CH325351A - Registraturhilfsmittel an Hängeregistraturen mit seitlicher Sicht - Google Patents
Registraturhilfsmittel an Hängeregistraturen mit seitlicher SichtInfo
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- B42F15/00—Suspended filing appliances
- B42F15/0011—Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets
- B42F15/0052—Suspended filing appliances for sheets, stacks of temporarily bound sheets for suspending stacks of temporarily bound sheets
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Description
Registraturhilfsmittel an Hängeregistraturen mit seitlicher Sicht 1)ie vorliegende Twfind'ting bezieht sieh auf ein Registraturhilfsmittel gemäss dem Patent des Hauptpatentes, das insbesondere als Hefter oder dergleichen Schriftgutbehälter ausgebildet :sein kann, die am Rüekenfalz auf- ;(@hän#-,1 werden.
Kennzeielrnend hierbei ist, dass die der Auflrän-unr dienenden und mit Ausschnitten \-erselrenenobern Ränder eines aufzuhängen den Hefters durch einen langgestreekten Trau- streifen gebildet sind, der abnehmbar arg übri gen Teil des Hefters angebracht ist, indem er parallel zii der dein Hefterrüekenfalz zu- gekehrten Längskante mindestens einen Sehlutz aufweist,
der dem aus dein Rüekenfalz uni wenigstens angenähert, die Tragstreifendieke lierausstelienden Heftband angepasst ist, und aus dein dieses Heftband bei auf dem Riieken- falz auf.-elegtem Tragstreifen gerade eben lrer- iii ra-t,
wobei ein zugehöriger Einst.eckstrei- fen (rtireli die vom Heftband gebildete Schlaufe hindurehgesteekt und damit der Tragstreifen, am FIeftband lösbar verankert ist.
Die Erfindung ist. nachstehend an einem Ausführtrnggsbeispiel an Hand der Fig. 1 bis ö milrer erläutert. Hierbei zeigt.: Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Trag streifens mit dem Verankerungsschlitz, Fig. ? eine perspektivische Ansieht eines Ausführungsbeispiels des Hefters von der Rüekseite aus auf den Rückfalz gesehen,
Fig.3 einen Grundruss des Hefters naeh Fig. 2 von rückwärts bei aufgeklapptem Deckel gesehen, rnit dem auf den Rüekenfa'lz aufge legten, aber noch nicht verankerten Trag streifen nach Fig.1, Fig. -1 und ö eine Seitenansicht bzw. einen Grundruss eines Ausführungsbeispiels des Ein steekstreifens zur Verankerung des Tragstrei fens am Rückenfalz des Hefters nach Fig. 2.
Für gewisse Ausführungen von Registra- turhilfsmitteln gemäss dem Hauptpatent, zur Aufhängung an den Haltestangen einer Hängeregistratur mit. seitlicher Sicht, kön nen die mit. Ausschnitten versehenen Ober kanten als getrennt herstellbare Tragstreifen ausgebildet werden, entsprechend dem Zu satzpatent Nr. 32,2!880. Derartige Tragstreifen. werden normalerweise mit. den Registratur- hilfsmitteln unlösbar verbunden.
Es besteht. jedoch aiieh das Bedürfnis, die Tragstreifen abnehmbar an den betreffenden Registraturhilfsmitteln anzubringen, beispiels weise um die Hefter ans der Hängeregistra tur ausscheiden und in einem Archiv unter bringen zu können, wobei aber der beschrif tete Tragstreifen für ein gleichartiges Regi- straturhilfsmittel weiterverwendet werden soll.
Die nachfolgend beschriebene Konstruktion eines Tra.gstreiiens und eines am R.ückenfadz aufzuhängenden Hefters löst diese Aufgabe.
Der Tragstreifen 1 besteht aus einem gegen Zerreissen verhältnismässig widerstandsfähigen Stoff und ist in einer beispielsweisen Aus- führang in Fig.l wiedergegeben und dazu bestimmt, an einem durch den Linienzug '? angedeuteten Hefter abnehmbar angebracht. zii werden. Hierfür ist der Tragstreifen 1 parallel zu der dem Hefter '?.
zugekehrten Längskante mit einem schmalen ,Schlitz versehen. Den am Rückenfalz 4 aufzuhängenden Hefter ? zeigt. die Fig.2 in einem Ausfüh rungsbeispiel von der Rückseite aus. Wie üblich, besteht. der Hefter '' aus dem Vorder deckel 5, dem Rückenfalz 4 und einem Rück deckel 6, der hier über eine weitere L-m- falzung 7 am Rückenfalz -1 häng-.. Im Rücken falz ist.
durch zwei Ösen 8 das Heftbaud 9, zur Einordnung des gelochten Schriftgutes 10 in der üblichen Weise von der Vorderseite des Hefters 2 aus, hindurchgeführt.
Der Rückdeckel 6 ist. in Fi;g. 'in einer Lage gezeichnet, die einen Ausschnitt 7a. in der Umfalzung 7 erkennen lässt. Normalerweise liegt aber der Rüekdeekel 6 auf dem Schrift gut 10, also die Umfalzung 7 auf dein Rücken falz -1. Wird der R.iiekdeekel 6 aufgeschlagen, dann ist durch den Ausschnitt 7a das Heft band erkennbar-, wie aus Fig.3 ersichtlich.
Die Tiefe der. vom Rückenfalz 4 und der I mfalzung 7 gebildeten Rinne ist derart ge wählt, dass sie den untern Rand des Tra-g- streiferis 1 aufnehmen kann. Derselbe wird so auf den Rückenfalz 4- aufgelegt., dass das Heftband 9 durch den Läng-ssehlitz 13 hin- durchragt und gerade eben aus demselben etwas heraussteht.
In dieser aus Fig. 3 ei"- sichtlichen Lage ragt der Tragstreifen 1, nach Zurückklappen des rüekwä.iligen Deckels 6 in die Gebrauchslage, so weit zwischen dein Rückenfalz .1 und der 1'mfalzung 7 heraus, dass die zur Aufhängung an den Tragstangen der Hängeregistratur dienenden Ausschnitte vollständig frei sind.
Die Verankerung des Tragstreifens 1 am Rückenfalz -1 bzw. am Heftband 9 erfolgt mittels eines Einsteekstreifens 11, von dem die Fig. 4 und 5 ein Ausführungsbeispiel zeigen.
Dieser Einsteckstreifen 11 besteht aus elastischem Plaehina.terial, beispielsweise Fe derstahl, weist zweekmä.ssigerweise im ent spannten Zustand eine Wölbung auf, wie sie Fig. 5 zeigt, und besitzt. einen Fortsatz 12, der geeignet dimensioniert. ist, um 'unter das eben aus dem Schlitz 3 des Tragstreifens 1 leerausstehende Heftband 9 hindurchgesteckt zu werden.
Erleichtert. wird dies durch eine etwas aufgebogene Nase 13 am Fortsatz 12. Naeli erfolgter Einführung des ganzen For - satzes 12 unter die vorn Heftband 9 gebil dete Schlaufe liegt. die Kante 1-1 des \Ein- steekstreifens 11 dicht an dem Bug 1:
5 zwi schen dem R.ückdeekel 6 und der Umfalziing 7, so dass bei geschlossenem Deckel 6 der Einsteehst.reifen 11 in seiner Lage unverrück- bar festgehalten wird. Ferner ist eine der Breite des Heftbandes 9 angepasste Einker- bung 1.6 am F'ortsatz 12 vorgesehen, die zusam men mit der aufgebogenen Nase 13 eine Arre tierung des Einsteckstreifens bewirkt.
Der Tragstreifen 1 ist somit in der Ge- brauehslage des Hefters (Feg. 1) am Heft band 9 des Rückenfalzes .1 verankert; also hängt. das Sebriftgut 10 mittels des Heft bandes 9 unmittelbar am Tragstreifen 1, ohne wesentliche Beanspruehuri;- der andern Hef- terteile. Infolge der Ösen 8 kann auch der bei der Manipulation auftretende allseitige Zn- am Vorderdeckel :
5 des Hefters '? zu keiner Beschädigung des Rückenfalzes -1 führen. Wo dies nicht von Bedeutung ist, können die Oseii 8 aueli i@eg#_elassen werden.
Es besteht, natürlich auch die Möglichkeit, auf die L nifalzung 7 zu verzichten, den Rück deckel 6 unmittelbar an der Innenkante des Itüekenfal7es 4 anzubringen und den Traä streifen 1 in der beschriebenen Weise zu be festigen. Dann ist der Einsteekstreifen 11 und die Verankerung des Tragstreifens 1 am Heft band 9 allerdings von aussen sichtbar.
Falls erwünscht, kann in diesem Fall der Eimteck- streifen 11 auch eine andere geeignete Form, als in F'i.g. 4 und 5 dargestellt, erhalten und der Tragstreifen 1 mit entsprechenden Arre- t.iervorl:ehrungen für den Einsteckstreifen 11 versehen werden.
Claims (1)
- PAT P N TANS.PR_U C 1=I Registraturhilfsmittel an Hängeregistratu ren mit. seitlicher 'Sieht, gemäss dem Patent- anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die der Aufhängung dienenden und mit Ausschnitten versehenen obern Rän der eines aufzuhängenden Hefters durch einen langgestreekten Tragstreifen gebildet.sind, der abnehmbar am übrigen Teil des Hefters angebraelit ist, indem er parallel zu der dem Ilefterrückenfalz zugekehrten Längskante min destens einen Schlitz aufweist, der dem aus dem.Rückenfalz um. wenigstens angenähert die Tragstreifendieke herausstellenden Heftband angepasst ist, und aus dem dieses Heftband bei auf dem Rückenfalz aufgelegtem Trag streifen gerade eben herausragt,\ wobei ein zugehörige Einsteekstreifen durch die vom Heftband gebildete Sehlaufe hindurehgesteekt und damit der Tragstreifen am IIeftband lös bar verankert ist.UNTER AN SPRÜCHE 1. Registraturhilfsmittel naeli Patentan- sprueli, dadureli gekennzeichnet, dass der aus federndem Material bestehende Einsteckst.rei- fen (11) einen unter die Heftbandsehlaufe passenden Fortsatz (1?) mit einer a.ufgebo- aenen, das Einstecken erleichternden Nase (13) besitzt, welche Nase (13) mit.einer Ein kerbung (16) eine Arretierung des Einsteck- streifens (11) in der Heftbandschlaufe be wirkt. ?. Registraturhilfsniittel nach Patent.an- sprueh, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Rückdecli:el (6) mit einer der Breite des R.üekenfa.lzes (4) entsprechenden Umfalzung (7) versehen isst, die in Gebrauchslage parallel zum. Rückenfalz (4) verläuft, mit diesem eine zur Aufnahme des untern Randes des Trag streifens (1) geeignete Rinne. bildet, und an welcher der Riiekd'eclzel (6) mit einem Bug (15) hängt.3. Registraturhilfsmitte!l nach Untera.n- sprüehen 1 und 2, da:dureh gekennzeichnet, dass sich in der !-T'ebrauchslage der Tragstrei fen (1) in der Rinne zwischen dem Rüeken- falz (4) und der Umfalzung (7) befindet, wobei das aus dem Schlitz (3) des Tragstrei- fens (1) herausstehende.I3eftband (6) durch einen Ausschnitt (7a) in der Umfal'zung (7) hindurehragt, und der Einsteckstreifen (11.) in Glebrauchslage mit seiner einen Kante (14) auf der Umfalzung (7) ruht und dem Bug (15.) benachbart ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH317488T | 1954-08-03 | ||
| CH325351T | 1954-08-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH325351A true CH325351A (de) | 1957-10-31 |
Family
ID=25736152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH325351D CH325351A (de) | 1954-08-03 | 1954-08-03 | Registraturhilfsmittel an Hängeregistraturen mit seitlicher Sicht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH325351A (de) |
-
1954
- 1954-08-03 CH CH325351D patent/CH325351A/de unknown
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