CH324496A - Dampfturbine - Google Patents
DampfturbineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D9/00—Stators
- F01D9/06—Fluid supply conduits to nozzles or the like
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/24—Casings; Casing parts, e.g. diaphragms, casing fastenings
- F01D25/26—Double casings; Measures against temperature strain in casings
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- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D3/00—Machines or engines with axial-thrust balancing effected by working-fluid
- F01D3/02—Machines or engines with axial-thrust balancing effected by working-fluid characterised by having one fluid flow in one axial direction and another fluid flow in the opposite direction
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Description
Dampfturbine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dampfturbine und insbesondere eine Turbine für den Betrieb bei hoher Temperatur und mit innerem und äusserem Gehäuse.
Infolge der steigenden Nachfrage nach elektrischer Energie muss fast allgemein die Einheitsleistung der in den Energiezentralen installierten Turbinen erhöht werden. Der normalerweise eingeschlagene Weg, um der steigenden Nachfrage nach Energie gerecht ztt werden, bestand darin, die Energiezentra len zu vergrössern. Beim Bau grosser Energie zentralen mit beispielsweise einer Turbine für 3600 U/min, 185 000 kW und einen Dampf von 1.64 atü und 593/566 C bringt jedoch die hohe Temperatur ein schwieriges Problem hinsichtlich der Kühlung mit sieh.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, für solch hohe Temperaturen eine verbesserte Turbine zu schaffen, die Mittel aufweist, um einen durch den Dampf bewirkten Kühlmittelfluss herbei zuführen.
Erfindungsgemäss ist deshalb die Dampf turbine dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem äussern und einem innern Gehäuse in der Längsrichtung der Turbine verlaufende Durehströmräume vorgesehen sind, die zur Niederdruckseite des Turbinenläufers offen ,sind, und dass auf der Hochdruckseite der Turbine Dampfeinlässe zur Dampfzuführung die Gehäuse seitlich durchsetzen, während ein im dem äussern Gehäuse auf der Hochdruck seite der Turbine ausgebildeter Abdampfaus- tritt mit den Durchströmräumen derart in Verbindung steht,
dass zwecks Kühlung der Turbine eine Strömung der aus der Nieder druckseite des Turbinenläufers austretenden Dampfes längs des innern Gehäuses bewirkt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen darge stellt. Darin ist Fig. 1 ein Vertikalschnitt durch eine er findungsgemässe Turbine, Fig. 2 ein Schnitt entlang der Linie II-11 der Fig. 1 und Fig. 3 ein Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2 zur Darstellung eines Details.
Die in den Zeichnungen dargestellte Tur bine kann der Hochdruckteil einer mehrtei ligen Kraftmaschinenanlage sein, deren nicht dargestellte andere Turbinen koaxial mit dem Hochdruckteil angeordnet sind. Die Turbine besitzt ein äusseres Gehäuse 10, ein inneres Gehäuse 11, das in dem Gehäuse 10 angeord net ist, und einen Läufer 12, der in Axial abständen voneinander angeordnete Lauf schaufelkränze trägt.
Diese Laufschaufel kränze umfassen Gleichdruck- bzw. Curtis- Laufschaufeln, die zusammen mit Leitschau- feln eine Gleichdruckstufe 13 bilden, sowie 1'berdriieklaufsehaufeln, die zusammen mit den üblichen Überdruckleitschaufeln einen Cberdruekteil 14 bilden. Der Läufer 12 hat nach aussen vorstehende Lagerstellen 12a und 12b, die in nicht gezeigten geeigneten Lager böcken laufen.
Bei 16, 17, 18 und 19 sind dem Läufer Laby rinthdichtungen zugeordnet. Die heitsehaufeln der Elemente 13 und 14 werden ,von dem Innengehäuse 11 getragen. Das äussere Gehäuse 10 besteht aus einer untern Lind einer obern Hälfte, die gemäss Fig. \' durch Schrauben 20 miteinander verbunden sind. Das innere Gehäuse 11 besteht ebenfalls aus einer untern und einer obern Hälfte, die durch Schrauben 21 miteinander verbunden sind, und ist zum äussern Gehäuse derart an -geordnet, dass das innere Gehäuse umgebende Längsräume 22 entstehen.
Ein mit den Räu men \?? in Verbindung stehender Abdampf austritt 23 ist in der untern Hälfte des äussern Gehäuses 10 an dem der CTleichdruckstufe 13 iräehstgelegenen Eintrittsende ausgebildet.
Die (lleichdruckstufe 13 ist so ausgebildet und angeordnet, da.ss der Dampf zunächst durch diese in der (legenrichtung seiner an schliessenden Strömung durch den Überdruck teil 1.1 strömt. Das äussere Gehäuse 10 trägt svminetriseh zu einer zur Turbinenachse nor nialen Mittelachse zwei oben bzw. unten ange ordnete Gruppen einander paralleler Dampf einlassstutzen, die die in Fig. ? angedeuteten Einlasskanäle 25, 26 und 27 bilden.
In der dar gestellten Maschine erstrecken sich die drei Innenenden der Einlassstutzen jeder Gruppe durch den Raum 22 und sind zweckmässig in Bohrungen montiert, die in nebeneinander liegenden Düsenkammerwänden 30 ausgebil det sind, die ihrerseits von dein innern Ge häuse 11 getragen werden und Düsenkammern 33, 34 und 35 begrenzen, die mit den Einlass- kanälen '?5, 2:6 bzw. 27 in Verbindung stehen.
Gemäss Fig. 1 erstrecken sich die Düsenkam- inerwände 30 zwischen den Eintrittsenden der Gleielidruckstufe 13 und des r"berdruck- teils 14 in das innere Gehäuse 11 hinein und laufen zu Düsen 38 aus, die gegen die Gleich druckstufe 13 gerichtet sind.
Die Düsenkam- merwände 30, die im wesentlichen um die ganze Turbinenachse herum angeordnet sind, werden von mehreren Längsströmungskanä- len 39 (siehe Fig. 2) durchsetzt, die eine Ver bindung für zwischen einem Ringauslass 40 der CTleiehdrrickstirfe 13 und einer. ringförmi gen Einlasskammer 41 des Überdruekteils 1.1 irn. Gegenstrom strömenden Dampf herstellen.
Der Gesamtströmungsquersehnitt der Kanäle 39 ist reichlich bemessen, damit zwecks möglichst niedrigem Drnekgefälle genügend niedrige Dampfgeschwindigkeiten erhalten werden. Daher kann die gesamte Dampfmenge aus der Gleichdruckstufe heraus zwischen den Düsenkammern 33, 34, 35 hindurchgeführt werden, so da.ss möglichst wenig Strahlungs wärme an aussen liegende Teile abgegeben wird.
In der dargestellten Ausführungsform der Turbinenanlage ist dem LCberdruckteil ein Ringkanal 4:5 zugeordnet, durch den Anzapf- da.mpf einem vom äussern Gehäuse getragenen Stutzen 46 zuströmt, auf den eine Anschluss- leitung aufgesteckt werden kann.
Ein Teil des an der Hoehdruckdiehtung 18 austretenden Leckdampfes, der sieh zwischen den Dicht.un- gen 18 und 17 bei 47 ansammelt, kann über die Leitung 48 dem Anza.pfkanal 45 zugeführt und zusammen mit dem entnommenen Dampf abgeführt werden. Bei Turbinenanlagen, in denen kein Anzapfdampf benötigt oder von dieser Zone kein Dampf entnommen wird, kann der Leekdampf ohne weiteres in bekann ter Weise wieder den Schaufeln zugeführt werden.
Ein zweiter L berdruekteil 14c, kann auf der Niederdruckseite der Anzapfstelle ange ordnet werden. Diese Schaufeln werden von dem Läufer 12 bzw. vom innern Gehäuse 11 an der dem Niederdruckausgleichskolbenring 49 entgegengesetzten Seite getragen.
Es wird im wesentlichen die CTesamt.menge des aus dem L\berdrrxckteil 14, 14a, strömenden Dampfes durch die Durchströmräume ? über das innere Gehäuse 11 geführt; sie strömt durch den Abdampfstutzen 23 ab, der mit einer nicht dargestellten Aufheizvorrichtung oder dergleichen in Verbindung stehen kann. Die verbesserte Konstruktion ist besonders für einen Betrieb geeignet, bei dem hohe Eintrittstemperaturen, z. B. in der Grössen- ordnun- von 11.00 C F (593 C), erwünscht sind.
Bei der an sich bekannten Verwendung des Doppelgehäuses und von getrennten Düsenkammern und getrennten Dampfkästen, wodurch die Aufnahme der hohen Anfangs temperaturen ermöglicht wird, zeichnet sich die verbesserte Konstruktion insbesondere < huch die Strömungsumkehr nach dem Curtis- rad aus, damit bei Kühlung mit der Gesamt menge des teilentspannten Dampfstromes ein hoher Wirkungsgrad erzielt wird. Im Betrieb strömt Dampf von getrennten Dampfkästen dureh die Einlassstutzen 25, 26, 27 den Düsen kammern 33, 34, 35 mit 1100 F (593 C) zu, wie in Fig. 1 durch die Pfeile angedeutet wird.
Aus diesen Düsenkammern entspannt sieh der Dampf durch die Düsen und tritt aus der CTleichdruckstufe mit einer Tempera tur aus, die etwa 100 F (55 C) unter der Anfangstemperatur liegt. Dieser kühlere Dampf wird an der Innenseite des innern Ge häuses 1.1 umgelenkt und strömt um die (l'leiclidriiekstufe herum und durch die Ka- iiHle 39 zwischen den Düsenkammern 33, 34, 35 dem Einlass des L'berdruckteils zu.
Durch ilie Strömung der Gesamtmenge des Dampfes über die heissen Teile wird die Wärmeabstrah lun<U>g</U> auf die benachbarten Teile auf ein Mini- iiium herabgesetzt. Der Dampf entspannt sich dann im ersten Überdruckteil bis zur Anzapf- stelle, an der die Temperatur etwa 800 ' F (4?7 C) beträgt.
Der durch den zweiten Über druckteil expandierende Dampf strömt mit (,twa 700 F (371 C) ab und gelangt durch die Durchströmräume 22 zwischen dem innern und äussern Gehäuse zum Abdampfstutzen 23, wobei er die Aussenfläche und Verschraubung (1 es innern Gehäuses sowie des ganzen äussern Gehäuses und seine Verschraubung kühlt.
Infol=ge dieser Kühlwirkung des Dampfes kann\ die Wandstärke des innern und äussern Gellä uses, sowie die Anzahl der Schrauben ohne weiteres vermindert werden, so dass Ma terial und Gewicht eingespart und die zur Jlontage und Demontage der Turbine erfor- derliche Zeit reduziert werden. Die Strö mungsquerschnitte der Kanäle 39 und der Durchströmräume 22 werden reichlich bemes sen, um die Dampfgeschwindigkeiten und das Druckgefälle zu reduzieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dampfturbine, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem äussern Gehäuse (10) und einem innern Gehäuse (11) in der Längsrich tung der Turbine verlaufende Durchström- räume (22) vorgesehen sind, die zur Nieder druckseite des Turbinenläufers (1.2) offen sind, und dass auf der Hochdruckseite der Turbine Dampfeinlässe (25;26, 27) zur Dampfzuführung die Gehäuse (10, 11) seit lich durchsetzen, während ein in dem äussern Gehäuse (10) auf der Hochdruckseite der Turbinen ausgebildeter Abdampfaustritt (23) mit den Durchströmräumen (22) derart in Verbindung steht, dass zwecks Kühlung der Turbine eine Strömung des aus der Nieder druckseite des.Turbinenläufers (12) austre tenden Dampfes längs des innern Gehäuses (11) bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Dampfturbine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Gleich- und einen Überdruckteil (13 und 14), die in einander entgegengesetzten Richtungen axial durch strömt werden und deren Eixitrittsenden auf entgegengesetzten Seiten einer durch die Dampfeinlässe (25, 26, 27) gehenden Mittel ebene liegen, ferner durch mehrere zwischen dem Gleichdruckteil (13) und dem überdruck teil (14) um den Umfang herum verteilte Düsenkammern (33, 34, 35), die Frischdampf von den Dampfeinlässen (25, 26, 27) in der einen Axialrichtung dem Gleichdruckteil (13) zuführen, sowie durch zwischen den. Düsen kammern (33, 34, 35) ausgebildete Kanäle (39) zur Aufnahme des von dem Gleichdruck teil (13)abströmenden Dampfes und seiner Zuführung zum Einlass des Überdruckteils (14) in der entgegengesetzten Richtung, so dass der Dampf, der in dem Gleichdruckteil (13) Arbeit geleistet hat, vor seiner Einfüh- rang in den Überdruckteil (14) zur Kühlung der Eintrittsdüsenkammern (33, 34, 35) her angezogen wird. 2.Dampfturbine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Düsenkammern (33, 3'4, 35) des Gleich druckteils (13) angeordneten Kanäle (39) am einen Ende mit einer ringförmigen Austritts kammer (40) des Gleichdruckteils (13) und am andern Ende mit einer ringförmigen Ein lasskammer (41) des Überdruckteils (14) in Verbindung stehen. 3.Dampfturbine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenkam mern (33, 34, 35), die Austrittskammer (40) und die Einlasskammer (41) innerhalb des innern Gehäuses (11) liegen, so dass der vom Abdampfende des Überdruckteils (14) durch die zwischen dem innern und äussern Gehäuse (11 und 12.) vorgesehenen Durchströmräume (22) strömende Dampf über das den Gleich und den Überdruckteil (13 und 14) enthal tende innere Gehäuse (11) geführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH324496A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0394894A1 (de) * | 1989-04-26 | 1990-10-31 | Gec Alsthom Sa | Einstückiges Innengehäuse für eine Hochdruck-Mitteldruck-Dampfturbine mit geregelter Kühlung |
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| CN110332024A (zh) * | 2019-08-13 | 2019-10-15 | 国电浙江北仑第一发电有限公司 | 一种内集汽腔室低压内缸 |
-
1954
- 1954-05-14 CH CH324496D patent/CH324496A/de unknown
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| FR2646466A1 (fr) * | 1989-04-26 | 1990-11-02 | Alsthom Gec | Stator interne hp-mp unique de turbine a vapeur avec climatisation controlee |
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