CH325956A - Hydraulische Steuerung für hohen Flüssigkeitsdruck - Google Patents

Hydraulische Steuerung für hohen Flüssigkeitsdruck

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CH325956A
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Hoz Max
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Escher Wyss Ag
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    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B9/00Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member
    • F15B9/16Systems essentially having two or more interacting servomotors, e.g. multi-stage
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description


  <B>Hydraulische Steuerung für hohen Flüssigkeitsdruck</B>    Die Erfindung betrifft eine hydraulische  Steuerung für hohen Flüssigkeitsdruck, bei  welcher ein von Flüssigkeit hohen Druckes       beaufschlagler    Stellmotor seine Lage in Ab  fiängigkeit von der Bewegung eines Stellglie  des verändert.  



  In allen. jenen Fällen, in welchen aus  Raumgründen flüssigkeitsbetätigte Stellmoto  ren. besonders klein auszuführen sind, ist. man,       wa    die nötige     Verstellkraft    zu erreichen,     ge-          zwungen,    hohe Flüssigkeitsdrücke anzuwen  den.

   Werden aber bei den bisher bekannten  Bauweisen von     Steuerungen    hohe     Flüssigkeits-          drucke    angewendet, so     führt    dies wegen der       vOrhältnismässig    grossen Flüssigkeitsverluste  in den Steuerventilen und Stellmotoren     un-          weigerlicli    zu einer schlechteren Regelfähig  keit. Die     Steuerventile    und Blenden müssen  bei solchen Drücken sehr klein ausgeführt       werden,    und die Flüssigkeitsverluste können       mater        Umständen    die Grössenordnung der Re  pulierflüssigkeitsmenge erreichen.  



  Die Erfindung bezweckt nun, diese Nach  teile zu vermeiden. Zu diesem Behufe wird  erfindungsgemäss bei einer hydraulischen       Steuerung    für hohen Flüssigkeitsdruck, bei  welcher ein von einer Flüssigkeit hohen     Druk-          l:es        beaufschlagter    Stellmotor seine Lage in  Abhängigkeit von der Bewegung eines Stell  gliedes verändert, zwischen Stellglied und  Stellmotor als     Regelungszwischenglied    ein       nielit        rUielzgeführter        Kolben-Flüssigkeitsdruck-          :vandler    eingeschaltet.

   Hierbei beherrscht ein    durch das Stellglied betätigtes     Steuerorgan     den     Zufluss    von Arbeitsflüssigkeit niedrigen  Druckes zu diesem     Druckwandler,    welcher nun  die zur     Betätigung    des Stellmotors erforder  liche Arbeitsflüssigkeit hohen Druckes ver  drängt. Der von der Flüssigkeit hohen     Druk-          kes        beaufschlagte    Stellmotor ist dabei ferner       über    ein     Rückführgestänge    mit dem den Zu  fluss von Flüssigkeit niedrigen Druckes zum       Druckwandler    beherrschenden Steuerorgan  verbunden.  



  In der Zeichnung ist als Beispiel eine Aus  führungsform einer gemäss der Erfindung  ausgebildeten hydraulischen Steuerung v     erein-          facht    dargestellt.  



  Das Stellglied wird hierbei durch die Re  glermuffe 1. eines Drehzahlreglers 2 gebildet.  Ein von Flüssigkeit hohen Druckes     beauf-          schlagter    Stellmotor 3, 18 wird so gesteuert,  dass der Kolben 3     seinei    Lage in Abhängigkeit  von der Bewegung des Stellgliedes 1 verän  dert. Hierbei ist zwischen Stellglied 1     und          Stellmotor    3, 18 als     Regelungszwischenglied     ein nicht rückgeführter     Kolben-Flüssigkeits-          draekwandler    eingeschaltet, welcher durch die  Teile 4, 5, 6, 7, 19 gebildet wird.

   Der Kolben  4, welcher über die Stange 5 mit dem wei  teren Kolben 6 verbunden ist,     bewegt    sich im  Zylinder 7. Er wird durch Arbeitsflüssigkeit  niedrigen Druckes     beaufsehlagt,    deren Zu-     und     Abfluss von einem Steuerorgan 8, 50 be  herrscht wird. Die Arbeitsflüssigkeit strömt  durch eine Leitung 9 zu, und die Zuflusslei-      tung 9 wird je nach der Stellung des Steuer  organs 8, 50 über eine Leitung 10 mit.     dem     linksseitig des Kolbens 4 liegenden Zylinder  raum oder über eine Leitung 11 mit dem  rechtsseitig des     Kolbens    4 liegenden Zylinder  raum in Verbindung gesetzt. Der Abfluss von  Arbeitsflüssigkeit erfolgt über Leitungen 12  bzw. 13.  



  Der bewegliche Teil 8 des Steuerorgans  wird vom Stellglied 1. über einen mit diesem  gelenkig verbundenen Balken 14, eine an des  sen linkem Ende     angelenkte    Zugstange 1.5,  einen Winkelhebel 16 und eine Stange 17 be  tätigt.  



  Der bewegliche Teil 3 des Stellmotors be  wegt sieh im Zylinder 18. Der Kolben 6 ist  vom Zylinder 1.9 umgeben. Die freien Räume  im Zylinder 19 beidseitig des Kolbens 6 sind  durch Leitungen 20 bzw. 21 je mit. einem der  beidseitig des Kolbens 3 liegenden Zylinder  räume des Zylinders 18 verbunden.  



  Die     Zylinderräume    beidseitig des Kolbens  6 stehen über mit eingebauten     Riicksclilagv        en-          tilen    22, 23 bzw. 24, 25 versehene Leitungen  26 bzw. 27 mit einer zu einem Flüssigkeits  behälter 28 führenden Leitung 29 in Verbin  dung. Ferner sind noch Leitungen 30 bzw. 31.  vorgesehen, welche die     R.ückschlagventile    22  bzw. 24 umgehen und in welche federbelastete       Diatekbegrenzungsventile    32     bzw.    33 einge  baut sind.  



  Die Räume beidseitig der Kolben 3 und 6  sind ständig mit Flüssigkeit gefüllt. Die       Rückschlagventile    22 und 24 verhindern einen  Abfluss von Flüssigkeit, und auch die Druck  begrenzungsventile 32 und 33 sind so ein  gestellt, dass sie keinen Abfluss von Flüssig  keit gestatten, solange nicht der     Druck    in  einem der beidseitigen Zylinderräume des Kol  bens 6 den höchsten zur     Betätigung    des Stell  motors 3, 18 erforderlichen Druck     übersehrei-          tet.     



  Die     Steuerring    arbeitet nun folgender  massen  Wird beispielsweise bei einer Verstellung  des Stellgliedes 1 nach oben, wobei der rechte  Endpunkt des Balkens 14 vorerst noch fest  gehalten wird, der     Steuerorgansteil    8 nach    rechts verschoben, so wird der Zutritt von  Arbeitsflüssigkeit niedrigen     Druckes    in den ;  Zylinderraum rechts vom Kolben 4 freigege  ben, während aus dem Zylinderraum links des  Kolbens 4 die Flüssigkeit über die Leitungen  10 und 12 abfliessen kann. Der Kolben 4 wird  dabei nach links gedrückt.  



  Der Kolben 6 bat. eine kleinere     Wirkungs.          fläclie    als der Kolben 4. Im Zylinderraum  linksseitig des Kolbens 6 wird daher ein Druck       erzeugt,        weleher    entsprechend grösser ist als  jener der     Arbeitsflüssigkeit        auf    der     rechten     Seite des Kolbens 4.

   Das System 4, 6, 7, 19  wirkt daher als     Druekwandler,    und es wird  dabei ans dem Zylinderraum links vom Kol  ben 6 Arbeitsflüssigkeit hohen Druckes ver  drängt und über die Leitung 20 in den links  seitig des Stellmotors<B>3,18</B> liegenden Zylinder  raum     gedrüekt.    Dadurch wird     eine    Bewegung  des     Stellteils    3 nach rechts eingeleitet.

   Die  Bewegung wird über eine Stange 34 auf ein  nicht     gezeigtes    zu betätigendes Organ, bei  spielsweise auf ein den     Zufluss    des Betriebs  wassers zu einer     W        asserturbine    beherrschen  des Organ,     übertragen.    Ein mit der Stange.

   34       starr    verbundener Querbalken 35 überträgt  die Bewegung des     Stehteils    3 vermittels einer  Stange 36, eines Winkelhebels 37 und einer  weiteren Stange 38 auf das rechte Ende des  Balkens 1.4, so dass dieser um die     Lagerun-          bei    der V     erstellmuffe    des Drehzahlreglers 2  gegen den     Uhrzeigerdrehsinn    geschwenkt wird  und so den Steuerteil 8     -egen    seine Mittel  lage zurückführt.  



  Bei der     beschriebenen    Einrichtung wird  nun der Vorteil erreicht, dass trotz Betäti  gung des     Stellmotors    mit einer Flüssigkeit  hohen     Druckes    das     Steuerorgan    8, 50 nur von  Arbeitsflüssigkeit. durchflossen ist, welche  einen verhältnismässig niedrigen Druck auf  weist. Die Fläche des Kolbens     4-    ist verhält  nismässig gross, so dass auch entsprechend  grosse Mengen von     Regulierflüssigkeit.        zii     steuern sind, wobei allfällig auftretende Leck  verluste wenig ins Gewicht fallen.  



  Ohne besondere     1lassnahmen    könnte es sich  indessen bei der beschriebenen Einrichtung  ereignen,     da.ss    infolge auftretender Leekver-           luste    an den Kolben 3 und 6     Flüssigkeit    von  der einen Seite auf die     andere.    Seite dieser  Kolben gelangen würde. Die richtige Zuord  nung zwischen der Lage des Stellgliedes 1 und  jener des-     Stellteils    3 würde zwar dadurch  nicht     beeinträchtigst.,    da der Steuerteil 8 über  das     Gestänge    36, 37, 38, 14, 15, 16, 17 vom       Stehteil    3 aus rückgeführt wird.

   Es bestünde  jedoch die Möglichkeit, dass infolge der Leck  verluste die Kolben 4, 6 des     Druckwandlers     sieh allmählich einer der beiden Endlagen  nähern und damit, nach einer     Seite    ihre Be  wegungsfreiheit verlieren würden.  



  Um einer derartigen unerwünschten     Lage-          änderung    des Druckwandlers zu begegnen, ist  nun bei der dargestellten Einrichtung in eine  die Leitungen 26 und 27 zwischen den     Rück-          schlagventilen    22 und 23 bzw. 24 und     ?5    ver  bindende Leitung 39 eine Zahnradpumpe 40       eingebaut,    welche durch einen Motor 41 an  getrieben werden kann. Die Pumpe 40 ist da  bei so     bemessen,    dass sie einen Druck zu er  zeugen vermag, welcher den höchsten Be  triebsdruck der Arbeitsflüssigkeit des Stell  motors übersteigt.  



  Ist nun     beispiels@veise    der Kolben 6 des       Drackwandlers    infolge Übertrittes von Leck  flüssigkeit von links nach rechts zu weit nach  links geschoben worden, so kann durch Ein  schalten des Motors 41 die Pumpe 40 mit  einem solchen Drehsinn in Betrieb gesetzt  werden,     da.ss    sie aus der Leitung 27 Flüssig  keit ansaugt und in die Leitung 26     driiekt.     Das     Rückschlagv        entil    23 verhindert dabei ein  Abfliessen von Flüssigkeit.  



  Zunächst wird allerdings die so     cingelei-          lete    Förderung von Flüssigkeit von der rech  ten Seite des Zylinders 19 in dessen linke  Seite bei neutraler Lage des Steuerteils 8  nicht primär eine Verschiebung des Kolbens  6,     sondern    eine Verschiebung des Stehteils 3  bewirken. Durch das     Rückführgestänge    36,  37, 38 wird aber dabei der Steuerteil 8 aus  seiner Mittellage nach links     ausgelenkt,    wobei  er eine Verschiebung des Kolbensystems 4, 6  nach rechts veranlasst, und zwar so lange, bis  der Stellmotor 3, 18 wieder die vorgeschrie  bene Lage einnimmt.

      Hat sich dagegen der Kolben 6 infolge in       entgegengesetzter    Richtung auftretender Leck  verluste zu weit nach rechts bewegt, so kann  diese Lageänderung durch Inbetriebsetzung  der Pumpe 40 mit der entgegengesetzten Dreh  richtung berichtigt werden. Dabei wird Flüs  sigkeit von der Leitung 26 in die Leitung 27  gefördert:.  



  Für die Inbetriebsetzung der Pumpe 40  für die eine oder andere Förderrichtung wird  zweckmässig eine selbsttätig wirkende Einrich  tung vorgesehen. Zu diesem     Behufef    steht ein  um eine Achse 42 drehbarer Balken 43 einer  seits über eine Stange 44 mit dem Kolben 6  und anderseits mit einer Schubstange 45 in  Verbindung. Diese Schubstange 45 verläuft  parallel zur Stange 34 des Stellmotors 3, 18.  Das Hebelverhältnis des Balkens 43 ist so ge  wählt, dass die-     Stangea    45 die gleiche Bewe  gung     ausführt    wie die Stange 34, falls keine       Leckverluste    an den Kolben 6 bzw. 3 auftre  ten.

   Ein Auftreten von     Leekverlusten    zeigt  sich nun dadurch, dass die Stange 45 und die  Stange 34 ihre gegenseitige Lage verändern.  



  Auf der Schubstange 45 sind nun zwei  Kippschalter 46 und 47 in der     Weise    ange  ordnet, dass bei einer bestimmten Abweichung  der gegenseitigen Lage der Schubstange 45  und der Stange 34 einer der beiden Schalter  46 und 47 durch den Querbalken 35 betätigt  wird: Die Schalter 46 und 47 sind dabei in  solcher Verbindung mit dem Motor 41, dass  beim Betätigen des einen Schalters dieser Mo  tor die Pumpe 40 mit dem einen     Drehsinn    und  bei     Betätigung    des andern Schalters mit dem  entgegengesetzten     Drehsinn    antreibt. Der  Schalter 46 würde hierbei dann eingeschaltet,  wenn im rechtsseitigen Zylinderraum des  Kolbens 6     Undichtheitsverluste    auftreten wür  den.

   Er würde eine Inbetriebsetzung des Mo  tors 41 und damit der Pumpe 40 mit jener  Drehrichtung bewirken, bei welcher Flüssig-.       keit    von der Leitung 26 in die Leitung 27  gefördert wird. Eine Betätigung des Schalters  47 würde dagegen eine Inbetriebsetzung der  Pumpe 40 mit entgegengesetzter     Förderrich-          tung    bewirken.      Bei der dargestellten Steuereinrichtung ist  somit der kleinere Wirkungsfläche aufwei  sende Kolben 6 des Druckwandlers beidseitig  von Arbeitsflüssigkeit     beaufsehlagt,    wobei die  beidseitig anschliessenden Zylinderräume je  mit den entsprechenden beidseitigen Zylinder  räumen des     Stellmotorkolbens    3 in Verbin  dung stehen.

   Die Einrichtung 35, 46, 47  spricht dabei auf die Veränderung der Lage  zuordnung     zwischen    Druckwandler und Stell  motor infolge Übertrittes von     Leckflüssigkeit     von einer Kolbenseite auf die andere an und  leitet sodann eine Zufuhr von Druckflüssigkeit  in jenen Zylinderraum, aus welchem die Flüs  sigkeit entweicht, und eine Ableitung von Flüs  sigkeit aus jenem Zylinderraum, welcher     Leek-          flüssigkeit    aufnahm, ein. Die Pumpe 40 ist in  das die beiden Zylinderräume verbindende  Leitungssystem 26, 39, 27 eingeschaltet.

   Die  Einrichtung 35, 46, 47 veranlasst dabei eine  Inbetriebsetzung der Pumpe mit jener     För-          derrichtung,    bei welcher Druckflüssigkeit in  jenen Zylinderraum gefördert wird, aus wel  chem     Leckflüssigkeit    entwich.  



  Statt einer Zahnradpumpe, deren Dreh  richtung geändert werden kann, ist es auch  möglich, eine andere Pumpe, beispielsweise  eine     Kolbenpumpe,    zu     verwenden.    Zur Ände  rung der     Förderrichtung    können     aneh    in ent  sprechende Leitungen eingebaute Umschalt  ventile betätigt werden, welche die Verbindun  gen mit dem Saug- und     Dx-Lxekraum    der Pumpe  zu vertauschen gestatten, oder es     können    auch  zwei Pumpen mit verschiedener Förderrich  tung verwendet werden.  



  Statt einer beidseitigen     Beaufsehlagung     der Kolben des     Druckwandlers    und des Stell  motors, wie sie in der Zeichnung veranschau  licht ist, ist aber auch eine nur einseitige     Be-          aufschlagung    eines oder beider Kolben des  Druckwandlers möglich, wobei die Gegenkraft  durch eine Feder erzeugt werden kann. Wird  der durch Flüssigkeit hohen Druckes     beauf-          schlagte    Stellmotor 3, 18 und damit der Kol  ben 6 nur einseitig     beaufsehlagt,    so kann auch  nur auf einer Seite des Stellmotors und des  Kolbens 6     Leekflüssigkeit    entweichen.

   Zum  Ersatz der     Leekflüssigkeit    ist daher nur eine    Pumpe mit einer Förderrichtung erforder  lich, welche die zum Ersatz der     Leekmenge     dienende Flüssigkeit aus einem Vorratsbehäl  ter ansaugen kann.  



  Es sind aber auch andere Arten des Er  satzes der     Leckflüssigkeit    möglich. Beispiels  weise kann die Flüssigkeit auch aus einem Be  hälter entnommen werden, in welchem diese       unter    einem Druck gespeichert wird, welcher  den höchsten Betriebsdruck des Stellmotors 3,  1.8 übersteigt. Eine Einrichtung, welche den  Ersatz von     Leekflüssigkeit    zu veranlassen hat,  kann dabei einfach die Öffnung eines Ab  schlussventils     bewirken,    welches in eine Lei  tung einzubauen wäre, die den an den Kolben  kleinerer Wirkungsfläche anschliessenden Zy  linderraum mit dem Speicherraum des Druck  behälters zu verbinden hätte.

   Dieser Speicher  raum könnte hierbei als     Windkessel        ausgebil-          clet    sein, oder es könnte auch ein Vorratsbehäl  ter in einem solchen geodätischen Höhe ange  ordnet werden, dass sieh. der für den Ersatz  der     Leckmenge    notwendige Druck ergäbe.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung     lä.sst     sieh grundsätzlich in allen. Fällen anwenden,  bei welchen hohe Flüssigkeitsdrücke zur Be  tätigung eines Stellmotors erforderlich sind.  Besondere Anwendungsgebiete sind beispiels  weise Steuerungen für die Düsennadeln von  Freistrahlturbinen mit geradem Einlauf und  innenliegendem Stellmotor, und solche für die  Laufschaufeln von     Ka.planturbinen    mit in  oder knapp oberhalb der Nabe aufgebauten       Stellmotoren,    insbesondere von     Hochdruek-          Kaplanturbinen    mit     verhältnismässig    kleinen  Laufradnaben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Steuerung für hohen Flüs- sigkeitsdruek, bei welcher ein von Flüssigkeit hohen Druckes beaufsehlagler Stellmotor seine Lage in Abhängigkeit. von dem Bewegung eines Stellgliedes verändert, dadurch gekennzeieh- net, dass zwischen:
    Stellglied (1) und Stell motor (3, 18) als Regelungszwisehenglied ein nicht zurückgeführter Kolben-Flüssigkeits- druekwandler (4, 5, 6, 7, 19) eingeschaltet ist, wobei ein durch das Stellglied betätigtes Steuerorgan (8, 50) den Zufluss von Arbeits flüssigkeit niedrigen Druckes zii diesem Di@uekwandler beherrscht und von diesem Dreckwandler die zur Betätigung des Stell motors erforderliche Arbeitsflüssigkeit hohen Druckes verdrängt wird,
    und dass der von der Flüssigkeit hohen Druckes beaufschlagte Stellmotor (3, 18) über ein Rüekführgestänge (36, 37, 38) mit dem den Zufluss von Flüssig keit niedrigen Druckes zum Druckwandler beherrschenden Steuerorgan (8, 50) verbun den ist. UNTERANSPRÜCHE 1.. Hydraulische Steuerung nach Patent anspruclr, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckwandler einen durch die Arbeitsflüs- sirrkeit niedrigen Druckes beaufschlagten Kol ben.
    (4) aufweist, welcher mit einem Kolben (6) von kleinerer Wirkungsfläche verbunden ist, durch dessen Bewegung die zur Verstel- litng des Stellmotors dienende Arbeitsflüssig keit hohen Druckes aus einem an diesem Kol ben von kleinerer Wirkungsfläche anschlie ssenden Zylinderraum. in den Zylinder des Stellmotors (3, 18) verdrängt wird. 2.
    Hydraulische Steuerung nach Unter- arispruich 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Kolben kleinerer Wirkungsfläche an schliessende Zylinderraum mit dem Druck- raiim einer Pumpe (40) in Verbindung steht, welche einen den höchsten B,etriebsdruek der Arbeitsflüssigkeit des Stellmotors übersteigen den Druck zu erzeugen vermag und durch welche aus dem Zylinderraum entwichene Leekflüssigkeit ersetzt werden kann. 3.
    Hydraulische Steuerung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (35, 46, 47) vorhanden ist, wel che auf die Veränderung der Lagezuordnung ,:wischen dem beweglichen Teil des Dr-uick- wandler:s und dem beweglichen Teil des Stell niotors infolge Entweiehens von Leclzflüssig- keit anspricht und dabei selbsttätig die Pumpe (40) zwecks Ersatz der entwichenen Flüssig keit in Tätigkeit setzt. 4.
    Hydraulische Steuerung nach Unter anspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, dass der an den Kolben (6) kleinerer Wirkungsfläche anschliessende Zylinderraum über eine ab schliessbare Leitung mit einem Flüssigkeits- speicherraum in Verbindung steht, in welchem ein höherer Druck herrscht als der höchste Betriebsdruck der Arbeitsflüssigkeit. 5.
    Hydraulische Steuerung nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorhanden ist, welche auf die Veränderung der Lagezuordnung zwischen beweglichem Teil des Druckwandlers und be weglichem Teil des Stellmotors infolge Ent- weichens von Leckflüssigkeit anspricht und selbsttätig die öffnung eines Abschlussorgans v eranlasst, welches dabei den Übertritt von Druckflüssigkeit aus dem Speicherraum höhe ren Druckes in den an den Kolben kleinerer Wirkungsfläche des Druckwandlers anschlie ssenden Zylinderraum freigibt. 6.
    Hydraulische Steuerung nach Unter= anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der kleinere Wirkungsfläche aufweisende Kolben (6) des Druckwandlers beidseitig von Arbeits flüssigkeit beaufschlagt ist, wobei die beidsei tig anschliessenden Zylinderräume je mit den entsprechenden beidseitigen Zylinderräumen des Stellmotorkolbens (3, 18) in Verbindung stehen, und dass eine Einrichtung (35, 46, 47) vorhanden ist,
    welche auf die Verände rung der Lagezuordnung zwischen bewegli chem Teil des Druckwandlers und beweglichem Teil des Stellmotors infolge Übertrittes von Leckflüssigkeit von einer Kolbenseite auf die andere anspricht und dabei eine Zufuhr von Druckflüssigkeit in jenen Zylinderraum, aus welchem Flüssigkeit entwich, und eine Ab leitung von Flüssigkeit aus jenem Zylinder raum, welcher Leckflüssigkeit aufnahm, ein leitet. 7.
    Hydraulische Steuerung nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in eine die beidseitigen Zylinderräume verbin dende Leitung (26, 39, 27) eine Pumpe (40) eingeschaltet ist, deren Förderrichtung ge wechselt werden kann, wobei die auf die Ver änderung der Lagezuordnung zwischen beweg lichem Teil des Druckwandlers und beweg- lichem Teil des Stellmotors ansprechende Ein richtung (35, 46, 47) bei einer solchen Ver änderung eine Inbetriebsetzung der Pumpe mit jener Förderrichtung veranlasst, bei wel cher Druckflüssigkeit in jenen Zylinderraiun gefördert wird, aus welchem Leckflüssigkeit entwich.
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