CH324595A - Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen in Heisswasser-Heizungsanlagen - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen in Heisswasser-Heizungsanlagen

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CH324595A
CH324595A CH324595DA CH324595A CH 324595 A CH324595 A CH 324595A CH 324595D A CH324595D A CH 324595DA CH 324595 A CH324595 A CH 324595A
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CH
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Nistler Georg
Daniel Richard
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Philipp Mueller Nachf Eugen Bu
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/0092Devices for preventing or removing corrosion, slime or scale
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/0042Degasification of liquids modifying the liquid flow
    • B01D19/0047Atomizing, spraying, trickling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description


  



  Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen in   Heisswasser-Heizungsanlagen   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhinderung von   Anrostungen    in Heisswasser-Heizungsanlagen mit einem von einem Dampferzeuger beheizten   Heisswassererzeuger    und -speicher und Heizkörpern.



   Bei solchen Heizunganlagen ist die Verhütung von   Anrostungen    besonders wichtig, weil es sich hierbei um die Erhaltung grosser Werte handelt.   Die bisher gegen Anrostungen    getroffenen Massnahmen konnten die im Be  triebe    derartiger Einrichtungen auftretenden Zerstörungseinflüsse nur zum geringen Teil und daher nur ungenügend verhüten.



   So hat sich ergeben, dass. es keinesfalls ge  nügt,    wenn man druch Aufbereitung und   Entgasung des Kesselspeisewassers versuchte,    einen möglichst gasarmen und reinen Dampf für den Betrieb der   IEeisswasserllmlauf-Hei-    zungsanlagen zu, erhalten, weil das Kreislaufwasser immer wieder Gelgenheit ha, t, angreifende Gase, vor allem Sauerstoff und Kohlensäure, aufzunehmen, insbesondere, wenn es sich nicht um eine geschlossene Anlage handelt.



   Versuche, dem   Kreislaufwasser    Chemikalien für den Schutz der   Gesamt-Heisswasser-      Heizungsanlage    zuzusetzen,   brachten    gleichfalls nicht den gewünschten Erfolg, weil die zeitlich wiederholt zugegebenen Chemikalien schon nach kurzer Zeit dadureh unwirksam wurden, dass sie mit   dem Überschusskonden-    sat aus dem   Kreislaufwasser    wieder abgeführt wurden. Ein laufender   Chemikalienzusa. tz    zum Umlaufwasser hatte ein sehr rasches und d unzulässig hohes Ansteigen der Dichte im Dampferzeuger und dadurch bedingte untragbare Entsalzungsverluste zur Folge, weil die Chemikalien aus der Heizungsanlage auch laufend mit dem Überschusswasser in den Dampferzeuger abgeführt wurden.



   Sowohl die Menge des Überschusssassers als auch dessen Temperatur kann stark schwanken. Letztere beispielsweise zwischen etwa 60 und   160     C.   Bei niedrigeren Uber-    schusswassertemperaturen gelangten die Gase wieder in den Dampferzeuger, was nicht   er-    wünscht ist. Bei   hoheren Überschusswasser-    temperaturen entstanden grosse Wärmeverluste durch Schwadenbildung, die aus wirtschaftlichen Gründen bei   Speisewassertem-      peraturen über 110  C    mit Rücksicht   a, uf    fast immer bei Dampferzeugern vorhandene Rauchgaserwärmer ebenfalls nicht erwünscht sind.

   Durch das Überschusswasser tritt eine dauernde Verdünnung des Kreislaufwassers ein, das schon nach einer gewissen Zeit vorwiegend aus Dampfkondensat bestehen wird, das an und für sich sehon besonders stark   agressiv    ist und dessen angreifende   Wirkun,,    noch erhöht wird, wenn das Umalufwasser immer wieder Gelegenheit hat, angreifende Gase zusätzlich aufzunehmen. Ausserdem wird der zur   Verfügung stehende Heizdampf    nie vollkommen gasfrei sein, auch wenn das für den   Da. mpferzeuger benotigte Speisewasser    vorher entgast wird, weil eine   100"/oigne      Ent-      gasung    nicht möglich ist und beispielsweise auch eine   Sodaspaltwng    im Dampferzeuger auftreten kann.



   Nach dem   Verfa. hren gemäss    der Erfindung werden die im   Heisswassererzeuger,    im    Heisswasserspeicher und in den Heizkörpern    ausgesehiedenen Gase durch eine Leitung vom Heisswaserserzuger einem einer den Dampf-und den Heisswassererzeuger speisenden Speisewasseraufbereitungsanlage   zugeord-      neten    Entgaser für Zusa. tzwasser zugeführt und damm ins Freie abgeleitet und wird dem Heisswassererzeuger entgastes,   Schutzalkalita. t    aufweisendes und dem aus Dampferzuger und   Speisewasseraufbereitungsanlage beste-    henden System entnommenes Wasser zugeleitet.



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachstehend beispielsweise an Hand der in der Zeichnung   sehematisch    dargestellten Heisswas  ser-Heizungsanlage erläutert.   



   Die Heisswasser-Heizungsanlage weist einen Dampferzeuger   l,    einen   Heisswasserer-    zeuger 2 mit anschliessendem Heisswasserspeicher 3 sowie die Heizkörper 5 auf, druch die das Heisswasser mittels einer   Umwälz-    pumpe 4 geführt wird. Nach der   Abkühlung    wird das Heisswasser von den Heizkörpern 5 wieder in den Heisswassererzeuger 2   zurück-    geleitet, wo es über Kaskaden im Gegenstrom zu von dem Dampferzeuger   1 über    eine Leitung 6 zugeführten Heizdampf läuft.



   Die in dem durch den   Heisswassererzeu-    ger 2, den Heisswasserspeicher 3 und die sehematisch durch eine Rohrschlange dargestellten Heizkörper 5 gebildeten   Kreislauf-    system ausgeschiedenen Gase werden durch eine Leitung 7 vom Heisswassererzeuger   2    einem Entgaser 8 für das Zusatzwasser für den Da. mpferzeuger 1 und den Heisswassererzeuger 2   zugeführt, und zwar im dargestell-    ten Beispiel mit dem für die Entgasung des Zusatzwassers notwendigen   Heizdampf    vermischt.

   Der Entgaser 8 ist mit einer   Gas.-    ableitung 20 versehen,    Das Speisewasser wird. der Speisewasser-    aufbereitungseinrichtung entnommen, die aus s dem Speisewasserbehälter 9, dem bereits genannten Entgaser 8 und einer   Dosiervorrich-    tung 15 besteht, und dem Dampferzeuger    1    mittels der Pumpe 16 und der Leitung 17 über eine Leitung 17a zugefürt, Mittels der Dosiervorichtung 15 werden dem Speisewasser   ehemische    Schutzsalze zugesetzt, und zwar in einer solchen Menge, dass im   Dampferzeu-    ger   1    erhöhte Entsalzungsverluste nicht eintreten können.



   Dem Heisswassererzeuger 2 wird entgastes, Schutzalkalität aufweisendes und der Speisewasseraufbereitungseinrichtung 8, 19, 15 entnommenes Wasser zugeleitet, und zwar wird entweder Speisewasser über eine Leitung 11, die von der Kesselspeisewasserleitung 17 ab   zweigt, oder dem Dampferzeuger l entnom-    menes Kesselwasser über eine Leitung   lla    und einem Teil der Leitung 11 dem Heisswassererzeuger 2 zugeleitet.



   Der Wasserinhalt des durch   Heisswasser-    erzeuger 2, Heisswasserspeicher 3   und Heiz-    körper 5 gebildeten Systems nimmt ständig zu, weil dem Heisswassererzeuger 2 Speisewasser über die Leitung 11 oder Kesselwasser über die Leitung   1la    und Dampf über die Leitung 6 zugeführt wird, der durch   Mi-      schung    mit dem abgekühlten Wasser zu Kon  densat    wird. Deshalb wird den Heizkörpern 5 Überschusswasser durch eine Leitung 14 ent  nommen.    Zur Regelung der Überschusswassermenge ist in der Leitung 14 ein Regler 18 vorgesehen, der von einem dem   Heisswasser-    speicher 3 zugeordneten Schwimmer 19 gesteuert wird.



   Das Überschusswasser wird, falls es nicht    stark abgekühlt ist, dem Dampferzeuger l    unmittelbar durch eine Leitung 14a   zuge-    leitet.



   Wenn die Temperatur des Überschusswassers für dessen   unmittelba. re Einführung    in den Dampferzeuger   1    zu gering ist, wird es dem   Da. mpferzeuger 1 unmittelbar üb, er    den Speisewasserbehälter 9 zugeleitet, und zwar durch eine hinter dem Regler 18 von der Lei tung 14 abzweigende Leitung 14b, die über einen Entspanner 12 zum Speisewasserbehäiter 9 führt.



   Wenn hingegen die Temperatur   des über-    schusswassers unter derjenigen des im Speisewasserbehälter 9   befindliehen Speisewassers    liegt, wird   das Uberschul3wasser mittels    eines Temperaturreglers 13 über den Entgaser 8 geleitet, wo es zusammen mit dem Zusatzwasser aufgeheizt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen in Heisswasser-Heizungsanlagen mit einem von einem Dampferzeuger beheizten Heisswassererzeuger und-speicher und Heizkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass die im Heisswassererzeuger (2), im Heisswasserspei- cher (3) und in den H. eizkö.
    rpern (5) aus geschiedenen Gase durch eine Leitung (7) vom Heisswassererzeuger (2) einem einer den Dampf- und den Heisswassererzeuger (1 und 2) speisenden Speisewasseraufbereitungsan- lage (8, 9, 15) zugeordneten Entgaser für Zusatzwasser zugeführt und dann ins Freie abgeleitet werden und dass dem Heisswassererzeuger (2) entgastes, schutzalkaltiät auf w eisendes und dem aus Dampferzeuger (1) und Speisewasseraufbereitungsanlage (8, 9, 15) bestehendell System entnommenes Was- ser zugeleitet wird.
    UNTEBANSPBÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das dem Heiss wassererzeuger (2) zugeleitete Wasser der einen Speisewasserbehälter (9), den Entgaser (8) und eine Dosiervorrichtung (15) für die Zugabe von Schutzsalzen aufweisenden Speisewasseraufbereitungsanlage entnommen wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Heisswas sererzeuger (2) zugeleitete Wasser dem Dampferzeuger entnommen wird.
    3. Verfahren naeh Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass Überschusswasser aus dem durch Heisswassererzeuger (2), Heisswasserspeicher (3) und Heizkörpern (5) gebildeten System druch eine Leitung (14) in den Dampferzeuger (1) eingeführt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadruch gekennzeichnet,dass das Überschusswas- ser unmittelbar in den Dampferzeuger (1) eingeführt wird.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Übersehusswas- ser durch eine Leitung (14b) über einen Entspanner (12) und einen Speisewasserbehälter (9) in den Dampferzeuger (1) geleitet wird.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Überschusswas- ser mittels eines Temperaturreglers (13) vom Entspanner (12) zum Speisewasserbehälter (9) über den Entgaser (8) für das Zusatz- wasser geführt wird.
CH324595D 1953-08-08 1953-08-08 Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen in Heisswasser-Heizungsanlagen CH324595A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995021356A1 (en) * 1994-02-07 1995-08-10 Carlsson Bjoern A device in a heating or cooling system with a continuous flow of system liquid in a closed conduit circuit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1995021356A1 (en) * 1994-02-07 1995-08-10 Carlsson Bjoern A device in a heating or cooling system with a continuous flow of system liquid in a closed conduit circuit

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