CH324457A - Vorrichtung zum kontinuierlichen Wägen und Dosieren von Schüttgütern - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Wägen und Dosieren von Schüttgütern

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CH324457A
CH324457A CH324457DA CH324457A CH 324457 A CH324457 A CH 324457A CH 324457D A CH324457D A CH 324457DA CH 324457 A CH324457 A CH 324457A
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CH
Switzerland
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weight
air pressure
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bellows
dosing
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Application number
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Hans Karl Dr Ing Chem Mueller
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Hans Karl Dr Ing Chem Mueller
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
    • G01G11/06Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having fluid weight-sensitive devices
    • GPHYSICS
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    • G01G11/08Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having means for controlling the rate of feed or discharge

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  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum kontinuierlichen Wägen und Dosieren von Schüttgütern
Es ist bekannt, dass   sogenannte Schütt-       guter, wie Mehle, Korner, Kahle, Sa. lze usw.,    lurch   Bandwaagen    gemessen und dosiert werlen können. Solche   Bandwaagen bestehen    im allgemeinen aus einem mit konstanter Ge  schwindigkeit    sich bewegenden Forderband, welches auf einem Waagebalken montiert ist.



  Je nach der geförderten Zlenge bewegt sich ler Waagebalken um seinen Drehpunkt, wobei als Gegengewicht die bei Waagen üblichen Vorrichtungen verwendet werden.



     Es wurde nun gefunden, da# solche    kontinuierlichen Waagen mit grossem Vorteil unter Zuhilfenahme eines pneumatischen Relais gebaut werden können, welches einerseits ein sehr genaues Wägen und Übertragen des Mess   wertes gestattet, anderseits auf einfächste    Weise zum Dosieren verwendet werden kann, indem der ausgestossene Luftdruck, welcher   dem Alesswert,    das heisst der momentan fliessenden Menge, entspricht, zur Betätigung eines pneumatischen Reglers verwendet werden kann.



   Die Vorrichtung, welche in der Zeichnung gezeigt wird, ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegentsatdes und arbeitet wie folgt :
Der Waagebalken a bewegt sich um seine   Aufhängung b    (Drehpunkt) und t. rägt. die beiden Rollen C1 und C2, welche ihrerseits das   Fliessbandl d    tragen. Das   Flie#band d wird    dureh einen Synchronmotor e mit konstanter    Gesehwindigkeit angetrieben. Der Synchron-    motor ist ebenfalls fest mit dem Waagebalken a verbunden. Aus dem Trichter f wird das zu messende Schüttgut g durch die Klappe h dem Förderband zugeführt, wobei in be    kannter    Art ein   Vibrator t für guten und    gleichmässigen Abfluss des Schüttgutes sorgt.



   War nun zu   Beginn, das hei#t    vor der
Auftragung des Schüttgutes auf das Forder band, der Waagebalken im Gleichgewicht, so bekommt er im Moment des Auftragens des
Schüttgutes eine Gleichgewiehtsstörung nach rechts. Durch diese Störung, das heisst Ge    wichtsverlagerung nach rechts, wird    nun das pneumatische Relais   k    betätigt, welches wie folgt arbeitet :
Bei   Gewichtsverlagerung    nach rechts hat die reehte Seite des Waagebalkens die T'en denz, nach unten, die linke nach oben auszu weichen.

   Das Relais, welches aus einem Balg g l besteht, welcher mit seinem Grundkörper   m    fest mit der Unterlage verbunden ist, mit seinem ändern Ende n jedoch mit dem Waage balken, kommt nun wie folgt in Funktion :
Der im Balg eingebaute Hammer o   schlie#t    durch die Bewegung des   Waag, ebalkens    die im
Balg ebenfalls eingebaute Luftdüse p, welch letztere von einer   Druclduftquelle      A    über die Verengung q Luft erhält.

   Durch das
Schliessen der Düse steigt der Luftdruck in der   Kammer r    an und drückt auf die Mem brane s des   Hilfsventils.    Durch dieses Drücken der Membrane s öffnet sich das Kugelventil t des Hilfsventils, und Frischluft aus der Luft quelle A strömt in die Rohrleitung u, welche eine Abzweigung zum Balg l besitzt. Diese in den Balg   I einströmende    Luft hat nun Tendenz, den Balg l   auseinanderzudrücken    und also den Hammer o wieder von der Düse p zu trennen, das heisst der vorangegangenen Wirkung des Waagebalkengewichtes entgegen  zuwirken. Diese Gegenwirkung    geht nun so lange vor sich, bis der Druck im   Balg ?-genau    im Gleichgewicht mit dem Mehrgewicht des Waagebalkens ist.

   Mit andern Worten : Das zusätzliche Gewicht des Waagebalkens wurde in einen entsprechenden, am Manometer v ablesbaren Luftdruck verwandelt. Bei sinkendem Gewicht des Waagebalkens öffnet sieh die Düse p im Balg l, der Druck in der Kammer r sinkt, die Membrane s hebt sich vom VentiIsitz des Kugelventils t   ab und lä#t durch    die Schlitze w Luft ausströmen, bis wieder Gleichgewicht im Balg   1    hergestellt ist.

   Der Luftdurck auf dem Manometer v, welcher also dem   Messwert entspricht, kann nun ohne    weiteres zur Betätigung eines pneumatischen Reglers x bekannter Konstruktion verwendet werden, an welchem druch Einstellmittel y mit einem bekannten pneumatischen   Ant. rieb z die Auslauf-    klappe des Schüttgutes auf einen   gewiinsehten    Sollwert   einreguliert werden    kann.



   Es hat sieh gezeigt, dass mit dem oben be  schriebenen    System Schüttgüter bis hinunter r zu 10 g/Minute noch auf 1 % genau gemessen und dosiert werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum kontinuierlichen Wägen und Dosieren von Schüttgütern, dadurch gekennzeiehnet, dass ein mit gleichmässiger Ge sehwindigkeit sich bewegendes, unendliches Forderband, auf welches das Schüttgut aufzutragen ist, so auf einem Waagebalken montiert ist, dass die durch das Schüttgut bewirkt. e Gewichtsveränderung ein pneumatisches Relais betätigt, welches die Gewiehtsveränderung in einen entspreehenden Luft- druck verwandelt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das pneumatische Relais aus einem Balg besteht, in welchem sich durch die Gewichtsveränderung eine Luft- düse öffnet oder schliesst und einen Druck im Balg herstellt, weleher mit dem Gewicht auf dem Förderband im Gleiehgewieht steht.
    2. Vorriehtung nach Patentansprueh und Unteransprmeh 1, dadurch gekennzeichnet, da zusätzlich zum pneumatischen Relais ein Ventil (t) verwendet wird, welches durch die Gewiehtsveränderung betätigt wird.
    3. Vorrichtung nach Pa. tentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den Messwert, charakteri- sierende Luftdruck zur Betätigung eines pneu- matischen Reglers (x) verwendet wird, welcher seinerseits eine Zula. ufregelung des Schüttgutes auf einen einstellbaren Sollwert bewerkstelligt.
    4. Vorriehtung nach Patentanspruch und Unt. eranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am gemessenen Luftdruck eine Integriervorrichtung zur Summierung der gesamten durchflossenen Menge angeschlossen ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am gemessenen Luftdruck eine Integriervorrichtung mit Mengenbegrenzung angebracht ist, welche eine chargenweise Erfassung der geforderten Menge gestattet.
CH324457D 1954-01-14 1954-01-14 Vorrichtung zum kontinuierlichen Wägen und Dosieren von Schüttgütern CH324457A (de)

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CH324457T 1954-01-14

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ID=4499538

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CH324457D CH324457A (de) 1954-01-14 1954-01-14 Vorrichtung zum kontinuierlichen Wägen und Dosieren von Schüttgütern

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CH (1) CH324457A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3087652A (en) * 1960-03-30 1963-04-30 Hupp Corp High-speed feeding and dividing apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3087652A (en) * 1960-03-30 1963-04-30 Hupp Corp High-speed feeding and dividing apparatus

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