CH325372A - Zellenwand für Stauschützen - Google Patents
Zellenwand für StauschützenInfo
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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Description
Zellenwand für Stauschützen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zellenwand für Stauschützen mit ebene :Aussenseiten besitzenden Aussenwänden.
Bekannte Wände dieser Art bestehen aus einer Vorderplatte, an deren Innenseite in _lhständen voneinander als Querwände die- iiende Rippen oder Schienen mit. senkrechten 4tegen befestigt sind, und aus einer Rücken platte, die ihrerseits mit diesen Stegen in ge eigneter Weise verbunden wird. Erfahrungs- f)emäss erfordert der Aufbau derartiger Zel- lemwände einen erheblichen Arbeitsaufwand, insbesondere wenn es sieh um Wände grosser Ausdehnung für hohe Belastungen handelt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Vereinfachung derartiger Konstruktionen und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zellen wand aus aufeinandergereihten, starr mitein ander verbundenen Profilträgern gebildet ist:, von denen mindestens eine Fläche einen Teil einer Aussenseite der Zellenwand bildet, und dass die Aussenwände mit durchgehenden Ste- ,en verbunden sind.
Die Zeichnung zeigt nachstehend mehrere beispielsweise Ausführungsformen der erfin- dunsgemässen Zellenwand. Hierbei zeigen: Fig.1 und 2 eine Stirnseiten- bzw. Vorder ansicht einer ersten Ausführungsform der Wand, Fig.3 bis 6 je eine weitere Stirnseiten ansicht von andern Ausführungsformen, Fig. 7 und $ eine Stirnseiten- bzw.
V order- -insieht eines Ausführan#@sbeispiels einer Wand mit äusserer Befestigungsschiene der einzel nen Träger, Fig. 9 eine Stirnseitenansicht einer durch Spannbolzen zusammengehaltenen Wand, Fig.10 und 11 eine Stirnseitenansicht bzw.
einen Längsschnitt durch eine weitere Aus führungsform, der Wand.
Die Fig.1 und 2 zeigen drei aufeinander- gereihte Profilträger 1, 2 und 3 in Form von Doppel-T-Trägern. Jeder dieser Träger weist zwei zueinander parallele Flanschen la und 1b bzw. 2a bzw. 3a und 3b auf sowie einen dieselben verbindenden Steg 1c bzw. 2c bzw. 3c. Die Profile 1 und 2 bzw. 2 und 3 ruhen mit den einander zugekehrten Kanten der Planschen aufeinander, so dass deren Aussen flächen die ebenen Aussenseiten der Zellen wand bilden.
Die Kanten der Flanschen sind abgeschrägt, so dass Schweissrinnen 4a. und 4b bzw. 5a und 5b entstehen. Die Wand nach Fig.1 und 2 wird aufgebaut, indem zuerst der Doppel-T-Träger 2 auf den untersten Trä ger 1 aufgesetzt und längs der Schweissrin nen 4a und 4b verschweisst wird. Dann wird der nächste Doppel-T-Träger 3 oben auf den Doppel-T-Träger 2 aufgesetzt und durch An schweissen längs der Rinnen 5a und 5b mit diesem starr verbunden usw.
Auf diese Weise entsteht eine starre Wand mit zueinander par allelen und durch je einen Quersteg 1c, 2e, 3c usw. voneinander getrennten Hohlräumen 6, 7 usw. also mit dem erwünschten Zellenauf bau. Der Arbeitsaufwand für den Bau einer derartigen Wand ist besonders bei Verwen dung genormter Doppel-T-Träger wesentlich geringer als bei andern bisher bekannten Bau arten.
Falls für besonders hohe Beanspi-iichtmg eine Zellenwand Fig. 1 in ihren Querstegen 1c, 2c und 3c überlastet. sein würde, dann kann nach Fig. 3 je eine Platte 8 bzw. 9 zwi schen benachbarten Trägern 1 und 2 bzw. \' und 3 angeordnet werden. Die Stirnflächen dieser Querplatten 8 bzw. 9 werden mit den beidseits anliegenden Flanschen verschweisst.
Auch der Aufbau dieser Wand erfolgt absatz weise, indem zuerst die Platte 8 mit den Flan schen 1a und 1b verschweisst, dann der Träger 2 auf die Platte 8 aufgesetzt und seine Flan schen 2a und 2b durch Anschweissen mit die ser verbunden werden. Durch die zwischen je zwei benachbarten Doppel-T-Trägern hin durchragenden Querplatten 8 wird jeder 3lohlraum halbiert, die Zahl der Querstege vergrössert und die Belastbarkeit der Zellen.. wand entsprechend erhöht.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zellenwand zeigt die Fig. 4 mit [)-Trägern 10, 11, 12 usw. Die eine Aussenwand wird durch die Flansche 10a., 11a, 12a usw. der [)-Träger gebildet, während die Flansche 10b, 11b, 12b usw. die andere Aussenwand mit ebener Au ssenseite darstellen. Durch die Querstege 1.0e, 11c, 1.2e usw. erfolgt die Unterteilung des Wandzwischenraumes in Hohlräumen.
Die Stosskanten zwischen den Flanschen benach barter [)-Träger werden auf ihrer gesamten Länge verschweisst, wozu eine Absehrägung der Stirnflächen der Flanschen 10a., 11a., 12a usw. bzw. 10b, 11b, 12b usw. vorgesehen ist.
Unter Verwendung von [)-Trägern 13, 14, 1.5, 16 usw. kann auch eine Ausführung der Wand nach Fig.5 erfolgen, indem je zwei [J 'träger 13 und 14 bzw. 15 und 1.6 usw. Rücken an Rücken mit ihren Stegen 13c und 14e bzw.<B>15e</B> und 16c usw. aufeinandergereiht und aneinander befestigt werden, also einen aus zwei [)-Trägern bestehenden zusammen gesetzten Doppel-T-Träger bilden. Der weitere Zusammenbau dieser Träger 13 und 14 bzw. 15 -Lind 16 usw. kann dann, wie an Hand der Fig.1 und 3 oben bereits beschrieben, erfol gen.
Wenn die Stege<B>13e,</B> 14e, 15c miteinan der verbunden werden, entsteht eine Wand mit besonders kräftigen Querstegen 13c und 14c bzw.<B>15e</B> und 16c usw., was für manche Zwecke erwünscht ist. An Stelle von Profilträgern, wie sie in den Fig. 1 bis 5 Anwendung finden, können mit Vorteil auch Hohlprofilträger zum Aufbau einer derartigen Wand verwendet werden, bei spielsweise rohrförmige Profile 17, 18, 19 usw. wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6.
Die eine Aussenseite der Zellenwand wird hier bei durch die Wände 17a, 18a, 19a usw. und die andere Aussenseite durch die Wände 17b, 18b, 19b usw. des Hohlprofilträgers gebildet. An den Stosskanten der jeweils einander zu gekehrten Querwände 17d und<B>18e</B> bzw. 18d und 19c usw. werden benachbarte Hohlprofile 17 und 18 bzw.18 und 19 usw. mittels Sehweiss nähten aneinander befestigt. Die einzelnen Hohlprofile können mit ihren Breitseiten an einander befestigt werden.
An Stelle rechtecki ger Hohlprofile sind auch solche mit. qua dratischem, schiefwinkligem odez dreieckigem Querschnitt verwendbar, die sieh zu ebenen Wänden zusammenfügen lassen.
Die aus aufeinandergereihten Profilträgern aufgebauten Zellenwände nach Fig.1 bis 6 sind für gegenseitige Verschweissung einge richtet. Es können aber auch andere Befesti gungsarten der Profile untereinander verwen det werden, wie dies in den Fig. 7 bis 11. sche matisch dargestellt ist.
Die Fig. 7 -Lind 8 zeigen beispielsweise drei aufeinandergereihte Doppel-T-Träger 20, 21 und 22, die an einer quer über eine der Wand aussenseite verlaufenden Winkelschiene 23 mittels der Schrauben 24 einzeln befestigt sind. Es können natürlich auch andersgeformte Befestigungsschienen verwendet und gegebe nenfalls auf beiden Wandaussenseiten vorgese hen werden.
Falls erwünscht, kann auch auf einer oder der andern Wandaussenseite eine durchgehende Deckplatte mit den einzelnen Trägern v ersehraubt oder anderweitig verbun den werden. Eine weitere tefestig-Lingsart aufeinander gereihter Profilträger beim Aufbau einer Zel lenwand zeigt Fig. 9.
Hierbei bestellt die Wand aus einer Anzahl aufeinandergereihter Doppel-T-Träger 25, 26 und 27 sowie aus einem [)-Träger 28, der den obern Abschluss der Wand bildet. In den Querstegen<B>25e,</B> 26c, 27c,<B>28e</B> der einzelnen Profilträger sind mit einander fluchtende Durchgangslöcher vorge sehen, durch welche eine Anzahl von langen Spannbolzen 29 hindurchragt. Beide Enden je des der Spannbolzen 29 sind mit. einem. Ge winde 30 und einer Spannmutter 31 versehen, so dass mittels dieser Spannbolzen 29 sämtliche aufeinandergereihten Profilträger zusammen gepresst werden können.
Falls erwünscht, kön nen auch, wie in Fig.9 angedeutet ist, die Stosskanten benachbarter Flansche 25a, 26a, 27a, 28a. bzw. 25b, 26b, 27b, 28b usw. mit einer Längsprofilierung versehen werden, um eine Versschiebung der einzelnen Profilträger rela tiv zueinander in Richtung senkrecht zur Wandebene sicher zu verhüten. Ferner könn ten auch Dichtungen von geeignetem Quer schnitt vorgesehen werden. Der Aufbau der Zellenwand könnte auch, wie in Fig.10 und 11 dargestellt, aus Winkelprofilen 32a., 32b, 33a, 33b usw. aufgebaut werden.
Ferner ist je eine Querplatte 33c bzw. 34c vorhanden, an der beidseitig je ein Paar der Winkelschienen 33a. und 33d bzw. 34a. und 34d und 33b lind 33e bzw. 34b und 34e befestigt ist. Die Quer- platten <B>32e,</B> 33c, 34e, 3 < 5c sind mit gegenein ander versetzten Durchgangs- und Gewinde löchern für die Schraube 36 versehen.
Die Enden der beschriebenen Wände kön nen durch aufgeschweisste Stirnwandplatten verschlossen werden. Zu diesem Zweck wird, beispielsweise bei der Bauart nach Pig.1 und 2, eine etwa von der Unterkante des Flansches 1a. bis zur Oberkante des Flansches 3a rei chende, rechteckige Stirnwandplatte entspre chender Breite vorbereitet, dann flach an die Stirnseite des untersten Doppel-T-Trägers 1a, l.b, 1c angelegt und von innen aus der Steg 1c mit der Stirnwandplatte verschweisst.
Darauf- liiu kann der nächste Doppel-T-Träger 2ca, 2b, 2c auf den untersten T-Träger aufgelegt, längs der Kanten 4a und 4b mit diesem verschweisst und dann der Quersteg 2c wieder von innen aus an die Stirn-wandplatte angeschweisst usw. Der gleiche Vorgang kann gleichzeitig an bei den Stirnseiten der ebenen Wand durchge führt werden, so dass absatzweise der Aufbau einer allseits geschlossenen Wand erfolgt.
Nach der gleichen Methode kann auch der stirnseitige Abschluss der andern wieder gegebenen Wandkonstruktionen vorgenommen werden.
An Stelle einer ebenen Stirnwandplatte kann natürlich auch der Steg eines Profil trägers zum Abschluss der Wand an einem Ende benützt werden. Falls erwünscht, ist auch ein ()-Profil verwendbar, wobei dann im oben erläuterten Beispiel nach Fig.1 und 2 die Flansche lca, <I>2a,</I> 3a und 1b, 2b, 3b um ein entsprechendes Stück gekürzt werden, damit die Zwischenstege 1c, 2e,
3c in das stirnseitige U-Profil hineinragen und beim Aufbau der Wand längs ihrer Ausseidiante an der Profil innenwand angeschweisst werden können. Fer rler können zum stirnseitigen Abschluss der nach Fig.l bis 11 aufgebauten Wände ein zelne Platten dienen, die in ihren Abmessun gen dem lichten Querschnitt aufeinanderfol gender Hohlräume entsprechen, in die ein zelnen Hohlräume eingeschoben rund längs ihrer Aussenkante mit den Profilen ver schweisst werden.
Eine Variante der Wand gemäss Fig. 9 be steht darin, dass man zum Zusammenhalten der Profilträger 25, 26, 27, 28 usw. einen Spannrahmen verwendet, der beispielsweise aus u-Schienen besteht und einen die Wand tragenden Steg sowie zwei die Stirnseiten der Wand umfassende Seitenschenkel aufweist. Beim Aufeinanderlegen der die Wand bilden den Profile bilden die Seitenschenkel des Spannrahmens die Führung. Diese Seiten schenkel tragen an ihrem obern Ende je eine Spanneinrichtung, beispielsweise eine auf das oberste Profil drückende Spannschraube, durch deren Festziehen die starre Verbindung der die Wand bildenden Profile gewährleistet. wird.
Diese Art des Aufbaues einer derartigen Zellenwand ermöglicht deren Demontierung und Wiederverwendung der einzelnen Profile.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zellenwand für Stauschützen mit ebene Aussenseiten besitzenden Aussenwänden, da durch gekennzeichnet, dass die Zellenwand aus aufeinandergereiliten, starr miteinander ver bundenen Profilträgern gebildet ist, von denen mindestens eine Fläche einen Teil einer Aussenseite der Zellenwand bildet, und dass die Aulknwände mit durchgehenden Stegen verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Zellenwand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Doppel-T-Profil- träger vorhanden sind. 2.Zellenwand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass U-Profilträger vor handen sind. 3, Zellenwand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass rohrförmige Pro filträger vorhanden sind.-1. Zellenwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei [)-Profilträger mit. ihren Steg enden einander zugekehrt sind. " 5. Zellen-wand nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da ss zwischen je zwei aufeinandergereiliten Doppel.-T-Profilträgern eine Querplatte ange ordnet ist, die parallel zum Steg der Doppel- T-Profilträger verläuft und mit. ihren Stirn kanten einen Teil einer Aussenseite der Zel lenwand bildet. 6.Zellenwand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aufeinander.- gereihten Profilträger längs ihrer Stosskanten an den Aussenseiten der Zellenwand miteinan der verschweisst sind. 7. Zellenwand nach Patertansprueh und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnkanten der Querplatte mit den Profilträgern verschweisst sind.B. Zellenwand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens auf einer der Aussenseiten der Zellenwand quer zur Profilträger-Längsrichtung verlaufende Befestigungsschienen vorgesehen und mit sämtlichen Profilträgern starr verbunden sind. 9. Zellenwand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungs stege mit Durchgangslöchern versehen sind, durch welche Spannbolzen hindurchragen, mit denen die Profilträger zusammengespannt sind. 10.Zellenwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege mit jeweils unter einander versetzten Durchgangs- und Ge windelöchern versehen sind und dass aufeinan- derfolgende Verbindungsstege durch Schrau ben miteinander befestigt sind. 1.7.Zellenwand nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass aufeinanderstossende Ränder der Profilträger mit. ineinanderpassenden Profilieitingen versehen sind, die eine Ver schiebung der einzelnen Profilträger senk- recht zur Wandebene verhindern. 12.Zellenwand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass aufeinandersto- 1 ,ende Ränder der Profilträger mit Dielitungs- zwisehenlagen versehen sind. 13. Zellenwand nach Patentanspiaich, ge kennzeichnet durch ein oberes Abschlusspro- fil, das eine geuenüber den darunterliegenden Profilträgern abweichende Gestalt hat. 14.Zellenwand nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen U-förmigen, nach oben offenen Spannrahmen mit einer die Wand tragenden Bodenschiene und je einem von dieser nach aufwärts ragenden Seiten schenkel, an deren oberem Ende je- eine Spann- v orriehtung angebracht ist, die zur Ausübung eines Vertikaldniekes auf die Wand dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH325372T | 1954-05-11 |
Publications (1)
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| CH325372D CH325372A (de) | 1954-05-11 | 1954-05-11 | Zellenwand für Stauschützen |
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|---|---|
| CH (1) | CH325372A (de) |
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-
1954
- 1954-05-11 CH CH325372D patent/CH325372A/de unknown
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