CH325626A - Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Maschinenelementes mit mindestens einem Kontaktschleifkörper und nach dem Verfahren hergestelltes elektrisches Maschinenelement - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Maschinenelementes mit mindestens einem Kontaktschleifkörper und nach dem Verfahren hergestelltes elektrisches Maschinenelement

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CH325626A
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John Pandapas George
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K13/00Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
    • H02K13/02Connections between slip-rings and windings

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  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Maschinenelementes mit     mindestens    einem       Kontaktschleifkörper    und nach dem Verfahren hergestelltes elektrisches Maschinenelement    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines elektrischen  Maschinenelementes mit mindestens einem       Kontaktschleifkörper.    Beispiele für solche  Maschinenelemente sind     Schleifringaggregate          und        Kommutatoren.    Das Verfahren zeichnet  sieh erfindungsgemäss dadurch aus, dass man  den Schleifkörper durch Niederschlagen einer  elektrisch leitenden Schicht auf galvanischem  Wege erzeugt.  



  Die Erfindung betrifft ferner auch ein  nach diesem Verfahren hergestelltes Maschi  nenelement. Dasselbe zeichnet sich erfindungs  gemäss dadurch aus,     da.ss    es einen Isolator  aufweist, der mit. mindestens einer Nut ver  sehen ist, in welcher der Schleifkörper auf  galvanischem Wege erzeugt worden ist, wobei  dieser Schleifkörper durch ein im Isolator  vorgesehenes Loch hindurch mit einer Strom  zuführungsleitung verbunden ist.  



  Durch die Erfindung gelingt es z. B.       Schleifringaggregate    oder     Kommutatoren    zu  schaffen, die sich durch einfachen Aufbau  auszeichnen, leicht und billig     herstellbar    ist  und sieh daher besonders für sehr kleine elek  trische Geräte eignen, wie z. B. kleine Elek  tromotoren, Geräte zur elektrischen     Abta-          stung,    Rechengeräte, Kreiselgeräte, feinme  chanische Geräte und dergleichen.

   Vorzugs  weise wird die elektrisch leitende Schicht in  unmittelbarer Berührung mit einer     Stromzu-          Führungsleitung    erzeugt, die dadurch elek-         trisch    und mechanisch sehr innig mit dein  Schleifkörper verbunden wird, wobei der elek  trische Übergangswiderstand praktisch Null  ist.  



  Die galvanisch erzeugten     Kontaktschleif-          körper,    z. B. Ringe oder Platten, können ver  hältnismässig dünn bemessen werden, da sie  einen höheren Verschleisswiderstand haben,  als z. B. in     Metallspritzverfahren    aufge  brachte Schleifkörper, bei welchen auch der  erwähnte Übergangswiderstand wesentlich       grösser    ist. Dadurch ergibt sich eine sparsame  Verwendung von Metall, bei welchem es sich  im allgemeinen um eine Silberlegierung han  delt.  



  Der einfache Aufbau des elektrischen Ma  schinenelementes nach der     Erfindung    bietet  die vorteilhafte Möglichkeit, diesem Element  wesentlich geringere Abmessungen zu geben,  als es bisher möglich war und die Genauigkeit  und den Wirkungsgrad     zu    steigern.  



  Einige bevorzugte Ausführungsbeispiele  der     Erfindung    werden an Hand der Zeich  nung beschrieben. In dieser zeigen:       Fig.    1 einen Aufriss -eines Schleifring  aggregates,       Fig.    2 die in der Richtung der Pfeile 2  aufgenommene Stirnansicht,       Fig.    3 einen in     grösserem,    Massstab gehal  tenen Aufriss, teilweise im Längsschnitt,       Fig.    4 den     Querschnitt    nach der Linie     4-4     der     Fig.    3,           Fig.    5 den Querschnitt nach der Linie  5-5 der     Fig.    3,

         Fig.    6 eine etwas abgewandelte Ausfüh  rungsform eines     Schleifringaggregates    an  Hand eines Teillängsschnittes, ähnlich der       Fig.    3, jedoch in grösserem Massstab,       Fig.    7 den     Querschnitt    nach der Linie  7-7 der     Fig.    6,       Fig.    8 eine dritte Ausführungsform eines       Schleifringaggregates    im Aufriss,       Fig.    9 einen in grösserem Massstab gehal  tenen Teillängsschnitt des in     Fig.    8 gezeigten  elektrischen     Maschinenelemetes,

      wobei der       Lbersiehtliehkeit    wegen einige     elektrische    Lei  tungen fortgelassen sind,       Fig.    10 die Stirnansicht eines     Kommuta-          tors,          Fig.    11 die Stirnansicht des     Kommutators     von der entgegengesetzten Seite,       Fig.    12 den senkrechten Längsschnitt,  etwa nach der Linie 12-12 der     Fig.    11,       Fig.    13 ein viertes     Schleifringaggregat,    in  Rückansicht,

         Fig.        1-1    die zur     Fig.    13 gehörige Stirnan  sicht,       Fig.    15 einen senkrechten Querschnitt  nach der Linie 15-15 der     Fig.        1.4,          Fig.    16 einen Teil der     Fig.    15 in grösserem  Massstab,       Fig.    17 die Stirnansicht eines weiteren       Sehleifringaggregates,          Fig.    18 den senkrechten Längsschnitt nach  der Linie 18-18 der     Fig.    17,       Fig.    19 einen teilweisen Querschnitt nach  der Linie 19-19 der     Fig.    18,

         Fig.    20 einen     senkrechten    Querschnitt  nach der Linie 20-20 der     Fig.    18:,       Fig.    21 den zur     Fig.    17 gehörigen Seiten  riss, teilweise im Schnitt,       Fig.    22 den Schnitt nach der Linie 22  der     Fig.    19 und       Fig.    23 einen teilweisen Längsschnitt  durch den für die galvanische Erzeugung der  Schleifringe vorbereiteten Isolator des in       Fig.        1.7-22    gezeigten Maschinenelementes.  



  Das     Schleifringaggregat    nach den     Fig.    1  bis 5 besteht aus einem Haltestab 1, aus den    elektrischen Kabeln ?, die von ihm getragen  werden und aus dem den elektrischen Isolator  3 bildenden Isolierstoff, der in plastischem  Zustand um die Kabel 2 und den Haltestab 1       herumgeformt    ist. Der Haltestab 1 kann von  einem korrosionsfesten Draht der erforder  lichen Festigkeit gebildet werden.

   Die elektri  schen Kabel 2 bestehen aus Drähten 4 mit  einer Isolierhülle 5, und sie werden am besten       iim    den Haltestab 1 wendelförmig     herumge-          wunden,    und zwar entweder über ihre ganze  Länge hin oder auch so, dass ihre Enden     aehs-          parallel    abgebogen verlaufen, wie es aus     Fig.    3  zu ersehen ist. Möglich ist es jedoch auch,  diese elektrischen Leitungen 2 über ihre ganze  Länge hin achsparallel um den Haltestab 1  herum zu verteilen.  



  Der Haltestab 1 kann mit einer eigenen,  dünn bemessenen Isolierhülle versehen sein.  Die Leitungen     \'    enden innerhalb des     Iso-          lierkörpers,    während der Stab 1 bis zu dessen       Stirnwand    hindurchgeht. Das     Herumformen     der plastischen Masse um die Leitungen 2. zum  Erzeugen des     Isolatorkörpers    3 kann mit.  Hilfe einer geteilten Form durchgeführt wer  den, wobei dann die Leitungen     \?    in die pla  stische Masse völlig eingebettet sind und von  ihr bedeckt werden. Viele thermoplastische  Kunststoffe mit den erforderlichen elektri  schen Isolierwerten eignen sich dafür.  



  Nachdem der Isolierkörper erhärtet ist   gegebenenfalls kann er vulkanisiert werden   wird er auf einer Drehbank bis auf den rich  tigen Durchmesser abgedreht, wobei man  einen Bund 6 stehen lassen kann. Alsdann  werden Nuten 7 in den Isolator 3 eingeschnit  ten, und zwar für jede Leitung 2 eine Nut,  wobei diese Nuten sämtlich auf der einen Seite  des Bundes 6 zu liegen kommen. Die Breite  der Nuten entspricht. der Breite der herzu  stellenden     Sehleifringe.    Der Grund jeder Nut  kommt auf einen geringen Abstand zur zuge  hörigen Leitung 2 zu liegen. Ist das gesche  hen, dann wird im Grund jeder Nut ein Loch  angebracht, in welchem der Leiter 4 der zu  gehörigen Leitung 2 bloss gelegt wird.

   Zu  diesem Zweck wird also auch der     Isolierman-          tel    5     fortgeschnitten.    In dem Loch liegt dann      die leitende Ader 4 bloss, wie     Fig.    3 und 4  zeigen.  



  Nunmehr wird innerhalb jeder Nut 7 auf  den leitenden Überzug galvanisch eine Schicht.  8     aufgebracht,    die später den Schleifring bil  det.     Zii    diesem Zweck wird der Isolator 3 in  einen     Elektrolytbehälter    mit einem     entspre-          elienden    Elektrolyten eingebracht. Die in der       E        Iektrol    y     tflüssigkeit    befindlichen Anoden wer  den je nach dem     niederuschlagenden    Metall  gewählt.

   Soll die galvanische Schicht aus einer  Silberlegierung bestehen, so braucht man als  Kathoden einen die Böden der Nuten 7     be-          cleekenden    elektrisch leitenden Lack als Über  zug, in welchem pulverisiertes Silber aufge  schwemmt ist. Als Elektrolyt kann dann eine       Lösung    von Silberzyanid verwendet werden,  und die Anoden bestehen aus Silber.

   Das     gal-          v        anisehe    Verfahren wird so lange fortgesetzt,  bis die in den Nuten 7 niedergeschlagenen gal  vanischen Schichten die gewünschte Dicke er  haben und eine spanabhebende     Bearbei-          tiin@ri    vertragen, ohne sich dabei auf dem Iso  lator 3     zit    lockern. Alsdann wird der Isolator  in eine Drehbank eingespannt, in welcher die       galvanischen    Schichten in den Nuten 7 abge  dreht werden, so dass die glatten Schleifringe  8 entstehen und zwischen diesen jeder etwaige  galvanische Niederschlag entfernt wird.

   Die       Ringe    8 werden dann poliert und können im  Bedarfsfall noch einmal galvanisch behandelt  werden, um einen Metallüberzug auf ihnen zu  erzeugen, z. B. aus Platin,     Rhodium    oder  Gold. Dadurch erhält die Oberfläche der aus  <B>1</B>     ilber        bestehenden        SehleHringe   <B>8</B>     die        ge-        e_I          wünsehte    Beschaffenheit, beispielsweise um  das durch die Schleifbürsten erzeugte Ge  räusch     zii    mindern.  



  Beachtlich ist,     da.ss    der Isolator 3 die  Schleifringe 8 und die Leiter 4 der Kabel 2       zii    einem ganzen Stück vereinigt, das keiner  Befestigungsmittel bedarf, und dass ein ver  wickelter und zeitraubender Zusammenbau       @    an Einzelteilen und die dadurch bedingten  Fehlerquellen fortfallen. Ferner ist     beaeht-          lieh,    dass ein vollkommener     elektrischer    Kon  takt zwischen den Schleifringen 8 und den  Leitern 4 mit dem Beringst denkbaren Über-         gangswiderstand    gewährleistet ist.

   Dabei  bilden die innern Vorsprünge der Schleifringe  8, die in die Löcher des Isolators 3 und durch  die Ausschnitte der Isolierhüllen 5 hindurch  ragen, keilartige Ansätze 9, durch welche die  Schleifringe gegen Verdrehen auf dem Isola  tor 3 verriegelt sind. Auch verhindern die  Seitenwände der Nuten 7 jede Längsverschie  bung der Schleifringe 8 auf dem Isolator 3.  Die Stärke der Schleifringe kann gerade so  gross gewählt werden, als es der Verschleiss  durch die Bürsten erfordert. Durch das Ein  drehen der Nuten in den Isolator wird der  genaue Abstand der Schleifringe gewähr  leistet, ganz gleichgültig, wie gross das elektri  sche Maschinenelement bemessen sein mag.

    Es kann grosse Abmessungen erhalten, wobei  dennoch kleinere Toleranzen für die Abmes  sungen eingehalten werden können, als es bei  den mit, bekannten Verfahren hergestellten       Schleifringaggregaten    möglich war. Das be  schriebene Maschinenelement zeichnet sich  also durch grössere Genauigkeit und einen  höheren Wirkungsgrad aus, als es bisher bei       derartigen    Elementen erreicht werden konnte.  Vor allem lassen sich die elektrischen Maschi  nenelemente in so kleinen Abmessungen aus  führen, wie es bisher unmöglich war.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfin  dung gemäss den     Fig.    6 und 7 wird der Isola  tor 10 in derselben Weise wie beschrieben ge  formt und mit eingedrehten Nuten 11 ver  sehen. Indessen werden die Kabel 12 in den  Isolator 10 nicht mit eingeformt, sondern  nachträglich eingebracht. Zu diesem Zweck  wird der Isolator 10 nach seiner Herstellung  mit Längsbohrungen 13 versehen. Für jeden  Schleifring     1.1    und jedes Kabel wird eine sol  che Längsbohrung angebracht, deren Länge  so bemessen wird,     da.ss    das Kabel an dem zu  gehörigen Schleifring endet.

   Dann wird im  Boden jeder Nut. 11 ein kleines Loch 15 ge  bildet, durch das man das abisolierte Ende  der leitenden Ader 16 jedes Kabels hindurch  fädelt und     dann    um den Isolator am Grund  der Nut herumwickelt, wie in     Fig.    7 bei 17       dargestellt.    Der Wickel 17 dient als Ersatz  für den leitenden Überzug, der bei der Aus-           führungsform    nach den     Fig.    1 bis 5 aufge  bracht wird. Das galvanische Niederschlagen  der Schleifringe 14 in den Nuten 11 erfolgt  in der gleichen Weise, wie mit Bezug auf die  Schleifringe 8 beschrieben.

      Während es sich bei den bisher beschrie  benen Ausführungen der Erfindung um zylin  drische     Schleifringaggregate    handelt, ist, in  den     Fig.    13 bis 16 ein scheibenförmiges       Schleifringaggregat    nach der Erfindung ge  zeigt. Der Isolator 18 hat dabei die Gestalt  einer Scheibe mit einer Nabe 19, die mit     aehs-          parallelen    Bohrungen 20 zum Hindurchfüh  ren der Kabel 21 versehen ist. Diese führen  über die Rückseite der Scheibe 18 und sind  mit ihren Adern an Klemmen 22 angeschlos  sen, welche in diesem Falle     Stromzuführungs-          leiter    darstellen, in deren unmittelbarer Be  rührung die leitende Schicht erzeugt wird.

    Die Vorderseite der Scheibe 18 weist kreisför  mige Nuten 24 auf, deren Flanken bei 25 hin  terdreht sind. Am Boden jeder Nut liegt die  betreffende Klemme 22 an ihrem einen Ende  bloss. In jeder dieser Nuten 24 befindet sich  eine galvanisch aufgebrachte Schicht, die  einen Schleifring 23 bildet und in einem voll  kommenen     elektrischen    Kontakt mit der Lei  tungsklemme 22 steht. Es sind also     ebensoviel     Schleifringe 23 wie     Anschlussdrähte    vorge  sehen. Diese Ausführungsform bietet, diesel  ben Vorzüge hinsichtlich .Bauart und Wir  kungsweise wie die vorher beschriebenen.    Für     Schleifringaggregate    grösserer Abmes  sungen empfiehlt sich die in den     Fig.    8 und 9  gezeigte Bauart.

   Bei dieser geht, durch eine       axiale    Bohrung 27 des     beliebig    hergestellten       Isolators    26 ein Bündel der parallel verlau  fenden Kabel 28 hindurch, vergleiche     Fig.    8  links, und der Isolator hat eine grosse Zahl,  z. B. sechsunddreissig Nuten 29 je für einen  Schleifring 30. In jeder Nut hat der Isolator  ein Loch 32, durch welches die Ader 31 des  betreffenden, am Ende abisolierten Kabels  hindurchgefädelt ist. Das Ende der Ader ist  dann um den Isolator in der mit Bezug auf  die     Fig.    6 und 7 beschriebenen Weise herum  gewickelt, worauf galvanisch die die Schleif-         ringe    30 bildenden Metallschichten aufge  bracht sind.  



  Die     Fig.    10 bis 12 zeigen, wie ein     Kommu-,          tator    nach der Erfindung beschaffen sein  kann. Der elektrische Isolator 33, der irgend  wie hergestellt sein kann, z. B. mit Hilfe einer  Form, hat eine axiale Bohrung 34 zum Auf  ntecken auf eine Welle und einen äussern,  senkrecht zur Achse verlaufenden Flansch 35,  der auf beiden Seiten und auf der Kante eine  galvanisch aufgebrachte leitende Schicht 36,  z. B. aus einer Silberlegierung, trägt und  durch radiale Schlitze 38 samt der Schicht in  Sektoren 39     unterteilt    ist, was mit Hilfe einer  Säge 37 geschehen kann.

   Jeder Sektor ist an  ein Kabel 40 angeschlossen, das durch eine  achsparallele Bohrung 41 des Isolators 33       hindurchgeht    und dessen Ader 42 in unmit  telbarer elektrischer Verbindung mit der gal  vanischen Schicht 36 steht. Damit sich diese  nicht lösen kann und. fest am Isolator 33 haf  tet, kann sie in eine durch Hinterdrehen ge  bildete Nut     33a    des Isolators hineinragen.  



  Der Isolator kann statt, mit Nuten auch  mit,     hinterdrehten    Schultern versehen wer  den, welche dieselbe Wirkung haben.  



  Bei dem     Sehleifringaggregat    nach den       Fig.    17 bis 23 hat der Isolator 43 einen ring  förmig geschlossenen Schleifring     44    und zwei       Schleifringsegmente    45. Auf dem Ring 44  schleift eine Bürste, während die Segmente  45 abwechselnd mit einer andern Schleif  bürste in     Berührung    treten, die in dem  andern Element der Einrichtung sitzt, zu  welcher das Schleifaggregat gehört.  



  Bei der Herstellung dieses Aggregates  sind in den Isolator 43, der beliebig herge  stellt werden kann, z. B. mit Hilfe einer  Form, rings herum verlaufende Nuten 46 ein  gedreht., die zur     Aufnahme    eines Schleifringes  44 und der Schleifsegmente 45 dienen. Von  jeder Stirnseite des Isolators her erstreckt  sich achsparallel. ein Draht 47 durch eine  Seitenwandung der nächst gelegenen Nut 46  (Fug. 23<B>)</B>. Dieser Draht dient zur Stromlei  tung beim galvanischen Niederschlagen der  leitenden Schicht in der betreffenden Nut 46.

    Das galvanische Verfahren wird in der be-           schriebenen    Weise durchgeführt., wobei die  Drähte 47 dazu dienen, den Strom den auf die  Böden der Nuten 46 aufgebrachten leitenden       I'berzügen    zuzuführen, um die Niederschla  gung der leitenden Schicht     zti    bewirken. Es  entstehen dabei in den Nuten 46 geschlossene  Metallringe. Diese und der     Isolatorkörper     werden dann abgedreht und poliert.  



  Alsdann werden in den     Isolatorkörper    von  der einen. Stirnseite her am Umfang zwei  Schlitze 48 eingeschnitten, wodurch der eine  der beiden Metallringe in die     Segmente    45  unterteilt wird. Freilich muss verhindert wer  den, dass sich die Ringe auf dem Isolator in  der Umfangsrichtung verschieben. Zu diesem  Zweck kann der Isolator mit Löchern 49 ver  sehen werden, in die der galvanische Nieder  schlag hineinragt, vergleiche     Fig.    19 und 22.  Besonders wichtig ist dies für die beiden Seg  mente 45. Ferner muss verhindert werden,  dass sich die Segmente vom Isolator abheben  können. Zu diesem Zweck sind die Flanken  der Nuten 46     hinterdreht.    Das kann auch mit  den Löchern 49 geschehen.  



  Bei der galvanischen Bildung der leiten  den Metallschichten werden diese mit den  stromführenden Leitern elektrisch und mecha  nisch zu einem Gebilde vereinigt, das von dem  Isolator getragen wird und einen hohen elek  trischen Leitwert hat. Die leitende     Metall-          sehieht,    der     stromfährende    Leiter und der  Isolator bilden     zusammen    ein elektrisches  Maschinenelement, das dem Zweck dient,  einen elektrischen Strom von dem einen zum  andern zweier relativ beweglicher Körper zu  leiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines elek trischen Maschinenelementes mit mindestens einem Kontaktschleifkörper, dadurch gekenn zeichnet, dass man den Schleifkörper durch Niederschlagen einer elektrisch leitenden Schicht auf galvanischem Wege erzeugt. II. Elektrisches Maschinenelement herge stellt nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Isolator aufweist, der mit mindestens einer Nut versehen ist, in welcher der Schleif körper auf galvanischem Wege erzeugt wor den ist, wobei dieser Schleifkörper durch ein im Isolator vorgesehenes Loch hindurch mit einer Stromzuführungsleitung verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die elektrisch leitende Schicht in unmittelbarer Berührung mit einer Stromzuführungsleitung erzeugt, die dadurch elektrisch und mechanisch mit dem Schleifkörper verbunden wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die isolierte Strom zuführungsleitung in einen aushärtbaren, pla stischen Isolierstoff eingebettet wird, der zu einem mit Nuten versehenen Isolierkörper ge formt wird, an deren Grund die Leitung vor der galvanischen Erzeugung des Schleifkör pers blossgelegt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Grund einer in einem Isolierkörper vorgesehenen Nut mit einem elektrisch leitenden Überzug ver sieht und hierauf ein Loch im Isolierkörper herstellt, um den Leiter (4) blosszulegen, be vor der Schleifkörper galvanisch auf dem lei tenden Überzug niedergeschlagen wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass eine Reihe von Leitern im Abstand voneinander nebeneinan- derliegend in einem zylindrischen Isolator (3) eingeformt werden und mehrere Nuten (7), je eine für jeden Leiter (4), eingeschnitten werden. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass man den Isolier stoff in plastischem Zustand um Zuführungs leiter (4) herum formt, die von einem zentra len Haltestab (1) getragen werden. 6. Elektrisches Maschinenelement nach Pa tentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die galvanisch niedergeschlagene Schicht (8, 14, 30, 36, 23) auf einem leitenden Überzug des Isolators (3, 10, 26, 33, 18, 43) sitzt. 7. Elektrisches Maschinenelement nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator von einem zylindrischen Kör per (3, 10, 26) mit einer Längsbohrung (z. B.
    13, 27) gebildet ist und mindestens eine sieh in seiner Umfangsrichtung erstreckende Nut (7, 11, 29) hat, die mit einer Längsbohrung des Isolators durch ein Loch (15, 32) in Ver bindung steht, durch welches der in der Längsbohrung verlaufende Leiter (4, 16, 31) hindurehragt. B. Elektrisches Maschinenelement nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter (4) sich in einem Abstand von der Wandung der Nut (7) befindet und dass ein Teil der elektrisch leitenden Schicht (8) in das Loch hineinragt, um die elektrische und mechanische Verbindung mit dem Leiter her zustellen.
CH325626D 1954-10-26 1954-10-26 Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Maschinenelementes mit mindestens einem Kontaktschleifkörper und nach dem Verfahren hergestelltes elektrisches Maschinenelement CH325626A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128543B (de) * 1958-07-18 1962-04-26 Electro Tec Corp Verfahren zum Herstellen eines Stromwenders oder eines Schleifringkoerpers
US4346321A (en) * 1978-02-27 1982-08-24 Robert Bosch Gmbh Slip ring retainer mechanism

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