CH324316A - Elektrische Kabel und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Elektrische Kabel und Verfahren zu deren Herstellung

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CH324316A
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mineral oil
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hydrocarbon
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Giddens Brazier Leslie
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British Insulated Callenders
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • H01B3/30Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes
    • H01B3/44Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes vinyl resins; acrylic resins
    • H01B3/441Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes vinyl resins; acrylic resins from alkenes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/30Drying; Impregnating

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  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Organic Insulating Materials (AREA)

Description


  <B>Elektrische Kabel und Verfahren zu deren Herstellung</B>    Die vorliegende Erfindung betrifft elek  trische Kabel, deren Isolation mindestens teil  weise aus einem mit einem Mineralöl im  prägnierten, porösen Material besteht. Das  erfindungsgemässe Kabel ist dadurch gekenn  zeichnet, dass das poröse Material ein gallert  artig gequollenes, vernetztes Polymeres eines       aliphatisehen    Kohlenwasserstoffes enthält, das  mit dem Mineralöl getränkt ist. Üblicherweise  wird dieses poröse Material, das beispielsweise  aus Papierstreifen bestehen kann, in mehreren  Schichten um den Leiter gewickelt. Das Iso  liermaterial des erfindungsgemässen Kabels  weist bei gewöhnlichen Temperaturen sowie  bei schiefem oder senkrechtem Verlauf des  Kabels eine verminderte Neigung zum Flie  ssen auf.  



  Ferner betrifft die vorliegende Erfindung  ein     Verfahren    zur Herstellung der oben be  schriebenen Kabel, das dadurch gekennzeich  net ist, dass man einen durch radioaktive Be  strahlung vernetzten und durch     Einwirkung     von Mineralölen aufquellenden, in     unvernetz-          tem    Zustand in Mineralöl löslichen, polymeren,       aliphatisehen    Kohlenwasserstoff, ein poröses  Material und ein Mineralöl zusammengibt.  



  Das verwendete Mineralöl kann die ge  wöhnlich bei der Imprägnierung von Kabeln  verwendeten     viskositätserhöhenden    Zusätze  enthalten.    Geeignete vernetzte Polymere lassen sich  zum Beispiel aus     Polyisopren,        Polybutadien,     polymerisiertem     2,3-Dimethyl-butadien,    Poly  äthylen,     Polyisobutylen,    Naturgummi und an  dern polymeren     aliphatischen    Kohlenwasser  stoffen herstellen.

   Zur Herstellung der ver  netzten     aliphatischen    Polymeren lassen sich  auch solche     monomere        aliphatische    Kohlen  wasserstoffe verwenden, die unter der Ein  wirkung von radioaktiver Bestrahlung poly  merisieren.  



  Diese vernetzten Polymeren bilden, wenn  sie mit Mineralöl in Berührung kommen,  keine gewöhnliche Lösung, sondern sie absor  bieren das öl und quellen auf, wodurch eine  gallertartige Masse entsteht. Weil es im all  gemeinen zweckmässig ist, im Kabel nur kleine  Mengen aufquellenden Materials zu verwen  den, ist es vorteilhaft, einen solchen Ver  netzungsgrad zu wählen, bei dem man starke       Aufquellung    und maximale Stabilität erzielt.  Auch dem     Polymerisationsgrad    sollte entspre  chende Beachtung geschenkt werden.  



  Man kann das aufquellende Material in  oder auf dem porösen Material anbringen  oder dem Mineralöl beifügen; in gewissen Fäl  len ist es allerdings zweckmässiger, es dem  porösen Material statt dem Mineralöl einzu  verleiben, um den Beginn der     Quellung    bis      nach der     Imprägnierung    mit Mineralöl aufzu  schieben. Das aufquellende Material kann  zum Beispiel dem Papierbrei in Form einer  Emulsion oder dem Mineralöl in Pulverform  beigemischt oder als Überzug auf dem Papier  streifen angebracht werden.

      <I>Beispiel</I>  Ein mit etwa 8-12     Gew.        a/a    Polyäthylen  imprägniertes Papier wird hergestellt durch  Eintauchen des Papiers in eine     Xylollösung     eines unter normalen Bedingungen festen       Polyäthy        lens.    Diese     Xylollösung    wird erhalten  durch Behandlung eines     LÜberSChliSSes    festen  Polyäthylens mit     Xylol    bei 100  C. Das im  prägnierte Papier kann aber auch hergestellt  werden, indem man eine entsprechende Menge  einer     wässrigen    Dispersion des Polyäthylens  dem Papierbrei während der Fabrikation des  Papiers einverleibt.  



  Das imprägnierte Papier setzt man der Be  strahlung in einer Atombatterie aus, bis 0,18     0/a     der     Kohlenstoffatome    im Molekül vernetzt  sind. Es hat sich gezeigt, dass sich der grösste  Teil des Polyäthylens in Mineralöl löst und  fast oder gar keine     Aufquellung    stattfindet,  wenn weniger als     O,lm/a    der     Kohlenstoffatome     vernetzt sind.

   Sind dagegen mehr als etwa       0,3%        der        Kohlenstoffatome        vernetzt,        so        ist.     das Polyäthylen in Mineralöl nicht nur be  deutend weniger löslich, sondern es findet  ausserdem keine merkliche     Aufquellung    statt.  



  Das     imprägnierte    und bestrahlte Papier  verwendet man dann in der üblichen Weise  bei der Fabrikation von Kabeln, indem man  durch     Übereinanderlegen    einer Anzahl Papier  schichten um den Leiter einen Isolationskör  per aufbaut und diesen durch Eintauchen in  Mineralöl imprägniert. Schliesslich bekleidet  man den imprägnierten Körper mit einer  metallischen Umhüllung und panzert ihn,  wenn     nötig.     



  Man kann den isolierenden Körper auch  durch ein anderes Verfahren herstellen,     indem     man den Leiter in einem Bad mit Mineralöl  um seine Achse dreht und ihn gleichzeitig mit    dem bereits zuvor mit vernetztem Polyäthylen  imprägnierten Papierband umwickelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Elektrisches Kabel, dessen Isolation min destens teilweise aus einem mit einem Mineral öl imprägnierten, porösen Material besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Mate rial ein gallertartig gequollenes, vernetztes Polymeres eines aliphatischen Kohlenwasser stoffes enthält, das mit dem Mineralöl ge tränkt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrisches Kabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymere ein unter gewöhnlichen. Bedingungen festes Polyäthylen ist. 2. Elektrisches Kabel nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Gehalt an vernetzten Kohlenstoff atomen im Polyäthylen 0,1-0,304 beträgt.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines Kabels gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man einen durch radioaktive Bestrahlung vernetzten und durch Einwir kung von Mineralölen aufquellenden, in un- vernetztem Zustand in Mineralöl löslichen, polymeren, aliphatischen Kohlenwasserstoff, ein poröses Material und ein Mineralöl zu sammengibt. UNTERANSPRÜCHE 3. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Kohlenwasserstoff dem porösen Material vor der Imprägnierung mit dem Mineralöl zuge geben wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Koh lenwasserstoff dem porösen Material während der Imprägnierung mit dem Mineralöl zuge geben. wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeiehnet, dass der Kohlenwasser stoff ein unter gewöhnlichen Bedingungen festes Polyäthylen ist. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadureh gekennzeichnet, dass der Gehalt an vernetzten Kohlenstoff- atomen im Polyäthylen 0,1-0,3% beträgt.
CH324316D 1952-04-30 1953-04-29 Elektrische Kabel und Verfahren zu deren Herstellung CH324316A (de)

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