CH324744A - Hilfsvorrichtung für optische Beobachtungs- und Aufnahmegeräte mit Auflichtbeleuchtung - Google Patents

Hilfsvorrichtung für optische Beobachtungs- und Aufnahmegeräte mit Auflichtbeleuchtung

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CH324744A
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Raentsch Kurt Ing Dr
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Zeiss Carl Fa
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    • GPHYSICS
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    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/06Means for illuminating specimens

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Description


  Hilfsvorrichtung für optische     Beobachtungs-    und Aufnahmegeräte mit     Auflichtbeleuchtung       Die     Erfindung    betrifft eine Hilfsvorrich  tung für mit     A-uülichtbeleiiehtung    des Ob  jektes arbeitende optische     Beobachtungs-        und     Aufnahmegeräte. Bei diesen liegt die Licht  quelle auf der gleichen Seite des     Objektes     wie das beobachtende Auge oder die das Bild  aufnehmende, lichtempfindliche Schicht.

   Häu  fig wird     verlangt,    dass ausser dem auf die  Oberfläche des Objektes auffallenden Licht  zusätzlich eine Lichtquelle     zur        Verfügung     steht, die von der dem Auge abgewandten  Seite     des    Objektes her.     dieses    beleuchtet, um  die     Struktur    oder die Konturen des     Objektes     im durchfallenden Licht zur Darstellung zu  bringen.

   -So besitzen die     bekannten    optischen       Feinmessgeräte    mit mikroskopischer Abbil  dung     zwei    getrennte     Beleuchtungsapparate     für die     sogena.nnte        Auflichtbeleuchtung        und     die     Durchlichtbeleuchtung.    Die Anwendbar  keit derartiger Geräte ist jedoch     beschränkt,     da beim Neigen des Mikroskops beide Beleuch  tungsapparate mutgeschwenkt werden müssen.

    Dies     ist    mit Bezug     auf    den der     Durchlicht-          beleuchtung    dienenden     Beleuchtungsapparat     häufig mit baulichen     Schwierigkeiten    verbun  den, wenn nicht gar unmöglich.

   Ferner sind  Einrichtungen,     insbesondere    'Teilkreis- und       Massstabsablesungen        bekannt,    bei denen durch  Anordnung eines     Planspiegels        unterhalb-    des  Teilungsträgers die     Aufllichtbeleuchtung    zu  gleich zur     (Beleuchtung    im durchfallenden  Licht     verwendet    wird.

   Es liegt in der Natur    eines     Planspiegels,        dass.        dieser    sehr sorgfältig  justiert sein muss, um     eine    einwandfreie       Durchlichtbeleuchtnzng    zu     liefern.    Auch ein  solcher Spiegel muss beim     Schwenken    des  Mikroskops     mutgeschwenkt    werden. Gegenüber  einer     besonderen        Durchlichtbeleuchtungsappa-          ratur    wird     also    baulich.     keine        wesentliche          Vereinfachnmg    erzielt.

    



  Gemäss der     Erfindung    werden diese Nach  teile mittels einer     Hilfsvorrichtung        beseitigt,          welche    in der     Anordnung        eines    aus einer       Mehrzahl    von     Rückstrahlerelementen,    wie     Tri-          pelspiegein,    zusammengesetzten Flächenreflek  tors hinter dem     Objekt    besteht.

   Die     Anord-          nung        erfolgt    in     einem        derartigen    Abstand,  dass das vom Objektiv des     Gerätes        erzeugte     Bild .des     Reflektors    auch nicht     annähernd    mit  dem des Objektes     .zusammenfällt.        Für        viele     Zwecke, bei denen es auf     eine    extreme     aiis-          nutzung    der     Lichtquelle    nicht entscheidend  ankommt,

   sind auch     Flächenreflektoren    ver  wendbar,     die    aus einer     Vielzahl,        gut    reflek  tierender kleiner Kugelkalotten zusammenge  setzt     sind.     



  Mit Rückstrahlern der     genannten        Art,    ge  winnt man     eine    weitgehende Unabhängigkeit  von der jeweiligen     Einfallsrichtung    des Lich  tes, da dieses     zu    einem hohen     Prozentsatz     in der     Einfallsrichtung    reflektiert wird.

   Es  entfällt; also die Notwendigkeit, mit dem       Mikroskop    oder einem     ähnlichen    optischen  Bilderzeuger     zusammen    auch den Reflektor      schwenken zu     müssen.    Es     ist    zweckmässig, zur       Vergleichmässigung    des     reflektierten    Lichtes,  um also die     Ungleichmässigkeiten    aufzu  heben, die durch die     yIosaikstruktur    des Re  flektors     bedingt        sein    können,

   die Austritts  fläche eines aus einer Mehrzahl von Tripel  spiegeln zusammengesetzten Reflektors leicht       aufzurauhen.    Derartige Reflektoren bestehen  bekanntlich aus einer Glas- oder     Kunstglas-          platte,        in    deren der Lichtquelle     albgewandten     Rückseite das     Tripelspiegelmosaik        eingepresst     ist, während die     Lichtein-    und     -a-ustrittsfläche     eben     ist.     



  Die Grösse der wirksamen Fläche des Re  flektors wird     zweckmässig    so     gewählt,    dass  sie     ein    Mehrfaches des Querschnittes des ab  bildenden     Strahlenbündels    beträgt, so dass  auch bei stärkeren     Verschwenkungen    der op  tischen Einrichtung - so     beispielsweise    eines  Mikroskops - eine Verschiebung des Reflek  tors nicht     erforderlich    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hilfsvorrichtung für' optische Beobäch- tungs- und Aufnahmegeräte mit Auflichtbe- leuchturig des Objektes, gekennzeichnet durch ,die Anordnung eines aus einer Mehrzahl von Rückstrahlerelementen zusammengesetz ten Flächenreflektors hinter dem Objekt in einem derartigen Abstand, dass das vom Ob jektiv des Gerätes erzeugte Bild des Reflek tors auch nicht annähernd mit,
    dem des Ob jektes zusammenfällt. ÜNTERANSPRÜCIHE 1. Eilfsvorric4ttüig nach dem Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen aus Tri- pelspiegeln zusammengesetzten Flächenreflek- tor mit leicht aufgerauhter Liehtaustritts- fläche. 2.
    Hilfsvorriehttmg nach dem Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen so be messenen Flächenreflektor, .dass seine wirk same Fläche ein Mehrfaches des Querschnittes des von ihm reflektierten abbildenden.Strah- lenbündels beträgt.
CH324744D 1954-03-16 1955-01-17 Hilfsvorrichtung für optische Beobachtungs- und Aufnahmegeräte mit Auflichtbeleuchtung CH324744A (de)

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