CH325668A - Verfahren zum Sterilisieren von Hohlgegenständen mit Ultraviolettstrahlung und mittels dieser Strahlung erzeugtem Ozon - Google Patents

Verfahren zum Sterilisieren von Hohlgegenständen mit Ultraviolettstrahlung und mittels dieser Strahlung erzeugtem Ozon

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Publication number
CH325668A
CH325668A CH325668DA CH325668A CH 325668 A CH325668 A CH 325668A CH 325668D A CH325668D A CH 325668DA CH 325668 A CH325668 A CH 325668A
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CH
Switzerland
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objects
radiation
tunnel
ultraviolet radiation
sterilized
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Application number
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English (en)
Inventor
Jacob Van Wilgen
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/08Radiation
    • A61L2/10Ultraviolet [UV] radiation

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description


  



  Verfahren zum Sterilisieren von   Hohlgegenstanden    mit Ultraviolettstrahlung und mittels dieser Strahlung erzeugtem Ozon
Es ist bekannt,   da.      UltravioLettstrahlung      iln    WellenlÏngenbereich zwischen   2000    und 3000 ¯ eine sterilisierende Wirkung hat. So   liat.    man z. B. vorgeschlagen, Flaschen dadurch   xu sterilisieren, dass    eine   solche Strahlung er-      zeugende      lampez    eine bestimmte Zeit in die   wu    sterilisierenden Flaschen eingebracht werden.



   Ferner ist es bekannt, da¯ bei der Be  strahlung von Luft    mit Ultraviolettstrahlung, deren WellenlÏngen zwischen 1800 und   2000 A      liegen, Ozon entstellt.    Die sterilisierende Wirkung des Ozons ist ebenfalls bekannt. Auch ist. es bekannt,   Fliissigkeiten    mit Ultraviolettstrahlung und mit von dieser Strahlung   er-    zeugtem Ozon zu sterilisieren.



   Es ist darauf hingewiesen worden, dass das Sterilisieren von Verpackungsmaterial f r Lebensmittel mit Ultraviolettstrahlung, die zugleich Ozon erzeugt, unerw nischt ist, da das Ozon den Geschmack der später im sterilisier  ten Material verpackten Lebensmittel    beeintrÏchtigen w rde.



     NUs    diesen   Gründien    hat man die   Verwen-      dung von Sterilisierungslampen,    die kein Ozon erzeugen, sondern im wesentlichen Strahlung in   einm Wellenlängenbereich zwischen 2000    und 3000   A    aussenden, bevorzugt.



   Obgleich sich diese Lampen in der Praxis gut. bewährt haben, besteht ein Nachteildarin, dal. die Menge an Strahlungsenergie je LÏn  geneinheit    der Lampe verhältnismässig gering ist. Eine ziemlich lange Bestrahlungsdauer bzw. die Verwendung einer grossen Anzahl    Strahlungslampen ist aus diesen Gründen zum    Erzielen eines   zufriedenstellenden Sterilisie-    rungsgrades erforderlich.    l) as    Verfahren nach vorliegender Erfindung bezweekt, Hohlgegenstände unter Zu  hilfenahme    von Ozon erzeugender Ultraviolettstrahllmg zu sterilisieren, wobei das erzeugte Ozon benutzt wird, ohne da¯   naeh    beendeter Sterilisierung nachteilige Folgen des erzeugten Ozons zu befürchten sind.

   Dabei soll die Be  strahlungsda. uer herabgesetzt    und eine ver   hältnismässig Mein bemessene Sterilisierappa-    ratur verwendet werden.



   Der Erfindung liegt. die Erkenntnis zugrunde, dass sich das Ozon bei einer Temperatur von etwa 80  C erheblich schneller als bei Zimmertemperatur zersetzt.



   Bei dem Verfahren zum Sterilisieren von HohlgegenstÏnden mit Ultraviolettstrahlung und durch diese Strahlung erzeugtem Ozon, erfolgt gemäss der Erfindung die Sterilisation mit Ultraviolettstrahlung im WellenlÏngenbereich zwischen 1800 und 3000   A,    wobei ein Teil der Strahlung im Wellenlängenbereich zwischen 1800 und 2000   A    ausgesandt wird, und dass die Bestrahlung wenigstens so lange fortgesetzt wird, bis infolge der Wärmeentwicklung durch die Bestrahlung die in den   su    sterilisierenden Gegenständen vorhandene  Luft eine Temperatur von mindestens 80  C   emeieht.   



   Zweckmϯig wird das Verfahren so durchgeführt, da¯ die   zu sterilisierenden Gegen-      stände auf    einem Transportband durch einen Tunnel hindurchgeführt werden, in dem   StrahlungsqueMen    angeordnet sind, die Ozon erzeugende Ultraviolettstrahlung aussenden, z. B.   Hocbdruckquecksilberdampfentladungs-    lampen und die   Forderungsgeschwindigkeit    der Gegenstände derart geregelt wird,   dans in    den Gegenständen beim Verlassen dies Tunnels eine Temperatur von mindestens 800 C herrscht.



   Die solcher Lampen kann so gro¯ sein, da¯ es sich empfiehlt, den Raum innerhalb des Tunnels zu kühlen, z. B.   indem strömendes Wasser bzw. Luft durch    die Wand des zu diesem Zweck doppelwandig aus  gebildeten Tunels hindnrehgeführt    oder die im Bestrahlungstunnel befindliche Luft  ber eine andere kühlende Fläche innerhalb oder ausserhalb des Tunnels aufs neue in Umlauf versetzt wird.



   Das Verfahren sicli insbesondere zum Sterilisieren von Hohlgegenständen mit einer   sogenannten Falznaht,    z. B. Konserven  biiehsen.    In eine solche Naht dringt die Ultraviollettstrahlung nur teilweise ein, so dass dort vorhandene Mikroorganismen unzulänglich von der Ultraviolettstrahlung get¯tet werden. Das bei Anwendung des   Verfahrens nach der Er-      findung erzeugte Ozon    kann aber z.   B.    durch Diffusion oder Konvektion in   die Falznaht    eindringen. Wird ein gemϯ der Erfindung vorbehandelter Gegenstand mit Lebensmitteln, wie z.

   B. kondensierter Milch, gefüllt, so sind keine schädlichen Folgen des gebildeten Ozons zu bef rchten, da   dieses sieh vor der Been-      dito,    der Bestrahlung zersetzt. hat und das gegebenenfalls in der Falznaht unverändert   zurückgebliebene    Ozon zu gering ist, um un   erwünschte merkliche Geschmacksänderungeu    zn   verursaehen.   



   In der beiliegenden Zeichnung ist schematisch ein   Ausführungsbeiapiel    einer Vorrichtung dargestellt, mit deren Hilfe das Verfahren gemäss der Erfindung durchführbar ist, und zwar zeigt :    llig.    1 einen LÏngsschnitt der Vorrichtung und
Fig. 2 einen. Querschnitt lÏngs der Linie   IN-IL    nach Fig. 1.



   Die Vorrichtung besteht aus einem Tunnel 1, in dem eine Transportanlage f r die zu   sterilisierenden Hohlgegenstände,    wie z. B.



     Büchsen, untergebracht ist.    Diese   Transport-    anlage e einen endlosen Stahldraht 2 auf, der  ber zwei Seilscheiben 3 und 4 lÏuft und durch Drehung dieser Seilscheiben in   Bewe-    gung wird. Zu diesem Zweck ist ein Motor 5 angeordnet, der mittels eines  ber Reilseheiben 6 und 7 laufenden Seils 8 d, ie Seilscheibe 3 antreibt.



   Auf den Stahldraht 2 können die zu sterilisierenden Büchsen 9 aufgesetzt werden, die auf dem Stahldraht 2 in Richtung des Pfeils 10 durch den Tunnel   l befördert    werden. Die SeitenwÏnde des Tunnels sind mit Führungen 11 und 12 versehen, welche die B chsen beim Transport, durch den Tunnel geradlinig f hren. Bei diesem Transport werden die Büchsen von das Ozon erzeugenden Hochdruckqueck  silberdampfentladungsrohren 13 bestrahlt.    Die Büchsen werden an der linken Seite dem Tunnel zugeführt und verlassen ihn an der   reehten    Seite.

   Die Beforderungsgeschwindigkeit der auf den Stahldraht aufgesetzten B chsen wird so geregelt, dass beim Verlassen des Tunnels die Temperatur der Luft in   then    Büchsen so hoch ist, dass das zu Beginn der Bestrahlung darin erzeugte Ozon im wesentliehen zersetzt worden ist.   Dais    s beschriebene Verfahren ist namentlich mit Erfolg anwendbar, wenn die zu sterilisierenden B chsen mit min  destens einer Falznaht,    z. B. mit einer Falznaht 14, versehen sind.



   In der Zeichnung ist beispielsweise eine waagrecht arbeitende Vorrichtung abgebildet.



  Das Verfahren gemäss der Erfindung kann    aber auch bei anders angeordneten Vorrich-    tungen Anwendung finden, wie z.   B.    bei einer Vorrichtung, bei der sich die Büchsen in senkrechter Richtung bewegen und die Sterili   sierla. mpen ebenfalls senkrecht angeordnet.    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Sterilisieren von Hohl- gegenständen mit Ultraviolettstrahlung und mittels dieser Strahlung erzeugtem Ozon, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Sterilisation mit Ultraviolettstrahlung im Wellenlängenbe- reieh zwischen 1800 und 3000 A erfolgt, wobei ein Teil der Strahlung im Wellenlängenbereich zwischen 1800 und 2000 A ausgesandt wird, und dass die Bestrahlung wenigstens so lange fortgesetzt wird, bis infolge der Wärmeent- wicklung durch die Bestrahlung die in den zu sterilisierenden GegenstÏnden vorhandene Luft eine Temperatur von mindestens 800 C erreicht.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ dieselbe ein Transportband zur Aufnahme der zu sterilisierenden Gegenstände aufweist, einen von diesem Transportband durchlaufenen Tunnel sowie in die , sem Tunnel. angeordnete Hoehdruekqueeksil- berdampflampen.
    III. Anwendung des Verfahrens nach Pa tentanspruch 1 zum Sterilisieren von Hohl- gegenstanden, welche eine Falznaht aufweisen.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, daB die zu sterilisieren- den Gegenstände auf einem Transportband durch einen Tunnel hindurchgeführt werden, in dem Hochdruckquecksilberdampfentladungslampen angeordnet sind und die Beför derungsgeschwindigkeit der GegenstÏnde so geregelt wird, dass in den Gegenständen beim Verlassen des Tunnels eine Temperatur von mindestens 80 C herrscht.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Luft im Be strablungstunnel dadurch gekühlt wird, da¯ sie an einer kühlenden Fläche vorbeigeführt wird.
    3. VorrichtungnachPatentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Tunnelwand doppelwandig ausgeführt, und von einem K hlmittel durchströmt ist.
CH325668D 1953-10-05 1954-10-04 Verfahren zum Sterilisieren von Hohlgegenständen mit Ultraviolettstrahlung und mittels dieser Strahlung erzeugtem Ozon CH325668A (de)

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CH325668D CH325668A (de) 1953-10-05 1954-10-04 Verfahren zum Sterilisieren von Hohlgegenständen mit Ultraviolettstrahlung und mittels dieser Strahlung erzeugtem Ozon

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2914075A1 (de) * 1979-04-07 1980-11-20 Linnich Papier & Kunststoff Verfahren und einrichtung zum sterilisieren der innenflaeche von behaeltern, insbesondere von vorgeformten faltbehaeltern
EP1560604A4 (de) * 2002-06-10 2006-12-27 Jose Gutman System und verfahren für ozonhaltige verpackung zur desinfektionsanwendung
WO2019042625A1 (de) * 2017-09-04 2019-03-07 Krones Ag Bestrahlungstunnel für behälter und verfahren zur bestrahlung von behältern

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