CH325879A - Anordnung zum Prüfen von elektrischen Stromunterbrechern - Google Patents

Anordnung zum Prüfen von elektrischen Stromunterbrechern

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CH325879A
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Ernst Dipl Ing Slamecka
Hochrainer August Ing Dr
Mayr Otto Ing Dr
Franz Dipl Ing Petermichl
Biermanns Josef Prof Ing Dr
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Licentia Gmbh
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/327Testing of circuit interrupters, switches or circuit-breakers
    • G01R31/333Testing of the switching capacity of high-voltage circuit-breakers ; Testing of breaking capacity or related variables, e.g. post arc current or transient recovery voltage
    • G01R31/3333Apparatus, systems or circuits therefor
    • G01R31/3336Synthetic testing, i.e. with separate current and voltage generators simulating distance fault conditions

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Description


  



  Anordnung zum Prüfen von elektrischen Stromunterbrechern
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anrdnung zum Pr fen von elektrischen Strom  ulterbrechern    mit zwei getrennten Energie luellen f r den Hochstrom und die   Hochspan-    nung. Bei einer von Weil vorgeschlagenen und   ru    Prinzip in Fig.

   1 dargestellten Pr fanordnung f r Hochspannungs-Hochleistungsschal    or    wird dem betriebsfrequenten Hochstrom ik   @urz vor seinem Nulldurchgang    ein   sinusför-    niger Strom kleinerer Amplitude, aber höherer Frequenz   (Sehwingstrom is) aus dem      floehspannungskreis überlagert.    Der Vorteil   lieser Massnahme    besteht darin, dass man mit lem Nullwerden des überlagerten Stromes an len Schaltkontakten des Pr fschalters Sp ohne   zeitlielle    Verzögerung, genau so wie im Netz Betrieb, die diesen Sehwingstrom treibende    ales als Prüfspannung erhält.

   Um dabei    lie hohe Pr fspannung von der   Hoehstrom-    elle   G    fernzuhalten, ordnet man vor dem Pr fschalter Sp einen Hilfsschalter Sh an, der len   Hochstromkreis kurz    vor dem Nulldurch  ? ang des Aussehaltstromes    des Pr fschalters    iffnet und die Hoehstromquelle vom Hoeh-      '. pannungskreis trennt.

   Ausserdem ist    es auf diese Weise   möglieh,    mit niedrigeren Einschwingfrequenzen des   Hochspannungskreises      z.    prüfen, also ohne Hilfsschalter, da mit der Schutzdrosselspule Lb nur h¯herfrequente Spannungen   abgeriegelt    werden können
Für den Fall, dass es bei der Ausschaltung des   Prüfsehalters infolge ungenügender Ent-    ionisierung der Schaltstrecke durch die   Prüf-    spannung wieder zu einer Neuzündung kommt, oder   t'ür    den Fall, dass der Schalter erst nach mehreren Halbwellen löschen soll, ist es f r die   betriebsgetreue    Pr fung erforderlich, da¯ auch der Hochstrom,

   wÏhrend der nÏchsten einen oder mehreren Halbwellen  ber den   Plüfsehalter    fliesst. Da aber die niedrige Spannung der   Hochstromquelle    die   Sehalt-    streeke des   Hilfssehalters    nicht zu   durchschla-    gen vermag, werden erfindungsgemäss Mittel vorgesehen, die bei einer Wiederzündung der Pr fschaltstrecke den   Hilfssehalter    selbsttätig überbrüeken bzw. wieder schliessen und die Prüfspannung mit der der letzten Hochstrom  halbwell. e entsprechenden Polarität    an die Schaltkontakte des Pr fschalters legen.



     Die Xberbrüekung    des Hilfssehalters kann durch die Veränderung einer oder mehrerer Grössen, die infolge einer   Wiederzündung    der Sehaltstrecke auftreten, veranlasst werden.



  Solehe Grössen sind zum Beispiel das Zusammenbrechen der   Prüfspannung    oder das Auftreten eines verstärkten   Nachstromes.    Bei der Weil-Sehaltung ist es besonders   zweekmässig,      die Überbrüekung    des Hilfsschalters durch die auf den ersten   Nulldurehgang    folgende Halbwelle des dem Hochstrom überlagerten hoher frequenten Schwingstromes auszulosen. Diese zweite   Schwingstromhalbwelle    wirkt  ber ein geeignetes Steuergerät entweder auf eine dem Hilfssehalter parallel geschaltete   Schaltvor-    richtung ein oder auf diesen Hilfssehalter selbst, der dann besonders auszubilden ist.



   Die Zuschaltung der Prüfspannung, deren Polarität mit den einzelnen   Hoehstromhalb-    wellen übereinstimmen muss, kann in   verschie-    dener Weise erfolgen, je nachdem der Hochspannungskondensator im Hochspannungsschwingkreis an einer'Wechsel-oder Gleichstromquelle liegt. Liegt der   Hochspannungs-    kondensator an einer Wechselstromquelle. cleren Frequenz mit der Frequenz des Hoehstromkreises synehron ist, so ist eine besondere Umschalteinrichtung nicht notwendig.

   Wird dagegen dieser Kondensator mit Gleichspan  nung    aufgeladen, so kann beispielsweise der von Erde und der Ladequelle   absehaltbare    Kondensator  ber steuerbare Funkenstrecken mit jeweils wechselnder Polarität eingeschaltet werden, wobei die   Funkenstreeken über    Steuergeräte von den nachfliessenden neuen   Hoehstromhalbwellen    beeinflusst werden.

   Um bei beiden Anordnungen eine   unzweckmässige    Verwendung der elektrischen Energie des   Hochspannungskreises    zu vermeiden, wird man vorteilhaft in den FÏllen, wo von vornherein der Sehalter erst naeli mehreren Halbwellen   lösehen    soll, mit der Einschaltung der Prüfspannung   warten,    bis die Schaltkontakte des Pr fschalters in oder nahezu in ihre   End-    stellung gelangt sind.



   Diese und weitere Einzelheiten von Ausführungsbeispielen der Erfindung sollen an Hand der schematischen Darstellungen in den Figuren näher erläutert werden.



   In Fig. 1 ist ein Schaltschema einer Pr fanordnung naeh Weil mit Einrichtungen ge  mäss der Erfindung    dargestellt. Der von dem Generator G gespeiste   Hochstromkreis    enthÏlt den Hilfssehalter Sh und den Pr fschalter Sp.



  In dem vom Generator   G     ber den Transformator T gespeisten Hochspannungskreis liegen der Kondensator Cs, die   Schwingdrossel    L,, die steuerbare Schaltfunkenstrecke F1 und   der Prüfsehalter Sp,    wobei letzterem ein DÏmpfungswiderstand Rd und ein   Einschwing-    kondensator Ce   parallel gesehaltet    sind.   Durci    die Drossel   L,    und den Kondensator   C,    ist die Höhe der Frequenz des überlagerten   Sehwingstromes    festgelegt, während der Kon  densator Cg    die H¯he der   Einsehwingfrequenz    der   Prüfspannung    bestimmt.

   Die Schaltfunkenstrecke F1 sorgt auf eine weiter unten beschriebene Weise dafür, dass   die Prüfspan-      nung    in ihrer Polarität stets mit der des Hoehstromes übereinstimmt.



   Zur ¯berbr ckung des ausgeschalteten Hilfsschalters   SI,    bei einer Wiederz ndung des   Prüfsehalters Sp dient    die Reihenschaltung der Schaltfunkenstrecke F, und des   Strom-      unterbrechers    S2. ¯ber ein nicht weiter dar  gestelltes    Zündgerät, das von der zweiten Halbwelle des überlagerten   Sehwingstromes    gesteuert wird, erhält die steuerbare und an dem mit Gleichspannung aufgeladenen Kondensator   eZ2    liegende Funkenstreeke   St2    einen   Ziindimpuls,    der ihren Durchschlag und anschliessend daran die Z ndung der   Funken-    strecke   F@    und des   Stromunterbrechers S@ her-    vorruft.

   Dadurch kann der Hochstrom über   2,    den nachgeschalteten Stromunterbrecher   S2    und den Priifsehalter Sp fliessen. Der Strommterbrecher   S2    ist so ausgebildet, da¯ er den Hoehstrom nach einer   Halbwelle un-      terbricht.    Tritt kein weiterer   Durchsehlag an    dem   Prüfschalter Sp auf,    so ist der   Prüfvor-    gang beendet. Wird jedoch der Prüfsehalter wieder gezündet, so tritt   eine andere Funken-    strecke F3 mit ihrem Stromunterbrecher -S3 in Funktion. Erforderlichenfalls können noch weitere solehe steuerbare Funkenstrecken und Stromunterbrecher vorgesehen sein.



   Um mit kleinen Zündleistungen und dementsprechend kleinen Spannungen an dem Kondensator Cz2 auszukommen, erweist es sieh als vorteilhaft, eine Hilfsz ndeinrichtung an   2    und   St2    vorzusehen. Auch die übrigen Schalt-und   Steuerfunkenstreeken    sind mit Hilfszündeinrichtungen versehen.



   Als Hilfszündeinriehtung eignen sieh be  sonders    eine an sich bekannte, innerhalb der einen Elektrode der   Sehalt-und      Steuerfun-    kenstreeken isoliert angeordnete Hilfselektrode   77 oder zwei zwischen    den beiden   Hauptelek-    troden angeordnete Hilfselektroden, wie bei der Funkenstrecke   F3    angedeutet. An die Stelle des   Hilfssehalters    Sh kann aueh eine besonders ausgebildete, von Halbwelle zu    Hafbwelle gesteuert zündende Sehaltfunken-    strecke treten, die am Ende jeweils einer   Hochstromhalbwelle    den Lichtbogen   zweek-    mässig unter   Beblasung    der Schaltstrecke   loscht.

   Dadurch    entfallen   gleichzeitig die Fun-    kenstrecken. F2 Fn und die Stromunterbrecher S2 .Sn.



   Als Hochspannungsquelle zur   Auslosung    der   Sehalt-und      Steuerfunkenstrecken    für die   Wiedereinschaltung    des   Hoehstromes können    neben den Zündkondensatoren aueh andere an sich bekannte Einrichtungen treten, wie z. B. in Fig.   1    rechts dargestellt,   ein Stossspan-      nungsgenerator SG oder auch    ein   Impulsgene-      rator.   



   Die Fig. 2 zeigt, ein Stromspannungsdiagramm, das die Wirkungsweise der Erfin  dung veranschaulicht. Kurz    vor dem ersten   Nullwerden    des   Hochstromes    ik wird diesem der Schwingstrom is  berlagert. Der Schwing  stromwirdausdem    von der Transformatorspannung UT auf Hochspannung aufgeladenen Kondensator   C    gespeist. Beim   Nullwerden    des Sehwingstromes erfolgt ein steiler Spannungsanstieg an den   Sehaltelementen      (Ye    und Rd und damit am Prüfschalter.

   Erzeugt diese Spannung eine   Wiederzündung    an der Sehaltstrecke des Pr fschalters, so fliesst eine zweite Halbwelle des   Schwingstromes.    Diese zweite Halbwelle wiederum veranla¯t die ¯berbr kkung des   Hilfsschalters    Sh bzw. einer an seiner Stelle vorgesehenen Schaltfunkenstrecke, so dass eine zweite Halbwelle des   Hochstromes      nachfolgen kann. Kurz    vor dem   Nullwerden    dieser Halbwelle wird dem Hochstrom erneut ein   Schwingstrom überlagert. Gelingt nun    dem   Prüfsehalter    die Unterbrechung, so tritt die Pr fspannung als   Einschwingspannung-Mg    an der Sehaltstrecke des Pr fschalters auf.



   Bei diesem Prüfvorgang musste die Pr fspannung mit der dem neu   eingesehalteten    Hochstrom entsprechenden Polarität zum Einsatz gekommen sein.



   Bei der Ladung des   Schwingkreiskonden-    sators   C@    mit einer Wechselhochspannung macht man zu diesem Zweck von einem Transformator   T    Gebrauch, der an den Hochstromgenerator G primÏrseitig angeschlossen ist und eine Spannung liefert, die durch eine an sich   bekannte Schaltart gegenüber    dem Hochstrom entsprechend Fig. 2 eine Phasenverscliebimg von 90  erhält und mit ihm synchron schwingt.



  Die im Hochspannungskreis angeordnete Funkenstrecke Pi ist nun so ausgebildet, dass sie clen   Schwingstrom    is jeweils nach 2 n Halbwellen loscht, wobei n jede ganze Zahl zwisehen 1 und x darstellt. Die Initialzündung der Funkenstrecke erfolgt kurz vor dem ersten Nulldurchgang des   Hochstromes.    Der jeweilige Durchlass von zwei Schwingstromhalbwellen an der Funkenstrecke   Fl    bewirkt, wie aus Fig. 2 hervorgeht, dass bei   einer Wiederzün-      dung    des Prüfschalters die Spannung   éss    des   Schwingkondensators      Cs    am Ende der zweiten Schwingstromhalbwelle wieder in die Trans  formatorspannung    ut  bergeht.

   Dadurch sind am Ende der zweiten   Hoehstromhalbwelle      olc    die Voraussetzungen zu einer erneuten Pr   fung    gegeben. Kommt es nach Überlagerung einer neuen Schwingstromhalbwelle zu keiner   AViederzündung    mehr, so steht am Ende dieser   Schwingstromhalbwelle    die Einsehwingspannung   1te    an den Schaltkontakten des   Prüf    schalters an.



   Bildet man gemäss einem weiteren Aus  führungsbeispiel    der Erfindung den Transformator T und den Ladekondensator   C,    zu einem auf die Netzfrequenz abgestimmten Span  nunasresonanz-Schwingungskreis aus,    so ergibt sich der Vorteil, dass dem Netz nur die Verlustleistung des Schwingkreises entnommen zu werden braucht.



   In Fig. 3 ist dargestellt, wie der aus dem Transformator T und Kondensator   C,    bestehende Stromkreis auf die Netzfrequenz, die normalerweise 50 Hz beträgt, abgestimmt werden kann. Man ordnet eine   Zusatzinduktivi-    tÏt Lz geeigneter Grosse parallel zum Transformator an. Gemäss Fig.   4    ist ein Spartransformator   Te    vorgesehen, dessen   Hochspan-    nungswicklung so abgestimmt werden kann, dass der ganze Kreis aus   Ts      und      Cg    eine der Netzfrequenz entsprechende Eigenfrequenz erhÏlt.



   Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des Hochspannungskreises als Spannungsresonanz - Schwingkreis ist in Fig. 5 gezeigt, wo dieser Kreis von einer besonderen, auf seine Eigenfrequenz abgestimmten Wechselstromquelle Gs gespeist wird. In diesem Fall   laraueht    man den Schwingstrom nicht erst im letzten   Augenbliek    vor dem Nullwerden des   Hoehstromes    zu  berlagern, sondern kann ihn schon mit dem Einsetzen des Hoehstromes fliessen lassen, wodurch eine gesteuerte   Sehalt-    funkenstreeke entbehrlich ist.



   Uni dabei zu   erreichen,    dass die   Prüfspan-      nung    auch in riehtiger Phasenlage zum Hoehstrom einsetzt, wird der   hoherfrequente    Sehwingstrom zweckmässig von ungerader Oberwelle gewählt, vorzugsweise von 450 bzw.



  550 Hz, in Annäherung an die 500 Hz des Schwingstromes bei den übliehen   Prüfanord-    nungen, so dass dieser Sehwingstrom   i,    damit   phasengleieh    zu den   Nulldurchgängen    des   Loch-    stromes ik verlÏuft (Fig. 6). Als   Hoehspan-    nungserzeuger Gs kann man entweder eine Dynamo vorsehen oder einen   Röhrengenera-    tor oder auch einen Wechselrichter. Alle diese Schwingungserzeuger sind voll   ausreiehend,    die erforderliehe   Prüfspannung    bei   genügen-    der Leistung zu liefern.



   Für den   Fall, dass Frequenzschwankungen    bei einem   Drehzahlabfall    des   Hochstromgene-    rators zu befiirehten sind, kann die Frequenz des Hoehspannungskreises diesem Drelizahlabfall angepasst werden, beispielsweise dadurch, dass man die Induktivität des Schwing   kreises ändert, was wiederum dadurch erfol-    gen kann, dass diese InduktivitÏt als Variometer ausgebildet oder mit einem beweglichen Eisenkern versehen ist.



   Benutzt man als Hochspannungsquelle eine Gleichspannungsquelle, so kann die   Umschal-    tung der Kondensatorspannung entsprechend der Polarität des Hoehstromes beispielsweise so erfolgen, da¯ gemäss Fig. 7 der   aufgela-      dende Kondenator Cg über    die Schalter Si, l und S2a von der Erde und der   Ladequelle    absehaltbar ist und vier gesteuerte   Funken-    strecken F1a bis F4a vorgesehen sind, die die Kondensatorspannung mit jeweils weehselnder Polarität an den   Hoehspannnngskreis legen.   



   Zu diesem Zweek ist der Abstand der Elektroden von zwei einander bei einer be   stimmten Polarität zugeordneten Funkenstrek-    ken verschieden gross, wobei die Funkenstrecke mit dem grosseren Abstand mit einer steuerbaren   Hilfszündeinrichtung versehen    ist. Ist zum Beispiel ein Flu¯ des Schwingstromes is vom Kondensator Cs  ber die Drossel Ls die Funkenstrecke F1a zum Pr fschalter Sp erforderlich, so wird auf eine nicht weiter dargestellte Weise die Funkenstrecke F3a  ber ihre Hilfsz ndeinrichtung gez ndet und damit der Stromkreis für den   Sehwingstro    zur ck zum Kondensator C, geschlossen.

   Ist die umgekehrte Polarität der   Prüfspannung      erforderlieh,    so flie¯t   der Schwingstrom zu-    nächst  ber die   Fmnkenstrecke    F2a, den Pr fschalter Sp, die steuerbare Funkenstrecke F4a und  ber die Sehwingdrossel Ls zur ck zum Kondensator C8. Aus Zweckmϯigkeitsgr nden kann man dabei zwei an der gleichen PolaritÏt liegenden Funkenstrecken F1a, F4a oder F2a, F3a eine gemeinsame Hauptelektrode geben. Ferner ist es vorteilhaft, diejenigen Funkentrecken, die mit einer   Hilfszündein-      riehtung    versehen sind, einpolig an Erde zu legen.

   Es können alle Elektroden F1a bis   Fez    4a mit Hilfszündeinrichtungen versehen werden, jedoch genügt es im allgemeinen, wenn man den   Funkenstreeken,    die   den grosseren Ab-    stand voneinander besitzen, solehe Hilfszündeinriehtungen gibt, da die andern Funkenstrecken infolge des geringen Abstandes ihrer Elektroden naeh Durehsehlagen der gesteuerten Funkenstrecken ohnehin ziinden.



   Wie bei der   Aufladung des Schwingkreis-      kondenators    aus einer Wechselstromquelle be  sehrieben,    sind auch diese steuerbaren Schaltfunkentrecken so auszubilden, da¯ sie den   Schwingstrom.      i,    nach einer bestimmten Anzahl von Halbwellen aussehalten In Fig. 9 ist ein Stromdiagramm dargestellt, in dem ik wieden den Hochstrom und i, den   Sehwingstrom    bezeichnen.

   Die erste Halbwelle des   Schwing-      stromes wircl dem Hoehstrom    kurz vor seinem   Sullaerden überlagert    Der Hochstrom geht am   Ende dieses Nullwerdens    in den Sehwingstrom  ber, wobei, falls es zu keiner Wiederzündung kommt, nach dem   Nullwerden    dieses Schwingstromes die Spannung an dem Kon  densator Cp und    dem Widerstand R, l die Schaltstrecke des Pr fschalters   Sp    beansprucht. Tritt jedoch h eine Wiederz ndung ein, so mu¯ dafür   gesorgt werden, dass wahrend    der neuen Halbwelle des Hochstromes  ber die Schaltfunkenstrecke nun eine bestimmte Anzahl von Sehwingstromhalbwellen fliesst.



   In dem Schaltungsbeispiel   naeh      Fig. l muss    die steuerbare   Schaltfunkenstreeke Fl so aus-    gebildet sein, dass sie den   Schwingstrom    nach 2 n Halbwellen ausschaltet, wobei n jede ganze Zahl von 1 bis x darstellt.

   In der Schaltung nach Fig. 7 m ssen die steuerbaren Schaltfunkenstrecken F3a und F4a ebenso ausgebil  let.    sein, ausserdem muss noch, wenn der   Sehwingstrom zum    Beispiel  ber die Sehaltfunkenstrecke F1a, F3a flie¯t, zusÏtzlich daf r gesorgt werden, dal3 am Ende der neuen Hochstromhalbwelle   il,    durch die Zündung der Schaltfunkenstrecken F2a, F4a der Kondensator C3,der inzwischen wieder nachgeladen sein kann, umgepolt wird, damit die   Prüfspannung    die richtige) Polarität erhält. Nach Fig. 9   n'ürde dies bedeuten, dass    die Sehaltfunkenstreeken naeh der Zeit t2 den   Sehwingstrom    unterbrechen. Die Zeit t2 entspricht 2, 4, 6 usw. Halbwellen.

      man kans    eine   Schaltfunkenstreeke auch    so ausbilden, da¯ sie den   Schwingstrom i@    nach 1 + 2 n Halbwellen aussehaltet, wobei   st    wieder jede ganze Zahl von   l    bis x darstellt.



  Eine solche Schaltanordnung ist in Fig. 8 dargestellt. In diesem Fall genügt wieder eine    einzige Funkenstreeke, da die ungerade Zahl      t'on    Halbwellen bereits die   gewünschte Ande-    ung des Potentials der Pr fspannung um 180¯   bewirkt. Naeh    Fig. 9 entsprieht die Zeit t2   4.    5. 7 usw. Halbwellen.



     Schliesslieh lässt sich    die   Sehaltfunken-    strecke auch so ausbilden dass sie den   Schwing-    strom naeh einer Halbwelle löschen kann, aber   lunch    besondere Mittel, z. B. ¯berbr ckung des   Nulldurehganges    des   Schwingstromes      durci    einen Zündimpuls oder durch Einwirkang mit Hochfrequenz auf den Liehtbogen des Schwingstromes im Nulldurchgang, an der   Lösehung verhindert    wird, so dass dadurch wieder   2 n    oder (1 + 2n) Halbwellen des   Schwingstromes fliessen.   



   Der Schaltimpuls,   dureh    den die Loschfähigkeit der Schaltfunkenstrecken   Fla    bis   Prisa    zur Erzielung weiterer   Schwingstromhalbwel-    len beeinflusst wird, kann von der jeweils ersten Sehwingstromhalbwelle hergeleitet werden. In andern Fällen kann dieser Schaltimpuls von der zusammenbrechenden Span  nung    am Prüfsehalter oder einem verstärk  ten Nachstrom    gewonnen werden.



   Wie bereits erwähnt, bedeutet die Aus  l sang    der Prüfspannung vor jedem   Nullwer-    den des   Hochstromes,    bevor die Schaltkontakte in oder nahezu in der Endstellung angelangt sind, eine unwirtschaftliche Belastung der Hochspannungsquelle. Um diese zu vermeiden, wird daher zweckmϯig ein ZÏhlwerk f r die   Hochstromhalbwellen    vorgesehen, das nach einer vorbestimmten Halbwellenzahl die Auslösung der   Schaltfunkenstrecke    im Hochspannungkreis freigibt. Das Zählwerk kann auch entfallen, wenn die Freigabe der   Auslosung    durch die gegen Ende der Lichtbogenloschung   auftretende Lichtbogenspannungsspitze    bewirkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum Priden von elektrischen Stromunterbrechern mit zwei getrennten Ener giequellen für den Hochstrom und die Hoch spa. nnung, und mit einem Hilfsschalter, der den Hocbstromkreis kurz vor dem Nulldurch- gang des Ausschaltstromes des Prüfsehalters öffnet und dadurch die Hochstromqnelle von dem Hochspannungskreis trennt, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die bei einer Wiederzündung der Prüfsehaltstrecke (Sp) den Hilfssehalter (Sh) selbsttätig überbrüeken bzw.
    wieder schliessen und die Pr fspannung mit der der letzten Hochstromhalb- welle entsprechenden Polarität an die Sehaltkontakte des Pr fschalters legen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Prüfanordnung nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass ¯ das ¯berbr cken bzw. Wiederschlie¯en. des Hilfsschalters durch eine infolge des Wiederzündens der Prüfschaltstrecke auftretende Veränderung einer oder mehrerer Grossen z. B. durch das Zu sammenbrechen der Prüfspannung veranlasst wird.
    2. Prüfanordnung nach Patentansprueh und Unteranspruch l, mit einem dem be triebsfrequenten Hochstrom kurz vor dessen Nulldurchgang berlagerten h¯herfrequenten Strom kleinerer Amplitude (Sehwingstrom is), der vom Hochspannungskreis geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, da. ¯ das ¯berbr cken bzw. Wiedersehliessen des Hilfsschalters durch die auf den ersten Nulldurchgang folgende Halbwelle des Schwingstromes über ein von diesem beeinflusstes Steuergerät veranlasst wird.
    3. Prüfanordnung naeh Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Hilfsschalter eine oder mehrere gesteuerte Schaltfunkenstecken (F" F3) parallel geschaltet sind, die mit je einem den Hochstrom nach jeweils einer Halbwelle ausschaltenden Stromunterbrecher (S2, S3) in Reihe liegen.
    4. Pr fanordnung nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 1 und 2, dadureh gekennzeichnet, dass der Hilfsschalter aus einer von Halbwelle zu Halbwelle gesteuert zündenden Schaltfunkenstrecke besteht, an der der Lichtbogen zweckmässig unter Beblasung jeweils am Ende einer Hochstromhalbwelle erlischt.
    5. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltfunkenstreeke mit Hilfszündeinrichtungen versehen sind, die an gesteuerten Hochspannungsquellen, z. B.
    Ziindkondensatoren (Cz2) oder Stossspannungsgeneratoren (SG) liegen.
    6. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadure gekennzeichnet, dass die Auslösung der gesteuer- ten Hoehspannungsquellen durch einen von der zweiten Halbwelle des Schwingstromes abgeleiteten Spannungs-Zündimpuls erfolgt.
    7. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l und 2, dadureh gekennzeichnet, da¯ der Sehwingkreiskondensa- tor (Cs) von einer zum Hochstrom synchron schwingenden, um 90 gegen ihn phasenver- sehobenen Weehselhoehspannung aufgeladen wird.
    8. Prüfanordnung naeh Patentansprueh und Unteransprüehen l, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Hochspannungs- schwingkreis eine gesteuerte Funkenstrecke angeordnet ist, die den Schwingstrom jeweils nach 2' Halbwellen l¯scht, wobei n jede ganze Zahl zwischen 1 und x darstellt.
    9. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1, 2, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Hoehspannungs- quelle (T) und Sehwingkreiskondensator (Cs) bestehende Kreis a. ls auf die Netzfrequenz ab gestimmter Spannungsresonanz-Sehwingungs- kreis ausgebildet ist.
    10. Pr fanordnung nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 und 2, dadurch gekennzeiehnet, dass der Hochspannungsschwing- kreis von einer auf seine Eigenfrequenz ab gestimmten Wechselstromquelle (Gs) gespeist wird.
    11.. Prüfanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1, 2 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der höherfrequente Schwingstrom von ungerader Oberwelle z. B.
    450 Hz, gewählt ist und phasengleich zu den Nulldurchgängen des Hoehstromes verlÏuft.
    12. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadureh gekennzeichnet, dass der von einer hohen Gleiehspannung aufgeladene Schwingkreiskondensator (Cs) von der Ladequelle und Erde ab sehaltbar ist und mit jeweils wechselnder, dem Hochstrom angepasster PolaritÏ t ber steuerbare Schaltfunkenstreeken (F1a-F4a) in den : Hochspannungssehwingkreis einsehalthar ist, und die steuerbaren Sehaltfunkenstreeken so ausgebildet sind, da¯ sie den Schwingstrom nach jeweils 2n Halbwellen l¯schen, wobei n jede ganze Zahl zwischen 1 und z darstellt.
    13. Prüfanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 12, da durez gekennzeichnet, da¯ der Abstand der Elektroden von zwei einander bei einer be stimmten Polarität zugeordneten Funken- streeken (z. B. F1a,F3a) verschieden gro¯ ist und die Funkenstrecke (F3a) mit dem gr¯¯eren Abstand mit einer Hilfszündeinriehtung versehen ist.
    14. Pr fanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und io dadureh ge kennzeiehnet, dass der durch eine hohe Gleiehspannung aufgeladene Schwingkreiskondensator über eine einzige steuerbare Schaltfunkenstrecke in den Hochspannungsschwingkreis einsehaltbar ist und diese Funkenstrecke so ausgebildet ist, dass sie den Schwingstrom nach jeweils 1 + 2 m Halbwellen loscht, wobei n jede ganze Zahl zwisehen 1. bis x darstellt.
    15. Pr fanordnung nach Patentanspruch und den ITnteransprüehen 1, 2 und 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, da¯ die steuerbaren Funkenstrecken so ausgebildet sind, dass sie den Schwingstrom nach einer Halbwelle l¯schen, aber durch besondere Mittel, z. B. Über- br ckung des Nulldurchganges des Schwing- stromes durch einen Zündimpuls, an der Lo- schung verhindert werden, so dass dadurch wieder 2 n oder 1 + 2 n Halbwellen des Schwingstromes fliessen.
    16. Prüfanordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1, 2 und 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösehfähigkeit der Schaltfunkenstrecken zur Erreichung weiterer Schwingstromhalbwellen von der jeweils ersten Schwingstromhalbwelle beeinflusst wird.
    17. Prüfanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfspan- nung erst dann an den Pr fschalter gelegt wird, wenn dessen Schaltkontakte in oder nahezu in ihre Endstellung gelangt sind.
    1. Prüfanordnung nach Patentanspruch lmd lrnteransprueh 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschaltung der Prüfspannung dureh ein Zählwerk f r eine vorbestimmte Zahl von Hoehstromhalbwellen ausgelöst wird.
    19. Prüfanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruc 17, dadurch gekennzeiehnet, dass die Zusehaltung der Prüfspannung dureh die gegen Ende der Lichtbogenlöschung auftretende Liehtbogenspannungsspitze aus- gel¯st wird.
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