CH324867A - Verfahren zur Herstellung von Elektroden für elektrische Kondensatoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Elektroden für elektrische Kondensatoren

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CH324867A
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CH
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conductor
coating
insulating material
electrodes
electrode
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Mayne Barnard Roy
Stacey Girling Douglas
William Judd Nigel Cecil
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/30Stacked capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Elektroden für elektrische Kondensatoren    In der Fabrikation von elektrischen Kon  densatoren und Elektroden aus Leitern, die  mit einem Überzug aus Isoliermaterial ver  sehen sind, hat es sich gezeigt, dass das Isolier  material bei der Herstellung des Überzuges  dazu neigt, sich von den Rändern des Leiters  zurückzuziehen. Es ist daher bereits vorge  schlagen worden, solche Elektroden in der  Weise herzustellen, dass der Leiter mit einem  Überzug aus Isoliermaterial versehen, hierauf  die Randpartien des überzogenen Leiters weg  geschnitten und dann durch Auflösen ein Teil  des an den Schnittstellen freiliegender Leiter  ränder entfernt wird, so dass das Isolier  material den Leiterrand überragt und damit  den Weg zwischen den im fertigen Konden  sator zusammengelegten Elektroden verlän  gert.  



  Ein Verfahren zum Herstellen einer Elek  trode, bei dem dieser Auflösungsprozess an  gewendet wird, ist im schweizerischen Patent  Nr.316939 beschrieben. Bei diesem Verfah  ren wird der Leiter zuerst mit einem Über  zug aus Isoliermaterial versehen; hierauf wer  den irgendwelche unbedeckte Teile des Leiters  durch Auflösen entfernt, worauf das Ganze  wieder vollständig überzogen und hierauf der  Leiter der Länge nach in zwei Teile geschnit  ten wird, so dass jeder Teil einen freigelegten  Leiterrand aufweist, aber im übrigen vollstän-         dig    mit Isoliermaterial bedeckt ist. An den  freigelegten Leiterstellen lassen     sich,dann    mit  Leichtigkeit die     elektrischen    Anschlüsse her  stellen.  



  Dieses bekannte Verfahren eignet sich vor  züglich zur Herstellung von Elektroden für  Wickelkondensatoren, ist aber nicht so leicht  für Kondensatoren mit einer grossen Anzahl  von Elektroden, wie bei Stapelkondensatoren,  anwendbar.  



  Das Verfahren nach vorliegender Erfin  dung     zeichnet    sich gegenüber dem     bekannten     Verfahren dadurch     aus,    dass der Leiter zuerst  mit einem Überzug aus Isoliermaterial ver  sehen wird, worauf in sich auf die Länge des  Leiters     verteilenden. & bständen        Schlitze    in den  Leiter geschnitten, hierauf alle freiliegende  Leiterteile durch Auflösen entfernt und  schliesslich der Leiter durch     Weiterführen    der  genannten Schlitze bis     ziun    Leiterrand in ge  trennte Abschnitte zerlegt wird.  



  Nachstehend ist die     Erfindung        unter    Be  zugnahme auf die beiliegende Zeichnung an  einigen Ausführungsbeispielen ausführlich be  schrieben.  



  In der Zeichnung zeigen  die     Fig.1(a)    bis 1(d) verschiedene Her  stellungsstufen der Elektroden,  die     Fig.    2 einen aus solchen Elektroden     zu-          sammengesetzten    Stapel     und         die Fig. 3 (a) und 3 (b) einen     Elektroden-          stapel    mit einer zweiten Belegung, die aus  einem auf einem isolierenden Überzug aufge  brachten Metallüberzug besteht.  



  In der Fig. 1(a) ist der durch seine Rän  der 2 angedeutete Leiter 1 mit einem Über  zug 3 aus Isoliermaterial versehen. Dieser  Überzug verläuft in den Randpartien nicht  immer gerade, weshalb der mit dem Überzug  versehene Leiter durch Wegschneiden der  Randzonen auf die in Fig. 1(b) gezeigten  Ränder 4 zurückgeschnitten wird, an denen  der Leiter wieder freigelegt ist. Ausserdem  sind in Fig. 1(b) noch die Schlitze 5 gezeigt,  mit denen der überzogene Leiter, in regel  mässigen Abständen auf die Länge des Lei  ters verteilt, versehen ist, und in denen der  Leiter ebenfalls freigelegt ist. Die so bearbei  tete Elektrode wird     nun    zunächst durch eine  Lösung hindurchgeführt, welche die freigeleg  ten Metallränder auflöst, aber das Isolier  material nicht angreift.

   In der Lösung wird  das Metall des Leiters auch an jenen Stellen  entfernt, an denen der Leiter infolge     Unvoll-          kommenheiten    des Überzuges freiliegt.  



  Durch den Auflösungsprozess entsteht eine  Elektrode, deren Oberflächen vollständig vom  Isoliermaterial bedeckt sind und deren Ränder  so weit im Isoliermaterial zurückliegen, dass  die Ränder der überzogenen Elektrode     rillen-          förmig    erscheinen.  



  Die Fig. 1(c) zeigt den überzogenen Lei  ter nach dem Verlassen     des        Auflösungsbades,     wobei die Ränder des Leiters 1 mit 6 bezeich  net sind, über welche jetzt die Randzonen 7  des Isoliermaterials hinausragen. Hierauf wird  der so behandelte Leiter längs den Linien 8  weiter     zerlegt,    so dass getrennte Elektroden  entstehen, von denen die Fig. 1 (d) zwei zeigt.  Wie aus     dieser    Figur ersichtlich ist, weisen  diese Einzelelektroden 9 Stellen 10 und 11 auf,  an denen der Leiter bis an den Rand verläuft,  so dass an diesen Stellen elelktrische Anschlüsse  hergestellt werden können, beispielsweise durch  Aufspritzen eines Metallüberzuges.  



  Die     Fig.2        zeigt    einen aus einer Anzahl  von Einzelelektroden 9 zusammengesetzten  Stapel, in welchem die Elektroden so ange-    ordnet sind, dass ihre     Anschlussstellen    10 und  11     abwechslungsweise'    auf entgegengesetzten  Seiten des Stapels liegen.  



  Zwischen den Verfahrensstufen nach den       Fig.    1 (c) und 1 (d), das heisst nach dem Her  stellen der     rillenförmigen    Ränder und vor  dem Auftrennen längs der Linien 8 kann ein  weiterer Überzug aus Isoliermaterial aufge  bracht werden, um die Rillen und sonstigen  Stellen, an denen Metall entfernt worden ist,  auszufüllen und dadurch die Ränder besser zu  schützen und den Kriechweg zwischen den  Elektroden zu vergrössern.  



  Da auf entgegengesetzten Seiten des Sta  pels jede Elektrode mit einer Anzahl von An  schlussstellen versehen sein kann, kann jede  Elektrode so in Reihe in einen elektrischen  Stromkreis gelegt werden, wie dies im schwei  zerischen Patent     Nr.314777    beschrieben ist.  Ferner können zwischen die mit einem Über  zug     versehenen    Elektroden noch Elektroden  ohne Überzug eingelegt oder auf sie aufge  bracht werden.  



  Die     Fig.    3     (a)    zeigt einen überzogenen,  durch die Randlinien 6 begrenzten Leiter 1,  dessen     Isoliermaterial-Überzug    3 durch die  Randlinien 12 und 13 gezeigt ist, während mit  7 die über das Leitermetall hinausragenden  Teile des Überzuges bezeichnet sind. Ausser  dem ist in dieser Figur ein weiterer Isolier  materialüberzug 14 mit den Randlinien 15  und 16 gezeigt, der aufgebracht worden ist,  um irgendwelche beim     Auflösungsprozess    ent  stehende Räume auszufüllen. Das Material  14 ist hierauf noch mit einem leitenden Über  zug 17 versehen worden, ausgenommen an den  durch die     Linien    19 abgegrenzten Stellen 18.  



  Der so überzogene Leiter wird dann längs  den Linien 20 in Einzelelektroden zerlegt.  Die     Fig.    3 (b) zeigt einen aus solchen Ein  zelelektroden bestehenden Stapel, wobei diese  Elektroden so gestapelt sind, dass die Ränder  21 einer jeden Elektrode auf der Seite des  Stapels miteinander ausgerichtet sind, so dass  an dieser Stelle ein Anschluss hergestellt wer  den kann. Die aus leitendem Material beste  henden Überzüge 17 bilden die andere Elek  trode des Kondensators, wobei der Anschluss,      da diese Überzüge bei     diesem    Stapel mitein  ander in     Verbindung    stehen, an irgendeiner  oder mehreren Stellen hergestellt     werden    kann.  



  Die Isoliermaterialüberzüge können durch  Aufbringen einer     Lösung    ,aus Isoliermaterial  und nachherigem Trocknen zwecks Austreibens  des Lösungsmittels hergestellt werden. Als  Isoliermaterial kann ein polymerisierbares oder  härtbares Kunstharz in seiner nichtpolymeri  sierten oder ungehärteten Form verwendet  werden. Dabei kann nach dem Austreiben des  Lösungsmittels das Kunstharz polymerisiert  oder gehärtet werden, beispielsweise durch  Fortsetzen des für das Austreiben angewen  deten Wärmeprozesses oder durch einen wei  teren Wärmeprozess.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen einer Elektrode für elektrische Kondensatoren, dadurch ge kennzeichnet, dass auf einem Leiter ein Über zug aus Isoliermaterial angebracht wird, dass hierauf in sich auf die Länge des Leiters ver teilenden Abständen Schlitze im Leiter ange bracht werden, dass danach alle freiliegenden Teile des Leiters aufgelöst werden, und dass schliesslich der Leiter durch Weiterführen der genannten Schlitze bis zum Leiterrand in ge trennte Abschnitte zerlegt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ränder des überzogenen Leiters auf seiner ganzen Länge weggeschnitten werden, um das Leitermaterial vor dem Auflösen der nicht überzogenen Teile des Leiters freizulegen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nach dem Auflösen der freigelegten Teile des Leiters dieser mit einem weiteren Überzug aus Isoliermaterial versehen wird, um die durch den Auflösungs- prozess zurückgelassenen Räiune auszufüllen. 3. Verfahren nach da durch gekennzeichnet, dass der genannte Über zug unter Verwendung einer Isoliermaterial enthaltenden Lösung und nachherigem Aus treiben des Lösungsmittels aufgebracht wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der genannte wei tere Überzug unter Verwendung einer Isolier material enthaltenden Lösung und nach- herigem Austreiben des Lösungsmittels aufge bracht wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, da, durch gekennzeichnet, dass der genannte Über zug auspolymerisiert wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der genannte wei tere Überzug auspolymerisiert wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf dem genannten Überzug eine Schicht aus leitendem Material als zweite Elektrode aufgebracht wird. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass auf dem genannten weiteren Überzug eine Schicht aus leitendem Material als zweite Elektrode aufgebracht wird.
CH324867D 1952-11-14 1953-11-14 Verfahren zur Herstellung von Elektroden für elektrische Kondensatoren CH324867A (de)

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