CH325728A - Fahrzeug für Wasser und Land - Google Patents

Fahrzeug für Wasser und Land

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Publication number
CH325728A
CH325728A CH325728DA CH325728A CH 325728 A CH325728 A CH 325728A CH 325728D A CH325728D A CH 325728DA CH 325728 A CH325728 A CH 325728A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
water
vehicle
wheels
land
hollow bodies
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Bollschweiler Hans
Original Assignee
Karl Bollschweiler Hans
Von Wyss Paul
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Bollschweiler Hans, Von Wyss Paul filed Critical Karl Bollschweiler Hans
Publication of CH325728A publication Critical patent/CH325728A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60FVEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; VEHICLES CAPABLE OF TRAVELLING IN OR ON DIFFERENT MEDIA, e.g. AMPHIBIOUS VEHICLES
    • B60F3/00Amphibious vehicles, i.e. vehicles capable of travelling both on land and on water; Land vehicles capable of travelling under water
    • B60F3/003Parts or details of the vehicle structure; vehicle arrangements not otherwise provided for
    • B60F3/0038Flotation, updrift or stability devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


  Fahrzeug für Wasser und Land    G egenstand vorliegender Erfindung ist  ein Fahrzeug für Wasser und Land, welches  zum Befahren von Gewässern, Mooren, La  gunen, Eisflächen, Sehneefeldern, trockenem  Land und dergleichen dienen soll.  



  Es sind schon Wasserfahrzeuge bekannt,  deren Fahrzeugkörper von rollenden Schwimm  körpern getragen und fortbewegt werden, um  die Reibung im Wasser zu verringern. Diese  Schwimmkörper waren dabei als starre Hohl  körper ausgebildet. Einerseits sanken diese  starren Hohlkörper stets tiefer ein, als es  für eine rollende Bewegung zulässig war, da  sie ein zu, grosses Eigengewicht hatten; ander  seits hielten die extrem dünnen Wiandungen  der Schwimmkörper einem starken Wasser  gang oder einer Landung an flach anstei  genden Ufern nicht stand.  



  Gemäss vorliegender Erfindung wird der  Fahrzeugkörper durch schwimmfähige Räder  so getragen, dass er die Wasseroberfläche  nicht berührt, wobei die schwimmfähigen  Räder gummielastische Hohlkörper aufweisen,  welche mit einem gasförmigen Medium auf  gepumpt sind. Vorteilhaft erfolgt der An  trieb des Fahrzeuges über die Räder. Eine  glatte Oberfläehe dieser Räder würde im  Wasser allerdings einen zu kleinen Wider  stand finden, um das Drehmoment derselben  in einen genügenden Schub zu verwandeln.  So sind zweckmässig Mittel vorhanden,     wel-          ehe    die Reibung vergrössern und beispiels  weise in einer Riffelung der Oberfläche, ein-    geprägten Unebenheiten oder aufgesetzten  Rippen usw. bestehen können.  



  Um die Sicherheit des Fahrzeuges auf  dem Wasser zu     vergrössern,    können die Hohl  körper der Räder in Kammern unterteilt  sein, damit bei mechanischer Verletzung der  Hülle immer noch die Tragfähigkeit der un  verletzten Kammern übrigbleibt.  



  Dank der Elastizität der Räder ergibt  sich eine erhöhte Unempfindlichkeit gegen  über Stössen bei der Landung oder beim Be  fahren von Untiefen. Ebenso verleiht ihnen  ihre Nachgiebigkeit einen grossen Wider  stand gegenüber Wellenschlag.  



  Es ist selbstverständlich,     da.ss    sich ein sol  ches Fahrzeug     atLCh    auf dem Trockenen fort  bewegen kann. Für diesen Zweck sind die  Räder vorteilhaft lenkbar angeordnet; jedoch  ist, ihre     Lenkba.rkeit    auch im Wasser von  Nutzen, indem dann das Steuerruder in  Fortfall kommen kann, womit ein weiterer  Reibungsverlust     eliminiert    wird. Werden die  lenkbaren Räder überdies noch angetrieben,  so ergibt sich gegenüber einem rudergelenk  ten Fahrzeug eine bessere     Manövrierfähigkeit,     besonders bei langsamer Fahrt oder aus dem       Stillstand.     



  Das erfindungsgemässe Fahrzeug kann so  ausgebildet sein, dass es sich beim Landen  an Ufern mit     sch-wa.eher        Neigung    durch  eigene Kraft auf das Trockene bewegen  kann und von einem     Landungsteg    unabhängig  ist. Sodann können auch seichte Gewässer      oder Morast befahren werden, wo keinerlei  Schiffsverkehr mehr möglich wäre.  



  In der beigefügten Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt das Fahrzeug von der Seite  und  Fig. 2 dasselbe von vorn gesehen.  



  Fig. 3a-5b zeigen Varianten eines Rades  dieses Fahrzeuges.  



  Auf einer Kabine 1, welche Passagiere,  Triebmotor und Transportgut aufnimmt, sind  mittels Achsen vier Räder 2, 3, 4, eines un  sichtbar, befestigt. Eine Wellenlinie 5 stellt  den Wasserspiegel dar, um zu zeigen, wie  gross der Tiefgang des Fahrzeuges im Still  stand ist. Die Räder 2, 3, 4 bestehen hier aus  Gummi und sind mit Luft aufgepumpt. Beim  Einsinken bis zur Wellenlinie 5 verdrängen  sie so viel Wasser, als das Gewicht des ganzen  Fahrzeuges beträgt. Zwei Räder 4 werden  angetrieben, während die beiden andern Rä  der 2 und 3 lenkbar sind. Die Lenkbarkeit  der Räder 2 und 3 ermöglicht es, dass das  Fahrzeug sowohl auf dem Lande wie auf  dem Wasser steuerbar ist. Hierbei ist beim  Fahren auf dem Wasser ein besonderes Steuer  ruder nicht erforderlich.  



  Zur Erhöhung der Griffigkeit im Wasser,  Schlamm, Schnee usw. sind an der     Ober-          fläehe    der Räder gemäss Fig. 3a und 3b band  förmige Rippen angebracht. Gemäss Fig. 4a    und 4b weist das Rad an seiner Lauffläehe  ein stollenartiges Profil auf. Fig. 5a und 5b  zeigen ein Rad, an welchem sechs Schaufeln  1, 2, 3, 4, 5 und 6 befestigt sind. Diese  Schaufeln 1-6 können beim Befahren von  Land weggenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrzeug für Wasser und Land, da durch gekennzeichnet, dass der Fahrzeug körper durch schwimmfähige Räder so ge tragen wird, dass er die Wasseroberfläche nicht berührt, wobei .die schwimmfähigen Rä der gummielastisehe Hohlkörper aufweisen, welche mit einem gasförmigen 1NTedium auf gepumpt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Fahrzeug für Wasser und Land nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Fahrzeuges über die Räder erfolgt. 2. Fahrzeug für Wasser und Land nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die glzmmielastisehen Hohlkörper der Räder je in mehrere getrennte Kammern unterteilt sind. 3.
    Fahrzeug für Wasser und Land nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche der Räder mechanische Mittel vorhanden sind, welche bei ihrer Drehung im Wasser die bestehende Reibung erhöhen.
CH325728D 1957-01-24 1957-01-24 Fahrzeug für Wasser und Land CH325728A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH325728T 1957-01-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH325728A true CH325728A (de) 1957-11-15

Family

ID=4499997

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CH325728D CH325728A (de) 1957-01-24 1957-01-24 Fahrzeug für Wasser und Land

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CH (1) CH325728A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190353B (de) * 1962-06-07 1965-04-01 Hermann Walter Gehlen Dipl Ing Amphibienfahrzeug
WO1997012768A1 (en) * 1995-10-05 1997-04-10 Kovacs Janos Vehicle, especially amphibious vehicle

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DE1190353B (de) * 1962-06-07 1965-04-01 Hermann Walter Gehlen Dipl Ing Amphibienfahrzeug
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