Selbständiger PoIsterkörper, insbesondere Matratze Die Erfind#mg bezieht sich auf einen selbständigen, das heisst für sieh verwend baren Po-Isterk & -rp,er, der die Form einer M <B>2</B> atratze oder eines Polsterkissens haben kann, und der mindestens aus einem Feder kern, einer Polsterauflage und einem Aussen überzug besteht.
Unter einer Matratze, ist dabei in erster Linie leine über die, ganze Länge eines Liegemöbels durchgehende selb ständige Matratze, die mit clem.Auflagegestell nicht 'bleibend fest verbunden ist, zu ver stehen. Der Polsterkörper nach- der Erfin dung kann auch einen Teil einer mehrteiligen Matratze bilden, die aus drei oder zwei selb ständigen Teilen zusammengesetzt ist.
Fern-ex kann sich die Erfindung auch auf selbstän- dlige Polsterkörper für andere Zwecke, zum Beispiel für,die Sitze oder Rückenlehnen für Sitzmöbel und für kombinierte,sitz- und Liege möbel, zum Beispiel Couches, beziehen.
Das Ziel der Erfindung ist, einen Polster- köxper der vorgenannten Art. zu schaffen, der hygienisch und sicher gegen Ungeziefer ist, keinen Staub -aufnimmt und dessen ge gebenenfalls ein-er Besehmutzung ausgesetz ten Teile leicht ahnehmbar und, waschbar sind. Diese Ziele sind, insbesondere bei Ma tratzen für Krankenhäuser oder Kleinkinder gegeben, aber auch für den Haushaltsge brauch wesentlich.
Der erfindungsgemässe Polsterkörper soll ferner in seinen Polster- und Wärmeschutzeigenschaften den besten handelsüblichen Polsterk#örpern nicht nach stehen und ebenso einfach und preiswert wie diese herstellbar sein. Die Gesamtheit dieser Ziele wird' von den bekannten Matratzen nicht erfüllt.
Bei einer Art bekannter Matratzen werden als Polstermaterial Haare, Wolle, Watte usw. in Verbindung mit Zwischen- und Xussen- schichten aus Gewebe verwendet. Die Auf- polsterung von Hand bedingt einen erheb- liehen Aufwand an Arbeitszeit und Arbeits lohn, und die fertige Matratze hat ferner die folgenden Nachteile: Die auf den Fedlerkern aufgebauten Pol- ste=aterialsehichten, d!ie durch Gewebe fest gehalten werden, sind, nachträglich nicht mehr zugänglich.
Durch die Abnutzung im Ge brauch ergibt sich aber ein, Zerreiben und Zerreissen der Fasern des FasermateriaJ.s. In folge der dadurch bedingten bekannten er heblichen Staubbildung lässt die Elastizität der Polsterung und auch ihre wärmedäm- menäe Wirkung mit der Zeit nach,bis geh'hess- lieb sogar Teile des Federkernes sich durch die Polsterung hindurch an der Oberfläche bemerkbar machen. Die Polsterauflage ist niemals waschbar, und der entwickelte Staub kann nur nach völligem Auseinandernehmen der Matratze entfernt werden.
Die nach Ver schmutzung oder Infizierung cluxch Krank heitskeime an sich häufig gebotene Reini gung solcher Matratzen unterbleibt daher meist wegen des dafür notwendigen über mässigen Arbeitsaufwandes. A-Liel-1 müsste nach längerem Gebrauch das zerriebene Faser material unter entsprechendem Kostenauf- -wand teilweise ersetzt werden.
Zur Behebung eines Teils dieser Übel stände bestehen andere bekannte Matratzen oder Polsterkissen aus Schaumgummi. Hier soll der Schaumgummi, der aus Kautschuk mit offenen Poren besteht, waschbar sein. Diese Möglichkeit besteht aber in der Praxis gar nicht. Eine durchgehende Schaumgummi- auflage-Matratze besitzt nämlich an sich schon ein Gewicht von nahezu 20<B>kg.</B> Zum Waschen müsste man diese Schaumgwumia,-Liflage in ein grosses Bassin bringen und ähnlich wie einen Gummischwamin durchkneten und zu sammendrücken, auswaschen und weiterhin spülen.
Dabei saugt sich die Auflage aber mehr oder weniger mit Wasser voll und ist dann praktisch von ein oder zwei Personen überhaupt nicht mehr zu handhaben. Aueh würde die Trocknung der Schaumgummiaaf- lage, selbst wenn das Wasser zuvor gründ lich möglichst weitgehend herausgedrückt worden ist, eine Zeit von Wochen in Anspruch nehmen.
#SchaLimg-Limmia-Lif#lagen bzw. #Sch#aumgummi- matratzen haben ferner den Nachteil des un angenehmen spezifischen#Glunmigerue'hes. Bei Sonnenbestrahlung oxydiert im übrigen der Gummi, wobei der unangenehme Genich noch stärker und penetranter als bei frischem, Schaumgummi wird. Diese unangenehme Eigenschaft ergibt sich von selbst schon nach ein- bis zweijähiigem Clebrauch von Schaum- gummiauflagen oder -matratzen.
Anderseits ist das sogenannte Gummi haar allgemein ein Körper oder eine Schicht aus Fasermaterial, das mit Gummi oder ähn- liehem elastischem Bindemittel. imprägniert oder, vorzugsweise in verhältnismässig locke- rein Aufbau, zu einem Stück der gewünschten Form zusammengehalten ist. Es ist aber für sieh allein für Matratzen und ähnlielie Pol sterkissen nicht, geeignet, weil es -keine ganz gleichmässige Oberfläche hat, sich, bei Bela stung auch nicht genügend gleichmässig zu- sammendrückt und den Aussenüberzug der Matratze durchdringt.
Ferner ist wegen der grossen Porenräiiine die Wärmedämmwirkung der iG-Lim#mihaa-rpolsterl#:örper vöhig ungenli- gend. Er kann daher für Matratzen prak tisch nur im Zusammenhang mit einer Schutz auflage verwendet werden. Verwendet man in bekannter Weise Watte oder dergleiehen oder Schaumgummi als Auflage, so ergeben sich wiederum die vorstehend bereits genann ten Nachteile.
Die Erfindung beliebt nun die beiden be kannten Matratzen auftretenden Nachteile. .Sie betrifft einen selbständigen Polsterkör per, bestehend mindestens aus einem Feder kern, einer Polsterauflage und einem Aussen überzug und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterauflage mindestens eine Unter schicht aus mittels elastischem Bindemittel zusammengehaltenem Fasermaterial und eine abnehmbare Oberschicht aus thermoplast-i- schein Zellkunststolf aufweist, der aus ge schlossenen Gaszellen aufgebaut ist, und dass alle Innenteile des Polsterkörpers durch den abnehinbaren, an seiner Unterseite lösbar be festigten Aussenüberzug zusammengehalten sind.
Diese neue Zusammenstellung eines Pol sterkörpers bezweckt eine Folge von eigen artigen vorteilhaften Kombinationswirkungen: Der sehr leichte und gegen Beanspruchung durch harte Teile empfindliche Zellkunst- stoff könnte nicht -unmittelbar auf dem Fe derkern angebracht werden, da er sonst von dessen arbeitenden Federteilen eingedTückt -würde. Dies wird durch die ZwisclienschIcht aus mittels elastischem Bindemittel zusam- mengelialtenem Fasermaterial, im nachfolgen den ale Gummiha-ar bezeichnet, verhindert.
Anderseits bedarf -es nicht der nachteilloen üblichen Polsterauflagen aus Watte -und der- gleielien über dem Gummihaar, da deren Funktion in verbesserter Form von dem Zellk-Lmststoff übernommen werden kann, und zwar mit erhöhter stabiler Wärmedämmwir- kung und zusätzlicher verbesserter Polster wirkung, die durch die geschlossenen Gas zellen des Zellkunststoffes gewährleistet wer- den.
Die Zellkunststoffschicht schafft eine glatte Matratzenoberfläche -Luid kann die Un- gleiehmässigkeiten derGummihaarschicht und die Ungleiehmässigkeiten der Polsterwirkung des groben Gefüges der Gummihaarschieht überbrüeken, so, dass sieh einekombinierte Grob- und Feinpolsterwirkung ergibt, die den höch sten Anspruchen genügen kann-.
Der Hauptvorteil der Zellkunststoffschicht liegt im übrigen in ihrer schnellen Waschbar- keit, da die geschlossenen Zellen bei even tuellen Verschmutzungen sich nicht vollsau- gen und damit auch das Reinigungswasser nicht aufnehmen können und die Schicht als solche sehr leicht -Luid leicht. zu handhaben ist.
Vorzugsweise besitzt sie bei einer Dicke von<B>10</B> bis 201 mm ein mittleres *Raumgewicht von nur<B>0,1</B> bis 0j05 g/ems. sie verhindert die Beschmutzung der Gummihaarschicht. Von der Reinigungs- und Desinfektionsmög lichkeit kann beliebig häufig leicht praktisch Gebrauch gemacht werden, weil:cHe Zel,1,k-Lmgl,- stoffschicht, mit #d#em übrigen Polsterkörper nicht fest verbunden zu sein braucht, son dern lose aufliegen kann.
Der Zusammen halt der Zellkunststoffschicht mit den übri gen Innenteilen des Polsterkörpers wird dann mir durch den Aussenüberzug gewährleistet, der seinerseits von diesen Innenteilen ablös bar ist und dann auch selbst wieder leicht gereinigt und wieder angebracht werden kann.
Die Gebraucbsfäbigkeit der Innenteile des erfindungsgemässen Pollsterkörpers kann nahezu unbegrenzt sein, weil das durch das elastische Bindemittel zusammengehaltene Fa sermaterial durch den Federkern praktisch nicht beeinträchtigt wird, und :die Polsterwir kung der aus Gummihaar- und Ze#II1kunst- stoffschicht zusammen-esetzten Polsterauflage sehr lange Zeit, nahezu -tiuverändert erhalten bleibt. Die Lebensdauer des Polsterkörpers als Ganzem hängt daher praktisch nur von der Lebensdauer des Aussenüberzuges ab, der nach Verschleiss leichrt durch einen neuen Überzug ersetzt werden kann.
Auch in hygienischer Hinsicht kann der Polsterkörper nach dIer Erfind-ung den<B>höch-</B> sten AnsprücIlen genügen, weil (Staub und Krankheitskeime durch die Zelllkunstetof e- schicht nicht. hindurchdringen und nicht ein mal in diese eindringen und durch, deren Waschen an der Oberfläche leicht wieder ent- lernt werden können.
Wenngleich für die Zellkunststoffschicht mir weicher Zellkunststoff hoher Elastizität in Betracht kommt, könnte unter Umständen bei unmittelbarer Übereinanderschichtung von Zellkunststoff und Fasermaterial ein leise knisterndeg Geräusch beim Gebrauch der Ma tratze durch die Bewegung der Haare o#der Fasern der Gummihaarschicht entstehen, das beim Schlafen. als unangenehm empfunden werden könnte.
Bei einer bevorzugten ALLsfüh- rungsfoirm der Erfindüng ist daher die Faser- materialsch-icht von der Zellkunststoffschicht durch eine Zwischenschicht aus, vorzugsweise lockerem und weichemTextilgewebe, zum Bei spiel Molton, getrennt.
Die Textilgewebesehicht kann auch den Federkern mindesteis zum Teil, vorzugsweise an den Schmalseiten, wn- schliessen. Diese Zwischenschicht. kann das Auftreten des, genannten #Geräusches verhin dern.
Zweckmässig wird auch die Unterseite des Federkernes mit einer Schicht aus Gummi haar, das heisst latexartigeni Fasermaterial, versehen, um die Wärinedämmwirkung der Matratze oder dergleichen zu erhöhen.
Unter Faisermaterial sind in, Zusammen hang mit der sogenannten Gummihaarschieht, wie üblich, sowohl Haare und Fasern tieri- sehen Ursprungs, wie Rosshaar, Schweinehaar oder dergleichen, als auch pflanzliellen Ur sprungs, wie Kokoslasern oder dergleichen, sowie synthetische Fasern oder Haare zu verstehen.
Die bekannte Bindung dieses Faser materials durch ein elastisches Bindemittel, vorzugsweise Latex, erfolgt zweckmässig bei so# lockerer Anordnung des Fasermateriahs, dass das fertige Gummihaar pro, Liter ein Gewicht in der Grössenordnung von nur<B>50</B> bis<B>80, g</B> hat.
Für die Herstellung der Zellkunststoff- schicht haben sich pol#y-vinylehlorildhaltige Massen, vorzugsweise mit entsprechendem Ge halt von Weichmaeher, als besonders, geeignet erwiesen. Zweckmässig sind die Zellen der fertigen Zellkunststoffschicht von innerem Gasüberdruck und auch von sonstigen innern elastischen Spannungen der Zellwände in an sich bekannter Weise befreit, wobei sieh die gewünschte Weichheit und Elastizität der Zell- kunsststoffsehicht in besonders hohem Masse ergibt.
Die Mittel zur leicht lösbaren Befesti gung des Aussenüberzuges sind in irgend einer geeigneten Weise mit der Unterseite des Federkernes verbunden, zum Beispiel mit einem Überzugsstüff, der seinerseits mit der Unterseite des Federkernes bzw. der dazun- teT angebrachten Gummihaarschicht verbun den ist und mit dein Aussenüberzug der Oberseite, der die UnteTseite des Polsterkör pers übergreift, einen allseitigen überzug bil det.
Dieser besteht zweckmässigerweise aus üblichem dauerhaftem Textilwerkstoff, zum Beispiel Drell.
Im übrigen sollendie Verschlussmittel für den Aussenüberzug vorzugsweise die Möglich keit geben, diesen fest zu spannen, so dass er sich glatt Über die Oberseite des Polster körpers; und über dessen Schma1eiten. legt. Als Befestigungsmittel. bzw. Verschluss kommen also var allem Spannverschlüsse üblicher Art in Betracht, wie Riemen, Klemmverschlüsse, zum Beispiel nach Art der bei Kofferriemen, Hosenträgern und dergleichen verwendeten Verschlüsse.
Ausserdem. sind zweckmässiger- weise die die Sehmalseiten und die Unterseite des Polsterkörpers Überlappenden Teile des Aussenüberzuges an den Kanten, die zweck mässig an den Hochkanten des -,-Polsterkölr- pers entlang laufen, mit Reissverschlüssen ver sehen, die das Festspannen des Aussenüber zuges erleichtern.
In der Zeieh nang ist, die bevorzugte Aus- führungsfürm der Erfindung als selbstän dige Matratze bzw. als Poilsterkissen beispiels- weise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. <B>1</B> einen senkrechten Schnitt durch die fertige Matratze, Fig. 2 schaubildlich, und abgebrochen eine Zwischenstufe der Herstellung und Fig. <B>3</B> schaubildlich und abgebrochen die fertige Matratze mit Blick auf die Unterseite und die Schmalseiten.
Die Matratze nach Fig. <B>1</B> bis<B>3-</B> ist in fol gender Weise aufgebaut: Ein Federkern<B>1</B> üblieher Bauart, besteht aus einzelnen senk recht angeordneten 'SchTaubenfedern 2, die durch obere und untere Rahmenteife <B>3</B> und 4 zusammengehalten sind. Selbstverständlich kann stattdessen ein Federkern anderer be kannter Bauart verwendet werden. Die Höhe des Federkernes kann zum Beispiel 12 bis 14 cm betragen.
Auf der Oberseite und.auch, der Unterseite des Federkernes<B>1</B> ist eine Polsterauflageschicht <B>5</B> bzw. <B>6</B> aus sogenann- tem Gummihaax aufgebracht, das heisst aus Haar- oder Fasefmaterial, das durch vulkani siertes Latex oder ähnliches elastisches Binde-, mittel zu. einem einstückigen grossporigen Körper zusammengehalten ist und zugleich durch die Gummierung auch mottensicher gemacht werden kann. Für billigere Ausfüh rung der Matratze kann, die untere Gummi- haarschicht <B>6</B> auch wegfallen.
Die Schichten <B>5</B> und,6 können zweckmässig mitden Rahmen teilen<B>3</B> und 4 des Federkernes<B>1</B> durch ge eignete Mittel, zum Beispiel durch grobe durch das Gummihaar hindurchgeführte, Fadennähte, verbunden sein, vor allem die etwaige Unterschicht<B>6.</B> Insbesondere die Oberschicht 5 kann gewünschtenfalls aber auch lose auf der Oberseite (Liegeseite) des Federkernes<B>1</B> aufliegen, wenn es nämlich erwünscht sein sollte, auch diese Gummihaar- schicht nach längerem Gebrauch ehemisch# oder anderweitig zu reinigen.
Im allgemeinen wird aber eine solche Reinigung bei der Ma tratze aus den eingangs genannten Gründen überflüssig sein. Die Höhe der #Schichten <B>5</B> und <B>6</B> kann zum Beispiel etwa 2 cm betragen.
Die Oberseite der Gummihaarschicht <B>5</B> ist mit einem weichen lockeren Textilgewebe- stoff <B>7,</B> zum Beispiel Molton, überdeckt, die, das geräuscherzeugende Reiben der Fasern der Schiel-it,5 an der nachstehend behandelten Zellkunststoffschicht <B>8</B> verhindert. Die Textil- gewebeschicht <B>7</B> ist über die Schmalseiten der Schicht<B>5</B> und des Federkernes<B>1</B> und noch i über die Sehmalseiten der Schicht<B>6</B> hinweg nach unten gezogen.
An den untern Enden kann sie bei<B>9</B> und,<B>10</B> mit den Enden einer Überzugsschicht <B>11</B> aus starkem Textilgewebe, zum Beispiel DTell, verbunden, zum Beispiel vernäht, sein. !Gewünschtenfalls kann auch der obere Teil des T'extilgewebes <B>7</B> durch einige Nähte mit der Gummihaarschielit <B>5</B> und/oder dem Rahmentefl# <B>3</B> #zw. 4 des Feder kernes verbunden werden.
Der mit. dem Textilgewebe<B>7</B> überzogene Kern la ist in Fig. 2 an der vordern <B>Ecke</B> bei la sichtbar. Über diesen Kern ist gemäss Fig. <B>1</B> und 2 eine, thermoplastische Zellk-unst- stoffschieht <B>8,</B> das heisst ein mit geschlossenen Gaszellen gleichmässig durehsetzter Kunst stoff<B>-</B>in zum Beispiel<B>10</B> bis<B>115</B> mm Dieke aufgebracht.
Der weiche Zellkunststoff, vor,- zugsweise aus ilolyvinylebloTid mit Weich macher bestehend, hat zweckmässig ein mitt- Teres Raumgewicht von<B>0,1</B> bis<B>0,05</B> g/cm3. Die Zellkunststoffschicht, die um die Dicke des Kernes la nach allen Seiten über diesen hinaussteht, ist auf seine Oberseite aufgelegt und an den überstehenden Teilen dreieck:- förmig eingeschnitten.
Die überstehenden Teile werden dann gemäss Fig. 2 über die Schmal seiten des Kernes'la herabgebogen, bis sich die dreieekförmigen Aussehnitte#8#a schliessen und der Zellkunststoff kastenartig von oben mit den überstehenden Teilen<B>8b</B> über die Schmal seiten des Kernes la, greift.
Abweichend von Fig. <B>1</B> sind die Überstehenden Teile<B>8b,</B> wie bei<B>8c</B> gezeigt, auch über die Unterkanten des gesamten Po,'1'sterkörp#ers noch etwas vor- ,stehend und- um diese herum an die Unteir- seite <B>11</B> anliegend angelegt. Über den ganzen Aufbau ist nun ein Aussenüberzug 12; aus Drell oder ähnlichem geeignetem überzugs- #stoff aus Textilgewebe gespannt.
Dieser Aussenüberzug greift über die Schmalseiten des ganzen Aufbaues hinweg und überlappt mit seinen Teilen 12a (Fig. <B>3)</B> auch, noch die Unterseite<B>11</B> des Polsterkörpers. Im Bereich der Hochkanten des Polstexkörpers und der überlappungsteile 12a ist<B>je</B> ein Reissver- schluss <B>13</B> vorgesehen, von denen jeder an den obern Ecken des Polsterkörpers; nach Pig. <B>1.</B> (an den untern Ecken nach Fig. <B>3)</B> beginnt-.
Vor dem Schliessen des Reissver schlusses wird dier -Überzug 1,9, mittelsSpann- riemen.oder Bändern 14,<B>15</B> festgespannt"die einerseits an den ÜbeTlappungsteilen 12a, anderseits an der Unterseite<B>11</B> des Polster körpers befestigt sind-.
In der gespannten Stellung sind die Riemen- odex Bandenden durch einen Klenunverschluss <B>16</B> üblicherArt oder einen sonstigen üblichen Riemenver- schluss bzw. <B>je</B> eine Schnalle miteinander ver bunden. Hiernach worden die Reissverschlüsse <B>13</B> an allen Ecken des Palsterkörpers ge schlossen und istder Überzug endgilltig glatt anliegend über den -Polsterkörper festge spannt, wobei er dessen Innenteile<B>8, 7, 5, 1</B> und<B>6</B> zusammenhält.
An dem, Überzug sind Traggriffe<B>17</B> befestigt, so dass auch eine einstückig dÜrchgehende Matratze, die bei der beschriebenen Ausbilclungsform sehr ge ringes Gewicht hat, leicht gehandhabt wer den kann.
An Stelle der Spannverschlüsse 14,<B>15, 16</B> können auch andere Befestigungsmittel, wie Haken und Ösen, Druckknöpfe, oder der gleichen, verwendet werden. Die Riemen 14, <B>15</B> können, aus Gummi oder sonstigem ela stischem Werkstoff bestehen, um den -Überzug nachhaltig zu spannen. Desgleichen können die vorerwähnten Haken und, Ösen oder son stigen Belestigungsmittel, mittels Gummiband oder dergleichen an den zugehörigen Teilen befestigt sein.
Die einfacheren Befestigungs mittel, wie Haken, Ösen, Knöpfe mit Knopf löchern oder Druckknöpfe können insbeson dere für die Fääe kleinerer Polsterkissen, zum Beispiel Sitzpolster oder Matratzenteile bildende I?olsterkissen, in Betracht kommen.
Unter Umständen können diese Belestigungs- mittel, wie 14, 15,<B>1,6,</B> in ssinfacheren Fällen ganz wegfallen und genügen die Reissver schlüsse<B>1:3</B> zur Befestigung. Selbstverständ- lieh können auch die Reissverschlüsse<B>13</B> durch andere übläche Verschlüsse für die Kanten des Überzuges ersetzt sein, wenn dieser auf andere geeignete, Weise über den Polsterkör per gespannt worden ist.
In jedem Falle erlauben die angewen- deten Befestigungsmittel für den Überzug, dass dieser durch Öffnen der Verschlüsse nach Verunreinigung des Polsterkörpers leicht mit wenigen Handgriffen abgestreift und gewaschen werden kann. Das gleiche gilt für die dann lose abnehmbare und waschbare Zell,- kunststoffsch-icht <B>8.</B>
<B>An</B> Stelle von einstÜckigen Gummihaar- körpern <B>5</B> und<B>ss,</B> die durch das elastische Bindemitte.1 zusammengehalten -werden und die bevorzugt sind, können auch lose Faser materialien treten, die zweckmässig gleichfalls mottensicher, zum Beispiel mittels Latex, imprägniert sind, und dann auch noch als Gi,unnuhaar bezeichnet werden können. Die Verarbeitung des zu einem Körper verbun denen Gummihaar-es ist indessen einfacher und, besitzt Vorzüge hinsichtlich der gleiel-L- bleibenden Elastizität der Polsterschicht bei Ersparnis an Fasermaterial.
Der Überzugsstoff <U>kann</U> zweckmässig aus sanforisiertem Baumwollgewebe, das seine Masse beim Waschprozess nicht wesentlich ändert., bestehen.
An Stelle von Polyvinylehilor#icl, können sonstige geeignete weiche, thermoplastische Zellki,mst.-toffe mit geschilbssenem. -Zellaufbau verwendet werden, zum Beispiel Mischpoly- merisate oder Mischungen, die auch elasto- inere Bestandteile, wie. Akrylnitrilkautschuk, enthalten können. Die Zellkunststoffschicht soll einen möglichst regelmässigen Zellenauf bau aufweisen und der Gasdruck in den Zellen vorzugsweise geringer als Atmosphären druck sein.
Wie ersichtlich, ist der Polsterkörper in der beschriebenen Weise wie bei Matratzen auch auf Polsterkissen anwendbar.