auch an beiden Enden (eventuell nur an einem Ende) aus dem Probekörper heraus.

   Die dem Biegedorn gegenüberliegende Seite des Probekörpers ist entweder glatt oder mit einer zum Biegedorn parallelen Kerbe versehen (eventuell können dort auch mehrere Kerben angebracht sein).



   Zur Abklärung des Einflusses der Form änderungsgeschwindigkeit ist es   wünsehens-    wert, die Versuche nicht nur mit der bei den   Pendelschlagwerken    üblichen Biegegeschwindigkeit von etwa 5   m/sec    durchzuführen, sondern auch mit   Biegegeschwindigkeiten,    deren Grösse um ein Vielfaches kleiner ist, beispielsweise   10-bis lOOmal,    vorzugsweise etwa   10      cm/sec.    Bei den bekannten   Pendelschlag-    werken kann dies nur erreicht werden, wenn man die   Fallhohe    des Pendels verstellt, das heisst, wenn zugleich die potentielle Energie des Pendels verändert wird.

   Eine zehnmal kleinere Biegegesehwindigkeit bedingt somit eine hundertmal kleinere   Fallhohe    des Pendels und daher eine   hundertmal    kleinere potentielle Energie. Diese ist aber für den Versuch ungenügend, so dass mit den bekannten   Pendelschlagwerken    eine solche Ge   schwindigkeitsänderung nicht erzielbar ist.   



   Erfindungsgemäss wird die Prüfung der eingangs genannten Probekörper mit ver sehiedenen Biegegeschwindigkeiten dadurch ermöglicht, dass das   Pendelsehlagwerk    mit einer angebauten   Vorriehtung    zur Vornahme von langsamen Biegeversuehen versehen ist, welche durch das   Heruntersehwingen    des Pendelhammers derart angetrieben wird, dass sie   Biegegesehwindigkeiten    von um ein Vielfaches kleinerer Grösse als die Umfangsge  sehwindigkeit    des   Pendelhammers zu erreichen    gestattet, wobei die verbrauchte Brueharbeit ebenfalls von der Anzeigevorrichtung des Pendelschlagwerkes angezeigt wird.



   In Fig.   3 und 4    der   Zeiehnung    ist ein Aus  führungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



   Fig. 3 zeigt die schematisehe Vorderansieht der am   Pendelsehlagwerk    vorhandenen Vorriehtung für langsame   Biegeversuche    an n Sehnadt-Probekörpern, und    Fic.      4    zeigt die   schematisehe    Seitenansicht der gleichen Vorrichtung.



   Am Ständer 1 des   Pendelschlagwerkes    be  festigte    Rollen 2 führen den Stempel 3, welcher durch Federn   4 in    seiner Ausgangslage gehalten wird und an seinem untern Ende die Finne 5 trägt. Der Probekörper 6 wird durch die Auflager 7 gestützt. Die Achse 8 des Pendelhammers ist im Ständer 1 gelagert und trägt an ihrer Stirnseite exzentrisch angeordnet beispielsweise einen Vierkantbolzen 9. Auf diesem sitzt eine Scheibe   10,    die ihrerseits beispielsweise ein Wälzlager 11 trägt.



  Beim Herabfallen des Pendelhammers in    Pfeilriehtung wird das Wälzlager 11 mitge-    nommen, der Aussenring des Lagers (oder ein auf diesen aufgezogener besonderer Ring) trifft in einer bestimmten Lage auf die obere Stirnfläehe des Stempels   3'und    rollt darauf ab, während der Stempel 3 in Pfeilrichtung abwärts bewegt wird und die Finne 5 mit einer bestimmten Geschwindigkeit auf den Probekörper 6 bzw. auf den in diesen einge  lassenen    Biegedorn auftrifft.

   Die   Auftreff-      gesehwindigkeit.    des Stempels a. uf den Probekörper kann variiert. werden und hängt ab von der Winkelgeschwindigkeit des Pendels, der Grösse der Exzentrizität des   Wälzl'ager. s   
11 sowie dem veränderbaren Winkel, um welehen das Zentrum des Wälzlagers11 gegen ber der Längsaehse des Pendels verschoben ist. In   Fig. 3 liegt zum    Beispiel das Zentrum des Wälzlagers auf der Längsachse des Pendels. Der genannte Winkel ist in diesem Fall gleieh Null. Eine Veränderung der   Auf-    treffgeschwindigkeit kann aber auch durch Veränderung des   Wäl'zlagerdurehmessers       (Ausweehslung    des Lagers bzw. Ringes) erreicht werden.

   Das Anzeigen der verbrauchten Arbeit für den Bruch des Probekörpers erfolgt, von der gleichen Vorrichtung wie für den Pendelhammer.



   Die Übertragung der Bewegung des Pen  delhammers    auf den   Biegestempel    unter   gleich-      zeitiger    Erzielung einer   langsamen Biegege-    sehwindigkeit kann auch mit andern Mitteln erfolgen ; solehe   WIittel    sind im Maschinenbau   u zur Umformung von Drehbewegungen    in langsame geradlinige Bewegungen in grosser Vielfalt bekannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pendelschlagwerk zum Prüfen der plastisehen Verformungseigenschaften von Werk- stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einer angebauten Vorriehtung zur Vornahme von langsamen Biegeversuehen versehen ist, welche durch das Heruntersehwingen des Pendelhammers derart angetrieben wird, dass sie Biegegesehwindigkeiten von um ein Vielfaches kleinerer Grösse als die Umfangsgesehwindig- keit des Pendelhammers zu erreichen gestattet, wobei die verbrauehte Brueharbeit ebenfalls von der Anzeigevorriehtung des Pendelschlagwerkes angezeigt wird.
    UNTERANSPRUCH Pendelsehlagwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzielen der langsamen Biegegeschwindigkeit auf der Achse des Pendelhammers ein Exzenter angeordnet ist, welcher die Bewegung des Pendels auf einen Biegestempel überträgt.
CH324234D 1954-09-23 1954-09-23 Pendelschlagwerk CH324234A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH324234T 1954-09-23

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CH324234A true CH324234A (de) 1957-09-15

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ID=4499444

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CH324234D CH324234A (de) 1954-09-23 1954-09-23 Pendelschlagwerk

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