CH324614A - Selbständiger Polsterkörper, insbesondere Matratze - Google Patents

Selbständiger Polsterkörper, insbesondere Matratze

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CH324614A
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Lonza Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/04Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with spring inlays

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  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


  Selbständiger     PoIsterkörper,    insbesondere Matratze    Die     Erfind#mg    bezieht sich auf einen  selbständigen, das heisst für sieh verwend  baren     Po-Isterk & -rp,er,    der die Form einer       M   <B>2</B>     atratze        oder        eines        Polsterkissens        haben     kann, und der mindestens aus einem Feder  kern, einer Polsterauflage und einem Aussen  überzug besteht.

   Unter einer Matratze, ist  dabei in erster Linie leine über die, ganze  Länge eines Liegemöbels durchgehende selb  ständige Matratze, die mit     clem.Auflagegestell     nicht 'bleibend fest verbunden ist, zu ver  stehen. Der Polsterkörper nach- der Erfin  dung kann auch einen Teil einer mehrteiligen  Matratze bilden, die aus drei oder zwei selb  ständigen Teilen zusammengesetzt ist.

       Fern-ex     kann sich die Erfindung auch     auf        selbstän-          dlige    Polsterkörper für andere Zwecke,     zum     Beispiel     für,die    Sitze oder Rückenlehnen für  Sitzmöbel und für     kombinierte,sitz-    und Liege  möbel, zum Beispiel Couches, beziehen.  



  Das Ziel der Erfindung ist, einen     Polster-          köxper    der vorgenannten Art. zu schaffen,  der hygienisch und sicher gegen Ungeziefer  ist, keinen Staub -aufnimmt und dessen ge  gebenenfalls     ein-er        Besehmutzung    ausgesetz  ten Teile leicht     ahnehmbar        und,    waschbar  sind. Diese Ziele sind, insbesondere bei Ma  tratzen für Krankenhäuser oder Kleinkinder  gegeben, aber auch für den Haushaltsge  brauch wesentlich.

   Der erfindungsgemässe  Polsterkörper soll ferner in seinen     Polster-          und        Wärmeschutzeigenschaften    den besten    handelsüblichen     Polsterk#örpern    nicht nach  stehen und ebenso einfach und preiswert wie  diese     herstellbar    sein.     Die    Gesamtheit dieser  Ziele wird' von den bekannten Matratzen nicht  erfüllt.  



  Bei einer Art bekannter Matratzen werden  als Polstermaterial Haare, Wolle, Watte     usw.     in Verbindung mit Zwischen- und     Xussen-          schichten    aus Gewebe verwendet. Die     Auf-          polsterung    von Hand bedingt einen     erheb-          liehen    Aufwand an Arbeitszeit und Arbeits  lohn, und die fertige Matratze hat ferner  die folgenden Nachteile:  Die auf den     Fedlerkern    aufgebauten     Pol-          ste=aterialsehichten,        d!ie    durch Gewebe fest  gehalten werden, sind, nachträglich nicht mehr  zugänglich.

   Durch die Abnutzung im Ge  brauch ergibt sich aber ein, Zerreiben und  Zerreissen der Fasern des     FasermateriaJ.s.    In  folge der dadurch bedingten bekannten er  heblichen Staubbildung     lässt    die Elastizität  der Polsterung und auch ihre     wärmedäm-          menäe    Wirkung mit der Zeit     nach,bis        geh'hess-          lieb    sogar Teile des Federkernes sich durch  die Polsterung hindurch an der Oberfläche  bemerkbar machen. Die Polsterauflage ist  niemals waschbar, und der entwickelte Staub  kann nur nach völligem     Auseinandernehmen     der Matratze entfernt werden.

   Die nach Ver  schmutzung oder Infizierung     cluxch    Krank  heitskeime an sich häufig gebotene Reini  gung solcher Matratzen unterbleibt daher      meist wegen des dafür notwendigen über  mässigen Arbeitsaufwandes.     A-Liel-1        müsste    nach  längerem Gebrauch das zerriebene Faser  material unter entsprechendem     Kostenauf-          -wand    teilweise ersetzt werden.  



  Zur Behebung eines Teils dieser Übel  stände bestehen andere bekannte Matratzen  oder Polsterkissen aus Schaumgummi. Hier  soll der Schaumgummi, der aus Kautschuk       mit    offenen Poren besteht, waschbar sein.  Diese Möglichkeit besteht aber in der Praxis  gar nicht. Eine durchgehende     Schaumgummi-          auflage-Matratze    besitzt nämlich an sich schon  ein Gewicht von nahezu 20<B>kg.</B> Zum Waschen       müsste    man diese     Schaumgwumia,-Liflage    in  ein grosses Bassin bringen und ähnlich wie  einen     Gummischwamin    durchkneten und zu  sammendrücken, auswaschen und weiterhin  spülen.

   Dabei saugt sich die Auflage aber  mehr oder weniger mit Wasser voll und ist  dann praktisch von ein oder zwei Personen  überhaupt nicht mehr zu handhaben.     Aueh     würde die Trocknung der     Schaumgummiaaf-          lage,    selbst wenn das Wasser zuvor gründ  lich möglichst weitgehend herausgedrückt  worden ist, eine Zeit von Wochen in Anspruch  nehmen.  



       #SchaLimg-Limmia-Lif#lagen        bzw.        #Sch#aumgummi-          matratzen    haben ferner den Nachteil des un  angenehmen     spezifischen#Glunmigerue'hes.    Bei  Sonnenbestrahlung oxydiert im übrigen der  Gummi, wobei der unangenehme Genich noch  stärker     und    penetranter als bei frischem,  Schaumgummi wird. Diese unangenehme  Eigenschaft ergibt sich von selbst schon nach  ein- bis     zweijähiigem        Clebrauch    von     Schaum-          gummiauflagen    oder     -matratzen.     



  Anderseits ist das     sogenannte    Gummi  haar allgemein ein Körper oder eine     Schicht     aus Fasermaterial, das mit Gummi oder     ähn-          liehem    elastischem Bindemittel. imprägniert  oder, vorzugsweise in verhältnismässig     locke-          rein    Aufbau, zu einem Stück der gewünschten  Form zusammengehalten ist. Es ist aber für  sieh allein für Matratzen und     ähnlielie    Pol  sterkissen nicht, geeignet, weil es -keine ganz  gleichmässige Oberfläche hat, sich, bei Bela  stung auch nicht genügend gleichmässig zu-         sammendrückt    und den Aussenüberzug der  Matratze durchdringt.

   Ferner ist wegen der  grossen     Porenräiiine        die        Wärmedämmwirkung     der     iG-Lim#mihaa-rpolsterl#:örper        vöhig        ungenli-          gend.    Er kann daher für Matratzen prak  tisch     nur    im Zusammenhang mit einer Schutz  auflage verwendet werden. Verwendet man  in bekannter Weise Watte oder     dergleiehen     oder Schaumgummi als Auflage, so ergeben  sich wiederum die vorstehend bereits genann  ten Nachteile.  



  Die Erfindung beliebt nun die beiden be  kannten Matratzen auftretenden Nachteile.  .Sie betrifft einen selbständigen Polsterkör  per, bestehend mindestens aus einem Feder  kern, einer Polsterauflage und einem Aussen  überzug und ist dadurch gekennzeichnet,     dass     die Polsterauflage mindestens eine Unter  schicht aus mittels elastischem Bindemittel  zusammengehaltenem Fasermaterial und eine  abnehmbare Oberschicht aus     thermoplast-i-          schein        Zellkunststolf    aufweist, der aus ge  schlossenen Gaszellen aufgebaut ist, und     dass     alle Innenteile des Polsterkörpers durch den       abnehinbaren,    an seiner Unterseite lösbar be  festigten Aussenüberzug zusammengehalten  sind.  



  Diese neue Zusammenstellung eines Pol  sterkörpers bezweckt eine Folge von eigen  artigen vorteilhaften Kombinationswirkungen:  Der sehr leichte und gegen Beanspruchung  durch harte Teile empfindliche     Zellkunst-          stoff    könnte nicht -unmittelbar auf dem Fe  derkern angebracht werden, da er sonst von  dessen arbeitenden Federteilen     eingedTückt     -würde. Dies wird durch die     ZwisclienschIcht     aus mittels elastischem Bindemittel     zusam-          mengelialtenem    Fasermaterial, im nachfolgen  den     ale        Gummiha-ar    bezeichnet, verhindert.

    Anderseits bedarf -es nicht der     nachteilloen     üblichen Polsterauflagen aus Watte -und     der-          gleielien    über dem Gummihaar, da deren  Funktion in verbesserter Form von dem       Zellk-Lmststoff    übernommen werden kann, und  zwar mit erhöhter stabiler     Wärmedämmwir-          kung    und zusätzlicher verbesserter Polster  wirkung, die durch die geschlossenen Gas  zellen des     Zellkunststoffes    gewährleistet wer-      den.

   Die     Zellkunststoffschicht    schafft eine  glatte     Matratzenoberfläche        -Luid    kann die     Un-          gleiehmässigkeiten        derGummihaarschicht    und  die     Ungleiehmässigkeiten    der Polsterwirkung  des groben Gefüges der     Gummihaarschieht          überbrüeken,    so,     dass    sieh     einekombinierte        Grob-          und        Feinpolsterwirkung    ergibt, die den höch  sten     Anspruchen    genügen kann-.  



  Der Hauptvorteil der     Zellkunststoffschicht     liegt im übrigen in ihrer schnellen     Waschbar-          keit,    da die geschlossenen Zellen bei even  tuellen Verschmutzungen sich nicht     vollsau-          gen    und damit auch das Reinigungswasser  nicht aufnehmen können und die Schicht als  solche sehr leicht     -Luid    leicht. zu handhaben  ist.

   Vorzugsweise besitzt sie bei einer Dicke  von<B>10</B> bis 201 mm ein mittleres     *Raumgewicht     von nur<B>0,1</B> bis     0j05        g/ems.    sie verhindert  die Beschmutzung der     Gummihaarschicht.     Von der     Reinigungs-    und Desinfektionsmög  lichkeit kann beliebig häufig leicht praktisch  Gebrauch gemacht werden,     weil:cHe        Zel,1,k-Lmgl,-          stoffschicht,    mit     #d#em    übrigen Polsterkörper  nicht fest verbunden zu sein braucht, son  dern lose aufliegen kann.

   Der Zusammen  halt der     Zellkunststoffschicht    mit den übri  gen     Innenteilen    des Polsterkörpers wird dann       mir    durch den Aussenüberzug gewährleistet,  der seinerseits von diesen     Innenteilen    ablös  bar ist und dann auch selbst wieder leicht  gereinigt und wieder angebracht werden kann.  



  Die     Gebraucbsfäbigkeit    der Innenteile  des erfindungsgemässen     Pollsterkörpers    kann  nahezu unbegrenzt sein, weil das durch das  elastische Bindemittel zusammengehaltene Fa  sermaterial durch den Federkern praktisch  nicht beeinträchtigt wird, und :die Polsterwir  kung der aus Gummihaar- und     Ze#II1kunst-          stoffschicht        zusammen-esetzten    Polsterauflage  sehr lange Zeit, nahezu     -tiuverändert    erhalten  bleibt. Die Lebensdauer des Polsterkörpers  als Ganzem hängt daher praktisch nur von  der Lebensdauer des Aussenüberzuges     ab,    der  nach Verschleiss     leichrt    durch einen neuen  Überzug ersetzt werden kann.

    



  Auch in hygienischer Hinsicht kann der  Polsterkörper nach     dIer        Erfind-ung    den<B>höch-</B>  sten     AnsprücIlen    genügen, weil (Staub und         Krankheitskeime    durch die     Zelllkunstetof        e-          schicht    nicht.     hindurchdringen    und nicht ein  mal in diese eindringen     und    durch, deren  Waschen an der Oberfläche leicht wieder     ent-          lernt    werden können.  



  Wenngleich für die     Zellkunststoffschicht          mir    weicher     Zellkunststoff    hoher Elastizität  in Betracht kommt, könnte unter Umständen  bei unmittelbarer     Übereinanderschichtung    von       Zellkunststoff    und Fasermaterial ein leise       knisterndeg    Geräusch beim Gebrauch der Ma  tratze durch die Bewegung der Haare     o#der     Fasern der     Gummihaarschicht    entstehen, das  beim Schlafen. als unangenehm empfunden  werden könnte.

   Bei einer bevorzugten     ALLsfüh-          rungsfoirm    der     Erfindüng    ist daher     die        Faser-          materialsch-icht    von der     Zellkunststoffschicht     durch eine Zwischenschicht aus, vorzugsweise  lockerem und     weichemTextilgewebe,    zum Bei  spiel     Molton,    getrennt.

   Die     Textilgewebesehicht     kann auch den Federkern     mindesteis    zum  Teil, vorzugsweise an den Schmalseiten,     wn-          schliessen.    Diese Zwischenschicht. kann das  Auftreten des, genannten     #Geräusches    verhin  dern.  



  Zweckmässig wird auch die Unterseite des  Federkernes mit einer Schicht aus Gummi  haar, das heisst     latexartigeni    Fasermaterial,  versehen, um die     Wärinedämmwirkung    der  Matratze oder dergleichen zu erhöhen.  



  Unter     Faisermaterial    sind in, Zusammen  hang mit der     sogenannten        Gummihaarschieht,     wie üblich, sowohl Haare und Fasern     tieri-          sehen    Ursprungs, wie     Rosshaar,    Schweinehaar  oder dergleichen, als auch     pflanzliellen    Ur  sprungs, wie     Kokoslasern    oder dergleichen,  sowie synthetische Fasern oder Haare zu  verstehen.

   Die bekannte Bindung dieses Faser  materials durch ein elastisches Bindemittel,  vorzugsweise Latex, erfolgt zweckmässig bei       so#    lockerer Anordnung des     Fasermateriahs,          dass    das fertige Gummihaar pro, Liter ein  Gewicht in der Grössenordnung     von    nur<B>50</B>  bis<B>80, g</B> hat.  



  Für die Herstellung der     Zellkunststoff-          schicht    haben sich     pol#y-vinylehlorildhaltige     Massen, vorzugsweise mit entsprechendem Ge  halt von     Weichmaeher,    als besonders, geeignet      erwiesen. Zweckmässig sind die Zellen der  fertigen     Zellkunststoffschicht    von innerem  Gasüberdruck und auch von sonstigen innern  elastischen Spannungen der Zellwände in an  sich bekannter Weise befreit, wobei sieh die  gewünschte Weichheit und Elastizität der     Zell-          kunsststoffsehicht    in besonders hohem Masse  ergibt.  



  Die Mittel zur leicht lösbaren Befesti  gung des Aussenüberzuges sind in irgend  einer geeigneten Weise mit der Unterseite  des Federkernes verbunden, zum Beispiel mit  einem     Überzugsstüff,        der    seinerseits mit der  Unterseite des Federkernes     bzw.        der        dazun-          teT    angebrachten     Gummihaarschicht    verbun  den ist und mit dein Aussenüberzug der  Oberseite, der die     UnteTseite    des Polsterkör  pers übergreift, einen allseitigen     überzug    bil  det.

   Dieser besteht     zweckmässigerweise    aus  üblichem dauerhaftem Textilwerkstoff, zum  Beispiel     Drell.     



  Im übrigen     sollendie        Verschlussmittel    für  den Aussenüberzug vorzugsweise     die    Möglich  keit geben, diesen fest zu spannen, so     dass     er sich glatt Über die Oberseite des Polster  körpers; und über dessen     Schma1eiten.    legt. Als  Befestigungsmittel.     bzw.        Verschluss    kommen  also     var    allem Spannverschlüsse üblicher Art  in Betracht, wie Riemen, Klemmverschlüsse,  zum Beispiel nach Art der bei Kofferriemen,  Hosenträgern und dergleichen verwendeten  Verschlüsse.

   Ausserdem. sind     zweckmässiger-          weise    die die     Sehmalseiten    und die Unterseite  des Polsterkörpers Überlappenden Teile des  Aussenüberzuges an den Kanten, die zweck  mässig an den Hochkanten des     -,-Polsterkölr-          pers    entlang laufen, mit Reissverschlüssen ver  sehen, die das Festspannen des Aussenüber  zuges erleichtern.  



  In der     Zeieh        nang    ist, die bevorzugte     Aus-          führungsfürm    der Erfindung als selbstän  dige Matratze     bzw.    als     Poilsterkissen        beispiels-          weise    dargestellt, und zwar zeigt:

         Fig.   <B>1</B> einen senkrechten Schnitt durch  die fertige Matratze,       Fig.    2     schaubildlich,    und abgebrochen eine  Zwischenstufe der Herstellung und         Fig.   <B>3</B> schaubildlich und abgebrochen die  fertige Matratze mit Blick auf die Unterseite       und    die Schmalseiten.  



  Die Matratze nach     Fig.   <B>1</B> bis<B>3-</B> ist in fol  gender Weise aufgebaut: Ein Federkern<B>1</B>       üblieher    Bauart, besteht aus einzelnen senk  recht angeordneten     'SchTaubenfedern    2, die  durch obere und untere     Rahmenteife   <B>3</B> und 4  zusammengehalten sind. Selbstverständlich  kann stattdessen ein Federkern anderer be  kannter Bauart verwendet werden. Die Höhe  des Federkernes kann zum Beispiel 12 bis  14 cm betragen.

   Auf der Oberseite     und.auch,     der Unterseite des Federkernes<B>1</B> ist eine       Polsterauflageschicht   <B>5</B>     bzw.   <B>6</B> aus     sogenann-          tem        Gummihaax    aufgebracht, das heisst aus  Haar- oder     Fasefmaterial,    das durch vulkani  siertes Latex oder ähnliches elastisches Binde-,  mittel zu. einem     einstückigen    grossporigen  Körper zusammengehalten ist und zugleich  durch die Gummierung auch mottensicher  gemacht werden kann. Für billigere Ausfüh  rung der Matratze kann, die untere     Gummi-          haarschicht   <B>6</B> auch wegfallen.

   Die Schichten  <B>5</B>     und,6    können zweckmässig     mitden    Rahmen  teilen<B>3</B> und 4 des Federkernes<B>1</B> durch ge  eignete Mittel, zum Beispiel durch grobe  durch das Gummihaar hindurchgeführte,  Fadennähte, verbunden sein, vor allem die  etwaige Unterschicht<B>6.</B> Insbesondere     die     Oberschicht 5 kann     gewünschtenfalls    aber  auch lose auf der Oberseite (Liegeseite) des  Federkernes<B>1</B> aufliegen, wenn es nämlich  erwünscht sein sollte, auch diese     Gummihaar-          schicht    nach längerem Gebrauch     ehemisch#     oder anderweitig zu reinigen.

   Im allgemeinen  wird aber eine solche Reinigung bei der Ma  tratze aus den eingangs genannten Gründen  überflüssig sein. Die Höhe der     #Schichten   <B>5</B>       und   <B>6</B> kann zum Beispiel etwa 2 cm betragen.  



  Die Oberseite der     Gummihaarschicht   <B>5</B> ist  mit einem weichen lockeren     Textilgewebe-          stoff   <B>7,</B> zum Beispiel     Molton,    überdeckt, die,  das geräuscherzeugende Reiben der Fasern  der     Schiel-it,5    an der nachstehend behandelten       Zellkunststoffschicht   <B>8</B> verhindert. Die     Textil-          gewebeschicht   <B>7</B> ist über die Schmalseiten der  Schicht<B>5</B> und des Federkernes<B>1</B> und noch i      über die     Sehmalseiten        der    Schicht<B>6</B> hinweg  nach unten gezogen.

   An den untern Enden  kann sie bei<B>9</B> und,<B>10</B> mit den Enden einer       Überzugsschicht   <B>11</B> aus starkem Textilgewebe,  zum Beispiel     DTell,    verbunden, zum Beispiel  vernäht, sein.     !Gewünschtenfalls    kann auch  der obere Teil des     T'extilgewebes   <B>7</B> durch  einige Nähte mit der     Gummihaarschielit   <B>5</B>       und/oder    dem     Rahmentefl#   <B>3</B>     #zw.    4 des Feder  kernes verbunden werden.  



  Der mit. dem Textilgewebe<B>7</B> überzogene  Kern     la    ist in     Fig.    2 an der     vordern   <B>Ecke</B>  bei     la    sichtbar. Über diesen Kern ist gemäss       Fig.   <B>1</B> und 2 eine, thermoplastische     Zellk-unst-          stoffschieht   <B>8,</B> das heisst ein mit geschlossenen  Gaszellen gleichmässig     durehsetzter    Kunst  stoff<B>-</B>in zum Beispiel<B>10</B> bis<B>115</B> mm     Dieke     aufgebracht.

   Der weiche     Zellkunststoff,        vor,-          zugsweise    aus     ilolyvinylebloTid        mit    Weich  macher bestehend, hat zweckmässig ein     mitt-          Teres    Raumgewicht von<B>0,1</B> bis<B>0,05</B>     g/cm3.     Die     Zellkunststoffschicht,    die um die Dicke  des Kernes     la    nach allen Seiten über diesen  hinaussteht, ist auf seine Oberseite aufgelegt       und    an den überstehenden Teilen     dreieck:-          förmig    eingeschnitten.

   Die überstehenden Teile  werden dann gemäss     Fig.    2 über die Schmal  seiten des     Kernes'la        herabgebogen,    bis sich die       dreieekförmigen        Aussehnitte#8#a    schliessen und  der     Zellkunststoff    kastenartig von oben mit den  überstehenden Teilen<B>8b</B> über die Schmal  seiten des Kernes     la,    greift.

   Abweichend von       Fig.   <B>1</B> sind die Überstehenden Teile<B>8b,</B> wie  bei<B>8c</B> gezeigt, auch über die Unterkanten des  gesamten     Po,'1'sterkörp#ers    noch etwas     vor-          ,stehend    und- um diese herum an die     Unteir-          seite   <B>11</B> anliegend angelegt. Über den ganzen  Aufbau ist     nun    ein Aussenüberzug 12; aus  Drell oder ähnlichem geeignetem     überzugs-          #stoff    aus Textilgewebe gespannt.

   Dieser  Aussenüberzug greift über die Schmalseiten  des ganzen Aufbaues hinweg und überlappt  mit seinen Teilen 12a     (Fig.   <B>3)</B> auch, noch die  Unterseite<B>11</B> des Polsterkörpers. Im Bereich  der Hochkanten des     Polstexkörpers        und    der       überlappungsteile    12a ist<B>je</B> ein     Reissver-          schluss   <B>13</B> vorgesehen, von denen jeder an  den obern Ecken des Polsterkörpers; nach         Pig.   <B>1.</B> (an den untern Ecken nach     Fig.   <B>3)</B>  beginnt-.

   Vor dem Schliessen des Reissver  schlusses wird     dier    -Überzug     1,9,        mittelsSpann-          riemen.oder    Bändern 14,<B>15</B>     festgespannt"die     einerseits an den     ÜbeTlappungsteilen    12a,  anderseits an der Unterseite<B>11</B> des Polster  körpers befestigt sind-.

   In der gespannten  Stellung sind die Riemen-     odex        Bandenden     durch einen     Klenunverschluss   <B>16</B>     üblicherArt     oder einen sonstigen üblichen     Riemenver-          schluss        bzw.   <B>je</B> eine Schnalle miteinander ver  bunden. Hiernach worden die Reissverschlüsse  <B>13</B> an allen Ecken des     Palsterkörpers    ge  schlossen und     istder    Überzug     endgilltig    glatt  anliegend über den -Polsterkörper festge  spannt, wobei er dessen Innenteile<B>8, 7, 5, 1</B>  und<B>6</B> zusammenhält.

   An dem, Überzug sind  Traggriffe<B>17</B> befestigt, so     dass    auch eine       einstückig        dÜrchgehende    Matratze, die bei  der beschriebenen     Ausbilclungsform    sehr ge  ringes Gewicht hat, leicht gehandhabt wer  den kann.  



  An Stelle der     Spannverschlüsse    14,<B>15, 16</B>  können auch andere Befestigungsmittel, wie  Haken und Ösen, Druckknöpfe, oder der  gleichen, verwendet werden. Die Riemen 14,  <B>15</B> können, aus Gummi oder sonstigem ela  stischem     Werkstoff    bestehen, um den -Überzug  nachhaltig zu spannen. Desgleichen können  die vorerwähnten Haken und, Ösen oder son  stigen     Belestigungsmittel,    mittels Gummiband  oder dergleichen an den zugehörigen Teilen  befestigt sein.

   Die einfacheren Befestigungs  mittel, wie Haken, Ösen, Knöpfe mit Knopf  löchern oder Druckknöpfe können insbeson  dere für die     Fääe        kleinerer    Polsterkissen,  zum Beispiel Sitzpolster oder Matratzenteile  bildende     I?olsterkissen,    in Betracht kommen.

    Unter Umständen können diese     Belestigungs-          mittel,    wie 14, 15,<B>1,6,</B> in     ssinfacheren    Fällen  ganz wegfallen und genügen die Reissver  schlüsse<B>1:3</B> zur Befestigung.     Selbstverständ-          lieh    können auch die Reissverschlüsse<B>13</B> durch  andere     übläche    Verschlüsse für die Kanten  des Überzuges ersetzt sein, wenn dieser auf  andere geeignete, Weise über den Polsterkör  per gespannt worden ist.  



  In jedem Falle erlauben die angewen-           deten    Befestigungsmittel für den Überzug,       dass    dieser durch Öffnen der Verschlüsse  nach     Verunreinigung    des Polsterkörpers leicht  mit wenigen Handgriffen abgestreift und  gewaschen werden kann. Das gleiche gilt für  die dann lose abnehmbare und waschbare     Zell,-          kunststoffsch-icht   <B>8.</B>  



  <B>An</B> Stelle von     einstÜckigen        Gummihaar-          körpern   <B>5</B> und<B>ss,</B> die durch das elastische       Bindemitte.1    zusammengehalten -werden und  die bevorzugt sind, können auch lose Faser  materialien treten, die zweckmässig gleichfalls  mottensicher, zum Beispiel mittels Latex,  imprägniert sind, und dann auch noch als       Gi,unnuhaar    bezeichnet werden können. Die  Verarbeitung des zu einem Körper verbun  denen     Gummihaar-es    ist indessen einfacher  und, besitzt Vorzüge hinsichtlich der     gleiel-L-          bleibenden    Elastizität der Polsterschicht bei  Ersparnis an Fasermaterial.  



  Der     Überzugsstoff   <U>kann</U> zweckmässig aus       sanforisiertem    Baumwollgewebe, das seine  Masse beim     Waschprozess    nicht wesentlich  ändert., bestehen.  



  An Stelle von     Polyvinylehilor#icl,    können  sonstige geeignete weiche, thermoplastische       Zellki,mst.-toffe    mit     geschilbssenem.        -Zellaufbau     verwendet werden, zum Beispiel     Mischpoly-          merisate    oder Mischungen, die auch     elasto-          inere    Bestandteile, wie.     Akrylnitrilkautschuk,     enthalten können. Die     Zellkunststoffschicht     soll einen möglichst regelmässigen Zellenauf  bau aufweisen und der Gasdruck in den  Zellen vorzugsweise geringer als Atmosphären  druck sein.  



  Wie ersichtlich, ist der Polsterkörper in  der beschriebenen Weise wie bei Matratzen  auch     auf    Polsterkissen anwendbar.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Selbständiger Polsterkörper, bestehend mindestens aus einem Federkern, einer Pol sterauflage und einem Aussenüberzug, da durch gekennzeichnet, dass die Polsterauf- Iage mindestens eine Unterschicht,<B>(5)</B> aus mittel-s elastischem Bindemittel zusammenge haltenem Fasermaterial und eine abnehmbare Oberschicht<B>(8)</B> aus thermoplastisehem Zell- kunststoff aufweist-, der aus geschlossenen Gaszellen aufgebaut ist,
    und dass alle Innen teile des Pollsterkörpers durch den abnehin- baxen, an seiner Unterseite lösbax befestigten Aussenüberzug (12) zusammengehalten sind. UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Polsterkörper nach Patentanspruph, dadurch gekennzeichnet, dass das, Faserinate- ria.-1 mittels Gummi zusammengehalten ist..
    2. Polsterkörper nach Patentamspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass d#ie Fasermaterial,#chicht von der Zell- kunst,stGfischieht durch eine Zwischenschicht, aus Textilgewebe getrennt ist. <B>3.</B> Polsterkörper nach Patentanspruch und Unteranspriiehen <B>1</B> und 2,, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zellkunststoffschicht die Schmalseiten des Federkernes übergreift.
    4. PoIsterkörper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass seine Unterseite mit einem Überzugsstoff versehen ist, der Schliessteile trägt, die mit den Verschluss- teilen des übergreifenden Aussenüberzugs, zusammenarbeiten.
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