CH325868A - Anlage zum automatischen Zeigen von Schussresultaten und zum Verkleben von Schusslöchern - Google Patents

Anlage zum automatischen Zeigen von Schussresultaten und zum Verkleben von Schusslöchern

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CH325868A
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CH
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Horber Ernst
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Horber Ernst
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/14Apparatus for signalling hits or scores to the shooter, e.g. manually operated, or for communication between target and shooter; Apparatus for recording hits or scores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description


  <B>Anlage zum automatischen Zeigen von</B>     Schussresu(taten   <B>und zum verkleben von</B>     Schusslöchern       Die Erfindung     betrifft,    eine Anlage zum       automatischen    Zeigen von     Schussresultaten          und        zum    Verkleben von     Schusslöchern.    Die  selbe zeichnet sich     erfindungsgemäss    aus durch  eine relativ zu einem mindestens ein     Abtast-          organ    tragenden Träger bewegliche Zielscheibe  und auf dem Träger querbewegliche     Mittel          lur    Feststellung 

  der seitlichen Lage des       Sehussloches    und zum Verkleben desselben,  ferner durch eine mit dem Träger und den  erwähnten querbeweglichen Mitteln elektrisch  gekuppelte, im Stand angeordnete     Anzeigev        or-          riehtungund    durch einen Schalter, um sämt  liche Vorgänge vom Stand aus zu     steuern     und zu kontrollieren.  



  Die Erfindung soll nun an Hand der bei  liegenden, ein Ausführungsbeispiel der An  lage sowie eine Detailvariante darstellenden  Zeichnung erläutert werden. In derselben  zeigt:       Fig.    1 einen Aufriss einer Zielscheibe und  der Mittel zur Feststellung des Einschusses,       Fig-.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-11     der     Fig.    1,       Fi-.    3 einen Grundriss,       Fig.        4-    die     Abfühlorgane    in Seitenansicht,       Fig.    5 einen Längsschnitt durch die     Klebe-          v-orriehtung,

            Fig.        5a    eine Ansicht eines Details,       Fi-.    6 eine Draufsicht auf die     Anzeigevor-          rielitung    im Stand,       Fig.7    einen teilweisen Schnitt nach der  Linie     VII-VII    der     Fig.    6,         Fig.    8 ein Schaltschema,         Fig.    9 eine geänderte Ausführung der     Ab-          fühlorgane.     



  Die in den     Fig.1    bis 8 dargestellte Anlage  zum automatischen Zeigen der     Schussresultate     umfasst ausser der an sich bekannten Scheibe  1 folgende Vorrichtungen:  1. Einen mit Fühlern 10 versehenen, auf und  ab beweglichen Wagen 3, mit welchem die  Ordinate des Einschusses festgestellt wer  den kann.  



       \a.    Eine auf dem Wagen 3 querbewegliche Ein  richtung zur Feststellung der Abszisse des  Einschusses sowie    3. eine Klebevorrichtung zum Verkleben des       Cchussloches.       Elektrisch gekuppelt mit den soeben er  wähnten Vorrichtungen befinden sich im  Stand, zweckmässig in Reichweite des Schüt  zen, folgende Vorrichtungen:

    Eine Anzeigevorrichtung, durch welche der       Einsehuss    durch mit den Vorrichtungen  gemäss 1 bis 3 elektrisch gekuppelte Organe       automatisch    richtig auf ein Standblatt  übertragen wird, welches seinerseits eine  verkleinerte Wiedergabe der Zielscheibe ist,  und    einen durch den Schützen     betätigbaren     Schalter, um die verschiedenen Steuer- und       Anzeigevorgänge    zu steuern.

        Der Grundgedanke der dargestellten An  lage besteht somit darin, den     Einschuss    auto  matisch abzufühlen, das     Sehussloeh        gleiehzei-          tig    zu verkleben und im weiteren die Bewe  gring der     Abfühlorgane    automatisch und elek  trisch auf eine in Reich- und Sichtweite des  Schützen befindliche Anzeigevorrichtung zu  übertragen, wobei alle diese Vorgänge durch  den Schützen selbst ausgelöst werden können.  ohne dass hierzu die Mitarbeit irgendwelcher  Zeiger oder     Warner    erforderlich wäre. Die  automatische Anzeige wird dagegen nicht  etwa durch den Schuss selbst ausgelöst.  



  Die einzelnen, die dargestellte Lage bil  dender Vorrichtungen sollen nun der Reihe  nach beschrieben werden:  Im Ziel, z. B. in dem     üblieherweise    in       Sehiessständen    bereits vorhandenen Zeigergra  ben sind Säulen 2 oder dergleichen aufge  stellt, wobei zwischen zwei benachbarten Säu  len eine Scheibe 1 auswechselbar in senkrechte  Führungen eingesetzt ist. Die Scheibe ist dabei  zum Beispiel auf einen nicht dargestellten  Rahmen aufgezogen. An den Säulen 2 ist ein  )Vagen 3 vertikal auf und ab bewegbar ge  führt. Die Bewegung des Wagens 3 erfolgt  durch einen Motor 7, der über Zahnräder 8  und eine durch Elektromagnet     9a        betätigbare     Bandbremse 9 auf einer Welle 4 sitzende Seil  trommeln 5 in Drehung versetzt.

   Von diesen  Seiltrommeln führen Seile, Drähte oder Kabel  über die     Umlenkrollen    5' zum Wagen 3. Der  Motor 7 ist     umpolbar,    so dass sieh seine     Dreh-          riehtung    wahlweise einstellen lässt. Wie ohne  weiteres ersichtlich, wird der Wagen 3 je  nach der Drehrichtung des Motors 7 gehoben  bzw. gesenkt. In den     Fig.1    bis 3 nicht dar  gestellte Endanschläge schalten den Antrieb  des Motors automatisch aus, sobald der Wa  gen seine oberste und unterste Stellung er  reicht hat.  



  Am Wagen 3 sind vor und hinter der  Scheibe 1 angeordnete, federnde Fühler oder  Taster 10 befestigt, die beispielsweise als  federnde Lamellen ausgebildet sein können  und welche die ganze Scheibenoberfläche  lückenlos abtasten. Es sind zum Beispiel zwei  Reihen von je 150 Fühlern vorhanden. Die    Form dieser Fühler ist insbesondere aus       Fig.4    ersichtlich. Sie sind derart geformt,       da.ss    ihre Enden durch ein     Sehussloeh    hin  durchtreten und sieh gegenseitig berühren  können und weiterhin so, dass sie sowohl bei  einer Aufwärts- wie bei einer Abwärtsbewe  gung des Wagens 3 ungehindert auf der Sehei  benoberfläche gleiten.  



  Wie später unter Bezugnahme auf     Fig.    8  erläutert werden soll, sind elektrische Schalt  organe vorgesehen, welche den Motor 7 sofort       stillsetzen    und die Bremse 9 betätigen, das  beisst den Wagen rasch abbremsen, sobald sieh  zwei gegenüberliegende Fühler 10 berühren.  Auf diese Weise kann die Ordinate des Ein  schusses 40 festgestellt werden.  



  Zur Feststellung der Abszisse ist auf Füh  rungsschienen 19 des Wagens 3 eine Vorrich  tung quer (seitlich) beweglich gelagert, die  sowohl zur Feststellung der Abszisse, das heisst  der seitlichen Lage des     Einsehusses    als auch  zum Verkleben des     Schussloehes    40     (Fig.5)     dient. An den erwähnten Schienen 19 (siehe  insbesondere     Fig.5)    ist. auf Kugellagern 18  eine mehrteilige Stange 14,     1.1a    quer (seitlich)       versehiebbar    geführt.

   Die     Querbewegung    wird  durch einen besonderen Motor 20 erzeugt, der  über ein     Vorgelege    21 und     Riemenseheiben    41  einen endlosen Riemen, eine endlose Kette       hzw.    ein endloses Band 22, z. B. aus Stahl,  in Bewegung versetzt. Auch dieser Mo  tor 20 ist     umpolbar,    so dass je nach seiner  Drehrichtung die Bewegungsrichtung der mit  dem Band 22 fest verbundenen, erwähnten  zusammengesetzten Stange 14,     14e    geändert  werden kann.

   Auch hier verhindern in     Fig.1     bis 3 nicht eingezeichnete     Endansehläge,    dass  sieh die Stange 14,     14c    über die seitlichen       Seheibenräder    hinaus bewegt.  



  Auf der Stange 14, 14a., und zwar auf  ihrem vordern Teil 14, sitzt eine     Steuerseheibe     23     (Fig.3,    5,     5a).    Dieselbe gleitet bei einer       Querbewegung    der Stange 14,     14a    über die       hintern    Fühler 10 hinweg und drückt diesel  ben nach unten.

   Sobald sie     nun    denjenigen  Fühler 10, der mit seinem     gegenüberliegenden     Fühler durch das     Sehussloeh    40 hindurch in  elektrisch leitender     Verbindung    steht, herab-      drückt, wird der Stromkreis durch den Motor  20 unterbrochen, und die Querbewegung der  Stange 14,     14u    hört sofort auf. Damit ist nun       z.neh\    die Abszisse des Einschusses     eindeutig     festgelegt.  



  Auf und zum Teil in der Stange 14,     141u.          1>efincleri    sich nun noch die Mittel, um das       Schussloeh    zu verkleben. Diese Mittel umfas  sen ein     Solenoid    12, dessen     -#Viikungmveise     noch     beschrieben    werden wird und einen in  der     Solenoidspule    12 axial beweglichen Kern  <B>13.</B> Dieser letztere sitzt am     rückwärtigen    Ende  des Stangenteils     14a,    der über eine Lager  bliehse 42 auf das Kugellager 18 abgestützt  ist.

   Der Stangenteil     14a    ist in der Lagerbüchse  42 längsbeweglich und an seinem     vordern     Ende mit. dem Stangenteil 14 durch das Ge  winde 43 verbunden. Den Stangenteil 1.4 trägt  einen Ansatz 1.4', an welchem das Band 22       befesti;t    ist. Der Ansatz 14' ist in seinem     vor-          dern    Teil hohl ausgebildet und nimmt eine  Büchse 1.5 auf, welche Kleberondellen     15a    ent  hält.

   Diese Rondellen sind auf ihrer äussern,  der Scheibe 1. zugekehrten Seite mit Trocken  klebstoff überzogen, so     da.ss    sie durch     Andrük-          l:en    auf die auf ihrer Rückseite mit einem  entsprechenden Belag versehene Scheibe 1 auf  klebt werden können. Ein Ring 15b, dessen  Innendurchmesser etwas kleiner ist als der       Durchmesser    der Rondellen, verhindert ein un  gewolltes Austreten dieser Rondellen, ermög  licht aber den     Mistritt,    sobald sie an der       Scheibe    angeklebt sind. Der Stapel von Ron  dellen steht unter der     Einwirkung    eines feder  belasteten Kolbens 17, auf welchen die Feder  16     drückt.     



  Wie ohne weiteres ersichtlich, bewirkt eine       Erregung    der     Solenoidspule    12 eine     Versehie-          bung    des Kernes 13 nach links     (Fig.5)    in  Richtung auf die Scheibe 1 hin. Dadurch       lzoninit.    die vorderste Rondelle innerhalb des  Ringes     15b    zur Anlage an die Scheibe 1. Be  wegt sieh die Stange 14,     14a    hierauf     zurück,     so haftet die Rondelle an der Scheibe, und ihr       Rand    wird aus dem- Ring     15b    herausgezogen.  



  Die erwähnten Vorgänge an der Zielscheibe  sollen nun noch dem Schützen übermittelt wer  den, neben welchem sich ausser einem noch     zii       beschreibenden Schalter die Anzeigevorrich  tung gemäss     Fig.    6, 7 befindet. Diese Vorrich  tung trägt auf einem Rahmen 53 Lager für  Wellenpaare 44,     44u    bzw. 45,     45a.    Die Wellen  44, 45 sind durch     Elektromotore    29, 29a dreh  bar und übertragen ihre Drehbewegung auf  ihre zugeordnete Welle 44a bzw.

       45a.    Die Dre  hung der     Motore    29, 29a wird in noch zu be  schreibender Weise entsprechend der Bewe  gung der     Motore    7, 20 getätigt, wobei die  Übersetzung der Bewegungsübertragung selbst  -verständlich derart ist, dass auf dem ein ver  kleinertes Abbild der Zeigerscheibe 1 enthal  tenden Standblatt 24 die Lage des Einschusses  genau angezeigt wird. Über die Wellenpaare  44,     44a    und 45,     45a    sind nämlich Bänder 46.  47 gelegt, die     paarweise    je mit einem     Füh-          rungsschienenpaar    48, 48 bzw. 49, 49 fest ver  bunden sind.

   Eine Bewegung der Welle 44  durch den Motor 29a hat somit zum Beispiel  eine Bewegung der Bänder 46 und damit der  Schienen 48 zur Folge. Desgleichen bewirkt  eine Drehung der Welle 45 durch den Motor  29 eine     Bewegring    der Bänder 47 und dadurch  der Schienen 49. Die     Motore    29,     29a    sind in  gleicher Weise wie die     Motore    7, 20 umschalt  bar, so dass sie sowohl in der einen, wie in der  andern Drehrichtung drehen und die zugeord  neten Schienen 48, 49 entsprechend einstellen  können.  



  Die Schienen 48, 49 liegen übereinander  und führen in der namentlich aus     Fig.    7 er  sichtlichen     Weise,    einen Ring 26, durch     wel-          ehen    der Stift 30 geführt ist, der     senkrecht     zum Standblatt 24 und zu dessen Unterlage  50 verläuft. Diese Unterlage ist zum Beispiel  durch ein Blech gebildet. In noch zu beschrei  bender Weise wird nun beim Verkleben eines       Schussloches    ein Stromstoss durch den als  Elektrode     wirkenden    Stift 30 geschickt, wobei  ein Funke erzeugt wird, der den Schuss auf  dem Standblatt 24 markiert.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen An  lage soll nun unter Bezugnahme auf das  Schaltschema in     Fig.    8 erläutert werden:  Im. Schiessstand befindet sich neben dem  Schützen ein Hauptschalter 55, durch welchen ,  die ganze Anlage an das Netz bei 56 ange-      schlossen werden kann. Wird der Schalter 55  eingeschaltet, so wird einmal die Verbindung  vom Netz 56 zum Umschalter 57 hergestellt,  dessen Schalthebel 58 mit dem einen Pol 59       verbunden    ist. Befindet sieh der     Umseha.lter     in der eingezeichneten     Nullstellung,    so gelangt  trotz eingeschaltetem Hauptschalter kein       Strom    in die Anlage.  



  Wird nun der Schalterhebel 58 in die Stel  lung I     bewegt,    so wird bei gleichzeitig ein  geschaltetem Hauptschalter 55 der Stromkreis  über Kontakt 60, den geschlossenen Schalter  61 zum     umpolbaren    Motor 7 und dem Motor       29x    und     zurück    zum Pol 62 geschlossen. Da  durch wird der Motor 7 in Betrieb gesetzt,  und der     Wagen    3 bewegt sieh nach oben, wobei  die Taster 10 auf der Scheibe 1 gleiten. Auch  der Motor     29a    wird in Betrieb gesetzt und  bewegt das Schienenpaar 48, 48 nach oben.  



  Kommen nun zwei einander gegenüberlie  gende Taster 10 in metallische Berührung mit  einander, so wird ein von einer Batterie 63       gespiesener    Steuerstromkreis geschlossen, wel  cher von der Klemme 64 des einen Tasters 10  über eine im Stand angebrachte Signallampe  66 zu einem Relais 67 führt, bei     dessen    Erre  gung der     normalerweise    geöffnete Schalter 68  geschlossen wird. Dadurch     gelan-t    Netzstrom  zum Relais 69, bei dessen Erregung der Schal  terhebel 61 auf den Pol 70 bewegt wird. Da  durch wird der Stromkreis zum Motor 7 (und  zum Motor     29a)    geöffnet, dagegen derjenige  durch den Elektromagnet     9a    der elektromagne  tisch betätigten Bremse 9 geschlossen.

   Der  Antrieb des Wagens 3 wird somit stillgesetzt  und die ihm innewohnende Massenbeschleuni  gung abgebremst.  



  Gleichzeitig wird, sobald die     beiden    er  wähnten Taster 10 in     Berührung    miteinander  kommen, der     Steuerstromkreis    durch das Re  lais 71 geschlossen, bei dessen Erregung der  Schalter<B>72</B> geschlossen wird und Netzstrom  zu den Motoren 20, 29 gelangt.

   Infolgedessen  bewegen sich nun einerseits die Stange 1.4,     14a     quer auf dem Wagen 3 und anderseits die  Schienen 49 der     Anzeigev        orriehtung,    und zwar  so lange, bis die Steuerscheibe 23 den leiten  den Kontakt. der beiden einander berührenden    Taster 10     unterbricht.    In diesem Augenblick  wird der Steuerstromkreis der Batterie 63 ge  öffnet, die     Signallampe    66 erlischt,     Schalter    72  gelangt in die geöffnete Stellung zurück, und  die Stromzufuhr zu den Motoren 20, 29 wird       unterbrochen.     



  Der Schütze bewegt hierauf den     Schalt-          hebel    58 in die Stellung     1I,    um einerseits da>       Sehussloeh    40 zu     verkleben    und um in der  Anzeigevorrichtung einen Funken zu erzeu  gen, der den Schuss auf dem Standblatt 24  markiert.  



       'X'ie    aus     Fig.    8     ersichtlich,    wird, wenn sieh  der Schalterhebel 58 in der Stellung     II    be  findet, der     Stromkreis    durch das     Solenoid    12  und den Hochspannungstransformator 73     ge-          sehlossen,    wodurch einerseits in der oben be  schriebenen     Weise    der Kern 13 axial v     erscho-          ben    und dadurch das     Schussloch    verklebt und  anderseits zwischen Stift 30 und Unterlage 50  ein Funke erzeugt und damit der Schuss auf  dem Standblatt: 24 markiert wird.

   Der     Sehuss-          wert    kann auf einem     R.andabsehnitt    des  Standblattes notiert und von     Aufsiclutsorga-          nen    jederzeit kontrolliert werden.  



  Hierauf wird der Schalterhebel 58 in die  Stellung     III    bewegt.     Hierbei    wird der Strom  kreis durch das Relais 74 geschlossen und der  Schalter 75 geöffnet. Gleichzeitig werden die  Feldwicklungen 76 und 80 des Motors 29 bzw.  des Motors 20 umgepolt.

   Diese beiden Mo  iore drehen sieh somit. mit, umgekehrter Dreh  richtung gegenüber der Drehung in der Stel  lung 1 des Schalterhebels 58 und führen die  querbeweglichen Teile 1.4,     14a    auf dem     'VV        agen     3 und die Schienen 49     (Fig.    6) in ihre Aus  gangslage     zuKiek.    Bei der     Bevregung    der       Stange    14,     14a    in ihre Ausgangslage bewegt.  sieh selbstverständlich die     Steuerscheibe    23  mit.

   Die vorher     abwärtsgedrückten    Fühler 10  gelangen dadurch wieder in     ihrei        Lursprüng-          lielie    Lage     zurfick.    Hat das auf die Scheibe 1       a.uf,-@eclrüekte    Rondell     15a.    auf derselben nicht  gehaftet, so wird somit der Batteriestromkreis       durch    die im     Sehussloch    einander berührenden  Fühler 10 wieder geschlossen. Die     Kontroll-          lampe    66 leuchtet wieder auf und macht den       Schützen    darauf aufmerksam, dass das Schuss-      loch nicht verklebt worden ist.

   Gleichzeitig  wird der Schalter 72 in seine     Einschaltstel-          lting    für den     Stromkreis    der     Motore    20, 29  gebracht. Dieser Stromkreis wird damit aber  noch nicht geschlossen, da das Relais 74 den  Schalter 75 immer noch geöffnet hält..  



  In diesem Falle dreht der Schütze den       Sehalterhebel    58 in die     Stelung    IV. In dersel  ben werden die     Motore    20 und 29 wieder in       Drehung    versetzt, und die Stange 14,     14a    be  wegt sich auf dem Wagen 3 wieder so lange;  bis sie erneut vor das     Schussloch    zu liegen  kommt. Der     Verklebev        organg    wiederholt sich  hierauf von neuem, sobald der Schalterhebel  58     in.    die Stellung V gebracht wird, da das  Relais 90 vorher den Schalter 91 in seine       Sehliessstellung    gebracht hatte.

   Ist das     Schuss-          loch    verklebt, so' werden durch Einstellen des       Sehalterhebels    58 in die Stellung     VI    Wagen 3  und Stange 14,     14a.    in ihre Ausgangslagen       ztii-ückbewegt.    Gleichzeitig bewegen sich die       Motore    29, 29a und die durch sie betätigten  Teile in ihre Ausgangslage     zurüek.    Wenn das       Sehul,')loch    schon durch den ersten Verklebe  vorgang richtig verklebt worden ist, so leuch  tet in Stellung     III,    das heisst beim     ZurUck-          gehen    der Stange 14,

       14a,    die Lampe 66 nicht  auf. In diesem Fäll kann der Schalthebel 58  ohne     Unterbruch    in die Stellung     VI    gedreht  werden. Dabei sind die Stellungen     III    und IV  unwirksam, da deren. Stromkreise. durch die  Stellung der Relais 71, 72 und 90 unwirksam  sind. Zuletzt bringt der Schütze den Schalt  hebel 58 auf Stellung 0, womit die erläuterte  Wirkungsweise wieder von neuem beginnen  kann.  



       Fig.    9 zeigt eine geänderte Ausführung der       Abfühlorgane    10, die in diesem Falle an ihren       vordern    Enden Rollen 11 tragen. Die Wir  kungsweise ist genau dieselbe wie diejenige  der Fühler 10.  



  Es könnte auch auf einer Seite der Seheibe  an Stelle der mechanischen Fühler ein Strei  fen, der mit einer Schicht von schwach radio  aktivem Material bedeckt ist, und auf der  gegenüberliegenden Seite ein Geigerzähler vor  gesehen     sein,    der selbstverständlich vor einem       Schussloch    sofort reagieren und ein Relais    einschalten würde. Dabei werden die Scheibe  und die Rondellen mit einem auf ihre Rück  seite aufgespritzten, dünnen Bleibelag zur  Strahlenabschirmung versehen.  



  Nötigenfalls können auch die     Motore    29,       29a    mit Bremsen versehen werden, die analog  wirken wie die beschriebene     Bremse    9.  



  Anstatt den Wagen 3 von unten nach oben  über die Scheibe 1 zu führen, könnte selbst  verständlich auch diese letztere in bezug auf  einen feststehenden Wagen bewegt werden.  



  Anstatt die Scheibe 1 mechanisch mittels  der beschriebenen Taster 10 abzutasten, könn  ten auch optische     Abfühl-    oder     Abtastorgane          vorgesehen    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlage zum automatischen Zeigen von Schussresultaten und zum Verkleben von Schusslöchern, gekennzeichnet durch eine rela tiv zu einem, mindestens ein Abtastorgan tra genden Träger (3) bewegliche Zielscheibe (1) und auf dem Träger (3) querbewegliche Mit tel zur Feststellung der seitlichen Lage des Schussloches (40) und zum Verkleben dessel ben, ferner durch eine mit dem. Träger (3) und den erwähnten querbeweglichen Mitteln elektrisch gekuppelte, im Stand angeordnete Anzeigevorrichtung und durch einen Schalter (57), um sämtliche Vorgänge vom Stand aus zu steuern und zu kontrollieren. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) in bezug auf eine feststehende Zielscheibe (1) auf und ab beweglich ist. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielscheibe (1) in bezug auf einen feststehenden Träger (3) auf und ab beweglich ist. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) beidseitig der Zielscheibe (1) federnd gegen dieselbe anliegende Taster (10) trägt, die paarweise zusammenwirken und von denen mindestens die auf einer Seite liegenden mit Rollen (11) versehen sind. 4.
    Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem als Wagen (3) ausgebildeten Träger motorisch bewegbare Mittel (14, 14a, 23) auf Schienen (19) quer beweglich sind, um die seitliche Lage des Schussloches (40) festzustellen und dasselbe zu verkleben. 5. Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Mittel (14, 14a, 23) durch ein mittels eines Elektromotors (20) angetriebenes endloses Zugorgan (22) bewegbar sind und ein die auf einer Seite der Zielscheibe (1) liegenden Fühler (10) nieder- di@iiekendes Steuerorgan (23) umfassen. 6.
    Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Taster (10) paarjveise in einem Steuerstromkreis eingeschaltet sind, durch welchen ein Antriebsmotor (20) für die querbeweglichen Teile des Wagens (3) ein geschaltet wird. 7. Anlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerstromkreis durch die Taster (10) über ein Relais<B>(71.)</B> samt Schalter (72) einen Bremsmagnet (9(Y,) für den Wagenantrieb betätigt, sobald sieh zwei Taster (10) durch ein Sehussloeh (40) berühren. B.
    Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Niederdi#üeken der sieh durch das Schussloch (40) berühren den Taster (10) der Steuerstromkreis durch dieselben geöffnet und der Antriebsmotor (20) für die querbeweglichen Mittel (14, 14a, <B>23)</B> stillgesetzt wird. 9.
    Anlage nach LTntera.nspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die querbeweglichen Mittel (14, 14e, 23) eine Vorrichtung zum Verkle ben der Sehusslöclier (40) umfassen, welche einen Behälter (15) für mit Trockenklebstoff versehene Kleberondellen (15a) und einen mit demselben verbundenen Kern (13) eines durch einen Schalter (57) einschaltbaren Solenoides (12) aufweist. 10.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurell gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung zwei senkrecht zueinander stehende, sich kreu zende und in ihrem Schnittpunkt einen Kon taktstift (30) mitführende Schienen (49, 48) aufweist, von denen die eine die Bewegung des Wagens (3) und die andere diejenige der querbeweglichen Mittel nachmacht, wobei die Schienen (48, 49) über einem ein verkleiner tes Abbild der Zielscheibe (1) enthaltenden Standblatt (24) bewegbar sind, das auf einer metallenen Unterlage (50) aufliegt. 11.
    Anlage nach Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet., dass der Kontakt stift (30) und die Unterlage (50) über einen hoehspannungstransformator (73) in den Stromkreis des Solenoides (12) geschaltet sind. 12. Anlage! nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass optische Abtastmittel für das Seliussloch vorgesehen sind. 13. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Feststellung des Sehussloches auf einer Seite der Zielscheibe ein mit radioaktiver Masse versehener Strei fen und auf der gegenüberliegenden Seite ein Geigerzähler vorgesehen ist.
CH325868D 1953-11-19 1953-11-19 Anlage zum automatischen Zeigen von Schussresultaten und zum Verkleben von Schusslöchern CH325868A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983000920A1 (fr) * 1981-09-01 1983-03-17 Huscher, Georg Procede et dispositif pour evaluer les coups sur une cible

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WO1983000920A1 (fr) * 1981-09-01 1983-03-17 Huscher, Georg Procede et dispositif pour evaluer les coups sur une cible

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