CH325879A - Anordnung zum Prüfen von elektrischen Stromunterbrechern - Google Patents
Anordnung zum Prüfen von elektrischen StromunterbrechernInfo
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Description
Anordnung zum Prüfen von elektrischen Stromunterbrechern
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anrdnung zum Pr fen von elektrischen Strom ulterbrechern mit zwei getrennten Energie luellen f r den Hochstrom und die Hochspan- nung. Bei einer von Weil vorgeschlagenen und ru Prinzip in Fig.
1 dargestellten Pr fanordnung f r Hochspannungs-Hochleistungsschal or wird dem betriebsfrequenten Hochstrom ik @urz vor seinem Nulldurchgang ein sinusför- niger Strom kleinerer Amplitude, aber höherer Frequenz (Sehwingstrom is) aus dem floehspannungskreis überlagert. Der Vorteil lieser Massnahme besteht darin, dass man mit lem Nullwerden des überlagerten Stromes an len Schaltkontakten des Pr fschalters Sp ohne zeitlielle Verzögerung, genau so wie im Netz Betrieb, die diesen Sehwingstrom treibende ales als Prüfspannung erhält.
Um dabei lie hohe Pr fspannung von der Hoehstrom- elle G fernzuhalten, ordnet man vor dem Pr fschalter Sp einen Hilfsschalter Sh an, der len Hochstromkreis kurz vor dem Nulldurch ? ang des Aussehaltstromes des Pr fschalters iffnet und die Hoehstromquelle vom Hoeh- '. pannungskreis trennt.
Ausserdem ist es auf diese Weise möglieh, mit niedrigeren Einschwingfrequenzen des Hochspannungskreises z. prüfen, also ohne Hilfsschalter, da mit der Schutzdrosselspule Lb nur h¯herfrequente Spannungen abgeriegelt werden können
Für den Fall, dass es bei der Ausschaltung des Prüfsehalters infolge ungenügender Ent- ionisierung der Schaltstrecke durch die Prüf- spannung wieder zu einer Neuzündung kommt, oder t'ür den Fall, dass der Schalter erst nach mehreren Halbwellen löschen soll, ist es f r die betriebsgetreue Pr fung erforderlich, da¯ auch der Hochstrom,
wÏhrend der nÏchsten einen oder mehreren Halbwellen ber den Plüfsehalter fliesst. Da aber die niedrige Spannung der Hochstromquelle die Sehalt- streeke des Hilfssehalters nicht zu durchschla- gen vermag, werden erfindungsgemäss Mittel vorgesehen, die bei einer Wiederzündung der Pr fschaltstrecke den Hilfssehalter selbsttätig überbrüeken bzw. wieder schliessen und die Prüfspannung mit der der letzten Hochstrom halbwell. e entsprechenden Polarität an die Schaltkontakte des Pr fschalters legen.
Die Xberbrüekung des Hilfssehalters kann durch die Veränderung einer oder mehrerer Grössen, die infolge einer Wiederzündung der Sehaltstrecke auftreten, veranlasst werden.
Solehe Grössen sind zum Beispiel das Zusammenbrechen der Prüfspannung oder das Auftreten eines verstärkten Nachstromes. Bei der Weil-Sehaltung ist es besonders zweekmässig, die Überbrüekung des Hilfsschalters durch die auf den ersten Nulldurehgang folgende Halbwelle des dem Hochstrom überlagerten hoher frequenten Schwingstromes auszulosen. Diese zweite Schwingstromhalbwelle wirkt ber ein geeignetes Steuergerät entweder auf eine dem Hilfssehalter parallel geschaltete Schaltvor- richtung ein oder auf diesen Hilfssehalter selbst, der dann besonders auszubilden ist.
Die Zuschaltung der Prüfspannung, deren Polarität mit den einzelnen Hoehstromhalb- wellen übereinstimmen muss, kann in verschie- dener Weise erfolgen, je nachdem der Hochspannungskondensator im Hochspannungsschwingkreis an einer'Wechsel-oder Gleichstromquelle liegt. Liegt der Hochspannungs- kondensator an einer Wechselstromquelle. cleren Frequenz mit der Frequenz des Hoehstromkreises synehron ist, so ist eine besondere Umschalteinrichtung nicht notwendig.
Wird dagegen dieser Kondensator mit Gleichspan nung aufgeladen, so kann beispielsweise der von Erde und der Ladequelle absehaltbare Kondensator ber steuerbare Funkenstrecken mit jeweils wechselnder Polarität eingeschaltet werden, wobei die Funkenstreeken über Steuergeräte von den nachfliessenden neuen Hoehstromhalbwellen beeinflusst werden.
Um bei beiden Anordnungen eine unzweckmässige Verwendung der elektrischen Energie des Hochspannungskreises zu vermeiden, wird man vorteilhaft in den FÏllen, wo von vornherein der Sehalter erst naeli mehreren Halbwellen lösehen soll, mit der Einschaltung der Prüfspannung warten, bis die Schaltkontakte des Pr fschalters in oder nahezu in ihre End- stellung gelangt sind.
Diese und weitere Einzelheiten von Ausführungsbeispielen der Erfindung sollen an Hand der schematischen Darstellungen in den Figuren näher erläutert werden.
In Fig. 1 ist ein Schaltschema einer Pr fanordnung naeh Weil mit Einrichtungen ge mäss der Erfindung dargestellt. Der von dem Generator G gespeiste Hochstromkreis enthÏlt den Hilfssehalter Sh und den Pr fschalter Sp.
In dem vom Generator G ber den Transformator T gespeisten Hochspannungskreis liegen der Kondensator Cs, die Schwingdrossel L,, die steuerbare Schaltfunkenstrecke F1 und der Prüfsehalter Sp, wobei letzterem ein DÏmpfungswiderstand Rd und ein Einschwing- kondensator Ce parallel gesehaltet sind. Durci die Drossel L, und den Kondensator C, ist die Höhe der Frequenz des überlagerten Sehwingstromes festgelegt, während der Kon densator Cg die H¯he der Einsehwingfrequenz der Prüfspannung bestimmt.
Die Schaltfunkenstrecke F1 sorgt auf eine weiter unten beschriebene Weise dafür, dass die Prüfspan- nung in ihrer Polarität stets mit der des Hoehstromes übereinstimmt.
Zur ¯berbr ckung des ausgeschalteten Hilfsschalters SI, bei einer Wiederz ndung des Prüfsehalters Sp dient die Reihenschaltung der Schaltfunkenstrecke F, und des Strom- unterbrechers S2. ¯ber ein nicht weiter dar gestelltes Zündgerät, das von der zweiten Halbwelle des überlagerten Sehwingstromes gesteuert wird, erhält die steuerbare und an dem mit Gleichspannung aufgeladenen Kondensator eZ2 liegende Funkenstreeke St2 einen Ziindimpuls, der ihren Durchschlag und anschliessend daran die Z ndung der Funken- strecke F@ und des Stromunterbrechers S@ her- vorruft.
Dadurch kann der Hochstrom über 2, den nachgeschalteten Stromunterbrecher S2 und den Priifsehalter Sp fliessen. Der Strommterbrecher S2 ist so ausgebildet, da¯ er den Hoehstrom nach einer Halbwelle un- terbricht. Tritt kein weiterer Durchsehlag an dem Prüfschalter Sp auf, so ist der Prüfvor- gang beendet. Wird jedoch der Prüfsehalter wieder gezündet, so tritt eine andere Funken- strecke F3 mit ihrem Stromunterbrecher -S3 in Funktion. Erforderlichenfalls können noch weitere solehe steuerbare Funkenstrecken und Stromunterbrecher vorgesehen sein.
Um mit kleinen Zündleistungen und dementsprechend kleinen Spannungen an dem Kondensator Cz2 auszukommen, erweist es sieh als vorteilhaft, eine Hilfsz ndeinrichtung an 2 und St2 vorzusehen. Auch die übrigen Schalt-und Steuerfunkenstreeken sind mit Hilfszündeinrichtungen versehen.
Als Hilfszündeinriehtung eignen sieh be sonders eine an sich bekannte, innerhalb der einen Elektrode der Sehalt-und Steuerfun- kenstreeken isoliert angeordnete Hilfselektrode 77 oder zwei zwischen den beiden Hauptelek- troden angeordnete Hilfselektroden, wie bei der Funkenstrecke F3 angedeutet. An die Stelle des Hilfssehalters Sh kann aueh eine besonders ausgebildete, von Halbwelle zu Hafbwelle gesteuert zündende Sehaltfunken- strecke treten, die am Ende jeweils einer Hochstromhalbwelle den Lichtbogen zweek- mässig unter Beblasung der Schaltstrecke loscht.
Dadurch entfallen gleichzeitig die Fun- kenstrecken. F2 Fn und die Stromunterbrecher S2 .Sn.
Als Hochspannungsquelle zur Auslosung der Sehalt-und Steuerfunkenstrecken für die Wiedereinschaltung des Hoehstromes können neben den Zündkondensatoren aueh andere an sich bekannte Einrichtungen treten, wie z. B. in Fig. 1 rechts dargestellt, ein Stossspan- nungsgenerator SG oder auch ein Impulsgene- rator.
Die Fig. 2 zeigt, ein Stromspannungsdiagramm, das die Wirkungsweise der Erfin dung veranschaulicht. Kurz vor dem ersten Nullwerden des Hochstromes ik wird diesem der Schwingstrom is berlagert. Der Schwing stromwirdausdem von der Transformatorspannung UT auf Hochspannung aufgeladenen Kondensator C gespeist. Beim Nullwerden des Sehwingstromes erfolgt ein steiler Spannungsanstieg an den Sehaltelementen (Ye und Rd und damit am Prüfschalter.
Erzeugt diese Spannung eine Wiederzündung an der Sehaltstrecke des Pr fschalters, so fliesst eine zweite Halbwelle des Schwingstromes. Diese zweite Halbwelle wiederum veranla¯t die ¯berbr kkung des Hilfsschalters Sh bzw. einer an seiner Stelle vorgesehenen Schaltfunkenstrecke, so dass eine zweite Halbwelle des Hochstromes nachfolgen kann. Kurz vor dem Nullwerden dieser Halbwelle wird dem Hochstrom erneut ein Schwingstrom überlagert. Gelingt nun dem Prüfsehalter die Unterbrechung, so tritt die Pr fspannung als Einschwingspannung-Mg an der Sehaltstrecke des Pr fschalters auf.
Bei diesem Prüfvorgang musste die Pr fspannung mit der dem neu eingesehalteten Hochstrom entsprechenden Polarität zum Einsatz gekommen sein.
Bei der Ladung des Schwingkreiskonden- sators C@ mit einer Wechselhochspannung macht man zu diesem Zweck von einem Transformator T Gebrauch, der an den Hochstromgenerator G primÏrseitig angeschlossen ist und eine Spannung liefert, die durch eine an sich bekannte Schaltart gegenüber dem Hochstrom entsprechend Fig. 2 eine Phasenverscliebimg von 90 erhält und mit ihm synchron schwingt.
Die im Hochspannungskreis angeordnete Funkenstrecke Pi ist nun so ausgebildet, dass sie clen Schwingstrom is jeweils nach 2 n Halbwellen loscht, wobei n jede ganze Zahl zwisehen 1 und x darstellt. Die Initialzündung der Funkenstrecke erfolgt kurz vor dem ersten Nulldurchgang des Hochstromes. Der jeweilige Durchlass von zwei Schwingstromhalbwellen an der Funkenstrecke Fl bewirkt, wie aus Fig. 2 hervorgeht, dass bei einer Wiederzün- dung des Prüfschalters die Spannung éss des Schwingkondensators Cs am Ende der zweiten Schwingstromhalbwelle wieder in die Trans formatorspannung ut bergeht.
Dadurch sind am Ende der zweiten Hoehstromhalbwelle olc die Voraussetzungen zu einer erneuten Pr fung gegeben. Kommt es nach Überlagerung einer neuen Schwingstromhalbwelle zu keiner AViederzündung mehr, so steht am Ende dieser Schwingstromhalbwelle die Einsehwingspannung 1te an den Schaltkontakten des Prüf schalters an.
Bildet man gemäss einem weiteren Aus führungsbeispiel der Erfindung den Transformator T und den Ladekondensator C, zu einem auf die Netzfrequenz abgestimmten Span nunasresonanz-Schwingungskreis aus, so ergibt sich der Vorteil, dass dem Netz nur die Verlustleistung des Schwingkreises entnommen zu werden braucht.
In Fig. 3 ist dargestellt, wie der aus dem Transformator T und Kondensator C, bestehende Stromkreis auf die Netzfrequenz, die normalerweise 50 Hz beträgt, abgestimmt werden kann. Man ordnet eine Zusatzinduktivi- tÏt Lz geeigneter Grosse parallel zum Transformator an. Gemäss Fig. 4 ist ein Spartransformator Te vorgesehen, dessen Hochspan- nungswicklung so abgestimmt werden kann, dass der ganze Kreis aus Ts und Cg eine der Netzfrequenz entsprechende Eigenfrequenz erhÏlt.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des Hochspannungskreises als Spannungsresonanz - Schwingkreis ist in Fig. 5 gezeigt, wo dieser Kreis von einer besonderen, auf seine Eigenfrequenz abgestimmten Wechselstromquelle Gs gespeist wird. In diesem Fall laraueht man den Schwingstrom nicht erst im letzten Augenbliek vor dem Nullwerden des Hoehstromes zu berlagern, sondern kann ihn schon mit dem Einsetzen des Hoehstromes fliessen lassen, wodurch eine gesteuerte Sehalt- funkenstreeke entbehrlich ist.
Uni dabei zu erreichen, dass die Prüfspan- nung auch in riehtiger Phasenlage zum Hoehstrom einsetzt, wird der hoherfrequente Sehwingstrom zweckmässig von ungerader Oberwelle gewählt, vorzugsweise von 450 bzw.
550 Hz, in Annäherung an die 500 Hz des Schwingstromes bei den übliehen Prüfanord- nungen, so dass dieser Sehwingstrom i, damit phasengleieh zu den Nulldurchgängen des Loch- stromes ik verlÏuft (Fig. 6). Als Hoehspan- nungserzeuger Gs kann man entweder eine Dynamo vorsehen oder einen Röhrengenera- tor oder auch einen Wechselrichter. Alle diese Schwingungserzeuger sind voll ausreiehend, die erforderliehe Prüfspannung bei genügen- der Leistung zu liefern.
Für den Fall, dass Frequenzschwankungen bei einem Drehzahlabfall des Hochstromgene- rators zu befiirehten sind, kann die Frequenz des Hoehspannungskreises diesem Drelizahlabfall angepasst werden, beispielsweise dadurch, dass man die Induktivität des Schwing kreises ändert, was wiederum dadurch erfol- gen kann, dass diese InduktivitÏt als Variometer ausgebildet oder mit einem beweglichen Eisenkern versehen ist.
Benutzt man als Hochspannungsquelle eine Gleichspannungsquelle, so kann die Umschal- tung der Kondensatorspannung entsprechend der Polarität des Hoehstromes beispielsweise so erfolgen, da¯ gemäss Fig. 7 der aufgela- dende Kondenator Cg über die Schalter Si, l und S2a von der Erde und der Ladequelle absehaltbar ist und vier gesteuerte Funken- strecken F1a bis F4a vorgesehen sind, die die Kondensatorspannung mit jeweils weehselnder Polarität an den Hoehspannnngskreis legen.
Zu diesem Zweek ist der Abstand der Elektroden von zwei einander bei einer be stimmten Polarität zugeordneten Funkenstrek- ken verschieden gross, wobei die Funkenstrecke mit dem grosseren Abstand mit einer steuerbaren Hilfszündeinrichtung versehen ist. Ist zum Beispiel ein Flu¯ des Schwingstromes is vom Kondensator Cs ber die Drossel Ls die Funkenstrecke F1a zum Pr fschalter Sp erforderlich, so wird auf eine nicht weiter dargestellte Weise die Funkenstrecke F3a ber ihre Hilfsz ndeinrichtung gez ndet und damit der Stromkreis für den Sehwingstro zur ck zum Kondensator C, geschlossen.
Ist die umgekehrte Polarität der Prüfspannung erforderlieh, so flie¯t der Schwingstrom zu- nächst ber die Fmnkenstrecke F2a, den Pr fschalter Sp, die steuerbare Funkenstrecke F4a und ber die Sehwingdrossel Ls zur ck zum Kondensator C8. Aus Zweckmϯigkeitsgr nden kann man dabei zwei an der gleichen PolaritÏt liegenden Funkenstrecken F1a, F4a oder F2a, F3a eine gemeinsame Hauptelektrode geben. Ferner ist es vorteilhaft, diejenigen Funkentrecken, die mit einer Hilfszündein- riehtung versehen sind, einpolig an Erde zu legen.
Es können alle Elektroden F1a bis Fez 4a mit Hilfszündeinrichtungen versehen werden, jedoch genügt es im allgemeinen, wenn man den Funkenstreeken, die den grosseren Ab- stand voneinander besitzen, solehe Hilfszündeinriehtungen gibt, da die andern Funkenstrecken infolge des geringen Abstandes ihrer Elektroden naeh Durehsehlagen der gesteuerten Funkenstrecken ohnehin ziinden.
Wie bei der Aufladung des Schwingkreis- kondenators aus einer Wechselstromquelle be sehrieben, sind auch diese steuerbaren Schaltfunkentrecken so auszubilden, da¯ sie den Schwingstrom. i, nach einer bestimmten Anzahl von Halbwellen aussehalten In Fig. 9 ist ein Stromdiagramm dargestellt, in dem ik wieden den Hochstrom und i, den Sehwingstrom bezeichnen.
Die erste Halbwelle des Schwing- stromes wircl dem Hoehstrom kurz vor seinem Sullaerden überlagert Der Hochstrom geht am Ende dieses Nullwerdens in den Sehwingstrom ber, wobei, falls es zu keiner Wiederzündung kommt, nach dem Nullwerden dieses Schwingstromes die Spannung an dem Kon densator Cp und dem Widerstand R, l die Schaltstrecke des Pr fschalters Sp beansprucht. Tritt jedoch h eine Wiederz ndung ein, so mu¯ dafür gesorgt werden, dass wahrend der neuen Halbwelle des Hochstromes ber die Schaltfunkenstrecke nun eine bestimmte Anzahl von Sehwingstromhalbwellen fliesst.
In dem Schaltungsbeispiel naeh Fig. l muss die steuerbare Schaltfunkenstreeke Fl so aus- gebildet sein, dass sie den Schwingstrom nach 2 n Halbwellen ausschaltet, wobei n jede ganze Zahl von 1 bis x darstellt.
In der Schaltung nach Fig. 7 m ssen die steuerbaren Schaltfunkenstrecken F3a und F4a ebenso ausgebil let. sein, ausserdem muss noch, wenn der Sehwingstrom zum Beispiel ber die Sehaltfunkenstrecke F1a, F3a flie¯t, zusÏtzlich daf r gesorgt werden, dal3 am Ende der neuen Hochstromhalbwelle il, durch die Zündung der Schaltfunkenstrecken F2a, F4a der Kondensator C3,der inzwischen wieder nachgeladen sein kann, umgepolt wird, damit die Prüfspannung die richtige) Polarität erhält. Nach Fig. 9 n'ürde dies bedeuten, dass die Sehaltfunkenstreeken naeh der Zeit t2 den Sehwingstrom unterbrechen. Die Zeit t2 entspricht 2, 4, 6 usw. Halbwellen.
man kans eine Schaltfunkenstreeke auch so ausbilden, da¯ sie den Schwingstrom i@ nach 1 + 2 n Halbwellen aussehaltet, wobei st wieder jede ganze Zahl von l bis x darstellt.
Eine solche Schaltanordnung ist in Fig. 8 dargestellt. In diesem Fall genügt wieder eine einzige Funkenstreeke, da die ungerade Zahl t'on Halbwellen bereits die gewünschte Ande- ung des Potentials der Pr fspannung um 180¯ bewirkt. Naeh Fig. 9 entsprieht die Zeit t2 4. 5. 7 usw. Halbwellen.
Schliesslieh lässt sich die Sehaltfunken- strecke auch so ausbilden dass sie den Schwing- strom naeh einer Halbwelle löschen kann, aber lunch besondere Mittel, z. B. ¯berbr ckung des Nulldurehganges des Schwingstromes durci einen Zündimpuls oder durch Einwirkang mit Hochfrequenz auf den Liehtbogen des Schwingstromes im Nulldurchgang, an der Lösehung verhindert wird, so dass dadurch wieder 2 n oder (1 + 2n) Halbwellen des Schwingstromes fliessen.
Der Schaltimpuls, dureh den die Loschfähigkeit der Schaltfunkenstrecken Fla bis Prisa zur Erzielung weiterer Schwingstromhalbwel- len beeinflusst wird, kann von der jeweils ersten Sehwingstromhalbwelle hergeleitet werden. In andern Fällen kann dieser Schaltimpuls von der zusammenbrechenden Span nung am Prüfsehalter oder einem verstärk ten Nachstrom gewonnen werden.
Wie bereits erwähnt, bedeutet die Aus l sang der Prüfspannung vor jedem Nullwer- den des Hochstromes, bevor die Schaltkontakte in oder nahezu in der Endstellung angelangt sind, eine unwirtschaftliche Belastung der Hochspannungsquelle. Um diese zu vermeiden, wird daher zweckmϯig ein ZÏhlwerk f r die Hochstromhalbwellen vorgesehen, das nach einer vorbestimmten Halbwellenzahl die Auslösung der Schaltfunkenstrecke im Hochspannungkreis freigibt. Das Zählwerk kann auch entfallen, wenn die Freigabe der Auslosung durch die gegen Ende der Lichtbogenloschung auftretende Lichtbogenspannungsspitze bewirkt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung zum Priden von elektrischen Stromunterbrechern mit zwei getrennten Ener giequellen für den Hochstrom und die Hoch spa. nnung, und mit einem Hilfsschalter, der den Hocbstromkreis kurz vor dem Nulldurch- gang des Ausschaltstromes des Prüfsehalters öffnet und dadurch die Hochstromqnelle von dem Hochspannungskreis trennt, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die bei einer Wiederzündung der Prüfsehaltstrecke (Sp) den Hilfssehalter (Sh) selbsttätig überbrüeken bzw.wieder schliessen und die Pr fspannung mit der der letzten Hochstromhalb- welle entsprechenden Polarität an die Sehaltkontakte des Pr fschalters legen.UNTERANSPRÜCHE 1. Prüfanordnung nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass ¯ das ¯berbr cken bzw. Wiederschlie¯en. des Hilfsschalters durch eine infolge des Wiederzündens der Prüfschaltstrecke auftretende Veränderung einer oder mehrerer Grossen z. B. durch das Zu sammenbrechen der Prüfspannung veranlasst wird.2. Prüfanordnung nach Patentansprueh und Unteranspruch l, mit einem dem be triebsfrequenten Hochstrom kurz vor dessen Nulldurchgang berlagerten h¯herfrequenten Strom kleinerer Amplitude (Sehwingstrom is), der vom Hochspannungskreis geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, da. ¯ das ¯berbr cken bzw. Wiedersehliessen des Hilfsschalters durch die auf den ersten Nulldurchgang folgende Halbwelle des Schwingstromes über ein von diesem beeinflusstes Steuergerät veranlasst wird.3. Prüfanordnung naeh Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Hilfsschalter eine oder mehrere gesteuerte Schaltfunkenstecken (F" F3) parallel geschaltet sind, die mit je einem den Hochstrom nach jeweils einer Halbwelle ausschaltenden Stromunterbrecher (S2, S3) in Reihe liegen.4. Pr fanordnung nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 1 und 2, dadureh gekennzeichnet, dass der Hilfsschalter aus einer von Halbwelle zu Halbwelle gesteuert zündenden Schaltfunkenstrecke besteht, an der der Lichtbogen zweckmässig unter Beblasung jeweils am Ende einer Hochstromhalbwelle erlischt.5. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltfunkenstreeke mit Hilfszündeinrichtungen versehen sind, die an gesteuerten Hochspannungsquellen, z. B.Ziindkondensatoren (Cz2) oder Stossspannungsgeneratoren (SG) liegen.6. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadure gekennzeichnet, dass die Auslösung der gesteuer- ten Hoehspannungsquellen durch einen von der zweiten Halbwelle des Schwingstromes abgeleiteten Spannungs-Zündimpuls erfolgt.7. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l und 2, dadureh gekennzeichnet, da¯ der Sehwingkreiskondensa- tor (Cs) von einer zum Hochstrom synchron schwingenden, um 90 gegen ihn phasenver- sehobenen Weehselhoehspannung aufgeladen wird.8. Prüfanordnung naeh Patentansprueh und Unteransprüehen l, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Hochspannungs- schwingkreis eine gesteuerte Funkenstrecke angeordnet ist, die den Schwingstrom jeweils nach 2' Halbwellen l¯scht, wobei n jede ganze Zahl zwischen 1 und x darstellt.9. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1, 2, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Hoehspannungs- quelle (T) und Sehwingkreiskondensator (Cs) bestehende Kreis a. ls auf die Netzfrequenz ab gestimmter Spannungsresonanz-Sehwingungs- kreis ausgebildet ist.10. Pr fanordnung nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 und 2, dadurch gekennzeiehnet, dass der Hochspannungsschwing- kreis von einer auf seine Eigenfrequenz ab gestimmten Wechselstromquelle (Gs) gespeist wird.11.. Prüfanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1, 2 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der höherfrequente Schwingstrom von ungerader Oberwelle z. B.450 Hz, gewählt ist und phasengleich zu den Nulldurchgängen des Hoehstromes verlÏuft.12. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadureh gekennzeichnet, dass der von einer hohen Gleiehspannung aufgeladene Schwingkreiskondensator (Cs) von der Ladequelle und Erde ab sehaltbar ist und mit jeweils wechselnder, dem Hochstrom angepasster PolaritÏ t ber steuerbare Schaltfunkenstreeken (F1a-F4a) in den : Hochspannungssehwingkreis einsehalthar ist, und die steuerbaren Sehaltfunkenstreeken so ausgebildet sind, da¯ sie den Schwingstrom nach jeweils 2n Halbwellen l¯schen, wobei n jede ganze Zahl zwischen 1 und z darstellt.13. Prüfanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 12, da durez gekennzeichnet, da¯ der Abstand der Elektroden von zwei einander bei einer be stimmten Polarität zugeordneten Funken- streeken (z. B. F1a,F3a) verschieden gro¯ ist und die Funkenstrecke (F3a) mit dem gr¯¯eren Abstand mit einer Hilfszündeinriehtung versehen ist.14. Pr fanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und io dadureh ge kennzeiehnet, dass der durch eine hohe Gleiehspannung aufgeladene Schwingkreiskondensator über eine einzige steuerbare Schaltfunkenstrecke in den Hochspannungsschwingkreis einsehaltbar ist und diese Funkenstrecke so ausgebildet ist, dass sie den Schwingstrom nach jeweils 1 + 2 m Halbwellen loscht, wobei n jede ganze Zahl zwisehen 1. bis x darstellt.15. Pr fanordnung nach Patentanspruch und den ITnteransprüehen 1, 2 und 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, da¯ die steuerbaren Funkenstrecken so ausgebildet sind, dass sie den Schwingstrom nach einer Halbwelle l¯schen, aber durch besondere Mittel, z. B. Über- br ckung des Nulldurchganges des Schwing- stromes durch einen Zündimpuls, an der Lo- schung verhindert werden, so dass dadurch wieder 2 n oder 1 + 2 n Halbwellen des Schwingstromes fliessen.16. Prüfanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1, 2 und 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösehfähigkeit der Schaltfunkenstrecken zur Erreichung weiterer Schwingstromhalbwellen von der jeweils ersten Schwingstromhalbwelle beeinflusst wird.17. Prüfanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfspan- nung erst dann an den Pr fschalter gelegt wird, wenn dessen Schaltkontakte in oder nahezu in ihre Endstellung gelangt sind.1. Prüfanordnung nach Patentanspruch lmd lrnteransprueh 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschaltung der Prüfspannung dureh ein Zählwerk f r eine vorbestimmte Zahl von Hoehstromhalbwellen ausgelöst wird.19. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruc 17, dadurch gekennzeiehnet, dass die Zusehaltung der Prüfspannung dureh die gegen Ende der Lichtbogenlöschung auftretende Liehtbogenspannungsspitze aus- gel¯st wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL17401A DE1004289B (de) | 1953-12-11 | 1953-12-11 | Anordnung zum Pruefen von elektrischen Stromunterbrechern, insbesondere von Hochspannungs-Hochleistungsschaltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH325879A true CH325879A (de) | 1957-11-30 |
Family
ID=7260737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH325879D CH325879A (de) | 1953-12-11 | 1954-12-09 | Anordnung zum Prüfen von elektrischen Stromunterbrechern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH325879A (de) |
| DE (1) | DE1004289B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0235389A1 (de) * | 1986-01-29 | 1987-09-09 | BBC Brown Boveri AG | Prüfkreis für die synthetische Prüfung von Hochspannungs-Leistungsschaltern |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157701B (de) * | 1960-06-20 | 1963-11-21 | Siemens Ag | Synthetische Pruefschaltung |
-
1953
- 1953-12-11 DE DEL17401A patent/DE1004289B/de active Pending
-
1954
- 1954-12-09 CH CH325879D patent/CH325879A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0235389A1 (de) * | 1986-01-29 | 1987-09-09 | BBC Brown Boveri AG | Prüfkreis für die synthetische Prüfung von Hochspannungs-Leistungsschaltern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1004289B (de) | 1957-03-14 |
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