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rUllp:aterial <SEP> für <SEP> Textilgebilde <SEP> zum <SEP> chutz <SEP> gegen <SEP> t':=4tlte <SEP> und
<tb> r'euchtigkeit
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Die <SEP> #;rfindunL-bezieht <SEP> sich <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Füllmaterial <SEP> für
<tb> xie <SEP> z.B. <SEP> Schlafsäcke, <SEP> :@tepdeclcen, <SEP> Stept@futter,
<tb> ' <SEP> #3r@;steip <SEP> ssr,;,cl;en <SEP> e(jer <SEP> Seefahrerbekleidung, <SEP> zurr <SEP> Schutze <SEP> yefen
<tb> und <SEP> <I>All-;</I> <SEP> tii <SEP> keit.
<tb> :s <SEP> ist <SEP> die <SEP> oben <SEP> beys:ielsweise <SEP> angef::hrten
<tb> Gebilde, <SEP> wie <SEP> u.ä. <SEP> äciilafsz <SEP> cke <SEP> mit <SEP> gekräuselten, <SEP> künstlichen
<tb> i' <SEP> -,sern <SEP> oder <SEP> :,reit <SEP> i;
-turf-asern <SEP> zu <SEP> füllen. <SEP> DÜbei <SEP> kann <SEP> das <SEP> Gewebe,
<tb> ,las <SEP> üie <SEP> Fülluni <SEP> #una-.üllt, <SEP> ebenfalls <SEP> aus <SEP> künstlichen <SEP> Aisern <SEP> oder
<tb> auä <SEP> :aturf@@sf@r:-. <SEP> 'r::stehen <SEP> und <SEP> es <SEP> kann <SEP> hydrophobiert <SEP> oder <SEP> be schichtet <SEP> sein <SEP> @-a-r <SEP> nicht. <SEP> Lin <SEP> Verrutschen <SEP> der <SEP> füllun;
<SEP> wird <SEP> in
<tb> der <SEP> Regel <SEP> durch <SEP> 3tep,)nähte <SEP> verhindert, <SEP> die <SEP> den@achtei.l
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nass <SEP> durch <SEP> sie <SEP> beim <SEP> Gebrauch, <SEP> z.B. <SEP> der <SEP> Schlafsäcke, <SEP> irü
<tb> c <SEP> eu(;iitigkeit <SEP> in <SEP> das <SEP> Innere <SEP> eindringen <SEP> kann, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> auch <SEP> @aa@;r@ <SEP> ,
<tb> wenn <SEP> ein <SEP> hydrophobiertes <SEP> oder <SEP> beschichtetes <SEP> umhüllendes <SEP> Ge#viej:
verwendet <SEP> wird.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> bekannt, <SEP> "üz# <SEP> sie <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> kunstlede:-ürzi± <SEP> ::;
<tb> Flächengebilden, <SEP> zwei <SEP> oder <SEP> mehr <SEP> Vliese <SEP> aus <SEP> Fasern <SEP> verschi.edc:,Y:c- <SEP> ::
<tb> Titers <SEP> aufeinander <SEP> zu <SEP> legen <SEP> und <SEP> mittels <SEP> eines <SEP> dehnbaren <SEP> Binde mittels <SEP> zu <SEP> imj)räbnieren, <SEP> c <SEP> icses <SEP> zu <SEP> koagulieren <SEP> und <SEP> dann <SEP> äas
<tb> Gebilde <SEP> bei <SEP> erhöhter <SEP> Temperatur <SEP> zu <SEP> pressen.
<tb> Je <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Gehalt <SEP> 3n <SEP> Bindemittel <SEP> entsteht <SEP> ein <SEP> 1e
<tb> ges, <SEP> durchlässiges <SEP> oder <SEP> undurchl@'.ssiges <SEP> Gebilde <SEP> mit <SEP> gute.
und <SEP> z:br@jibfestigkeit.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> auch <SEP> bekannt, <SEP> ein <SEP> handförmiges <SEP> Polstern:.ter <SEP> -.::1
<tb> herzustellen, <SEP> bestehend <SEP> au, <SEP> i"eijrereri <SEP> Lagen <SEP> gekrL@uselt.#er <SEP> ui <SEP> i
<tb> aurch <SEP> ein <SEP> Bindemittel <SEP> vereinigter <SEP> i:unstfasern <SEP> von <SEP> der <SEP> .:@rt
<tb> känstlichen <SEP> Rosshaares.
<tb> Endlich <SEP> ist <SEP> es <SEP> be;:annt, <SEP> Yleider- <SEP> -der <SEP> Futta,.-,stc <SEP> @fe <SEP> sc
<tb> zu <SEP> behandeln, <SEP> dass <SEP> dieselben <SEP> Zonen <SEP> unterschiedlicher <SEP> :-.au;1= <SEP> <B>hl*</B> <SEP> , keit <SEP> aufweisen. <SEP> Dabei <SEP> wird <SEP> lie <SEP> \one <SEP> gr@@sster <SEP> Saugf'thii,kei <SEP> t <SEP> IJL <SEP> .#i
<tb> Tragen <SEP> der <SEP> Stoffe <SEP> auf <SEP> der <SEP> vom <SEP> Kt-rI <SEP> er <SEP> des <SEP> T-;,äöer#s:bge::
andi-,en
<tb> Geite <SEP> liegen, <SEP> damit <SEP> die <SEP> dem <SEP> i'.ör@)er <SEP> zugecvan'te <SEP> geite <SEP> z.,>. <SEP> Deün
<tb> Schwitzen <SEP> de:; <SEP> Trägers <SEP> troc!;-:@ <SEP> bleibt.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> ferner <SEP> bel:@:n:;t, <SEP> saug\' < @ai@e, <SEP> -@@zftdurchL'.ss@g:
<tb> i@:leider- <SEP> oder <SEP> Futterstoffe <SEP> sc <SEP> h-,@rzust@-ll.en, <SEP> Itss <SEP> dieselben
<tb> Zonen <SEP> mit <SEP> unterschiedlicher <SEP> @@ug@ <SEP> @igi@c@it <SEP> aufweisen. <SEP> Dabei.
<tb> zum <SEP> Z.;ecke <SEP> des <SEP> Trocicenhalt-:ns <SEP> ie;
<SEP> Bein <SEP> i'r@:gen <SEP> als <SEP> Kleider- <SEP> Gde:#
<tb> Futterstoff <SEP> an <SEP> der <SEP> dem <SEP> Tr.ger <SEP> z@@zgc-fehrten <SEP> Seite, <SEP> die <SEP> Zone
<tb> erttfa?i@c.e::
<tb> grösster <SEP> Saugfähigkeit <SEP> an <SEP> der <SEP> vom <SEP> Körper <SEP> des <SEP> Trägers
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:u3 <SEP> 1i@n;3eite <SEP> angeordnet.
<tb> Die <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> nun <SEP> ein <SEP> Füllmaterial <SEP> für <SEP> Textil zum <SEP> zum <SEP> ächutze <SEP> gegen <SEP> Kälte <SEP> und <SEP> Feuchtigkeit <SEP> aus <SEP> Vliesen,
<tb> <B>'</B> <SEP> -i die <SEP> aus <SEP> Fasern <SEP> mit <SEP> verschiedenem <SEP> Titer <SEP> aufgebaut <SEP> sind, <SEP> das <SEP> da dur##"h <SEP> -;
ekennzeichnet <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Fasern <SEP> in <SEP> den <SEP> Vliesen <SEP> locket
<tb> geschichtet <SEP> sind <SEP> und <SEP> das <SEP> äussere <SEP> j <SEP> körlierfern <SEP> anzuordnende <SEP> Vlies
<tb> eine <SEP> Dicke <SEP> von <SEP> 1G <SEP> bis <SEP> 50 <SEP> ; <SEP> der <SEP> Gesamtdicke <SEP> des <SEP> Füllmateriales
<tb> hat, <SEP> ganz <SEP> oder <SEP> teilweise <SEP> hydrophobiert <SEP> ist <SEP> und <SEP> aus <SEP> gekräusel ten <SEP> Fasern <SEP> mit <SEP> einem <SEP> \.L#'itez@ <SEP> von <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> besteht, <SEP> während <SEP> das
<tb> innere, <SEP> körlIernahe <SEP> anzuordnende <SEP> Vlies <SEP> aus <SEP> nicht <SEP> hydrophob <SEP> aus gerüsteten, <SEP> gekräuselten <SEP> Fasern <SEP> reit <SEP> einem <SEP> Titer <SEP> von <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> 25
<tb> besteht,
<SEP> wobei <SEP> der <SEP> Titer <SEP> und <SEP> die <SEP> Zahl <SEP> der <SEP> Kräuselbögen <SEP> im <SEP> kör perfernen <SEP> Vlies <SEP> stets <SEP> kleiner <SEP> sind <SEP> als <SEP> diejenigen <SEP> des <SEP> körper nahen <SEP> Vlieses <SEP> und <SEP> alle <SEP> rasern <SEP> eine <SEP> hohe <SEP> BauschelastizitUt <SEP> auf weisen.
<tb> Die <SEP> Vervaendung <SEP> locker <SEP> geschichteter, <SEP> gekräuselter <SEP> Faseri in <SEP> den <SEP> Vliesen, <SEP> rai_t <SEP> den <SEP> angeführten <SEP> äciichtdicken, <SEP> dem <SEP> Titer
<tb> der <SEP> Fasern <SEP> und <SEP> der <SEP> geringeren <SEP> Zahl <SEP> von <SEP> hräuselbogen <SEP> im <SEP> l7örper fernen <SEP> Vlies, <SEP> #:e;äen'_iber <SEP> dein;
<SEP> '!lies <SEP> sowie <SEP> die <SEP> hohe
<tb> Bauschela;@tizit#=it <SEP> aller <SEP> verhindert, <SEP> zusarji-:Pn <SEP> riit <SEP> cier
<tb> Üer <SEP> r'asern <SEP> äes <SEP> körl-,eianzucidneiideri <SEP> ';'1 <SEP> i_eses <SEP> ci.:s <SEP> -n <SEP> von <SEP> FeuchtiLkeit <SEP> von <SEP> aus sen. <SEP> rerner <SEP> wircvc-n <SEP> cierrl <SEP> nicht <SEP> hydro0hc:bierteri,
<tb> köri-,ernatjen <SEP> TJ7 <SEP> iPv <SEP> aufgesogen.
<tb> 3eiii:
<SEP> körperfern <SEP> anzuordne <SEP> iden <SEP> Vlies <SEP> kann <SEP> auf <SEP> :;er <SEP> dem
<tb> Körper <SEP> abgewandten <SEP> geite <SEP> eine <SEP> Schicht <SEP> aus <SEP> hyü:@of@hobierten <SEP> .4;-
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@.i@.<B><I>-</I></B> <SEP> .:, <SEP> beispielsweise <SEP> durch <SEP> Aufsprühen <SEP> eines <SEP> Hydrophobierungs mttels <SEP> auf <SEP> das <SEP> fertige <SEP> Vlies <SEP> gebildet <SEP> werden. Vorzugsweise besteht das Füllmaterial aus gekräuselten Vollsynthetischen Fasern, insbesondere aus Polyesterfasern.
Bei diesen Fasern wird die Kräuselbogenzahl der Fasern des äusseren körperfern anzuordnenden Vlieses im allgemeinen mit 30 bis 12C Bögen/10 cm und diejenige der Fasern des inneren körpernah anzuordnenden Vlieses im allgemeinen mit 60 bis 2ü0 Bögen/10 cm gewählt, wobei die Zahl der Kräuselbögen des körperfernen Vlieses stets kleiner ist als diejenige des kör pernahen Vlieses.
Es kann auch Wolle eingesetzt werden, die entsprechend dem oben Gesagten verschiedene Feinheiten hat. In diesem Falle ist die natürliche Kräuselung der Wolle ausreichend.
Die beiliegende Zeichnung zeigt schematisch einen Schnitt durch das Füllmaterial gemäss der Erfindung. Dieses weist ein inneres,körpernah anzuordnendes Vlies 1 und ein äus- seresrkörperfern anzuordnendes Vlies 2 auf (Fig. 1). In Fig. 2 ist das Vlies 2 so aufgebaut, dass die körperfernen Fasern ein Schlicht 3 aus hydrophobierten Fasern bilden.
Erfindungsgemässe Füllmaterialien verhindern das Ein dringen von Feuchtigkeit von der hydrophobierten Seite her, so dass der Körper nicht nass werden kann, doch gestatten sie den Austritt von Körperausdünstungen und gegebenenfalls auch von Schweiss. Der dampfförmige Schweiss kann durch das innere Fase vlies 1 und sowohl durch das äussere Faservlies 2 als auch dur ein umhüllendes Gewebe bzw. Steppnähte nach aussen entweichen.
Gerade bei besonders hoher Schweissabsonderung hat die erwähnt teilweise Hydrophobierung des äusseren Vlieses Vorteile. Das äussere Faservlies hat wegen des kleineren Titers und der ge ringeren Kräuselbogenzahl seiner Fasern kleinere kapillare Zwischenräume als das innere Faservlies 1.
Da nun Wasser von grobkapillaren zu feinkapillaren Zwi schenräumen wandert, wird der nicht verdampfte Schweiss auch in den beschriebenen Faservliesen von dem inneren Faservlies 1 zunächst aufgesogen und zu den feinkapillaren Zwischenräumen der inneren, nicht hydrophobierten Schicht des äusseren Faser- vlieses 2 befördert, wo er bis zur Verdunstung zunächst ge sammelt wird, ohne den Körper zu belästigen. In gleicher ';IV'eise saugt diese Schicht kondensierten Schweiss auf, der sich etwa durch ungünstige Temperaturbedingungen gebildet haben sollte.
<U>Beispiele</U> Schlafsack-Füllunz 1. Irinenvl.ies: 40C g/m2 aus Polyesterfaser 3C mm 3 den mit 10C Bögen/10 cm 2. Aussenvlies: ?5 g/m@ aus Polyesterfaser 40 mm 1,4 den mit 4C Bugen/10 cm Dicke:
15 ;ä der Gesamtdicke <U>B)</U> Schlafsack-Füllung 1. Innenvlies: 250 g/m2 aus Polyesterfaser 6C mm 6 den reit 8C Bisen j 1C cm 2. Aussenvlies: 6C g/m2 aus Polyesterfaser 6C mm 3 den mit 5C Bögen/1C cm Dicke: 20 ";"7 der Gesamtdicke C) Steppfutter-Füllung 1.
Innenvlies: 6C z-/rl:\ aus Polyacrylnitrilfaser 6C<B>mm</B> 3 den mit 80 Bögen/10 cm 2. 60 g/m aus Polyacrylnitrilfaser 40 mm 1,4 den mit 60 Bögen/10 cm Dicke: 50 % der Gesamtdicke
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<U>D) <SEP> 't,p-,)decken-Füllung,</U>
<tb> 1. <SEP> Innenvlies: <SEP> 300 <SEP> g/m3 <SEP> aus <SEP> Wolle <SEP> C/D <SEP> Feinheit
<tb> mit <SEP> 80 <SEP> Bögen/10 <SEP> cm
<tb> 2. <SEP> Aussenvlies: <SEP> 100 <SEP> g/m2 <SEP> aus <SEP> Wolle <SEP> B <SEP> Feinheit
<tb> mit <SEP> 50 <SEP> Bögen/10 <SEP> cm
<tb> Dicke:
<SEP> 25 <SEP> ;@ <SEP> der <SEP> Gesamtdicke
<tb> <U>Steppdecken-Füllung</U>
<tb> 1. <SEP> Innenvlies: <SEP> 250 <SEP> g/m2 <SEP> aus <SEP> Polyvinylchloridfaser
<tb> 100 <SEP> mm <SEP> 20 <SEP> den <SEP> mit <SEP> 100 <SEP> Bögen/10 <SEP> cm
<tb> 2. <SEP> :ussenvlies: <SEP> 90 <SEP> g/m2 <SEP> aus <SEP> Polyvinylchloridfaser
<tb> 60 <SEP> mm <SEP> 6 <SEP> den <SEP> mit <SEP> 60 <SEP> Bögen/10 <SEP> cm
<tb> Dicke: <SEP> 30 <SEP> % <SEP> der <SEP> Gesamtdicke. Die Vliese werden in üblicher Weise hergestellt.
Die Aussenseite des Vlieses 2 ist jeweils mit einem der bekannten Hydrophobierungsmittel besprihty z.B. solchen auf Silikonbasis, wodurch eine Schicht des Aussenvlieses aus hydrophobierten Fasern besteht.
Das Versteppen der Vliesschichten gegebenenfalls mit über- und Untergewebe erfolgt in üblicher äeise.
7:s ist auch die Anwendung von Faser- und/oder Titer- rnischungen möglich.