CH325460A - Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von organischen Hydroperoxyden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von organischen Hydroperoxyden

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CH325460A
CH325460A CH325460DA CH325460A CH 325460 A CH325460 A CH 325460A CH 325460D A CH325460D A CH 325460DA CH 325460 A CH325460 A CH 325460A
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CH
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acid
cleavage
sulfuric acid
hydroperoxides
reaction mixture
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Ermbrecht Dr Rindtorff
Karl Dr Schmitt
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Bergwerksgesellschaft Hibernia
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/51Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by pyrolysis, rearrangement or decomposition
    • C07C45/53Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by pyrolysis, rearrangement or decomposition of hydroperoxides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von organischen Hydroperoxyden
Die Zersetzung von Hydroperoxyden in I'lienole und Ketone unter Verwendung von Schwefelsäure ist bekannt. Die dabei auftretende Wärme wurde durch starke Verd nnung des Reaktionsgemisches mit einem Lö  sungsmittel    und durch stufenweise   Durchfüh-      rung    der Reaktion unter Rühren und Kühlen verteilt. Diese   Verfahren haben den Naehteil,    da¯ das Losungsmittel wieder entfernt werden muss, was nicht ohne Verluste abgeht. Ausserdem lässt sich die Bildung von Nebenprodukten trotzdem nicht vermeiden.



   Es wurde gefunden, dass die Spaltung von organischen Hydroperoxyden in Phenole und Ketone besonders vollständig und ohne die Bildung wesentlicher Mengen von   Nebenpro-    dukten verläuft, wenn man sie in turbulenter Strömung, beispielsweise mit Hilfe einer Krei  selpumpe, durchführt, wodurch    eine ganz be  sondexs intensive Vermisehung zwisehen    der SÏure und den zu spaltenden Hydroperoxyden   erroicht    wird.   Gleiehzeitig    kann dureh Anwendung eines ¯berschusses an Mineralsäure diese dazu benutzt werden, die bei der Reaktion entstehende WÏrme aus dem System   abzufüh-    ren und somit eine Spalttemperatur einzuhalten, bei der die Bildung von Neben-oder Kondensationsprodukten nahezu verhindert wird.

   Die Tnrbulenz des   Reaktionsgemisehes    kann   dadureh    erhöht werden, dass die zur Spaltung benutzte Kreiselpumpe nui mit einem Bruchteil ihrer normalen Füllung beschickt wird. Die Kühlung der als Wärme  abführungsmittel    dienenden Mineralsaure kann nach einfacher mechanischer Abtrennung von dem   Spaltprodukt    durch entspreehende nachgeschaltete Kühlvorrichtungen erreicht werden. Auf diese Weise verbleibt trotz vollständiger Spaltung der Hydroperoxyde das Reaktionsgemisch nur eine kurze Zeit im Reaktionsgefäss. Die anfallenden Spaltpro  dukte    zeichnen sich durch besonders grosse Reinheit aus, was für ihre Isolierung und Reindarstellung von aussehlaggebender Bedeutung ist.



   Der Durchsatz durch das Reaktionsgefäss kann durch Verwendung von   Ultraschallwel-    len wesentlich gesteigert werden.



   In der Zeichnung ist eine zweckmässige Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt.



   Die Apparatur wird  ber die   Schwefel-    säurevorlage a mit   50  /Oiger Sehwefelsäure,    der man Aceton bis zum spez. Gewicht von 1, 325 bei   15     C beigemiseht hat, gefüllt. Die Schwefelsäure wird umgepumpt und im System eine Temperatur von   20       C    mit dem   Kühlsystem b eingestellt.    Das   Hydroperoxyd    wird vom   Hochbehälter    c  ber einen Kühler d der Spaltpumpe e zugeführt, in der es mit der   Schwefelsaure    innigst gemischt und dabei gespalten wird, wobei zum Beispiel   14    Vol.-Teile  H2SO4 auf 1 Vol.-Teil   Hydroperoxyd kommen.   



  Das Gemisch geht  ber einen nachgeschalteten   Eühler f,    gibt hier die Reaktionswärme ah, fliesst  ber einen mit einer Kühlung versehenen R hrbehÏlter g in die erste Florentinerflasche   la.    Die abgesehiedene Sehwefelsäure durchfliesst einen weiteren Kühler i und geht   zur Schwefelsäurevorlage    a, von wo sie wieder der   Spaltpumpe    e zufliesst. Das abgeschiedene   Spaltprodukt    durchläuft eine zweite Florentinerflasche k zwecks weiterer Abtrennung   vonSchwefelsäure,    passiert eine Neutralisationsbatterie l, fliesst einem Vorratsbehälter   m    und geht dann zur Destillation.



   Beispiele 1.   Cumolliydroperoxyd Theorie Gefunden       (41"/o)   
Phenol 25,3% 23, 8%
Aeeton   15, 7"/o 15. 2"/o    2. p-Cymolhydroperoxyd  (38%) p-Kresol   24,    7% 23,   3  /o   
Aceton 13, 3% 12,8% 3.   Isopropylnaphthalin-    hydroperoxyd (39, 5%)
Naphthol 29,3% 27,5%
Aceton 10,   2e/o 9, 7 0/o       PATENTANSPRUCII    I
Verfahren zum Spalten von organisehen Hydroperoxyden in Phenole und Ketone mit    Mineralsäure, dadurch gekennzeichnet, dass    man die Spaltung in   turbulenter    Strömung vornimmt.



   UNTERANSPR¯CHE
1. Verfahren naeh Patentansprueh I dadurch gekennzeichnet, dass man die Spaltung in einer Kreiselpumpe vornimmt.



      2. Verfarhren naeh Patentansprueh I und    Unteransprueh 1, dadureh gekennzeiehnet, dass man die Spaltung in einer nur mit einem Bruchteil ihrer normalen Füllung beschickten Kreiselpumpe vornimmt.

Claims (1)

  1. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem ¯berschu¯ an SÏure arbeitet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Reaktionsgemisch ein Losungsmittel zusetzt.
    5. Verfahrell naeh Patentansprueh I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da¯ man dem Reaktionsgemisch ein Keton, wie es sich bei der Spaltung bildet, zusetzt.
    6. Verfahren naeh Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass man unter Einwir- kung von Ultraschallwellen arbeitet.
    7. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteransprüehen I bis 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass man als Spaltsäure Schwefel- saure verwendet.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur kontinuierl. ichen Durel- führung des Verfahrens naeh Patentansprueh I, gekennzeichnet durch ein Kreislaufsystem mit einem Säurebehälter, einem Behälter für die Hydroperoxyde, einer Kreiselpumpe, der die gekühlten Reaktionskomponenten zuge- führt werden, K hlanlagen f r SÏure und Reaktionsgemiseh. Rührbehälter und Absetz- gefϯe (Florentinerflaschen) zur Trennung der Schwefelsäure von den Spaltprodukten.
CH325460D 1953-05-08 1954-01-22 Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von organischen Hydroperoxyden CH325460A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993020033A1 (en) * 1992-04-06 1993-10-14 E.I. Du Pont De Nemours And Company High rate process for preparation of cyclohexanol and cyclohexanone

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1993020033A1 (en) * 1992-04-06 1993-10-14 E.I. Du Pont De Nemours And Company High rate process for preparation of cyclohexanol and cyclohexanone

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