CH324551A - Bremse - Google Patents

Bremse

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CH324551A
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Wingfoot Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Bremse    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Bremse, und zwar eine Bremse mit einem ver  schiebbaren     Bremsblock    und einer     Rückführ-          feder    für diesen Bremsblock.  



  Für das automatische Zurückziehen des       Bremsblockes    in die     Bereitschaftsstellung     wurden schon die verschiedensten Vorschläge  gemacht. Das Problem wird nämlich dadurch  kompliziert, dass anfänglich der Bremsbelag  dick ist, z. B. 127 cm oder mehr, während  er vor dem Auswechseln dünner als beispiels  weise 0,476 cm ist. Es     ist    jedoch sehr vorteil  haft, wenn der Bremsblock in der Bereit  schaftsstellung stets ganz nahe bei der Brems  fläche     liegt,    so dass er stets einen sehr kurzen  Weg zurücklegen muss, wenn die     Bremse    be  tätigt wird.  



  Die vorgeschlagenen Rückstellvorrichtun  gen sind kompliziert und benötigen auch stets  einen gewissen Unterhalt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine Bremse, die einen verschiebbaren Brems  block und eine     Rückführfeder    für diesen  Bremsblock enthält. Für den     Rückstellaus-          gleich        ist    die     Rückführfeder    selbst verwendet.  Sie ist so eingespannt, dass sie bei Brems  belagabnützungen über ihre Streckgrenze hin  aus beansprucht wird, um schrittweise kürzere  Längen anzunehmen, welche die Abnützungen  ausgleichen. Dadurch ist es möglich, dass der  Bremsblock, auch wenn er durch die Ab  nützung stets dünner     wird,    in der Bereit-         schaftsstellung    stets sehr nahe bei der Brems  fläche liegen kann.

   Wenn der Bremsblock aus  gewechselt werden muss, ist die Feder     wieder     auf die ursprüngliche Länge auszuziehen, und  der Verkürzungszyklus kann von neuem be  ginnen.  



  Im folgenden wird an Hand einer Zeich  nung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung       beschrieben.     



       Fig.    1 ist ein Teil eines     Querschnittes    durch  ein mit einer Bremse     versehenes    Rad.  



       Fig.2    zeigt schematisch, wie die Feder  behandelt wird.  



  In der     Fig.    1 ist die Bremse als     Ganzes    mit  1 bezeichnet. Sie weist ein Gehäuse 2 auf, das  auf der Achse 3 befestigt ist. Die Bremse  wird in Verbindung mit einem üblichen Rad 4  gebraucht, das mittels eines Lagers 5 auf der  Achse 3 drehbar gelagert ist. Das Rad 4 trägt  eine Bremsscheibe 6, die durch mehrere am  Rad mit Schrauben 8     befestigte    geile 7 mit  ihm so verbunden ist, dass es mit ihrem rotie  ren muss, aber sich axial verschieben lässt, da  die geile 7 in     Schlitzen    im Scheibenrand glei  ten, wenn sich die Bremsbeläge abnützen. Das  Gehäuse 2 enthält zur Betätigung der     Bremse     mindestens einen Kolben 10, der in einem  Zylinder 9 axial verschiebbar gelagert ist. Als.

    Dichtungsmittel dient ein     Gummiring    11.  



  Die Zeichnung zeigt, dass ein Bremsblock  12 auf einer Seite der Bremsscheibe am Ge  häuse 2 durch nicht gezeichnete Mittel     be=         festigt ist, während ein zweiter Bremsblock 13  auf der andern Seite der     Bremsscheibe    6 be  weglich gelagert ist. Dieser besitzt auf einer  Seite eine     Metallscheibe    14 und ist mit nicht  gezeichneten Mitteln am Kolben 10 befestigt,  damit er sich mit ihm verschiebt.  



  Das andere Ende des Zylinders 9 wird  durch     einen    Deckel 15 abgeschlossen, der durch  einen Sprengring 16 gesichert ist. Ein Gummi  ring dient dem Deckel als     Dichtungsmittel;     wenn durch irgendeinen Betätigungsmecha  nismus eine Druckflüssigkeit zwischen die       innere    Deckelfläche und die anliegende Kol  benfläche gepresst wird, wird der Kolben  gegen die Bremsscheibe 6 verschoben.  



  Die     Axialverschiebung    des Kolbens 10  presst den Bremsblock 13 gegen die Brems  scheibe 6 und dadurch diese gegen den andern  Bremsblock 12, so dass sie beidseitig gebremst  wird. Nach dem Bremsen ist es nötig, dass  in der Bremse das nötige Spiel entsteht. Um  dies     zu    erreichen,     ist        zwischen    die Schulter 19  des einen Endes des Zylinders 9 und die Schul  ter 20 des     Kolbens    10 eine     Rückführfeder    18  aus weichem Stahl eingespannt.

   Diese Feder  18 wird zusammengepresst, wenn der Kolben  10 gegen die Bremsscheibe 6 gepresst wird,  und die Feder bewegt, wenn die Bremskräfte       nachlassen,    den Kolben nach aussen, so dass  das     gewünschte    kleine Spiel     zwischen    dem  Bremsklotz und der Bremsscheibe entsteht.  



  Diese     Rückführfeder    ist nun so einge  spannt, dass sie bei     Bremsbelagabnützungen          überbeansprucht    wird und eine neue -end  gültige Form annimmt, bei der sie noch eine  schwache     Rückführkraft    ausübt, damit sie das  in der Bremse erforderliche Spiel wieder er  zeugt. Diese     Rückführfeder    darf     natürlich          keine    erhärtenden Legierungen enthalten.

    Eine weitere wichtige Eigenschaft einer sol  chen Stahlfeder besteht darin, dass sie zwar,  während sich die Bremsklötze 12     und    13 bis       auf    die dünnste Stärke abnützten, durch Über  beanspruchung über die Streckgrenze hinaus  ständig kürzer gemacht werden kann, dass sie  jedoch nachher wieder     ausgezogen    werden       kann,    so dass sie im wesentlichen gleich lang  wird, wie sie vor dem     Verkürzungszyklus.    war.    Dieses Wiederausziehen und     Wiederverwen-          den    der Feder kann öfters wiederholt werden,  bevor die Feder springt oder anderswie un  brauchbar wird.

   Fast jede Art von Stahl  federn kann für einen solchen Kompressions  zyklus gebraucht werden, wenn sie genügend  ausgeglüht wurde, so dass sie eine verhältnis  mässig niedrige Streckgrenze hat.  



  An und für sich könnte jedes geeignete  Material zur Herstellung einer solchen Feder       verwendet    werden; aber vorteilhaft wird Stahl  verwendet, da die andern Materialien einen,  zu tiefen Modul haben. Ausserordentlich gute  Resultate werden erhalten mit einer unter dem  Namen      Armco -Eisen    bekannten     Legierung,     die einen     C-Gehalt    von 1-3% besitzt, sowie mit       Kohlenstoffstahl        Nr.1005.     



  Die     Fig.    2     zeigt        schematisch    und in stark  grösserem Massstab die Anfangslänge     a    der  Feder 18, ihre Länge     b,    wenn sie belastet ist,  die zugehörige erste Streckgrenze c, die neue  Ausgangslänge     a',    wenn sie etwas über die  Streckgrenze c hinaus belastet und dann wie  der entlastet wurde, und weitere Streckgren  zen c' und c" sowie Ausgangslängen<B>d</B>" und     a"'.     Dieser Zyklus zeigt, dass eine Feder z.

   B. drei  verschiedene Streckgrenzen haben kann und  infolgedessen auch drei neue Federlängen,  von denen jede kürzer ist als die vorher  gehende; gerade das nun wird in der     gezeigten     Bremse benötigt, eine Feder, die kürzer wird,       wenn    sich die Bremsklötze abnützen, und die  zur ursprünglichen Länge ausgezogen werden  kann, wenn neue Bremsklötze eingesetzt wer  den, so dass sieh stets beim Nachlassen der  Belastung ein kleines, von der Dicke der  Bremsklötze unabhängiges Spiel zwischen den  Bremsklötzen und der Bremsscheibe einstellt.  In Wirklichkeit hat die Feder eine fast un  beschränkte Zahl von neuen, stets kürzeren  Längen, da sie bei jedem Bremsen etwas  über die     Elastizitätsgrenze    beansprucht wird,  die dadurch auch jedesmal etwas verschoben  wird.

   Wenn die abgenutzten Bremsklötze  durch neue ersetzt werden, kann auch die  Feder wieder auf ihre     ursprüngliche    Anfangs  grösse ausgestreckt werden, so dass ein zweiter  Zyklus von vorn beginnen kann. Üblicher-      weise ist die zur Überschreitung der Streck  grenze nötige     Kraft    für die verschiedenen  Anfangslängen der Feder konstant.  



  Aus dem Vorstehenden     ergibt    sich, dass  der Zweck der Erfindung mit einem ausser  ordentlich einfachen und nicht teuren Mittel  erreicht wurde     und"dass    die Bremse wunsch  gemäss arbeitet, so dass bei unbelasteter Bremse  stets dasselbe kleine Spiel zwischen der Brems  backe und der Bremsscheibe vorhanden ist,  unabhängig von der Dicke der Bremsbeläge.  Das hat zur Folge, dass die Bremse nicht  nachgestellt werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremse mit einem verschiebbaren Brems block und einer Rückführfeder für diesen Bremsblock, dadurch gekennzeichnet, dass diese Feder so eingespannt ist, dass sie bei Bremsbelagabnützungen über ihre Streck grenze hinaus beansprucht wird, um schritt weise kürzere Längen anzunehmen, welche die Abnützungen ausgleichen. UNTERANSPRÜCHE 1. Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder aus weichem Stahl besteht. z. Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder aus Kohlen- stoffstahl besteht, dessen C-Gehalt niedriger als 5 % ist. 3.
    Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsblock durch einen Kolben betätigt wird und die Feder zwischen dem Kolben und einem mit ihm zu sammen arbeitenden Zylinder eingespannt ist.
CH324551D 1953-03-27 1954-03-25 Bremse CH324551A (de)

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US324551XA 1953-03-27 1953-03-27

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CH324551A true CH324551A (de) 1957-09-30

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ID=21865055

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CH324551D CH324551A (de) 1953-03-27 1954-03-25 Bremse

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