CH324340A - Verfahren zur Herstellung von 17-Acetyl-steroiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 17-Acetyl-steroiden

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CH324340A
CH324340A CH324340DA CH324340A CH 324340 A CH324340 A CH 324340A CH 324340D A CH324340D A CH 324340DA CH 324340 A CH324340 A CH 324340A
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ethylenedioxy
ethyl
dodecahydrophen
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H Sarett Lewis
F Johns William
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Merck & Co Inc
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     17-Acetyl-steroiden       Die Herstellung von     Steroidverbindungen     durch Totalsynthese, welche den Aufbau des       Vierringsystems,    die     Einführung        angulä.rer          Methylgl@ippen    in die Stellungen 10 und 13  und die     Anlagerung    der     gewünschten        Substi-          tuenten    an das Ringsystem     .erfordert,    stellt  eine äusserst schwierige Aufgabe dar, die        < furch    die komplizierte Stereochemie der  Steroidverbindungen noch weiter erschwert  wird.

   So können gesättigte Steroide mit min  destens sechs     As@=letrizentren    in wenigstens  vierundsechzig Modifikationen existieren.  Dennoch wurden infolge des therapeutischen  Wertes von Steroiden wie     Cortison    und der  gleichen und wegen der Seltenheit der für  die     Cortisonherstellung    verwendbaren Aus  gangsstoffe Versuche zur     Herstellung    dieser  Verbindungen durch Synthese unternommen.  



  Die vorliegende Erfindung hat ein neues  Verfahren zur Umwandlung von     Poly        hydro-          plienanthrenen    in     1,2-Zyklopentanpolyhydro-          phenanthrene    zum Gegenstand, welches die  Herstellung von Steroiden durch Total  synthese ermöglicht.

   So lassen sich unter An  wendung des neuen Verfahrens unter andern       d1-11-Keto-progesteron    und     d1-11-Hydroxy-          progesteron        Lind    weitere     Dodecahydrophen-          anthrene    herstellen, welche nützliche Zwi  schenprodukte für die Gewinnung der ge  nannten     Progesterone    darstellen.

      Es wurde nämlich gefunden, dass     Poly-          hydrophenanthrene,    welche im Ring C eine       Metha.llylgruppe    in Stellung 2 und eine       Ca.rboxymethyl-    oder     veresterte        Carboxy-          methylgruppe    in Stellung 1 aufweisen, durch  geeignete Behandlung zum     Ringschluss        ver-          a.nlasst    werden können, wobei der     D-Ring    des  Steroidskelettes gebildet wird, welcher in  Stellung 17 eine     Acetylgruppe    trägt.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zur  Herstellung von     17-Acetylsteroiden    ist da:  durch gekennzeichnet, dass man ein     2-Meth-          a,llyl-polyhydrophenanthren,    welches in     1-          Stellung    durch einen Rest der Formel         -CH2COOR     substituiert     ist,    worin R Wasserstoff,     Alkyl,          Aryl    oder     Ara.lkyl    bedeutet, mit einem     Re-          duktionsmittel    in das entsprechende     1-(2-Hy-          droxy-äthyl)

      - 2 -     methallyl    -     polyhydrophen-          a.nthren    umwandelt und hierauf einerseits die       Hydroxyäthylgruppe    mit einem     Alkyl-,        Aryl-          oder        Aralkylsulfonylhalogenid    in Gegenwart  eines tertiären Amins in den Rest der Formel         -CH2CH20    -     S02R1     überführt, worin     R1        Alkyl,        Aryl    oder     Ara:

  lkyl     bedeutet., und anderseits die     Methallylgruppe     durch Oxydation und nachfolgende Spaltung      in den     Aeetonylrest    umwandelt, worauf man  das erhaltene     2-Acetonyl-l-sttlfonyloxyäthyl-          polyhydrophenanthren    mit einer Base     cycli-          siert.       Das erfindungsgemässe Verfahren kann  durch folgende Teilformeln dargestellt wer  den (abgesehen von allfälligen weiteren     Sub-          stituenten)     
EMI0002.0008     
    Darin bedeutet R Wasserstoff oder ein       Alkyl-,

          Aryl-    oder     Aralkylradikal    und     Ri    ein       Aryl-,        Alkyl-    oder     Aralkylradikal.     



  Die Reduktion der Verbindungen I zu den  Verbindungen     II    kann z. B. mit     Alkali-    oder       Erdalkalimetallen    oder auch mit Alkali- oder       Erdalkadi,,Aluminium-Hydriden    erfolgen.  



  Es     ist    auch möglich, die Reihenfolge der  Operationen gegenüber dem Schema in der  Weise zu ändern,     da.ss    die Überführung der       Methallylgruppe    in die     Acetonylgruppe    vor  der     Herstellung    des     Sulfonatderiva,tes        erfolgt.     Die im Reaktionsschema dargestellte Reihen  folge erwies sich aber     als        günstiger.     



  Die als     Ausgangsstoff    dienenden     Poly-          hydrophenanthrene    können ausserdem in den    Ringen A, B und C noch weitere     Substituen-          ten    aufweisen, etwa.

       Ketogruppen    oder ge  schützte     Hydroxylgruppen,    Zur Herstellung  von Steroidverbindungen mit     angulären        111e-          thylgruppen    in den     Stellungen    10 und 13  werden in den Stellungen 2 und 4b durch     3Ie-          thyl    substituierte     Polyhydrophenanthrene    als       Ausgangsstoffe    verwendet.  



  So kann das     erfindungsgemässe    Verfahren       zur    Herstellung von     dl-11-Keto-progesteroit     aus 2,4b-Dimethyl-l-carboxymethyl-2-metha,l       lyl-7-äthylendioxyr1,2,3,4,4a,4b,5,6,'7,8,10,10a-          dodecahydrophenanthren-4-ol    oder aus der       entsprechenden,    statt der     Carboxylgruppe     eine veresterte     Carboxymethylgruppe    aufwei  senden     Verbindung    verwendet.     werden.        Diese     Reaktionen können durch das folgende  Schema dargestellt werden:

      
EMI0003.0001     
      In diesen Formeln bedeutet R. entweder  Wasserstoff oder ein     Alkyl-,        Aryl-    oder     Aral-          ky        lradikal    und     R1    ein     AllZ    1-,     Aryl-    oder       Aralkylradikal.     



  Nach diesem Schema wird das als     Aus-          gangsstoff    dienende     2,4b@Dimethyl-1-(ca.rboxy-          methyl)    - 2     methallyl-7-äthy        lendioxy-1,2,3,4,4a"          4b@5,6,7,8,10"10a-dodecahydrophenanthren-4:        o1     oder die entsprechende Verbindung mit     ver-          esterter        Carboxymethvlgruppe        VI    zuerst zum  entsprechenden primären     Carbinol        VII    redu  ziert.

   Diese Reduktion gelingt leicht durch       Einwirkung    von Alkali- oder     Erda.lkalimetall-          Aluminium-Hydrid    oder freiem Metall in  einem     inerten    Reaktionsmedium (unter an  derem in     Dioxan,        Tetrahydropyran,        Tetra-          hydrofuran,    niedrigen Alkoholen und     dergle:

  i-          chen).        (Tewöhnlich    wird die Reduktion mit       Lithiuin-        Aluminium-Hy        drid    in     Tetrahy        dro-          furan    bei Zimmertemperatur durchgeführt.  Eine kürzere Reduktionszeit ergibt das Arbei  ten bei 150  C. Nach beendeter Reaktion kann  das gebildete Produkt leicht isoliert werden,  indem die mit Wasser versetzte Reaktions  mischung filtriert und das Filtrat unter ver  mindertem     Druck    eingedampft. wird.  



  In gleicher Weise können mich andere in       1-Stellung    eine     Carboxymethyl-    oder ver  esterte     Cai boxymethylgnippe    und in     2-Stel-          lung    eine     hlethallylgruppe    aufweisende     Do-          decahydrophenanthrene    zu den entsprechen  den     2-Oxyäthylverbindungen    reduziert wer  den.

   Zu dieser Reduktion besonders     geeignet     sind die niederen     Alkylester,        wie    die     Carbo-          methoz-yrniethyl-,        Ca.rbäthoxymethyl-    und       Ca.rbopropoxymethylverbindungen.     



  Im zweiten Schritt     werden    die Verbin  dungen V     II    mit einem     Alky    1-,     Ary    1- oder       Aralkyl-siilfonylhalogenid    in die entsprechen  den     Sulfonsäurederivate        VIII    verwandelt.

    Gewöhnlich wird die Bildung .des     Toluiolsulfo-          nylderivates    durch Reaktion von     2,4b-Dime-          thy1    -1-     (2-hydroxy,-äthyl)-2-metha.llyl-7-ä,thy-          lendioxy        -1,2;3,4,4a,4b;5;6,7,8,10,;

  lOa-dodecahy.          drophenanthren-4-ol    V     II    mit     p-Toluolsulfo-          ny        lchlorid    in     Gegenwart    von     Pyridin    bevor  zugt., weil dabei unter optimalen BedingiLn-    gen maximale Ausbeuten an     Sulfonylderiv        at     erhalten werden können. Es können aber  auch andere     Sulfonylhalogenide    zur Herstel  lung der entsprechenden     Sulfonsäurederivate     verwendet werden, z.

   B.     1Tethansulfony-1-          halogenid    oder     Benzolsulfoliylhalogenid.    Als  Reaktionsmedium können statt des     Pyridins     auch andere tertiäre Amine, wie     Picolin,        Tri-          methylamin    und dergleichen, verwendet wer  den. Nach beendeter Reaktion kann der ge  bildete     Sulfonsäureester        isoliert    werden,  indem man die Reaktionsmischung mit  Wasser verdünnt und die     wässeAge        Lösung     mit einem     wasseiiinlöslielien    Lösungsmittel,  z. B. Äther, extrahiert.  



  Der H-"-     droxylsubst.ituent    in     4-Stellung     kann, wenn     gewünscht,    auf dieser Stufe des  Verfahrens oxydiert werden, wobei die ent  sprechende     11-Ketoverbindung        XII    entsteht.  Es wurde gefunden,     dass,    sich diese Oxyda  tion leicht mit. Hilfe des     Chromsäurea.nliy-          drid-Pyridin-Komplexes    bewirken lässt. Das  oxydierte Produkt. kann aus der mit Wasser  verdünnten Reaktionsmischung durch Extrak  tion mit .einem     wasseiai.nlösliehen    Lösungsmit  tel, etwa. Äther, und Eindampfen des Ex  traktes unter vermindertem Druck isoliert.

         werden.    Der erhaltene Rückstand kann durch       Chromatographie    an mit Säure     gewaschenem     Aluminiumoxyd weiter gereinigt werden.  



  Im nächsten Schritt wird die     Methallyl-          seitenkette    bei C-2 der Verbindungen     VIII     und     XII        durch    Oxydation und anschliessende  Spaltung in ein     Acetonylradikal    übergeführt  und so die     Verbindunoen    IX bzw.     XIII    er  halten. Diese Oxydation kann auf verschie  dene Arten geschehen, z.

   B. indem die Ver  bindung     VIII    oder     XIII    mit     Osmium-          tetroxy    d zur Reaktion gebracht und der ge  bildete     Osmiatester    unte=r Bildung des ent  sprechenden Glykols zersetzt. wird, woraus  sich durch Behandlung mit einem     glykolspal-          tenden    Mittel, wie     Perjodsäure    oder Bleitetra  aeeta.t die     Acetonylverbindung    gewinnen lässt.

    Eine andere     Möglichkeit    zur Herstellung der       acetonylsubstituierten        Dodecahydrophena.n-          threnverbindung    bestellt im     Ein rirkenlassen     von Ozon auf die     Verbindungen        VIII    oder           XII    und Zersetzung der     gebildeten.        Ozonide     mit Hilfe eines Reduktionsmittels.  



  Anderseits ist es auch     möglich,    die Ver  bindung     VII    bzw. die entsprechende     4-Keto-          verbindung        zuerst    in die     Acetonylverbindun-          gen    überzuführen und diese dann mit     Sulfo-          nyllialogenid    in die Verbindungen IX bzw.       XIII    zu     verwandeln.     



  Der     Ringschluss    der Verbindungen IX  und     XIII    wird bewirkt, indem man diese  Verbindungen mit einer Base behandelt. Als  solche kommen in Frage:     Triäthylamin,        Al-          kalimeta.lle,    Alkali- und     Erdalkalialkoxyde     und     Alkalihydride    (z. B.     Natrium-Ka.lium,          Natriummethyla.t,        Kaliiun-tert.-butylat,    Na  triumisopropy     lat,        l@?atiiumhydrid    und der  gleichen).

   Die Reaktion wird üblicherweise  in einem Lösungsmittel, wie einem niederen  Alkohol, Benzol,     Toliiol    oder Äther durch  geführt. Eine bevorzugte Form dieser     Ring-          schlussreaktion    besteht in der Behandlung  der Verbindung IX oder     XIII    mit     Natrium-          oder        Kaliumalkoholat    in einem niederen Al  kohol, da. diese     Reagentien    leicht     erhältlich     sind     Lind    deren     Verwendung    eine     gute    Aus  beute an gewünschter Steroidverbindung er  gibt.

   Gewöhnlich wird der     R.ingsehluss        durch-          geführt,    indem die     Verbindungen    IX oder       XIII    mit     Natriummethylat    in     methanolischer     Lösung bei Zimmertemperatur zur Reaktion  gebracht werden.

   Die gebildete     Steroidverbin-          dung    kann isoliert werden, indem die     Reak-          tionsmisehung    mit Wasser verdünnt und hier  auf das gewünschte     Produkt    mit einem       wasseiainlöslichen    Lösungsmittel, wie Chloro  form, extrahiert und der Extrakt. unter ver  mindertem Druck eingedampft wird. Das so  erhaltene Produkt     kann    durch     Chroma.t.ogra-          phie    an säuregewaschenem Aluminiumoxyd  weiter gereinigt werden.  



  Bei dieser zum     Ringsehluss    und zur Bil  dung der gewünschten     Steroidverbindung     führenden Reaktion werden anscheinend pri  mär die     Isopregnenverbindungen        XA    oder  XIV A- gebildet. Durch weitere Behandlung  mit.

   Alkali lassen sieh diese leicht zur ge  wünschten normalen     Pregnenverbindung        epi-          nierisieren.     
EMI0005.0062     
    Die so erhaltenen     Pregnenvembindungen          XIVB    und     XB    können zur Abspaltung der  blockierenden     Äthylendioxygruppe    und Re  generierung der     3-Ketogruppe    mit Säure       hydrolysiert    werden, wobei die Verbindungen       XV        (d1-11-Keto-progesteron)    und XI (d1-11  Hydroxy-progesteron)     entstehen,    in welchen  die Doppelbindung in die     4,

  5-Stellung    ver  schoben ist. Natürlich kann man auch die  Zwischenprodukte auf gleiche Art     hydroly-          si.eren    und in die entsprechenden     Ketoverbin-          dungen    umwandeln. Diese Hydrolyse kann  z. B. mit Salzsäure,     Perchlorsäure,        p-Toluol-          sulfonsäure    und     .dergleichen    erfolgen.

   Weiter  kann die Verbindung XI     (d1-11-Hydroxy-          progesteron)        durch    Oxydation,     beispielsweise     durch     Behandlung        mit        Chromsäureanhydi4d-          Pyridin-Komplex,    in     d1-11-Keto-progesteron          XV    umgewandelt werden.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten Ver  bindungen sind auf dem Gebiete der     Pharma-          ceutica    von Nutzen und dienen als Zwischen  produkte bei der Herstellung von     Nebennie-          renrindenhormonen,    wie     11-Dehydrocortico-          steron        (Kendalls    Verbindung A)     Cortison,          Hydrocortison    und     dergleichen.     



       Man    kann natürlich auch Verbindungen       verwenden,    die an Stelle der     Äthylendioxyd-          grupp.e    andere leicht durch Hydrolyse in die       Ketogruppe        umwandelbare        Substituenten     aufweisen, also etwa die     Enoläther    oder an  dere     Ketale.     



       IndenfolgendenBeispielen        sindjeweilsnur     ,einzelne Stufen des     Verfahrens    beschrieben.       Beispiel   <I>1</I>       2,4b-Dimethyl-1-(2-hydroxy-äthyl)-2-meth-          allyl-    7-     äthylendioxy-1,    2,     3,.4,4a,4b,5,6,7,8,10,          10a-dodecahydrophenanthren-4-ol        VII.         Eine Lösung von 2,58 g der bei 157 bis  l58  C     schmelzenden        stereoisomeren    Form von       2,4b-Dimethyl-1-        (1-carboxymethyl)

      -2-methal       lyl@7-äthylendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5;6,7,8,p,10a-          dodecahydrophenanthren-4-ol    in 200     em3    ab  solutem     Tetra.hydrofuran    wurde     mz    einer Lö  sung von 0,80g     Lithium-Aluminium-Hydrid     in 8     em3        Tetrahydrofuran    gegossen. Die     Mi-          sehung        wurde    während 20 Stunden gerührt  und dann der Überschuss an Hydrid mit  Wasser versetzt.

   Die     Reaktionsmischung     wurde filtriert, getrocknet und im Vakuum  eingedampft, wobei ein kristalliner Rückstand  von     2,4b-Dimethyl-1-(2-hydroxy-äthyl)-2-meth-          allyl-        7-äthylendioxy        -1,2h        3,4,,4a.,4b,,5,6,7,8,10,     10a -     dodecahydrophenanthren    - 4 -     ol    zurück  blieb. Das     Produkt    wurde aus Benzol umkri  stallisiert, wobei es sich zeigte,     da.ss    es in zwei  kristallisierten Modifikationen     existiert,    die  bei 200-201  C und bei 210-211  C schmel  zen.  



  Eine Lösung von 10 mg der bei 210 bis  211  C schmelzenden Modifikation in 1     em3          Tetrahydrofuran    und 0,5     cm3        3-molarer        Per-          ehloraäure    wurde 4 Stunden bei Zimmertem  peratur stehengelassen und dann mit wässe  riger     Kaliumbicarbonatlösung    neutralisiert.

    Das Produkt,     2,4b-Dimethyl-1-(2-hy        droxy-          äthyl)        i,2s-methallyl-7@keto-1,2,3,4,4a.,4b,5,6,7,8,          10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol    mit dem       Smp.    153-155  C     wurde    durch Extraktion  mit Chloroform, Eindampfen des Extraktes  und Umkristallisation des     Rückstandes    aus       Äthylaeetat    erhalten.  



  <I>Beispiel 2</I>       2,4b-Dimethyl-l-(2-hydroxy-ä:thyl)-2-meth-          allyl-7--äthylendi;oxy-1,2,    3, 4,     4a.,4b,    5,6,7,8,10,       10a-dodecaliydrophenanthren-4-ol        VII.     



  Eine Lösung von 2,54 g     2,4b-Dimethyl-l-          carboxymethyl-2'-methallyl-7-äthylendioxy-1,2,          3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a    -     dodeeahydrophenan-          thren-4-ol,        Smp.    250-251  C, in 500 ein  absolutem     Tetrahydrofuran    wurde zu einer  Lösung von 2,5g     Lithium-Aliuninium-Hydiid     in 25     em3        Tetrahydrofuran    gegeben     und    die       Mischung    unter Rühren 30 Minuten am     Räek-          fluss    erhitzt.

   Dann wurde die Reaktions-         mischuni,-    mit Wasser versetzt und das Pro  dukt auf die im Beispiel 1 angegebene Weise  isoliert.  



  <I>Beispiel 3</I>       2,4b-Dimethyl-l-(2-tosyloxy-äthyl)        2-meth-          allyl-    7 -     äthylendioxy-1,    2,3,4,4a, 4b,5,6,7,8,10,       10a-dodecahydrophenanthren-4-ol        VIII.     



  Zu einer wasserfreien     Lösung    von 302     ing          2,4b-Dimethy    1- l-     (2-h.#-droV-äthy    l)     -2-metIial-          lytr-    7     -äthy        lendioxy-1,2,3,4,4a.,4b,5"6,7,8,10,10a,          dodecahydrophenanthren-4-ol        VII    in     Pyridin     wurden 168 mg reines     p-Toluol-sulfonylchlo-          rid        zugesetzt.    Die Mischung blieb etwa- 20  Stunden bei Zimmertemperatur stehen,

    worauf der     Übersehuss    an     Tosylchlorid    durch  Zusatz einiger Tropfen wässeriger     Natrium-          bica.rbonatlösimg    zersetzt wurde. Die Lösung       -wurde    hierauf mit Wasser verdünnt und mit  Äther extrahiert. Der Extrakt     wurde    im Va-.       kuum    zur Trockne eingedampft.

   Aus     dein     kristallinen Rückstand wurde reines, bei 157  bis 158" C schmelzendes     2,4b-Dimethyl-1-(2-          tosy        loxy-        äthyl)    - 2 -     methallyl-7-äthylendioxy-          1,2,3,4,4a,4b,5,    6, 7, 8,10,10a -     dodecahy        drophen-          anthren-4-ol        VIII    durch fraktionierte Kri  stallisation aus einem     Benzol-Petrolät.her-          Gemisch    erhalten.  



  Ein anderer Versuch unter     Verwendung     von 2,47 g Verbindung     VII    und 1,48 g     p-To-          lu.ol-sulfonylehlorid    wurde bei 0  C und einer  Reaktionsdauer von etwa. 20 Stunden erfolg  reich durchgeführt.  



  <I>Beispiel 4</I>       2,4b-Dimethyl-1-        (2-tosy        loxy-äthyl)        -2-meth-          ally        1-.7        -äthy        lendioxy-1,    2, 3, 4,     4a,4b,    5,6, 7,8,10,       lüa-dodecahydropheilanthren-4-on        XII.     



  160 mg     2,4b    -     Dimethyl    -1- (2 -     tosyloxy-          äthyl)        s-2,methallyl-7-ütliy        lendioxy-1,2,3,4,4a,          4b,5,6,7,8,10,10a-dodeeahy        dr        opheilanthren-4-ol     in 1     em3    wasserfreiem     Pyridin    wurden zu  einer Lösung von 160 mg     Chromsätireanhy-          drid    in 1     em3        Pyridin    gebracht.

   Die     Misclning     blieb 16 Stunden bei Zimmertemperatur  stehen, wurde dann mit     Wasser    verdünnt  und mit Äther extrahiert. Der Extrakt     wurde     mit Äther gewaschen, getrocknet und im Va  kuum vollständig     eingedampft.    Der in einer           Benzol-Petroläther-Mischung    gelöste, kristal  line Rückstand     wurde    an     sauergewaschenem     Aluminiumoxyd     chroinatographiert.        Eluation     mit Äther ergab reines     2,4b-Dimethyl-1-(2-          tosyl        ox""(-        äthyl    )

  -- 2 -     methallyl    - 7-     ä.thylendioxy-          1,2,3,4,4a,:5,6,7,8,10,l0a    -     dodecahydrophenan        -          thren-4-on        XII    mit dem Schmelzpunkt 156  bis 158  C.         Beispiel   <I>5</I>       2,4b-Dimethy    1-1-     (2-tosyloxy-äthyl)-2-ace-          tony    1- 7 -     ätliylendioxyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,          10a-dodecahy        drophenanthren-4-oii        XIII.     



  Zu 445 mg in 5     em3    Benzol gelöstem     2,4b-          Diinetbyl,-l-('2,-tosyloxy-äthyl)        9-metha.llyl-7-          ätliyIendiox-,        -1,2,3,4,;4a,4b,5,6,7,8,10,10a@-dode-          cahydrophenanthren    - 4 - an wurden 208 mg       Osmiumtetroxy    d gegeben. Die Lösung blieb  eine Stunde bei     Zimmertemperatur    stehen.  Nun wurden 7     cm3    Äthanol und eine Lösung  von 0,7g     Natriumsulfit    in 4     cm3    Wasser zu  gesetzt und die Mischung 20 Minuten ge  schüttelt.

   Die obere, organische Schicht wurde  dann dekantiert und filtriert, die untere  Schicht mit Äthanol gewaschen. Der Alkohol  wurde filtriert und mit der obern Schicht  vereinigt. Die das gewünschte Produkt ent  haltende     Benzol-Alkohol@Lösung    wurde im  Vakuum auf einen Zehntel ihres Volumens  eingedampft, das Konzentrat hierauf mit  Wasser verdünnt und mit Chloroform ausge  zogen.

   Durch Eindampfen im Vakuum wurde  aus dem gewaschenen     und    getrockneten  Extrakt     2,4b-Dimethyl-1-        (2-tosyjoxy-ät.hyl)-          2-        (2,3-dihy        droxy    - 2     -,methyl-propyl)        -7-äthy        len-          dioxy-'1,2,3,4,4a,4b;5,;6,7,8,10,10a:        dodecahydro-          phenanthren-4-on    als fester, amorpher Rück  stand erhalten.  



  Dieser wurde in 4     em3    Methanol und  1     cm3        Pyridin    gelöst     Lind    der Lösung 250 mg       Perjodsäure    in 0,5     em3    Wasser     zugesetzt.     Nach     30minutigem    Stehen bei Zimmertempe  ratur wurde mit Wasser verdünnt und mit  Chloroform extrahiert. Der     organische        Ex-          ti-akt    wurde gewaschen, getrocknet     Lind    im  Vakuum zu einem     6I    eingedampft..

   Durch       Chromatogra.phie    an     saii,ergewaschenem    Alu  miniumoxyd und     Eluierung    mit Äther     wurde       das     gewünschte    Produkt,     2,4b-Dimethyl-1-(2-          tosyloxy-'äthyl;)    ,     9-"        acetonyl,7-äthylendi!oxy-          1,2,3,;

  4@4a,4b,5,6,    7,8,10,.10a -     dodecahydrophen        -          anthren-4-on        XIII    mit dem     Schmelzpunkt          104--108     C     (unter    Zersetzung) erhalten.  



  Die Behandlung mit     Osmiumtetroxyd     kann mit gutem Erfolg auch in einer 9 :1       Benzol-Tetrahydrofuran-Lösung    mit 7,84 g  Verbindung     XII    und 4,8 g     Osmiumtetroxyd     durchgeführt werden.  



       Beispiel   <I>6</I>       d5-3    -     Äthylendioxy    -11,20 -     diketo-17-iso-          pregnen    RIVA.  



  Zu einer Lösung von 80 mg     2,4b-Dimethyl-          1-(2-t.osyloxy-äthyl)        \2-a.cetonyl-7-äthylendioxy-          1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a    -     dodecahydrophen-          ant.hren-4-on    in 1     cm3    Methanol wurden  0,08     em3    einer     doppeltnormalen    Lösung von       Natriummethylat    in     Methylalkohol    gegeben.

    Die Mischung blieb im geschlossenen Kolben  eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen,       worauf    sie mit     Wasser    verdünnt     -find    mit  Chloroform extrahiert wunde. Der     Chloro-          formext.rakt    wurde gewaschen, getrocknet und  im Vakuum eingedampft.

   Der kristalline  Rückstand wurde an Aluminiumoxyd     chro-          matographiert.    Die     Elution    mit     Äther-Petrol-          ä.ther-Misehimg    ergab     45-3-Äthylendioxy-          11,20-diketo-17-isopregnen    RIVA,     Smp.    121  bis 125  C.  



  <I>Beispiel</I>       A5-3-Äthylendioxy-11,20    -     diketo-17-iso-          pregnen    RIVA.  



  Zu einer Lösung von 80 mg     2,4b-Dimethyl-          1-    (2 -     tosyloxy-äthyl)r2-acetonyl-7-äthylendi-          oxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a    -     dodecahydro-          plienanthren-4-on    in 1,5     cm3    Benzol wurden  0,15     cm3    einer     mola,ren        Lösung    von Kalium  tert.-butylat in tertiärem     Butanol    gegossen.  Nach     20stündigem    Rühren bei Zimmertempe  ratur wurde die Mischung mit Wasser ver  dünnt und mit Chloroform extrahiert.

   Der       Chloroformextrakt    wurde gewaschen, getrock  net und unter vermindertem Druck zu einem  kristallinen Rückstand eingedampft. Das kri  stalline Material wurde in einer Benzol-Pe-           troläther-Uischung    gelöst, an sauer gewa  schenem     Aluminiumoxyd        chromatographiert     und mit     Äther-Petroläther        eluiert.    Aus dem       Eluat    konnte kristallines     45-3        ,@t.hylendioxy-          11,?0-diketo-isopregnen        XIVB    erhalten wer  den.  



  <I>Beispiel 8</I>       45    - 3-     Ätliylendioxy-11,    20 -     diketo        -pregiien          XIVB.     



  Eine Lösung von 165 mg     A5-3-Äthylen-          dioxy-11,20-diketo-17-isopregnen    in 5     ein,     Benzol und 2     em3    Methanol wurde mit 3     Gina          2n-Natriummethylat    in Methanol     vermischt.     Nach zweistündigem Stehen bei Zimmer  temperatur wurde die Mischung mit Wasser  v     errniseht    und mit Chloroform     extrahiert.    Der       Chloroformextrakt    wurde gewaschen, ge  trocknet und im Vakuum zu einem kristalli  sierten     Rücl-,stand    eingedampft,

   woraus durch       Chromatographie    in der     beschriebenen    Weise       45    - 3 -     Äthy        lendioxy    -<B>11,220</B> -     diketo    -     pregnen          XIVB    mit dem     Smp.    181,0-182,5  C gewon  nen werden konnte.  



  Die gleiche     Epimerisation    wurde auch  unter Verwendung von     Kaliumearbonat    statt  des     Natiiummethylates        durehgeführt.     
EMI0008.0040     
  
    <I>Beispiel <SEP> 9</I>
<tb>  2,4b-Dimethyl-l-(2-tosyloxy-äthyl) <SEP> 2-aeeto  nyl;- <SEP> 7-ä.thylenclioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a  dodecahy <SEP> drophenanthren-4-ol <SEP> IX.
<tb>  



  Zu <SEP> 910 <SEP> mg <SEP> 2,4b-Dimethyl-1-(2-tosyloxy  äthyl)-2-methallyl <SEP> - <SEP> 7 <SEP> - <SEP> äthyl,endioxy <SEP> - <SEP> 1,2,3,4,
<tb>  4a., <SEP> 4h, <SEP> 5"6,7,8,a0;,10a-.dodeeahy <SEP> drophenanthren  4-ol <SEP> in <SEP> 9 <SEP> em3 <SEP> Benzol <SEP> und <SEP> 2 <SEP> em3 <SEP> Tetrahydrofii  ran <SEP> wurden <SEP> 545 <SEP> mg <SEP> Osmiumtet.raxyd <SEP> -egeben.
<tb>  Die <SEP> Lösun- <SEP> blieb <SEP> 30 <SEP> Minuten <SEP> bei <SEP> Zimmer  temperatur <SEP> stehen, <SEP> worauf <SEP> 12 <SEP> ein- <SEP> Äthanol
<tb>  und <SEP> eine <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 1,2 <SEP> g <SEP> Natriumsulfit
<tb>  in <SEP> 7 <SEP> em3 <SEP> Wasser <SEP> zugesetzt <SEP> wurden.

   <SEP> Die
<tb>  Misehung <SEP> wurde <SEP> 25 <SEP> Minuten <SEP> geschüttelt <SEP> und
<tb>  dann <SEP> das <SEP> Produkt, <SEP> 2,4b-Dimethyl-1-(2-tosy-  loxy-äthy@l) <SEP> 2-(2,3-dihydrox,2-.methyl)-propyl  7-äthylendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-do  cleeahy <SEP> drophenanthren-4-ol, <SEP> auf <SEP> dieselbeWeise
<tb>  in <SEP> das <SEP> Acetony <SEP> lderivat <SEP> übergeführt, <SEP> wie <SEP> in
<tb>  Beispiel <SEP> 5 <SEP> für <SEP> die <SEP> entsprechende <SEP> 4-het.o  verbindung <SEP> besehrieben.

              Beispiel   <I>10</I>       45    - 3 -     Äthylendioxy        -11-hydroxy-    20     -keto-          pregnen    und dem entsprechenden     Isopre-nen.     Eine Lösung von 760 mg     2,4b-Dimethy-1-1-          (2-tosyloxy-ä.thy    1) -2,     acetony        1-@7-äthylendiox@--          1,2,3,4,4a.,4b,5,6,7,8,10,10a    -     dodecahydrophen-          anthren-4-ol    in 5     em3    Methanol und 0,

  80     em3     einer     doppeltnormalen        Natriu.mmet.hoxyd-          lösung    in     Methanol    wurde 20     Stunden    bei  Zimmertemperatur stehengelassen. Die erhal  tene     Mischung    wurde mit Wasser verdünnt,  mit Chloroform extrahiert und der     Chloro-          formextrakt    getrocknet.

   Durch Abdampfen  des Chloroforms unter vermindertem     Diiick     wurde ein aus     45-3-,1thy        lendioxy-11-hydr        oxy        -          20-keto-pregnen    X A und     45-3-Ätliylendioxy-          11-hydroxy-20-keto-isopregnen        XB    bestehen  der Rückstand mit dem     Smp.    182-193  C er  halten.    Diese     Mischung    wurde in Aceton gelöst,  eine     geringe    Menge     p-Toluolsulfonsäure    zu  gesetzt und die Mischung 20 Minuten am       Rückfluss    erhitzt.

   Das Produkt wurde durch  Zusatz von Wasser, Extraktion mit Chloro  form,     Wasehen    des Extraktes mit     )Vassen          Troeknen    und Eindampfen des Extraktes ge  wonnen. Der feste Rückstand wurde aus       Äthy        laeetat    umkristallisiert,     wodureh    ein bei  190-200  C     sehmelzendes    Produkt erhalten  wurde, das eine     Mischung    von     44-3,

  ?0-Diketo-          11-hy        droxy    -     pregnen    XI (d1-11-     Hy        droxy-          progesteron)    und     4-1-3,20-Diket.o-11-hydroxy--          isopregnen    darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 17-Acetyl- steroiden, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-Metha.llyl-polyhydrophenanthren, wel- ehes in 1-Stellung durch einen Rest der For mel -CH.COOR substituiert ist, worin R Wasserstoff, Alhyl, Aryl oder Aralkyl bedeutet, mit einem Reduk tionsmittel in das entsprechende1-(2-Hydroxy- äthyl)
    -2-methallyl-polvhydrophenantliren um wandelt und hierauf einerseits die Hy- droxyäthylgruppe mit einem Alky 1-, Ary 1- EMI0009.0001 oder <SEP> Aralkylsulfonyllia,logenid <SEP> in <SEP> Gegenwart <tb> eines <SEP> tertiären <SEP> Amins <SEP> in <SEP> den <SEP> Rest <SEP> der <SEP> Formel <tb> -CH2CH20 <SEP> - <SEP> S02R1 <tb> überführt, <SEP> worin <SEP> R, <SEP> Alkyl, <SEP> Aryl <SEP> oder <SEP> Aralkyl <tb> bedeutet, <SEP> und <SEP> anderseits <SEP> die <SEP> Methallylgruppe <tb> durch <SEP> Oxydation <SEP> und <SEP> nachfolgende <SEP> Spaltung <tb> in <SEP> den <SEP> Acetonylrest <SEP> umwandelt,
    <SEP> worauf <SEP> man <tb> das <SEP> erhaltene <SEP> 2-Acetonyl-l-sulfonyloxy-äthyl polyliydrophenanthren <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Base <SEP> cy <SEP> cli siert. <tb> UNTERANSPRÜCHE <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> 2,4b-Dimethyl-l carboxy <SEP> methyl <SEP> - <SEP> \' <SEP> - <SEP> nie;
    thallyl-7 <SEP> #1äthylendioxy 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a <SEP> - <SEP> dodeca.hydroplien ant.liren-4-ol <SEP> mit <SEP> Lithium-Aluminium-Hydrid <tb> zum <SEP> 2,4b <SEP> - <SEP> Dimethy <SEP> 1-1- <SEP> (2-hy <SEP> droxy- <SEP> ätliyl) <SEP> - <SEP> 2 metliallyl-7-ät.lipieridioxy--1,?,3,-la,4b,5,6,7,8,10, <tb> 10a-dodecahy-drophenantliren-4-ol <SEP> reduziert <tb> wird. <tb> 2. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentansprueli, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> 2,4b-Dimethyl-l (2-hydroxy-äthy <SEP> 1) <SEP> -:
    ?-niet.hallyl-7-äthylendioy 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a <SEP> - <SEP> dodecahydroplien anthren-4-ol <SEP> mit <SEP> p-Toluol-sulfonylchlorid <SEP> in <tb> Gegenwart <SEP> von <SEP> Pyridin <SEP> in <SEP> 2,4b-Dimethyl-l (2-t <SEP> osyloxy-äthy <SEP> 1) <SEP> -2-met <SEP> hallyl-7-äthylendioxy 1,2,3,4,4a,4b,5,6, <SEP> 7,8,10,10a. <SEP> - <SEP> dodecahydrophen ant.liren-4-ol <SEP> umgewandelt <SEP> wird. <tb> 3.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> 2,4b-Dimethyl-l (2-hy <SEP> droxy-äthyl) <SEP> a2-methallyl-7-äthylendioxy 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a <SEP> - <SEP> dodecahydrophen ant.hren-4-on <SEP> mit <SEP> p-Toluol-suli-'onylehlorid <SEP> in <tb> henenwart <SEP> von <SEP> Pyridin <SEP> in <SEP> 2,4-Diinetliyl-l (2-Tosyloxy-äthy <SEP> 1)=2rmethallyl-7-äthylendioxy 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a <SEP> - <SEP> dodecahydrophen antlii-en-4-on <SEP> umgewandelt <SEP> wird. <tb> 4.
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> da durch <SEP> gekennzeiclmet, <SEP> dass <SEP> 2,4b-Dimethyl-l (2-tosyloxy <SEP> thy <SEP> l <SEP> ) <SEP> -2-xnethallyl-7-äthylendio-xy 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a <SEP> - <SEP> dodecahy <SEP> drophen antliren-4-ol <SEP> mit <SEP> Osmiumtetroxyd <SEP> zur <SEP> Reak tion <SEP> gebracht <SEP> und <SEP> das <SEP> erhaltene <SEP> Reaktions produkt <SEP> zur <SEP> Bildung <SEP> von <SEP> 2,4-Dimethy <SEP> 1-1 (2-tosy <SEP> loxy-ä.thyl) <SEP> -2-assetonyl-7-äthylendioxy 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a <SEP> - <SEP> dodecahydrophen- anthren-4-ol mit einem glykolspaltenden Mit tel behandelt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass 2,4b-Dimethyl-l (2-tosyloxy-äthyl)-2-methallyl,7-äthylendioxy- 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a - dodecahydrophen- a.nthren-4-on mit Osmiumtetroxyd zur Reak- tion gebracht und das Reaktionsprodukt zur Bildung von 2,4b-Dimethyl-1- (2-tosyloxy- äthyl),2-acetonyl-7-äthylendioxy;:
    1,2,3,4,4a.,4b@ 5,6,7,8,10,10a - dodecahy drophenanthren-4- an mit einem glykolspaitenden Mittel behandelt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass 2,4b-Dimethyl-l- (2-tosyloxA äthyl),2-a,cetonyl:-7-äthylendioxy- 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a - dodecahydrophen- a.nthren-4-ol durch Reaktion mit einer Base in eine Verbindung der Formel EMI0009.0026 umgewandelt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass 2,4b-Dimethyl-l (2-tosyloxy-äthyl)-I2-a.detonyl-7-äthylendio2,y- 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a - dodecahydrophen- anthren-4-on durch Reaktion mit einer Base in eine Verbindung der Formel EMI0009.0031 umgewandelt wird.
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