CH324729A - Elektrizitätszähler - Google Patents

Elektrizitätszähler

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CH324729A
CH324729A CH324729DA CH324729A CH 324729 A CH324729 A CH 324729A CH 324729D A CH324729D A CH 324729DA CH 324729 A CH324729 A CH 324729A
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CH
Switzerland
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rotor
bearing
electricity meter
magnetic
tip
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English (en)
Inventor
Stettler Oskar
Original Assignee
Stettler Oskar
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)

Description


  
 



  Elektrizitätszähler
Die Erfindung betrifft einen   Elektrizitäts-    zähler mit einem nach dem Ferrarisprinzip angetriebenen, eine vertikale Achse besitzen  den    Läufer, dessen   Gewicht    durch ein magnetisehes Schwebelager aufgenommen ist, während das obere Ende der Achse den rotierenden Teil eines aus Spitze und Pfanne bestehenden Spitzenlagers trägt.



   Das Schwebelager dient hierbei dazu, der   Länferac.hse    eine radiale Führung zu geben.



     Das    obere Spitzenlager hat die Aufgabe, die restlichen axialen magnetischen Kräfte abzufangen.



   Die magnetischen Schwebelager lassen aber   immer    noch eine gewisse radiale Bewegung der Welle im Lager zu, wodurch sich der Abstand zwischen dem Läufer und den Polschu  Jien    der Antriebs- und Bremssysteme ver ändert und dann der Läufer um die obere Lagerspitze als Fusspunkt Taumelbewegungen ausführt. Zur Beseitigung der hierdurch be  dingen    Streifgefahr ist es bekannt, Anschläge   vorzusehen    oder statt dessen Entlastungsmagnete mit entsprechenden Bewegungsbegrenzungsflächen vorzusehen.



   Alle diese Massnahmen stellen einen zusätzliehen Aufwand dar und vergrössern den Raumbedarf des Zählers.



   Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass das   Sehwebelager    durch magnetische Abstossung selbstzentrierend ist   mld    dass der Läufer die Form einer Hohlkugelkalotte besitzt, deren   Kugelmittelpunkt    mit dem Stützpunkt des Spitzenlagers zusammenfällt.



   Zur Verminderung der Luftreibung empfiehlt es sich,   denläufer    in einem mindestens teilweise evakuierten Gefäss unterzubringen.



  Obwohl es prinzipiell nicht ausgeschlossen ist, das Zählwerk des Zählers von der Läuferachse aus anzutreiben, wie dies bei den heute üblichen Zählern der Fall ist, wird man vorzugsweise den Läufer lediglich dazu benützen, um die Erzeugung elektrischer Impulse zu steuern, die einem   Impulsählwerk    zugeführt werden. Hierdureb sowie durch die   Anwen-    dung des magnetischen Schwebelagers und eines Vakuumgefässes wird die Reibung im Vergleich zu den üblichen Zählern derart stark reduziert, dass einerseits die Genauigkeit des Zählers erheblich gesteigert und anderseits dessen Antriebs- und Bremsmagnetsysteme viel kleiner ausgeführt werden können.



   In der beiliegenden Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Zählers dargestellt, wobei die Fig. 1 bis 3 je einen Längsschnitt durch die im vorliegenden Zusammenhange interessierenden Teile des Zählers zeigen.



   Bei der Anordnung nach Fig. 1 trägt eine vertikale Achse 1 den nach dem Ferrarisprinzip wirkenden Läuferteil 2. Ein magnetisches Schwebelager, bestehend aus Rotor 3 und Stator 4 ist am untern Ende der Anordnung angebracht. Der Rotor und der Stator sind beide ringförmig, wobei der Rotor 3 im   Innern des Stators 4 und konzentrisch zu diesem liegt. Sie sind in radialer Richtung permanent magnetisiert, und zwar derartig, dass gleichnamige Pole einander zugekehrt sind.



  Die äussere Mantelfläche des Rotors 3 und die innere Mantelfläche des Stators 4 sind   konisch    gestaltet. Es wird damit bezweckt, die axiale, nach oben gerichtete magnetische Kraftkomponente zu verstärken, die so eingestellt wird, dass sie um einen geringen Betrag grösser ist als das Gewicht des gesamten Läufers. Solche Schwebelager, die selbstzentrierend sind, sind an sich schon bekannt, bisher aber bei Elektrizitätszählern nicht verwendet worden. Die Achse 1 ist oben gestützt und geführt durch das Spitzenlager 5 in der   Steinpfanne    6, so dass verhindert wird, dass das obere Ende der Achse sich in radialer und axialer Richtung verlagern kann.



   Die beiden permanenten Magnete bestehen vorzugsweise aus einem an sich bekannten Oxydgemisch mit ferromagnetischen Eigenschaften. Dieses Material hat ein geringes spezifisches Gewicht und eine geringe elektrische Leitfähigkeit.



   Ein Anschlag 7, der vom untern Achsenende axial einen kleinen Abstand aufweist, hat dafür zu sorgen, dass die Achse 1 durch Stösse oder dergleichen nicht zu weit nach unten verschoben werden kann.



   Der Läufer 1, 2, 3, 19 ist mit einer Isolierschicht 19 bedeckt, die an einer Stelle eine Aussparung 8 aufweist, die bei jeder Läuferumdrehung einmal einer unter Spannung stehenden Elektrode 9 gegenüberliegt. In diesem Moment erfolgt zwischen der Elektrode 9 und dem Läuferteil 2 sowie zwischen der mit dem Läuferteil 2 leitend verbundenen Achse 1 und dem Anschlag 7, der das freie Ende einer weiteren Elektrode 10 bildet, eine Entladung.



  Der durch diese Entladung erzeugte Impuls wird einem im Stromkreis der Elektroden 9, 10 befindlichen   Impulszählwerk    bekannter Art zugeführt, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist.



   Der Läufer ist nicht, wie bisher üblich, flach, sondern in Form einer   Hohlkugeikalotte    ausgebildet, wobei der   Kugelmittelpunkt    mit dem Stützpunkt des Spitzenlagers 5 zusam menfällt. Es wird dadurch erreicht, dass sich bei einer Abweichung der Achse von der Mit telstellung die Abstände zwischen dem Läufer einerseits und den entsprechend geformten
Polschuhen der   Antriebs-und    Bremssysteme anderseits nicht verändern.   Deutlichkeits-    halber ist die Dicke der   Halbkugelkalotte    etwas  übertrieben dargestellt. Der Antriebsmagnet
17 mit den   Strom- und    Spannungsspulen 18 umfasst in üblicher   Weise    den aktiven Teil des
Läufers.

   Der nicht angegebene Bremsmagnet ist in ähnlicher   Weise    angeordnet.



   Der so ausgebildete Läufer 2 ist zwecks weiterer Herabsetzung der Reibung in ein wenigstens teilweise evakuiertes, vorzugsweise aus Glas bestehendes Gefäss eingeschlossen.



   Dieses Gefäss beteht aus zwei am Rande 13 mit einander verschmolzenen Teilen 11 und 12.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 trägt die Achse 1 des Läufers die Steinpfanne
6, während die Stahlspitze 5 stillsteht. Ferner ist der Rotor 3 des magnetischen Schwebelagers als in Achsenrichtung permanent magnetisier ter Stabmagnet ausgestaltet. Auch der Stator
4 des Lagers ist in axialer Richtung permanent magnetisiert, und zwar, wie durch Pfeile an gegeben ist, in gleichem Sinne wie der Rotor.



   Um eine nach oben gerichtete abstossende    Kraft    zwischen den beiden Teilen des   litern   
Lagers zu erhalten, liegt der Schwerpunkt des
Stabmagneten oberhalb des Schwerpunktes des
Ringmagneten. Dieses Schwebelager ist eben falls selbstzentrierend und an sich bekannt.



   Der äussere Ringmagnet 4 ist ausserhalb des Gefässes 11, 12 auf einem zylinderförmi gen Teil desselben angeordnet worden, wobei dieser Magnet in Achsenrichtung auf nicht näher dargestellte Weise verstellbar ist, zwecks Einstellung des   Lagerdruckes    im Spit zenlager. Die Impulserzeugung mittels des
Läufers ist in Fig. 2 nicht gezeigt. Sie kann z. B. so erfolgen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Der als Hohlkugelkalotte ausgebildete Läuferteil 2 ist im vorliegenden Palle   unmit-       te'lbar    auf dem Stabmagnet 3 befestigt. Der
Stator 4 besteht, zwecks Einstellung der magnetischen -   Radialsymmetrie,    zweckmässig  aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen (nicht dargestellt). Die   Steinpfanne    6 des Stützlagers ist am obern Ende der Achse aufgesetzt.

   Die Spitze 5 ist mit einer Büchse 15 zusammengebaut.



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sitzt die Spitze 5 unmittelbar auf dem obern Ende des Stabmagneten 3. Die Lagerpfanne 6 ist in der Büchse 15 befestigt, welche überdies noch einen ferromagnetischen Schlussring 16 für die magnetischen Kraftflüsse der in Fig. 3 nicht   mitdargestelltcn    Antriebs- und Bremssysteme trägt. Auf dessen unterem zylindri  schem    Teil ist der Stator 4 des magnetischen Schwebelagers verschiebbar. Das Ganze wird wieder durch einen hohlzylinderförmigen Ansatz der obern, flachen Gefässwand getragen.



  Bei den bekannten Lageranordnungen für Läufer mit vertikaler Achse befindet sich der Läufer zwischen den Lagerstellen. Charakteristisch für die Anordnung nach Fig. 3 ist, dass beide Lagerstellen 3, 4 und 5, 6 nur auf der einen, und zwar auf der konkaven Seite des Läufers angeordnet sind.



   Die Elektrode 9 ist mit einer Elektrode 9' leitend verbunden, welcher die Elektrode 10 gegenüberliegt. Der Läuferteil 2 weist eine Öffnung 8 auf, die bei jeder Umdrehung einmal zwischen die Elektroden   9' und    10 zu liegen kommt, wobei eine Entladung stattfindet. Statt durch eine Entladung könnte ein Impuls auch auf elektrostatischem Wege erzeugt werden, durch Anbringen von festen Kondensatorbelegen in der Nähe des an einer Stelle in dielektrischer Hinsicht nicht kontinuierlich ausgebildeten Läufers.



   Das Läufer-Antriebssystem kann selbstverständlich für   Ein- oder      Mchrphasenstrom    in bekannter Weise ausgelegt werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrizitätszähler mit einem nach dem Ferrarisprinzip angetriebenen, eine vertikale Achse besitzenden Läufer, dessen Gewicht durch ein magnetisches Schwebelager aufgenommen ist, während das obere Ende der Achse den rotierenden Teil eines aus Spitze und Pfanne bestehenden Spitzenlagers trägt, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwebe lager (3, 4) durch magnetische Abstossung selbstzentrierend ist und dass der Läufer (2) die Form einer Hohlkugelkalotte besitzt, deren Kugelmittelpunkt mit dem Stützpunkt des Spitzenlagers (5, 6) zusammenfällt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrizitätszähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Läufers durch einen stabförmigen Innenmagneten (3) des magnetischen Schwebelagers (3, 4) gebildet und der ortsfeste Magnet (4) des Lagers unterhalb der Kalotte des Läufers angeordnet ist (Fig. 2): 2. Elektrizitätszähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer (2) durch ein mindestens teilweise evakuiertes Gehäuse (11, 12) umschlossen ist (Fig. 1 bis 3).
    3. Elektrizitätszähler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rotierende Teil (3) des Schwebelagers innerhalb und sein feststehender Teil (4) ausserhalb des Gehäuses (11, 12) angeordnet ist (Fig. 2).
CH324729D 1954-03-13 1954-03-13 Elektrizitätszähler CH324729A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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