CH325576A - Gleitlager mit Flüssigkeitsreibung und selbsttätiger Ansaugung des Schmiermittels - Google Patents

Gleitlager mit Flüssigkeitsreibung und selbsttätiger Ansaugung des Schmiermittels

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CH325576A
CH325576A CH325576DA CH325576A CH 325576 A CH325576 A CH 325576A CH 325576D A CH325576D A CH 325576DA CH 325576 A CH325576 A CH 325576A
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Inventor
Arpad Dipl-Ing Dr Tech Steller
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Andritz Ag Maschf
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    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
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    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/10Construction relative to lubrication
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    • F16C33/106Details of distribution or circulation inside the bearings, e.g. details of the bearing surfaces to affect flow or pressure of the liquid
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
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Description


  Gleitlager mit Flüssigkeitsreibung und selbsttätiger     Ansaugung    des Schmiermittels    Die Erfindung bezieht sich auf ein     Gleit-          la'ger    mit.     Flüssigkeitsreibung,    bei welchem  eine selbsttätige     Sehmierrnittelzufuhr    durch       den    im     Ringspalt    zwischen .den     CTleitflächen     des     Lagers    auftretenden     Unterdruck    bewirkt  wird, und bezweckt,     zwischen        Lagergleitfläehe     und Welle,

   dauernd eine die     Lagerbelastung     tragende     Schmiermittelsehicht        entspr        eehender          Dieke    zu erhalten und dadurch au     sachliesslich          Flüssigkeitsreibung    zu erzielen und jede     Miseh-          reibung        auszuschalten.     



  Bekanntlich nimmt. bei     Flüssigkeitsreibung     die     Welle    in der um das Lagerspiel grösseren  Bohrung je nach der     Belastun:g-    und Dreh  zahl. eine mehr oder minder grosse     exzentrische     Lage ein, so dass der Ringspalt zwischen     Welle     u     rrd    Lager von der     engsten    Stelle     ausgehend     in der     Drehrichtung        biss    zu einem Höchstwert  zunimmt, welcher der engsten Stelle diametral  gegenüberliegt.

   Während     des    Laufes der     Welle     erleidet die Stelle des engsten     Lagerspaltes,     die bei     Stillstand    in der Ebene der Lager  belastung liegt, in der     Drehriclitun.g    der Welle  eine Verschiebung, die von der Drehzahl der       Welle        rm:d    der Belastung abhängig ist.  



  Das von der Wellenoberfläche infolge  seiner Haftfähigkeit     mitbewegte        Sehmiermit-          tel    erfährt im enger werdenden     Spaltbereieh     eine     ztinä.elrst    langsam, später jedoch     stark     ansteigende Pressung, die kurz vor der     engsten     Stelle ihr Maximum erreicht. und dann in der  gleichen Entfernung von dieser engsten Stelle    wieder verschwindet.

   Durch die nun folgende  allmähliche Erweiterung des     Ringspaltes    und  infolge der unzureichenden     Schmieranittelzu-          fuhr    von der engsten Stelle her sinkt der im       Ringspalt    herrschende Druck rasch weiter ab  und bleibt     als        Unterdruck,    allerdings mit in  der Drehrichtung rasch abnehmender Grösse,  bis zu derjenigen Stelle bestehen, bei     welcher     der Ringspalt seine grösste     Erweiterung    auf  weist.  



  Eine Abnahme des     Unterdruckes    zeigt sich  aber nicht nur in der Drehrichtung der Welle,       sondern    auch von der     Symmetrieebene    des  Lagers ausgehend in axialer Richtung nach  beiden Seiten, indem der Unterdruck von dem       Höchstwert    ausgehend in Form einer Parabel  bis zu :den     Gleitflächenenden    auf den     Wert     Null absinkt.  



  Bekannte Gleitlager mit     selbsttätiger    An  saugung des Schmiermittels unter Ausnützung  des im Ringspalt auftretenden     Unterdruckes     verwenden eine Vielzahl kleiner Bohrungen,  die über die ganze tragende Gleitfläche ver  teilst sind, so     da.ss    ein Grossteil dieser     Bohrungen     im Druckbereich der     Schmiermittelschicht     liegt, wodurch das     Entstehen    einer tragenden       Schmiermittelschicht    gestört,

   und     Flüssigkeits-          reibung        verhindert        wird.    Ausserdem sind bei  bekannten     Gleitlagern    dieser Art die     Quer-          sehnitte    der Bohrungen oder     Isapillarrohre     nicht hinreichend gross     bemessen,    um die für  die     Flüssigkeitsreibung    notwendige Schmier  mittelmenge     ansaugen-    zu können.

        Es hat sich     nun    gezeigt,     .dass    sich die  engste     Stelle    des Ringspaltes je nach der von  der     Belastung    und Drehzahl abhängigen     ea-          zentrisehen    Lage der Welle in der Lagerboh  rung etwa 25-50  hinter der bei     Stillstand     in der Belastungsebene des Lagers liegenden       Umfangsstelle    bildet     und    dass somit der grösste  Teil der tragenden     Lagergleitfläche    unter       Schmiermittelüberdrnuck        steht.     



  Um den Zustand vollkommener     Flüssig-          keitsreibung        aufrechtzuerhalten,    muss der  seitlich an den     Lagerenden    aus dem Ringspalt  abfliessende Teil des Schmiermittels     laufend     durch:     Schmiermittelzufuhr    ersetzt. werden.  Diese für die     Flüssigkeitsreibung        erforderliche          sekundliche        Schmiermittelmenge        Q        eia#eehnet     sieh nach der Beziehung         Q=cbd2n   <I>P</I>    Hierbei bedeutet b die Lagerlänge, d der.

    Wellendurchmesser,     7a    die Drehzahl in. Um  drehungen je     1Vlinute    und     VP    die Grösse     d,e,s     relativen     Lagerspiels        als    Massunterschied zwi  schen     Lagerbohxatng    und     Wellendurchmesser,     bezogen auf -den     Wellendurehmes:s.er.     



  Der dimensionslose Beiwert c ist aus der       Durchflussgrösse    0 abgeleitet, die innerhalb  der Grenzen 0,08 bis 0,29 gelegen     ist.    Wenn  der Bedarf für :das gesamte Lager     (@   <I>= q b d</I>       isst    und     q   <I>= 0</I>     oi   <I>r P</I>     bzw.   
EMI0002.0042  
    



  dann     isst     
EMI0002.0044     
    Wenn     m.n   
EMI0002.0046  
   gesetzt wird, erhält  man für       bis:    0,15.
EMI0002.0048  
    



  Der Beiwert c richtet sich innerhalb seiner  Grenzwerte je nach der Grösse der Spaltweite  an .der engsten     Stelle    des Rin     gspa@Ites.     



  Gemäss der Erfindung     ist        ein        Gleitlager     mit.     Flüssigkeitsreibung        -Lind'        selbsttätiger        An-          sau        gumg    des     Schmiermittels    nun.

   dadurch ge  schaffen,     d,ass    in der     Laufflä.die    des Lagers,  in der Laufrichtung der     Welle    gesehen in  einem Bereich, der 25  hinter der bei Still-    stand     üi    der Belastungsebene des Lagers lie  genden     Umfangsstelle    beginnt und noch inner  halb der     Saugzone    endet- und der sich zu  beiden Seiten der radialen Symmetrieebene       des    Lagers über je     1/.1    der     Gesamtlagerlän.ge     erstreckt,

   mindestens ein mit einem     Schmier-          mittelraum    in Verbindung     stehendem        Zul@auf-          kanal    angeordnet     ist,        dessen    Querschnitt bei  dem bestehenden Unterdruck     mindestens    für  den Durchtritt einer sekundlichen Schmier  mittelmenge Q     bemessen    ist, die dem Wert.

    <I>c b d2 n P</I>     entspricht,    wobei c einen     dimen-          sionslosen    Beiwert im Bereich zwischen 0,004  und 0,15, b die Lagerlänge, d den     Wellendureh-          mes#ser,    n, die     Drehzahl    der Welle in Umdre  hungen je Minute und     P    die     dimensionslose     Grösse des relativen Lagerspiels als Massunter  schied zwischen Lagerbohrung und W     e11en-          du        rchmesser,    bezogen auf den     Wellendurch-          inesser,    bedeuten.  



       An        Stelle        eines    einzelnen     ZulaufkanaI:s     kann auch eine aus mehreren Kanälen beste  hende     Zulaufkanalgruppe    angeordnet sein.  



  Handelt es sieh bei den     Ztilaufkanälen    uni       kreisrunde    Rohre, so gilt für     diese,    dass die  bei einem     Dimekgefälle        J    p     düreh    ein Rohr  fliessende     Sehmiermittelmenge        Q"    mit der vier  ten Potenz des     Rohrdturchme-sers        d"    wächst  und mit.

   der Du     rchfhzsslänge        l    und der Zähig  keit 17 des     Schmiermittels    abnimmt, so dass  sich die durch ein Rohr fliessende,     Sehmier-          mittehnenge        Q"    nach der Beziehung bestimmt  
EMI0002.0113     
    Die durch z     Schmiermittelrohre    hindurch-,  tretende     Schmiermittelmenge    z -     Q"    muss dann  folgenden Bedingungen     entsprechen:

       
EMI0002.0118     
    Für     ein    Lager gegebener Grösse muss dann  bei einem durch die     Betriebsbedingingen    fest  gelegten     Unterdruck   <I>d p</I> das     Produkt,    z     dö     konstant sein.  



  Um ausser der     Flüssigkeitsreibung    auch  eine     Kühlwirkung    zu erzielen, kann bei dem       Gleitlager    in der     Laiiffläehe        des    Lagers in      einem Bereich, der innerhalb der Druckzone  beginnt und 25  vor der bei Stillstand in der  Belastungsebene des Lagers liegenden Um  fangsstelle endet., ein mit einem     Schmiermit-          telraiim    in Verbindung stehender Ablaufkanal  oder eine     aua    mehreren Kanälen bestehende       Ablaufkan.algxuippe    angeordnet sein, wobei der       (-,esamt,

  qiersehnitt    des     Zulaufka.nals    oder der       Zulaufkanalgruppe    zum Zwecke einer zusätz  lichen Zufuhr von     kühlendem        Schmiermittel          zum    Lager grösser     bemessen    ist als jener für  den     Durehga:ng    der     Sehmiermittelmenge        t@.     



  Bei Gleitlagern für     wechselnde        Drehrieh-          tung    der Welle kann gemäss einer     bevorzugten          Ausführungsform        züi    beiden Seiten der bei Still  stand in der     Belastungsebene    des Lagers lie  genden     Umfangsstelle    je ein     Schm.iermittel-          zulaufkanal    oder eine     Schmiermittelzulauf-          kanalgruppe    angeordnet sein.  



  In der Zeichnung     ist    der     (legenstand    der       Erfindung    an Hand von Ausführungsbeispie  len schematisch     veranschaulicht.     



       Fig.    1 zeigt     im    Schema. die Lage der Welle  bei gleichbleibender     Drehrieht,ung.     



       Fig.    ? zeigt den Druckverlauf im Schmier  spalt.  



       Fig.    3 zeigt dien     Drtiekverlaiif    in der       L:ingsriehtung    des     Lagers.     



       Fig.    4 und 5 zeigen ein     Gleitlager    für  gleichbleibende     Drehrieh@tung    der Welle im       Längs-    und     Querschnitt.     



       Fig.    6 und 7 zeigen ein Gleitlager für       wechselnde        Drehrichtung    der Welle im     Längs-          und        Querselinitt.     



  Wie die     Fi.g.1    schematisch     zeigt.,    bildet  sieh in     jedem        Glei@tlagermit    natürlichem Lager  spiel bei im Sinne des Pfeils 1 wirkender Lager  belastung ein     exzentrischer        Ringspalt    2 zwi  schen der     Lagerbohrung    3 und der     Welle    4,  die im Sinne des     Pfeils    5 rotiert.

   Bei     Still-          stand        befindet    sieh die     engste    Stelle des Ring  spaltes beim     Schnittpunkt    des die Belastungs  ebene angebenden radialen     Pfeits    1 mit den       Gleitflächen,    während sich die weiteste     Stelle     diametral gegenüber befindet.

   Bei Drehung  der Welle im angedeuteten Drehsinn hat diese  das     Bestreben,    in der     BohrRing    hoch zu steigen,  wodurch sich auch :die Stelle der engsten    Spaltweite j e nach     Belastung        und    Drehzahl  mehr oder weniger in der     Drehrichtung    ver  schiebt. Die bei der Drehung der     Welle    im       Ringspalt    auftretenden Drücke sind     in        Fi,g.    2  graphisch     dargestellt,    wobei die mit + be  zeichnete Druckzone den     grössten    Teil der       Gleitflä.ehe    umfasst, an den sieh .die mit. - .

    bezeichnete Zone des     Unterdruckes    unmittel  bar     anschliesst.     



  Wie die Abnahme der Drücke - der Un  terdrücke ebenso wie der     Überdrücke    - von  der Mitte des Lagers ausgehend gegen beide i  Lagerenden     erfolgt,    geht     aus;        Fig.3    hervor.  Dieser     Druckabfall    verläuft. etwa nach einer  Parabel, wobei ein Bereich 6 zu beiden Seiten.

    der radialen Symmetrieebene des Lagers für  die     Unterbringung    der     Sehmiemmittelkanäle    c       ausgenützt,    wird, der sich über je 1/4 der La  gerlänge 7     erstreckt    und in welchem der       kleinste        Unterdruck    noch etwa. 2/3 des opti  malen Unterdruck es beträgt.

   Die Ansaugquer  schnitte müssen     hiebei    so bemessen sein,     dass     die     Schmiernlittelmenge        Q   <I>= c b</I>     d2        n        'F,    die  für die Erzielung der     Flüssigkeitsreibung        er-          forderlich        ist,    bei dem     jeweils        bestehenden    Un  terdruck und den üblichen     Durchlaufge-          schwRndigkeiten        hindurehtreten        kann.     



  Ein diese     Bedingungen        erfüllendes    Gleit  lager mit gleichbleibender     Drehrichtung        ist     in d en     Fig.    4 und 5     dargestellt.    In den Lager  körper 8     ist    eine Lagerschale 9 eingesetzt, in  welcher die Welle 10     gelagert:        ist.    Die Dreh-     i          riehtung    der Welle ist durch den Pfeil 11 an  gedeutet.

   Im Lagergehäuse 8 ist     ein.        Schmier-          mittelraum    12     gebildet,        welcher        mit.    öl     gefüllt     ist.     Infolge    der senkrecht nach unten wirken-  den La     gerbela@stung    bildet sich ein     siehelför-        i          mi.ger    Spalt 1.3     zwischen    der     Welle    10 und  der     Lauffläche    der     Lagerschale    9.  



  Der zum     Ansaugen    des     Schmiermittels    die  nende Kanal 14 des Lagers     isst    dabei in einem  Bereich     angebracht,    der bei 25      nach    der bei       Stillstand    in der     Belastungsebene    liegenden       Umfangsstelle    beginnt     und,

      natürlich noch  innerhalb der     Saugzone    endet und in     der          Längsrichtung    des Lagers im Bereich 6 der       Fig.    3     liegt.        Bei        der          naeli    ,  den     Fig.    4     und'    5 ist     ein        einziger    Sehmiermit-           te1zulaufkanal    14 in der radialen Symmetrie  ebene des Lagers vorgesehen,

   dessen Quer  schnitt nach den schon im     vorstehenden    ange  führten Bedingungen für     Flüssigkeitsreibung     bemessen     ist.     



  Die     Fig.6    und 7 zeigen ein     Lager    für       wechselnde        Drehrichtung,    bei welchem die  Lagerschale 9 mit zwei     symmetrisch        zu    beiden  Seiten der bei     Stllstand    in der Belastungs  ebene liegenden     Umfangsstelle    angeordneten       Schmiermittelkanäl,en        1.1,    14' ausgebildet. ist.

    Da bei beiden     Drehrichtungen        jeweils    einer  der Kanäle 11, 14' .als     Ablaufkanal    dient,  während der andere     als        Zulaufkanal    fungiert,  ist es zweckmässig, :den Querschnitt der Kanäle  so zu bemessen,     d:ass    die von ihnen     gefördierte          Schmiermittelmenge    Q' gleich     ist    der für Flüs  sigkeitsreibung     :

  erforderlichen        Sehmiermittel-          menge    Q vermehrt     um    eine     zusätzliche        Sehmier-          mitt.elmenge        Q1,    die     zur    Kühlung     :des    Lager--,  dient.  



  Der     Druckanstieg    bei Bildung der tragen  den     Schmiermittelschicht.    ist gemäss     Fig.        2@an-          fangs    sehr gering, so     diass    es zur Erreichung  einer     Kühlwirkung        zweckmässig    ist,     die    zum  Ablaufen     des        Schmiermttels    dienenden Ka  näle in einem Bereich anzubringen, in     welchem     die     Druckverhältnisse    günstiger liegen.

   Dieser  Bereich beginnt: natürlich innerhalb der       Diaiekzone    und endet 25  vor der bei Stillstand  in der     Belasti@gsebene    liegenden     Stelle.        Bei.     der     Ausführungsform    nasch     Fig.    6 und 7 dient,  wenn sich die Welle 10 im Uhrzeigersinn  dreht, der Kanal 14', welcher in der     Zeich-          nun:g    in der     Symmetrieebene    des Lagers an  geordnet     ist,        diesem    Zwecke.

   Bei Umkehren g       des        Drehsinnes        der        Welle    ist die     Funktion    der  Kanäle 14 und 1.4' vertauscht; sie können aber  an jeder beliebigen Stelle     innerhalb        des    Be  reiches 6 nach     Fig.    3 in der     Längsrichtung    des  Lagers liegen.  



  An Stelle eines     einzelnen        Schmiermit-tel-          kanals    kann auch eine aus mehreren Kanälen  gebildete Gruppe von     Schmiermittelkanäl,en     vorgesehen sein, wobei die     Bemessung    des Ge  samtquerschnittes der     Kanalgruppe        naelr    den  vorstehend     angeführten        Richtlinien    für     Flüs-          sigkeitsreibung    zu erfolgen hat.

      Zur Regelung oder Drosselung der     Schmier-          mittelmenge    können in den     Sehmierinittelzu-          lauf-    oder     -abla.ufkanälen        Regulierorgane    an  geordnet. sein.     Gegebenenfalls    können auch       selbsttätig        wirkende        Abschlussorgane,    wie z. B.       R.ückschlagventil-e,        eingebaut    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI4 Gleitlager mit. Flüssi-#li#eitsreibung und selbsttätiger AnsarigTing des Sehmiermittels, dadurch gekennzeichnet, d,ass in der Lauf- fläehe dies Lagers, in der Laufriehtung der Welle gesehen in einem Bereich, der 25 hinter der bei Stillstand in der Belastungsebene des Lagers liegenden LTnifangsstelle beginnt und noch innerhalb der Saargz:
    one endet. und der sich zu beiden Seiten der radialen Symmetrie ebene des La-ers über je 1% der gesamten Lagerlänge erstreckt, mindestens ein mit. einem Schmiermitt.elraum in Verbindung ste hender Zulaufkanal angeordnet ist, dessen Querschnitt bei dem bestehenden Unterdruck mindestens für den Durchtritt einer sekund lichen Schmiermittelmene Q bemessen ist,
    die dem Wert c b d 7e <I>!P</I> entspricht, wobei ,: einen dimensionslosen Beiwert. im Bereich zw i- schen 0,004 und:
    0,15, b die Lagerlänge, c? den Wellendurchmesser, n die Drehzahl der Welle in Umdrehungen je Minute und ?h die dimensionslose Grösse des relativen Lagerspiels als Massunterschied zwischen Lagerbohiaing und bezogen auf den Well.endlurchmesser, bedeuten. UNTER-ANSPR.ÜCIIE 1.
    Gleitlager nach Pa.tentanspi-iich, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus mehreren Kanä len bestehende Zulaufkanalgruppe an-eordnet ist, deren G.esamtquersehnitt mindestens für den D-urehtritt der besagen Schmiermittel- menge Q bemessen ist. 2.
    Gleitlager nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass in der Lauffläche de-;; La gers in einem Bereich, der innerhalb der Druckzone beginnt und 25 vor der bei Still stand in der Beil.astungsebene liegenden Um- fangsst.el:le endet., ein mit einem Schmiermittel raum in Verbindung ;
    stehender Ablaufkanal angeordnet. ist, wobei der Querschnitt des Zu- la.ufkanals zum Zwecke einer zusätzlichen Zu fuhr von kühlendem Schmiermittel zum Lager grösser bemessen ist. als jener für den Durch gang der besagten Schmiermittelmenge Q.
    3. Gleitlager nach Patentanspruch, @dadurch gekennzeichnet, dass in der Lauffläehe des La gers in einem Bereich, der innerhalb der Druckzone beginnt und \?5 vor der bei Still stand in der Belastungsebene liegenden Um fangsstelle endet, eine mit, einem Sehmi.ermit- telra.um in Verbindung stehende Abla.lifkana!1- gruppe angeordnet ist, wobei ,
    der Querschnitt des Zulaufkanals zum Zwecke einer zusätz- liehen Zufuhr von kühlendem Schmiermittel zum Lager grösser bemessen ist als jener für dien Durch.ganig der besagten Sehmiermittel- menge Q. 4.
    Gleitlager nach Patentanspruch, für wechselnde Drehriehtung der Welle" dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der bei Stillstand in der Belastunbsebene liegenden Umfangsstelle je ein Schmiermittelkan,al an- geordnet. ist.. 5.
    Gleitlager nach Patentanspruch, für wechselnde Drehrichtung der Welle, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der bei Stillstand in der Belastungsebene liegenden Umfangsstelle eine Schmiermittelkanalgruppe angeordnet, ist. .
    6. Gleitlager nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, d@ass in den Schmiermittelkanälen Re- g#nlierorgane vorgesehen sind.
    . 7. Gleitlager nach Patentanspruch und Un- teransp@rüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, d@ass die Sehmiermittelkanäle mit Ab schlussorganen, beispielsweise Rückschlagven- tilen, versehen sind.
CH325576D 1954-02-27 1954-02-27 Gleitlager mit Flüssigkeitsreibung und selbsttätiger Ansaugung des Schmiermittels CH325576A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3242059A3 (de) * 2016-04-13 2017-11-22 Robert Bosch GmbH Vorrichtung mit einem reibkontakt und verfahren zum betreiben einer vorrichtung mit einem reibkontakt
CN115789078A (zh) * 2022-11-14 2023-03-14 郑州机械研究所有限公司 一种变曲率自适应工况的滑动轴承

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EP3242059A3 (de) * 2016-04-13 2017-11-22 Robert Bosch GmbH Vorrichtung mit einem reibkontakt und verfahren zum betreiben einer vorrichtung mit einem reibkontakt
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